Ausgabe 
13.1.1913 Zweites Blatt
 
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Oberbürgermeister Dr. Glässing gedachte der Verdienste

deren Bedeutung für die berührte der Vortragende erworbenen Eigenschaften

Ltammbaumfor sch ungen und praktische Tierzucht. Zunächst dir Studien über die Vererbung der

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Ifür Säuglingspflege überweisen ließ.

bs. Dar m st adt, 12. Jan. Heute nachmittag fand die Beerdigung des Geh. Justtzrats Schmeel unter auster- ordentlich starker Beteiligung statt. Am Grabe sprach Justiz­rat Halpert int Namen der hessischen Anwälte. Der

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Landwirtschaft.

Landwirtsch. Vortragskursus.

Mainz, 11. Jan. Ter letzte Tag des Vortragskursus hatte etwa 150 Teilnehmer nach Main- geführt. Tr. Müller- Darmstadt sprach über bic modernen Vererbungs-, besonders auch

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schreiben ivegeit Uebernahme -es Losevertriebs für den Prämiierungsmarkt 1913 sind keine Angebote cin- gegangcn. Der Stadworstand beschließt, unter allen Umständen eine Verlosung abzuhalten und deshalb nochmals in Verhand­lungen mit einer Firma wegen Uebernahme des Losevertriebs cinzutreten. 9hif Grund -es Gemeindcumlagengesetzes be- tzchliestt der Stadtvorstand die Einführung einer Waren­taus- und Filialsteuer durch eine Ortssatzung. Es wer- öcit folgende Sätze in Aussicht genommen: Warenhaussteuer ßci einem Umsatz von 80190 000 Mark V/2 Prozent und bei einem Umsatz von 100200 000 Mark 2 Prozent des Um­satzes, Filialsteuer iy2 Prozent des Umsatzes, ohne Rücksicht aus dessen Höhe. Die Bürgermeisterei wird beauftragt, den Ent- murt der Satzung demnächst vorzulegen. Die Abänderung der Marktordnung von 1875 wird vertagt, da laut Mit­teilung des Kreisamts demnächst eine Polizeiverordnung für alle Märkte des Kreises erlassen werden soll. Alsdann ist es nur noch Jache der (Gemeinden, die Höhe der Standgelder durch Orts­satzung zu regeln. Nächsten Donnerstag findet nachmittags 31/2 Uhr eine nichtöffentliche inti> von 4 Uhr ab in öffentlicher Sitzung die Beratung des Voranschlags für 1913 und die Be­gutachtung der Stadtrechnung für 1911 statt.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 11. Ian. Der aus der Ausstellung Der Mensch" erzielte Reingewinn beläuft sich aus 75 9 0 0 Mark nach Abzug aller Unkosten. Tie letzteren umfasten außer den Kosten für Transport, Einrichtung, Rein- hciltung der Räume ufw., Vergütungen für Kassierer, Auf- 'ichtspersonal, Mannschaften der Rettungswache und Polizei Tie genannte Summe wurde am 5. d. Rts. durch Wirkt. Geheimerat Dr. med. Lingner der Großherzogin überreicht, die je die Hälfte an die Fonds für tuberkulöse Kranke und

ecetliüoranj(61ai WNack> neuerem System hat man das Bücherhaus als sog. iegm. baue werden dr M Bücherspeicher von dem Verwaltungsgebäude mit Lese- und 1114 gemaift wurden, er. H Ausgleichräumen getrennt. In den unteren Räumen bezw.

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, ersten Etage ist das Guten'bergmuseum, das Münzkabinett und plastische Werke untergebracht. So sicht man dort -'n Michel An geloschen Moses, die Larlon-Gruppe usw. Im

Hauptgeschoß befindet sich der Lesesaal, Ausleiheräume, Packräume ufw. Die Konstruktion des Hauses ist vollständig aus Eisen. Im kurfürstlichen Schlaft standen 1700 Qdm. iiir Bücherlagerung zur Verfügung, im neuen Gebäude sind 7000 Qdm. vorhanden, was für 500 000 Bücher aus­reicht. Die gesamten Kosten, einschließlich Einrichtung und P-arrplatz, betragen 665 000 Mk. und wurden aus den lieber- schüssen der städt. Sparkasse bestritten.

