Ausgabe 
10.3.1913 Erstes Blatt
 
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Toni Sylva

Oster-Artikel

Schokoladen-Haus Jost

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Das Beste für die Hautpflege ist:

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Kavlansaafse 10.

und Drogerien

Eine Hausapotheke^75pig

2J tut

Nachahmungen weisem.zurück.

ehemaliges Mitglied des Gieß. Stadt­theaters

Rasche Mrt.0,75 1,25 und 3,50

vormals Fritz Borgt»

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gegenüber der Plockstraße

Dr. Sattler

von der Reise zurück.

10 Stück feine

Oster= Postkarten

5 Muster [1683

20 ff).

je.jßhn

Papierhandlung

Brauer-Schule IVorms^Rh.

(Gegr! 1872 von D'Schneider) Beginn des Sommer-Semesters am 9. April 1913

Progrfd. 8.Ehrich Brauer-Akademie.

Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft, Charlottcnbnrg, Salzufer 16. Abteilung Lanolin-Fabrik Martinikenfeldc.

I«f-hrnui der kratze. ES führt in fernen Entscheidung^ gründen aus: Nach bemi Gutachten der Sachverständrgenkom-- vBsion sind der Stoff und der hauptsächlichste Teil der Handlung, sonne einige Figuren ohne wesentliche Aenderungcn dem Meil- hacschcn Lustspiel entnommen, sogar einige Dialogstellen sind wörtlich übernommen. Aber die Verfasser der Operette haben cs verstanden, die Sache zu vereinfachen. Ihre Ausarbeitung, Zu sammcndrängung und Zuspitzung der ganzen Handlung über­wiegt bei weitem den Gcdankengang des Meilhacschen Werks. Danach ist das Textbuch der Operette der Ausfluß einer eigenen schöpferischen Tätigkeit und deshalb liegt immerhin noch eine selbständige dichterische Leistung vor.

Der Kläger Ganderax versuchte es vergeblich mit dem Rechts­mittel der Revision. Das Reichsgericht hat das Ur­teil des Kammergerichts bestätigt und die Revi­sion zu rückgewiesen.

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Güte und größter Auswahl

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die Myrrhe als das geschätzteste Schönheitsuuttel. Das edle Myrrbolin, hergestellt aus dem Harz der, Myrrhe, .ist ber spezifisch wirksame Bestandteil der Myrrholmseise. Sw nt ohne. Konkurrenz und eine Edelseise von unvergleichlicher Müde und Reinheit, ein idealer Schönheitsspender.[bI0/t'

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Magen-und Darmverstimmung

Husten, Ohnmach^-Ferrer ausserBch bei Rhäuma^icht, Kreuz-Brost-Uib; Hals-und Kopfschmerzen

i Lesehallen- ^el.Schütz statt. u°_. Ztoeigver- n 5. Stifungj« m desnch in bester connn bestand ans humoristischen Lor­en irischer" wurde :ur Heß, hielt die wierimg der fleißig- ?mvrüchen bedachte, mal: stlara Becker fcl Hainbach mit 11, Laukharb mit 11, ngen, Änna Bender mit 10, 9. Gutjobr £. Jung mit 10, : 10 Bänderungen, landmmgcn, Emm Ferd. Lchüh mit l azel mit 6 Wand-

Zum drittenmik ug. fraud mit 11, na Magner mit 10, uitgimanbemngeii. ngen, C. Andreas d 6 MrbrcMtzs- g xml 1- Dande- jbet ml 10 Danda-

Handel.

Berliner Hypothekenbank A.-G. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, gelangt die für 1912 festgesetzte Divi­dende von 6^ Proz. vom 11. März ab zur Auszahlung. Die am 1. April fälligen Kupons der Pfandbriefe werden vom 15. März ab einqelöst

auf der Liebigshöhe statt.

Wir laden hierzu alle Kinderfreunde höflichst ein und bitten um zahlreiches Erscheinen.

Sie Kinder des SminMWM.

