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Markttage in
Haier
(W)
176 (+ 2)
(+
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(+ 1)
Mai 210,50
(+
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1)
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2)
185
180
183
185
180
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165
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194
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184
180
(- 3) (+1.75),
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1)
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1741/I(
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162 156
158 158
162 IGO 162 164 161
170 178 178
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Weizen - (- )
Königsberg Danzig * Stettin Pofen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Hainburg Düsseldorf Köln Frankfurt a. Mannheim Straßburg
Roggen 163*/?(4-3V2)
206
191
191
191
202
196
201
199
202
202
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215
225
219
Markte.
Gießen, 8, April. M a rktbericht. Auf heutigem Woche,,- markte kostete: Butter das Pfund 1,20—1.30 Tif„ Hühnereier l Stück 7—8 Pfg., 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 8—0 Psg., Gänseeier ISt. 10 P^, SW das Stück 6—8 Pfg" Kasematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Pv. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 TIL Hahnen pr. Stück 1,50-2,50 M., Enten pr. St. 2,00-3,00 Atk., Gänse das Pfd. 70—80 Pfg" Ochsensleisch pr. Psd. 92—100 Pfg., Rindfleisch pr. Pfand 90—94 Psg., Kuhfleisch 80 Pfg, Schweine-
Vermischtes.
* 700000 M a r k v o n c i n ern R cchts a nwa lt un t erschlagen. In der Nacht vom 31. Mars zum 1. April hat sich in Hamburg der Rechtsanwalt 'Dr. S i e g f r t c b Lehmann erschossen Wie sich nun herausstellt, hat er verschiedene Vermögensverwaltungen gehabt und diese arm rund 700000 Mk. geschädigt. In einem: hinterlassenen Briefe gibt er die U 'ter-
das Geschäft darin still.
Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten Mark per 1000 kg wie folgt:
Spork.
♦ Hundesport. Ter Verein zur Züchtung reiner Hunderassen in Düsseldorf veranstaltete um 5. Avril eine internationale Ausstellung für Jagdhunde und am 6. Avril eine solche für Lurushunde. Zu dieser lebteren waren etwas über 500 Hunde gemeldet, wahrend nm ersten Ausstellungstage 247 Jagdhunde ausgestellt waren, darunter ) 11 Teckel. Der Teckelzwinger „E i cfi h o r ft", Besitzer Herr Friedrich S ch r einer hier erhielt in Düsseldorf vier 1., iunf 2. und einen Ehrenpreis.
F-nkball. Am^ gesttigni Sonntag gewann der Wormser !Fu ßba l l- und L aw nt eun is klu b gegen den F ra nk- i u r t e r 'Fu ßball kl ub 1880 btc Meister, chaft für -L u d- d^utschland im Rugbv. Tas Spiel endete nut 3:0 $u Gunsten von Worms.
München
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin
Pest April 186.75 (4- 1.35), Paris April 231.15 (4- 0.40, Liverpool Mai 168.75 (4- 2.75), Chicago Mai,141.40 (4- 3.05). Roggen: Berlin Mai 170.00 (4- 1.50). Hafer: Berlin Mai 167.75 (4- 1.75). Futtergerste: frei Hamburg unverzollt schwim. 134.00 (— 1.00). Mais La Plata schwim. 114.50 (—). Mat/Juni 111.50 (+ 1.00), Mixed März/April 167.00 (4- 1.00) Mark.
LcrrrdVirtschaft.
Obst» und GartmLauvereiu für den Kreis Büdingen.
