Betrag verlangt die S-tadt Berlin im Prozeß^ege von G. erseht, inbem sie geltend macht: der Beklagte sei vertraglich zur Tragung dieses Teils der Umsatzsteuer verpflichtet, eventuell sei er auf Kosten der Stadt ungerechtfertigt bereichert.
Soivohl das Landgericht II zu Berlin, als auch das Kcrmmergericht haben die ft 1 o g c abgewieff en. Auf Grund der Auslegung des Vertrags der Parteien folgert das Kammer- .gerickt zunächst, daß die ftlägcrin eine vertragliche Haftung für den streitigen Steuerbetrag nicht übernommen hat. Wer, so fährt das Urteil fort, der .Beklagte gleichfalls nicht. Ta der Vertrag die Frage, welche von den Parteien die streitige Umsatzsteuer zu tragen hat, nicht regelt, so würden hierfür zunächst einschlägige gesetzliche Vorschriften hcranzuziehen sein. Solche gibt es aber nicht. Ter § 419 BGB., der bestimmt, daß der Käufer eines Grundstücks die Kosten der Auflassung und Ein-' tragung zu tragen hat, bezieht sich, wie das Reichsgericht ausgesprochen hat. nicht auf Umsatzsteuern. Ta weder vertragliche noch gesetzliche Bestimmungen darüber bestehen, welche der Parteien im Verhältnis zueinander den auf die Veräußerung an den Beklagten entfallenden Teil der Umsatzsteuer zu tragen hat, so ergibt sich, daß die Steuer grundsätzlich int Verhältnis der Parteien demjenigen zur Last fällt, von dem sie nach den Vorschriften der Steuerordnung eingezogcn ist. Ter Beklagte war der Steuerbehörde gegenüber nicht steuerpflichtig, weil die Voraussetzungen, unter denen die Behörde ihn zur Unrsatzsteuer hätte heranziehen können (Auflassung), nicht eingetreten sind. Seine Verpflichtung aus den Verträgen mit den Dorbesitzcrn ging nur dahin, den Verkäufern die Steuer zu ermatten, falls sie von ihnen eingezogen würde. Tiefe Verpflichtung besteht nach wie vor. Tenn für die von der Klägerin beglichene Steuerschuld hafteten der Steuerbehörde gegenüber die früheren Eigentümer der Grundstücke und die Klägerin als Gesamtschuldner. Die Klägerin ist also in der Lage, infolge der von ibr allein geleisteten Zahlungen von den Vorbesitzern Ausgleichung gemäß § 426 BGB. zu verlangen. Macht sie von diesem Rechte Gebrauch, so ist der Beklagte verpflichtet, die Vorbesitzer schadlos zu halten. Da der Beklagte von seiner Verbindlichkeit hierzu nicht befreit ist, s-o kann von einer Bereicherung desselben keine Rede sein.
Das Reichsgericht hat dieses Urteil des Kammergerichts bestätigt und die Revision der Stadt Ber- ltn zurückgcwiesen.
*
•• Ober hessischer Kunsiverein. Die Ausstellung .Hessischer Künstlerinnen, die sich vergangene Woche eines außergewöhulieh guten Besuches zu erfreuen hatte, bleibt nur noch acht Tage offen. Verkauft iDitrben bis jetzt „Waldblumen", Qelgemälde von Luise Kumpa-Darmfladt: „Flieder und Goldregen", Oelgemälde von Luise Nieber - Mainz; „Märchenzug", Zeichnung von Elsa Moxter - Darmstadt; „Kiefernwald", Radierung von Sophie Grosch - Mainz; „Rotenburg a. d. T.", Radierung von Luise Kumpa-Darm- sladt, und eine Bronze „Dachshund" von Nanna Papst- Darmsiadt. Sie gehen nach Gießen und Wiesbaden in Privatbesitz über. Die Ausstellung ist täglich, mit Ausnahme Samstags, geöffnet. Neu ausgestellt ivurde noch eine Anzahl Bilder von Luise Kürz-Osthofen und Marie Becker- E in iu e r (t na-Gießeu.
** Der Evang. Arbeiterverein feiert am Sonntag, den 26. ds. Mts. sein Stiftungsfest. Vormittags ist ein Festgottesdienst in der Stadtkirche in Aussicht genommen, bei dem Kirchenrat D. (5ei)(offer die Festpredigt halten wird; außerdem wirkt auch die Gesangsabteilung des Vereins 'bei dem Gottesdienste mit. Abends findet ein Familienabend im Cafö Leib statt, bei dem neben einem Konzert Gesangsvorträge, Theater und Tanz zur Unterhaltung dienen.
