einen Matz, tov :ic neben ausreichend nckhrhafte'-n die Sonne wenigstens während der H<ruplzeit des Tages genietzen tonnen.
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•• Baufachausstellung in Leipzig. Die Zentralstelle für Gewerbe hat kürzlich schon im Gewerbeblatt darauf aufmerksam gemacht, das; ein gemeinsamer Besuch der Baufachausstellung Leipzig von mehreren Gewerbevereinen in Hessen beabsichtigt sei. Dos nächste Gewerbeblatt wird den Plan dieser Reise, der auch bet dem Vorsitzenden des hiesigen Gewerbevereins zu haben ist, bringen. Die Abreise soll Samstag, 26. Juli, abends 1113 in Frankfurt erfolgen, di. Rückfahrt Dienstag, 29. Juli, abends 1045 in Leipzig. Die Gesamtkosten sind auf etwa 60 Mk. vervoranschlagt. Gemeinsame Führungen würden die Besichtigung der Ausstellung für den Einzelnen sehr erleichtern. Anmeldungen sind an Dekorationsmaler Kraus, Darmstadt, Luisenstraße 40, zu richten.
** Verhaftung wegen Meineid. Wegen des Verbrechens des wissentlich falschen Eides wurde der 24 Jahre alte Apothekergehilfe H. in .Hast genommen. Trotz des eindringlichen Verwarnens vor einem falschen Eid sei- tes des Richters, der ihn als Zeuge vernahm, und dessen wiederholten .Hinweises, daß auf Meineid Zuchtl)ausstrafe ruhe, hat H., um einen ihm befreundeten Menschen, gegen den ein Verfahren wegen Hochstapelei anhängig ist und der ins Ausland entflohen ist, vor der Verhaftung zu schützen, beschworen, er wisse nicht, wo dieser sich aufhalle und kenne dessen Adresse nicht. Tie über H. verhängte Briefsperre erbrachte aber den klaren Beweis, daß die beiden Freunde Briefe miteinander gewechselt 'haben und H. einen Meineid geschworen hat. Das Verbrechen des H. ist aber nutzlos begangen, denn auch dessen Freund wurde inzwischen durch die beschlagnahmten Briefe ermittelt und festgenommen.
** Sparsame Wirtschaft. Vor dem neuen Gebäude der Handelskammer in der Lonhstraße ist vor einigen Tagen die Straßenaufschüttung fertig geworden, nachdem eine ganKe Menge von Erde ausgefahren und festgewalzt worden war. Seit gestern wird nun die Straße wieder aufgerissen und der kurz vorher angesahrene Grund wagenweise wieder entfernt. Bei einigem Bedacht ließe sich wohl auch sparsamer wirtschasten.
Kreis Lauterbach.
— Wallenrod, 7. Juli. Die H e i de l b e er ern t e hat begonnen; cs werden für das Pfund 12 Psg. bezahlt, so daß mancher Einwohner unseres Tories einen schönen Verdienst zu erwarten hat. Die Beeren zeichnen sich durch Dicke aus, aber die Witterungsverhältnisse haben die Süßigkeit beeinträchtigt. Etwas mebr Sonne und die Ernte wird gut. Die Höhe des Preises hat wohl darin ihren Grund, daß dieses Jahr die Obstverhältnisse nicht glänzend sind.
Kreis Friedberg.
