Ausgabe 
8.3.1913 Sechstes Blatt
 
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SfitoLpaE^S WL ' (llnrühä ter ben Soz.> 3%5ri

tnfy: uferte eine C^iLl r.t-txc. itin mich an den Pranger zu Stetten. Wenn nur von irgend einer bürgerlichen Sc i.tc gesagt würde, baß ich nicht ganz lautet gehandelt hätte, daß es rüellefiht dock bcgcr wüte, ich gäbe mein Hauptreferat ebenso ah, wie ich schon daö Referat über Südkamerun ab­gegeben habe, so teitrbc sch dem Folge geben.

Ich wurde vor einigen fahren gefragt, ob ich in leitender SicLu-ag in den ÄurslchtSrat der Gesellschaft Südkamerun ein» terten trwOte. Die Gesellschaft zahlte damals keine Dividende. Än sich fiel dre Sache In meinen bürgerlichen Beruf als kauf- miß tun 1(4er Anwalt in Hamburg. (Zuruf bei den

3Mr müWcn alle einen Beruf auSüben, wir können nickt alle ^»uranGÄen, Schauspieler oder sozialdemokratische Abgeord- nLfe fein. Mr müssen dir Tinge möglichst amgrüncnBaum Les Leb-^nS beurteilen können. Sonst dürfte kein Landwirt, fein SpistuÄnberLffcnt, vor allem aber kein Sozial- b c in »1 ruU hier sitzen, denn sie leben ausschließlich vom Geschäft; eGrvtzer Lärm b. d. Soz.) Ich gebe keine Kocrc- sporldcuz oder Artung heraus, sondern suche schlecht und recht von mAetm beftflcrfidxm Berufe zu leben.

2fc Gefi^lßchaft Südkamerun hatte ursprünglich eine vaste .«tonyffion irn Hinterlande Kameruns. Sie hat allmählich einen bestinrinten Besitzstand daraus gestaltet. Als mich speziell die i eutsche-n ?fnterc Renten fragten, ob ich bereit sei, in die Gesell­schaft em^utTTtcn, erckuudigte i ch mich beim Kolonial- am t, ob gegen einz solche Beteiligung ein B e - denken b o r It ege ; diese Frage wurde verneint. Ich habe mich auch in der Budgctkommrfsion umgehört, ob gegen meine Tätigkeit in dieser Gesellschaft und als Referent der Bud- getkommisfion Bedenken vorliegend cd wurde verneint. So bin ich in den AufsichtSrat der Gesellschaft gekommen. Sie gibt jetzt Dividenden, hat keine besonders große Einnahmen. SB a ß i st Unlauteres darin? Die Gesellschaft Südkamerun hat eine arbeitersceundliche Politik betrieben, sic hat daß Verdienst an der günstigen Entwicklung des Hinterlandes. Und da wird versucht, weil ick gestern den Sozialdemokraten etwas Unangenehmes gesagt habe, mich in eine schüfe. Lage zu bringen. (Großer Lärm der Soz.)

Meine Beziehungen zu den ausländischen G e s e l.l sch-a f t c n sind folgende: Es kamen zwei französische Herren nach Berlin, die man also nicht ausgesucht hatte. Sie fragten beim Auswärtigen Amt an, und es wurde ihnen gesagt: Fragen Sie Seniler. Es waren die Vertreter der benachbarten französischen Konzessionsgescllschaftcn, die nicht arbeiten konnten, weil ewige Grenzstreitigkeiten an der Kameruner Grenze be­standen. Deutsche und auch englische Häuser hatten sich auf dem Gebiete dieser Gesellschaften etabliert und es gab ewige Schwierig­keiten und Zerwürfnisse. Darüber wurde nun verhandelt und ein Ergebnis erzielt, das die Zustimmung des französischen Ministers

8kS Slu^adageir ^rgaacr ntgWSft

feiten und wir zogen tmS bann zurück. Die Konzesfionskompagn ic war damals noch französisch. DaS ist an diesen Verhandlungen böses? Und nun die Verhandlungen mit der französischen Schiff- fahrlSgesellschaft.