Schwerhörige erhalten dasOtophone 15 Tage zur Probe Persönlicher Besuch erbeten. Broschüre Nr. 18 kostenlos. Deutsche Otophone Co. Frankfurt am Main

Bockenheimer Anlage »<> pt. (Kein Laden.)

seit 1871 Mitglied des Reichstags, der ihn.1878 zum 2. Bvr sitzenden wählte. 1879 unterlag er bei der W)l gegen Zentrum und Bolkspartci. "Er hatte den Wahlkreis Gerabnmu vertreten und sich der Reichspartei an geschlossen. Von 189 4 190 <

war er kaiserlicher Statthalter ®ak0 thringen. Seine Verdienste nntrbcn vorn Kaiser durch Ver­leihung des Schwarzen Adlerordens belohnt. .Fürst Hohenlohe war auch Vorsitzender des deutschen Kolonialvereins, den er 1882 ge gründet hatte, und Mitglied des Kolonialrats. Fürst Hohenlohe war seit 1862 mit der Prinzessin Leopoldina von Baden,vermahlt , seine Gemahlin starb 1903. Er war ein Oheim der Kaisern, da seine Schwester mit dem Herzog Friedrich von Schleswrg-Hol- stein-Sonderburg-Augustenburg vermählt war.

Eine Lobeshymne des griechischen Kronprinzen.

Athen, 10. Mürz. Kronprinz Konstantin hat folgenden Tagesbefehl ausgegeben: .

' Offiziere, UMeroffiziere und Soldaten! Die Ernnahme Jam-: nas hat eure ruhmvollen Waffentaten um einen neuen glänzenden Sieg vermehrt. Nachdem ihr durch ganz Mazedonien marschiert seid und zwei feindliche Armeen ver­nichtet ltabt, erobert ihr gleichsam zur Besiegelung eurer Waffew taten eine Festung, die als uneinnehmbar gatt. Die groben Opfer hie ihr auf euch genommen habt, die Entbehrungen und Strapazen, die ihr bei eurer Standhafttgkeit erlitten, wetterfern mit eurem Mut und haben den Trophäen von Mazedonien neue hinzugesügt. Hundert Feuerschlünde und eine neue Armee mit ihren Führern, Fahnen und Munition befinden sich in euren Händen. Eure Feldzeichen sind mit neuem Ruhm gekrönt unddieganzeNationbewundert die neue Wafsentat. Ich bin stolz darauf, eine solche Axmee zu befehligen und spreche euch meine Glückwünsche aus.

Seit28Jahren litt ich an bläs- chenartigcin (Hesichts- Ausschlag und nach Anwendung un­zähliger Mittel hat mir nun­mehr Cbcrmeiietd Mcdi- Linal-Hcrba-Scife geholfen. So febreibt ,t-rau B. Hack­mann in Wiesbaden. Herba- Seife a Stck. 50 Pfg., 30u/o verstärktes Präparat Mk.l. Zur ^)tachbehandla. Herba- Creme ä Tube 75Pfg., Glao dose Alk. 1.50. Zu haben tu allen Apotheken, Droge- rie», Parsiimericu. !hv^/,

Ltt-tdchiffabrt.

Ein neues Zeppelin-Luftschiff.

Stuttgart, 8. März. Das neue Zeppelin - Luftschiff ,L. Z. 16, das alsZ. IV für die 2. Kompagnie des 2. Luft- schiffer-Bataillons in Königsberg bestimmt ist, wurde tu den leisten Tagen durch Offiziere des Luftschiffer-Bataillons der tech­nischen Prüfung unterzogen. Heute früh ist mit der Äasfüllung begonnen worden. Anfangs nächster Woche beginnen die Abnahme- Fahrten.

Bürger gesellschaft.

Sam-tag, Den 15. März, 9 Nhr abends,

im Vereinslokal iFranksurter Hof):

Generalversammlung.