— Friedberg,?. Juli. Mit Unterstützung des Kreisamts Friedberg uno der Stadtverwaltung Friedberg errichtet der Bezirksverein Friedberg des deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in Friedberg eine Auskun f t st e ll e f ü r Alkoholkranke. Solche Beratungsstellen für Trunksüchtige oder Angehörige von Trinkern sind jetzt an fast 200 Orten in Deutschland errichtet. In Hessen befinden sie sich in Darmstaot, Mainz, Gießen und Offenbach. Es ist beabiichligt, solche Auskunftstellen allmählich in allen Kveisstädien eiuz^urichten, ähnlich den Tuberkulösesürsorgestelten, zur Bekämpfung der nicht minder großen und ganze Familien ins Unglück stürzenden Volksseuche des Alkoholismus, der die Gefängnisse und Zuchthäuser füllt, die Armenbudgets enorm belastet, ins Irrenhaus und an den Bettelstab führt, und die Nachkommenschaft schädigt. Hunderttausende sind es, die jähr'- lich in Deutschland diesem Laster zum Opfer fallen und vielfach nicht die Schlechtesten. Tic Auskunftstelle will Wege zur Heilung zeigen und den Angehörigen mit Rat und Tat zur Hand gehen. Alle, die selber unter dieser Krankheit leiden, aber auch alle, die unter solchen Trunksüchtigen leiden, mögen sich vertrauensvoll in der Beratungsstunde einfinden unter Zusicherung strengster Diskretion. Heilung ist möglich. Die Veratungsstunde findet jeden zweiten Donnerstag im Monat statt abends von 5—7 Uhr. Die Stadt Friedberg hat freundlichst den. Saal über den Pferdc- ställcn zur Verfügung gestellt. Die nächste Beratungsstunde ist^Donnerstag, den 10. Juli 1913, nachmittags von 5 bis
Starkenburg und Rheinhessen.
cl. Mainz, 8. Juli. Der Juwelier Albert aus Frankflirt hatte m der bekannten Silberdiebstahlsaffäre gegen den Hehler Max U rn st e i n von hier, der zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, eine Schadensersatzklage von 6000 Mark am hiesigen Landgericht anhängig gemacht. Die Sache n'itrbc nun außergerichtlich durch einen Vergleich erledigt. Darnach erhält Albert insgesamt 5000 All.
Hessen-Nassau.
w. (Sr on berg, 8. Juli. Tas Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen fuhr heute nachmittag bald nach 4 Uhr int Automobil nach Homburg v. d. H., um einer Einladung der Kaiserin zum Tee zu folgen.
vereinsnachrichten.
— Heuchelhei m, 8. Juli. Nächüen Sonntag feiert der Gesangverein „T eutoni a", der ähefle liier beiiebenbe Gesangverein, nach ö8jährigem Bestehen sein oOjähnges Fahuen- jublläum. Große Vorbereiliingeii werden getroffen, nm die steter ivürdig zll gestalten. Tie hiesigen und ein Gießener Gesangverein werden den Verein mit Gesangsvorträgen unterstützen. Auch gelaugt ein Ebor mit Orchellerheglettuug zur Aufführung.
k. Leihgestern, 8. Juli. Der Gesangverein „Eintracht" veranstaltet am 20. d. Mts. ein Gartenkonzcrt, bei dem neben dem veranstaltenden Verein auch die Gesangvereine „Germania" Großen-Linden, „Liedcrtafel"-Lollar sowie der Gemischte Ehor des Evang. Arbeitervereins Gießen mitlvirkcn werden.
wandern und Reisen, vüder und Sommerfrischen.
** V. 6. C. Dem alten Brauche folgend, der die Zweig vereine des Vogelsberger Höl^nllubs alljährlich am ersten Juli sonntag zu fröhlicher Tagung auf dem Hol>erodskovf zusammen führt, lenkte auch der V. Sy E. -Gießen am Sonntag seine Schritte nach dem hohen Vogelsberg. Von Nidda, dem Aus gangspunkte der Wanderung, marfäßerlen. etwa 70 Teilnehmer bei schönstem Wanderwetter über Miclrelnau und den Breitenstein durch prächtige Waldungen nach dem hochgelegenen Hofgnt Zwie falten, einem ehemaligen landgräflichen Jagdschloß Der mäßige, stete Ausstieg Wurde reichlich entschädigt durch den schönen Lu« blick, den man von hier nach dem hohen Bogelsberg genoß. Nach genügender Rast ging es, wiederum aus hubscl)en Waloivegen, über den Bilstein, wo die kürzlich eingelveihte Schutzhütte des rührigen Darmstädter V. H. C. besichtigt wurde, zum .Hohevods köpf, der von Nidda in etwa 5 stündigem Marsche erreicht ivar.