-- Stockheim, 6. April. Der Obst- und Garten. B<iu»erein für den Kreis Büdingen hielt heute seine Hauptversammlung im Weitzcl'schen Saale ab. Nack Begrüßung der sehr zahlreich Erschienenen durch den Vorsitzenden, Kreisrat Do eck m a u n , erstattete Kreisobstbauinspektor M e t - ternich den Jahresbericht. Aus ihm ist zu entnehmen, daß die VereinAeitung außerordeMlich tätig war. Seit dem vergangenen Jahre hat der Mitgliederbestand um 192 zugenommen, so daß er jetzt die Zahl von 1624 erreicht hat. Int 24 Orten des Kreises fanden Obstbauversammlungen nut Gratisverlosungen, bei denen Obstbäume, Bücher, Ziersträucher, Sämereien u. dergl, zur Verlosung kamen, und in 11 Fällen Gemarkungs- und Orts- rundgänge mit Belehrungen über Obstbau statt. In besonderen Kursen wurden 23 Obstbaumwärter ausgebildet, Obstverpackungskurse fanden in Himbach und Wenings statt. Ein besonderes Augenmerk wurde den Ortsschauen zugewendet, btc in vieler Hinsicht den größeren Bezirksschauen vorzuziehen sind, wie die Erfahrungen der letzten Jahre beweisen. Der in Büdingen geplante Obstmarkt mußte im letzten Jahre mit Rücksicht auf die im nahen Düdelsheim abgehaltene Ausstellung ausfallen. Besondere Sorgfalt wendete man der Anlage neuer sowie der Ergänzung bestehender Baumstücke zu, für welchen Zweck außer anderen Pflanzen 2400 Apfel- und 300 Birnbäumchen durch den Verein bezogen wurden. In 5 Orten des Kreises mürben bereits an 229 Häusern 443 Obstspaliere gepflanzt, während m Bisses, Lorbach, Mittelgründau, Oberau, Rinderbügen und Wallernhausen solche Pflanzungen in Vorbereitung sind und im Herbste 1913 zur Ausführung kommen. Vogelschutzgehölze wurden in r^rschiedenen Ortsgemarkungen angelegt, Spritzen zur Bekämpfung von Obstschädlingen in Gelnhaar und Orleshausen angeschafft. In Stockheim und Mittelgründau wurden größere Gemeindepflanzungen vorgenommen, für Ober-Widdersheim, Blofeld und Geiß-Nidda sind solche zur Ausführung vorgesehen. Für die Entnahme der Edelreiser zur Reinzuchtstation Salz- hausen sind 113 Bäume ausgewählt, so daß die Arbeiten an der Station demnächst in Angriff genommen werden können. Auf Anregung des Obst- und Gartenbauvereins wird dem Blumenschmuck überall größere Beachtung geschenkt als früher, namentlich kommen die aus den Dorfgärten mehr und mehr entschwundenen Stauden und Ziersträucher wieder zur Anpflanzung. Wahrend des Winters wurden Bodenbesprengungsversuche mit Romperit in den Gemarkungen Stockheim, Usenborn und Breitehaide vor- gmrommen, in denen von Oberau und Höchst werden solche folgen. — Die Einnahme schließt mit 14 730,42 Mark, die Ausgabe mit 14 056,63 Mark ab, so daß ein Ueberschuß von 673, <9 Mark verbleibt, wovon 51,33 Mark bei der Bezirkssparkasse Büdingen verzinslich angelegt sind. Für 1913 find 12 659 Mark in den Voranschlag eingestellt. — Anschließend daran hielt Lehrer Kraus grill von Diebach o. H. einen interessanten Vortrag über „Einrichtung nnd Tättgkeit von Ob st verwert ungs- gesellschäften". Der Redner führte ans, wie in 1 einer Gemeinde früher hin die Obstproduktion tote auch die Obstverwer- tung sehr int Argen gelegen habe und er ft in den letzten Zähren ein bedeutender Fortschritt zu verzeichneii sei. Der Anpflanzung und Veredelung bester Obstsorten müsse besondere Sorgfalt zugewendet werden. Dann brauche nicht das Obst int Herbst kurzerhand abgeschüttelt und zu Schleuderpreisen abgesetzt zu, werden. Er ermahnte schließlich die Obstproduzenten zum Zusammenschluß in Verwertungsqesellschaften (nicht eingetragenen Genossenschaften), wie es in Drebach, Lorbach und Vonhausen beret^ geschehen sei, um im Herbste große Mengen guten Obstes liefern zu können, dann werde auch der klingende Lohn nicm au^- bleiben. Beigeordneter M eng el-Nidda sprach über die Frage: , ggte kann der Apfelweinkonsum im Kreise Büdingen gehoben werden?" Er empfahl, u. a. den Apfelweui- pvodnzenten die Beachtung der peinlichsten Reinlichkeit, mog» lickst kein Metall bei der .Herstellung zu gebrauchen, gute Keller zu benutzen, die Fässer sackgemäß zu behandeln, gutes Kelter- material zu verwenden und bei der Gärung des Mostes nicht die nötige Sorgfalt außer acht zu lassen, dann werde ein gutes, wohlfeiles Getränk erzeugt, das stets dem Bier, besonders dem schlechten, vorzuziehen sei. Auf Vorschlag des Vorsitzenden trat anstelle des Herrn Hofmann Bürgermeister Eck-Nidda, und für Bürgermeister Ulrich-Hitzkirchen trat Rentner I. Heiit-Wenings m den Vorstand ein, im übrigen wurden die seitherigen Vor- standsmitglieder durch Zuruf wiedergewählt. Für den Sommer sind zwei Ausflüge in Aussicht genommen, einen im Juni nach Effolderbach zur Besichttgung der dortigeu Obstanlagen und einen zweitägigen im Saufe des Hochsommers nach der Edertalsperre und Kassel-Wilhelmshöhe.
