Ausgabe 
8.3.1913 Zweites Blatt
 
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dullgsordrmnst zurückzustellen, wird gegen die Stimmen des Bauernbünde- nbgelehnt. Der Antrag Adelung, der die Erhöhung der Prozentzahl der angestellten Schreibgehilsen auf 40 Prozent fordert, wird in namentlicher Abstimmung mit 26 gegen 22 Stimmen angenommen. Für diesen Antrag stimmten außer den Sozialdemokraten die Fortschrittler und das Zentrum Und vom Bauernbund der Ahg. Saugt

Durch die Annahme dieses Antrages ist der Ausschußantrag, der eine Erhöhung auf 30 Prozent iorderte, überholt. Jedoch wird der Abl. 2 dieses Ausschußantrages: während einer lieber gangSzeit von 5 Jahren bei der Berechnung nicht jedes Mi­nisterium für sich,u zählen, sondern die Prozentzabl durch Zusammenzählung der drei Ministerien zu berechnen, angcnom- nren. Ein weiterer sozialdemokratischer Antrag fordert eine Stel­lenvermehrung der tzilfsgerichtsschreiber um 58. Auch dieser Antrag wird in namentlicher Abstimmung mit, 2o gegen 22 Stimmen angenommen, dafür stimmten die Soz., Fortschr. und das Zentrum mit Ausnahme des Abg. Molthan. Ein Antrag Dr. Winkler fordert die Bereitstellung von 6000 Mark, um Ungleichheiten bei Richtern und Staatsanwalten zu beseitigen. , .

Damit ist Kapitel 98 erledigt, und es wird fortgesahren in der Beratung über die 10. Hauptabteilung, Ministerium der Fi­nanzen, Kapitel 103. . . .

Rach kurzen Bemerkungen der Abgg. W olf-Gonsenheim (F. Bp.) und Wolf-Stadecken (Vbd.) sowie des Ministerialrats Kratz, wird das Kapitel einstimmig genehmigt.

Zu Kapitel 104, Brücken und Ueberfahrten, macht Abg. xr. Box he i m e>r Ztt.' kurze Ausführungen. Tie übrigen Ka­pitel des Hauptvoranschlages werden ohne wesentliche Aussprache glatt erledigt. Zu Kapitel 116, sprechen die Abgg. Heerdt (F. Vp.) und Bach (Ntl.), deren Ausführungen aber nicht zu ver­stehen sind. ,

Abg. Molthan (Ztr.) als Berichterstatter erstattet Bericht über das Finanzgeseh. Der Ausschuß beantragt Annahme des Gesetzes in der vorliegenden Form. Abg. Ulrich i^oz.' spricht sich im Namen seiner Fraktion gegen die Annahme aus. Xie Abstimmung ergibt Annahme des Finanzgesetzes gegen bte Stim­men der Sozialdemokraten.

Die Sitzung schließt vor 1 Uhr. Fortsetzung der Tages­ordnung am Mittwoch, den 12. März, vormittags 10 Uhr.

Aus Stadt unS Caitft«

(V> testen, 8. März 1913.

WaS in unserer sozialen Zeit noch möglich ist?

Die Firma Scheid Hauer L Gießing, Duis­burg-Mainzlar, hat die Krankenfürsorge ihrer Be­triebskrankenkasse, wenigstens was ärztliche Hilfe anlangt, auf die Familienangehörigen ausgedehnt, ohne Zweifel eine, vom sozialem Gesichtspunkt betracht, sehr dankenswerte Einrichtung. Ein junger Maurer meiner Gemeinde war im Winter 1911 bei ihr in Arbeit getreten. Im folgenden Frühjahr erkrankte seine verwitwete Mutter, deren einziger Ernährer er ist, bösartig. Er nahm die Hilfe der Kusse in Anspruch. Als im August der Arzt die erste Rechnung präsentierte, bekommt der Maurer Vorhalt gemacht, als die zweite Rechnung nach Ablauf eines weiteren Viertel­jahrs folgte,legt" ihm die Betriebsleitungnahe, aus dem Arbeitsverhältnis aus^uscheiden". Sic bemerkte dazu auf meine Anfrage, ob dies Tatsache fei:Sie werden begreifen, dast man solche Mitgliedes (der Kasse)lieber abziehen sieht. Verpflichtet sich " (Name des Ar­beiters)aber, dast seine Mutter der Kasse keine Unkosten mehr macht, so steht ihm nichts im Weg, jeden Tag bei uns die Arbeit wieder aus',»nehmen." Ich frage: Welchen Zweck hat es also, dast in den Statuten der Betriebs- krankenkassc von der F ü r s o r g e für Familienmitglieder ausführlich die Rede ist? Lesen soll man davon können, so etwas sieht in den Statuten recht gut aus, ist vielleicht sogar recht zweckmäßig, weil es auf ge­wissenhafte, haushälterische Arbeiter anziehend wir­ken unrd. Aber die Einrichtung benutzen lassen? Nein, nur Hände davon, sonst wirst du damit gestraft, dast du, vielleicht gnide in der arbcitsarmcu Zeit, deine Arbeit verlierst und du und die deiueu habt dann doppelt Not: zur Krankheit den Hunger. Denn das Benutzen­lassen würde doch die Opfer 'der Fabrik zu Gunsten der Kasse erhöhen. Und Opfer bringen, davon redet man lieber nur. Also wird die r s v r g em ast n a h m e herad- gewürdigt zu einem blosten Dekorationsstück, zu einem Lockmittel.

