Färberei Oebr.^över
Chemisches Rein Iren u. FÄrben von Damen-. Herren Zirka 1000 A*cc*tellte.
Fm!ri;SJ‘iU,n’ R,ih,r"' Ki"de.n,6t,,„. HMdiehuhon etc =md m der pesamtAn Fachwelt als mnstor»iiiti»
und Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr. Röver), Leipzig chemische WaschanstaltI
Kindergarierobe,Vorhlinken. Decken, Teppkhen, Portieren.
_______ hnmehhms und Organisation unserer Werk'
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Sina-, „ftrin Ton ofme
unter (Xib btcic Aeußcrung. Es
(Siebener Strafkammer.
Märkte.
§§ Einer der ältesten Veteranen in den Feld- ^ilgen 1866 und 1870/71, der frühere Feldwebel Bru ch -- baufer, wurde am Samstag ^ur letzten Ruhe gebettet. Die zahlreiche Trauerversammlung gab lebhaftes Zeugnis dafür, das; Bruchhäuser sich weit über bie Grenzen Gießens allgemeiner Wertschätzung erfreute. Auch die 1. und 7. Kompagnie des hiesgien Regiments, deren Feldwebel er lange
Fraulich-Empsindungsvolle so innig unb zart (fast überzartl zu ttenen mutzte.
türlid)en9lunhabi Schlafengehen ein Glas des na- mami nnd? nni? tÄHrr ^tttcr?vaffcr genommen, bringt feber- prompt" Entleeruna"und am Margen zmangslose und
an Körner und Vst t Tt -,f)r ^ncs Gefühl von Wohlbefinden SRnianztrUimn 1kordersame Tagesarbeit die nichtigste Unwtf ffiblS.T & £in ^kannter deutscher Arzt und S Ä5. L vorchristlichen Malers
,/^an"ifoüctDie Schachtel (mit dem Biiraerm.>A m t esÄn h Del-^ennzetch. :Amtl. Beschemia.d.
„. oiirgeriu. ximtc^inb^obcn n ?.nur meinem«nt.irnfh-trrif ■„»/,
0 Marburg, 30. Rav. Die Zahl der immatrikulierten Studierenden des diesmaligen Winter- emesters an der Universität stellt sich laut dem jetzt er-, schienenen Verzeichnis einschließlich 158 Frauen auf 2168, »ugelas,en zum Hören sind außerdem noch 49 Studierende darunter 16 Frauen, so daß die Gesamtzahl der Universitäts- besucher sich auf 221, erhöbt. Im vorigen Winter waren es ohne die Hörer einschließlich 127 Franen 2028 und im letzten Sommer einschließlich 163 Franen 2374 immatrikulierte Studierende. TieHorer al)gerechnet, widmen sich 209Männer der Theologie, 324 Manner der Jurisprudenz, 519 Männer und 24 Frauen der Medizin und 958 Männer und 134 Frauen ber Philosophie. Was bie Heimat der Studierenden an- besangt, so stammen 1564 Männer und 128 Frauen aus dem Königreich Preußen, darunter 579 Männer und 32 Frauen aus. Hessen-Nas,au, 387 Männer und 25 Frauen aus de übrigen deutschen Landen, darunter 62 Männer und fünf Aroucn aus bent Auslanbe Hinzugefügt sei, daß die dies- \ ut-m malige Frequenz noch in keinem Wintersemester erreicht I Grunde: wurde. UM K
wird aber durch die Zeugen Bankier Blochmann, Rudolf unb Karl Fink-Frankfurt a. M., Staatsanmalt Dr. Fliegen-Berlin Geh^ Jultizrat Albert Gänftlcr Munck?en bekundet, daß er sich im Sinne der Anklage geäußert habe.
