1 ’etti9 unb im
84-90
46-50
89-95
50-55
. 47.00-49.00
96—98
74—76
nach
Es fi arbeit an:
1. Lebensjahr:
Sie kennen doch, alle Justas von Liebig?
829"
'Ät*
Meteorologische Veobachtungen der Station Sieben.
66—73
60—69
35—40
30-34
46-50
43-45
74—80
85—89
74—76
74-75
77—83
73-76
64—66
59—62
54—58
49-53
Sh ix be c Ü011X
; 2.—15. Jahr
Preise «ir 100 Psd. Lebend- Schlachtgewicht
Schale 23, Schweine 520. Geschäft mittel.
to d) a
Weidemastschafe:
Maslläntmer rind Akastharnmel
Schwer»
41—44
45—49
Mk.
93—96
91—95
Altzust 1863 legerer Zeit Mi en unteres rnd soviel Erde • fünf Arbeiter lviirdcu infolge c Verletzungen anderen aber cd zweitägiger bilden werden. '■ Zauer, M . Wnr. Roscn- 'rner Hanitsch. ^dauer hervor- ti hinabstiegen :ten, was mit rings um die Mischte Grund, , Kiiroeiinibm wchrutschte, und ein wohl 20 Faß iicr angeiülltec d. Zauer durch nurigt und an- Zrunnengräber icr Ausgrabung i bei den Jene anerkennens
ht als An- rainblW mit iSmxMiig bet i Ehrenzeichcn . ’/'/oCT" '02T* en beEgi. mbroirt Andrea? einem Acker mit he durch. 6r am jedoch dabci : geschleift würbe iM erlitt.
f> e r g, her ""iT-rTiiT>e Mindestbeitrag toiirbe von 3 aus 5 Mk. erhöht, da lünstigbin der dovpelte Beitrag an den Hauvtverein abgeführt werden rrrufa Dafür wird jedem Mitglied die Vereins- zeitschrist kostenlos zugcstellt.
An m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gieren gebrachte Kraule kommen.
107—110 98-103 92—98 83—90
lieben werden buhten. Au
Acvfel und Einlegeschweiue (Läuier) nngefabren. Tie Preise waren icbr hoch, so daß trotz der qvonen Nachfrage der Berkaus sehe jchlevvend ging. Werfel von 7 — 8 Wochen hatten einen Preis von 65—70 N!k. das Paar, während für Lauser 100—105 Alk. gefordert wurden.
ch. Nicdcr-Zugclheim, 9. April. Ter S p a r g e l - G r o ß- markt wird am Donnerstag, 17. April, eröffnet. Zum Angebot iverben in der ersten Zeit neben größeren Posten Spargel auch große Menaeu Nhabarber gelangen.
F.C. Wiesbaden. Viehhok.Marktbericht vom 9. Apnl. Au'tneb: Ntndsr 55 <Lchfen 18, Bullen 0, Kühr 37), Kälber 231,
Alk.
52—56 51-55
i des
• mit vier Augen bli-kcn hier lierchcn ist
Höchste Temperatur am 8. bis 9. April Niedrigste „ „ 8.
Nieder chlaa: 0,0 mm.
Den berühmten Chemiker? Nttn, fein (Geringerer als er hat vor 74 Jahren den hoben Wert der Soden. Gcmeiiideheiftmellen nach gewiesen. Vornehmlich aus zweien der wichtigst, dieser Quellen werben Jaus ächte Sodener Mineral-Pastillen hergestelll, u. die längst anerkannte Wirksamkeit der Jan schon Pastillen bet allen Matarrben d. Luftwege, Heiserkeit, Husten. Judispostiiou erklärt sich damit von selbst. Man achte aber aus den -.'kamen Jan, n. weise Nachabm. Zurück. Besoud. «enn^enben: Amtliche Beschemig. des Bürgermstt. Amtes Bad Soden a.D.a. wem. st oniroiistreu.<>s'
»«K,t *?1' 0®. W 6W.
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-^lutenansah Aussicht brr tauiatz unserer inibcume unb Mospen auf ncn der vorige andere Grgen- ongt die Dbst, nospen ab als
Der ZtallmamMSZeh.
