Pitän und vier Mann unirben gerettet, fünf M a n n
nach Abzug von 2 Ortssreinden
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wickelt waren die Widersprüche der Verhafteten in bezug
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tbroirt Johann IM Einstau da? golbent nrreut sich einet au§-
den pikanten Angelegenheiten dieses Restaurants beschäftigt und die Wahrheit über die Garnisonverhältnisse in Hagenau auf-
’Cftcf). Bettstelle m.Matr. für 21M. abz. Baiser-Allee 18 t0314
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Es ist Namen nament- genauer pflegen.
Ar- dem daß Die ver-
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Gießen, am 9. Januar 1913.
Der Borsitzende des Aufsichtsrats. Mecum, Oberbürgermeister.
L Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 1 — —
, Schöne i—4 Zimin.-Wolin lut Ans. April ges. Schrisll. ingeb. mit Preisang. u. 0188 m den Gieß. Anzetg. erbet.
Die Stelle des Direktors der Bezirks- Sparkasse Gießen ist zum 1. Mai l. Js. oder früher zu besetzen. Mit der Stelle ist ein Anfangsgehalt von 4800.— Mk., steigend alle drei Jahre um 400.— Mk., bis zum Höchstbetrage von 6000.— Mk. verbunden.
Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung stehen dem Stellcninhaber zu.
Bewerber wollen ihre Gesuche bis zum 15. Februar l. I. an mich richten.
Persönliche Boistetlung ist vorerst nicht erwünscht.
die Neuinszenierung zeichnete Herr Kapellmeister Sott Am Pult stand Kapellmeister de IHaan. Ist es sein Verdienst, daß manchmal arg geschleppt wirrde?
auch hier die Schuld besonders seinen Mithelfern zu. festgestellt, daß Sternickel sich immer unter anderen meist in Oderbruch aufgehaltcn hat. Möglich ist dies ihm lich dadurch geworden, daß sich die Bauern niemals iibgx die Persönlichkeit ihrer Knechte zu unterrichten
391) Lanfmädclien für einige Stunden des Tageö sofort
tret Helfershelfer will er durchaus nicht kennen. Er behauptet, sie seien plötzlich auf einem Motorradc angekommcn und hätten ihn unter den schwersten Drohungen gezwungen, mit ihnen ge- rneinsam den Raub auszuführen.
Ter Mörder hat nach längerem Verhör gestanden, daß er August Sternickel sei. Nach seiner Aussage will er an der Tat toeniger schuld sein als seine Mithelfer. A ' ' '
Lebensstellung erhalt, junge Leute jed.Stand. 14-35 Jahre alt fofort als Diener, Vater re. in herrsch., Gräsl. n. Fürsll. Häusern n. Besuch d. anerkannt crstkl. OienerfachMchnle und Servierlehranstalr „Germania", Godes» erg o.Rh.
Prospekt frei, (hv"/,
begehen wollen. Das ältere Mädcheir habe er deswegen geschont, weil es ihm die Schürze wiedergegeben habe. Im Läufe des bett ganzen Sonntag über andauernden Verhörs ging der Verbrecher auch aus den Raubmord von Plagwitz ein und schob
decken wollte. Die Broschüre wurde von der Polizei beschlagnahmt.
«Sternickel ist, verbreitete sich das Gerücht, Schöne sei der «Sternickel.
Die Mutmaßungen, daß der Raubmörder in Ortwig mit ■bftn seit nunmehr säst acht Jahren gesuchten August Sternickel identisch ist, erwiesen sich als richtig. Am Samstag nachmittag fuhr der Kriminalwachtmeister Waterkant p mit einer Meßkarte des Erkennungsdienstes nach Ortwig. .Hier ergab sich eine vollständige llebereinstimmung zwischen den Fingerabdrücken Ster- nickels. Tiefer ermordete am 10. Juni 1905 in der historischen Mühle bei P l a g w i tz in Schlesien Den Mühlenbesitzer Knappe, unen alten Mann mit Helfershelfern, und steckte dann die Mühle in Braud. Es gelang damals nicht, ihn zu ergreifen. Im Lause •)cr nächsten Jahre verübte er noch mehrere schwere Raubanfälle und bildete für die Bevölkerung einen dauernden Schrecken, rm Januar 1908 gelang es den Gendarmen, ihn festzmtehmen; doch ist er, wohl infolge mangelhafter Bewachuttg, wieder ent- lommcn.
Da das Amtsgerichtsgefängnis in Wriezen für einen so chweren Verbrecher keine genügende Sicherheit bietet, wurde der Mörder am Samstag in das Landgerichtsgefäugnis nach Zrauksurt a. O. übergesührt. Den Kopf trägt er vorläufig verbunden, da ihm bei der Ueberführung von Ortwig nach Wriezen von der wütenden Menge eilte klaffende Kopfwunde beigebracht worden ist. Er bleibt noch immer dabei, nichts mit Sternickel Zu tun zu haben. Als ihn der Kommissär Masse unvermutet mit dem Namen Sternickel anredete, erwiderte er: ,,Jch nannte Ihnen meinen Namen, was wollen Sie noch von mir?" Seine
werden.
