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- Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie den ev. Schwestern für die sorgsame Pflege sagen innigsten Dank
Familie Karl Tränkner. Familie Wilh. Tränkner.
Gießen, den 15. Januar 1913. 487
Gedenket der hungernden Vögel!
Märkte.
wandervoqel.
Zeitung vom 7. Januar 1913 unbet sich am' e - '* ‘
„die Einigung im Deutschen Wandervogel" be= ®.trtyr^l 0,00 0'00 ^ik.
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Schlüsse eines
Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Tieblirg und
IC Notiz
Lauterbach, 14. Jan. Die Straße vom B a h n -
iieitlitben ®nnd)hmqra
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Statt Karten
Giessen, 14. Januar 1913.
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bausck Langsdoij 42 0U0 Mk., sondern
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t om Montag motcr, Etun flu? dem Frir/5 >o5 Mädchen md)' M das Unqlüd ttvlqlk.
Wir erhalten folgende Zuschrift:
„In Ihrer Zeitung vorn 7. Januar 1913 findet sich am
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|a-7il A.NnIomon^Cle.|
anlassung mehrere Messerstiche intb' sprotng darauf in den Wartesaal. Gilbert tmirbc nach Anlegung eines Notverbandes in das Krankenhaus gebracht. Die Stichverletzungen sind schwer. Etwa 3/* Stunden später wurde der Täter, der spurlos verschwanden war, in der Nähe des Bahnhofes von einer Lokomotive überfahren und sofort getötet. Der Körper wurde schrecllich verstümmelt.
* Gattenmord? Aus H anno per sch -M ünden wird gemeldet: Unter dem Verdacht des Gattenmordes wurde der Polizeisergeant Roman verhaltet. Seine Frau wurde am 8. Januar als Leiche aus der Weser gelandet. Er gab an, daß sie bei einem Spaziergang von ihm weggelausen und in die Weser gesprungen sei. Jetzt machte er das Geständnis, daß beide zusammen in der Weser den Tod suchen wollten, er aber den Mut verloren habe.
* Ein vor sieben Jahren begangener Mord wurde am Samstag entdeckt. Im Oktober 1905 gerieten mehrere Knechte nach einer Geburtstagsfeier bei Fallersleben in Streit, in dessen Verlauf der Knecht Holland dem Knecht Hirsch mit einem Messer in die Schläfe stach, so daß der Tod eintrat. Die übrigen Knechte erklärten später, der Getötete sei vom Wagen gefallen und überfahren worden. Am Samstag stellte sich durch Gespräche, die dem Amtsvorsteher in Heiligen - dorf zu Ohren kamen, heraus, daß Hirsch nicht überfahren, Jonbeni ermordet wurde. Einer der Dienstknechte gab auf Vorhalten zu, daß Hirsch von Holland getötet worden sei. Die Staatsanwalt schäft in Hildesheim ordnete die Verhaftung des in Laune bei Braunschweig lebenden Holzknechtes Holland an.
Kleine Tayeschronik.
In Grimma erhängten sich der 62jährige Ernst Jäger und seine bei ihm seit 17 Jahren tätige 34jährige Nichte.
In Steglitz wurde am Montag der Chauffeur Schenk verhaftet, der sein zweijähriges Pflegekind zu Tode mißhan- delt hat.
Alles für 50 Kilo. Geschält langsam.
itr MiKitiK Kernevü!
grvM Lvrneval mit , rat" meber achkgeben ' Aiklang gefunden hat ' " jest nock zählt?
Durch die Geburt eines gesunden Mädchen wurden hocherfreut
Max Dumke u. Frau
geb. Baumann.
Keinen Husten mehr bei Gebrauch von Halm'S Soitüvegerich - Brust - Bonbon-, vielfach anerkannt, Bc- autachlet v.HerrnDr.Feidler. Engrvs-f)Nederlage Kltngel- l.öscr & Tilacs, Gicircn, Nord-Anlage 7.hvu/i
Frankfurt a. M., 14. Jan. Heu- und Strobmarkt. Angelabren waren 4 Wagen Heu, 0 Waaeu Stroh. Bezahlt wurde für s'e-i 3,60 Mk., ktroh lgorulanaOrohs O.OO 0.00 Alk.,
Mell-Me
aus EiS in la. feinster lcbcndsrischcr Ware soeben eingetr. u. biuigst bei Aug. Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 202
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Die feinst, holländischen Schellfische und Cabliau sind eingetrotien und billiait zu haben bei: 1288
Georg Wallenfels
Marktplatz nur 21, Telephon 10, gegenüb. der Engelapotheke.
