Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten.
für die Redaktion 11$, Verlag 11. (fcrpefcilion 61 Adreffe hir Tepeftben:
nommcnen und hier burrf) Moni» encfrtrn Abgeordneten foulen», thnc interessantePersSnluVttt in dem Kabinett tft au* der UnterrüfiUmimftcr i o t a n i. ein fAroermthfr Pariser Advokat, der in ferner Sünden Maienblüte für Me Revolution tm .Hcugabclsiirne der Gewalt i(tm>anntc, jetzt aber von Tnlunfl und dergleichen ni*t» mehr wissen will
im franzöftsdnm Tsfizierkorp», And so denn zu hem ursprünglich für die Marine
veutscbes lleidy.
Sine Uebereinlunft, detr Mahregeln gegen Pest. Cholera und Gelbfieber, die auf der Internationalen Sanilätskonferenz zu Pari» am l « Januar 1912 non den Bevollmächtigten von 4" Staaten, danintor Deutschlands, unterzeichnet worden war, m dem Reich- tage zur i Genehmigung vorgclcgl worden. 4. u interniiuo- nale Sanitätskonfercnz batte die Ausgabe zu prüfen, tnwie- wen die Bestimmungen der Sanitütsübereinkunn non Ickll» im .vtnbltd auf die inzwischen gemachten winenichaftlichen Fortschritte und gesaminelten pralllschen Crlabrungen Hm als abanderungs- und ergänzungsbedürftig erweisen. Tic neue Nonfercnz halte zum Abschluß einer neuen llc-bcreinruntt geführt Tie weientlichste Neuerung dieser Uederemkunst de- Hehl in der Ausnahme zahlreicher Bestimmungen über da» Gelbfieber, an denen allerdings Deutschland kein uninittel^ bares Interesse hat, da das Auftreten dieser KrankdeU m Deutschland so gur wie unbekannt ist und eine Ausbreitung, der ftrnnfbcit selbst bei Einschleppung n.chk ui ^befürchten ist. weil der llebenräger des Gelbfieber» -e,ne Stechmücke» m Deutschland nicht vorkommt. Immerhin wird da» Interesse der deutschen Schutzgebiete und der deutschen Reede- reim, die ihre Schisse Gelbsieberhäsen anlausen lassen.
Das Kabinett Voumergue-Laillaur.
Ta- nach langwierigen Bemühungen und nachdem niet)- rett andere fl'ombinationni gescheitert waren, endlich ziu» stände gekommene -a binett Toumergue wird man, obwohl der Ministerpräsident zwei Portefeuilles, nämlich außer dem Präsidium auch das bc» Aeußcren übernommen hot, füglich als das ftübinctt Toum e rflue-Gai llmir z-erchnen müssen, denn Gaülaur, der sa auch der Führer bei dem Sturze Barthou- war, ist die Seele de» jetzigen >4 -abi- nett- der Republik, über dem gleichsam als Geist über den Wassern der frühere Ministerpräsident (Hemrnceau schwebt, der „krankheitshalber" die llebernahmc eine» Portefeuille- abgelehnt hat, ober Innter den Shififfen die Träljtc ziehen wird _ . _
Wenn etwa die französisdren Offiziösen den Beriuch machen sollten, das »abinett Toumergue als ent Samm lungskabinett auSzuacben, so wird man das als eine tromme Täuschung zitrücktveiien müssen. Gerade an diesen stonzen tration-versuchen sind ja die vorangegangenen Bemühung 'n, ein Kabinett zu bilden, gescheitert, und das Ministerium Toumergue ist ein ausgesprochen radikales Ladin e t t, dessen Mitglieder der vadrkalen Partei angeboren di- aus zwei ft-on-essionsschnlzcn, nämlich den Handels- Minister David und den stolonialminister Lebrun, btf brr demokratisch sozialen Eintrachtsgruppe, der sogenannten Cutente dSmokrattque et sociale, angehören, die wahrend de- Kampfes um die drettährrge Dienstzeit zur Unterstützung de- Kabinett- Barthou bepninhct worden war
Toumergue selbst ist ein ausgeprägter Radikaler, der allerdings als Mitglied bei .Kabinette Combe», Ele- mrnrenii und Briand stets bemüht gewesen ist. Zwischen den Radikalen und den anderen republilanischeu Gruppen möglichst enge Beziehungen herzustellen, und dem auch jetzt nod» eine starke stkeigung zum Lager der gemäßigten Linken nach gesagt wird «bei Toumergue steht unter dein Kommando de- Dillanzministers Caillaur und Clemenceaus, d.e beide dem linken Flügel der radikalen Partei angeboren, und die bei dem Sniez Bartlwus gezeigt haben, hast fic icgliches Uebereinkommen nut der Rechten verabscheuen. Tara in ve- da Toumergue Absage au, Absage bekam und deshalb zum Schlu.st gezwungen war, das in den jetzigen kritischen .zelten doppelt schwierige Amt deS Auswärtigen noch alS Anhängsel
mit zu übernehmen. .