L Te‘- (Drig.-Meqc. d-;
"et6 ' «"rtofretmavfi. Timt notierte: StartoSetn löo^g.00"3 3 t# 3,60—iln StefnOaiibel Tlt. 4.50—5.00 üic
Dcrmifc&tcs.
kos. B i s marin nb b i r O r b r n. 3m Leben eines Staats, manncä. der rote Stsmari tu ben beftgebiRten, aber and- mit Deaetsterana verehrten Mannern zählte, spielt das OtbeMsroefen eine mehr -her wentger wlchttge Ratte. So ist unterhaltsam an etmaen «netboten }u sehen, nne ,tch her nie zu wriMffnSe UanbebeTmann zu derartigen höfischen Austeichnnngen ftelite nächst staunt man zu ermhreu, dar. Deutschland» Etter StnnVlet ttch mernals rühmen konnte^ bie meisten Orden in Preusen zu behbem 188 aKo em Jahr vor dem Tode Wtthttms I i ch n ton- Ilm mit 4!, Orden erst an dritter Stelle. Var ihm seht der unb ber Kausmarschail des Berttner Stofe Cmar Pmkter mit 51. .Bauz seltsam map es uns aber anmuten' «te.mari zehn Jahre water mit 54 Orden an derselben Stelle Zu Nnden. Vor ihm und cmzurcihen: der Oberbos- imh £ 2101^(41 mit nicht weniger als 66 Orden .gegen
41 un Jahre 1887) und Generaloberst von Hahnke mit 56 Drbei? Uebngens war Bismarck nicht immer mit den vom Kaiser vorA '.Magmen Auszeichnungen einverstanden. Als im Februar 1879 ln.Verlm mm ersten Male die drei Kaiser von Deutschland Oester^ md) mtb Rußland zusammenkamen, hatte Bismarck für ben ruh id£nS° W ®Äreu* Roten Adlerordens vorg - w'wgni. Als der Staatssekretär bas Patent dem Kaiser »ur Unterlchrift vorlegte, wünschte dieser eine Aenderung, insofern er m nV vk<rOrt’ ^^warzen Adlcrorden zugedacht l-atte Auf die Racbricht h^von. geriet Bismarck in maßlose Wut und über- pih-i£ .?»n^??a?^e-fcetar.$crart nlit Borwürfen, daß bicser ihm einzuieich'cn" anderes übrig, als seine Entlassung
einzureichen. „Wird angenommen," schrie ihm Bismarck ent gegen, und vergebens versuchte später Kaiser Wilhelm ben belei bigten Staats,ckrctar un Amt zu halten.
Ein Nachspiel zum großen Kieler werstprozeft.
4 Kiel, 28. Roo. Gin Nachspiel zu dem großen Kieler Werftprozeß, der November und Anfang Dezember 1909 hier verhandelt wurde, beschäftigte an den beiden letzten Tagen die hiesige Strafkammer. Unter der Anklage der Erpressung Halle r;6 einer der damaligen Hanpiangeklagten, der Kaufmann Her- 1 mann Jakobsohn unb dessen Sohn Siegfried zu veraniworten Straftaten sollen geschehen sein zu Ungunsten der beiden Mitangeklagten im Kieler Werstprozeß, des Kaufmanns Frankenthal und des ehemaligen Magazinaufsehers Ehrunst. Es mar den Angeklagten in der Voruntersuchung möglich gewesen, miteinander in Verkehr zu treten und sogar Akten auszutaufthen. Diese Möglichkeit sollen nun die Angeklagten benutzt haben, um sich t>on Frankenthal und Ghrunst durch Drohungen mit der Preisgabe von belastendem Material unerlaubte Vermögensvorteilc m verschaffen. Frankenthal wurde so eingesckmchtert, daß er ein Schuld- anertenntnis über 50 000 Mark hergab. Außerdem stellte ei den Angeklagten eine Hppothck von 10 000 zur Verfügung Ebrunst wurde ebenfalls eingeschüchtert, so daß er 2500 Mark' hcrgab Ac Angeklagten behaupteten bei ihrer Vernehmung, daß sie nn- ftnnbmi CT\—— fil P... ... •» ... ,, r l)ättClt s HNCN zuge-
ftanben. Der Gerrchtshot kam zu der Ueberzeugung von ber Schuld ber Angeklagicn unb erkannte gegen den älteren Jakobsohn als ben Anstifter auf.zwei Jahre sechs Monate Gefängnis, gegen Zakobsohn jun aus em Jahr Gefängnis. Jakobsohn sen. wurde wegen der Höhe der erkannten Strafe sofort verhaftet.