oben <>atte inzwischen ein lustiges Treiben begonnen. Außer den Bewohnern der umliegenden Ortschaften, die vom günstigen Wetter angelockt, sehr zahlreich erschienen waren, waren fast alle Zweigvereine des B. H. C. in Hellen Scharen herbeigeeilt, sogar die wackeren Darmstädter hacken Vertretung geschickt, und mit fröhlichen ,/Frisch auf"-Rüfen begrüßten sich alle Bekannte und B. .h. Cer. Die Leitung des Festes hatte der Ulrichsteiner Zweigverein übernommen, in dessen Namen Psarrer Hellwig die Festrede hielt. In schwungvollen, von warmer Begeisterung für unser engeres Heimatland burdjbrutigencn Worten begrüßte er die Gäste, gedachte des Vogelsberges und seiner Bewohner, sowie des Höhenllubs und der Bedeutung der Klubfeste und schloß mit einem begeistert aufgenommenen „Frisch auf" auf den hohen Schirmherrn des Vereins, unseren Landesfürsten. Nach einigen Stunden gemütlichen Zusammenseins zogen unsere Gießener über Breungeshain und Michelbach nach Schotten, um von hier nach dem Genuß einiger Abschiedsschöpplein die Heimfahrt anzutteten.
b. L a u b a ch, 7. Juli. Ungefähr 300 Mitglieder des Taunus Klubs Frankfurt a. M. trafen gestern nachmittag hier ein, nachdem sie von Bad-Salzhausen, wo sie mittels Sonderzuges angekommen waren, eine Wanderung durch den Vogelsberg gemacht hatten, lieber Rabenstein—Ulfa kamen die Wanderer nach Gon terskirchen, wo sie mit dem V. H. C.-Laubach zusammentrafen, um gemeinschaftlich nach dem Forsthaus „Jäghaus" zu gehen, wo Mittagsrast gehalten wurde. Die Fortsetzung der Wanderung begann um 2 Uhr und führte über den Hallgarten—Wettcrauer Kops—Engelsburg nach dem Ramsberg. Unter Begleitung eines jugendlichen Trommler- und Pfeiferlorps, Mitglieder des Taunus- llubs, zog man um 6 Uhr in Laubach ein. Dem gemeinschaftlichen Abendessen schloß sich ein gemütlicl-cs Zusammensein mit dem V. H. C.-Laubach an, das durch bie feierliche Dekoration des Herrn Robert Arnold für Beteiligung an 200 Wanderungen eine besondere Weihe erhielt. Als Geschenk eines engeren Freundeskreises wurde dem Gefeierten ein Bild überreicht: zahlreiche telegraphische Glückwünsche trafen von Frankfurt ein. In kerniger Ansprache begrüßte der Vorsitzende des Zweigvereins Laubach, Oberlehrer Weißbart, den befreundeten Klub, der eine herzliche Erwiderung von dem Vorsitzenden des Tmmus-Klubs, Herrn Kittel, wurde. Im Auftrag des Zweigvereins Lembach überreichte Frl. Else Bergheimer einen Blumenstrauß. Die Ge- sangSabteilung des V. £?. C.-Laubach unter Leitung des Lehrers Döll, sowie ein Onartett des Schulerschen Gesangvereins Frank flirt a. M., verschönten mit guten gesanglichen Darbietungen die Feier. Ein Sonderzug brachte die Frankfurter abends zurück.
Illi i t> c r f 11 ä ts *21 a dm cMett«
— Tie Universität G r e isswa l d zählt in diesem Semester 1443 immatrikulierte Studierende. Dazu. kommen 111 Hörer.
