Donnerstag,
Gericht^-aaL.
Der neue Kriegsminifter.
Die rumänische Mobilmachung.
Äuli. Bis zum zweiten Mobilmuchunqs- ttge haben uw anstatt der vorgesehenen 400000 Mann 6 1 0 000 Mann gemeldet Tie Mobilisierungstransportc haben heute begonnen 4,as Ministerium des Innern veröffentlicht ein Com- muniaue, nach tvclchcm es gänzlich u n w a b r ist, daß Oester- r e i ch - U n g a r n irgendeine F e i n d s c l i g k c i t gegen Rumänien zcrgc oder Schwierigkeiten bereite.
B ul a re st, 7 Juli. Die Nachricht, bnfi die Verhandlungen f,cr .. ..6^^0chcn und der rumänischen Regierung im Sinne der rumaniichen Kordierungen abgeschlossen seien, ist unrichtig.
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4.70. Prosp.fr. d.
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.” 211,5 dem Militär-Wochenblatt. v. Gelieu, Major und BatS.-Kommandcur im Leibgarde-Jnf.-Negt. ^r* zum Kommandeur des Garde- Schutzen-Bats. ernannt. Herdt, Proviantamts-Inspektor und Kontrolleführer in Mainz, als Amtsvorstand nach Konstanz, — Kinzel, Proviantamts - Inspektor und ^velter ^abrikvorstand bei der Armee-Konservenfabrik in Mainz, als Kontrolleführer nach Frankfurt a. d. Oder, — K lut he, Günther, Proviantamts-Inspektoren in Köln jund Spandau (Armee-Konservenfabrik) als Kontrolleführer nach Mainz (Armee-Konservenfabrik), Schi ff macher, Sanne mann (ProviantarntS-Jnspektoren in M a i n z (Armee- Konservenfabrik) nach Köln bezw. Mainz tArmee-Konserven- sabrik) versetzt. — Welker, ProviantamtS-Insp. und Kontrolleführer bei der Armee-Konservenfabrik in Mainz, die Geschäfte als Zweiter Fabrikoorstand bei dieser Fabrik übertragen.
„. dosen 7. ZE Das!5000 Morgen große Gut Gwiosd- Sllblimtz wurde für ji® Millionen von dem 800*000 UZ.teButa
Stadt und Land.
Gießen, 8. Juli 1913.
., . Dageskalender für Dienstag, 8. Juli. Stadt- theater: Operetten-Vorstellung. „Ter liebe Augustin". AnfangbUhr. nrhpnHirSw Er c s ch u l e. Der Großherzog hat den ordentlichen Professor Geheimen Vorrat Dr. Reinh. Müller zu Darmstadt für die Zeit vom 1. September 1913 bis einschl.
?914 ium Rektor der Technischen Hochschule Tarrn- liaol ernannt.
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1 Hü« T & ui V i Söcmami u i. Siebeü A.
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Deutsches Resch.
Fiel, 7 Juli. Die „H o h e n z o l l c r n" mit dem Kais e r ;n Bord trat gegen 2 Uhr m Holtenau ein und ging sogleich durch den Kanal nach Brunsbüttel werter. Dix Flotte'salutierte drö Kaiierstandarte mit 33 Schuß. imullerle
n. .Sur Haven , 7. Juli Tic Oläftc der Hamburg-Amcrika- 2tittc für die Kar, erfahrt aus dem Imperator" trafen heute abend in Hamburg auf der „Eobra" an Bord des Imperator" ein, der bei Otterndorf liegt. Tic Gäste wurden von, Generali- Direktor Ballni cmvtangen. An der Abendtafel nahm auch das Offizierlorps des Kreuzers „Leydlitz" teil, der in* der Nähe des „^nnpcrator" liegt rmd dreien morgen begleiten wird Später trafen die Gäpe deS^Kaniers für die Nordlandfahrt ein.
