Ausgabe 
8.3.1913 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Ausland

nac

Für die Deckung der dauernden Ausgaben sott weder eine Divi­denden- noch eine Lotierungssteuer im Bundesrat auf Annahme rechnen können. Mehr Aussicht scheint, wie die Blätter meinen, die Srbansallsteuer zu haben.

Tas fertige Programm für die Deckungsvorschläge au der neuen Heeresvorlage liegt, soweit bekannt wird, noch nicht vor. Der Reichskanzler wird jedoch auf der Konferenz mit den Finanz­ministern am Montag verschiedene Projekte zur Erörterung stellen. Falls eine allgemeine Besitzsteuer im liberalen Sinne dem Reichs tag nicht vorgelegt werden sollte, beabsichtige, wie es heißt, die nationalliberale Fraktion die Erbam'allsteuer ineinent Initiativantrag dem Reichstag zu unterbreiten.

schadmung,.^, 7 f2giener Corr -Bureaus Die Regierung

übermittelte den Vertretern der Mächte ein Memorandum über den bulgarisch-rumänischen Streitfall

Aus Stadt und Land.

Gießen, 8. März 1913.

Schweinepreise.

Auslandreisen des englischen Königspaares.

DieDeutsche Tageszeitung" meldet aus Wien: Angeblich wird das englische Königspaar Ende Mat nach Kinern Berliner Besuch in Wien auch Kaiser vranz ^oies besuchen. Der Besuch, der zwei Tage dauern wird, wird mit den üblichen Hofsestlichkeiten verbunden sein.

Das ungarische Abgeordnetenhaus hat die Wahlreformoorlazc angenommen.

dauernd auszuschalten Bei jeder Lebensmittclteuerung pflegt sich der Unwille der urteilslosen Massen gegen bi-' Metzger, Backer, Viktualienhändler usw. zu richten Be- frembüd) ist jedoch, wenn auf diesen Standpunkt sogar Männer herabsteigen, denen ihr Amr oder ihre Stellung

seinem Eintreffen auf dem Bahnhof infolge eines durch verschie­dene Umstände veranlaßten Mißverstänbnifses von der Bahnpolizei in deren Dienstzimmer gebeten und dort um Auskunft über feine Persönlichkeit criucfot. 7100)0011 bieu erleilt und das Mißverständnis aufgeklärr war, ennchuldigte nar der Polizeibeamte und der Konsul wurde nicht weiter bepclligt- Der Minister des Innern Hal sich sofort, nachdem er von dem Vorfall Kenntnis erhalten, auf die russische Gefandv chatt begeben, um sein Bedauern über das Vorkommnis ausznwrechen. -ter Ministerresident bat die Angelegenheit bannt als erledigt an­gesehen.

Die Romanow feier rn Rußland

Aus sämtlichen Städten des Reiches Irenen Telegramme über

. 1 t die Feier des Romanow-Jubiläums ein. x\n aucn

Die ^ncbcnsfllisficfjtcn. Archen sinben Festgottesdienste statt. Inw ge des orotzen Zu^

v . .. . I dranaes des Volkes mußte in vielen ^tadttn unb Lrnaiaiun

DerBerliner Lokalanzeiger" meldet aus Konstantinopel.: Gottesdienst und die Verlesung des Manifestes auf onenthgen

Der Oroßwesier erklärte, er werde den Frieden nur unter ber^ P^tzcn uorqenonrmen werden. In sämtlichen önentlichen -.un­seren Bedingungen als das alte Kabinett ichließen, wnst fei auch L-tuUfCn fanden Sitzungen statt, in denen an den Zaren gerichtete

er für den Krieg Wie mehrere Blätter versichern wird der Ruck- Glückwünsche, Untertänigkeitsadressen und Telegramme zur Ver­tritt des Großwesiers keinesjalls vor Friedens,chlutz erfolgen. Icjung kamen. In allen Garnisonstadten wurden Paraden und

Wien, 7. März. Emer Privatmeldung aus Bukarest bcn Kasernen Festessen und Fesworstellungen abgehalten, -tic

zufolge akzeptierten die Großmächte den Standpunkt der ru- PolkS und Mittelschulen hielten Gedächtnis feiern uut Bortrag mänischen Regierung hinsichtlich der Durchführung der ^^rmitt- Musil-und Literaturstücken ab. Tie VolkShäuier und ä.Heater lung. Prinz Ghika reift nach Petersburg ab wo ,ich die Bot- v^anstalteten Iubiläumsvorstellungen. Alle Städte Langten im schafterunion ausschließlich mit dem rumänilch-bulgarischen Kon- Festschmuck und illuminierten, ^n den öffentlichen Garten und flikt zu befassen haben toird. .. aui den Plätzen gab es Volksbelustigungen. Amtliche Gouverneure