(RcrscbtsiaaL
Zweibrücken, 5. Juli. Die 19 Jahre alte Verkäuferin Emilie H a f e m a n n ans Kaiserslautern stand unter der Anklage des versuchten Totschlags vor Gelickt. Sie hatte mit dem Bezirksamtsassistenten Wünschet ein Liebesverhältnis unterhalten, das in die Brüche zu gehen drohte, weit der anscheinend etwas unbeständige junge Mann eine neue „Flamme" gefunden hatte und deshalb bie Verbindung mit der Hascmann lösen woltte. Das junge Mädchen nahm sich die Untreue des Geliebten so zu Herzen, daß es sich ernstlich mit Selbstmorbg eban I'c n trug. Die beiden jungen Leute verabredeten, um sich gegenseitig ausznsprechen, für oen Silvesterabend eine Zusammenkunft, jedoch saiid sich Wünsche! hierzu nicht ein. Anvl. Januar trafen sich beide nun im Stadtpart in Kaiserslautern, und da Wünschet die Vcrsöhnungs- versnche des Mädchens schroff abwies, zog die Hasemann einen Revolver ans der Tasche und gab auf ihren ungetreuen Exbräutigam drei scharfe Schüsse ab. Einer derselben ging seht, die bei Den anderen Kugeln blieben in der dicken Wiinerkleidung Wünscheis stecken, ohne ihn zu verletzen. In iIrrer Aufregung war nun die Angeklagte der Meinnng, sie hätte den jungen Mann getötet, und wollte sich felbst durch einen Schuß in die Brust toten, verletzte sich aber nur sehr fd?rocr, so baß sie erst nad) wocl-enlangem Anfenthatl im Krankenhaus fid) erholte: die Kugel steckt noch in ihrem Körper. Die Geschworenen verneinten sämtliche Schulbfragen, so daß bie Angeklagte frcigesprochen wurde.
Bukarest, 6. Juli. Das Kriegsgericht hat den Kapitän Golieszo wegen Hochverrat zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Öcrmib*btc5.
* Ein Nachklang zum K a i f r p r e i s s i n g e n. G elfe n k i r d) e n , 5. Juli. Das Wettfingen um den Kaiserpreis, das mehrfad) Anlaß zu allerlei mehr ober weniger fritifdjen Bemerkungen gegeben hat, lüirb nun aller Voraussicht nach auch nod) bcn Stoss für eine gerichtliche Verhanblung abgeben müssen. Der Männergesangvercin Gelsenkirchen, ber fid? zur Teilnahme an dem Wettfingen gemeldet hatte, batte bekanntlid) kurz vor Beginn des Wettsingens feine Beteiligung abfagen muffen, weil ihm die Beschaffung der nötigen Reisekosten ujw. Sdynrierigfciicn gemacht hatte, die schließlich durch oas Eintreten eines Mitglieds behoben wurden. Der Umstand, baß bie Erwartung des Gelsenkirchener Mannergesangvereins, es würde ihm aus städtischen Mitteln eine Unterstützung für die Teilnahme am Sängerstreic beiviUigt werden, fid) nicht erfüllte, veranlaßte ben „Generalanzeiger" in Wanne zn einigen ziemlich scharf gehaltenen Artikeln, welche bie Amtsführung bes hiesigen Oberbürgermeisters Machens abfällig kritisierten. Der angegriffene Stabtvaler legte bie Angelegenheit ben Stabtverorbneten vor, bie ihm jedoch ein Bertranensvotum erteilten. Als Verfasser ber Artikel tnnrbe ein früherer Verwallungs- fefretär ber hiesigen Stabtteerwaltung ermittelt, gegen den Oberbürgermeister Madzens BelcibigungSklage erheben wird: ebenso wirb fid) ber verantwortliche Rebaktcnr des Generalanzeigers in Wanne vor Gericht zu verantworten haben.
