Ausgabe 
9.10.1913 Erstes Blatt
 
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43-49

92-96

86-90

36-38

63.0065.00

82.00-84.00

62.5065.00

81.0083.00

80.00-82 00

63.0066.00

11

63.0066.00

Diehhof -M arktbericht

8189

4549

91100

50 -55

ernte in

9400

SIC., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 8,60-4,00 Mk

8287

8289

4850

43-47

>g empfm] am 8. Oft. 'on ^riebberg unb ben

Mk.

93-100 91-99

7381

6478

78-80

7879

erzog hat ben ordcnl- arburg Tr.Karl Kalb­in der philosophischen Gießen mit Wirkung

Lebendgewicht . . FC. Wiesbaden.

81^)083.00 vom 8. Oft

7880

7275 Durch.

7078

6569

5964

5358

117122

109-115

99107 90-98

3943

82-37

8185

75-80

Kälber 813, Schale 307, Schweine 1240.

Tendenz: Kälber, Schafe und Schweine

Mk. 52-56 61-55

4447

4549

Mk. 117-120 107-115 98105

fleröinnl.Q

Preis fite 100 Psd.

Lebend- Schiachr gewicht

Lebend- Schlacht­gewicht

Das Gute von neftern wird heute durch das Bessere überholt. Das eben ist das Merkmal aller Kultur, das; sie unaufhaltsam fortschreitet. Auch die Zigarettenindustrie schlicht sich von dieser Vorwärtsbewegung nicht aus. Die Georg A. Jasmatzi Aktien-Gesellschaft, Dresden, die grösste deutsch Zigarettenfabrik, hat neuerdings unter dem NamenP u ci ' eine 3-Psg.-Zigarette auf den Markt gebracht, die in ihrer Reinheit und vorzüglichen Qualität einen Merk st ein in der Zigaretten- industric bildet: schon ihre ansprechende Fasson, flaches Ho hl- mund stück (auch Gold), zeigt von einer gewissen Geschmacks Ein­heit und Eleganz, die dem Raucher Freude macht. (;/l0

9- ben 9.01t: Raufm. n. vortrag über Samo«. sts'Aula.

Versammlung.

unb geringere Mastlämnter . . . Schweine.

Vollsteischige Schweine von80-100kg Lebendgewicht Doll fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Dollfleischige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht Vollsteischige Schweine von 120150 kg

x Aus dem Ohmtal, 8. Oft. Daß nfan jetzt, der Mitte des Oktobers nahe, noch Körbe voll Bohnen bricht, ivie vielfach der Fall, gehört zu den Seltenheiten. Wäh­rend die Bohnen in den Talwiesen bei den jüngsten Frösten erfroren, sind die in den Hausgärten erhalten geblieben. 93ei der wahrhaft sommerlichen Temperatur liefern diese unausgesetzt weiter Früchte. Ein anderes Produkt des som­merlichen Herbstes, ein Sträußchen vollreifer Erdbeeren, wurde uns heute überbracht.

Mk.

. 7072

. 63-68

. 58-62

L. Friedberg, 8. Okt. Die Karto

Unserer Wetterau ist beinahe beendet. Der Ertrag ist recht gut. Ter Doppelzentner kostet jetzt 2,50 Mark. Auserlesene Kartoffeln werden mit 14 Mark bezahlt.

Letzte Nachrichten.

D i e braunschweigische Frage.

Braunschweig, 9. Okt. In Blankenburg wurde die Hofhaltung des Herzogregcn l e n aufgelöst, der auch bereits einen Fackelzug zum Abschied entgegennahm, und in der Residenz arbeitet man eifrig an den Einzugs Vor­bereitungen. Die Bevölkerung wünscht eine schnelle Beseiti­gung der das ganze Geschäftsleben beeinträchtigenden Schwierigkeiten.

Französische Postgehilfinnen vor Gericht.