DerBerliner Lokalanzeiger^ meldet aus Sofia: Die Ant I exjjielten von verschiedenen Institutionen und Korporationen und wort auf die Vermittelung der Mächte wurde heute im Entwurf I Gesellschaften ßKsuche, um dem Kaiser lhre Untertanigieitsgefuhle den verbündeten Balkanregierungen zur Begutachtung ;ugeiteHt. au6tul>tüdcn. Für die armen Klassen der Bevolkeruiig veranftal- Wie verlautet, verlangen die Verbündeten das Gebiet bis tut tctcn Städte kostenfreie Festessen, besonders prächtige Feiern Linie Midia-Rodosto, die besetzten Inseln und eine Kriegsent- veranstalteten Moslau, Kostroma, Kiew, Tiflis, Riga u. a. m.

5inTPcnbcnma ungeeigneter Personen ist zeitweilig so groß roefen. das: es den hiesigen englischen Wohitätigkeitsvereiner -

* Die Fortschrittli che Bolkspartei hält am Donnerstag, 13. März, im Cafö Leib eine ömmtliche Ver­sammlung, in der die beiden Landtagsabgeord­neten über die Verhandlungen in der 2. hessischen Kammer berichten werden Für W i eseck wird an einem der ^ersten Sonntage nach Ostern in einer öffentlichen Versammlung Bericht über die parlamentarischen Arbeiten erstattet werben.

** Stadttheater. Nochmals sei auf das Benem von Regisseur Rudolf' Goll nm nächsten Dienstag butgennefen, zu dem MorresNullere" gew-ihlt worden ist. $>crr Gott Hut in der Tiielrolle des volkstümlichen Werkes, das im neuen Danse noch nicht gegeben worden ist. Gelegenhpit, eine Rolle des cha- rakterkomischcn Faches zu spielen, für da* er ja geradezu präde­stiniert ist und das er im nächsten Jahre an unserer Bühne ver­treten wird. Die Vorstellung findet außer Abonnement ftott Die 20. Freitagsabonnementsvorstellung, die wegen der am Frei­tag, 14. März, stattfindenden Over auf einen anderen Wochen­tag verlegt werden muß, ist auf Montag. 17. März, festgesetzt worden, da sich gegen die Verlegung auf einen ^amstag Ge­denken erhoben haben. Die für den 17. März festgesetzte Prr- miete von Walter Lutzs SchauspielAndreas Dofcr" wird damit zugleich eine wirkungsvolle Gedenkseuer für den 100. Jahres- tag des AufrufsAn mein Volk" bedeuten.

* Die Anlagenmusik fällt morgen auS.