* Selbstmorb eines Kriegsgerichtsrates. Der Kriegsgetichtsrat P u tz b e r g in D-cutsch-Eylau hatte vor mehreren Wochen eilten Erholungsurlaub angetreten uitb war am Dienstag abenb zurückgekehrt, währenb seine Frau unb ein ein paar Monate altes Kinb fid) gegenwärtig in Wiesbaden anshalien. Den Hausbewohnern fiel es auf, daß Putzberg weder zum Dienst ging, noch sich in der Wolwuitg bemerkbar machte, so daß ber Hauswirt sich zu einer Anzeige auf bem Geschäftszimmer des Kriegsgerichts veranlaßt sah. Dort erfuhr er, baß ber KriegSgerichlsrat fid) von bem Urlaub noch nicht zurückgemeldet hatte. Daraufhin würbe bie Wohnung gewallfam erbrodfcn. Den Sintretcnbcn bot sich ein furchtbarer Anblick. Ueberall fanb man in der Wohnung Bliit- fpuren, im Arbeitszimmer wurde Puyberg als Leidfe aufgefunden. Er hatte zuerst verfudst, fid) mit einem Rasiermesser bie Schlagandern zu öffnen. Da der Schnitt lüdjt sofort tödlich wirkte, hacke er das Sofa unter ben Kronleuelfter gerückt, sich barauf gelegt unb bie Gas Hähne geöffnet. Das Motiv zu ber Tat ist unbekannt.
* Straßenraub. In Leipzig holte gestern vormittag eine Angestellte der Tapisferiefirma Ridfter u. Eo. vorn Postscheckamt 7600 Mark. Auf dem Wege nad) dem Bureau entriß ihr ein vorübergehender Radfahrer die Tasche mit dem Geld unb entkam trotz aller Hilferufe bes Mädchens unerkannt.
* Kampf zwischen Schutzleuten und Ausständigen. Aus Mülhausen «Elsaß) wirb gemeldet: Seit mehreren Tagen kam es zwischen streikenden Arbeitern und der Gendarmerie zu Zusammenstößen. Als gestern aus die Polizei mit Steinen geworfen und auch mit Schußwaffen vorgegangen wurde, madften die Schutzleicke von ihren Säbeln Gebrauch, ivobei mehrere Personen erheblid) verletzt wurden.
Ki r che n d i^b stä hl e. Ans Petersburg wird gemeldet- In K a l i s ch brachen Diebe in die St. Josephskirche ein unb raubten b r ei Brillantkronen und aitocrc Kostbarkeiten von ben Heiligenbildern. Da verbreitet wurde, daß der Embrudi die Tat eines Juden sei, brach unter Der Bevölkerung in ber Erwartung eines Progroms eine Panik aus. Der Polizei gelang es inzwisdfen, bie Diebe beim Verkauf ber Steine zu Der haften, so daß jetzt wieder Ruhe herrscht.
Boden j Hi
ff. ConanDopleals Erfinder. Arthur Eonan Doyle, der Schöpfer des „Sherlock Holmes", ist unter Die Erfinder gegangen. Er tritt soeben mit einem „Aulo-wheel" hervor, einem Mittelding zwischen bem gewöhnlichen Zweirad unb einem Auto- breirab. Ein gewöhnliches Fahrrad ist mit einem kleinen, hinten angebrachten Rade verbunden, bas bnrch einen Motor von einer Pserbekrast angetrieben wird. Das Zw.irav wirb hierdurd) nid)t besvnbers beschwert, unb kann unter gewöhnlichen Umständen genau wie jedes Zweirad benutzt werben. Bei sdflechten, besonbers burd) ben Regen aus geweideten ober schlüpfrig gemad)ten Wegen, arbeitet bas kleine, bureb ben Motor nngctricbcnc Rab mit und verleiht bann bem Geführt größere Sicherheit.
* Markt. „Ich finbe die Aepfel aber sehr teuer." — „Na, bann müssen Sic eben warten, bis aus Kalifornien Gefrierobst kommt."
SandeS nttd Verkehr, Volkswirtschaft,
8 R e i ch s b a n f. Ter Ausweis uom 5. ds. Mts. ist nm etwa 16 Millionen Mark schlechter als der entspred;enb vorjährige.