Landkreis Gießen.
)( W i e s c ck , 11. Ott. Der Kauinchenzuchtvercin feiert morgen sein zehnjähriges Bestehen in den Lokalitäten des Gastwirts ö. Tö r i n g c r. Anläßlich dieser Feier hält der Verein seine 6. Ausstellung ab. Von vielen Rassen sind hort Tiere ausgestellt dvorden. Mittags findet P r ei siegeln und Tanz statt. Der -Verein hat aus eigenen Mitteln sehr wertvolle Tiere und Gegenstände zur Verfügung gestellt, die an jeden Besucher, der eine Eintrittskarte von 20Pfg. besitzt, gratis verlost werden.
Kreis Büdingen.
0 Brsses, 10. Okt. Die spinale Kinderlähmu-ng hat hier ein werteres Opfer gefordert, indem ein Knabe von 9 Jahren der Krankheit erlegen ist.
Ortenberg, 11. Okt. Für die morgen stattfindende Gemeinderatswahl, bei der vier Gemeinderäte zu Wählen sind, sind zwölf Kandidaten aufgest-eNt worden.
r. Bergheim, 10. Okt. Ter Landwirt Emrich, auf den in der vergangenen Woche ein mit Kartoffeln beladener Wagen gefallen war, ist inzwischen soweit hergestellt, daß eilte Lebensgefahr beseitigt ist.
r. Liß berg, 10. Okt. Unsere alte Burgruine ist mit einem Kostenaufwand von mehr als 2000 Mark erneuert worden.
Kreis Friedberg.
N i e d e rö l l st a d t, 10. Okt. Am 8. l. Mts. fand hier Gemeinderatswahl statt. Von der bürgerlichen Partei sowohl wie von der sozialdemokratischen Partei waren je fünf Kandidaten aufgestellt worden. Vier Bürgerliche und ein Sozialdemokrat gingen als Sieger hervor.
Vilbel, 10. Okt. Hier ereignete sich ein bedauerlicher Unfall. Ter Vauunternehiner P. Fr. Klöß von hier und ein Arbeiter, die beim Umbau der Volksschule auf einem Gerüste beschäftigt waren, wurden durch das Rutschen einer Rolle vom Gern ft heruntergerissen. Ter Arbeiter kam mit dem Schrecken davon, während Klöß außer einigen Hautabschürfungen einen Knöchelbruch erlitt.
Kreis Wetzlar.
— Salzböden, 10. Okt. Ein Nachfolger für den von hier verzogenen Pfarrer Sproedt ist noch nicht bestimmt, so daß die Amtshandlungen vorläufig durch die Geistlichen der Umgegend vorgenommen werden müssen. Für den Sonntag hat Oberpfarrr Günder von Wetzlar die Predigt übernommen.
NsrnEehtes.
* Ein merkwürdiger M i m e. Ter hundertjährige Geburtstag von Edward Klischnigg, der eine ganz eigenartige künstlerische Spezialität auf die weltbedcutenden Bretter brachte, sollte nicht vorübergehen, ohne daß seiner gedacht werde, wenn eben auch sein Einfluß auf die deutsche Bühnenkunst kein sonderlich guter war. Edward Klischnigg, der am 12. Oktober 1813 in London geboren ward, war ein berühmter Affendarsteller, und auf zahlreichen Bühnen ist er in i-cvfä iebenen Sticken in stummen Rollen eines Affen aufgetreten, wao ihm bann andere Tarsteller nachmachten. In seiner englischen Heimat soll er als Clown in Weihnachtspantomimen frühzeitig begonnen haben, er kam dann früh nach Paris, wo er angeblich seine Frau, eine Tochter des einst viel genannten Tierbändigers van Aken, durch seine ftunft gewann. In her van Aken'schen Menagerie war der Orang-Utang ocr eine große Anziehungskraft am die Pariser ausübte, plötzlich erkrankt und Herr van Aken liom betrübt, weil sein Unternehmen leer stand. Da meldete ihm der Mcnagcrie-Diener eines Morgens, der Asse sei luieber ganz munter, und Herr van Alen fand denn auch, daß das Tier wieder lustig im Käsig herumkletterte. Das Publikum kam wieder in Scharen, und löerr van Afett war