Sternickel unterzeichnete sein Geständnis mit seinem richtigen Namen. Er gab genaue Schilderungen der dreifachen Bluttat in Ortwig sowie des Mordes an dem Müller Knappe in Plagwitz. Weiter gestand er ein, eine ganze Anzahl bisher unaufgeklärter Mordtaten während der letzten vchn Jahre verübt zu haben, darunter einen Mord in Berlin, rinen weiteren Mord in Oranienburg und den Mord an einem Äendarmen, der ihn verhaften wollte, sowie eine Reihe weiterer Kapitalverbrechen.
Heute werden Sternickel und seine Komplizen nach Ortwig geschafft, um am Tatort gegenübergestellt zu werden. Der „Voss. Ztg." zufolge soll Sternickel auch heute seiner Mutter gegenüber- gestellt werden. — Die Beerdigung der Opfer des Mörders ist auf Montag nachmittag anberaumt.
Die beiden letzten an der Mordtat in Ortwig beteiligten
tragen, veranschaulicht Egon Berg in einem interessanten und reich illustrierten Aufsatz in dem soeben erschienenen Heft 2 von „Beit int B i l d", das auch durch seinen übrigen textlich wie illustrativ bedeutsamen Inhalt allgemeines Interesse beanspruchen kann. Hübsche Bilder schmücken den Artikel „Von Jena, Goethe und dem Jrominannschen Hause" von K. Woltereck sowie Tr. W. .Küppers interessante Ausführungen über „Fleischfressende Pflanzen" mit Aufnahmen aus dem Münchener Botanischen Garten. Edgar Steiger entrollt den „Münchener Theaterfilm" dem geistigen Auge des Lesers. Tr. Alfons Goldschmidt schildert Emil Kirdorfs sinanzpolitische Bedeutung. Steinzeichnungen aus der Umgebung Berlins von Rudolf Großmann, sowie eine Zeich- mmg Th. Th. Heines (Meyrink und Roda Roda) verdienen besondere Erwähnung.
— Jeden TagGemüseaufden Tisch. Der praktische Ratgeber int Obst- und Gartenbau möchte dazu beitragen, das- möglichst in jedem Haushalt täglich Gemüse auf den Tisch kommt. Er setzt als Belohnung für diejenigen Hausfrauen, die ihm bis zum 1. Dezember 1913 eine möglichst abwechslungsreiche Auf» stellung leicht l^erzustellender Gemüfegerichte für den einfachen bürgerlichen Haushalt einsenden, 600 Mark in Preisen aus. Tüchtige Hausfrauen, die sich für das Preis-Ausschreiben Interessieren, können sich die Nummer, in dem es abgedruckt ist, un- berechnet und portofrei z-uschicken lassen vom Verlag des praktischen Ratgebers im Obst- und Gartenbau zu Frankfurt a. O.
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Erwachsene: im
Sport.
— Fußball. Gestern standen sich die ersten Mannjchasten des Vereins für Bewegungsspiele und des Soortvereins von 1900 gegenüber. Trotz der ichleclUen 'Witterung fanden sich viele Zuschauer ein. V. f. B. entschied daS Spiel 4:3 zu seinen Gunsten. |
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Geißle r,Gerichtsvollzieher.
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Wilbclmftr. 8III.
beiter Georg Kersten und Franz S ch l i e w e u t wurden M Polizeipräsidium zugeführt. Georg Kersten räumte ein, H er bei dem Morde der drei Personen zugegen gewesen ist. i Tat selbst habe Schöne allein ausgeführt. Sehr stark
ertranken. Der Dampfer „Axel" wurde am Bug beschädigt.
— „A u ch eine kleine Garniso n." . Der Straßburger Korrespondent der „Bad. Landes-Zlg." depeschiert: Vor einigen Monaten erschoß ein Leutnant Crüwell vom Dragoner-Regiment Nr. 15 in Hagenau seine Geliebte, die Büfettdame einer Brasserie dortselbst, und verletzte sich selbst sehr schwer, so daß er ein Auge einbüßte. Nach diesem Vorfall wurde vom Kreisdirektor die Schließung des Restaurants verfügt. Der, „Nouvellist" meldet jetzt, daß der Sohn des alldeutschen Besitzers, ein Student, eine Broschüre herausgegeben habe unter dem Titel „Auch eine
Vermischter.