Eingesandt.
übernimm? ^lwlt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel ujcintmmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
m n . _. --- Gießen, 30. Nov.
ie mrn * rüden Stadtratswahlen.
ni^ ber 1SSI5,“S?1 Wrt'-Fnnn man mit bem Ergeb- ^rde der 5 u trieben fein. Allerdings
aiitenTJfh”® «errreter der einzelnen mittleren Bebet der (inKi? s?«1 v a t be a m t e n st ä n d c vermißt, dem Mtte^uK fÄ“61 Von Stadtratskandidaten (17) ein Mandat regeln twn n^^' 1P-n Vor bcr 23(101 Wc ^eigneten Maß- sich iätnüid^ !Sft?rlCr ^>CTte 9ft,rorrcn 'worden wären. Hätten und c i n cn Beamtenkategorien zusammengeschlossen
meinVJn?tnnlcn' beim Volke beliebten Vertreter g e- zweifellos ’cin r9^1'- b^rtn h'ir einen solchen .Kandidaten demzufolge die CC?.n OuMtiges stiesultat herausgekommen. Wenn findlichen ,m<P(er-n, 3)tc"fl lcinschl. Privatdienst' bv-
Sekretäre, Rechner, Kontrol- künftige AE,>n ^bchen, Aiviranten Anwärter usw.) sich bei mit dem Wablfn^tstz einer großen Masse zusammcnschließcn unb urne h7ramre b Ä '&! N'gkeit macht st a r k" an die Wahlsicht nach bcnfomT^ben, bann wäre obiges Rezept meiner ftn»
Unt bC,U Mittelstand .omder^ein
=S& (9iitblcin, du siisjes Geschöpf, 'i S vielen hn dreien ?i6rfU b‘ft bmiaui bc'^ Schulweg und bei den S kältunnen ftfn'iXhonn.™s kU=rl "^an chvß dich vor allem vor Gr- 2 der—man bQt' t”t man nicht nur durch ivarme Klei-
- Luftwegs scbüauch die einvnnbltdicn Schleimhäute der 9 brauch ion k-ana n4nn. bn6.<tuib an den reaelmähigen Ge- ' „fVnna” Sobcncr SS Adener Mineral-Pastillen gewöhnt. ' bcnttblitiSi eibener Scißi.'.SS1 l,ncn "nb n"6 ^»rncdrauch 8 lidicn Drnani.-iim.s 01!c(lcn «omann-n uub Iitid Dem kmd
ty Shtetbrudcn, 29. Nov. Ter fritfrerc Shnbitttä des bttnftfcn yaubtagSaiacoritnctcn unb Bcriwerksbcit«ms Eugen Mbi ei cb, der Rechtsanwalt S&ibclm Ten sch aus Berlin, hatte Illi) iMitr vor bem malzilchcn Schwurgericht wegen Mcinctb« 3U »eranttotten Ter AnNage liegt solgenber Tatbcftanb zu . „ : Frankturter Bankhaus I. y. Fink bitte beim
Ä. ßaHbqau&t in Fraiikenthol den Landtagsabgeorbneten Abrcsch ' in Neustadt a. H. auf eine Forderung von 100 000 Mark mit ’ ber Begründung eingeklagt, daß es von Abresch beim Verkant - von Bergwerkskuxen arglistig getäuscht worden sei, da die Kuxe iuertlov |cicn._ ^ach Erhebunki bcr .Klage beantragt die Finna 5-111!, gegen Herrn Abreich einen Arrest 311 erlassen. Darüber wurde aut den 16. Februar 1912 mündliche Verhandlung an- ÜnnTs0 ' ^?ru zur Begründung des Arrestgesueltes der Rechts ÄS ^ranFmrtcr «virma ansführte, bcr eigene Ämdikus hä tni6p Augekalgte, der in die geschäftlichen Ber-
mhm nn 5"^ genaueste Cingeweiht sei, habe die Unter-
b' t ^n'J' Ms der die Kuxe bcrrübrlcn, als Schwindel '$rc'A,cIbcL" als Hochstapler schlimmster Sorte.