In Paris haben wir einen ausgezeichneten Botschafts - rat von d<r Lancken. Er ist, wie nickt alle Diplomaten, cm kluger und hochtüchtiger Mann, und er hat in der Tat die Herren, die sich auS Fankreich an ihn gewandt hatten, mit freundlichem Wohlwollen behandelt und stc auf diesen Weg ver­wiesen. ES handelt sich um die Fluhschiffahrt auf dem oberen Kongo, die bisher französisch und belgisch war. Air hatten keine Verbindung nach diesem Strom, und sie wat wünsckenswerr und sogar notwendig mit Rücksicht auf die ncu^erworbenen Ge­biete, in die wir nicht gelangen konnten, ohne Schisse zu haben. Mit Freuden habe ich mich bahir verwandt, nicht au« per- sönlichcm Interesse. (Gelackter b. d. Soz. Zurufe von Ledebour.) Ja, das verstehen Sie nicht. Wenn isie, Herr Lcde- bour, in der Lage wären, solche Geschäfte führen zu müssen, da könnten in der Tat diese kleinen Intrigen zur Wahrheit wer- den, mit denen ihr Redner sprach, weil Sie daS nickt kennen. Das Ergebnis dieser eVrhandlunge nist, dah voraussichtlich schon am 1. April d. I. die fünf Schisse, die bisher französisch waren, sämtlich unter deutscher Flagge auf dem oberen Kongo fahren werden. Und diese Sache bot Ihnen die Unterlage für diese etwas kläglichen Angriffe auf unsere Gesellschaft. (Leich. Beifall.)

8(6(1. Dr. Paasche (Nat(.)r

Ich glaube nicht, daß das Haus in diesem Augenblicke Sieb gang hat, Etatssagen zu behandeln. Ich werde daher meine Wünsche beim Etat für Ostafrika Vorbringen.

Abq. Dr. Weill (Soz.): * .

Ich weise e5 zurück, als meine Rede eine Revanche für die die schreckliche Rede des Dr. Semler von gestern sein soll. ES gehört kein übermäßiger Scharfsinn dazu, zu entdecken, daß ich mein Material nicht e r st seit gestern haben kann. Ich wende mich aber dagegen, dah Dr. Semler versucht, den ein» fachen objektiven Tatbechand zu verschleiern. ES ist mir nicht ein­gefallen, eine Rede gegen oder über Dr. Semler zu halten. Mich interessiert nur d i e Mißwirtschaft derKonzcssionS- g e s e l l s ck a s t e n in A fr i k a. Wenn Dr. SemlerS Name dabei genannt wird, so ist das seine Schuld. Mich interessiert von seiner mehr temperamentvollen als überzeugenden Erwiderung nur, daß er immer noch Referent des Kolonialetats ist. (Hört! Hört! bi den Soz.)

Ich will mich jetzt noch so stellen, als ob ich glaube, daß zwischen diesem Amte und seiner privaten Tätigkeit kein Zusammenhang besteht. Aber gerade wegen feiner Eigen­schaft als Rcichstagsrcserent wurde er für diese geschäftlichen

TkäNsÄtiorLn empföhlen. (Hörtl hoff? f. b. Soz.) Dr. <5SmTcr müßte uns danken, dah wir chn auf diese Komplikation in seiner Situation aufmerksam machen. Denn er daS selbst nickt einfieht, dann muß der Reichstag da? genügende Wohlwollen für Dr. Semler haben und ihm die Möglichkeit ent* ziehen, in so peinliche Situationen zu geraten. (Beifall d. Soz.) Mich interessiert auch die Mitwirkung der Regierung an solchen privaten Geschäften, die geeignet find, die Handelsfreiheit noch mehr zu unterbinden und die Konzes» sionSgesellschasten noch mehr zu stärken. DaL ist der Kernpunkt. Darüber darf Sr- Semler keinen Schleier werfen.

Ich kann die Namen Bassermann, Dr. Wiemer, Haußmann und Bethmann Hollweg nennen, die im November 1911 in diesem Haufe beim Kongoabkommen die AonzessionSgescllschasren ver­urteilt babcn. Basicrmann bat geradezu von einer schweren .Q r u 5 gesprochen. Durch diese Transaktionen, bei denen Dr. Semler mitgcinirft bat, werden die KonzessronSgesellschaften aber gestärkt. Unsere Schuld ist es nicht, wenn Dr. Semler bei dieser ganzen Frage ermähnt wird.