Paris, 9. Okt. Vor dem Disziplinarhos der Post und Telegraphie werden heute 14 Telephonistinnen und drei Hauptlehrerinnen erscheinen. Diese sind beschuldigt, i m Dien st ein es Getreidehändlers zu stehen, indem sie beim Umschalten der Telephonleitungen diesen zum Schaden feiner Konkurrenten begünstigt zu haben.

Markte.

~ Lauterbach, 8. Okt. Der heutige Herbstmnrkit (Vieh- und Krämermarkt), mit dem auch die Lauterbacher Kirmes dem Namen nach verbunden sein soll und der letzte Krämermarkl im Jahre ist, hatte gegen frühere Jahre einen außerordentlichen Rückgang zu verzeichnen. Obwohl um die Mittagsstunden von 112 Uhr der Verkehr noch als genügend zu verzeichnen war, stockte dieser darauf sehr und nur die schaulustige Jugend besetzte die Vcrkaufsstände. Der Zug nach dem Vogelsberg um 2.57 nachm. nimmt das früher bis zum Abend aushaltende auswärtige Publi­kum frühzeitig vom Markte weg und von Einheimischen wird

Amtlicher Wetterbericht.

O effentl i chc c Wetterdienst, Gießen.

Wetteraussichtcn in Hessen stir Freitag, den 10, Okt. 1913 : Zunachu Abnahme 'der Niederschläge und der Bewölkung, später erneute Trübung, westliche Winde.

Kälber.

Feinste Mastkälber . .

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . .

Geringere Mast- und gute Saugkälber . .

S ch af e.

Ctallmastschaie:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .

Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe

Universitäts-Nachrichten.

Baden und bie ausländischen Studierenden.

Die in jüngster Zeit an der Mehrzahl her außerbckdischen deutschen Universitäten getroffenen Maßnahmen zur Ver­hinderung einer übermäßigen Zunahme der Ausländer unter den Studierenden lassen erwarten, daß der Andrang ausländischer Studierender an den Universitäten .Heidel­berg und Freiburg in den nächsten Semestern eine erhebliche Steigerung erfahren wird. Das badische lln - terrichtsministerium hat nun nach einer amtlichen Mitteilung derKarlsruher Zeitung" Anlaß genommen, die Landesuniversitäten aus die Notwendigkeit einer stren­gen Handhabung der Vorschriften über die Aufnahme von.Ausländern von neuem aufmerksam zu machen. Zu­gleich hat das Ministerium, um bei der drohenden Heber- süllung von Auditorien und I n st i t n t e n das Vorrecht den inländ. Studierenden zu wahren, angeordnet, daß Aus­länder zur Einschreibung in die Listen der Vorlesungen und Hebungen und zum Belegen der Plätze erst vom 5. Novem­ber bezw. 5. Mai ab und nur insoweit zugelassen sind, als der zu den bezeichnenden Zeiten verfügbare Platz dies gestat­tet. Bei dieser Sachlage müsse den inländischen Studierenden in ihrem eigenen Interesse dringend empfohlen werden, sich möglichst frühzeitig in die Listen der Vorlesungen und Hebun­gen einzutragen.

Termin sollen die in erster Instanz vevnommenen Zeugen geladen und ein ärztlicher Fundbericht ein gefordert werden.

Berufungsverwerfung.

Ter mehrfach vorbestrafte Weißbinder G. S. von Kirtorf hatte vom Schöffengericht Homberg eine ttzefängnisstrafe von 2 Wochen erhalten, da es ihn des Diebstahls zweier Dielen schuldig fand. Die erneute Beweisaufnahme vor der Strafkammer führte zur Be­stätigung des ersten Urteils unb Zurückweifung der Berufung des Angeklagten.

Wegen Vollstreckung Svercitelung

war der Handelsmann 5T. H. von Kirtorf mit 60 Alk. Geldstrafe belegt worden, weil er vor einer ihm drohenden Zwangsvollstreck­ung das Eigentum an einem in seinem Besitze verbleibenden Wagen eurem anderen überschrieben hatte. Wie das Schöffen geeicht, nahm auch die Strafkammer an, daß der Angeklagte in der Absicht gehandelt hatte, die Befriedigung seines Gläubigers zu vereiteln, und ivies seine Berufung zurück.

verelnrnaHrichten.