' Berlin, 9., April,
Die heutige Verhandlung begann mit einer Ueberrafchung für die Zuhörer. Vor Eintriit in die eigentliche Verhandlung teilte R -A Mever I mit, daß Graf Wolff-Metternich vor Gericht erscheine, falls der Gerichtshof auf seine Anwesenheit und Auslage Gewicht lege. Tas Gericht behielt sich die Beschlußfalftrng vor
Hierauf nahm der Verteidiger Stall m a n n s, R.--. Tr. Werthauer, das Wort »u seinem Plädoyer. Er ging davon aus, das; der Vertreter der Anklage felbst zugegeben fcbe,_md)t in der Lage ,’,n sein, einen direkten Beweis für die Schuld «lall- manns zu erbringen, sondern sich auf einen I nd rz i cnbeweis bc - schränken müsse, der sich wieder ans das gegen, Buies gciallic Urteil stütze. Das Urteil gegen Bujes bezw. dessen <.egruiidung beweise aber die Unzuverlässigkeit dos indirekten Beweises. ~er Eindruck der Darlegungen des Staatsanwalts sei ber, bau es wohl so gewesen sein könne, wie die Anklage ainnmmt, bar, es aber nicht so gewesen sein müsse. — R.-A. Bahn bezeichnete ebenfalls die Anklage als ungenügend begründet, xer Indizienbeweis reiche zu einer Verurteilung nicht aus. Der Staatsanwalt habe ditrch den Glanz der Ausführungen zwar geblendet, aber feilte Argumente gebracht. Die Sache liege so, bau Buies der ^alsch- fnider sei, während Gtallmauu und Dippe die Opfer waren Stallmanu habe nachgewiesen, das; er in Pans an Buse- 30 000 Franks bezahlt habe. Tie Verhandlung wird aut morgen vertagt.
GerichtssaaL.
Kiel, 8 April. Tie Strafkammer verhandelte gegen den früher in Kiel, zuletzt in Köslin tätig gewesenen Regierungsassessor Lew ick i wegen Erpressung und Betruges. Lc- wicki ließ sich, als er den Polizeipräsidenten von Kiel im Vorfahr vertrat, von einem Fabrikanten, gegen beit die Untersuchung wegen Spionageverdachts schwebte, 141000 Mk. auszahlen, indem er angab, diese als Schmiergelder benutzen zu wollen. Lewicki, der Sö 000 Mk. Schulden hatte, verbrauchte das Geld für sich. Tas Gericht verurteilte ihn in mehrstündiger Verhandlung zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jafacn Ehrverlust. Bei der Verhandlung wurde die Oeffentlichkeit ausgeschlosscu.
Nachrichten.
ZsraelrÄsche Uellgionsgememde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 12. April 1913:
Vorab end: 7.00 Uyr.
MorgenS: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr. Schristerklärnng.
Sabbatausgang: 8.05 Uhr.
Israelitische Relrgionsgeseüschaft. Gottesdienst.
Sabbat iei er am 12. April 1913:
ftreitag abend 0.50 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 8.05 Uhr.
Wochengottesdiensi: Biorgens 6.30, abends 8.00.
legten Slontog, mMS” »».Innung >n d S-hn-nnk-
It>g
Vermikchres.
* Vierfacher Mord u nd Selbstmord. In Beu- then warf fick, die Frau des Arbeiters Felix aus Orzegow vor einen in den Bahnhof einlaufenden Personenzug und mürbe zer-- stückclt. In ihrer Wohnung wurden ihre vier Kinder int 'Alter von 6 bis 2 Jahren erhängt anfgcftinden.
* Blumen au f dem Meere. Am 13. April werden von New York aus drei Frauen sich einschiffen, die seiner Zeit durch den Untergang der „Tita n i c" ihre Gatten verloren haben: Frau Jacgues Fattrelle, Frau Henri B. Harris und Frau Georges Thorne. Und zwei Tage später, am I a h r e s t a g e jener •sdnfuv katastrophe, rverden sie an ber Stelle, wo cm 'Jahr früher die Titanic von den Fluten verschlungen wurde, ihrer Männer gc- denken. Es sollen an jener Stätte Blumenkörbe m bav Wasser hinab gesenkt werden, der Schiffsgeistliche wird vorher eine iurzc Andacht abhalten, die Maschiueu werden stoppen, und dann wird dasselbe Lieb ertönen, das einst beim Untergang der Titanic erklang: „Näher zu Dir, mein Gott." Ter Plan zu dieser Totenandacht aus hohem Meere ist von Frau Harris und Frau Futrclle ausgegangen. Frau Fmrelle pflegte btS vor kurzem regelmäßig an die Meeresküste zu gehen und scharlachrote Blumen tu die Wellen zu werfen, denn daS waren die Lieblings- blumen ihres Mannes, und in seinem letzten Briefe hatte er noch von ihnen erzählt. Die drei Damen fordern alle anderen Witwen aus, sie zu begleiten und das Grab der „Titanic" mit Blumen zu schmücken.