Rebenbe, bemerkt dürste der Einfluß Caillaur hierdurch noch verstärlt werden, da der Ministerpräsident einmal durch die auswärtige Politik von der Betätigung in der inneren abgclenlk werden und ihm durch die Leitung des Aeutzeren zugleich eine größere Reserve auserlegt wird Große Schwierigkeiten bat auch die Besetzung des .ft'nca»- Ministeriums bereitet Bon den zuerst genannten Generalen D u b a i l und S a r r a 11 fürchtete man hei ihrer sehr au», aevrägtcn Stellungnahme eine Berscharsunn des Konslikts
f^nröfisclien Tmz'erkorv», .unb so entschloß man sich
Jtanben St. lnöre.
Zu feinem 100j Ihrigen Todestage.
«r,r ?tricbbof de- „goldenen Mainz" birgt ein merk- toürbtar? Grad bei 31 a n b 0 n St « n b r 6 #. bf» f bemalt ar a Präfekten d'S T«xrrtcmrnti von DonnerSberg Am 10. ^e-em^e. hnlleit'-."tat 'ich 100 Jahre, daß bteirr außerordentliche, du iHutrm und m zusam'nrngeiei'te Mann, denen Leom d.r beraäabt starb Montauban Tarn und Ola rönne ist lerne OVburL ffite" dort itrnrbe er 1749 mooren und von Jesuiten, die de^ e^L, q;ovc Beübung bald erkannt^ bauen, erzogen. Dmb
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h-c Unar um Main mann und e ermann va m*rben. Ällan bann kömni-n für den Nngeberdigen, fnmmitb im VcbenSoenuU Unter- tmid-n en. Stunden 0-. Melancholie und des -''veitrlS er studiert L Vologi' und imrh in der Heimat retormterter .Bubu^- ber mit «luden ter Beredsamkeit die V er .eit den egt a namiichen eher Seht eine naie ?.rt herauf: Frankreich wird von ber Revolution üschüdwN Bonbon St. AndrS, brr längst cm .charter Lritiker her hi rrxhcnbnt Reg.erungSMißwirtsäai: war "Miäe tetzt, wo inn VI an n-ar' in Paris. T*r einstige Prediger des aon ichen
rt*n< wurde eines der radikalsten, unbarmberufen Mitalieder Sä n ventS. in dem er auw ü r 'n I ab 9 om a Lub- rnifl» XVI stimm e Auch ar inner -teste mitten '^».^»nhon ~t ' -'lnM*v mtacmöbnlidtf •' iht f 'n uc.rrr.bar, >o ba» :. n d ^awdiner bi.- M a r i n e ve r wa l t un g übertragen «AJja in fernem Vfd au?, denn er wurde dadurrn erntgrrntaFdi bet .ad. Lr uim Zrr aclanantboi v einer der ^.ak-biner entruät ,war
flUQ> ci in £»aft genvmmen — tue Anstaqc wart ihm vor, kan-.o et- «arme uifltunbe gendtet ui haben - und zum Tnbe mruirilt aber dre Amnestie von 1 «9 > rettet* den bei nabe Mot-nm fft «ine niih: 'N -
tn A! gi«- r. dann in ^mnrna. i'.chke ei als to krank'e'ch "*rtrreifen iu wahren, mode-, er fdü r^ltd» m : rfrax 6k?ana^nidaii arnet ?eon St A-.-rs ertxiltvne uaer imn -abrr 2 S Serferrualen. et>e die Stunde der Beweiunz udtug.