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lammen, wer aber sein Herz besäst, der besaß es ganz, rm Darmstadt, 12. Ian. Ein Bursche Willi Roser, der wegen der verschiedenen Raubanfälle, die er in Mainz in Gemeinschaft mit anderen verübte, rvar heute früh von einem Krimiualschntzmann in einer Wirtschaft festgenommen worden. Er ging aiich ruhig mit bis in die Nähe des Polizeiamts Dort riß er sich plötzlich los, zog einen Revolver und gab

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I des Verstorbenen um die Stadt und seiner Tätigkeit als Stadtverordneter. Justizrat Dr. Bender sprach namens ' des Finanzausschusses der städtischen Verwaltung. Für die nationalliberale Partei sprach Justizrat Dr. Osann. Schmeel war stets bestrebt, die Partei auf der mittleren Änie zu halten. Schwer war es, dem Manne nahe zu

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und die Ergebnisse der sogenannten Mondeiforschungen. Ter öouptteil des Vortrages erläuterte die Leistungen der Verwandt- slhastszucht ans den verschiedensten Zuchtgebieten und gipfelte darin, daß du'ch die Inzucht die Bererbungskraft gesteigert werde, daß sowohl Vorzüge, wie unerwünschte Eigenschaften sicherer bei ihrer Anwendung vererben. In verschiedenen Leitsätzen über die Anwendung dieser Zuchtmethode klang der Vottrag aus. Geh. 't.Landcs-Oetonoinierat M ü l l c r - Tarmstadt sprach über die An­wendung der Glashäuser zur Erzeugung von Tafeltrauben, Obst und Gemüse in England, Belgien und Holland und Lehren hieraus für uns.

Luftfebiffahrt.

Berlin, 11. Jan. Teu Abendblättern zufolge soll über die L u f t f a h r b e t r i e b s g e s e l l s ch a f t der Kon­kurs verhängt worden sein. Das Unternehmen ging anfangs gut. Der £ en 1'6 a HonStollwerk" und der ehe­maligeP. L. 6Z/ konnten kaum die Zahl der Passagiere zu Spazierfahrten aufnehmen. Während der Wintermonate und während des schlechten Wetters überstiegen die Unter» daltungskosten aber bei weitem den Gewinn. Auch die Scheinwerferreklame erfüllte nicht die auf sie gesetzten Hofs- nnngeit. Die Verpflichtungen der Luftsahrbetriebsgesell- schaft werden auf 450 000 Mark gesckstitzt. Die Ballons dürften von der Bitterfelder Luftfahrzeug-Gesellschaft an- s,(kauft werden. Der Betrieb soll im allgemeinen auf der bisherigen Basis weitergeführt werden.

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Börsen-Wochenbericht.

«= Frankfurt a. M., 10. Januar.

Trotz der Pause in dm. Londoner Friedensvcr Hand­lung en ist die Hoffnung auf das Gelingen des Friedenswerkes stiegen. Das Hauptgewicht legt man aus den Truck der finan­ziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse, und wenn Meldungen über Anleihe-Verhandlungen der Baltanstaatcn in Paris und London bekannt werden, so ist das ein Beweis dafür, daß die maß­gebenden Geldmächte mit der bevorstehenden Beendigung des Krieges und int Anschluß mit der Bewältigung großer wtrtschast- licher Ausgaben rechnen. Die Hofntungsfrmdigkeit wurde durch die Beobachtung erhöht, daß am Geldmärkte sich die Ver­hältnisse wesmtlich gebessert haben. Es zeigte sich, daß die volitische Beruhigung einen Teil der dem Geldmärkte entzogenen Gelder wieder zurückgeführt hat. Der Ausweis der Reichsbank über die erste Januarwoche war recht günstig und die Bankwelt verfügt infolge reichlicher Rückflüsse über sehr bedeutende Be- lräge. Freilich kann sich das Bild sehr schnell wieder andern, sobald die großen Anleihen der kriegführmden Staaten Tat­sachen geworden sind. Diese Anleihen werden die Sparkapüalieu abjorbieren und der Industrie das Geld verteuern. Das An-

vmtchung ia|t nur m 5? eincm Men- 4et Ee folgenb, hat« mc tog bet in A » und noch ieftt wohn- Aridaussaale sol!

m- au, bet die Aama >pm. Drlmalspsleger nm ? künAerischen Entmiß - - -

agen ' inberatSitte »einen Schuß auf den Schutzmann ab. traf den Aiann

' - - . ' »nicht, konnte aber entkommen. Es gelang nicht, ihn wieder demr, überragen roerba Azu verhaften.