* Po ft s che ck v e r k e h r. Im Reichspostgcbict ist die Z ab t der Kontoinhaber im Postsckteckvcrkehr Ende März 1913 auf 78 421 gestiegen (Zugang im Monat März 965, Auf diesen Postscheckkonten wurden im März- gebucht 1440 Millionen Mark Gutschriften und 1438 Mllionen Mark Lastschriften. Tas EK- fanücnithabeit ber Kontoinhaber betrug im März durchschnittlich 169 Millionen Mark. Im Verkehr der ReichZpoftsckcckamtcr mit dem Postsvarkassenamt in Wien, der Postsparkasse m Budapest, der luxemburgischen und belgischen Poswcrivaltung lonne den schweizerischen Postfcheckbureaus wurden 7,2 Millionen Mart um gesetzt und zwar auf 2810 Ucbertragun^cn in der Richtung nach und auf 13 410 Uebcrtragungcn in der Richtung aus dem Auslände.
lingegeub waren sehr schöne
Gießener Strafkammer.
Gießen, 8. April. 'Tic Homb'erger Armenhäusler.
Der Taglöbncr F. F., der Taglöhner F. 9C. und der .Handels- Mann W. M. fhtntben wegen Jnanspriichnahme ösfenfticher Hilfe por Gericht. Sie wohnten schon Jicchre laug, ohne Miete zu ent richten, in den ihnen von der Stadt angewiesenen Wohnungen. Da sie sämtlich sehr wohl in der Lage sind, Mietzins zu zahlen, ihn aber gleichwohl trotz Aufforderung der Bürgermeisterei beharrlich verweiaerten, wurde ein Strawcrfahreii gegen sie ein geleitet, das mit ihrer Bestrafmig zu mehrtägigen Haftstrafen durch das Schöffengericht endigte. Ihre Beruftingcn gegen dieses Urteil wurden als imF.eariinbet verworfen, jedoch,wurde die gegen M. ausgesprochene 5daftstvase von 14 Hagen auf eine solche von einer Woche herabgesetzt. ... „
A u f der Aussage eines 9jährigen Knaben beruhte im wesentlichen das Urteil eines Feldgerichts, durch das ber Landwirt K. M. von Lißberg wegen Entweiidung von Stachelbeeren aus dem Pfarrgarten in Lißberg zu einer Geldsttafc verurteilt worden war. In der Verhandlung vor dem Berufungs- gericht ergab sich bitrdji Vernehmung des Lehrers, daß der Aussage des Knaben keine volle Glaubwürdigclit beiaelegt werden könne. Auch bekitudete ein anderer Knabe, der Angeklagte sei nicht iM Psarrgartcn gewesen. Das Gericht kam daher zu einem Freispruch und übernahm1 die irotwcndigen Auslagen des Angellaa len auf die Staatskasse.
Tic Vornahme weiterer Ermittelungen wurde in der Strafsache gegen den Handelsmann und Metzger H. B. von Griedel angeordnet, der vom' SclMeimcricht Buh^ back von der Uebertretung gewerbepolizeilicher Vorschriften über die Beschaffenheit von Scklachtftätten freigesprochen worden war. Tas Schöffengericht batte dabei angenommen, daß der Angeklagte bas Schlachten nicht als Gewerbe betreibe unb deshalb nicht unter die Verordnung falle. Da der Angeklagte hierfür in der T;rutinen Vertändlung weitere Beweise anbot, beschloß das Gericht ihre Erhebung. „ „ ,
Berüfu n g s ruck nahm c.
In der Privatklagesachc des Kaufmanns I. B. in Gießen gegen den Gastwirt K. D. daselbst zog ber Beklagte die Beritinng gegen das ilm wegen Beleidigung bestt-afende Urteil des Schöffengerichts zurück, nachdem der Privatkläger erklärt hatte, daß er von ber ihm in diesem Urteil zugesprochenen Befugnis der Ur- teflsveröffeutlichung keinen Gebrauch machen wolle.
Begründete Berufung.
Die Ehefrau I. W. M. II. von Bönstadt klagte gegen fite Ehefrau K. F. dafelbsk, weil diese sic bclcidiat habe. Tie Strafkammer hob das freisvreckende Erkenntnis bed Schöffengerichts an und verurteilte die Angeklagten zu einer Geldstrafe von 10 Mark.