cuftschiff-ihrtR
'Ausbildung von Fliegern durch die Nationalflug spende.
Berlin, 6. April. Nachdem am 1. März dieses Jahres das Prämiensystem der Nationalflugspende, das,bereits zur Aufstellung neuer deutscher und neuer Weltrekorde geführt hat, tn Kraft getreten ist, wird seit deck 1. April mit der Ausbildung von Flugzeugführern auf Kosten der Nationalflugspende begomren Zur Ausbildung sind 19 Fabriken ^gelassem darunter urt gebiet: Euler-Werke, Frankfurt a. M.-NiKerrad, Flugzeug-Werke 'I. Goedecker, Mainz-GonsenheiM. Tas Verfahren ist fo gedacht, baß eine zugelasscne Fabrik das Recht hat, bis zum' 31. September dieses Jahres auf Kosten der Nationalspende auszubilden: 1. 4.rci ' Herren mit abgeschlossener Bürger- nud Mittel)chulbildang, die nach Militärärztlichem Zeugnis voraussichtlich mi ttartaugltch luw, noch stickt gebient haben nnb sich verpflichten, am' 1. Oktober.1.113 in die Fliegertruppe zur Ableistung ihrer Dienstpflicht einzutreten, 2 Äwei Herren im Atter bis zu 35 Jahren, dieftn lhrein mil italischen Verhältnisse Gefreite, Unteroftiziere, Reservcofsizieraipiranleii oder dergleichen sind und sich zur Ableistung von je - drettvochigen Hebungen bei der Fliegertruppe in beit nächsten zwei ^ahrerr verpflichten Sobalb einer dieser Schüler btc Fliegerprufmig besteht, erhält bie Fabrik 8000 Mart ausgezahlt. Jeder Schuler ist während seiner Ausbildungszeit gegen Unfall vernchert. Vorn Oktober dieses Jahres an wird sich die Ausbildung auch auf folch^ Personen erstrecken, die sich wegen techmscker KenntstiNe besonders eignen. Inzwischen ist auch, der Anregung des Kstratoriums der 9?ationalflugspende folgend, für das Gebiet der preußischen Heeresverwaltung bestimmt worden, daß auf Grund des 8 89, b der Wehrordnung solche junaeit Leute zur erleichterten Hutung ftir den Einjährig-Freiwilligen-Dienst zugelafteu werden ckirfen, btc fich ans dem Gebiete des Flugwesens befonders auszeichnen oder Hervorragendes darin leisten. Tie ErfAlimg dieier Vorausfetzung ist durch ein von dem Kuratorium der Nationalflug spende ausgestelltes Zeugnis nachzuweisen.
(4- 2) (4- 2) (4- 4) (- ) (4- 1) (4- 5) (+ 1) (- ) (- )
fchlagungen fru und gesteht, daß Gegenwerte überhaupt nicht vorhanden sind. Tie Verbrechen. liegen teilweise schon um mehrere Jahre zurück. Am 1. April hat Lehmann uickc einmal seine Miete bezahlen können. Luxuriöses Leben und auch verfehlte Spekulationen find die Ursache zu den Unrcrsiblacungen gewesen. Er "hinterläßt eine Frau und brei Kinder. Tie Depots der Per- Mögensverwaltungen auf der Bank hat er vollständig zu. Geld gemacht. Ein Konkurs wird wahrscheinlich gar nick t möglich sein 'Mangels genügender Musse.