Berlin, <. Juli. Anläßlich des Regicrungsjubiläums des Kaisers und Koni-gs «ollen zufolge eines Erlasses auch bei Au» w i d c rb a n dl u n g e 'l gegen die Zollgcictze und sonstigen Bonchrrstcn über indirekte Reichs und X? a n b c o b g n b > n verwirkte Strafen n re d er g esch l a g c n ober gemildert werden, wenn die Personen durch Nol, Leichtsinn, Unbesonnenheit Unerfahrenheit und Bcrsührung zu den Straftaten veranlaßt worden sind und für den Gnadenerweis würdig erscheinen Tic Oberzolldirektion ist angewiesen, die Straffällc nachzuprüfcn und die Bor- schlagsllsten dem Finanzminister einzureicheii.
Hessen-Nassau.
tv. Cranbeeg,? Juli. Das Prinzenpaar Frie driL Karl von Hessen ist heute nachmittag gegen 5 Uhr mit bem Kammerherrn Frhrn. v. Motow .mb dessen Gemahlin im-. Automobil nach Wiesbaden gefahren, um an der Hunderts 1 o brf eier d-s Füsilier-Regiments (Kurhessisches) Nr 8(> teilzunehmen.
। gj * Für die Sitzung der Stadtverordneten- 'K ha Donnerstag, 10. Juli, nachm.
. •> Ubi, ift folgende Tagesordnung aufqestellt: 1. Mitteilungen. 2 Baugesuch der Wilhelm Wirsig Witwe für e$' Baugesuch des Heinrich Langsdorf für die 'Trnnff,r - 4- ®au9cfuct) der Gisenbahndirektion
5. Baugesuch des Ferdinand Krämer, .lc ar ttil raste. 6. Einfriedigung des Franken Hauses in der ? '/Elee. 7 Anbringen eines Firmenschildes Bahnhof- Itraste 53, oo, I. Boller Wtw. 8. Gesuch der Oberin Wilhel- UI? ®Ttau6ni§ zum Betriebe einer Kranken- anstalt Liebigstraße 24. 9. Erlaß einer Polizeiverordnuna über die Sicherung der .Hutnadeln. 10. Gewährung einer Vergütung an die Zähler bei der Schweinezähluna. 11. Vorlage des Verwaltungsberichts und der Rechnung der ^tadt und des SiadLerweiterungsfonds für 1911 12 Vor- ?a!?Ia19o m Realgymnasiums und der Oberrealschule für l9?^ [J: ± ■ ;%arI Heckmann um Erlaubnis zum
Lchalklivlitfchaftsbeineb im Hause Kaiser-Mlec 30. 14. Tes- des Ludwig Schildwächter für das Haus An ben L^Wofen'71. iö. Desgleichen des Samuel Rothschild in der ^.nrrschattshalle auf dem Viehmarktplatz. 16. Desgleichen ber Käthe Dietrich Ehefrau für Löwen gaffe 22.
" Israelitischer Lehrer-Verein im 63 r o 6- Herz o g t u m vefsen. Der Jahresversammlung des Ver- eins, die am Sonntag, S. Juli, hier im Hotel „Großhcrzog vonv-s>en unter zahlrer'ier Betelllguiig stattfand, wohnten nlS -Vertreter der ifr.'Gemeind' 63eh. Kommerzienrat S. Heichelheim der auch in deren Namen herzliche Begrüßungsworte an die Er- schienenen richtete, und Herr Mor. Strauß, sowie als weiterer Gast 2e?1 $cc ^'''rze der zur Verfügung stehenden
! 3e,t gelang es, die Tagesordnung zu erschöpfen, außerdem noch einem Vertreter der Lehranstalt Veme, Herrn Strauß aus Offen- bach a. M., der z. Zt. an einem dortigen Kursus sich beteiligt, das Wort zu erteilen, über bwundung einer Unterstühungskasse zu beral^, und sonstige dringliche Lehrerfragen zu behandeln. Zu Delegierten für den Perbandstag in Breslau wurden die Herren ^rcitag-Darmstadt und Marx-Sließen gewählt. - Verhandlungen fanb ein Blittagsmahl statt. Gesangliche Darbietungen und Ansprachen füllten die Zwischenpausen au* 4>en.Salon,on.ß)ie6eit ließ die ist. Gemeinde Gi-ben "'m ihren religio en und weltlichen Leitern, insbesondere Herrn und Krau Geh. 9tat Heichelheim, hochleben; der Vorsitzende, Herr Wcrtheimer- veldenbergen, brachte ein Hoch aus den Vorredner ans, Herr Rothschild.Worms widmete sein Hoch dem verdienstvollen Vor- : f,^,enbcsn' Hoth des Herrn Eschelbacher-Btainz galt der Einiqkeii Wmms°gewähll. 0^der... Als Ort der nächsten Tagung wk.rde ’
J .fDTia «ftatte man »ich grimdsätzlich zu einer Sprache bereit und — kampstc werter. Vielleicht hat disse vl-awnrsche Bercrtwrlllgkert am Strande der Newa einen guten Eindruck gemacht.