$Letternuer -ck. 00.00—00.00, Roggen (hiengerl 'Dif ir on
16 3. GerstelWetteraner) <Dlf. 17.^0-17.bGerste, kranke..
Sa1 •T-8,1"1' r?afnCt 16.00-16.75, Mais Ast. 1175 »?^rnn'ebl 0 R.k. Of'.CO—00.00, Weizenmehl T n0^00—00.00, Weizenmehl JH Dik. i 0.00—OU.Oi'.4
me()C 0 Mk. 00/O—' < .00, Roggenmehl 0 5 Mk. 00.00—ob oo
teneeUt?e? 1 Ä!- 00.00 -00.00, Weizenklei- Mk. 0.00-aoo <n,A^»n:r^a Cine f‘ 0-''0—0.0Y, Roggenkleis Dik. 0R00—00 0>'
‘/l0,Ü0“9(),0l)' Biertreber 00.00—O'.OO^ RaoZ Mk' ^-0°.°°, üuttergerftc Mk. 00,00-00,00. Alles per 100 %
, b-, Dillenburg 28. Nov. Der südliche Teil des Gmnna- fta anbaues ist nunmehr ^niedergelegt worden bis auf'den Teil roclüer früher das alte Stadttor, das Wicktor, bilde Die A M «°n'ch°n «crL
brannte vorgestern abend die Scheune bed Landwirts C. Naumann mit sämtlichen Vorräten bis ans den Grund nieder. 1
».r Gießen, 28. Nov.
De r Ausbrecher Stefan Will
8Strafgefangener im Lanbeszuchthans v Ud,t o“- Oem Provinzialarrcsthaus und bei- <roSdI *rrlt im- 5o,cn Don Ketten unb Schlössern vor enes ch^oftand Aufsehen erregte, hatte sich wegen
Worten W der n^m?ra • ch^>?-in^^^^bstahles zu verant-
— — unu. yx-tuiucvui rr lunyv i _ i.■ "r ' ber bamals IN Mastrich im Gefängnis saß, entwich
^a^re war, gaben ihm das letzte Geleite, ehmnalige und das benachbarte^Gp7iSän^^?o^'"^ un0 gelangte zunächst in bicr letzige Offnere des Regiments hatten sich ebenfalls ein- jacke ewes Schreibers swhl er eine alte Arbeits- M
gejunben. Die Regimentsrapelle spielte am Grade. Zahl- icrä eine e &bcm e?"«*1". Schleszirnmer des tzausverwal. I L,*, retd)e Kran.;e wurden am Grabe niedergelegt, Nachrufe wid- Sabrtab, bas ibm gleichfalls im L»* s“ M KCmeni
nieten bem Verstorbenen u. a. B^irksoorsteber des Hassia- lallen mar, da" Wette^ Die Kamme?