L b Mainz, 12. Jan. Zur Besichttgung der neuen 7 ... ' & - ritadtbibliothek hatten sich heute vormittag auf Einladung

Ansicht, daß hier n I^s Oberbürgermeisters Dr. Göttelmann zahlreiche 7 mneren üatinhoisttch M Stadtverordnete und Vertreter der Presse eingefunden. An- rriperibuigirrei rotrb, m? »sprachen hielten der Oberbürgermeister, Baurat Gelius tlmg antiBi, ton dies» ;| und der Geschäftsführer der Stadtbibliothek Prof. Dr. Binz.

lagegeschäft hat von dem wiedererwachten Vertrauen und von der größeren Beweglichkeit des Geldmarktes in Verbindung mit den nachlassenden Zinssätzen immerhin Vorteil gezogen, aber nicht in dem sonst in normalen Zeiten zu beobachtenden Maße. Wem: auch der ermäßigte Preisstand der heimischen Anleihen einen Kaufanreiz bot, so wandte sich die Anlageneigung mit Vorliebe den ausländischen Werten zu. Als großer Vorteil für die heimischen Anleihen war anzusehen, daß die Angstverkause zum Stillstand gelangt sind und das Angebot sich in engen Grenzen hält. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht herrscht jetzt das Vettrauen vor. Einzelne Kreise glauben, von der Sicherung des Friedens einen neuen Aufschwung des Geschäfts lebens erwarten zu können. Unter diesem Gesichtspunkt wandte sich auch Schiffahrtsaktien erhöhtes Interesse zu, für die auch die hohen Auswanderungsziffern anregten. Aus dem gleichen Grunde standen Montanpapiere in lebhafterem Verkehr. Im Vordergrund standen Phönix-Aktien, da verlautete, daß der Novemberabschluß sehr gute Ueberschüsse ausweise. Eschweiler Bergwerksverein waren auf Fusionsgerüchte stärker gefragt und erzielten 13°,o Kurssteigerung. Für Kassa-Jndustrie- Papiere herrschte wieder vermehtte Kauflust, wobei die schweren Werte bevorzugt wurden, die Steigerungen erfuhren. Begünstigt waren namentlich chemische Werte und die Aktien von Auto­mobilfabriken, für die besonders die in Aussicht stehenden größeren staatlichen Bestellungen anregend wirkten. Dürkopp gewannen 20%, Mel)er stiegen 25%. Akkumulatoren Berlin konnten 11%, Scheideanstalt 12%, Anilin 9% und Aluminium 7V2% an­ziehen. Banken und Bahnen sind ebenfalls teilweise ge­bessert. Privatdiskont 4Vs %.

Vermischte».

* Der falsche S t a a t s a n w a l t. Uebcr einen frechen Gaunerstreich eines Hochstaplers, der sich im Moabiter Gericht ab­spielte, berichtet dieNationalzeitung": Gegen 3 Uhr nachmittags wurde von der Polizei ein großer Transport Gesangener in das UntersuchungSgesängilis cingeliefett. Unter diesen Gefangenen be­fand sich ein sehr elegant gekleideter junger Mann, der einen spiegelblanken Zylinderl)ut auf dem Kopfe hatte und mit einem Monokel im Auge bewaffnet war. Kaum hatten sich die Tore des Untersuchungsgesängnisses geschlossen, als sich der seine Herr unbemerkt aus dem Gange davonschlich und in die Gefängniskanzlei eintrat. Tort stellte er sich mit eleganter Verbeugung dem Ge­fängnisinspektor als Staatsanwalt Tr. König vom Landgericht Berlin I vor und fügte hinzu, daß er beauftragt sei, den Durch­stechereien, die angeblich auf der Untersuchungsstation II vorge- kommen sein sollen, ans den Grund zu gehen. Alsdann ersuchte er den Inspektor, ihm nach dem Gerichtsgebäude zwecks Einsicht­nahme in die Akten zu folgen. Ter Inspektor entsprach auch sofort dieser Aufforderung, die in liebenswürdigem Tone und wohlgesetzten Worten vorgebracht wurde. Im Gerichtsgebände angelangt sagteStaatsanwalt König" zu seinem Begleiter, er möge einen Augenblick verweilen, da er die Gegenwart des Herrn Öberstaatsmiwalts für dringend notwendig halte. Das sichere Austteten desStaatsanwalts" ließ in dem Inspektor keinerlei Verdacht aufkommen, und er entsprach gern dem nicht unbillig erscheinenden Wunsche des Vorgesetzten. Auf diese Weise gewann der Hochstapler einen großen Vorsprung und konnte unbehindert den Justizpalast durch den allgemeinen Ausgang verlassen. Erst zu 'spät bemerkte der Düpierte das Betrugsmanöver. Jetzt wird nach dem falschen Staatsanwalt wieder gefucht.