§• Deutsche Volksve r sicher u n gs-A. - G. Tie Firma ist nunmehr in das Hanbelsregiüer von Berlin eingetraaen worben. Das Grunbkapital beträgt 2 Millwuen Mk. 6)eneraldirektor der Gesellsd)ast ist Dr. Karl Rose. Dem Auffichtsrat, bellen Vorsitzender Staatsminister a. D. von Podbielski ist, gehören eine Anzahl von Mitgliedern ber meisten Versicherungsgesellschasteii an. Tie Gründer haben einen Organisationssonds von einer ihiflion Aiark zur Ver'ügung gestellt.
* Festlegung ber Kapitalien ber Hochfinanz. Der Geldmarkt hat bei ber letzten Quanalswenbe miebet ein recht schlechtes Aussehen gezeigt, was nicht überraschen kann, wenn man berücksichtigt, baß bie Haute Financc enorme Beträge in einheimischen erstklassigen inbustriellcn Werten sestgelegt bat unb außerbeni barauf angewiesen ist, bie bestehenben inbustriellen Bebürfnisse vielsack) aus eigenen Mitteln zu bestreiten, ba augenblicklich bei ber Durchführung von Kopitalserhöhnngen ober Ausgabe von Obligationen immer erhebliche Beträge in den Hänben ber Emittenten zu bleiben pflegen. Außerbem finb die Porte - feuilles der Banken vielfach burd) inländische unb ausländische Schatzscheine belastet, während auf der anderen Seite bie ausländischen Guthaben fehlen, mit benen in ruhigen Zeiten stets zu rechnen ist. Uebrigens zeigen die anderen europäifchen Geldzentren, vielleicht mit alleiniger Ausnahme von Paris, ein ähnliches Bild. Die tatsächlid) fdfon bestehende industrielle Einschränkung wirb in ihren Konsequenzen zweiselsohne babei m'ithelscn, daß daS Gelb zunächst flüssiger und im weitere» Verlaus billiger wirb, unb bie Beenbigung ber Balkanunruhen, bie ja bod) in absehbarer Zeit erwartet werben kann, wirb auch bazu beitragen, daß wir wieder zu normalen Verhältnissen kommen.
N e w P o rk, 7. Juli. Der etatiftifev Show schätzt den D u r ch s ck) n i 11sstand von I r ü h j a h r s w e i z e n ans 77,8 Proz. Tas trockene Wetter in Süb-Tnfota war auf bie Eut- -wicklung der Pflanzen ungs'mstig. Ter Tiirchschnittsstand von Winterweizen beträgt nad) Suo.o 81 Proz., der von Mais 85,9 Proz. Ter aiscrtrag wirb ans 296-1 Millionen Bushels geschätzt. Einem Bericht bes Agrieullure Bureaus des Staates 'Dhfiotiri zmolge beträgt der Durchfdmittsertrag von Wiuterweizen -6 Buihels auf 1 Llcre, was einen Toialertra i von 38 Millionen Bushels ergibt. Der Durchschnitt von Mais soll 86 Proz. betragen.
Märkte.
Io.Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 9. Juli, ^hifaetrieben waren 1571 Schweine. Voll fleischige Schweine non 80 bis 100 kjr Leheudaewicht 57.50—60/0 Alk., Schlackitgewidit 6 /,0 — 67.00 Mk., vollfleischige Schweine unter 80 kx Lebendgewicht 57.50—60.00 Tlf., Schlachtgewicht 65.00—67/0 Alk.: vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 57.50—60.00 Mk., Schlachtgewicht 65.00—67 Alk.-, vollfleischige Sd)weine von 120 bis 150 kg Lebendgeivicht 57.50—60.00 Atk., Schlachtgewicht 65—67.00 Alk. Geschäft ziemlich rege, geringer lleberstand.