beyrrs Gießen, Lehrer $ a a b . Lollar, fNschba ch von dem str°se »an 6 Monaten ' Zuchthaus ,ü ber "rüber nkannten^orett Veteraneiivercm Gießen und Staatsanwalt Trümpert jährigen Zuchthausstrafe. 5 0 erkannten bm-
oom .Kriegerverein Gießen. Zu Herzen gehende Worte wid- . Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit mete Veteran Müller im Auftrage der Kriegerkamerad- ^dc gegen me Zimmermannseheleute H. L. in Großen-Buseck Uaft Gießen dem Entschlafenen, ber 1. Vorsitzender des I He9(?Befr^ batten sich zu oiesem Zwecke an
Vereins war. Bruchhäuser war mtch sechs Jahre Vorsitzen- den aewünsstnpn >> B-W^ gewandt. Diese führte auch
der des Hassiabez.irl's Gießen. Er hat die beiden Feldzüge klagt? L in^ditocrJerb2n95 ohne die Ange- im hiesigen Regiment mitgemacht. nä&t roegen unbanh8Sy«^6c^n9c!:■ @,^^irb fi^?em=
" tiuc Stabtoecoebnetenroat)! teilt uns Schneider- °7"ntwarten haben Die Kamme?erkannte gegen d" E?lstaü S meister Heinrich Laos mit, er gebe zu, daß sein Sohn °ns S nne Gefängnisstrafe van und gegen den Ehemann an" eine
semen Rainen gewählt habe. Richt wahr sei eS aber, boß ®C 582*?2Sl 2i0R 3 ^.onaten
ec zurückgewieskii worden sei, vielmehr hade man ihn gebeten, arbeiterin M W^auS ^rttbbe"r?nnb"der ,^..^>Shrige Fabrik. 8U verzichten, womit er sich einverstanden erklärt habe. Für Alma A P ans Bukbach vor" Licht Auchsind" brnch die
ibn sei bannt die Sache erledigt gewesen, er habe kein Interesse ^^'Okett der Ehetrau I. P. W. mit dem Gesetz in Konflikt
an einer nochmaligen Wahl. auf die Jugend bcr Angeklagten erkannte
” Mitteldeutscher ArbeitSnachweiSverband' Mona ter? unh^L?«9^ aurf Lnc Gefängnisstrafe von vier Wie in früheren Jahren gibt auch für diese Saison ecr Mittel- An"üknn^9^ solche von 3 Wochen.
deutsche ArbeitSiiach.vcisverband in Frankfurt a. M. ein 2 e h v J ben ©tiebitwnlQrheifw[1*n9 erfolgte t„ bet Strafsache gegen stellenvakanzenblatt heraus, das sich einer wachsenden I ZÄK K Schönebeck, der von dem Schöffen- Bedeutung der Lehrstellenverinittlimg erfreut. Im vorigen Jahre hat'c aber in den9^. 93orf,c ^sangnis erhalten
waren insgesamt 2515 ossene Lehrstellen (1145 nn Jahre lOl l/i-i) Gericht fnh Verhandlung ausgeblieben war. Das
und 3000 Lehrstellengesuche (610 im Jahre >911/121 gemeldet Auch ausreichend ai?und sÄn ihm vorgebrachte Entschuldigung als bie Lehrstellenvermiitlimg ber öffentlichen Arbeitsnachweise hat eine 1914 oorinütaa§ 81/ n7r tC Termin auf den 30. Januar
aunstige Entwicklung genommen. Im Vorjahre mürben von elf 91 <? Ut)r-
Arbetksnackiiveisen darunter auch Gießen, sowie von der Zen- träte für Beruisberatung und Lehrstellenvermitilmig in Frank- .v oq U
fnrt a. M., die mit dem Msttelbemschen Arbe.tsnachn'eisverband '^ffengerickst.) 1. „Freige -
-mammenarbeitet, zmammen 1468 Lehrstellen besetzt, davon 1000 der Anklage des Belmges wurde der Packer
für gewerbliche Berufe. In diesem Jahre wird die Lehrstellen- W ^onborf, der unter mlscheu Angaben die Mutter
Vermittlung vorausnchtlich noch emc weitere Ausdehnung ersah reu * nD€ö ^urfperga[>c einer ihrem Sohne gehörigen Zitl-cr
inbem bie beffeenb«, einri»lmtgcn »eroodrommnet werd n und 2; f®/" altEr «‘trüge?"