TaiiNulz. UVoI,
Se ltersw.39,OttoLchaa».!^
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Lmoi Gemkindt' , iqi i die nut eino ■ M-ie von 126000 M “”1?n junftnt nortm L ’^rnrin.'rtinntftntitt» y'r. pom 1. Mil ab *uÄioiien, die Stellt
-für den 20. Januo ■ um Er«»»« 'S • men gtncljmigt-
... bi-merten- «“iSb »trnn # * f M er lebrntd
Jdianfntir1' oschtenauer
tatsächlich liegen auch Eisenerze stellenweise zutage, wie j<dem Einheimischen von altersher b .kannt ist. Neuerdings ilt man hier auch wieder auf Braunkohlen gestoßen, um teeren Vorkommen man jedoch auch schon früher gewußt hat. Wie verlautet, ist aber eine Untersuchung an maßgebender Stelle für die Qualität b-er Kohlen nicht günstig verlaufen, ic daß eine bergmännische Gewinnung vorläufig wohl nicht tu Frage kommt. Ob aber die gegen früher völlig veränderten Absatzmöglichkeiten und Verkehrsverhältnisse nicht bod) noch zu einer Berabauindustrie bei uns führen werden, muß der Zukunft Vorbehalten bleiben. — Nach nur etwa dreivierteljährlicher Wirksamkeit an der hi.sigen Pfarrei verabschiedete sich am vergangenen Sonntag Pfarrer Mem- mert wieder von seinen Gemeindemitgliedern. Er siedelt nach Darmstadt über, um in den Dienst des Vereins für innere Mission zu treten. Trotz seines kurzen Hierseins erfreute sich Pfarrer Memmert großer Beliebtheit in der Gemeinde. Oberpfarrer Müller von Lauterbach wird bis auf weiteres die Amtsgeschäfte der hiesigen Pfarrei versehen.
Kreis Friedberg.
L Friedberg, 14. Jan. Zurzeit findet im hiesigm Gymnasium die schriftliche Maturitätsprüfung statt. 28 Oberprimaner unterzogen sich ihr.
Starkenburg und Nheinhessen.
jÄflr bett Stand her Wrgel«Mrh?rt wegen bet Wtekerherstel- l tt n ff der W a l pu rgiskirche . Der Fortgang der Arbeiten tat dadurch eine Verztössening erfahren, daß, vorn Vorsitzende evang. Kirckcnvorstxmdcs noch Herstellungen angeregt worden sind so daß bem Ministeriunr Mvor Vorlage gemacht werden rimßte. • Weiter verliest er eine Verfügung des Ministeriums des Innern, wonach erfreulicherweise der Staats^uschuß um 700 Mk. nachträglich erhöht worden ist und zwar gründet sich diese Erhöhung fei, Bauleitungskosten der im Interesse der Denkmalpflege auSgesümten Arbeiten. — Die Veröffentlichung der städtischem Bekanntmachungen wird an die 3 hiesigen Verleger auf die Dauer 9£ln 3 Jahren gegen Pauschalsummen vergeben und zwar: Ober- hessische Zeitung 220 Mk., Alsfelder Anzeiger 200 Mk. und MÄ older Tageblatt 200 Mk. — Anschließend an die unlängst bestossene ÄnstÄlung eines Schularztes wird die, Anschaffung einer Dezimalwagc genehmigt. — Ferner wird beschlossen, bem Heilstättenverein für Hessen mit entern1 Jahresbeiträge von 20 Mk tznzutreten. — Eine längere Aussprache entspann sich über die Zinfülnung der Filia l ft euer. Der Finanzausschuß hotte ab- iceichend von der Mustersatzung des Ministeriums die Erhebung »lgender Sätze in Anregung gebracht. Von dem Jahresumsatz nicht Reingewinn) von 1000—35 000 Mk. 1 Prozent, von 35 000 |>i5 70 000 Mk. 1 >/o Prozent, von 70 000—100 000 Mk. 2 Prozent, »on 100 000—150 000 Mk. 2i/2 Prozent, von über 150 000 3 Proz. Herr