-ein SLicstal wurde Ra voleon
GA den, ban ber Coric d n früheren ^afobmern gerade Nicht t^ar aber >anö.m St. Anpr» stand doch m letner Crnrntt..
Ravoleons Iu9en> war die Dankbarkeit Cr veraas büü arnnben 3. Andre in Toulon .bn, den armen SÜ i xv-unhuann emmobfen hatte Auch nwttfe er bic Xfiero^ntlitbrn n-.tiakeitcn des tru.der.n Iatobiner- als B» fl-R> n Stil? ;u rourxaen. so kam er al-.' ene» ÄTnX un<Träfeh an den Rdein. nnen Main» e;qntt unb 'zr-indt mü i'en tugeneben. daß er au* b e u t' lde-en d gewollt und ost au* emuht bat Handel, Industrie uns ^dtmrtichast blüb:en unter inner Bcrwalnrnq «f.. -
oiifen^r^ Bockenbcimer. bei ,ae J <en T?am;er über .Itanbon Sr. Sn>r/ . «n einzelnen Siclleit kam non Zeit zu Zeit der '-lle^^a.odiner b^i bem laiicrlidrn Beamten und Reich-baron- --um ^.urckbru* Lt
-ü leVHasten Anteil an der firdTTUcmblubett ^Kwcbung
— (Sine neue ft o.it öbte von Karl 3*5nberr. AuS W, ett nird uns geidtriebrn: Eine ^rftdufiübriing von Sd.önberr ist □inner ein Ereignis, au* wenn sich einmal bitt erwartete Begeisterung nicht einstellt, den sonst ein Wert be-l Dichters ün (Hefolge batte Tic im Deutschen B 0 l k S t b e a - t e 1 zum erstenmal aufgefübrte ftvmödie „DieTrenkwalder" ,st eine an scharf geschauten Bauerngestalten reiche Dichtung, die jrfvd; nicht gain öl? neu anspricht, da sie eine dritte, alferbinn-s vollständige Umarbeitung des „Sonntrendtag" barftcllt. Tie alte Poliche,Serin bat sich als jungei CH.1v ib rcraangcii und beul
folniffmrn Buben, oen die üt reuige Frömmelei verfallene MuttcB Tbwlogen werden Iah, daß er, fel^'t frei von Schuld und ftcMe, iie dereinst vor t'kitt entsühne Aber die Lu.w. aas ber ihr Leben nun einmal gebaut ist, gebiert immer weitern Trug, und <4 geschieht, daß Martin, brr ehrlichste, wacker st e der Sohne, sich von ter Mutter mir einer Biuerndirn perbnraten Iah, bic vost d-m jungen Th ?logen ein ftin) unter dem Kerzen trl.it. An, sudunt-iag des Paares — es ist der non Schon Herr mit alt inner starken, ujml ahfdicn Wirkung erwchlte und motioii* ber- inertctc Sonnwendiaq — stürzt ha^ L'ugengebaube zusammen. Ter Tk)ti*eibmn wird von ihrem ältesten, kranken 3* 'irai^ die Maske obererliien. Martin sicht sich um alle- Glück betraget, und S?an5 wirft den schwarzen :Hocf ab, den er do* nur zu ll nehren getragen hätte. Ein kräftig, akzentuiertes Drama n»D hier auf dem Weg -um tragischen Ziel aber Schönberr bot c4 zur üvmöb'e getvenbet, bic (5ttnk jener Intellektuellen nicht a-i t nd, zu deren ber-,en er zu svr -f eil berufen ist. Und mag b.'br ber harmonisch versöhnende Schluß, der den armen betrogenen Mar- tm nach schwerem ftimw bewegt, das Weib zu behalten und mit i!'i einem neuen Leben entgeienzugeben, noch so sehr au bei tiefsten '.latur deS Bauemgrmuics empfunden sein: das Publikum schien twh dieser LSfung bcs ftonflikts nirf’t jene warme 3uitim- m-ina geben zu wollen, sic es einer weniger aemoUtrn Tragik n,chr Dcnrcbri Halen dürste Freilich stand auch bic Armut der (fieiflniiie in den „Trenkwalrern" einem großen Erfolg im Wege, iür die das ganz oortrcnliche und reich.