nut den Tragern deriemaen Arbeitsnachweise, die die Lehrstellen- h y Taglohners H. H. von Allertshausen vor
Vermittlung noch nicht ober nur m beschränktem Iluiwnge betretben, me,ck<7r kommen, verkaufte H. einem Schlosser-
Verhandlungen schweben. D^uchelyeim 6 vollständig wertlose, „angeblich paten-
Kreis Büdinaen. 9mmMn5ei^.“^incn 5,-m Preise Vorn 9 Mark. Trotz hartnäckigen
e Ech«ll -9. Nov. Am Seburiglflge bc5 Sroüt)er3ofl J Ä'.s e'/m g'LneM^^Äi tTl)ie[t ber BahnhoiSvorlteher Wilhelm Ben ber die Verbienst- ^nten Wilhelm Kn. und Ferdinand K. von lstcr an mehreren mcbatfic für 25jährige treue Dienste. K-atr^.nS.n' daß das Liche"erlosch und Glühstrümpfe und Zylinder
i.JH in ber büg en, 29. Nov. Die seit einigen Wochen im fltngcn; fie erhielten 30 Mark Geldstrafe ober
preußischen Kreise Gelnhausen eingerichteten A u t o m o bil- ewandelte Haftstrafe n".
Verbindungen erfreuen sich bet der Bevölkerung großer Be- JtU ber ^^^"lkunde unb- setzige ■ Tierarzt Walter
lietüheit. Bei Einrichtung dieser Linien tunr auch in dem an- "e geg.cn verschiedene Strafbefehle, durch die ihm
grenzenden hessischen kreise der Wunsch laut geworden, ähnliche lRuhStörung Hast tzudtkliert war, tte gerichtliche Entscheidung
Lerkehrsverbesserungen zu erhalten, was jedoch an bem jffiitev Sf Cn‘ erreichte, daß anstelle dar auferlegten Haftstrafen in ftnnbc einiger Gemeinden scheiterte. Durch Probefahrten, die eine L£„!! ?' ■ =inrnt '?oK,wciter gegen ihn anftel-enden F-all, 68-ld- Automobilfabrik veranstaltete, wurde der Beweis erbracht daß auch ,üon insgesamt 260 Mark als ausreichend erachtet wur-
hter das Terrain für derartige Linien günstig ist. . n. Ein weiteres Verfahren gegen ihn wegen Bcamtenbeleidigung
Slreid Schatten ^gesetzt, weil W. sich zur Entschuldigung gegen-
R c an über dem beleidigten Beamten bereit erklärte. — 5. Als „Gegen-
5 yerchenha in, 29. Nov. Psarrverwalter Ernst kandidaten" bei der Gemcinderatswahl zu Burkhardsfelden Weidner, Sohn bcS verstorbenen LandlaaSabq. Weidner nanden sich der Bauunternehmer Peter Sch. und sein Schwager wurde als Pfarrvikar nach Schwanheim versetzt .HerrI blc bct. bicfrnr Anlässen herrschenden Mei-
eribn« wirkte bisher in Ortenberg nlS Nachfolger 'des in, ÄÄ%ÄÄ«f Kj ,'^E veiflosienen Jahre m ben Ruhestand versetzten KirchenratcS ^tzen. Eine Geldstrafe von 50 Mark ober 10 Tage Gefängnis Ellenberger. Rur ungern sah man ben beliebten Geist- 5,"§"ichende Sühne für diese Zeichen der verwandt-
Itchen von dort scheiden. ! Gefühle erackftet. — 6. „R asche Ju st i z". Gestern
Qrei5 St-rirhhrrn ! ?? F?r ^.^alltorstrafte der Sctzmplatzi eines großen Menschen-
, , nn rc,s piliOOttg. auslaufes. Tie Taglohn er in I. ^>ch. von hier hatte durch if-r