Gegen einen solchen Mißbrauch muß sich feder rechtlich Denkende richten, einerlei welcher Partei er an­gehört. Unsre Zeit hat in sozialer Hinsicht manck>es ge­leistet. Wie kann die soziale Arbeit ihre beste Frucht, die Ucberbrückung der Gegensätze in unserem Volk, zeitigen, wenn in solcher Art mit den sozialen Maßnahmen gespielt wird? Mir lsiiben noch kein Gericht, das solche Handlungsweise mit Strafe belegt, das zwingt mich, den Fall dcr'Oeffeutlichkeit zu unterbreiten, da mein eingehen­des, mehrmaliges mich Wenden an die Firma ganz cr- gevuislos blieb. Möge sie einmütig und rückhaltlos darüber das Urteil fällen. -

** Der hessische Bund für H e i in a t s ch u tz hielt am 1. März in D a r in ft a b t seine 1. Mitglied crversa mm - I n n g ab. Zunächst mürbe der Vorstand ergänzt, der sich zu­sammensetzt: 1. Vorsitzender Finanzminister Tr. Braun, 2. Vor­sitzender Geh. Oberforstrat Walther-Darmstadt, Geschäftsführer Rechtsanwalt Laudzcttcl Darmstadt, Schatzmeister Baurat Wagner- Darmstadt: Beisitzer sind die drei Denkmalpfleger Geh. Baurat Professor Wickop (5tarienbiirg', Geh. Baurat Professor Walde Oberhessen), Professor Meißner lRheinhessen), ferner Professor Wienkoop, Tirtlior der Landesbaugemcrtschule, Rechtsanwalt Dr. Guggenheim Offenbach a. M., Pwfessor Edr. Ranch-Gießen, Oder" lehret Eomo Lauterbach, Professor Reeb-Mainz und Oberbürger­meister Köhler Worms. Alsdann schritt man zur Bestellung der I.H^sauSschnsse. AlS eine brr wichtigsten Aufgaben des Heimat schutzeS >n Hessen erscheint die Einrichtung von Baude ra- tungSstellen, welch' die bautzeratende Tätigkeit der Behörden Bauabteilung Denkmalpflege, Laudlvirtfchajtskainmer, Kreisbau- insvektoren, Städte) ergänzen sollen. Tie private Tätigkeit in Hessen, besonders auf dem Lande, liegt, soweit sie nicht von nurfiichcir Architekten aue-geübt wird, vielsach noch in unfähigen, zum Teil unberufenen Händen. Hierdurch erklären sich in Stadt uitd Laird die unerfreulichen Bilder, die diese ungeschickten, viel­