* Raubmord? In ihter Wohnung in Potsda m , Zimmerstraße 7, wurde gestern nachmittag das tun 27. M irz 1857 geborene Fräulein Gertrud v. S chö nfeldt als Seichs ausg> sunden. Der Toten war von einer Zuggardinenschnur eine Schlinge um. den Hals gelegt: das Ende der Schnur mar an einem Fuße des Klaviers befestigt. Das Fehlen zweier werrvoller Miniaturbilder und andere verdächtige Begleitumstände lassen die Annahme als gerechtfertigt erscheinen, daß möglicherweise kein Selbstmord, sondern ein Raubmord vorliegt. Ein in Potsdam wohnender A l t h ä n d l e r ist vorläufig in Haft genommen worden, bis sich weitere nach Berlin führende Spuren aufgeklärt haben.
* E i n großer Walbbrand brach auf bem Truppenübungsplatz Zehrensdorf (Prov. Brandenburg) aus. Bisher konnten Militär und Feuerwehren den Brand nicht bewältigen. Das Feuer soll durch Unachtsamkeit von Waldarbeitern entstanden sein, die ihr Mittagessen dort abkochten.
* offener. In Nußdorf bei Oberndorf brach in einem Gasthause F euer ans, bessen Ausbreitung vorn Winde begünstigt wurde. Es ergriff die Ki r ch e und öen Kirchturnt, der ein ftür jt e. Tie Kirche brannte gleichfalls aus und ist dem Einsturz nahe. Bisher wurden 21 Häuser eingeäschert. Aus Salzburg ist militärische Hilfe abgerückt.
* Der anarchistische Bandit Laeombe floh am Samstag vormittag in P a r i s von dem Gefängnishof, wo er unter Bewachung einen Spaziergang machte, auf das Dach, stürzte sich, nachdem ihn der Direktor und der Verteidiger vergebens zur Vernunft gemahnt hatten, in den Hof hinab und blieb auf der Stelle tot. < l
* Der falsche Telegrgphenarbeiter. Ans München wird gemeldet: In einer Wohnung in der Georgenstraß? erschien hente vormittag ein unbekannter MvM, der sick "bem Dienstmäbchen gegenüber als Televhonarbeiter ans gab. Er schnitt das Höhr rohr ab, schlug bas Dienstmäbchen nieder, knebelte es, stahl einen größeren Geldbetrag und entfloh.
* Waghalsige Ein breche r. Ein in der Frankfurter Chaussee in-Berlin wohnender Rechtsanwalt überraschte, als er nach Hause kam, zwei Einbrecher, die seine Wohnung durchstöberten. Während es dem einen Spitzbuben gelang, die Treppe herunter zu flüchten, stürzte der andere _auf den Balkon und sprang von dem dritten Stock auf die Straße hinab. Er wurde mit schlveren inneren Verletzungen feftgenominen.
* Eisenbahnunglück. Aus Kreuznach wird gemeldet: Heute früh 4.50 Uhr traten vor dem Bahnhof Gundersheim an der Stelle, wo der Eisenbahndamm infolge schlechten Untergrundes schon mehrmals gerutscht tvar, erneut Rutsche ein. Hierdurch ist das Hauptgleis Niederflörsheim—Gundersheim unterbrochen. Ter Verkehr wird bis auf weiteres durch Umsteigen aufrechterhalten. \
* Lawinenunglück. Ans Zürich wird gemeldet: Bei Sauarbeiten -an der Furka-Bahn, oberhalb von Gleisch, wurde eine ^lrbeiterkolonne von einer Lawine verschüttet, wobei brei Arbeiter getötet unb 14 verle tzt wurden.
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschastsrars vvM 1. bis 7. Zlpril 1913.