Damit schließt die Aussprache. (Zurufe bet Soz.: Und die Regierung schweigt?) \

Eine Resolution, die im nächsten Etat höhere Aus­gaben für Schulzwecke fordert, wird angenommen«.

Abg. Tove (Dp.)k

Ich will die Frage meine» Freundes Dr. Waldftein, die bis­her vom Staatssekretär nicht beantwortet wurden, wiederholen, wie es nämli chmit der Sammlung und Kodifikation des EingeborcnenrechteS steh:. ES wäre bedauerlick, wenn diese wichtige Forderung unberücksichtigt bleiben sollte, denn wenn man die Eingeborenen richtig behandeln will, dann muß man auch ihre RccktSgebräuchc kennen! Es ist deshalb notwendig, da» Material in dieser Beziehung zu sammeln und daS. was darauS praktisch brauckbar ist. auch praktisck anzuwenden. Da» hat sich in den englischen Kolonien durchaus bewährt.

Staatssekretär Dr. Sols

Ich stehe ganz auf dem Standpunkt deS Vorredner», daß e» außerordentlich wichtig ist, die Materialien de» Rechts der Ein­geborenen zu sammeln. Die Herabsetzung de» EtatStitel» gegen das Vorjahr ist auch nicht dabin zu deuten, daß wir dieser Frage weniger Wert beimesien. Wir bähen schon 200 Fragcvogen zu-, rückbekommen, und wenn sie vollständig eingegangen sind, werd?» wir sie der Kommission übergeben.

Der Et a t des Kolonialamts wirt» erledigt.

Sonnabend, 11 Uhr: EtatSnotgesctz, Etat» derS Kolonien.

Schluß gegen 7 Uhr.

Statt&csmntsiiacbrid>lcnt

Gießen.

Aufgebote: Februar 28. Christian Theiö, Dachdecker itt Bottenborn, mit Alice Rausch in Gießen. Valentin Wenzel, Sergeant in Gießen, mit Anna Henrich in Frankfurt a. M. Heinrich Ludwig Hechler, Bostassistent in Gießen, mit Lina Wahl in Lick März 4. Philipp Äüols Silier, Gesangenwärter in Rockenberg, mit Marie Katharine Konrad in Gießen. Dr. Her­mann Ludirüg Friedeid Meyer, Privat dozent in Gießen, mit Johanna Mimra Luise Spoerer in Burgsolms. Iolxtnnes Gutsckunidt, Haupt-manu und Batterieckes in Swiuemünde, mit Alarzha Stotb in Gießen. Karl Lecker II., Hüttenarbeiter in Lollar, mit Katharina Brückmaun fit Gießen. Georg Korell, Vi^seldwebel, amt fhnma Kloß, beide in Gießen. 5. Otto üiorncr, Lackierer, mit Luise Weißbach, beide in Gießen. 6. Karl Hermes, Schuhmacher, mit Maria Möller, beide in Gießen.

C'lr-c-s/ck) l i e ß u n g e n: Mär» 1. Karl Nickel, Zuschneider, mit Anna Sdmubt, beide in Gießen. Wilhelm Schwöbel, Tapezier, mit Christiane Laudeuback), beide in Gießen. Karl T-ichl, Postbote in 'Fraulfurr a. M., mit Minna Dietz in Gießen. Heinrich lFreh, Maurer, mit Marie Baumann, beide in Gießen. - ö. Oskar Frisier, Braumeister in Zauer, mit Wilhelmine Sdjowibt in Meßen.