** Fortschrittliche Volkspartei Gießen. Wie aus heutiger Anzeige ersichtlich ist, spricht in der Mitgliederver­sammlung am nächsten Dienstag Herr Zorn über die Tagung des Reichsvereins liberaler Arbeiter und Ange- st e l l t e r zu 5) a l le^

Lustschisiahrt.

Rostock, 8. Okt. Der Militärflieger Oberleutnant Schil ler, der mit einem Wasserstugzeug gestern von Holtenau nach Warnemünde flog, ist heute mittag nach Rostock geflogen und auf der Warnow am Koßfelder Tor niedergegangen.

Ueberrarcbender erfolg durch Hftmol-H ftbma-pulver.

Schwester Anna Schwarzburg, Fürsorgeheim, Frankfurt a. O., schreibt am 15. Jnll 1913: »Seil 4 Jahren gebrauche ich gegen mein, von Lungenerwcüerung herrllhrendes Asthma Ihr vorzügliches Astmol, wofür ich sehr dankbar bin. Ehe ich es kennen lernte, war ich aus einer Heilanstalt ungeheilt und nicht erwerbsfähig entlassen und auch nicht imstande zu arbeiten. Jetzt habe ich seit Jahren hier meine Station und kann bei regelmäßigem Räuchern meine nicht leichte Arbeit tWvcbew und SäuglingSvslegei besorgen."

Man achte beim Einkauf aus den Namen Astmol.

Preis der großen Blechdose M. 2.50, in Apotheken. Haupt­depot: Cnael-Avotheke, Frankfurt a. M.

Limburg a. d. Lahn, 8. Okt. Frucht markt, schnittspreis pro Malter. Roter Weizen (Nassauischer) lr-,20 Mk. weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 15,70 Mk* Korn 11,90 Mk., Gerste (Fuller) uo,OO Mk., Braugerste 00,00 Mk., Hafer 7,800,00

Schake 48, Schweine 401.

Geschäft mittel.

Ochsen.

Vollsteischige, ausgemästete, höchsten Schlacht­wertes im Alter von 47 Jahren ....

Die noch nicht gezogen haben (ungejochle) . .

Itmge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ausgemästete

Bullen.

Dollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .

Vollsteischige, jüngere

Färsen, K ü h e.

Dollfleifchiqe ausgemästete Färsen höchsten

Schlachtwertes

Dollfleifchige ausgemästete Kühe höchsten

Schlachtiverles bis zu 7 Jahren

Wenig gut entwickelte Färsen

Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe

Mäßig genährte Kühe und Färsen Kälber.

Feinste Mastkälber

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . .

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .

Geringere Saugkälber

Schafe.

Austrieb: Rinder 139 (Ochsen 27, Bullen 24, Kühe 88), Kälber 245, " - Preise für 100 Psd.

Weidemastschafe:

Mastlämmer und Masthammel .... 45,5000,00 Schwein c.

Vollfleischige Schweine von 80100 kg Lebend­gewicht . ....... . . . . 61-62'/,

Vollsteischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61-61'/,

Vollsteischige Schweine von 100120 kg Lebend­gewicht 62-34 tzettschweine über 150 kg Lebendgewicht . 57'/,-60

Gericht^saaU

-ch. Hungen, 8. Okt. Vor dem hiesigen Schöffengericht fand heute die Verhandlung gegen den wegen Körperverletzung an- geklagten hiesigen Einwohner Sch. statt, lieber die Schlägerei Ivar seinerzeit an dieser Stelle eine kurze Notiz gebracht worden, und wenn auch in einem Eingesandt eines Rechtsanwalts der Inhalt dieser Notiz in säst allen Teilen als unwahr bezeichnet wnrde, so brachten der Verlauf der Verhandlung und die Zeugenaussagen doch den schlagenden Beweis von der Schuld des Angeklagten. Er wurde deshalb zu drei Wochen Gefängnis nnd zur Tragung der Kosten verurteilt.