In Uebereinstimmnng mit den Mitteilungen der Preisberichtstelle konstatieren die amtlichen Stellen im allgemeinen eine befriedigende Ueberwinterung der Saaten. Zwar ist ein großer «Teil der Pftmizen wegen später Bestellimg noch schwache entwickett und die ziffermäßige Begutachtung daher ungünstiger ausgefallen als um' die gleiche Zeit des Vorjahres, indes hat das in letzter Zeit herrfchende schöne Frühjahrswetter schon viel gebessert. Die Landwirte sind jetzt vollauf mit der Feldbestellung beschäftigt, und die Folge davon ist, daß das Angebot allgemein stark nachgelassen hat. Lag schon darin eine Stütze für die Preise, so nahm der Markt im weiteren Verlaufe eine umso festere Haftung an, als die rege Nachfrage für Weizen am Weltmärkte die Exportländer zur Erhöhung ihrer Preisansprüche veranlaßte. Argenttnien Ijat für seinen neuerdings geringer geschätzten Ueberschuß viclseittgen Absatz, da West-Europa sich sehr aufnahmefähig zeigt, Rußland-aber nach wie vor mit Offerten fehlt. Neuere Nachrichten aus Indien lauten nicht günstig, und für das zurückhaltende australische Angebot bekundet England umsomehr Kauflust, als das Festland andauernd viele Ware ablenkt. Zu der festen Haltung Amerikas trugen neben gutem Exportabzug auch Klagen über die Saaten und eine niedrige Schätzung des Statisttkers Snoto bei. In Deutschland besteht für Weizen andauernd gute Verwendung zum Export, während sich gleichzeitig mehr Kauflust für fremden Weizen kund gibt. Nach beiden Richtungen entwickelte sich in der Berichtswoche ein ziemlich lebhafter Verkehr, unb im Lieferungsgeschäst erfolgten Deckungen per Mai unb Käufe per Juli, so bat} bie Preise seit Dienstag um 3V2—3Vi Mark abziehen konnten. Roggen war anfangs infolge schleppenben Wsatzes und unter dem Eindruck bes großen Berliner Lagerbestanbes matt, boch bewirkte später schwaches Julandsangebot bei vermehrter Exportnachfrage Deckungen unb Käufe, so daß gegenüber bem niedrigsten Stande der Woche ein Preisfortschritt von 23/4—3V4 Mark festzustellen ist. Auch für Hafer kam int Laufe der Woche eine festere Stellung zur Turchbruch. Ta gute Sorten wenig offeriert unb vom Export ausgenommen werden, wendet sich das Interesse den bisher vernachlässigten mittleren Qualitäten zu. Wer auch in diesen hat bas Angebot uachifelassen. 3-m1 Lieferungsgeschäft erfolgten im Zusammenhänge mit Verkäufen von argentinischem Hafer nach bem Balkan Deckungen. Russische Futtergerste blieb vernachlässigt bei l—li 2 ermäßigten Forberungen. Mais war wenig verändert.
Großvieh bleibt geringer, tleberftanb.
84-90
46-50
höchsten
50-55
89—95
höchsten
47.00-49 00
96—98
74—76
73-00
Ueberstand.
Mk.
Mk.
75—81
41—44
46—50
83—89
45-46
94-96
57.00—60.00
75.00—77.00
56.00—50.00
74.00—76.00
58.00—61.00
75.00—77.00
58.00—61.00
75.00—76.00
100 Kg.
90—93
83-89
46-49
42-45
43-46
39-43
38—42
31-36
60-65
56-59
66—73
60—69
des „Gieft Kartoffeln
102-110
95—100
80—83
75-83
70—78
62—72
77—83
73-76
74—80
85—89
107—110 98-103 92—98 83-90
41—44
45—49
46—50
43-45
50—54
46—49
Mk. 52—56 51-55
76-81
62—68
Preis für 100 Pfd. Lebend-- Schlachtgewicht
Lebend- Schlachtgewicht
64—66
59—62
54-58
49-53
fc. Fran'für: a. M. V i e b b o f» 2)1 a t f t b e r i ch t vom 7. April. Austrieb: Rinder 1351, darunter Ochsen 483, Bullen 67, Kühe und Färsen 805, Kälber "276, Schafe 131, Schweine 2651.
Tendenz: Rinder langsam, bleibt Ueberstand, Kälber rege, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine sehr gebrüeft, geringer
74—76
74-75
Mk.