Namsveck schildert zunächst die Verkaufsweise der Filialen, owie die Uebermittelung der Waren von Zentrale an Filiale inb legt hierbei klar, auf welche Art und Weise die Filialen in weit geringerem Maße zur Einkommensteuer herangezogen würden, als die hier ansässigen .Kleinhändler. Er hält es für billig, wenn man bte Filialsteuer entführe, da auf diese Art auch die Filialen zur Leistung einer Abgabe herangezogen würden, die die übrigen ansässigen Kleinhändler nicht treffe. Herr Jakob -eilt diese Ansicht nicht und stellt den Antrag, der Gemeinderat möge beschließen, von Einfüllung der Filialsteuer vorerst ab- i,usehen und nach Durck/ührung des Gemeindenrnlagengesetzes zu orüfen, ob sich die Einführung nickst zu einem späteren Zeitpunkt empfMen werde. Ter Antrag wurde abgelehnt. Herr Braun hält sich nicht für genügend imterrichtet und kann sich für ein „Für" oder „Wider" nicht entschließen. Er beantragt Vertagung ■ her Angelegenheit. Nachdem sich noch die Herren Bürgermaster
Tr V ö l s i n g, Eder und Bastian dahin ausgesprochm hatten, | d«ß die Steuer für Alsfeld gerecht sei, wurde der Antrag Braun (inflenonrrnett und beschlossen, die Angelegenheit zur endgültigen Beschlußfassung auf die Tagesordmmg der moraiaen Stadwor- standssitzung zu setzen. Wie man mis der allgemeinen St rnnrung ,'ittnehmen konnte, gelangt die Filialsteuer zur Einführung. — Ereisveterinärarzt Dr. Hofmann hatte die Einführung von Ferkelmärkten — etwa alle 14 Tage — angeregt. Der Stadt- vorstand beschließt jckioch nach Anhörung des landwirtsch. Ausschusses, dem Anträge nicht zu entsprechen, hält es aber für an- «schracht, noch 2 Viehmärkte und zwar am* 2. Januar und Mitte Ium einztrschieben. Man beschließt demgemäß. — Verschiedene von dem landwirtsch. Ausschuß vorgenommenen Gelände-Anläufe und Verpachtungen wurden genehmigt. — In nichtöffentlicher Sitzung wurde das Gesuch der Jnduftrielc'hrerin Fraulein Matlilde Losekam zur nochmaligen Prüfung an den Finanz
ausschuß verwiesen.
Kreis Lauterbach.
titelten und mit S. u. H., Göttingen, 6. Jan." gezeichneten Berichtes der folgende Satz: „Hoffentlich sorgt nun auch die neue Leitung dafür, daß die Wandervögel unter sich strenge Zucht halten und nicht zur Landplage iv*bcn, wie das leider 'chon vielfach vorkam." Es ist für jeden Einsichtigen klar, daß bei einem Verein, der z. B. im Jahre 1911 261200 Wandertage erreichte, einzelne Verstöße vorkommen. Sie zu leugnen, wird niemandem einfalleit. Anderseits wird vieles dem Wandervogel in die Schuhe geschoben, was sich andere Vereine haben zu- chuldeu kommen lassen, die sich dadurch eine gute Aufnahme haben sichern wollen, daß sie sich einen ähnlichen Namen beilegten oder gar als Wandervögel ausgaben. Auf diese einzelnen und seltenen Vorkommnisse beim Wandervogel bcu Ausdruck „Landplage" anzuwenden, ist durch nichts gerechtfertigt: noch weniger läßt sich erklären, wie der Wandervogel „leider chon vielfach" zur Landplage geworden sein soll. Man kann also nur annehmen, daß das erwähnte Wort aus Unkenntnis der Tinge, angewendet worden ist.
Für die Führerschaft: Karl Dahmer, Lehramtsreferendar."