w. M eluu, 8. Okt. Vor dem Zuchtpolizeigericht hatte sich wegen fahrlässiger Tötung der Chauffeur Palmer zu verantworten, der angeflagt war, am 10. August in der Gegend von Melun ei» zwölfjähriges Zigeunermädchen umgcworfen und dadurch deren Tod herbeigeführt zu haben. In der Verhandlung wurden von den Insassen des Automobils die vor einem Notar­in Frankfurt a. M. abgegebenen Erklärungen verlesen, aus denen l>ervorgeht, daß der Wagen von der verstorbenen Prinzessin Sophie von Sachsen-Weimar gelenkt worden ist. Der Chauffeur saß neben der Prinzessin, hinter ihr ihre Mutier und Baron Bleichroeder. Das Gericht sprach den Chauffeur frei, ebenso den Baron Bleichroeder, gegen den zivilrechtliche Forde­rungen erhoben worden waren.

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Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Dfarmstadt, 8. Okt. An der Technischen Hochschule in Darmstadt werden mit Beginn des Wintersemesters 1913/14 Vor­lesungen und Hebungen auf dem Gebiete des Flugwesens und der ärv nautischen Meteorologie abgehalten. Für Flug­wesen ist Diplom-Jng. Karl Eberhardt, zurzeit leitender In­genieur der Fliegerstation Döberitz, für Meteorologie der Dozent an der Handelshochschule zu Frankfurt a. M. Dr. F. Linke gewon­nen worden.

rm. Da r m st adt, 8. Oki. Das Kaiserpreisreitcn nm den vom Kaiser gestifteten Ehrensäbel fand heute untre Beteiligung von n-ahczn 40 Offizieren aller Waffengattungen des ganzen acht­zehnten s2trmectorv» statt und ging zunächst über Dieburg, Baben- Haufen ufro. Das Ergebnis wird bekanntlich erst nach einiger Zeit, meist erst am Kaisers Geburtstage im Januar bekannt gegeben.

ch Bingen, 8. Okt. In einer Regenzisterne tot auf­gefunden wurde der Geschäftsführer des HotelsZum Adler", Herr Frey. Die Beweggründe zum Selbstmord sind noch nicht bekannt.

Färberei Oebr.Röver &BST'8 dSw» I

fhamiarbPR Rpiniifen u. Färben von Damen-, Herren- u. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, KinderniUtzen, Handschuhe!) etc.

LhemiBcncs An9.CNtc||tee v»/, Einrichtung nnd Organisation unserer Werke sind in der gesamten Fachwelt als muaterpnlfuz anerkannt.

Großherzog w i Weinolsheim, KM oöembtt 1913 ab er-

ßmütiyn.

:tänberungtn. Dcr )ftt bei dem Amtsgericht |um Amtsrichter bei dm aWrKarlVundr««i n Amtsgericht Hm^rg,

1913.

rie-Aegiment,das -Mer SuMMbungr- isommengezogen wurde, rfaM

»er ^liug schreibt (iti'irigc Versammlung ne ÄusführuMnUN- nsbrücklich erklärt' ften des Mgerverems mwersttmdeu erklären aus, der MgnvMM Parteien zwecks einer mtentvahl W* essts®

Seffifsn!

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lstir 'N ottv Staats- ur Kenntnis mr

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Vermochte-.

* Zum Untergang des Marineluftschiffs. Aus Bremen, 8. Okt., wird gemeldet: Einer Meldung aus Geestemünde zufolge wurde vom DampferJ u u o" 16 Meilen von Helgoland eine Leiche in Manneuniform, in deren Hemd der Name Balke gezeichnet ist, auf gefischt. Tie Leiche wurde nach Seemannsbrauch im Meere versenkt. Ferner hat der Dampfer eine jedenfalls von dem Marine- luftschiffL. 1" stammende kleine Ledertasche und eine Marinemütze aufgefischt, in denen der Name Adam ein- gezeichnet war und dem Bande nach ebenfalls von einem Angehörigen der Besatzung des 1" stammt.