93—96
91—95
35—40
30—34
Wenig gut entiuictelte Färfen
Aettere ousgeniäslets Kühe unD wenig gut entwickelte jüngere Kühe .
Mäßig genährte Kühe und Färsen . . ...
51 ä l bei
chafe 20, Schweine 319.
Marktverlaui: Im allgemeinen mittelmäßiges Geschäft, bei Prelle für 100 Pid.
feinste Mastkälber . , PtttUere Plag- tinö beste Saugkalbsv . Geringere Ptast- unb güte Saugkälber Geringere vaugtalber ......
S ch a tt».
Weidemaslschafs: SDlafllämmev und Maubaminel . .
Dollfleischige Schweine von 80 —100 kg Lebendgewicht........
Votlfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht .......
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ic. Frankfurt a. M., 7. Ppril.
Vollfleischige ausgemästete Färsen
Schlachtwertes
VoUfleischigs ausgemästete Kühe
Schlachrwertes dis zu l Jahren . .
„ . (Orig.-Telegr. des „Gieß.
Shu/) 9lnttliche Notierungen der heutigen Frucht marktvrei se.
fo. Frankfurt a. M., 7. April. (Orig.-Teleqv.
Anzeigers".) Ka rt o f f el m arkt. Man notierte: in Waggons Mk. 4.00—4.50, im Kleinhandel Mk. 5.00—5^0, für je
Ochse n.
Vollfleischige, misgemästete. höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Fahren ....
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Lunge, fleischige, nicht ausgeinästete und ältere misgemästete .... . . .....
B ul l e n.
Vollfleischige, ausgew„ höchsten Schlachtw. . .
VoUfleischtge, jüngere
Fürs en-. Kn h
Weizen (hiesiger» 2i).8n—21.00, Kurhessischer Mk. 20.80—21 00, Wctterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 17.35 bis 17.4 >, Gerste (Wetterauer) Mk. 17.00—18.00, Gerste, kranken, Pfälzer, Ried Pik. 17.u0-l-.00, Hafer Alk. 17.50—18.50, Mais Alk. 1 .\2? bis 15.7:-, 2-. eigeninebl 0 Alk. 32.50—32.75, Weizenmehl 1
Pik. 30.50—30.75, Weizeninehl III Mk. 27.25—27.5 >, Roggeu- mehl 0 Pik. 27.75—28.00, Roggemnehl 0 1 Aik. 26.50—26.75 RoggenwelK I Atk. 00.00-00.00, Weizenkleie Mk. 10.60-11.80, Weizenschalen Alk. 11.00—11.15, Roggenkleie Mk. 11.25—11.50, Malzkeiine Plk. 13.00—1 ‘..25, Biertreber 14.00—14.25, Raps Mk. Ou.Ou—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
fleisch pr. Pirmd 84—100 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 94—98 Psg^ Lamnielfleisch pr. Pid. 70—96 - fg., Kartoffeln pr. loO Kg. 5.00 bis 5.50 Pik., Weißkraut das Stück <>0 bis 00 Psg., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch das Liter 22 Psg„ Nüsse 100 Stück 50—6o Psg,, per Ztr. 0—00 Äk., Birnen das Pfund 12 bis 15 Pfg., Aepfel der Zentner 15 bis 25 Alk. Marktzett von 8 bis 2 ilfir.
r.6. WkcSbaven. B' ehhol »Mar k tbe r icht vom 7. April. 9lu>trteb: Rinder -G (Ochsen 53, Bullen 0, Kühe 23), Kälber 37,
Ochsen.
Vollfleischige, ausgeinästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt . die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge fleischig«^ nicht ausgemästete und ältere ausgemästete .........
Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe.
Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw Vollfleischige ausgeinästeteKühehöchstenSchlach- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ...... allere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen ....
Kalber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schafe.
Stallmastschase:
Mastlämmer und jüngere Masthammel . Schweine.
S ch io e t ir
Vollfleischige Schweins von 80—100 kg Lebend» gewicht 58-59'/?
Vollfleischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 58-56'/,'
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 59-601/,
Dollflelschige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ..............58-00
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
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