glücklich und zusrieoen. Ta öffnete sich eines Morgens der Käffg, als der Tierbändiger in der Nähe frühstückte, der Affe trat vor den Tierbändiger und bat um die Hand der Tochter. Es war Klischnigg, der mit Hilfe des Menageriewärters die Täuschung inszeniert hatte, um die Tochter van Akens zur Frau zu erhalten, was ihm kurz Zuvor verweigett worden war. Mag diese Geschichte Anekdote sein, eine andere, die von Klischnigg erzählt wird, ist er toteren: Nachdem er jahrelang in Frankreich als Affe in dem Ballett „Ioho oder der brasilianische Asse" ausgetreten war und auch in einzelnen Orten Deutschlands gastiert hatte, kam er int Jahre 1836 nach Wien, wo er in der Kanzlei des bekannten Theaterdirektor Carl diesem Gastspiele für seine Bühne anbot. „Was spielen Sie denn?" fragte Earl. „Affen," sagte Klischnigg. „Deren haben wir in Wien genug!" antwortete abroeifenb der Direktor. Klischnigg wandte sich zum Gehen, ergriff die Türklinke und kratzte sich mit dem Fuße hinter den Ohren. Da mußte Carl so laut auflachen, daß er ihn zurückrief und sofort ein Gastspiel vereinbarte. Neftrov mußte ein Stück für Klischnigg schreiben: „Der Asfe und der Bräutigam", das vierzig Male hintereinander gegeben ward und dem Affendarsteller auf seinen Anteil 29 000 Gulden einbrachte. Ganz Wien lief zu den Vorstellungen, nm den Affen zu sehen, was den frivolen Burgtheaterleiter Deinhardstein veranlaßte, als er aus bett Kassenrapporten entnahm, baß Halms „Griseldis" bie besten Einnal-men mache, zu äußern: „Die Griseldis ist unser Aff." Klischnigg trat bann noch in anberen für ihn geschriebenen Stücken aus. Bäuerles Theaterzeitung brachte Bilder von ihm, und sein flhif war nun gemacht. Jahrzchrne reiste er als Affendarsteller umher, wobei er oft eine recht verhängnisvolle Rolle spielte, da, wo er am trat, würdigere künstlerische Darstellungen erfolglos blieben. So konnte er sich rühmen, daß, während er in Hamburg den größten Zulauf hatte, Sophie Schroeder, die größte Darstellerin Deutschlands, vor leeren Häusern spielen mußte. Dann flaute freilich das Interesse für seine ftunft ab, zumal er mehrere Nachahmer bekam. Und als er am 19. März 1877 in Wien starb, zählte er langst zu den Vergessenen.
* Liebe Jugend? Neulich gehe ich mit meiner Frau und mit meinen beiden Söhnen, von denen Hans sieben, Ernst fünf Jahre alt ist, in eine Konditorei. Meine Frau und ich bestellen Eis, meine Söhne entscheiden sich nach schweren Zweifeln endlich beide für Schokoladentorte. Ms beide ihre Torte bekommen hatten, nimmt meine Frau mit ihrem Löffel ein kleines Stückchen von der Torte des Aelteren, indem sie zu ihm sagt, daß sie nur einmal kosten wolle, wie die Torte schmeckt. Als das der Kleinere bemerkt, sagt er: „Du, Mutter, mtine Torte schmeckt genau so wie die vom Hans."
Viichertisch.