* Explosion. Aus Straßburg i. E. wird gemeldet: In der Dachpavvensabrik von Büscher und Hoffmann in dem nahen Bischheim kam rts heute Kvvmittag gegen '/.ll Uhc zu cincd Teetkesselexplosion, wobei drei Leute schmier und einer leicht ver­wundet wurden.

* Radium- und Mesothorbestrahlung b e'i Schwerhörigkeit und Ohrensausen hat Dr. Hügel, Bad Münster nm Stein, mit Erfolg angewandt. Schon früher hat Dr. Hagel über Beobachtungen berichtet, die er bei Schwerhörigkeit und Ohreng eräuschen machte, wenn er die Patienten ein bis zwei Minuten mit einem Radium- oder Mesothorpräparat bestrahlte. Er legte das Präparat eine halbe bis eine Minute direkt aus das Ohr, eine halbe Minute hinter das Ohr und konnte dann sofortige Besserung des Hörvermögens, bezw. des Ohrensausens in der Mehr­zahl der Fälle feststellen. Nachdem diese Beobachlungen inzwischen von verschiedenen Seiten bestätigt worden sind, berichtet nun Dr. Hügel in der neuesten Nummer derMünch, med. Wochenschr." über weitere günstige Erfolge dieser Behandlungsmethode zumeist in veralteten Fällen, die nach langjähriger Behandlung als letzte Zuflucht auch die Nadiumbestrahlung versuchten.

Kleine Tageschronik.

Bei Konstanz kippte ein mit vier Personen besetztes Ruder­boot um. Ein 20jähriges Mädchen ertrank.

, ».-sfälltmpff'

L'» un9

dieser ivenig besucht. Der gegen 4 Uhr cinsetzendc Regen hat auch viel zum Fernbleiben bcigetragen, wodurch die mcisteu Verkauf-.' stände frühzeitig zum Schließen genötigt wurden. Aus dem R i n d V i c h m ark t war kein einziges Stück nufne trie­ben, dagegen zeigte der SchweinemnrIt einen guten Austrieb und lebhaften (Geschäftsgang. Es wurden für junge -Tiere je noch dem Alter 2545 Ntark und für stärkere Einlegeschweine bis zu 80 Morl geboten. Fast sämtliche Tiere sanden Absau Von der eigentlichen Kirmes ist außer dem Karussell wenig zu sehen. Nur in einer Wirtsckxrft wurde Tanz abgelackten.

fc. Franksnrta.M. Diehho 1-Ma rkt beri cht vom 9. Okt. Austrieb: Rinder 110, Ochsen 2?, Bullen 8, Kühe unb Färsen 86,

ä 50 Pfg. auSgegckben toerbcu, die hcrefts züm größten Teil ab- gesetzt sind.

G r o^ßen -Lrn den , 8. Okt. Dreißig Jahre wer- oen m .stürme vcrfloffen sein, daß unser Bürgermeister und ^andtagsabg. Leun lan der Spitze unserer Gemeinde steht, llnt das Aufblühen unseres Ortes hat er sich sehr verdient gemacht.

r. Londorf, 8. Okt. Gestern fand hier Gerne inde - rat§100.^ für drei ausscheidende und zwei verstorbene Mitglieder statt. Tie ansscl^eidenden Mitglieder Wilhelm ® dyn e <ker, Wilh. Hassebbach und Leonhard Schom öjr ttmrben mit je 118 Stimnven wiedergewülftt. 9Zcu ge- todb(t irru-tben Ln-dwig Göbel 3. mit 100 und Georg F o r mH al s mit 84 Stimmen. Unterlegen sind Karl Lich und Daniel Magel. 'Die Beteiligung war sehr stark. Bon 203 Wahlberechtigten wählten rund 170.

Kreis Alsfeld.

Arn s Hai n , 8. Okt. Sein 25jährig)es Ju bi- Täum als Bm r ge r nnei ster beging Hch. M e st.