- Evi'o->--nwerk des ?tü-keS riebt aani rfm'rfxat'tgen mochte Tie vertre'!l'che Aufführung, die in einigen Szenen vüerdinq^ eine iorgfältig-re Regie vertragen hätte, wurde der Jhtmöbie sehr gerecht B'son^rs Herr Lackner atz: Martin Bottcheider und sfräulein Waldow als WalliahrtSweibl schusen prachtvolle, ganz durchlebte Figuren
— Die lothringische Akademie versammelte sich am Sonntaa in Nancy zu einer feierlichen Sitzung, um bic diesiähiigc P r e i S 0 e r t e i l u n g vorzunchmen. Zwei Preise waren ausgesetzt al5 „ttrii be beoou^ment", also alS Tret» wo „hingebenr-c Auwvferung". Preisträger sind ber v£0'ixnt ber beiden „Souvenir-". Herr Jean, ber wr seim: Tätigkeit in <-othnmm einen Preis von 000 Fr-s. erhalten 'sll. und Paul B 0 u r i 0 n , Redakteur am „Nouoellistc^ in uolntar, bc rannt al» Korrespondent des „Malin", ber 200 FrcS. erhält.
T e r Gesetzentwurf über bic Aufbesserung der Altpensionärc wird im Bundesrat erst nach /teu* fahr beraten werden lieber bic Detkungsvorlafle zu dusem Entwürfe, dem sogenannten Totalisatorgefetz, jinben zurzeu noch Besprechungen zivifchon bett verbündeten ^^aierungen tatL Eine GlcichstMuntz der Altpensuniarc mit bnt Wcu- pensionären ist nach Lage der Dinge gan.zlich auSge chloijen. Tie neue Vorlage wird im allgemeinen einen recht bejchm- denen Unisang hoben und wesentliche ^rderinigen der Altpensioncire nicht erfüllen.
Schwedische Gäste in Siel. Tie CHükrc und Unter- osfiziere einer Abordnung deS schwedischen >?uiarenregimcnt- stionvrinz "traten am Montag nachmittag von Bornhoeved kom« wend in Aid ein. Auf ihrem Ritt wurden sie von Llfizieren des Hnsarenregimenis „ftaifer ^iaiu Joseph von Oesterreich, ftbmg von Ungarn" ischleSwig lwlsteiniiches Nr lt» begleitet Zur Begrüßung waren der Stadtkornnwiidant und eine Anzahl ONiziers ber Vieler (Mannion den Gästen cntgrqrngrrittrn, bic nunmehr den canv-n Weg zu Pferde uirücfgclcgt haben, den das siegreuhe ,chive- t'iidie Regiment vor einem Jahrhundert cenonimtn hatte "'ald nach Üjrer Ankunfl besuchten die Dfmicrc und Maunschastcn das Flotten« ilaggschi'' „Friedrich ber Oüotze", wo ein Fmbist eingenommen wurde. Später waren die schwedischen C’iisiere Gäste im Del er Offizierkasino, während für die Mannschaften Fostlichketten m Wik rorgesehen sind. . , ä r
Der oldenburgische Kriege rbund beschlos; am Sonntag mit seinen 2.V) Vereinen, die 20 000 V.fhtflltebcfl umfassen, auS dem allgemeinen deutschen ft rlege r b 11 n b auäzu treten al- Protest gegen bic Breo- Inner Beschlüsse, unb die Beiträge ber Mitglieder zu erhöhen. Ter oldendurgischc ftriegcrbunb ßtinibet eine eigene Unterstützungskassc mit einem Grunbkapital von 18000 Mk.