Wir geben dieser Zuschrift gern Raum und glauben auch gerne, daß die Führerschaft des Wandervogels teilweise vom besten Willen beseelt ist, aber gerade durch ungeeignete und ihren Ausgaben in keiner Weise gewachsene Führer hat sich der Wandervogel unendlich geschadet. Ob in allen Fällen, wo über Wandervögel geklagt wird, tatsächlich Mitglieder des Bundes die Schuldigen waren, ist nur von untergeordneter Bedeutung, da die „zünftigen" Gewohnheiten eben durch den Wandervogel in die große Masse getragen werden und da so viel Erbitterung hervorgerufen haben, daß ihnen manche Orte — z. B. das Kloster auf dem KreuAerg — verboten sind. Schlimme Klagm kamen aus dem Vogelsberg und dem Westerwald — im vergangenen Jahre mußten wir über schlimme Vorgänge aus Lich berichten und die „eigenartige" Aufführung richtiger Wandervögel, bei denen .Kinder einer bekannten Schriftstellerin beteiligt waren, sind nicht unvergessen. Auch genügt schon ein Blick in die von halbreifen jungen Leuten geleiteten Wandervogelzeitschriften, um sich einen Begriff von dem Geiste zu machen. Man lese nur einmal die von Gießen aus geleitete Zeitschrift des Wandervogels in Hessen und am Rhein — und man wird sich des mit Absicht gesuchten Zigeunerjargons mit Sckxm- dern klar werden. Die Red.
Catttwirffcbaff,
§§ Feldkrücken, 14. Jan. Am Sonntag sprach in der Keil'schon Gastwirtschaft Landwirtschaftslehrer Hepp von der landwirtschaftlichen Auskunftsstelle Friedberg über künstliche Düngemittel, ihre Anwendung und Bedeutung für den Landwirt. Redner betonte u. a., daß die künstlichen Düngemittel nicht allein zu verwenden seien, sondern im Verein mit dem in der eigenen Wirtschaft produzierten Stallmist angewandt werden müßten, falls der -Erfolg nicht ausbleiben solle. Zahlreiche interessante Lichtbilder begleiteten den Vortrag. Bürgermeister S ch l e u n i n g sprach dem Redner den Dank der Versammlung aus. Auch wurde beschlossen, einige Düngungsversuck)e hier anzustellen.
* Aus Kurhessen, 14. Jan. Die Entwicklung der kurhessischen .Kornhäuser ist in ein neues Stadium getreten. Au diesen Zeitpunkt ist die Verwaltung der Kornhäuser zu Fulda, Hofgeismar, Hoheneiche, Kirchhain und Zierenberg an die landwirtsch. An- und V er ka u fs g e sellsch a ft Hessen - l a n d übergegangen, in deren Hand die Geschäftsführung des Kornhaitses Kassel-Bettenhausen schon seit einiger Zeit liegt. Außer dem Kornhaus Hanau werden die geschäftlichen Angelegenheiten der kurhessischen Kornhäuser nunmehr ganz einheitlich von einer Zentralstelle besorgt. Die einzelnen Kornhaus-Genossen- schasten bleiben bestehen.
£W Mm ei wurde ©teRencr Brudervnm- vUilunbffomwa ubruderschast dc? 7 ' der l>etr. »en dos Protokoll «JüiMfai Mibersolg des
Letzte Nachrichten.
Ungewißheit über die französische Präsidentenwahl.
Paris, 15. Jan. In parlamentarischen Kreisen wird erklärt, daß die gestrigen Abstimmungsergebnisse bei bei Wahl der Präsidenten für Senat und Kammer keinen Fingerzeig bieten für den Ausfall der Wahl des Präsidenten der Republik. Alle Blätter sprechen sich übereinstimmend in diesem Sinne aus.
Ein Tagesbef ehl des rumänischen Königs.
Bukarest, 15. Jan. Anläßlich des Jahreswechsels hat der König einen Tagesbefehl an die Armee gerichtet, in dem u. a. ausgeführt wird, daß das Land mit Vertrauen auf die Armee blüfe, in der Gewißhei t, daß sie die Interessen des Landes mit Tapferkeit verteidigen werde. Ter Tagesbefehl erinnert an die Ruhmestage der rumänischen Armee im letzten russisch-türki "chen Kriege und an die hohe Auszeichnung, die der russische Kaiser der rumänischen Armee durch die Verleihung der Marschallwürde an ihn erwiesen habe.
Besorgnisse in Wien.
:/: Wien, 15. Jan. (Priv.-Tel.) Trotz der halbamttichen Veröffentlichungen, die eine sehr zuversichtliche Stimmung aus drücken, machen sich in der Bevölkerung wieder Besorgnisse geltend. Sie sind hauptsächlich dadurch entstanden, daß der Güterverkehr in Ungarn von und nach Semlin ern- g e st e l l t worden ist.