Tagesordnung:

1 Jahresbericht. 2. Rechnungsablage. 3. Borslandswahl.

v'i-Vg 4. Verschiedenes.

Der Vorstand.

rpk Taufende tl Raucher ? empfehl, mein.

garanf. unge- Idroefdl., des­halb sehr bekömmt u. gesunden Tabak. 1 Tabakspfeife um- lonllzuSPId.melner berühmten Tabake franko gegen Oadm. Bille anzugeben, ob nebenllehende Ge- fundhcllspfelfe oder eine rekhgcldinihte ßolzpfelje oder eine fange Pf. enoünfdjt.

m.Pf.

Seminarkindeigarten.

Das Osterfest findet

MWch,deuU.Miirz, mchm.3Uhr,

Letzte U<icbrid?teit«

Eine Vcrmö gen sziuwa chs steuer?

f/: Köln, 10. März. (Privattelearamm.) Einer De­pesche derKöln. Ztg." aus Berlin Zufolge, hat das Staats- Ministerium eine Sitzung abgehalten, um über die Kosten­deckung der Heeresvermehrung z,u beraten. Wie verlautet, soll eine Vorlage über eine Vermögen szuwachs- st e u c r beim Bundesrat eingebracht werden.

Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg t-

Langenb urg, 9. März. Fürst Hermann zu Hohen­lohe-Langenburg, der frühere Statthalter in El- safi-Lothringen, ist heute mittag gestorben.

Fürst Hohenlohe war am 31. August 1832 geboren. Er hatte, bevor er in württeinbergische und später in österreichische Militär­dienste trat, an der Berliner Universität die Rechte studiert. Er machte 1859 den Feldzug gegen Frankreich in Italien mit: über­nahm bann aber 1860, nach dem Tode seines Vaters, bte Ver­waltung der Familiengüter. Im Jahre 1862 wurde er badiichcr Oieneral und machte als solcher den Feldzug 1870/71 mit., Er war erbliches Mitglied der württeinbergischcu Ersten Kammer und

KaplanSgasse 10.

Dienstag, 11. März:

Metztlsuppe

Morgens Wellfleisch mit Krönt

im Samstag batten lamen Nntcrhas- ogepntben. -eher xag über die hein- txnnaligen briebmüe vier. Mgmncka | forderte auf ?u vc,' I ic Sammlung ergab g »er 9berklasse trugen jf bumorifnidje 8

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besoldete laessinq-Dietz, Wiesbaden tiir 11 der Titel Ober.

Die Stimmung in Sofia.

:/: l n, 10. März.. (P-rivatteleg-rcrmnr.) Wie der Kor respondent derKöln. Ztg." aus So f i a mitteilt, denkt man in den dortigen Regierunaskreisen sehr pessimistisch über die Vermittlung der Olrotzmächte, Wmal es zweifelhaft erscheint, ob die Pforte bereit ser, die vor-« läufigen Friedensbedingungen anAuerrennen. Man glaubt daher, die Feindseligkerten von neuem wieder aufnehinen M müssest. Bei Adrianvpet tvbiew heftige. 'Kämpfe; ein Fort im östlichen Gelände ist bereits genommen worden.

*

Baltimore, 8. März. Rach den letztm Meldungen sind bei der D h n amit-ExPlosion im hiesigen Hafen 40 bis 5 0 Personen getötet unb 60 verletzt worden, unter ü>nen 15 schwer. Der angerichtete Schaden wird auf 500000 Dollar geschätzt. Man glaubt, daß sich nod> viele Leichen im iWasser be- finden.

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlet Verantwortung.)