fach ganz unsachlich 'Uidgefübrtcn Bauwerke hervorrmen. xiqen Zuständen sollen die Bauberatungsstellen abhelfen durch Erter- lung von Rat und Auskunft und Untcnpeifung mit praktuchen und guten Bauvorschlägen. In den ?lusfchuß für Bauberatung und heimatliche Bauweise wurden gewählt Geh. Cberbaurat Pro­fessor Hofmann, Geh Baurat Prof. Walde, xirektor Prouisor Wienkoop, Rcgierungs- und Baurat Mettegang-Mainz und Pro­fessor Eberhard, Direktor der Kunstgewerbeschule in xuenbach a. M Auch durch TarsteUung von guten und schlechten Beispielen und Deranstaltting von Lichtbildervorträgen soll in der Lenentlich- fcit das Verständnis für eine gediegene heimatliche Bau weile gc- törbert werden: ferner soll angeregt roerbeu, batz bieien Be­strebungen bei ber demnächstigen Revision der Bauordnung im Sinne des Heimatschutzes Rechnung getragen mirb. (Jine joeucrc Aufgabe des Vereins ist ber Kampf gegen bie Verunstaltung von Stabt unb Laub durch aufdringliche und schlechte Reklame. Nachdem einige Kreisämter im Wege Der Polizeiverordnung na­mentlich gegen den Unfug der Streckenreklame mit Erfolg vor- gcgaitcen find, will man durch Lichtbildervorträge nach vorn Beispiel des Frankfurter Vereins für Heimal'ckmtz bte 'UhRitanbc uno Auswüchse bes Reklamewesens bekämpsen. Amtsrichter Schwabe in Hochheim ist hierfür gewonnen worden. Man beriet dann noch über die Wfassung eines Flugblattes, das Ziele und Auf­gaben des Hessischen Bundes für Heimatsckmtz fiarlteUen loll.

Desinfektion des Düngers inan M a ul- und Klauenseuche verseuchten Gehöften. Es i|t mehrfach darauf hingewiefen worden, daß eine unvollständige Desinfektion ber Stallungen und des Düngers in an Maul- unb Klauenseuche verseuchten Gehöften oder gar die Unterlai- sung ber Desinfektion zu erneuten Ausbrückieu der Seuche ge­führt hat. Namentlich ist beobachtet worden, daß knr; nach dem Abfahren des Düngers aus solch:'.'. Gehöften in anderen Gehöften desselben Orts, wie bei Tieren, die nach dem Erlösck>en >der eeuaK in die verseucht gewesenen Gehöfte eingestellt worden sind, neue Verseuchungen auftratni. Nicht unbcFamu ist auch geblieben, daß der Infektionserreger der Maul- und Klauenseuche in^Tnng statten und an sonstigen Stellen, namentlich auch in lwblen Stellen an Miauen lebender Tiere sich lange Zeit lebensfähig erhalten hat. Seit Inkrafttreten des neuen Viehsenchengefetzes ist weiter die Beobachtung gemacht worden, daß die Desinfektion des Düngers mittels Kalkmilch in vielen Fällen nicht ausgereicht, während in Fällen, in denen die Packung bes Düngers vorschriftsmäßig erfolgt ist, niemals eine Infektion durch den Dünger nachge­wiesen werden konnte. Die gleickien Erfahrungen find nach den statistischen Angaben von verschiedenen hessischen Kreisveterinär- ärzten gemacht worden.

Kramermarkt. Mit den am 18. und 19. März ilattfinbenben Viehmärkten soll auch die Abhaltung eines Krämermarktes am letzteren Tage verbunden werden.

Landkreis Gießen.

Klein-Linden, 7 März. Am Sonntag abend veranstaltet der V o lks b il dun gs vereinHeirnat- vercinigung" im SaaleZur deutschen Eiche" eine Körn erfrier" mit Vortrag, musikalischen, deklamatorischen und theatralischen Darbietungen. Der Gesangverein Eintracht hat die Theateraufführung übernommen.

KrciS Friedberg.

h. Dortelweil, 7. März. Auf dem Wege von hier nach Vilbel wurde ein junger Mann von drei Burschen über fallen, verhauen und seines Geldes beraubt. 9(18 Täter ermittelte man drei Burschen on§ Vilbel. Sie wurden verhaftet.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Darmstadt, 6. März. Die Stadtverord­neten nahmen heute die von dem Ministerium d. I. ge­nehmigten neuen Satzungen der Sparkasse an, in denen bie Bestimmung gestrichen wurde, daß Gelder auch ht zweitsteiligen Hypothefrn angelegt werden können, iveiL zu berücksichtigen sei, daß als Spargelder angelegte Mündel­gelder nicht anders angelegt werden dürfen, als Mündel­gelder selb-er. Die Stadtverordneten genehmigten einen Tarif für die Erhebung einer Ka n alb c n u tz u n g s- gebühr. Danach bleiben die Sätze bis zu einem Brand- versicherungsLndital' von 91000 Mk das 40 Mk. betrug, unberührt, von da ab steigen die bisher bestandenen Höchst­sätze von 60 Mk. staffelweise bis zu einem Betrag von 750 Mk bei einem Brandversicherungskapital von über einer Million Mark. Dadurch werden 130000 Mk. der eigentlichen Kosten ausgebracht, weitere 30000 Mk. werden aus Steuern ge­nommen. 10°,o der vorhandenen Gebäude werden von der Erhöhung nicht betroffen.