Geborene: '-Februar 22. Teni Hüttenarbeiter Johann Heinrich Schneller eine Tochter. Elisabethe. 25. Dem Schreiner Wilhelm fccüirid) Friedrich Vetter ein Sohn, Artur Ludwig Dem Daglöhner Johannes Friedrich Nicolai ein Sohn, Wil­helm. 27. Dem Dachdecker Karl Röhrich ein Sohn, Wilhelm Karl. Dem Arbeiter Clwistian Burk ein Sohn, Anton. Dem Kunstmaler Carl Robert Hermann Fries eine Tochter. _z8 Dem Vivfeldwebel Johannes Götz ein Sohn, 2llbert Hein- rici, Georg. Mär-, 1 Dem Reserve-Lokomotivführer Eduard fiebert eine Tochter Dem Schreiner Jakob Auer ein Sohn, Wilhelm D<m. f- .iilner Gustav Wittmann ein Sohu. Dem Gärtner Mistav " och ein Solch, Franz. 4. Tech Eisenbahn - HilfSsckafsnir Wilhelm Sllnnahl ein Solch.

Sterbes ille: Februar 28. Katlxrrina Steimnüller, geb. Pfeifer, 75 Jache alt, Wilsonstraße 4. Marz 1. Ludwig Elsried Göbel, 10 Monate alt, Maigässe 7. 4. Julie Straub, 45 Jahre alt, Sonnenstraße 25. - 5. Hermann Bernbeck, Pfarrer i. P., 81 Jahre alt, Ludwigsiraße 10.

Alten-Vuseck.

Eheschließungen: Marz 3. Otto Christ, Müller in Heuchelheim, mit Sophie Sckwalb in 2Üten-Bm'eck.

31 e r b e f ii H c: Februar 24. Elifabethc Wagenbach, Schnci- bertn, 67 Jahre alt

Bübingen.

Aufgebote. März 5. Georg Glanz II., Landwirt, mit Elisabeth Bernhardt, beide in Büdingen.

Geborene: Februar 16 Dem Handarbeiter Johannes Neider eine Tochter, Katharine. 24. Dem Metzgcrmeisier Wilhelm Jockel eine Tollster, Minna. 26. Dem Bürstenmacher Karl Paust) ein Sohn, Friedrich

Sricöberg.

Aufgebote: Februar 28. Eduard Hermann Paul Hoff­mann, Dr. in-., mit Clifabeld Henriette Wilhelmine Eick, beide in Essen a. d :li .Heinrich Ludung Hechler, Postassisteut in Meßen, mir Lina Wahl in Sich. März 3. Johann Georg ;3öH in Friedberg, mit Margaretha Bevpler in Dorheim. I Franz Fellner, Graveur in Pforzheim, mit Magdalena Di ringer in Worms - Heinrich Georg Kniß, Geornetergehilie, mit Emma Müller, beide in Bruchenbrücken.

Eheschließungen. Februar 27. Karl Hermann Cito Müller, Landesboumeisier in Biebrich a. Rh, mit Bertha Lina Emilie Loni Johanna Roack in Berlin. März 1. Wilhelm 9lll»rellst Hartweg, Schuhmacher, mit Margarethe Diehl, beide in Friedberg.

Geborene: Februar 25. Dem Konditor Josef Sckif- bengei- ein Solm. Eduard Joses Daniel Walter. 26 Dem Äuslmiser Händler ein Sohn, Wilhelm Heinrich. März 1 'Trm M [Herrn ein er Peter Techent ein Sohn, Franz Peter. - Dem5nknbahn)(txiffner Franz Joseph Fischer eine Tochter, Emilie Erna Martba.

(Sterbefalle Februar 27. Heinrich Deckel, Landwirt in Fauerbach, StYcto Büdingen, 65 3ahrc alt. Karl Stock, 1 ?abr alt. März 1 Hedwig Manier, 11 Monate alt. - 3. Alben Bellst, in Nieder-Wöllstadt, 4 Jahre alt.

Großen Lindo,,

Geborene: Februar 27. Dem Güierbodenarbeitcr ?lugun Weigand ein Sodu, Karl Wilbelm Mürz 2. Dem Installateur Willielm Consian; ein Sohu. Wilhelm

Heuchelheim.

Aufgebote: Febniar 27 Jakob Schmidt III., Metzger, mit Elisab. il>e Sack, geb .ströd in Heuchelheim

E beschli eßu n g e n Mär; 2 Marl Bol tmann VII., Land­wirt, mit Marie Kröll, beide von Heuckcldeim

Geborene: 'Februar 24 Dem Müllcr Daniel Ludwig Christ ein Solm, Ludwig Heinrich.