** Im Landw. Lokalverein Gießen sprach in bet letzten Sitzung LondwirtschaftSlehrer Bauer-Worms über Rübenbauvereine. Er führte folgendes mis: Die Zncker- indufttie in Deutschland ist im Laufe der letzten Jahre in steter guter 'Entwicklung gewesen. Dies war mir möglich durch ge meinfames Weiterarbeiten der rübenbauenden Landwirte und der Zuckerfabriken. Dabei find aber die Interessen der Landwirte vielfach nicht in denr Maßstabe gewahrt worden, wie dies not wendig gewesen wäre. Die Zuckerfabriken haben 1-burd) xser« breitung sehr zucket reicher Rüben den Ertrag pro Fläckfeneinheit herabgesetzt, sie haben 2. die Preise der Rüben dauernd, Niedrig gehalten, trotz steigender Produktionskosten, sie haben 3. durch die oft exorbitant hohen Schmutzptozente die Erträge ber Land­wirte so sehr geschädigt, daß an eine Rente des Rübetckaues nicht mehr zu denken ist. Ta der Riibenbau im Interesse der L<md- nnrtc und auch der Zuckerfabriken liegt, scheint es notwendig, eine Verständigung über diese Punkte anzustreben. Diese ist nur möglich, wenn sich die Landwirte zusammcnschlicßen und ihre Interessen gemeinsam vertreten. 9Lu» diesem Streben heraus i|t der Verein rübenbauender Landwirte Hessens und der Pfal» hervorgegangen, deren Schriftführer der Redner ist. Er strebt an: 1. Verkauf der Rüben zu einheitlichen, den Produktwns- foften angemessenen Preisen 2. Anbau und Ausfvahl ertrag­reicher Rübensorten 3. Düngungsversuche bei Zuckerrüben 4 Regelung der Schmutzproeznte. Der Verband der auch in Fried- berg i Hessen), für die Wett er au und Oberhessen eine smrke Orgmn- sation besitzt, sordert auch die Landwirte Gießens und Umgebung zum Beitritt aus, er hat bereits mit dem Verband der ZucLr- sabriken in einigen Punkten eine 'Einigung erreicht und wird ohne Zweisel in der Zukunst äußerst segensreich für die Vanbtotrt^ sch ast wirken Ter Vorsitzende, Dr. K l eb er g e r, betonte, daß zwischen Rübenbaucril und Zuckerfabriken eine große Interessen- gemeinschasl besteht, die nickt überleben werden dürfe. Er^hopt und uni nicht, daß durch vorsichtiges Vorgehen auf beiden Seiten die Interessen berücksichtigt würden. Richt KamM oder Macht­probe, sondern friedliche Verständigung unter Berücksichtigung ' aller Inieressen müsse die Losung sein, wenn Nicht ^chadQi auf der ganzen Linie der Erfolg sein solle. An bet Ausipvache beteiligten sich ferner die Herren G0t tmann, Ke ßler , Weil.

: Ein 'Jin trag Burg, der dahin ging, daß die Gi.-tzener bauenden Landwirte sich dem Friedberger Verband anfchlietzeii . möchten, wurde angenommen, und dieseii zur Beruckfichttgung empiohlen. Weiter wurde festgestellt, daß eine ganze Rnbe mmder- wcrtiger und bcdentticher Hafererfatzfuttermittel, toic wtwnnfrifct, Daserersatz ufro. auf den Markt gebracht werde. Der -^ Vor- sitzende, Schilchord-Lang Göns, beiontc besonders, daß die Pferve- sterblich,keit zurzeit solche Dimensionen angenommen habe, nxe nie uivor. Er warnt vor Verwendung minderwerttger >)afer» ersapnitterstofse und empfiehlt guten Mais und Palmkucken. Ein Antrag Weil, die nacfjfte Sitzung am Freitag, 14. Mar^, abziibalten und den Sekretär -Schwarz um einen Vortrag über bit 'Ergebnisse der vorjährigen Weideperjode zu bitten, mnd nn-*

stiinmigc Annahme .

** Warnung an Arbeiter vor der Auswande­rung nach Argentinien. Folgende Warnung des britischen «Konsulats in Buenos Aires ist auch für deutsche Arbeiter be­herzigenswert :Es kann nickt genug betont werden, daß tinien einem englischen Arbeiter nur bann Aussichten auf an sicheres Auskommen bietet, wenn er Mittel genug bat, um em Stück Land erwerben unb bewirtschaften zu können Die argen­tinische Arbeiterttafse setzt sich hauptsächlich aus Spaniern unb Italienern zusammen, die sich natürlich leichter m bie neuen Verhältnisse finden, als die Engländer, denen die niebngc ^tufe der Lebensweise in bcn ländlicken Distrikten Argentiniens etwas ganz Ungewohntes ist. Tas Mima ist in einigen Gegenben bet Republik, besonders im Norden, für die englische Konstitution sehr ungeciaiict Turck die Aussichten auf hoben Lohn lassen sich viele Einwanderer dazu verlocken, in den Ldidteii Beschäftigung anzunehmen, überseheii aber habet, daß das Leben im Verhältnis dazu sehr teuer ist, und geraten bald in ben Zuttand völliger Vcrarmilng Vor Der Auswanderung irach Argentinien müssen besonders alle arbntfudrnbm Personen gewarnt werden, denen die Kenntnis der spanisckien Svracke fehlt unb bie für große Familien zu sorgen haben. Unter keinen Umständen sollten sie

Argentinien kommen, locint sie nicht genügend äfeldmittel csitzen. oder wenn sie nicht schon eine feste Stellung haben.

Deutsche» Reich.

Für die Nationalspende des Kaiser-Jubiläums

spendete Baron Schröder in Damburg-London für bie christlichen Missionen in den deutschen Kolonien 100 000 Mark.

Boni deutschen Kronprinzen.