B c r u f u n g s v c r lo e r f u n g.
In der Privatklagesache ber Ehefrau H. S. I. in Flensuiigen gegen die P. R. daselbst verfolgte die Angeklagte, R. Berufung, weil auch hie Privatklägerin sich gcaen sie luleidiaend geäußert habe. Tie Strafinmmer verwarf indessen ihre Berufung, da Nicht feststeMar war. daß hie Privatklägerin gerade gegen die Angeklagte beleidigende Ausdnickc gebraucht hatte.
Märkte.
~ Lnnterbach, 9. April. Ter heutige Viehmarkt war mit Schweinen gering, mit Rindvieh gar nicht befahren. Tic Ur- fache log wohl barmt, baß ans bei, bcnad)barten preußischen (Gebieten wegen Geiahr der Scucheneinschleppuug feine Tiere auf
hakle su schulden kommen lassen? Angell.: Wenn sich die anderen Herren damit einverstanden erklärten, konnte ich nichts dagegen haben. Vors.: Als Sie die Rechnerstelle übernahnten, wußten Sie da, daß Urkunden fehlten? Angekl.: Ja. Ich habe mir die Urkunden zusammensuchen müssen. Ich wähle mit Abfimt diesen Ausdruck. Der Angeklagte erzählt bann, wie nach einer Generalversammlung wertvolle Papiere auf den Tischen in einem offenen Tanzsaal Herumlagen. Sogar auf dem Boden ber Wohnung des Adam fanden sich wertvolle Urhmbeii. Beck behauptet aber, über die wahren Zustande an der Kasse nicht unterrichtet gewesen zu sein. Schließlich muß er aber dieses und jenes zugeben und gerät so immer mehr in Widersprüche.
Es wird dann über die gefälschten Wechsel gesprochen. Der Angeklagte gibt an, niemals an eine Fälschung der Unterschriften geglaubt zu haben. Daß die Wechsel nicht verbucht waren, hat er aber gewußt. Vors.: Haben Sie denn nicht geforscht, wie cs mit diesen Wechseln stehe? Sie haben sich aber einfach gesagt: Tic Bank löst die Wechsel eilt. In weiteren Ausführungen bestreitet der Angeklagte entschieden, etwas von den Wechselgeschäften gekannt zu haben.
Im Jahre 1908 sollten 12 000 Mk. Barbestand in der Kaffe sein. Ta dieser Bestand aber nicht vorhanden war, hat ber Angeklagte einfach das Konto Adam mit diesem Posten belastet und so verrechnet. Auf der Generalversammlung wurde aber dieser Bestand als vorhanden angegeben. In demselben Jahre wurde auch ein Verlust von 275 000 Mk. scstgestellt. Ihn zu verdecken, sollte ein Schriftstück dienen: Die Vorstandsmitglieder sowie die jetzigen Aufsichtsratsmitglieder und einige frühere Auf- sichtsratsmitglieber gaben eine urkundliche Erklärung ab, daß sic sich bis 1919 für diesen Betrag verbürgen. Hier soll Kommerzienrat Ihrig es gewesen sein, der diese Unterschriften als nur formal bezeichnet hat. An eine wirkliche Zahlung hat natürlich keiner gedacht. Tie Urkunde diente nur, ben Verlust zu verschleiern. Vors.: Angeklagter, hielten Sie unter diesen Umständen die Bilanz auch für richtig? Angekl.: Ta auch der Herr Kommerzienrat dieser Ansicht war, war ich cs auch. Ta cs sich aber hier gewissermaßen um eine_ entscheidende Frage handelt, so weicht der Angeklagte einer bestimmten Antwort aus'. Hier greifen auch die Verteidiger des Angeklagten Ihrig ein.
Es kommt dann ein persönlicher Kredit von 3000 Mk. zur Sprache, den der Angeklagte erhielt. Er will diese Summe im Interesse der Kasse verwendet haben. Es wirb dem Beck auch voraeworsen, baß er sich stets, wenn er zur Jagd ging, aus ber Kasse seine Börse füllte. Schriftliche Aufzeichnungen über die so entnommenen Beträge hol er aber nicht geinacht. Beck hat auch dem Mitangeklagten Adam "oic Glimme von 27 000 Ml. ausgehänbigt. Er tat bies ohne ausdrückliche Anweisung des Vorstandes. Einen bestimmten Grund für die Hergabc dieser 27 000 Mk. kann der Angeklagte nicht nennen. Auch hat er einmal an Adam gegen Quittung 350 Mk. abgegeben. Diele Quittung hat Beck bann eigenmächtig auf 550 Mk. abgeänbert Wie er sagt, fühlte er sich dazu berechtigt, weil er sich plötzlich erinnert habe, dem Adam in der Tat 550 Mk. gegeben zu haben.
