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10.11.1913 Erstes Blatt
 
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Erbrecht

it."

Sie suchen nnch Agamemnon, Juwelen, Gesäßen und Reich-

Landkreis Dienstag

La st'vagen brachten im vcr- M. 6527, an Wieggeld ein

st äd t i- schreibt Betrieb:

schäften. Und mitten in den Taumel hinein dringt glühend mb versengend der Strahl deS roten TageSgestirnes. Es ind Menschen, deren innere Glut den Gluten deS Himmels

rb. Darmstadt, 9. Nov. Die Freiwillige Sani- t ä t s - H a u p t kol o n n e vom Roten Kreuz veranstaltete gestern abend eine Geburtstagsfeier des Gr Her­zogs, der anläßlich des 25iübrigen Jubiläums int verflossenen Frühjahr das Protektorat der Kolonne übernommen hat.

Neustädter Tor Mk. 388l,.

** Die silberne Hochzeit feiern heute Lademeister Johannes Vogel und Frau geb. Kern, die Liebigstraße 41 wohnhaft sind.

** D i eB a y r i s ch e V e r e i n i g u n g" sandte aus Anlaß )er Thronbesteigung des Königs Ludwig III. von Bayern ein Glückwunschtelegramm ab, woraus folgende An t wort eintraf:München, 9. November 1913.Für die Glück- und Segenswünsche zu meiner Thronbesteigung und das Treugelöbnis sage ich herzlichsten Dank. Ludwig. *

** Bezirkssparkasse Gießen. Wie wir erfahren, beabsichtigt die Bezirkssparkasse Gießen das ihr gehörige alte Sparkassengebäude Gartenstraße 11 zu

rb. Darmstadt, 9. Nov. Das deutsche Fest, das alljährlich von den Darmstädter Ortsgruppen des Vereins füi das Deutschtum im Ausland (Allg. Deutscher Schulver­ein veranstaltet wird und stets einen ansehnliclx'n Betrag zum Besten der Bestrebungen des Vereins abwirft, sührtc diesmal den Titel: Engel in der Kunst. Tie schon in verschiedenen Städten ausgeführten, von Frl. Frieda Spielberg in Szene gesetzten Darstellungen lebender Bilder nach Werken alter deutscher und italienischer Meister des 13. bis 17. Jahrhunderts verfehlten auch hier ihre Wirkung nicht. Die künstlerische Leitung der Bilder­darstellung lag in den bewährten Länden der Damen FrlS. Eleo­nore v. Boi anowski und Elise Rein eck aus Weimar, die zu diesen Aufführungen das szenische Material, sowie die Gar­derobenstücke mitgebracht hatten. Die musikalische Leitung hatte Derr Loskonzertmeister Ernst Schmidt- Darmstadt übernom­men. Für die je nach Zeit und Inhalt der Bilder ausgewählten musikalischen Vorträge waren erstklassige Kräfte gewonnen worden. So sang die beliebte Altistin, Lofopernsängerin Anna Jakobs, Frau Schmidt-Illing- Darmstadt unb Frl. Elisabeth Reinhart- Darmstadt. Außerdem wurden auch musikalische Darbietungen von Beethoven, Brahms, Dittersdorf, Breilschuck u. a. zu Gehör gebracht, bei denen die Kammermusikver« c i n t g u n g , sowie Damen und Lerreu aus der Gesellschaft mu- wirkten. Eingeleitet wurde der deutsche Abend nach dem Vor­spiel von BachsSarabande" mit einem von Frau Luise Locker ! gedichteten Feslprolog, den Frl. Maria '.'?i e r cf sprach In einer

an verzehrender Kraft gleichkommt. In der durstigen Ebene von ArgoS, in der Nähe der Trümmer deS goldreichsn Mykene, suchen Alessandro und Leonardo nach den Spuren

bat den dort zufällig gehenden Posten um Schutz. Als dieser sich der Frau annahm, wandte sich das Augenmerk der stark angetrunkenen Leute auf den Posten, sie schimpften ihn aus und verfolgten ihn bis zur Wache. Hier liefen sie jedoch zwei Schutzleuten in die Arme die die beiden Haupträdelsführer festnahmen.

Landkreis Gießen.