- roe^t Gewicht legt König Ferdinand offenbar oacauj, nne man >rch in Bukarest zu ihm stellen wird. Ter Friede, -5' ?er Schiedsrichter und Hausherr seines Amtes ,tn London diktierte, l>at nicht allzulange gehalten, ja er ist gebrochen worden, bevor er noch in Kraft trat; unter den -öalTanmcu^te.n waren zwei, die sich dem stillen russischen Pro- leirorat — Grey handelte ja im völligen Einverständnis mit ben : -Liplomuten an her Newa nicht unterwerfen wollten: Bul-! garren, das die Unkosten des Krieges in der Hauptsache getragen ijatte, und Rumänien, das immer noch auf ben Treibnnd wartete, aber in den Verhandlungen mit Bulgarien kümmerlich aogc- tunden wurde, da Oesterreich, das mit Bulgarien nicht in Gcgner- ld)a|t kommen »vollle, ihm nur schwache Unterstützung lieh. Drei ÖC1L *’a*'anbcrbnnt)etcn fielen nun über den vierten, den stärksten! und darum gefährlichsten her, und Rumänien benahm sich ganz! U;; l 21 - m°^3 • denn cs wollte plötzlich etwas. Es hatte es | ostcnbar latt, sein Los weiter mit der Tuldevpolitik Oesterreichs!
cm11 11110 forderte von Bulgarien, was ihm vorher auf | gütlichem Wege versagt war. Es will nicht länger als untätiger I öuidjaucr abwarten, was die Zukunft ihm geben ober nehmen I nnrb. Mit unverbrauchter Kraft greift es nunmehr in die blutige I AuseinaÜbersetzung ein, entschlossen, sich ohne Rücksicht auf Feind obor rHound ,cin Existenzrecht nicht verkümmern zu lassen.
_ . einc der europäischeii 6Koßmachte wird König Karol diesen schritt, zu dem er sich nach langem Zögerii unter der bc- genterten Zustimmung der Bevölkerung entschlossen hat, ernstlich verübeln. Ja, vielleicht bewirkt die Mobilisierung des rumänischen Heeres am ehesten das, was die europäischen Großmächte selber wünschen: eine baldige Einstellung bei; blutigen Feindseligkeiten aut dem Balkan. Bezeichnend ist die halbamtliche Auslassung am oonntag morgen in dem offiziösen Organ der deutschen Regierung, der „Nords. Allg. Ztg.":
. "Äeine Ueberraschnng, aber eine beachtenswerte neue Zat» Wche für die Entwi klung auf bem Balkan bedeutet die Mobilmachung Rumäniens, ^.as damit verbundene politische Programm dürste bis auf weiteres in dem Wunsche umschrieben sein, i ber Silistriafrage eine für Rumänien befriebigenbere Lösung äu geben, als sie bisher durch die Beratungen ber Botschafter tn Petersburg gefunden war."