Ter Gcsamtvorftanb beS Allbeutschen Verbandes tagte am 7. Dezember inRemscheid An erster Stelle berichtete der Vorsitzende ReästSomvalt E l a ß über die Vorgänge in Za dem. In der daraussolgenden Besprechung wurde seinen
genommen, um später auf den rechten Fuß deS Verkehrs mit dem Bischöfe der neu begründeten Tiözese Mainz zu kommen: er batte zu oft Generale anstellen und abier-en helfen, um geduldig »hau idKtt wenn die Mnn'cKille beS Reiches in feinem Bezirke ver'^ren u^Hien, wie \n erobertem Lande In letzterer Begehung entwickelte er e-.nen Mut, über den fein ftaifer im stillen »ich freute wie beispielsweise in rvnem ^-aHe, in welchem er b*m Marien Vnlor Xi. ^rfniTTieren legte und vor der Verbaming beSsclbeii, wer bem flai'er s-lbst sagte, nicht »urückc-schreit wir- Noä» einmal bra& d e gante Wut des Mannes Über das Militär ans, als er im Jahre 1813 die Wadm-bmung machte, baf^ ivrber die Armee- rrrmaltung, noch die Generäle sich um da- Sttnhal ber anncn T vwr deS »I n.-geS kümmerten. Er suchte bas von hinderen Ver säumte, so gut wie tunlich, nachuibol 11. er trug corae um die Crrrich;ung von Lai-retten, um die Pst ege ber ftranfm, ja, cs bat'c den Aniä^m, als iurfr er sörmlich beit Tob, um nicht länger 3oige zu fein der entsetzlichen Not, bic ihn umgab und ber er nickt steuern konnte." . , - ,
(Shi jüngerer verdienter Fonctier, Pfarrer Heinrich Bew- tolsdeimcr ui Giesen, urteilt in seiner Schriit Rhein- Hessen ;m Zeit ber Franzoienhrrrichafl" wie folgt über 3eanbon
To lange er dem T<partemeni Donner-berg Vorstand, tat er (ich ei' besonnener, nwblwellender und nnHdmrr Mann Hervor, “n euer bod odegfnfn Stelle ^Heinhe fen«. da. wo man zwischen 7.in den unh Dackernbc-m an her Straße, die ton Mainz noch ^•niini nihrt. weit hinüber schaut nach dem Rheingau. beim bet rm kleine Denkmal, beiden In schritt heute unleserlich ist Tie'e' T-nkma! wurde au Ehren de-z Mainzer Präsektrii errichtet er hat b e-e Irhring vollauf e-rbient."
Diele' ren Ieanbon Sr Andre wird veraeien werben, aber nicht das, har. er der H-rolb be- Ruhmes Johannes Gütender n wurde Tnitfcflanb hatte ''einen grpfni^^otm. den L fin'-rr d^r Buebbruckerfunst, vergessen noch im Tobe lohnte den jvrrficf-n Ihi'anf Cm Tvrrmln. ein Fran ofc. eben Ieandon 2: -Anbrö, war es. ber die Deuttcden an ßhirenberg erinnerte. ^,.r c-n-*- Sin- au - her irnren'-mb*:' -K*he, die er am 6 Avrü IST;- tn ver ersten Siymi der (Mdlttbätt zur Bei'örberung der v.ünste und Difsenfchatt hielt: __
„Ter len tmrb kommen, )ro da- Andmken muTenbrrg» acracht, ba- Bergeisen gut gemacht werden wird, wo die Weisen m>n ganz eure pa als em? Eilige Pst icke ani'eden nrr.xn. jeher einen
Stein e ' fern Grad iu tragen unb ihm cm einfaches, aber b'hres Tenf^n! :u -mefn-n. aus dem fein Name mit unauslöschlichen Buchstaben wir- at''chnrbnt werben Man wird nnfeben. daß, wenn b-.r Vfoanaeribeit durch ent Gegenwart übertroffen wird, rt Gutenberg aN-m ist, dem wir dides »erbtnfen."
Am Ende konnte es auch von Ieanbon St. Andr^, der so wild begann, beifm:
Gerettet ist da- edle Glied Ter Geisttrwelk vom Bösen: Wer immer ftrrbenb nzfi bemüht, _ Ten tonnen wir erlösen. Ä. Früher.