(Ifjj Watzenborn-Steinberg, 9. Nov. Tic O gruppe des Oberhess ObstbauvereinsDanen- born-Sleinberg" hielt heute hier im Gasthaus zur Lud- wigshöh eine von etwa 50 Personen besuchte Versammlung ab. Aus Anregung des Dr. Hoffman n - Friedberg wurde die Ortsgruppe in einen Obst und Gartenbauverein umge­wandelt. Bei der Vorstandswahl wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt Lehrer Bender, zum 2. Vorsitzenden Bürgermstr. Hirz, zum Schriftführer und Rechner Finanzamtsgehilii R. Schäfer, als Beisitzer Joh. Georg Läufer, Joh. Hirz IX. unb Job. Jakob Läufer. An die Vorstcurdswabl schloß sich ein Vortrag des Herrn Tr. Hoffmann über bie Obstbaumschädlinge an.

Kreis Büdingen.

Geiß-Nidda, 9. Nov. Eine Ehrentafe l für die Kriegsteilnehmer von den Feldzügen 1866 und 1870/71 wurde im Beifein deS KreiSratS Boek mann eingeweiht.

Kreis Schotten.

Finanzen der Stadt Gießen günstiger liegen". Bis also, um mit Herrn Meyer zu sprechen,etwas Lrdentliches",geschaf­fen werden kann. Denn man wirklich zu demProvisorium" greifen würde, bann müßte Herr Krumm in einigen Jahren ja wieder verzweiflungsvoll fragen, was aus deralten Klinik" gemacht werden solle!

N

"Tageskalender lür Montag, 10. Roo. Stadt- tHeater: .Wilhelm Teil". Antang 8 Uhr.

Kriegsmarine-Ausstellung in der alten Klinik.

93 e r | n m in l u n g e n am Montag: Nakionalliberaler Verein, Raiferbof. 8-L Uhr. «Rorb-- und innere Stadtbewohner, ^rankiurter vo?, Uhr. Sozialdemokr. Wählerversammlung,

Caiö Leib, 149 Uhr.

Hasjia-Vereine ReebtScmwalt Kaufmann unb TesramentSerrirhtung", Einhorn, 9 Uhr.

Trinkers ürsorge st eile für Stadt und Gienen, Dießen, 9lfterroeg 9. Sprechstunde: Jeden abend von 61/,8 Uhr.

derer vorn Stamme PelopS. nach Kasiandra, nach ihren tümern.*

Die städtischen losienen Jahre im ganzen gegenüber Mk. 6298,' im Vorjahre). ES ergibt dies ein Mehr von Mk. 229,. Die Einnahme verteilt sich auf Margarethenhütte Mk. 183,, Frankfurter Straße Mk. 2463.,

Hessen-Nassau.

h Bad-Homburg v. d. H., 9. Nov. Generalleutnant, von Henning hat sein Amt als Vorsitzender deS Evan gelischen Bundes für den Bezirk infolge seines Weg­zuges nach Marburg niedergelegt. Für die Errichtung deS siamesischen Tempels hat die Regierung von Liam der Kur- unb Babeverwaltung 3000 Mark überwiesen.

Sport.

Paris, 10. Nov. Bei den gestrigen Rennen auf der Wmta- bahn erlitt Rütt eine starke Verletzung an der hnfm Schläfe. Die heftige Erschütterung batte auch B l u t e r g ü s s vn Magen im Gefolge. Der Arzt erachter seinen Zustand augvnWialwl für metjt gejährUch.

Venedig, zur großen Erleichterung und Genugtuung aller Ehe­männer von Venedig. sKbcr auch dort fängt er eine kleine Liebelei i mit der Tochter des Aufsehers an, und schwärmt nebenbei von seiner letzten Liebe, einer wunderschönen Unbekannten, mit der er nur schriftlich feine heißen GesühlSansbrüche ausgetauscht hat und deren Namen er nicht kennt. Diese große Unbekannte entpuppt sich aber als die Fran des Gouverneurs. Casanova entflieht mit Hilfe seines treuen Dieners, nachdem er den Aufseher betrunken gemacht hat, und besucht im zweiten Akt, als Spanier maskiert, bas Verlobungsfest seines Freundes (Forint, der die Tochter eines venezianischen Edelmannes (Sorncro heiraten will. Durch einen Dries Casanovas kommt aber die junge Verlobte ebenfalls in den Verdacht, dem Frauenjäger verfallen zu sein, Casanova wird in seiner Maske schließlich erkannt und slüchtet eben nod) recht­zeitig. um kurz vor dem Gouverneur nrieber im Gefängnis anznkommeu und diesen zu überzeugen, daß nicht er, sondern irgend ein llnbclanntcr es war, der auf dem Maskenballe als nngeblidKr Casanova erschienen ist. Aber die Wahrheit kommt bod) nod) an den Tag, und eine Katastrophe wird nur dadurch verhindert, daß der Gouverneur fdnvcigt, um seinen Freund (Fotbint nicht bloßziistellen, und dieser dieselbe Rücksicht auf den Gouverneur nimmt. Jeder von ihnen glaubt ja, Casanovs habe mir mit der Frau des andern anqebo»beit. Teresina, die Tochter deS Gefängniswärter-, eilt in die Arme ihres Narzisso, eines Auswärters, der sie fd>on lange liebt, und s otöst sich, der ganze Konflikt in Wohlbelmgen auf. Die Musik Linckes steht bedeutend über der zuGrigri" und erhebt sich stellenweise zur reinen Oper, sie hat wohl am meisten zu dem glänzenden Er­folge des Abends beigettagen.

