Montag, den 20. Januar:
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den 20. Janriar, abends Ubr
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Die Beerdigung findet Montag, den 13. Januar 1913, nachm. 21/, Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. ' 380
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Die Beerdigung findet am Montag nachmittag 3 Uhr auf dem neuen Friedhof statt.
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Dienstag, den 21. Januar: „Tas Märchen voin Wolf/ den 22. Januar: „Minna von Bgrnhclm."
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Billingen, am 10. Januar 1913.
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Letzte XIaebrieinen.
Hoffnungen der Türkei.
London, 11. Jan. Nach einer Neutermeldnng wächst in diplomatischen Kreisen die Mißstimmung über die unnachgiebige .Haltung der Türkei. Man glaubt, daß die Türkei daraus rechnet, durch die bulgarisch-rumänische Frage ihre Stellung bei den Friedensverhandlungen zu verbessern.
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Der Unterrichu im Glanzbügeln beginnt wieder
Mark. Im Verkehr der Retchsvostscheckämter mit dem Postsparkassenamt in Wien,, der Postsoarkasse in Budapest, der hirembitrfli$cben nnd belgischen Poslverivallung, sowie den schweizerischen Poslscheck-- bureaiis wurden 7,6 'JJhlltoiien Mark umgeietzi, und zwar ani 3 010 Uebertragungen in der Richtung nach nnd aus 14 150 Lieber- tragungen in der Richtung aus dem 8luslande.
Amtlicher Wetterbericht.
O e f f e n t l i ai e c 11 c r d 11 n n n e l f c Gießen.
Wetteraussichten in Hessen iür Sonntag, den 12, Jan. 191 Wechselnd bewölkt, strichweise leichte Schneeiälle, Frost.
Utomis^Rh.
(Gegr! 1872 von 0!Schneider.) Beginn des Sommer Semesters
Prpgrf d. LEhrich Brauer-dfademie.
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'"ad) längerem Verhör nern bem Knecht bei der invesen 511 sein, seiner icraöni m dm Knecht
^rochen morden. Ter ~ 'tntshore seines Herrn uaen habt er ihnen et« i liwMidi zu machen und • iruueignen. Ter Unecht t, denen sstou und bti und geknebelt unb den imer habe er ‘120 M b nhi innen iTimeraben
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Gestern abend starb nach kurzem, schwerem Leiden mein guter Mann, unser lieber Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager
Herr Buchhändler
Fritz Schlesier
im Alter von 46 Jahren.
wiesendiingung! In einer mittleren Ernte von etwa 30 Ztr. (von 1 Morgen) Wiesenheu sind ungefähr 45 Pfd. Stickstoff, 20 Pfd. Phosphorsäure und 60 Pfd. Kali enthalten. Abgesehen vom Stickstoss, der wenigstens zum Teil aus der Luft entnoni men wird und daher nur teilweise oder bei überwiegendem Vorhandensein von Klee- und Wickenarten gar nicht ersetzt zu wer den braucht, sind zum .Ersätze der entnommenen Nährstoffe 1 bis V/2 Ztr. Thomasmehl und 4—5 Ztr. Kainit oder etwa li/2 Ztr. 40 o/o iges Kalisalz notwendig. Bei größeren Ernten und da, wo die Wiese verbessert werden soll, ist dementsprechend stärker zu düngen. Vor allem gebraucht die Wiese sehr viel Kali, was noch vielfach, besonders auf nährstoffarmen Böden, nicht genügend beachtet wird. Ebenso ist auch eine Kalkdüngunc alle paar Jahre auf den meisten Wiesen unerläßlich. st.28/i2
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Hierdurch die traurige Mitteilung, dass unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwägerin
Frau Justine Tränkner Witwe
heute nacht 2 Uhr im 82. Lebensjahre sanft entschlafen ist.
Die trauernd Hinterbliebenen:
Familie Karl Tränkner.
Familie Wilhelm Tränkner.
Giesssen (Maigasse 4), 11. Januar 1913.
I
itför 1911 (V Juli 1911 bis 30. Jimi 1912) und einen vorläufigen Nachweis über den Tabatanbau im Jahre 1912. I
Mit Tabak bebaut und abgeerntet wurden im Erntejahre 1911 im ganzen 17 017 Hektar gegen 15 404 Hektar im1 Jahre 1910 (1909: 16185 Hektar, 1908: 14 525 Hektar).
Tie Tabakerntc nmr im Gesanttertrage wohl etwas gröster als im Vorjahre, blieb aber im Turchsckpnttsertrag und namentlich in der Güte des Blattes hinter der tchtjältrigen Ernte zurück. Im ganzen wttrden 29181 Tonnen dachreisen Tabaks geerntet gegen 28 854 Tonnen im Jahre 1910 (1909: 28178 Tonnen, 1908: 34 409 Tonnen). Von 1 Hektar der abgeernteten Fläche wurden durchschnittlich 17,2 Doppelzentner Tabakblätter gewonnen (1910: 18,7 Doppelzentner, 1909: 17,4 Doppelzentner, 1908: 23,7 Doppelzentners
Die Verkaufspreise waren der geringen Güte des Tabaks entsprechend zumeist erheblich niedriger als die der vorjährigen Ernte. Als Gesatntdurchsckmittspr'eis für 1 Doppelzentner dachreife Tabakblätter tourben 59,4 Mark ermittelt (1910: 74,5 Mk., 1909: 66,7 Mk., 1908: 62,9 Mk.).
An Tabak st euer (abzüglich der Steuererlasse) wurden ver- esimahmt 11,4 Millionen Mark (1910: 12,5 Mill. Mk.), an Tabak-Gewichtzoll 72,9 Mill. Mk. (1910: 68,6 Mill. Mk.), an Wertzollzuschlag 46,4 Mill. Mk. (1910: 42,0 Mill. Mk). Die Abgabe von Tabakersatzstoffen betrug 93 059 Mk. (1910: 101482 Mk.) Nach Mzug der gezahlten Zoll- und Steuervcr- gütungen 11 164 935 Mk.) verbleiben als Reinertrag an Tabakzoll und Tabaksteuer 129,7 Mill. Mk. (1910: 122,3 Mill. Mk.), d. i. 1,97 Mk. .1910: 1,88 Mk.) auf den Kopf der Bevölkerung.
An Zigaretten st euer wurden im Erntejahr 1911 erhoben 36.4 Mill. Mk. (— 0,55 Mk. auf den Kopf) gegen 30,1 Mill. Mk. (= 0,46 Mk. auf den Kopf) im Jalfie 1910.
Ter Verbrauch an fabrikationsreifem Rohtabak berechnet sich unter Berücksichtigung der Ein- und dliusfit.hr von Tabak und Tabakerzeugnissm auf 1,51 Kilogramm! (1910: 1,47 Kilogramm) pro Kopf.
Nach dem vorläufigen Nachweis über den Tabakanbau 1912 wurden insgesamt 15 777, Hektar (1911: 17 017 Hektar) mit Tabak bepflanzt. *
•• Postscheckverkehr. Im Neichspostgelnet ist die Zahl der Rontoinbnber im Postscheckverkehr Ende Dezember ani 75 203 gestiegen Zugang im Dezember ^76>. Aui diesen Postscheckkonten wurden i>n Dezember gebucht 1 426 Millionen Mark (Äutschri'ten und 1 407 Millionen Mark 2astschristen. Tas Gesamtgulbaben der Kontoinhaber betrug im Tezeniber durchschnittlich 161 Millionen
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