Wie dasBerliner Tageblatt" hört, wird der Kronprinz im! Derbst nach Berlin übersiedeln und wird zum Kom- nranbeur des Kaiscr-Alerander-Garbc-Grcnadier-Negiments Nr. 1 ernannt werden, dessen Ehef der russische Zar ist.

eine gewissen hafte Prüfung der Verhältnisse zur ernsten Pflicht machen sottte. #

** Tageskalender Stadttheater. Sonntag nach- mütcia 3»/, Uhr: .Parkettsitz Nr. 10*; abends 71/, Uhr: »Wem Freund Teddy/

Konzert de 5 Baner'fckenGcsangvereink. Sonn­tag nachmittag 5 Uhr in der Univerntätsaula.

Rincmaloarctph: Täglich Vorstellung. Bioaravh-Lichtspicle: Täalick Vorstellnna.

V a k 0 s s K a m m e r - L i ck t f 0 i e l e: Täglich Vorstellung.

L i ck t s p i e l b a u s: Täglich VorsteNnng.

Museum des oberhessischen GeschicktSvereiuS. Geöfivet Sonntag vormittags 111 Uhr imentocltlich.

Oberhessiscker K « nstverein. Gemaldeausstellima im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 111 Uhr, Sonntag« von 113 Uhr, Mittwoch nachmittag von 35 Uhr.

» Elektrische Ueberlandanlagen der Pro-» vinz Oberhessen. Seit einigen Wochen werden bie Bogenlampen auf dem Bahnhof Friedberg aus dem Kraftwerk in Wölfersheim gespeist. März wurden

ferner die Ortsnetze in Torheim, Södcl und Wöl­fersheim in Betrieb cjenpinmcn. In der ersten Mfte des April folgen voraussrckftlich nacheinander die Ortsnetze in Steinfurth, Oppershofen, Rockenberg, Griedel und Gambach. Hierauf, etwa in der zweiten Dälfte des April, werden die Orte Wohnbach, Cbfroth- hof en, Bellersheim, Betten Hausen unb 2 id> & m Anschluß kommen. Die Inbetriebnahme weiterer Fern- leitungSstrccken unb Ortsnetze wird im Mai erfolgen können.

* Lahnkanalverein. Äm Sonntag nachmittag finbet in Wetzlar im Saale der Loge Wilhelm zu den drei .Helmen, Brühlsbachstraße, die ordentliche 5>auptvev» sammlimg des Lahnkanalvcreins e. V. statt.

Der Provlnzia Idirektor Geheimerat Dr. Nsinger hat heule einen dreiivöchigen Urlaub angetreten.

Zu dem in Nr. 53 gebrachten Artikel wird uns von be- j teiligter Seite geschrieben: i

»tA A» 1 Wenn auch der Schweinemarkt in letzter Zeit teil- !

Erne So mm c r ta g un g d es Reichtagv «weise etwas nach unten neigte, so ist damit noch keines-

dürste, so wird uns ans Berlin faunt j lueqy bad Signal 511m $)erab)"cben ber tiabenpreifc unb

wendig werden: die Regierung rechnet mit einer lolck^n I ^usspreise für fertige Fleisch- und Wurstwaren gegeben, bis jetzt noch nicht. Ucbcr d^e^chaftlrcke Behandlung derI -panmmg zwischen den noch immer hohen Einkanfs- He^esvorlagem und ihrer DeMngogesttze haben junftft prei)-en (aild) tz^i Großvieh!) ist viel zu gering, als daß ein zwischen dem Re l ch s ka n zl e r und den. P a r teifu h Qn unb ^ür |ifl) laum merkliches dLachgeben der Rohmaterial^ rern neue Besprechungen stattgemnden. Man TifcLre|;e Dcrabsetzung der Perlaufspreise angebracht

der Meinung, daß der Voranschlag und die Heeresvorlagen (iene. Hiermit ist die Tatsache verbunden, daß

bis zum 25. veräbsckMdct sein können und daN zu oon j>cr ^er|gen Fleischer-Innung im August vorigen dieser Zeit auch dre Steuergesetze im Ausschluß ö^ui größten -xQ<.re= /,u äe;f Afa ^ie Schweinepreise auf ihre ge- Teile traten sein werden. Die Berat.mq der Stenergesetze ^h-es ag&ie nette?t^)Mgesetzten Mr-

wird in erster Lesung iin- Plemtrn etwa Mitte ?lpril erfolgen ; ^fspreist Ll zu notiert würdm/^nd nicht in

die Kommission soll diese Borlage erst nach Erledigung , . 'u bei'i hohen Einkausspreisen staiiden.