Eine Eisenbahn aut Island. Das sagen­umwobene alte Island, auf dem der Reisende bisher au» die Ausdauer seiner Beine ober seines Pferdes angewiesen war, wird binnen kurzem mit seiner alten Tradition brechen und der mo­der neu Verkehrstechnik sein Opfer bringen Wie bie Times be­liebtet. hat das i-ländische Parlament in seiner jüngsten Sitzung die Summen bewiNigt, d<>- zu Borarbeiten für den Bau einer Eisenbahn gefordert wurden Der Sdüenenstraua soll non her Hauptstadt Reykjavik bis nach Tbingvalta, einer Fiet innen Stadt im Inneren der Insel, führen. Die neue Badn, bie al- Schmalspurbahn geplant in. wirb dn- Möglichkeit erdff nen, die reichen Bodenschätze der Insel au-zunutzen, und t.u damit einen wichtigen Schritt zur wirtschaftlichen Ericklics rni.i JxKandS. Land in Land mit dem Bahn bau geht her Plan, den Lafen von Renkjavik auszubauen und mofrern auszurüsten inan bcufiert die ooranUfiditlidwn »kosten dieses Untemchmens an rund 2 Millionen Äronen.

Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen­schaft. Zum Gedächtnis Georg Büchners wurde am Münchener Lostheater Danton- Tod und als Urauiiübrung Wozzek gegeben. Die Ausführung hatte einen durchschlagenden Cnsolcr - I m grünen Rock, ein Schwank von Uadeiburg und Skowronnek, erzielte bei seiner Uraufführung im Berliner LustspielhauS einen stürmischen Erfolg.

verkaufen. Der Berkaus soll in dem jetzigen Zustand ....... .

erfdgen unb bie «epaMturbebürftigteit beb Hause, bei »er LmLVLL

Preisbildung berückstchugt werden. , sand des starken Andrangs wegen gleichmäßig am Freitag und

** 3 li Untersuchungshaft genommen wurde -amstag im städtischen Saalban statt Der gesellige Teil M am Samstag der mehrfach vorbestrafte Arbeiter H. auS A.,l Festes war, um die Durd) die Bilder erweckte feierliche Stirn-

welcher sid) in letzter Zeit in Gießen einer ganzen Anzahl mung nicht zu bceinträditigen, auf den <sotuüag Abend verlegt

strafbarer Handlungen schuldig mad)te. Im September er- worden In Dem vor dem Ball abgehaltenen Kornett batten

schwindelte er bei einem Sattler 12 Peitschen, die er angeblich Frau Lowpernfängerin Franziska b allwe v und jvrL lauU

uir Auswahl für einen Kutscher haben wollte und verschwand »«necke, sonne Herr Ludwig Gugge n h e rm aus Sorin* damit. Auf gleiche Weise setzte er sich in einem Geschäft in I 5ttQTlc bereitwillig zur Verfügung gestellt, den Besitz von 14 Turneranzügen unb in einem anderen Geschah erhob er 4 Hemden. Am Freitag stahl er bann bei einem Schuhmacher ein Paar Stiefel unb gleich darauf vor einer Wirtschaft hinweg em Fahrrad MarkePhänomen" mit bei Fabriknummer 175350. Das Rad und die übrigen erichroinbelten Waren wurden nicht in seinem Besitz gcfuiv Den, er verweigert bie Aussage über bereu Verbleib. Sicher bat er die Gegenstände verkauft ober versetzt. Sachbienliche Mitteilungen nimmt Die Äriminalabteilung Großh. Polizei- amts entgegen.