Kleine Cageschrontt.

Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, E. V., Sitz Berlin, wird in den Tagen vom 15. bis 19. August in Breslau feinen 5. Verbandstag abhalten.

In Oberkassel bei Bonn ist die 20jäI)lrige Anna Held aus Dransdorf von dem 23jährigen Matrosen Adam Lenz aus Caub erstochen worden. Der Täter flüchtete, wurde aber in der Nacht verhaftet. Er soll die Tat wegen angeblicher Un- treue der Held 'begangen haben.

In der Näl)e von Parten kirch en geriet in der ver­gangenen Nacht ein Mietautomobil infolge Schneefalles ins Rut­schen und stürzte die Böschung hinunter. Von den Insassen wurde einer getötet, die anderen erlitten leichte Verletzungen.

Der Postschaffner G r u e l aus Bergen auf Rügen ist seit Samstag spurlos verschwunden. Eine Revision ergab das Fehlen von 16 000 Mark Postkassengelder. Die Oberpostdirektion Stettin fetzte auf die Ergreifung des flüchtigen eine Belohnung von 500 Mark aus.

Tie Rettungsstation in Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Retttmg Schiffbrüchiger telegraphiert vom 11. Januar: Von dem gesunkenen SeeschlepperR o l a n d", Kapitän Thiede- mann, von Antwerpen nach Hamburg bestimmt, sind 5 Per­sonen durch das Rettungsboot des 2. Elbleuchtfchiffcs gerettet worden.

vüchertisch.

Die neueste Nummer der Illustrierten Zei­tung vom 9. Januar (Verlag von I. I. Weber, Leipzig) trägt dem durch die jüngsten Ereignisse an militärischen Fragen ge­steigerten Interesse durch Verössentliehung eines Beittages über Oesterreich-Ungarns Wehrmacht Rechnung. Von militärischem Interesse sind auch die illnftrierten -Beiträge:Das Eiserne Kreuz", Eine Säkularerinnerung" undFeldmarschall Graf v. Schlieffen". Aus dem weiteren Inhalt der Nummer heben wir hervor die Attikel über den neuen Staatssekretär des Auswärtigen Amtes,Tas hundertjährige Jichiläum der k. k. Gesellschaft der Musikfteunde in Wien" mit einem doppelseitigen Kunstblatt nach einer Ori­ginalzeichnung von W. Gause, die reich illustrierten Beiträge über die Insel Philä und überTierische Zeitgenossen des Menschen der älteren Steinzeit". Von besonderem Interesse sind auch der mit drei Abbildungen versehene ^Aufsatz über die von Antoine im Odßon inszenierte Pariser Aufführung desFaust", sowie der illustrierte Artikel über eine bisher unbekannte Silhouette Goethes. Der belletristtsche Teil enthält außer dem Romane: ,^Jan von Werth" von Franz .Herwig u. a. die ErzählungPrinzregent und Jägersfrau" von Arthur Achleitner. Der Inhalt der Nummer ist damit nur angedeutet.

Tie Portoermäßigung erstreckt sich nur auf Briefe, mt5£ auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Ge­bieten Amerikas, z. B. Kanada.Kronpttnzessin Cecilie" ab Bremen 21. Januar,Amerika" ab Hamburg 23. Januar, York" ab Bremen 25. Januar,Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 4. Februar,Kaiserin Auguste Victoria" ab Hamburg 6. Februar, George Washington" ab Bremen 8. Februar (Postschluß nach Ankunit der Frühzüge). Alle diese Schifte sind Schnelldampfer ober solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Besörderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Priese mit einem Leitvermerke wiedirekter Weg" oderüber Bremen oder Hamburg" zu verschen.

Märkte.

F.C. Wiesbaden. Viehh ok -M arktbericht vom 10. Jan.