.y, auf meitereS" heißt cs diplomatisch in ber offiziösen .TUölannng. Rumänien, das Italien gegenüber seine Shmpa- thicn oeteuert, das die neuerlichen Kundgebungen gegen das befreundete Oesterreich als die unüberlegte Handlung einiger jugcnd-1 Inber Hciinporne binstellt, ber man keinerlei Bedeutung' bci- me>sen dan, wird seine Haltung ganz nach eigenem Ermessen I geita.tcn. Wird Bulgarien sich iveitcr harthörig gegenüber feinen Forderung en verhalten, so wird es ihm unzw.'ifcllraft in die Flanke ratlen. Aber 'König Ferdinand ist Tiplomat genug, es trotz des ^rege.' beim ^Lcti Nikola-Past nicht so weit kommen zu lassen. Gar leidit Jann es kommen, daß Rumänien nicht etwa an der «eite der werben und Griechen, sondern an der ber Türkei steht. -Liefe sticht eine Berstänbigung mit ber Tonaumonarchic. Tann I fann von neuem bie Aufteilung ber Balkanbeute beginnen. Wer öann leer ausgchcn würde, bas künden die plötzlichen Friedens- ’ »cfgrab an. Offiziöse Blätter Serbiens fordern einc I
raiche Verstandigmig mit Bulgarien, einen neuen Balkanbund
1 ar, ^rrbien und Griechenland auf „Grundlage der -ÖTHigfert . Aber cs wird wohl noch viel Blut fließen, bevor £ k r? »2 • D,l * *’r Billigkeit" gefunden wird. Inzwischen handelt Komg Karol und verhandelt die Türkei.
, FJ1, rt ^-?Vr 5‘ ^uli. Eine exemplarische Strafe,
verhängte die hicstgc Strafkammer über den «udtoruefereihifi^ • arbeitcr Wilhelm Reiße der wegen icbmerer Kuppelei Prcnung und Kindesmißhandlung angcHagi war Ncißk- hnV »«'■ 2 gratet. Seme >' ni(t aVS $ g®l tk'iBig und ordentlich. Weniger günstig lautete vmi ^nin-n» Z«, das Urteil über den Stert>n Gemahl, der alsbald nad> itinn SR^ beirntu.m jeder Arbeit Ledemahl sagte, datär aber nm so hL Ansprüche Hmstchtlich iciner körperliä-en Verpflegung machte Ta unter wichen Umstanden die Frau die Mittel zum llnterball mrfS mein- bcfchanen lomtte nnirbe sie von ihrem^genm L ' '
zwungen, aut die Straße zu gehen, was sie allerdinas erf u?* wiederholten schweren Mißhandlungen tat Tem Hauswirt ihm wegen icmes Müßigganges Borwürsc machte, erwiderte Neiß^ er habe nicht geheiratet, um zu arbeiten, das möchten andere tür ihn betorgen. Neiße war audj Vater eines äußert, licht» Kindes einer Frau, das er gleichfalls in der rohesten mijibanbcltc, ,o daß der ganze Körper des Kindes Pes öfS mit Flecken und, Stnemcn bedeckt war. Eines Tages bcni kleinen Wesen das Kind war noch kein Jahr- alt) den Fina^.' w tief.in ben va s daß es, beinah.- erstickt wäre und bie 4$ das Kind.nur mit Muhe rmeber zum Bewußtsein bringen tonn^ Tas, ichcint nun ber vielgeprüften Fran den Geduldfadeil^ gennen zu haben, sie ging zur Polizei und erstast^ W i Wo. WJgr. Sn der VerhaLlnL
Dem Recht der Ieugnisverweigcrung Gebrauch ßCriX £ achtete aber die übrige Beweisaufnahme für
««• "erteilte den" AngeklaL"" 'n v "/r°°J a '
Haus und zehn Jahren Ehrverlust oud)t»
Ausland.
qqq 17" deputierten kammer hat mit
Stmimen gegen 223 den Teil des Artikels 18 angenorn- Kr* "' 5er 09 < dnk ^ber als Militär taug lieh befundene Franzose ö L C,T, nh re l a n g ber aktiven Aänree angeboren müsse.
r n„Vw aBlättermeldungcn lwbcn einzelne <5 rauen stimm re chtlerinnen französischen Flic- ^^"o^b^nteiide Summen angcboten, damit sie bei einem Fluge nut Sören g ft o fr gefüllte Röhren auf die Stadt Wirft0 mir; clibc rJ f-1L ^tc Flieger Härten sich beeilt, die eng- u)a)e Polizei von öiejem Plane zu verständigen.