KleinSintan.

Geborene: Februar 26 Tem Lokomotivheizer . 1 :lm Veller ein Sohn, Artur.

Stcrbefällc: Februar 26. Susanne .Henrich, geb. Weis, 79 Jahre alt.

Langsdorf.

Eheschließungen: Jakob Wenzel, Landwirt, mit Minna Bender, beide in Langsdors.

Geborene: Dem Landwirt Wilhelm Rotheim eine Tochter, Emma. Dem Landwirt Karl Bender eine Tochter, Louise.

Lollar.

Aufgebote: März 1. Friedrich Geißler IV., mit Clisa- betha Fuchs, beide in Lollar. Karl Becker II., Landwirt in Lollar, mit Katharina Brückmann in Gießen.

Geborene: Februar 26. Dem Tiefbauunternehmer Georg Friedrich Ruhl -eine Tochter, Else.

Londorf.

Geborene: Februar 24. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Kraft ein Sohn. 28. Dem Eisenbahngehilfcn Ludwig Schmitt eine Tochter, Elise. März 3. Dem Schuhmacher Johann Georg Schneider ein Sohn, Friedrich. 4. Dem Steinhauer Johann Heinrich Lich ein Sohn, Heinrich Philipp, Ludwig.

Laubach.

Sterbcsälle: März 4. Karoline Salome Mathilde Pitz, geb. Wolter, 65 Jahre alt.

Nidda.

Eheschließungen: März 1. Wllhelm Orth I., Tach- bedermciftcr, mit Anna Dietz, beide in Nidda.

Sterbe s alle: Februar 27. Ludwig Zörr, Tienstknecht, 57 Jahre alt.

Schotten.

Aufgebote: März. 2. Heinrich Stemm IV., Metzger und Landwirt, mit Minna Woltschnndt, beide in Schotten.

Oiebore ne: März 2. Dem Taglöhner Karl Vierheller ein Sohn, Friedrich.

Stcrbefälle: Februar 28, Anna Wießner, Näherin, 50 Jahre alt Ludwig Spanier, 1 Jahr alt.

Familien-Nachrichten aus anderen Orten.

Verlobte: Fräulein Katharina Geisel mit Herrn Leinrich Eckstein, beide in Ei'a. Fräulein Elise Becker in Teichmühle bei Lehrbach mit Herrn Karl Kock bei Dannenrod. Fräulein Marika Münch in Wetzlar mit Herrn Oskar Escher in Kastel. Fräulein Frieda Birnbaum in Kassel mit Herrn Berthold Eichelberg in Marburg. Fräulein Paula Rohrbach in Heidenheim (Mittel- franken) mit Herrn Isidor Löb in Wetzlar.

Gestorbene: Herr Adolf Wurz in Eichelsdorf. Fran Bertha Scheuer, geb. Korbin. Herr Johann Georg Geisel III. in Reibertenrod. Herr Georg Jacobn III. in Ober-Ramstabt. Herr August Nungefser in Groß-Umstadt. Herr Wilhelm Sckäicr in Merlenbach. Herr Fiiedrich Neuhahn in Wetzlar- Niedergirmes. Frau Witive Tloria Volkmar, geb. Kraier, in BurgfostnS. Herr Johann Prinz in Leun. Frau Karoline Bender, geb. Jüngst, Herr Wilhelm Rühle, beide in Herborn. Frau Auguste Tettmaun, geb. Feindler, in Hesepe i. W. Herr Hermann Daukloh inHngen i. W. Herr Jakob Biebighäuser XLI. in Dodenau. Fron Henriette Hcß, geb. Zaubach, Herr Philipv Marzoll, beide in Kirschhofen. Herr LouiS Drülil in Biedenkopf. -1- Herr LouiS Karl Lettermaim, Herr Georg Müller, beide zu LudivigShütte. Herr Wilhelm Heep in Stendel. Fran Tlagba- lena Kraft, geb. Kuhlmann, in Wetzlar. Herr Georg Ehrhardt in WandSbeck.

kirchliche Nachrichten

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 9. März, Judika. Aotterdicnst.

3n der Stodtkirchc.

Vormittags 91/, Uhr: Prolestor D. Sch ian.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde.