— Stecherts Armee-EintcilungundQuartier- Liste des deutschen Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine, nach dem Stande vom 1. Oktober. Diese seit 55 Jahren regelmäßig erscheinende Armee-Liste enthält eine tabellarische und sehr übersichtliche Zusammenstellung aller Truppenteile der deutschen Armee mit namentlicher Angabe der Chefs (Inhaber), Kommanbenre und Standorte, sowie kurze Uniform-Beschreibungen und Abbildungen der Regiments-Ramenzüge, ferner die Persomtlien der Kriegsministerien und höheren Militärbehörden, die Generalstäbe, Inspektionen, Gouvernements und Kommandanturen, Erziehungsund Bildungswesen, Verwaltungsbehörden: ferner die Landwehrund Territorial-Bezirke; ein Verzeichnis sämtlicher Truppenteile nach Waffengattung und Nummerfolge und ben alphabetischen Quartierstand; die Kommandeure der Bezirkskommandos; Platzmajors, Adjutanten der Kgl. Prinzen und deutschen Fürsten, sowie als wichtigste Neuerung: die durch die Heeresvermehrung cinge- tretenen Truppenvermehrungen, Stellen-Neubesetzungen und Standorte-Veränderungen. Mit diesen Neuerungen ist bie Stechert- sche Lifte die vollständigste geworden und entspricht allen an sie zu stellenden Anforderungen. Die Abteilung „Kaiserliche Marine" enthält die Personalien des .Reichsmarine-Amts, die Ober-Kommandos und Inspektionen, die Küsten-Bezirke, Verwattungs-Be- hörden, Schutztruppen für die Kolonien und eine genaue Liste Sr. Majestät Kriegsschiffe nebst Deplacement, Pferdckrästen und Besatzungs-Etat. Für den prattischen Gebrauch aller Behörden, Landratsämter, Polizei- und Gemeindeverwaltungen, besonders für alle Beamten militärischer Brneaus, sowie für jeden Zeitungs- leser ist dieses altbewährte Armeeschema ein unentbehrliches Hilfsmittel.
Wöchentl. lleberstcht der Todesfälle i.d. Stadt Gieyen.
40. Woche. Vom 28. September bis 4. Oktober 1913. Einwohnerzahl: angenommen m 32 400 (inkt. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitszister: 20,86 °!w
nach Abzug von 8 Ortsfremden: 8,02 °/oa.
5ki irdre
ES flarbeit an: Zusammen: Erwachsene: int vom
1,
Lebensjahr:
2.-15. Jahr:
Tllberkulose
1
1
—
—I
Lungenentzündung
1
1
—
—
Diphtherie
1
—
_
1
Sungeitbraub
KD
1(1)
—
Bösartigen Neu
bildungen
2(1)
2(1)
—
—-
Blntvergistung
1(1)
1 (1)
—
—
Rückenmark-Ent-
zündling
1(1)
1(1)
_
—
Blinddarmentzünbung
Kl)
——
1(1)
Lebensschwäche
1 (1)
—
1(1)
Berun.glückung
2(2)
_1(1)
1 (1)
unbekannter Ursache
1
1
Summa: 13 (8) 8 161 2 (1) 3 (2)
A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Die nach- R Aprile Riad am Sonntag, 12. Okt. 1913, stehenden x&öl Ztlv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: D u/,0
I>r. Schäffer. Selters weg 381.
I>r. Stuhl, Süd-Anlage 7.
Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 12. Okt.
sicher anzutreffen : D n/l0
Reinewald, FrankfurterStrasse 10, UaUllUlIxl Femsorecher 763.
Rirehliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 12. Oktober, 21. nach Trinitatis.
Kollekte für das hessische Kruppelheim in Nieder-Namstadt. Gottesdienst.
3n der Stadtkirche.
Vormittags 9)4 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Feierliche Eröffnung des Konfirmandenuntcrrichts derMatthaus- gcmeinde.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mattbäusgemeinde.
v Pfarrer D. Schloss er.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Feierliche Eröffnung des Konffrmandemmterrichls der Markns- gemeiade.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde im Matthäussaal, wozu auch die Aeukonfirmierten herzlich eingeladen werden.
Dienstag, den 14. Oktober, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des Frauenmissionsvereins im Matthäussaal, Kirch strafte 9. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen imb werden gebeten, sich ohne weitere Anmeld ng einznfinden
Mittwoch, den 15. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Marknsgemeinde im Markus» sank, wozu auch die Neukonfirmierten herzlich eiugeladen werden.
Tonnerstag, den 16. Oktober, abeubS 8 Uhr: Bibelstunde im Matthäussaal. (Ausgewählte Schriften aus dem Alten Testaments
__________ Pfarrer D, Schl oller.
3n der Iohannerkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Lukas« gemeinde.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Feierliche Eröffnung des Konfirmandenuuterrichts der Johannes- gemeinde.
Abends 7l/2 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde ftm Lukassaale, joivie der Johannes- gemeinde im Jobannesfaale.
Mittwoch, den 15. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Lukassaal. (1. Brief Petri.)
Pfarrer Bechtolsheimer.