** <Ltn nächtliches Abenteuer hatte in her Nacht zum Sonntag nn Gefreiter vom hiesiigen Infanterie Regiment zu bestehen Eine auf ber Sonnenstraße gehende Frau wurde von mehreren Arbeitern beläsiigt und

** Tie Ucberlandzentrale unseres schen Elektrizitätswerkes ist jetzt, so man uns, in- nachstehenden 30 Orten in Heuchelheim, Atlendors a d. Lahn, Klein-Linden, Wie- seck, Alten-Buseck, Taubringen, Mainzlar, Staufen­berg, Ruttershausen, Allendorf a. d. Lumda, Nordeck, Londorf, Kesselbach, Riiddingsbausen, Deckenbach, 233ev* tershain, Odenhmtsen, Geilshausen, Lumba, Saasen, Lin-, , AQ ;Unn b-üand

benstruth, Reiskirchen, Burkharbsfelben, Steinbach, Albach, . n ödjonen, 9^ .Koo. m ernstlich @0^ beftanb

Annerob, Großeu-Buseck, Röbgen und Trohe. In diesen Cr laß der Gipfel des Taufsteins zum grogten ie,l abgcholzt ten sind bisher 3100 Zähler oder Einzelanschlnsse vorhan- werden sollte, damit der dort errichtete Bismarckturm den gegenüber 180) Einzelanschlüssen in der Stadt Gießen, freigelegt würde, hat der Vorstand des Bogelsberger Tabei vermehren sich diese Einzelanschlüsse bei der Ueber- henklnbS beschlosien, durch die Obcrsörsterei Feldkrücken landzentrale fast täglich noch erheblich. J-< diesem Jahre PC, ^em Großherzoqlichen Ministerium zu beantragen, daß werden noch für den Betrieb fertig gestel/t dw Orte Be^ Baumbestände in unmittelbarer Nähe des Turmes

tershain, Remhardshain, Garbenteich, Lausen, Watzenborn- Denkmal sch utz aeftcllt werden Steinberg, Winnerod, Bersrod, Beuern und Stangenrod, unter £>cnrmal)d)U6 gestettt wcroen.

Wenn möglich, will man noch vor Neujahr die zwei Orte Kreis tfrifuDcrg.

Harbach und Göbelnrod anschließen. Es wurden dann von --Friedberg, 10. Nov. Zu dem Uebersalle auf dem den 45 Landorten, die vorerst für die Zentrale vorgesehen zgec,e Bad-NauheimFriedberg schreibt uns der lieber- ind, übrig sein Oppenrod, Climbach und Allertshausen, jatlene, Carl Wagner:Ich wurde am 27. Oktober abends )eren Versorgung mit Elektrizität noch vor dem 1. April gegen 6V< Uhr aus dem genannten We,zc von einem Jndivi- fommenben Jahres geschehen wirb. Tie Gemeinden Krof- huum ü b e r f a l l e n unb n i e b c r g e) d) lag e n. Tie Be- bors Gleiberg, welche ebenfalls von ber Ueberlanbzentrale sinnnngslofigkeit, welche sofort eintrat, verließ mich, als idi mit Strom für Licht- unb Kraf:zwecke bebient werben, I mit bem kalten Waffer ber vorbeifließenben Ufa in Beruh i>en mit ihren ^ufaninicn 2100 Einwohnern im ganzen rung fam. Ohne überhaupt an Polizei zu benken, suchte ich 320 Einzelanschlüsse ober Zähler. Als bie Stabtverorb- nteinen sd)wer verletzten Körper so rasch wie möglich in neten sich mit ber Vorlage betreffeub Ausbau unseres Zicherheit zu bringen, inbem ich meiner am nörblichen Aus« täbtischen Wertes zur Ueberlanbzentrale beschäftigten unb gang Friedbergs liegenden Wohnung zueilte. Dort wurde die dafür benötigten, allerdings großen Mittel bewilligten, mie fofort ärztliche Hilfe zuteil; auch die polizeiliche Liisa gab dec Oberbürgermeister die Erklärung ab, daß. die vor- Friedbergs nahm ich sofort in AnspruchWer meine Per- geschlagene Ucberlandzentrale in Gießen in den ersten Iah- jon kennt, der zweifelt nicht an der Richtigkeit dieser Au­ren nach der Betriebseröfiunng die Zinsen des Anlagekapi-- gaben, bie zu jeber Zeit authentisch nachgewiesen wer Den als nicht aufbringen werbe, baß aber später von ben fönnen. Als Beweis bringe ich nachstehendes Attest des be- leberschüssen solck) hohe Wschreibungen gemacht werden handelnden Arztes, Herrn Tr. B e ck e r II.:Ich besdwinige könnten, uni bas Anlagekapital in 20 Jahren voll zu tilgen. Herrn Carl Wagner, bas; bie Wunbe am Kopf, die er am Tie abgeschlossenen Verträge mit den Gemeinden zur Lie- 27. Oktober bekommen hat, eine ausgesprochene Sjiebücr- ferung von Strom durch bie Stabt Gießen lauten auf letzung ist, bie mit einem stumpfen Gegenstanb beigebracht 30 Jahre unfünbbar. Der Stromverbrauck) in ben anzu- würbe. Am Aussehen ber Wunde nach kurzer Zeit, nachdem schließenden Landorten ist ganz erheblich größer als man sic beigebracht war, i'oroie and) jetzt nod) ist es ausgc- bei der Projektierung der Ueberlandzentrale angenommen schlossen, daß die Verletzung durch einen Fall entstanden ist." hat. Das Detriebscraebnis nach ÄnschlAß aller 4S Ortschas. Ltarkenburg und Rftkinhkslen.