Nr. 289 List« Blatt 165. Zahrqanq Dienstag, 9. Vezttttv« l91s
Ter »leltecr JHV M d _ ■ 1(11^75^1.wertet-
M Gießener Anzeiger
»tttschaftltcheLeUfraaeM ” MM Verantwortlich für den
Feriilprech - A nicht äste : polil. Teil: A ug. Gaatz:
General-Anzeiger für Oberhessen ZWO
RotohonUnd n» »trief ixt »riecht, „» SttlUndtrtt H. £«m«. Hrteftie«. grptMtio« end Bradtrel: Sch-IItt-»t 7. fr B«-.
Jedenfalls liegt, wie ausgesprochen rabiLrl ba» »abi- nett auch ,st. kein Anlast vor. es, wie der rechtsslehenv. ..Figaro^ e» tut. als das ..ft ab in et l der Revolution" zu bezeichnen TaS frtilirfi liegt Har zutage, daß die Bildung dieses Minister,um- ebenso eine Niederlage der Rechten wie des Präsidenten Tnn* c ar * bedeutet, ber sich mit leiden schastlicheni. wenn auch vergeblichem Eiser für daS Zustanbdlinnmen^'ncs ftonzrn- trationskabinetts ins Zeug gelegt batte Die ?HabiLiien sprechen beim auch offen von ber ersten großen _cknapp be- Präsidenten, aber cs fragt sich, ob ihr Iubelgeichret nicht verfrüht tfr, denn es bleibt nbyiroarten, wie das Sabinctt dem Senat und der ft .immer gegeiuiber nd) be haupten wird, in ber bic Robitälcn trotz ber ihnen ftu- gejagten Unterstützung der So'ialistvn eben ohne Htlfc ber gemäßigten Rcpublilaner über feine Mehrheit vrrfugen. Wohl ober übel mirb man auf bic VerwirNichung der Hauptpunkte des radikalen Programm- verzichten mu,scn, denn wenn man die Einkommensteuer selbst tn der Kammer durchbekäme, würde sie doch im Senat Irfrcitcrn. -ic beit elfte Frage aber ist für ba» tahinett die brr Rente n- steuer, denn über bic verlangte 5 teuer frei bett brr Äcntc fiel Barthou, und diese Steuer wirt' ihr leidenschaftlicher Befürworter Eaillaux durchzusetzen versuchen müssen.
Da» die Stclhma be? ffabinett? zu ben Fragen ber auswärtigen Politik betrifft, so dürfte im wesentlichen derselbe Faden weiter gesponnen werden, wenn auch eine so ausgeprägte bentfcfifcmblidK HalNmg wie unter Barthon von dem an sich maßvollen Doumcraue wohl t.ium zu er warten ist E» ist heute von Interesse, daran zu erinnern, daß Toumergue im Jahre 1906 bei ber Beratung des Handelsverträge» mit bem Zarenreiche die,em in sehr unliebenswurdiger 'Seife den Bvrwurs gemacht hat, daß eS „immer nur nimmt unb nie gibt". Allein Frankreich hat seitdem immer Wieder gegeben, unb es wirb auch unter Donmergue, wenn er c» erlebt, dem Alliierten weiter pumpen, vielleicht weniger in ber immer schwächer werden ben Hoffnung auf Revanche als vielmehr, um mit ber Ho,s- r.ung auf die <Rct.an(he posieren zu können
Paris 8 Tr;. To» Ministerium ist endgültig gebildet krorbcn. Vorsitz urtb Au-märtiqeS: Toumergue. Justiz: Bienvenu Martin, Inneres: Renoult, Finanzen: Taillaur, .Qneg NoulcnS, Marine: Moni«, Unter- licht unb ftünfte: Viviani, Handel unb Post: Malvh- eficntlichc Arsten: Fernand David, Ackerbau: R a v - naud, Kolonien: Lebrun, Arbeit unb soziale -runorge: u et t h nntcrüaat*feFretiir deS Innern : .Raoul 'betet, hir den ftrieg : an in et, für tnc Handelsmarine: A ] a nt. Dn« llrttnffaatafcrretonat für die Finanz ist abgefdiafft worden Unterfefretanat für die Künste Wirb morgen KZctzt, w.iht)ckxiw lieh Abel Ferry »ber Iacquicr.