Der Diebstahl des Kaiserbechers vor Gericht.
' 6 21 ‘ Z^tiuar wurde im Mainzer ^MuscumS
ein Kredenzbecher gestohlen, in dem dem Kaiser bei Sem
,m 3a6r= 1898 ber 66rc.tr.mf üblich.
Ic Diebe überstiegen nachts einen 2 Meter hohen
&11 fCm ?och.^urch dw Mauer und schlüpften in ba<" InncrI des Museums. An ber Glasglocke, unter der ber Becher uant5 würben am aiidern Tage Fingerabdrücke bemerkt und die b)Lo<fä loiort an den Gcrichtschennker Tr. Popp -Frankfurt abnclier^S skriminalwachtmeifter Geck, ber mit den Nachforschungen Ä Üpmh-?p9n <?ar; luulbc vu Verlaufe der Untersuchung auf einew geminen x u y o n t autmcrfiant, bei dem sich öfters der ost bc-- an Dcr°V?o ^^hner Wilh T h ä n e r t von Mainz be-- fand, jlci Beamte nahm eine Haussuchung bei Tupvnt ∨
taub Teile einer Figur, bie Don einm^
&Äfrt£n^,e Dupont und Thänert auf bem FrieL boT gestohlen hatten. <ycrner fanb der Krimiiialwachtmeister einen, «etnen Teil eingcschmo zcnes Silber, darunter fand sich einVcS Stückchen, das burd) jetne Beschaffenheit den Verdacht mveefte, ba& es von dem K a i f e r b e ch e r stamme. Es wurden Finger- abdrucke von Dupont und Thänert genommen und dem Ehe-, milcr Dr. Popp nngewndt. Ein Vergleich ergab, daß biß fVlngcrabdrucke des -thänert genau mit den Abdrucken, die fickst auf der Glasglocke befanden, übereinftimmteit. Zuerst hatten sich!
am 2L April vor der Strafkammer wcgech
Diebstahl der Figuren vom Friedhof zu verantworten. Ta-> mals wurde ^.Hanert zu l1^ Jahren Zuchthaus verurteilt. Ge-' stern hatte er nch vor der 1. Strafkammer wegen des Tiebstahls des! KaiierbecherS zu verantworten. Er bestritt jede Beteiligung an derw -Mebitalft, er konnte aber fein Alibi für die Nacht des 21 Ianuav nicht nachwcifen In Verhinderung des Tr. Popp erschien oesseir Vertreter Tr. S i c b e r t - Franlsurt. Aus dem von >hm abgegebenen Gutachten ging mit unzweifelhafter Sicherheit hervor^ bah Thänert an dem Tiebstahl beteiligt war und nur er die. Glasglocke von deni Kaiserbeck>cr abgehoben hatte. Als öfterer • sachverständiger war Prof. Need erschienen, der den Silben- wert des Bechers auf 100 Mark, dagegen den künstlerischen Wert des nach einem Hollbnnschen Entwurf hergestellten "Bechers auf annähernd 4000 Mk. ichatztc. Oberstaatsanwalt Tr StiaelK beantragte gegen den Angeklagten mit der obenerwähnten (Strafe eine OJeiamtltraie von 5 Jahren Zuchthaus. Tie etraHammer veiurtnltc ben Thänert wegen bcs Tiebstahls des Kaiserb-cherS zu 3 Jahren Zuchthaus und bildeic mit der anderen Strafe von^ cmf ®tiamPtTrtic von 4 Jahren Zuchthaus Nach ber Verbüßung ber Strafe kommt Thänert unter Nolirei- aufficht.
(yaf)ncntragbanb, die Burschenschaft und der Krieqerveretn ie eme zahnenschleife. Die Gastvereine trugen Volkslieder vor. Befvnders gefiel der Fahnenreigen, welchen die Tamen- rrege des Turnvereins aufführte.