Nä'chftklinftiaen Sonntaci, den 19. Oktober, wird in beiden Kirchen die kirchliche Gedächtnisfeier der vor hundert Jahren geschehenen Befreiung unseres Vaterlandes slattsinden. Unsere Gemeinden ivevben zur Teilnahme daran herzlich eingeladen.
Har.Lardeitrunterricht, veranstaltet von öcm Krauenverein der Lukasgemeinde.
Jeden Mittwoch um 2 Uhr int Lukassaale. Ter Unterricht wird allen Kindern, die sich dazu einfinden, unentgeltlich erteilt.
„Wartburg", christlicher Zünglings und MSnner-verein.
Dienstag, abends 81/, Uhr, Bibelftunde,
Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnstunde,
Donnerstag, abends 8 Uhr, Unterhaltungsabeud,
Sonnlaa, abends 8 Uhr, Vortragsabend.
Tie Versammlungen finden teils in den« Gemeindehaus, Kirch» strafte 9, teils in dem neuen .Wartburg-Heim", Diezstraße 15, statt: Gäste, besonders auch die Neukonsirmierteu, sind jederzeit herzlich w illkommen.
videlkränzchcn für Schüler höherer Lehranstalten.
Jüngere Ablellung jeden Mittwoch von 6—7 ubr. Aeltere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johanuessaal.
vibetkränzchen für Mädchen aus der 3ohannesgemeinde.
Jeden Dienstag von 6-7 Uhr int Johannessaal.
7 । ..
Montag, den 13. Oktober, abends 8 Uhr: Sitzrmg deS Frauen- Vereins der Johannesgemeinde im Johairnessaal.
Sonntag, den 19. Oktober beginnen wieder die Versammlungei' des Sonntagsvereins für Mädck>en, die jeden Sonntag nachmittag in den Sälen der Kleinkmderschule, Tioz'trafte 15 p. stattfinden.
Die Versammliutgen der kirchlichen Vereinigung zur Bekämpfung des Alkohols finden jetzt nicht mehr in der Wetzsteinstraße, sondern jeden Samstag abend von 8-10 Uhr in der Diezstraße 151. links statt.
K't --
Evangelischer Gottesdienst.
Alteu-Buseck: Am Sonntag, den 12. Oktober 1913: Gottesdienst vorm. 10 Uhr. Erntedankfest.
Pfarramtskandidat Barth aus Großen-Buseck. Kollekte für Kleinkinderschule n n b Gemeinde« Krankenpflege.
Katholische Gemeinde. Gottesdienst.
Samstag, den 11. Oktober:
Rachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Samstag abend wird ein fremder Priester Beicht hören.
Sonntag, den 12. Ott, 2 2. Sonntag nach Pfingsten.
, von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Meffe. Gemeinschaittlcht Komnnmion der Kaufleute, Gesellen und Lehrlinge.
n um 8 Uhr: Austeillmg der hl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Hl. Rieste mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz Andacht mit Segen.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, SamStag nachmittag um 6% Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Diaspora-Gottesdienst.
Sonntag, den 12. Oktober:
In Grünberg um 91/, Uhr.
In Hungen um 9'/, Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen.
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Okt
1913
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Wetter
Höchste Temperatur am 9. bis 10. Oktober + 10,9 C.
Niedrigste „ , 9. „ 10. u = + 4,2* C.
Niederschlag: 0,0 mm.
Die einzigartige Wirkung des Odol« beruht aller Wahrscheinlichkeit nach darauf, daß sich das Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Mundschleimhaut ein* saugt und diese gewissermatzen imprägniert. Man begreife das un- gemein Bedeutsame dieser ganz einzigartigen Wirkungsweise des Odols. Während andere Mund- und Zahnpflegemittel lediglich währeild der wenigen Sekundeit der OTunbreiiiigung ihre Wirkung ausübeu, wirkt bas Odol noch stunbenlang, nachbem man sich die Zähne geputzt hat, nach. Ueber diese Tauerivirhmg deS Odols sind sehr interessante wiffenschaftliche Untersuchungen angestellt ivorden, die übereinstimmend erwiesen haben, daß diese unvergleichliche Eigenschaft des Odols bei keinem der für die tägliche Mund- und Zahnpflege überhaupt in Betracht kommenden Präparate sich findet.
Wer Odol konseguent täglich anwendet, übt demnach die denkbar beste Zahn- und Mundpflege aus.
PretS: ’/t Flasche iMonate ausreichend) M. L50,
'/> Flasche M. -.85. (C”/,