der Heeresvorlage beraten. Am 27 Mai tritt das Wnmn ^-ch eben nicht klar über t)ie

Bsrngstpause w^cr zusammew (^ wird ^laerneinen Unkosten unb mancher hofft eben

ivahrschernlich nur einige Tage da vorausgesetzt wird. Bl-ochc zu Woche, daß die Viehprcise wieder tzerabgelfeii. daß der Ausschußdie Steuergesetze biszu dieseni^rmin ^r^YVütV.Dos

uoch Nicht erledigt haben durye, obwohl man hoM, daß unb ^Ql.rcn macht Manchen zum Narren", denn für ab- der Ausschuß einen Teil der Pfingstfenen für ihre b^rctc c|n wesentlicher Preisrückgang aller

benutzeii wird. Das Plenum wrrd Anfang Jäun, der geiioucicht zu enoarten sein. Die Bücher der

Termin hängt von den Landtagswahlen in Preußm znmunb ^er kapitalkräftigen Viehhändler wissen gar Teil ab, zum letzten Male znfammentreten, um die Steuer* mQllfßc traurige Geschichte davon zu erzählen, wie gerade gesetze zu verabschieden. Mitte Juni durfte diese Arbeit L bcn -a()ret| nancher Metzgermeister trotz aller beenbet fein, so daß eine «^ststtzmig am 1«. Juni zum lln^ größter Sparsamkeit nicht vorwärts kom

Jubiläum des Kaisers den Abschlnß der Arbeiten bilden Pw1 sondern von Jahr zu Jahr fein Schuldkonto in könnte. - Die Regierung ist mit diesen Dispositionen cm- wer ronme, . vm $ ) ? o verstanden und nimmt Rücksicht cmf ine W wchr bcde^licher.Besteticrmcint(irf) fo hohen geltend machende Arbeitsmüdigkeit de^ Reichstags. ä.ie .^ be^ Metzger rühren häufig daher, daß man ern-

übrigen Vorlagen solleii alle erst un Herbst verabschiedet bcn Bichpreis,' der am Wohnorte des Landwirts oder werden. landwirtschaftlicher Organisationen bezahlt wird, mit den

Die G r r i d) t u 11 g. c 1 ne r Tech ni, chen Hochs cyute Fleischpreisen am Schlachtort vergleicht nnd dann atterdings v 111 §.tIaRbu-Lgr I eine recht erhebliche Spannung tzcrausrechncn kann. Hier-

»«b^"fÄSieÄute eine »LL bei werd üieWn, d-b das Äbendg-Wichi des Schlacht, auf (aut welcher ein Betrag von 7,5 Millionen für einmalige tiercs am Stallorte (stattgelmcht) wes^nrlich hoher ist, als und 500 000 Mark für laufende Ausgaben für bie Ausführung das Lebendgewicht am Markt- und <scrr.acht ort nnd bas; des Projektes bcrcitgcftcllt nerben müßten. Die Regierung hatte das Tier doch nicht mit Haut und Haaren, Kops, Hornern, daher Bedenken, die Eimvände wurden anerkannt unb von der Klauen unb Eingeweiben nebst Inhalt als Fleisch verkauft Weitcrocrfolgung des Planes Abstand genommen. werben kann. Die Zeiten, in denen die hiesigen Metzger

* . . r..r, a - < das Schlachtvieh in der unmittelbaren oder weiteren Um»

Am Donnerstag vormittag wurde der russische Konsul m ß einkaufen tonnten, sind vorüber. Man ist hier auf Mwmhrrm. bfr zur R°mam>n>.F«er nach »nrlsruhe kam. bf. buchen Gcgendfn wne Hannovrr, Schics.

|p^Oldenburg nsw. angewiesen, da ja hier kaum nahmni schließlich dock das Grundübel der drückenden Raumnot in noch "schlachtreife Schweine zu haben sind, jedenfalls find der Nationalgalerie nicht befeiligen können, zumal da ja die Kärlich vorhanden. Diese nachteiligen Einkanfs-i