^Ebertshausen, 7. Juli. Das Bezirksf eM Krtegerbezirls Hungen fand gestern und beute hier Itatt, damit war bie Fahnenweihe des hiesigen Krieger-» oeretns verbunden. Außer den Vereinen aus dem Bezirk Hungen nahm auch der Gesangverein Liedertranr aus! Hungen am Feste teil. _ 9
i..? £? nÖ nt'J" ^uLi‘ Tie Bergstraße, die nochk ^ne Kanalyalivn hatte, wurde durch den Tiefbauunter- Sirte1 L1-11-. -in Staufenberg nach mühevoller
Arbeit kanalifiert. Es ift nun Abhilfe geschah mit deml ^chrmchwafter das die Treppe an der Bergstraße übergoß, c. -o lI er s h e i m, 7. Juli. Heute werden es 20 Jahre, in Ä t>n<1.9-: ein allgemein beliebter Geistlicher-
^bslgen Tvrfe .eingewiesen wurde. Dia Gemeinde will biejen Tag festlich begehen.
, Kreis Schotten.
aM€nZ..7’ Ter Flvttenverein im Groß^ ^td^Aumist^bu halt feine diesjährige Hauptversammlung tmoe August tn unserer Stadt ab.
Kreis Friedberg.
nnfirnpn nü Te,n 6 rück en. 7. Juli. Etwa 20 Gesangvereins nahmen an der gestrigen goldencn Jubelseier d eK ?nV^nrMAeC sUIm te* ■ ‘,ad’ dem festlichen Umzug durch tettr rsv “ 9 ber Verein cmcii Begrüßungschor, den Sehr er Walter dirigierte Die Festrede hielt Pfarrer Kn ab: zweb aberreichten eine von den Frauen gestiftete'.
und dic Q|pl j * < l _ ie der Tamenreigewl
und die Liedervortrage der Owstvercine.
SerHtt, 7 iVk Atmrm i|t :AM,der zum < einer Höhe von Ahlers am W J.lmise zerttümi perfefct ins Garn
Kien, 7. I den Grafen Ze) -,um Chremnitgw
** Eine herrliche Schlingrose ist die Sorte "F.auf endf chon". Die Blumen find frischrosa, im Verblühen Heller, sie stehen ui großen, lockeren Sträußen und hallen |ifh wochenlang in unveränderter Schönheit ohne baß )ie aus fallen. Ein besonderer Vorzug ist außer der Überaus langen Blütezeit (von Mitte Juni bis Ende Juli) der überaus große Blutenreichtum. Sie wächst träftiq ist wmterhart und deshalb zur Bekleidung von Spalieren Laubengangeu, für Pyramiden ufw. eine der besten Schlina- rosen: wer viel Platz in seinem Garten hat, der pflanze ne frei ui den Rasen, binde und schneide so wenig wie moglick^ daran, ^e wächst auf diese Weise zu einem nach allen Leiten überfallenden Busch, welcher zur 4cit der Blute einem einzigen Riesenstrauß gleicht.
j. , ** l.sh oder Affe dürfte wohl, so wird uns vom Zirkuv Althoff geschrieben, demnächst allen als Problem gelten, denn Max I., der menschliche Wunderaffe der in jeder Vorstellung das Möglichste dazu beitragen wird dem t-ub ltum genußreiche Ltunde.n zu verschaffen, kann bald nicht mehi als Dressur gelten, sondern muß schon beinahe iN1 Sprite .bezeichnet werden. Wenn Mar mit Eleganz }!?$/. lrrnlt, Rad fahrt, sein mufikalisches Talent leuchten laßt oder seine „Gute-Nacht-Szene" vorbringt, wird man ihn eher als artiges Kind denn als tierisches Wesen betrachten Um ben mehrfachen Anfragen aus der Umgebung Gießens gerecht zu werden, sei mitgeteilt, daß am IL d M die erste Aufführung, am Mittwoch, den 16 nadnnitfnn- ra“rben U8r' WCi flro6c Vorstellungen "LUU
_T .Derlin, /. Juli. Generalmajor v. Falkenhahn, Ehes des Oien era Ist ab es des 4. Armeekorps, ist unter Be- fordernng zum Generalleutnant ohne Patent zum Staats- und Kriegsminister ernannt worden.