Hessen-Nasfau.

91 obl) eim a. d. Bieber, 7. März. Aus Anlaß der bevorstehenden Hundertjahrfeier des Ku rhe ff. Jäger- Bataillons Nr. 11 zu Marburg hat sich auch für den südlichen Teil des Kreises Biedenkopf unter dein Vorsitz von Bürgermeister Wagner zu Fellingshausen eine Ver­einigung ehemaliger Her Jäger gebildet. Gestern wurde bei Herrn Schlierbach in Nodheim die erste Versamm­lung abgehalten, um zur Bataillonsfeier Stellung zu nehmen. Anmeldungen zur Vereinigung nimmt der Vorsitzende ent­gegen. vermischter.

kf. Einer, der V e r s n ch s tz n n d werden will. Ort: das Irrenhaus einer französischen Provinzstadt. Eine Abordnung deS Magistrates und der Stadtverordneten iusoiziert das Irren- tzaus. Ter Oberarzt zeigt den Stadtvälern unter anderem auch einen BeisuchShimd, dem er täglich zweimal ein aewisses Quantum Absimttz gibt, um an ihm die verderblichen Folgen des Teuftls- geträntes nackziuveisen. Mit großem Interesse lauscht die Ab­ordnung den Auslührungeii. Der Hund macht einen verblödeten Eindruck. Der Absinttz scheint ihm sehr übel zu bekommen, wenn­gleich er ihm auch, nach der Gier zu urteilen, mit der er ihn schlurft, sehr bcljagt. Dann inspizieren Die Stadtväter auch die Krankenkäle, unterhalten sich mit den harmlosen Irren, die frei untbedaufen, unb sind höchst bekriedigt von allem, was sie setzen. Ta, gerade als sie die Alkoholikerstation be3 Irrenhauses verlassen wollen, stellt sich ihnen einer der Insassen entgegen: Er will eine Bitte an die Stadtväter richten. So stößt er hervor und rollt heilig die Augen,Sag's nur, sag'- nur, mein Sohn, was du auf dem Herzen haft," meint der Bürgermeister freundlich. Meine Herren! Erlauben Sie mir, die Stelle des Hundes im Laboratorium des Oberarztes zu übernehmen ..." Die Stadt- vater sollen der Bitte nicht ftattgegeben haben.

Sptelplan des Eichener Stadttheaterr.

Direktion: Hermann Steingoerter.

Sonnlaa, den 9. März, nachmittags 3 Uhr, bei kleinen Prellen (unter Mitwirkung der Kavelle Dc5 Im.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116):Parkettsitz Nr. 10/ Ende 6K Uhr. Abends 7z, Uhr, bei kleinen Preisen :Mein Freund Teddy ' Ende 10 Uhr. Tien-tao, den 11. Marz, abends 8 Uhr (außer Abonnement), bei gewöhnlichen Preisen: Benefiz für Herrn Regisseur Rudolf Goll 'unter Mitwirkung der Kavelle de - Ini. Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116} - ..'s 'JliiHerl/ Ende 10\ Uhr. Pl.tiwoch. den 12. 'März, abends 7 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen i!9. liiltwoch-Adonnement- Dorstellung':Ter Revisor ' Ende 9 '(Uhr. Freitag den 14. März, abends 7 Uhr (die fällige Freitag-Abonnement-Porstellung ist auf den folgenden Tag verlegt): Gastspiel bet tirosb. Ho'over unb ber üo'musik in Tarmfladi:Wenn ich König wäre/ Ronianlifch- kornische Over in 3 Akten von d'Enuery unb Brssil. Musik von Adolvhe Adam. Ende nach 10 Uhr. Montag, den 17. März, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Prellen (20. Freitag-Abonnement- Aoi'rellung):Andreas Hofer ' 'Neuheit!) Drama in 6 Akten von Walter Lutz. Ende gegen 11 Uhr.

Märkte.