Semimluugen wacksen und wachsen müfien, iveil eben eine seih I Verhältnisse, verbunden mit der Tatsache, daß das Metz- L^Mn-t^m^schtiAch ungii..^ bccmitusfcw Man tiqc Gelände dieses Museums der Deffenüidxteit vorenlhalten I wolle Nicht außer Acht lassen, daß die buiigcii - ictzger worben, ißm dem Bau fordert er, daß er ein Dokument der Biu Im Hinsicht auf Qualität von Fleisch unb Wurst bcn flcfinnunq des 20 IahrbunberlS werde,die in der Sacklicktteit IAnforderungen des Publikums bisher noch in jeder Weise die Schönbeil sud)l und in mandtem Meisterwerk schon gesunden I gerecht geworden sind. Wer die Verhältnisse kennt und an hat". Iusti will der ienigen Nationalgalerie etwa die Kunst Plätzen unseres Vaterlandes, namentlich in rasch

von 1770 bis 1870 vorbehalten, so daß dann die Insdnist ImacftfenbeH Städten Großstädten und volksrcichen In- GebäudesDer Deutschen Kunst 18«l" noch einen besonderen!. . . . aeivcfcn ist weiß was unsere Mcnaer nnd ®Zi«Ä. imU(oi't^^icfÄmebf^-eiSUSuJ «Ufo1>f«aBten «crabf in Bezug auf Cualität 1bi«t«L eines solckxn Neubaues >oird ircüid) mir Rücksicht auf die Riesen Man muß wett gehen, um erst eine so gute und qualitativ Unternehmung, die gegenwärtig auf der Nkuseumsiusel im Gange Iso reine Wurst anzulresfen, wie sie gerade m Gietzeu ge» ist, sowie auf den Neubau des VötterrnuseumS noch auf lange I macht wird, das weiß auch besonders die Mainmetropole Jahre lnnaus vrrfd vbrn werden müssen. Dennoch ist es als ein| ju schätzen und es ist längst bekannt, daß oberhessischc Wurst- Verdienst Iusti« ui bezeidmeu, daß er den OK-danken über bau vtrllnt> Fleisdfwaren Weltruf genießen Gewiß kann man auch einmal ausgesprochen und amtlich vertreten bat Ein Ziel ist vi^oeres Fleisch und billigere Durst zum Verkauf bringen, dannl gegeben, unb wo cm Wille ist, da nt auch etn Weg. ob ^esc Qualitäten aber den Ansprüchen des hiesigen

* I Publikums genügen würden, will ich sehr dalrin^cstcllt

Darmstädter Frühlings Festspiele. Im!sein lassen. Ich glaube es als Kenner der Verhältuifse April ipertKu, toic wir bereits zu Anfang der Spielzeit Mitückt. Es ist aber ganz logisch, daß für gute Ware auch iS5 reelle Preise gefordert werden und daß die hiesigen Mctzgcr torS der Wiener Vottsover, .\?emi ?Hatncr et mono »des früh? | . ___ u,_

rcu Direktors des Mainzer Stabttbeater». T. Red/>, ftatifinben. ntlt übertriebenen Abfatzprusen au bte iDoirening l)tr Die Stabt Ixit hierzu einen Bettraa von 10 000 Ml. gemährt angetrcteil sind, wirb niemand kwhaupten können. Auch ES werden die OpernTristmi und Isolde", der gesantteRing" ist im Ertocrdslcben dafür gesorgt, daß bie Bäume nicht unbDie Meistersinger" zur Auffübruna Tommai. Als Solisten! in den Himmel wackssen Konnten die Metzger einen über» werden u. a. die Sängerinnen Edith Walker und L ö ssl er-l tricbenen hoben Oknvinn in bie Tasche stecken, bann würde Burkhardt sowie Herr Vogel ström mittvirken. nicht bloß die Konkurrenz im eigenen Gewerbe wachsen,

Kurze N a ch r t di t c n a u s Ru n st und W i s s e n -1 sondern es würde auch sowohl den Fleisch- und Wurstvcr- f (haft. Der 9 Berbandsiag der o i f s 'Mulen ~ uJ braudicrn, wie bcn Vichzuevtem leicht sein, das Fleischer- A," SmSaSung D->,?sch, n' Ct" ®(l" r ü r IM.>« ^'.sf>°cr,°rguug in trfcblWm M°tz° Bolksbüder wirdam 30. Apv! in \l t - : I a i: . ' gedi!:en. An der Kölner Akademi für vrc*. n fiit > vom 17. Avril bis 8 Mai IOK; cüi FortmldiiNgSkur : s für auswärtige prakrischc Aerzte statt