Tic Verhaiiblung wird gegen 2 Uhr obgebrockfen und morgen vormittag 81/3 Uhr fortgesetzt.
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Vollfleischige Schrveine von 80—100 ü» Lebendgewicht 58-59 7,
VoUfleischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 58-58'7
VoUsleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 59-60'/,
BoUsleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . ............58-00
O cbi e n.
Voflfleiscbige, aitSgemäsiete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren ....
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . Lunge, fleischige, nicht auSgemäftete und ältere «msgemästete............
Bn(l en.
Vollfleischige, ausgew^ höchsten Schlachtw. . .
Voltfleischige, jüngere
Lärs en. Kü h«.
Vollflcischige ausgemästete Färsen höchsten SchlaebtwerteZ
L-oUfleijchige ausgemäststt Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu l Jahren ...
Wenig gut entwickelte Färsen
Aeitere onsgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe
Mäßig genährte Kühe und Färietr .... K älbei
feinste Mastkälder . . .
2)<ittlere Alast- und beste Saugkälber . . . . toctingere Ataf> und gute Saugkälber . . . (Remitiere Saugkälber.........
73-00
Limburg a. d. Lahn, 9. April, frucht markt. Durch- schnittspreis vro Alalter. Roter Weizen (nasiauischer) 17,00 Alk., weißer Weizen (angebcuttc ^rembiorten) 16,50 n k., Korn 12,70 Aik., Gerste: ,'Uttergerste 10,50 Alk», Vrangerite 0,00 —0.00 Akk«, Haier 7,00—8,75 Alk., Saat 0u,00 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Ziartoffeln 4,00 bis 5,00 Alk.
Die Mder-Modcmer GenofimschaftLkrife.
bs. Darmstadt, 9. April.
Gs wird fortgefahren in ber Vernehmung des Angeklagten Isaak. Dieser wurde einmal von der Landwirtschiiftiichen 5iredit- bank von über 400 000 Mark Beipflichtung en erlöst. Ter Vorsitzende fragt nach dem Grunde dieser Gefälligkeit der Kreditbank, und her Angeklagte kann ihm nur antworten, daß er der Bank Gefälligkeiten erwiesen habe. Vors.: Es ist doch sonderbar, daß die Bank ein solches Risiko aus sich nimmt, ohne dazu aufgewrderr zu sein. Ter Angeklagte ist bann weiter einmal von der Verwaltungs- und Verwertungsgesellschast in Frankfurt a. M. saniert worben. Bei diesem Geschäft bandelt es sich offenbar nm eine Abschiebung fauler Papiere. Isaak will auch über den Zusammenhang der Landwirtschaftlichen Kreditbank mit V. V. G. nichts gewußt haben. Bei der Sanierung Hat der Angeklagte der V. V. G. sein gesamtes Vermögen überfamebeit unb noch 50 000 Mark, bie er von seinem Bruder erhalten Hat, daraufgezalür. Ihm war cs lediglich darum zu tun, seine weitverzweigten Verbindungen zu lösen. Er sei der Ansicht, daß die V. V. Gi bei diesem Geschäft einen Verdienst von mindestens 300 000 Mark erzielt hat. Es wird ihm daranfhin borgehalten, daß es doch eigenartig sei. nur des guten Schlafes wegen ein solches Abkommen zu schließen. Ter GanierungSvertrag wirb verlesen.