Erich v. Fa l t e n h a h « wurde am 17. April 1880 aus bem Kadettenkorps als Leutnant in das oldenburgische Infanterieregiment Nr. 91 in Oldenburg versetzt. Er besuchte von 1887 bis 1890 die Kriegsakademie und war dann zur T^eitstleiftung beim Großen Generalstab kommandiert. Am! io. Marz 1893 wurde er als Hauptmann in den Großen Generalftab und hieraus in den Generalstab des 9 Armeekorps in Altona versetzt, nachdem er 1895 als Kompagnie- ebef in das Infanterieregiment Borke Nr. 21 in Thorn ber» seht war, nahm er 1896 mit der Aussicht auf Wiederein- Stellung den Abschied und ging als Instrukteur nach China, wo er bis 1899 verblieb. Am 25. März 1899 wurde er als Maior a la suite des GeneralstabS wieder eingestellt und zum Gouvernement in Kiantschon kommandiert. Im folgenden Jahre trat er in den Großen Generalstab und daraus in den Generalstab des 14. Armeekorps über. Beim Ausbruch der chinesischen Wirren wurde er in den Generalstab des ostasiatischen Expeditionskorps versetzt Er führte im ;uli 1 900 den e r ft e n Truppentransport n a ch h in a und erwarb sich dort ben Kronenorden dritter Klasse mit Schwertern. Nach Beendigung des Feldzuges kam er tn ben Girojen Generalstab der ostasiatischen Besatzunqs- .'N Tientsin Am 24. März 1904 übernahm er das . Bataillon des Braunschweigischen Infanterieregiments Nr 22 m Braunfchweig. Im Jahre 1906 als Abteilüngschc'f in den Großen Generalftab versetzt, wurde er in demselben ,5nbrc Chef des Generalstabs des 16. Armeekorps und als folcher am 18. Mai 1908 zum Obersten befördert Am 2t. Januar 1911 übernahm er das 4. Gardereqiment zu fVUR Uni _1. Februar 1912 wurde er Generalstabschef des 4. Armeekorps in Magdeburg, zwei Monate später wurd'e er zum Generalmajor befördert.
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Landkreis Gießen.
x Taubringen, 7. Juli. Das 40jäbriae Stife t u n g v f e st des Gesangvereins „Eintracht" jnnr hn„ 20 Gesangvereinen mit etwa 1000 Sängern ve.ucht Mit dem ireste war -tn Wertungssingen verbunden hierbei wertete Musitdtrektvr Präses,or 2r. Trantmann^ijetzen ats inA. verständiger Jeder der 10 beteiligten Vereine erbielt ein Errnnerungsblatt. Tas Singen sand von 9 bis 12 Ubr statt 9f<xd) dem s-Iiltchen Umzug übergaben die Iungsraucn ein
. Kreis Wcstlar.
«_ utzelli n den, 7. Juli. Tas V e r b a n d s s eE hrri “nbS Hüttenbcrg war sehr gut besucht, auch
ücb * iSi„s^9CT9rrtretsE ?attcn 'td| Ungesunden, näm. SmS & * *„‘Eendor, und Grasten Linden. Unter Leitung des Verbandsvorfttzenden Schieferstein^Hochelheinr und des FestvorsiHenden Müller bewegte sich ein'stattlicher Zug durchs Dors. Voraus ritten vier Festreiter in den llni* ormen der preußischen Kavallerie vor 100 Jahren- dann bie Fesffungfrauen in der schmucken Huttenberger Volkstracht. Hauptlehrer Fröhlich sprach in seiner Fk^treda über die ruhmreiche und opferreiche Zeit vor 100 Zahre i fohnc uberbos 2oiahrlge Regierungsjubiläum des Kaisers^ Fraulem Franz trug ein Festgedicht' vor und übergab beim ^7?oroerein eine Fahnenschleife. Herr Schäfer--TvrnhoÄ
W begeisterten Worten über das deutsch^
'V141 v v IU 11 U.
Solist: Hi Er tote CurtnSonnenbab. ivnatifä geiunbe
>ül. 3fm. ÄoL Pe
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