SSrt i taV/h"8 ^ Ot,‘ ».Donnerstag hat sich hier ein lautes Schreien Veranlassung hierzu gegeben. Bereit heute nach- Gemeinderlt? b.cn Beschluß des dem sie >hren Rausch ausgeschlafen l-attc, erhielt sie eine Hast-
vrememderats, wonach die Gemeinde für vier von der gememnützi- strafe von 4 Wock-cn. v
. U9Cnof^n!rf,arIt."bauten Häuser für 34000 Mark Bürgschaft 0 Marburg, 28. Nov. Das Landgericht verurteilte beute rrhnhrtf'hnV* ® 1 n ro c n b 11 n 9 bei der Verwaltungsbehörde nnen Kaufmann aus einem Landstädtckhm, ber, um eine For-
crooDnr i)at Ä--M ?^tzren zu lassen, in einem Eintrag in seinem Ge-
27. Nov. Tie neue katb. Kirche bat schastsbuch eine Datumsänderung vornahm uub das Buch bei elektrisches Licht erhalten. Am vorigen Sonntag wurden bie I- flc* ömC kenubte, wegen schwerer Urkundenfälschung und ver neuen 14 Stationen im Stile der Kirche auSgesührt (Barock- (Echt ^ei^bmlnJ^n1rgn£a'’S”9cnicrft daß das hl), eingeivcibf In. Frühjahr werden bie Arbeiten zur vol, „ bi5
H^'äung anSgcsuhrt. Eine neue Orgel ist vorgesehen. 22 Jahren stehende Burschen unb Mädchen hatten sich, um einen
Kreis Weirlnr unevJlametfabcn, gegen den ein Ermittelungsversahren menen
o , 'In n. I -storververletzimg anhängig >var, vor Strafe zu schützen Oaui bin
n 9 ^00- In Launsbach beginnt toie vciBcn lassen, vor bem Schöffengericht in Orb unter 'ihrem (hbe
alliahrlich die Ä a usschlachtung. Es werden ziemlich Umvahrheit zu sagen. Die Jolge war bie Gmleiumg einer schwere Diere geschlachtet, gestern wurde sogar ein diesjäh- ^"^rsnchimg gegen sie und bie beute abgeurieii.e Auslage meicn riges Schwein von 37? Zentnern geschlachtet. 'UieineibS unb Anstistung dazu. Das Urteil laut te auf schuldig
(nÄtu.. "" er Zubilligung der be, Meineid gesetzlich zulässigen Siras
__ vessen--Nllssau. I Milberung-grlinde nach dreistündiger Beratung der Geschworenen gegen die angeklagten Taglöhner Kinton Toppenschmidt, Job gaunert unb pch. Huth wegen Anstiftung zum 'Meineid in je G -sallen auf ,e 2 Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehrverlust und bauern- ie 6ihcSiiirabiafeit. ^.,e Erdarbeiter Alexander Tehmer unb n,on 'i-chuceiveis wurden Ivegen fahrlässigen Falscheides zu je
1 J3 ^aaeil Gefängnis, die Laglöhner Josef
f ^'Bter, ' bilb. ;t>utb, Job. Jbl unb Joh. Anton Weisbecker u je ' ^l’^^nj5 verurteilt. Bon den angcklagten Mädchen er- (netten Mina edneiber, Gertrud Ebe.Hard, Anna Wolf und Maria •Stod megen faHrlasstgen Falscheides >e 4 Monate Gefängnis, d.e .Ä9 C '^cniuf|CV 'vurbc sreigesviochen. Den wegen
alula figen FalscbeibeS ueruriciiten Biirschen wurden je 3 Monaie bei Uiitersuchungoha't anaerechnet. Den verurteilten Mädchen nmrde die NntersiichungShaft nicht in Anrechnung gehrach!, n sollen der Begnadigung empfoljlen werden. J H