©lefren, 8. Marz. M a rktberi ckk. ?luk heutigem Wochen- markte kostete: ulte.- das Pfimd 1,001.15lüL Hübuerrier 1 Stück 78 'Mg 2 eiüc? 00 'Ifcu Enteneier I Stück 80 Pfg.. Dänseeier let. 10 Pf., Käfe das Stück 68 3fg Käfematts 2 Stück 56 i'fg, Tauben pr Tr. C/01/-0 P'k^ Hübner vr. 1,001,60 W.,

c ahnen vr. Stuck 1,502,50 Enten vr. Et 2,003,00 Mk., tofinfe das Pfd 70«0 Pfa. Ockfenfieifch vr. Pkd. 92100 Big.. Rindsieifch vr. Pfimd 9094 fa., Kuhfieifch 80 Plg^ Echweine- sieisch pr. Ihmb 90110 Pia., Kalbfleisch vr. P'd. 9498 bfj Hninmelileisch vr. Pfd. 7096 *Mg Kartoffeln vr. luO gq. 5.00 bis 5.50 Pik., Weißkraut daS Stuck 10 bis 20 Pfg^ Zwiebeln ver Ztr. 0,008,00 Mk.. Milch das bi ter 22 'Bin* 9lülle 100 Stück 5060 Plg., ver Ztr. 000 Mk* Birnen das Pfund 12 bi» 15 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 15 Mk. Alarktzeit von 8 bis 2 Uhr.

F.C. Wiesbaden. Viehh ok »Mark tberrcht vorn 7. März. Auftrieb: Rinder (Ochsen 16, Bullen Kühe 47), Kälber 149,

Schafe i , Schweine 182.

Geschäft mittel. Preise Mr100VN).

Lebend- Schlacht«

O cki f e n. gewicht

Pollsiegckiae. ou-aemästete, (iSchflen Schlacht- Aik. Mk wertes im Alter von 4 7 Jahren .... 5156 8995

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 5065 8894

Junge, fleischige, nicht nu8gemä|tete und ältere

auBgemäitete . . . . . 4549 8389

B u( l e n.

Vollfleifchiqe. au6geiv höchsten Schlachtw. . . 4650 7885 Lollfleischige, jüngere 4245 7176 i'ätieit. Ritt)*.

Poll fleischige ausgemästete Färsen kLchsten Schlachtwerte» . . 49-54 8694

Pollsieischige ausgemästete Kühe höchsten

Schlachtwertes bis g, < Jahren ... 4042 7478

Wenig gut entiuidelte Färien. . .... 4448 8490

Aeitere ousgemäuete Kühe und wenig gut ent-

wickelte jüngere Kühe .... 3539 7076

Mäßig genährte Kühe uns Färjen . ... 8081 6776

K ä l 6 e:.

Feinste Mastkalver 6466 107110 SDiUüere üJlau- uno beste Saugkälber .... 5861 97 102

Geringere !Masp- und gute «augkälbee . . . 5357 8895

Geringere caugfalbec 4863 8187

S> ch a

Weldemailschake:

Mastlämmer und Maithammel . . . 45 5047 00 9498 Schwein:.

Bollsteischige Schweine von 80100 k» Lebend­gewicht '4-65*/, 8284

ttzoUsteifchige Schweine unter 80kg-Lebendgewicht 64-647, 82-d8

Pollsieischige Schweine von 100120 kg Lebend­

gewicht 65.50-67 8284

Vollsteischige Schweine von 120150 kg Lebend­

gewicht ....... 63-64 79-80

D 7,

Für drnnretidv Fälle ist am .'»onntag, den 9. JIMrx,

D '/.

Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen.

nur für dringende Flille sicher anzulrcffen: Dr. («eycr, Seltcraweg 64. Dr. Klein, Ost-Anlace 37.

ist daS übereinstimmende Urteil der w .**!«» UllU fllll Hundertlouiende. welche '.Oauniann S Faustring" Lanolinseile benutzen. Stück 20 Pfg., 5 Stück 96 Pfg.

Die nach- A ppr-ÄA *>od am Sonntag, 9. Harz 1913, stehenden Avl >on 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts

sicher anzatreffen:

7ohncP7f Metz, Seltersweg 81. tidLILldl Zil Fernsprecher 608.

Höchste Temperatur am 6.-7. März 4- 12,1'ü.

Niedrigste , , 6.-7. , + 4^'0.

Niederschlag: 10,6 mm.

März 191;

Barometer 1 au,' 0° reduziert

Temveratur J der Lust

Absolute Feuchtigkeit ;

Relative Feuchtigkeit '

Wind­richtung

c i

^721

Ul

PH

Wetter

7. 211

49,7

7,9

7.3

91

WSW

2

10

Regen

7. 9/

49,6

43

5,7

88

WNW

2

10

44,2

5,1

6,1

93

NNW

4

10

n

MotorVai>enFahrräder

Maa verlange j

Preisliste.

Au.tomobilvertr.Wilh, Hamel, Giessen, Bleichstr. 7

Fahrradvertr. Adam Kircher, Giessen, Bleichstr. 15

Rüsselsheim^

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