Ferner hat ber Angeklagte einige zweifelhafte amerkanische Werte besessen, mit benen er an der Londoner Börse jpcknlicrte Diese Werte hat er mit Nieder-Modaner Wechseln bezahlt. Auch hier wird ihm ber Vorhalt aemacht, Wie er beim so aewagte Spekulationen mit diesen Wechseln unternehmen konnte. Auf die wiederhöltc Anfrage, warum er die ganze Sanierung nickt selbst gemacht habe, wenn er der Ansicht gewesen war, daß du V. V. G. damit einen so hohen Gewinn erzielen wurde, kann ^saak immer nur erwidern, daß es sein Bestreben geweicn sei, von allen Vcr- pftickttrngen freizukommen. Vorf.: Es ist doch merkwürdig, daß ein Geschäftsmann wie Sie mit einem Male von allen Gefchaften frei sein wollte. . Isaak weiß auch hierüber keine Auskunft zu geben Staatsanwalt: Woher hatten Sie denn das Geld zu späteren Sveknlationeu? Angekl.: Von meinem Bruder Staatsanwalt: Welcher Gnmb bewog denn Ihren Bruder so für Gt einzutreten: bei der Sanierung zahlte er 50 000 Maik und jetzt gab er Ihnen Geld zu weiteren Spekulationen? Angekl.: Wir tun eben alles für die Familie. Staatsanwalt. Der Prozeß nut Ihrem Schwiegervater beweist das aber nicht. Angekl.. Ern ISchwiegervater gehört nickt zur Famitte. iHciterkcitz ^cm Ver- teidiger Recktsanwalt Schödler macht darauf aufmerkjam, daß der Bruder des 9(naef(agten, ber Arzt ser, von dem Angeklagten das Geld zum Studium erhalten habe. Als der Aiigcklagte damal. von den Geschäften loskommcn wollte, War er kraiik. U b e war sein und der Familie Wunsch, ihn von allen Verpflichtmigen zu beKen. Die S^tt.lattonsleibensckaft stecke aber m dem Nn- gcnagtS. Er hat eine krankhafte Sucht, zum Spekulier-en sobald er Geld in die Hände bekommt. Die Vernehmung Jfaaks ist damit beendet, und es wird zur Vernehmung des Rendanten 35 E i,m Sabre 1902 in ben Verband der Gmassenschaft
aetommen m " ein. S8orf.: Haben Sie Vorbildung gehabt? Ang"" " 3» habe einen »raktisehen Kimus, benn Senetnltuta’ fonds gehabt. Tann war ich auf ber Mam-Neckar-Bahn tattg. unb spaterhrii bind’ Geheimrat vaas m ben Verband. war beauftragt, Kontobücher abzuschließen.und dann bie Jahre^- ßecknunaen unb Bilanzen zu stellen. Tiefe Arbeiten waren lehr vernickelt. Mein Vorgänger, Adelberger hat mir die Bucker m scklecktoin Zustande hinterlassen. Tic Vilanz 190a ^^ß mit einem Gewinn ab. 1905 und 1906 habe ick Yr den Reckmcr or^ai,t bie Bilan'.en gemacht. Ich erhielt daftir 1905 1100 JÄT. urb 1006 500 Mk Nun wird eingehend über die Bilanzaufstellung qesvroliien. Statt „zweifelhafte" Forderungen fafetc man ba§ Fremdwort dubiose" Forderungen. Aber diese „dubiosen nwr- bcriingcn würden als vollwertig.in die Bilanz aufgenommen Beck cntsÄiildigt dies damit, daß ja der Vorftand btc;c Bilanzen unterschrieb Bors.: Haben Sie nichts bagegen getan baß mau dubiose" Forderungen als vollwerttg emsetzte? .Beck gibt an, daß m in ben Generalversammlungen nicht gesprochen habe, Gtätcr nach Adams Abgänge, ist der Angeklagte Rechner des Vereins geworden und somit auch Vorstandsmitglied. Bei lieber» nähme "dieses Postens hat er sich ausdrücklich dagegen verwahrt, die Haftung sür die Bilanzen 1905 unb 1906 zu übernehmen. Vors d wußten also, daß diese Bilanzen emc umidicrc Grundlage hatte.,. Hat lieh denn niemand gewundert, daß «ie sich gegen hie Uebernahme dieser Bilanzen sträubten? Angekl.. Nein Bors.: Warum haben Sie zugesttmint, als Adam zum Kontrolleur gewählt wurde? Sie wußten doch, daß er sich etwas
-
r, i’ . n* ,
VöcherM. MversichL derCsöesMe L d.§ra-t Gretzen.
13. 'Woche. Vorn 23. bis 29. März 1913.
Ciiiivohn.erzagl: angenommen rn 32 400 (int(. 1600 Aiann Militärß Sterblichkeitszisser: 19/26
Zldzug von 8 Ortsfremden: 6,42 Zi,sammen: Erwachsene: im
pyv !
Tuberkiilose
KD
1(D
—
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Herzkehler
3 (2)
3(2)
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Tarmverfchliiß
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Nierensthrunipfilng
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Krebs
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Zuckerkrankheit
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April
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Barometer ans 0° reduziert
Temperatur der Lust
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RelaUvc Feuchtigkeit
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(ßrab der Deivölliiing in Zehntel der sichtb. Hinnnelsfl.
Wetter
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5,0
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2
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Sonnenschein