ic. Frankfurt o. M., 9. Juli. iOrig.-Telegr. des „Gieß. 91113.*) 9lmtliche Notierungen der heutigen Frucht niarktorei ie. Weizen Ihiestger) 20.75—21.00, Kurhessischev Mk. 20.70—20,90, Wetterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Alk. 17.2 > bis 17.50, berste (Wetterauer) Alk. 00.00—tiO.OO, Gerste, kranken, Pfalzer, Nied Alk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 17.00—19.50, Mais Alk. 14.75 bis 15.00, A eizenn.ehl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I 9)1 f. S0.50—30.75, Weizeumchl III Alk. 27.25—27.5'. Roggen- mehl 0 Alk. 27.75—28.00, Noagewnchl 0/[ Mk. 26.50—26.75, Noggenwehl I Alk. 00.00—00.00, Weizeuklece Alk. 10.60—11.80, Weizens-Halen Alk. 11.00—11.15, Roggenkleie Alk. 11.25—11.50, Alalzkeiwe Alk. 13.00—13.25, Biertreber 14.00—14.25^ ölaps Mk. Ou.OU—Cü.OO. Alles ver 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt n. M., 9. Juli. (Orig.-Telegr. des ,Cs>te"{. Anzeigers*.) Ratto f f e l m ar f t. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 4.75—5.00, int Kleinhandel Alk. 6.00—6.50 für je 100 Kg.
1«. Frankfurt a. M., 8. Juli. Heu- und St tob markt. Am heutigen Markte waren weder Heu noch Stroh angefahren.
Verantwortlich für den politischen Teil I. V.: R. Lange.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Juli
181
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
=2
•—
§
wrao ber Bewölkung in Zehntel der fichtb. Hinimelesl.
Wecker
8.
S"
745,8
17,7
6,6
44
SW
2
7
Sonnenschein
8.
92t!
747,7
12,8
8,3
76
WSW
2
10
749,2
11,6
7,9
78
w
2
9
Höchste Temperatur am 8. bis 9. Juli — + 18,1 • J.
Niedrigste , „ 8. , 9. , =■ + 6,9e C.
Niederschlag: 0,0 mm.
Drei Jahre langes, furelitbares Elend!
Ein Freund, welcher mir versicherte, daß er burd) Stornoxygen von sehr schrnerzhasten Verdauungsstörungen befreit würbe, veranlaßte mich, bieseS Mittel and) zu versuchen. Drei Jahre litt ich an chronischer Perbauungsstörung. Alle Mittel, bie im gegen mein Leiben anwenbete, üerid,'afften mir nur unbebeutenbe Erleichterung, ledoch keine Heilung. Wie so ganz anbers war bie Wirkung von Stomoxygen! Die Blähungen hörten sofort auf unb meine Verbauung iit jetzt so gut, wie ich sic mir nicht besser benfen- kann. Die Mahlzeiten finb jetzt ein wahrer Genuß für mich und keine Qual mehr, wie früher.
Auszug aus einem Bericht aus Dresden vom 10. Mai 1913: „Stomoxvgen-Tabletten finb auf örunb ber neuesten Forschungen über Sauerstoff-Wirkung aufgebaut. Apotheker aus allen Gegen - ben berichten, baß bie Nachfrage nad) Stomoxygen von Tag zu Tag zunimmt. Stomoxygcn ist das Ideal-Präparat für Verdauungsstörungen und Verstopfung, sowie deren Beglcilersd)ei- nungen, wie Kopfschmerzen, Niereufchmerzen, Säure im -Magen, Herzllopsen und bergt." fhv5//
Der Wechsel des Aufcnttialtöortcö bedingt meist einen Wechsel in der Nahrusta des Säuglings. Da ober eine wirklich einwandfreie Milch während ber Sommerzeit nur schwer zu beschanen iit, io verwende bie junge Mutter zur Ernährung ihres stinbed das stets gleichbleibende und wohlbekömmliche 9lestle sche Minbcvmcül, meldies keine Verdauungsstörungen verursacht u. sehr gern nenommen wird. Probe gratis u. franko durch: Nestle-Gesellschask, Berlin W. 57.
Trinkt Sanitätskraftbier!
Giessener Brauhaus, A. & W. Denninghoft