Pfarrer Schwabe 'Abends 6 Uhr: Missionar ©feil.

Montag, den 10. März, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der MatthänSgememde.

Adendmalilsfeiern werden gehalten am Gründonnerstag tm Abendgottesdienst und am Karfreitag im HanptgolteSdienst.

3u der Zohanne§kirche.

Vormittags 9J/t Uhr: Piarrcr 91 u 6 f e (b.

Konfirmation der Konfirmanden auS der JohanneSgememde. Feier des heiligen Abendmahls. Anmelbungen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

dlbendS 6 Uhr: Pfarrer BecktolSheimer.

AdenbS 7*/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der VuraSnemeinbe tm Lulassaale.

SlbenM 8 Uhr: Dersanimlung und Bibelbesprechung im Johann eSsaal.

Mittwoch, den 12. März, abendS tz Uhr: Letzte PassionSandacht Pfarrer A u s f e l d.

Freitag, den 14. Mär^ abenb5 l/.6,.8 Uhr: Bereinigung bec Ion armierten weiblichen Jugend der Johan lesge-nemde im Johannessaal.

Näckst'iinstigen Sonntag, al6 am Sonntag Palmarum, wirb der Landes-Buß- und Bettag gegiert.

9ln diesem Tage wird m allen MoUeSbiensten die allsahrliche Kollekte für bedürftige bcssiscke Gemeinden, die an Orten mit über» wiegender katholijcker Bevölkerung bestehen, erhoben iverbeit

In der Johamieskirchc findet am Sonntag Valmarurn im Abendgottesbienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- nnb JohanneSgemcinbe gcnicinfam statt. Anmelbungen vorher be; bem Pfarrer jeher töemcmbc erbeten. Weitere AdendmahlSleiern werden gehalten am Gründonnerstag im AbeitdgolteSdienst, am Karfreitag im Hauptgottesdienst

Der W art d ur g - B e re i n (Wetzsteinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelstnnde, jeden Mittwochabend eine Turnstunde und jeden Donnerstagabcnb einen Lese- und Spielabenb.

Das Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehr­anstalten findet statt im JohanneSsaal, und zwar jeden Diens­tag um 5 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uhr für bie ältere Abteilung. DaS Bibelkränzchen für Schülerinnen höherer Lehranstalten au5 der JohanneSgemembe jeden TienStag um 6 Uhr im JohanueSjaal.

Evangelischer Gotterdienp.

Mainzlar: Sonntag, den 9. März, nachmittags IX Uhr: Pfarrassistent Klingel.

katholische Gemeinde.

Sotterdienst.

SamStag. den x. März:

Nachmittags um b Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Weicht.

Sonntag, den 9. März, PassionS-Sonntag: Seiet der Großen Gebetes.

Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

, um 7 Uhr: Tie erste hl. Meste. Beginn der Betstunden.

, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Rommuman.

, um 9 Uhr: Hl. Messe mit Predigt.

, um 11 Uhr: Heil. Nieste mit Predigt.

NachrnittggS um 5 Uhr ist die letzte Betstunde-, darauf feier­licher Schluß mit Te Demi.

TienStag und Freitag abend um 6*/, Uhr ist Fasten andacht.

Gotterdicnst in der Diaspora.

Sonntag, den S. März:

In Grüuberg um 9V, Uhr: Hl Meste mit Predigt.

In Hungen um 91/, Uhr: Hl. Meste mit Predigt.

Neues probieren heißt ost, Zeit verlieren.

Seit bald 40 Jahren hat sich Scott- Emulsion al- ein zuverlässige-, wirksames Kräftigungsmittel für groß und ~ Nein bewährt. Daß sie gut ist, steht fest, und weil sie gut ist, wird sie MW nachgemacht. Man hüte sich vor dielen Nachahmungen, die meist 1 Py nicht lcistm, waS sie versprechen, 1 ,J| und nicht auf 37 erfolgreiche Jahre zurückblicken löunai wie

ScottS Emulsion. Wer sich eine Mchahmung aufreden läßt, verliert nutzlos Zeit und Geld. Darum nur -Scotts Lmutston.

NESTLE

. Altbewährte Nahrund MirKinderundKranke