ten, die ohne Krofdorf-Gleiberg etwa So 000 Einwohner . . -- . -

haben, wird die angenommenen Ergebnisse weit überholen rm. D ar m st ab t. 0 Nov. Der

ober, kurz gesagt, es wirb schon weit früher eine Ber- Äroßherzogtum Lesfen hielt am Sams^g unter bem Vorsitz zinsung bei Kapitalanlage eintreten, als man erwartet des Finanzrates Em m e rling ^"5 p kve r s a m "l flinjung o wy « Ilung ab Die Neuwahlen ergaben bie Wicberwahl des bis-

na- Mn^.nnla herigen Vorstandes, neu würbe Lanbaerichtsrat Lange,-

Vom ©tabttbeater schreibt man Mainz gewählt. Ter Rechenschaftsbericht, sowie der Voran-

sei auf das morgige einmalige 63a|l|piel bc5 Mana Re Hof- ber in Einnahme unb Ausgabe etwa LsGUO Mark

Ensembles mit Gabriel d'Anunzios Schauspiel .Die tote hx^ügt, wurde genehmigt. Den Gesdsiiftsdericht erftattrte Siadf hingewiesen. Es dürste da noch ein kurzer Auszug B u s;, ber bas wichtigste Ercigins bes Jahres, den Aiis- ans einer Brünner Zeitlmq der jüngsten Wochen interessieren, tritt des Vereins Oberhesseu, hervorhebt, aber feststellt, daß dec dasselbe Gastspiel betrifft; .Hier wogt und wirbelt voll- hierdurck) ein finanzieller Verlust von Bedeutung nicht ciü- blütiqeS Leben, hier wallt unb zischt die Gischt der Leiden-- standen sei. Dec hessische T a u b ft umme n ü e r - .....'band hielt heute im ^wifecsaal zum Besten dec Errichtung eines H e f f i' ch e n T a u b st u nt m e n h e i m S in Friedberg seinen ersten Uiiterhaltungsabend ab.

Deutsche Kolonien«

Tie Unruhen

im Neu-Kameruner Bezirk Sembe sind nach soeben aus Buea eingegangenen drahtlichen Nachrichten des Gouvernements beendet. Wie ber Be­zirksleiter von Jukabuma, Assessor Heym, dem Gouverne­ment berichtete, gelang es, ben tiibrntanb bes Ebastammes burch bie Eirmahme von vier stark befestigten Stellungen unb hartnäckig verteidigten Bergdvrsem zu brechen. Hier­bei sielen zwei Polizcisoldaten, drei wurden ver­wundet. Alle Häuptlinge des Sembebezirks erschienen ,zum Zeichen der Unterwerfung auf der Station.

An» Stadt und Land.

Gießen, 10. November 1913.

Alte Klinik und Rathaus.