* Ein schweres Automobilunglück. Am Freitag nachmittag 4 Uhr fuhr ein Probeautomobil der Firma Benz u. Co. auf der Landstraße Schwetzingen-Rheinau in der Nähe der Station Rheinau beim Ausweichen vor einem Bierfuhriverk den 11jährigen Schüler Karl Goetel aus Brühl um und tötete ihn auf der Stelle. Das Automobil stieß dann gegen eine Telegraphenstange, welche abbrach. Das Automobil wurde zertrümmert und die beiden Chauffeure so erheblich verletzt, daß ihre Aufnahme ins allgemeine Krankenhaus erforderlich' wurde. Untersuchung ist eingeleitet.
* .Dampferunfälle. Die Agentur des Norddeutschen lLoyd in New Port erhielt ein drahtloses Telegramm von dem Dampfer „Großer Kurfürst", welches besagt, daß 560 Meilen östlich von Cap Nace die Backbordkurbelwelle zerbrach und der Dampfer mit halber Geschwindigkeit weiter fahre. Der Bruch der Kurbelwelle fand bei 46 Grad 40 Minuten nördl. Breite und 39 Grad westl. Länge statt. Das Schiff trifft voraussichtlich am 17. Januar in New Park ein. Eine Ncservewellc ist an Bord. Die Ausbesserung wird in New Bork vorgenommen. Passagiere und Mannschaft sind wohl. — Der deutsche Dampfer „Heptomas" wurde, als er in Barry Roads ankerte, am Samstag vormittag im Nebel von einem Handelsschiff aus dem Bristol-Kanal angerannt. „H e p t o m a s" sank. Alle Leute wurden gerettet. Als die Mannschaft das sinkende Schiff verließ, er-
Beiköchin gesucht.
Für die chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen wird 3iim 15. Februar l. I. eine im Kochen bewanderte ordnungsliebende Beiköchin gesucht. Die Anfangs- Vergütung beträgt neben freier Wohnung und Verköstigung 400 Mk. vro Jahr. ,.r ,
Meldungen unter Anschluß von Zengnnsen fuib alsbald bei der KlinikS-Berwaltuna einzureichen. (B13/t
Versteigerung.
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Burschen wurden am Samstag morgen im 35. Polizeibezirk in Berlin feftgenommen. Die neunzehn- und achtzehnjährigen
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vormittag weilte der ittfibrn v. Lynlket, obn-HfgimentS jrofife tthanfuna.tw. o, das in ben lcM n Straßen- un) ) das am Freitag ietn übaniälk eröimrtt, bti ag ieinen breifttn Ulla
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Kimft unb Wifienfcbaft.
— DarmstädterHoftheater. Aus Darmstadt, 12. Januar, wird uns geschrieben: Das Hostheater hatte sich der schweren Aufgabe unterzogen, Wagners „Lohengrin" in ein neues Gewand zu kleiden. Gewiß ließ sich manches gegen die frühere Aufführung sagen. Sie war traditionell und ohne Eigenart. Die neue Aufmachung aber will eigenartig fein. Das Beste bringt der zweite Akt. Hier sind die Chöre gut gruppiert und schließen sich zu einem wirksamen Bühcnbilde zusammen. Störend wirkt nur der Männerchor bei der Ansprache des Heerrufers. Wie auf Kommando macht plötzlich der ganze Chor Kehrt und singt sein Lied ins Publikum. Das Brautgemach ist aber doch wohl etwas zu einfach geraten. Das Prinzip der Stilbühne (auch nur das Prinzip) ist für „Lohengrin" nicht zu brauchen. Etwas festlicher hätte man die kahlen Wände schon Herrichten müssen. Für das erkrankte Frl. Geyersbach sang Frau Lorentz-Höllischer' aus Karlsruhe die Elsa. Die Stimme der Frau Lorentz ist längst über die erste Glanzzeit hinaus, die Sängerin ist reichlich unsicher im Ansatz, nird daher mag auch das starke Detonieren kommen. Darstellerisch bot sie mehr. Als Lohengrin bewies Herr Georg Becker wieder einmal seine Zuverlässigkeit. Der Telramund des Herrn Weber und die Ortrud der Frau von Sugh sind bekannte und anerkannte Leistungen. Für
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„firn W
Summa: 3(2) 3(2) — —
Anrn.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
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^ache gehandelt, weil der ernwrhetc Hofbefttzer thm eine Schürze^ heute früh beim zweiten Elbfeuerschiff mit dem dänischen Dampfer weggenommen und das ermordete Dienstmädchen, das er irr- „Axel" zusammen. Der „Roland" ist gesunken. Der 51a- tumhd) dieser 4.at be,chuldigte, ihm: Du alter Strolch! zugerufen'.....- - --- "" -.....—.....* - * c -- --L -----
habe. Uebrigens habe er nur Rache ausüben, aber keinen Mord