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@ic£cn ! »«bient, genannte Stän ' du!
Vermischter.
* SterNicker. Aus Ortwig wird gemeldet: Bei der Durchsuchung des Gehöftes wurde auf dem Düngerhaufen ein rotes Taschentuch gefunden, womit Kaliß geknebeit war. Ta durch ist die Mittäterschaft der brei Komplizen Steruickels an dem Morde erwiesen. Uebrigens sagte die ältere Tochter wiederholt aus, daß einer der jungen Leute sie mit dem Revolver bedroht habe. Sternickel soll teilweise zugegeben babem daß er identisch sei mit dem wiederholt genannten H.u Händler in Sch le ien, der dort im September 1911 verschiedene Mordtaten verüb: hat. — Sternickel ist in der Mörderzelle des Landgerichts gefängnisses mit dem rechten Fuß an einem im ZemeiNbodeu eingelassenen Ring so kurz angeschlossen, daß er gerade soviel Raum hat, um sich aus einem ausgelegten Strohsack ausstrecken zu können. Nachts hält ein Aufseher Wache. Tic Durchsuchung des Caliß'schen Gehöftes zog sich gestern bis in die 'päten. Nackp mittagssttmdcn hin.
* Der Postbote Grue l. Als der Poilbrieilasteir zwichien Spandau und Pichelsdorf geleert wurde, siel dem Beamten aus, daß ein harter Gegenstand in den Beutel kam. Bei der späteren Sichtung im Postamt förderte der Beamte eine unverschlossene Brieftasche heraus, die 925 Mark bares Geld und eine Karte enthielt, auf der zu lesen stand, man möge das Geld als Mschlagszahlung der geraubten Summe auf dem Bergerier Postamt aus Rügen zustellen. Unterzeichnet war dieses Schreibeil mit G r u e l. Der 40jährige Postschaffner Griiel ging vor längerer Zeit flüchtig, nachdem er dem Postamt Bergen 16 000 Mark unterschlagen hatte.
* Ein Irrsinniger. Als am Montag der Arbeiter Lorenz I m o aus Schifferstadt, der in einem Erholungsheim in Kirchheimbolanden untergebracht war, aber angeblich dem Alkohol zu viel zusprach und zuletzt zeitweilig trübsimng war, in feine Heimatstadt zurückgeschasst werden sollte, versetzte er seinem Transporteur, einem gewissen Gilbert, ohne icbe Ver-
m diesem Jchc i.-chmetterlingsfoiig in ■ pwc lesen mir inbencr i- roL ‘ ~ ’
gärtneri nnen- Seminar der Mainzer Frauen- arbeitsschule wird zu Ostern 1913 mit ministerieller Genehmigung dem Seminar eine Oberstufe angliedern, d. h. iie wird von da ab Lehrerinnen für Kindergartenunterweisung an Frauenschulen und Kmdergärtnerinnen.Seminaren, sow.e Leiterinnen von Kindergärten und Kinderhorten ausbilden. Tie Ausbildung dauert zwei Jahre und beginnt mit einem praktischen Jahr an einer vollwertigen Anstalt, au welches sich ein Jahr Seminar (Oberstufe) anjchließt. Nach Ablemmg der Prüfung können die Jugendleitermuen sowohl in Hessen ; als auch in anderen deutschen Staaten Anstellung finden
Tas .praktische" Jahr ift unentgeltlich. (Siehe Anzeige).
rm Hainstadt, 14. Jan. Mit bem Automobil >üb er fahre ir und getötet wurde gestern abend- die 17 Jahre alte Tochter E v a i>es Joh. Peter Reifing in
Hanau.
Wetteraussichten in Hessen für TonnevStaa, den 16. Jan. 1913 : Wolkia, leichte Niederschläge, vorübergehend etwas milder.
arkt, der am vorigen ihn abgebalten wurde. 4nfvnid)f5 ju cdrfiitn atschelllischen, fiabliou, tn andeitaalb Stunden mfolqt dc? $n6W LremnHaven verhält' rintieffende ^äuikännkn machen, rfür den n Zuspruch genügen jii iorral beschafft worden.
i. bangt besu-bta i ; "Ntt/z-hriwsL- !,unb U<*'
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rm. Darmstadt, 14. Jan. Der zweite große Hofball fand heute abend in den hübsch geschmückten Räumen des alten Palais statt. Es waren etwa 300 Per- fönen, Diplomaten, Minister, Hof- und Verwaltungsbeamte, Vertreter der beiden Kammern, sowie der Kunst- und Handelspreise Hessens geladen, dtach 11 Uhr wurde gespeist. Das Äroßherzoac-paar beteiligte sich lebhaft am Tanze.