Die Gicstener Fleischpreise. __

Wenn man die Auslassungen von beteiligter Seite über die Ladenpreise für Fleisch und Wurstwaren in Gießen liest, bann sollte man meinen, es sei alles in schönster Ordnung und die Fleischverbraucher müßten eigentlich den Metzgern einen Fackelzug bringen wegen der vorzüglichen Qualität unb ben billigen Preisen. Auffällig ist und bleibt, baß die Metzger da, wo ihnen die Städte und selbst, wie in Marburg die Landmetzger Konkurrenz machten, mit ben Preisen für Fleisch unb Wurst heruntergingen. Was man verlangen kann, ist, daß die Fleischsorten, die der neine und der mittlere Bürger braucht, zu erträglichen Prersen ab­gegeben werden. Die Metzger sind sich emig, hohe Prerfe so­lange zu nehmen wie es gehe. Wenn in Gießen wegen der Fleischpreise die Bäume nicht in ben Himmel wachsen, so haben nickst bic Metzger baren schuld. Daß man bet freier Konkurrenz auch in Gießen billigere Fleischpreise haben könnte, hat bte Vergebung ber Fleischpreise für bic Chirurgische unb bte Augen­klinik gezeigt. Ilm diese Lieferungen stritten bte berden seit­herigen Lieferanten, unb das Ergebnis mar, daß der hestifche Staat einen Fleischpreisabschlag für seinen Bedarf von rimd 12 000 Mark erhielt. Was aber den Klinikeit recht ist, follte den anberen Fleischkonsumenten gegenüber billig sein.

Wetteraussichten in Hessen für Dienstag, den 11. März 1913: Wechielnd beiuöltt, meist trocken, kälter, Nordwestwiitde.

Licht - Spiel - Haus ȊDie takte Stunde. [a10/..

vermischtes.

Trauergottes dien st für die Verunglückten von S 178.

Wilhelmshaven, 9. März. Heute vormittag sand rm Exerzierhaus der zweiten Torpedodivision ein Trauergottes- b i e n ft für die mit dem Torpedoboot S 178 untergegangenert See­leute statt. Außer der zwecken Torpedodivtsion nahmen Abord- mmgen aller Marineteile, der Stattonschof Graf v. Bandlsitn, ber Chef des ersten Geschwabers, Vizeadmiral Laus, acht Gerettete unb einige Angehörige ber untergegangenen Seeleute an bet Trauerfeier teil. Nach dem Choral hielten der evangelische unb der katholische Marinepfarrer Ansprachen.

*

* Betrügereien. Auf Veranlassung des Untersuchungs- ricksters beim Landgericht Hagen-Westfalen wurde der Ban­kier ^ermann Hirschfeld verhaftet. Es soll sich um Betrüge­reien in Höhe von 30 00040 000 Mk. handeln. Fn derselben Sache sind in drei Nachbarstädten drei weitere Berlwfttuigen vor- aenomrnen worden. In Paris wurde der Bankier La roque verhaftet, der angesckmldigt ist, einen ckaliemichen auf 40 000 ^Franks geschätzten Gobeline für 50 000 Mk. verkauft unb ben Ettas behalten zu haben. Gegen den ungattschen Grafen Anbor Festeti es wurde von den englychen Behörden ein Haftbefehl er­lassen. Er soll gemeinschaftlich mit einem Rechtsanwalt den iArund- eigentums-Agenten Dr. Hans T h o r s e um etwa 500000 Mk. be- schwindelt haben.

Kleine Tagerchronlk.

Der 40. Deutsche Gastwirtetag findet vom 9. bis 13 Suni in Bremen statt. Die Tagung wirb vom Verbände Deutscher Gastwitte einberufen. Gegenwättia umfaßt ber Ver­band 745 Gastwittsvereine mit rund 66 000 Mitgliebern.

Theater - Verein.

3. Operavor Stellung: Freitag, den 14. März Gesamtgastspiel des Grossh. Hoitheaters Wenn ich König wäre! Ramantisch-Komische Oper von Adolphe Adam.

Im 2. Akt: Indische Tänze, ausgeführt von dem gesamten Ballettkorps. (v7/s

Anfang 7 Uhr. Ende nach 10 Uhr.

Eintrittskarten im Preise von 26 Mk. in der Mnsikalien- handhing vo.i E. CHALLIER, Neuenweg (Teleph. 670).

D'V, __________________________

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