AnKrieb: Rinder % (Ochsen 29, Bullen 0, Kühe 95), Kälber 149t Schafe Ify Schweins 183.

Geschäft mittelmäßig. Preise für 100 THb

Lebend- Schlacht- C rb f e n. gewicht

Pollsielschige, nnSaemäftete, höchsten Schlacht- Mk. Mk.

wertes im Alter von 4 7 Jahren .... 5155 9097

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 50-54 8895

9ringe, fleischige, nicht auSgemaftete und allere ausgemästete 4649 8591

B ul l e n.

Vollsteifchige, ausgeiv., höchsten Schlachtw. . . 4751 8390

Vollsteischige, jüngere 4346 7681

V a ri en. Kuh».

vollsteischige ausgemästete Färsen höchsten

Schlacbtlvertes . . 5055 8397

2 ollsterschigs ausgemästete Kühe höchsten

Schlacht wertes bis zu 7 Fahren ... . 4145 7683

Wenig gut entwickelte Färsen 4549 8592

Weitere ausgemästete Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe......... 3640 6875

Mäßig genährte Kühe und Färsen . ... 3035 6772

Si ä l v er.

Feinste Mastkälver 6669 110115

Mallere Mast- und beste Saugkälber .... 6368 105-113 Geringere Mast» und gute Saugkälber . . . 5661 9410?

t^eimgete fcaugtalbec . 5055 8592

ö ch a

Weidemastschafe:

Mastlämmer und -ptasthammel. .... 4100 8600

Schweine

Vollsteischige Schweine von 80100 k? Lebend­gewicht .... 67-68 8687

2. oUsteischige Schweine unter 80k» Lebendgewicht 667,-67 V2 85-867, VoUstetjchige Schweine von 100120 kg Lebend­gewicht 6872-697, 868'<

VoUslelscknge Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht 67-68 84 -85

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Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe»

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Jan.

1913

Schneefall

Nebel

Niederschlage 5,2 mm.

<Qar durch schwere pflege und seelische Erregung furchtbar herunter gekommen.

Schwester Johanna Schmidt, Sanatorium Dr. Pariser Homburg v. d. H., riet ihrer Mutter, die durch schwere Pflege und seelische Erregung furchtbar herunter gekommen war (sie ist 67 Jahre alt), längere Zeit Leeiserrin zu gebrauchen Dies hatte den erfreulichen Erfolg. Mutter bestätigt alle Angaben über Leeiferrtn und rühmt beionderck auch feine gute Wirkung auf den Appetit. Sie will es jetzt ein paarmal im Jahre regelmäßig nehmen. ( M)

Preis von Leeiferrin M. 3. die Flasche, in Apotheken, sicher von: (C6/1]

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über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen!

Lingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 12. Jan.

Zur Saalbaufrage.

Nach dem Bericht des G. A. hat der Herr Oberbürgermeister in der letzten Stadtverordneten-Sitzung Angaben über die Bau- und Betriebskosten eines Saalbaues gemacht, die geeignet sind, falsche Vorstellungen über diese Frage zu erwecken.

1. Beruhte die Ermittelung der Herstellungskosten auf einer unnötig aufwandreichen Projettskizze; die Kosten können trotz völlig ausreichender Naumbemessung und würdiget Ausstattung sehr bettächtlich verringert werden.

2. Ist nur mit den bereits vorhandenen Geldmitteln, nicht auch mit den noch M crnwrtenben Beiträgen gerechnet.

3. Fehlen Einnahmen aus Restauration und Saalmiete.

4. Kann die, nur eine formelle Lllrsgabe darstellende, Amorti­sation nicht, wie geschchen, mit der Betriebsrechnung verquickt werden.

In der morgigen Generalversammlung des Saalbauvereins solide sondersdieseAngelegenheitein gehendbe­handelt werden. Die gleiche Ausgabe bat sich der Bürger­verein für seine Versammlung nächsten Mittwoch gestellt. Es ist dringend zu wünsck)en, daß diese beiden Versammlungen recht zahlreich besucht werden, uni) daß besonders auch die Herren Stadtverordneten Gelegenl-eit nehmen, aus ihnen ein objektives Bild über diese wiästige Angelegenheit zu gewinnen, mit der sie sich demnächst wohl näher toerben befassen müssen.

Becker, Baurat.

Qanöek und Dcrfcbr, DolfdwirtfdHift.

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