Vom Stadtv. Krumm liegt uns heute folgende Zu­schrift vor:

Geehrte Redaktion

Noch einmal muß ich Ihre Güte in Anspruch nehmen und bitte um Aufnahme nachstehender Zeilen:

1. Halte ich bie Klinik für geeignet zu Bureauräumen und bin auch in der ersten Abstimmung dafür eingetreten. ,

2. Als ein Antrag vorlag, die Klinik nochmals dem 93erFante auszufetzcn, habe ich ihn unterstützt. Als mir bei der Gclegcnl)e,t ein Kollege Umfall vorwarf, erklärte ich: Wenn die Klinik zu anständigen Preisen und Beding ungen los zü­rn er den ist, falle ich noch zehnmal um Mir gilt es nicht darum. Recht zu haben, sondern einen möglichst befriedigenden Ausweg zu finden. Ohne dringende Gründe erklätte ich, weiter will ich mich mit einer großen Anzahl Mitbürger, selbst wo ich ihre Befürchtungen nicht teilen kann, nicht in Wioeripruch >etz?n. Als mir hier Angst vor den Wühlern zugerufen NTurde, sagte ich: Verehrter Herr Kollege, bei mir bauen Sie mit der Wählerfurcht daneben, umsomehr, als ich ein Mandat irgendwelcher Art nicht mehr anzunehmen gedenke.

3. Ter Verkauf ist nicht gelungen und so tat ich, was ick schon früher sagte:Dann stimme ich für die Umwandlung der .Klinik zur Dürgenneisterei." Nicht wir, d. h. die Zustimmenden, haben den Zcitungskrieg angefangen, aber wenn man uns hm- stcllt als Leute, welche die Stadt finanziell und wirtschattlich ichä- digen, dann wehre ich mich für meine Person, und dabei brauche ich auch nicht sanfter mit den Gegnern nmzngehen, wie sie mit mir. Weisen S i e mir eine andere Möglichkeit für Verwendung ber Kliniksraume nach und ich satte mit Vergnügen wieder um, da es mir nicht umsRecht behalten", sondern darum zu tun ist, welcher Beschluß der Stadt am meisten nützt. Aber ignorieren kann man ben Besitz bes Viertelmillionen- Grundstückes nicht, es ist da und verfallen und vermodern lassen darf man es nicht, ohne Verschwendung zu treiben.

Deshalb ist Herrn Meyers Vorschlag durchaus annehmbar und wenn Sie glauben, daß er ja dasselbe wolle, wie Sie auch, freue mich, in* Bunde der Dritte sein zu können.

Nock) einen Irrtum will ich berichtigen. Nickt gelegentlich des Jrrenanstaltbaues, sondern beim Bau der neuen Kliniken wurde das Tauschgeschäft mit der alten Klinik vereinbart.

lieber Die maßlosen Beschimpfungen durch Herrn Löb er dessen Namen bei den ganzen Auseinandersetzungen von mir noch nicht genannt wurde, wird bie Aussprache an anberer Stelle stattsinden. E b. Krumm

Uns war es bei bei Erwähnung bes KrummschenUm­falles" lebiglich barauf angetommen, ihm ins Gebächtnis zurückzurufen, baß er früher selbst einmal ben Ausspruch getan hat:Mit 50000 Mark wirb man (bei ber Vcrwenbung ber alten Klinik) keinen befrie- digenben Zustanb schaffen können". Im übrigen empfehlen wir Herrn Krumm, basEingesanbt" bes Herrn Architekten Meyer noch einmal genauer nachzulesen. Er wirb dann finden, daß dieser einen bestimmten Vvrsdilag gar nicht gemacht hat. Herr Meyer hat vielmehr (wörtlich) er Härt, man solle entwederetwas Ordentliches, ganz Neues schaffen, ober die Kliniksräumeprovisorisch" so Herrichten, baß sie auf eine Reihe von Jahren ben Zwecken einigermaßen (!) entsprechen. Herr Meyer hat zu bem Stadtverorbnelenbeschluß sich a b sprech en b geäußert unb in bieser Beziehung allerbings benselben Stanbpunkt ein genommen wie wir. And; u n s e r e Ausführungen hat Herr Krumm zu flüchtig gelesen. Wir haben am Donnerstag aus­drücklich, mit Sperrdruck, betont:Wir vertreten nach wie vor die Ueberzeugung, daß die Bürgermeisterei sich mit ihren jetzigen Räumen nod) einige Jahre behelfen kann, bis die