± Ilsdorf, 8. Okt. Bei der Gcmeinderats- loafyl wurden die seitherigen Gemeinderäte Georg Theiß mit 22 Stimmen lind Konrad Rühl, gleichfalls mit 22 Stim­men, wiedergewählt. Neugewählt wurden Otto Strehler mit 22 und Otto Magel mit 19 Stimmen.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 7. Oktober 1913.

Diebstahl unb Einbruchsdteb stahl.

Der Hauderer B. H., ber früher bei bev Altmarenhandlung H. beschäftigt war, ist im März b. I. in bie Lagerräume ber Firma ö. eingestiegcn unb hat baraus Lumpen im Werte von etwa 150 Mk. gestohlen. Anßerbem hatte sich ergeben, baß er auch schon im Clobrc 1911, als er noch bei ber Firma H. beschäftigt war, einen Diebstahl von Lumpen verübt batte. Gesamtgesängnisstrase von 6 Monaten unb 4 Tagen. 1 Monat 4 Tage Untersuchungshaft kommen in Abrechnung.

Betrügereien

verübte der stellenlose Handlungsgehilse O. W. D. von Elberleld, ber sich im Juni l. I. einen Tag hier aufhielt. Er mietete sich in ber Bahnhostlraße unter falschem Namen ein, verschaffte sich auf ftrebft m einem Schuhwarcngeschä't ein Paar Schuhe unb suchte bnmi das Weite. Bei Erschwindelung der Schuhe hatte ec sich nufiei-bem einer Urkunbensälschung schuldig gemacht. Wegen rück- fädigev Betrügerei erhält er eine Gesamtgesängnisstrase von fünf Monaten. Ä . .. , . ,

Dringend verdächtig, in Nösberts am 21. Februar 1912 drei Bienenstöcke des Bahnhois- R N. böswillig beschädigt unb einen Schaben von etwa M- 150 - verursacht zu haben, würbe ber Arbeiter H. S. in Grebenhain beßniben, den das Schöffengericht Herbstem wegen ^ncbbeschäbignng mit 8 Tagen Gefängnis bestraft halte. Tas Le icht erachtet? emen schlüssigen Beweis der Täterschaft des Angeklagten nicht für gewhit unb sprach ihn von Strafe unb «Olten f«i. Freig.!proch-n

der Landwirt F. M. in BetnSburi, der wegen Zuwider- Handlung gegen viehIeuchent-olizeMche^Borlchrttten angetlagt wnr. s. N.rUaudliwa gegen de» Landwirt A. W. in Ranstadt, d"r umn^Schöffengertchl Nidda non der Anklage der sahrlMgen ireigelprocbcn worden war. Zu den, neuen

Kreis Lauterbach.

§ Maar, 8. Okt. Ein von auswärts hierher gezogener lunger Schmiedegesell erhielt die Nachricht, daß -er Erbe von drei Millionen Mark geworden sei, die ihm ein reicher Verwandter aus Hollands der ohne Erben gestorben war, vermacht habe. Auch noch 50 Anverwandte des Stammes waren mit Erbschaften bedacht. Im Ort begegnete die Aufsehen erregende Erbschaftsgeschichte über­all Zweifeln, soll aber der Wahrheit entsprechen.

Kreis Schotten.

Götzen, 7. Okt. Am letzten Sonntag wurde hier bas neue Schulh aus eingeweiht, welches mit einem Kostenaufwand von etwa 30 000 Mark errichtet worden ist. Zu der Bausumme leistete der Staat einen Beitrag von 3500 Mark; für das alte Schuthaus gibt ein hiesiger Land­wirt 7000 Mark. Das neue Gebäude ist sehr praktisch und schön. Es würde dem Orte zur Zierde gereichen, leider steht es außerhalb des Ortes an einem ganz entlegenen Platz. Jetzt wird Götzen auch wohl wieder einen Lehrer erhalten, da die Kinder schon seit 6 Wochen keinen Unter­richt bekommen haben.

Kreis Friedberg.

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