* Wtainz, 14. Jan. Tie Abteilung Kinder-
Hainstadt, die hirrter einem Schneepflug hergelaufen war und als sie herauslief, unter das Automobil kam Als Lenker des Auto wurde Emil Glöckler aus Hanau ermittelt.
Kreis Wetzlar.
(!) Lützellinden, 14. Jan. Der Mitteldeutsche Kaninchen- und Geflügelzüchterverband hält am nächsten Sonntag hier seine Hauptversammlung ab. Die Verbandsausstellung wurde im Vorjahr Kinzenbach zu- gesprochen ; sie findet am 23. und 24. März (Ostern) statt.
Hessen-Nassau.
# Rodheim a. d. Bi^b^r, 14. Jan. Der Bürgersteig auf der linken Seite der Gießener Straße ist kürzlich mit Bafaltgruß so hergerichtet worden, daß man auch bu nassem Wetter trockenen Fußes darauf gehen kann. Die drei Vorgärten an der Straße, die für den Verkehr hinderlich sind, weil sie in den Bürgersteig hineinragen, sind immer noch nicht beseitigt.
F. C. Fr a n kenb cr g, 14. Jan. Dorn 1. April an wird eine Automobilverbindung zwischen hier und Gemünden a. d. W. postseitig eingerichtet. Das Auto wird zweimal täglich von Fransenberg über Frankenau - L öhlba ch-H aina nach Gemünden laufen und wieder zurück. Die beteiligten Gemeinden haben eine jährliche Garantiesumme von 2000 Mk. bewilligt, die Stadt Frankenberg stellt außerdem die Garage.
w Hanau, 14. Jan. Die Zahl der Erkrankten im 1. Bataillon be§ hiesigen Eisenbahn-Regiments beträgt 163, die der Patienten mit hohem Fieber 23 und die der Genesenden 65.
,j n.„ ~ saurer oa ay, i*. ^nn. wüiinßt wniouyn-
Hof Lauterb ach-Süd nach der Stadt, b's zur \ ' .?$ ■. 4 Einmündung in die Kretsstraße nach Rimlos, ist s. Zt. auf in. v rr »vorbei g ^sten der Bahnverwaltung erbaut worden und st"ht heute noch in deren Eigentum und Unterhaltung. Obschon im Laufe der Jahre einige Neubauten an dieser Straße errichtet worden find, ohne daß die Eisenbahubehörde Schwierigkeiten gemacht hätte, hat sie kürzlich bei einem Neubauprojekt des M Seifenfabrikanten Sandmann, in dem eine Wirtschaft be- I trieben werden soll, Einwendung erhoben, bezw. die Benutzung der Straße zum Anfahren der Baumaterialien nicht $ geduldet. Das Verhalten der Bahnbehörde wird dadurch - erklärt, daß sie die Uebemahme der Straße in städtisches - Eigentum und Unterhaltung erzwingen w ll. Ein Ang bot darüber wurde 1903 von der Stadtverwaltung abgelehnt. Auch ein neuerdings von der Eisenbahndirek ion gestellter Antrag fand nicht die Zustimmung der Gemeindevertretung, iveil die Unterhaltung der Straße viel größere Kosten verursacht, als die Zinsen der von der Eisenbahnbehörde gebotenen einmaligen Abfindung von 2500 Mark ausmachen.
r. Angersb ach , 14. Jan. Wie in der näheren und iveiteren Umgegend, so wurde auch in unserer Gemarkung . im vergangenen Spätherbst von einem Unternehmer nach abbauwürdigen Mineralien geschürft. Gerad.' I in unserer Flur deuten alte Gewannnamen, wie Eisengrube nitb Eisen kaute auf etwas wie einmaligen Bergbau, und
Schon anno
18
war «s, als nebenstehende Schutz für Apotheker Schweizerpillen kam. — ahmungen. — A. - <6.
Richard Brandt,
77
Marke urUer gesetzlichen Richard Brandts Wir warnen vor Nach» bornt. Apotheker Schaffhausen (Schtoeiz)


