Au» Stadt und Land.
Gießen, 8. Februar 1913.
•* Bahnpersonalien. Versetzt wurden Bahnmeister Conrad von Oberaula nach Gießen, Eifenbahnaffistent Machwirth von Stockheim nach Elm, Eulenberg von Betzdorf (früher in Gießen), nach Frankfurt, Bahnmeister- diätar Zöller von Gießen nach Betzdorf, hessischer Re- gierungs-Asiessor Kilian von Darmstadt zur Eisenbahndirektion Hannover. Die Prüfung bestand Schaffner Ludwig Schneider in Gießen als Zugführer. Eine Belohnung erhielt Bahnwärter Pabst in Alsfeld für Abwendung einer Betriebsgefahr.
** Vortrag über Freimaurerei Man schreibt uns: lieber „Freimaurerei und religiöse Krisis der Gegenwart" wird auf Einladung der hiesigen Freimaurerloge Tr. phil. H o r n e f f e r aus München am Montag abend in der neuen Universitätsaula sprechen. Dr. vomeffer ist ein begeisternder Redner, der sein Dhema mit tiefem Emst erschöpfend behandelt, ein Mann, dessen Hostes Wissen und lebendiges Wort schon auf Tausende von Menschen einen gewaltigen Einfluß au4geübt hat. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß Tr. vomeffer auch hier sein Publikum finden wird, um so mehr, als es auch in Gießen für viele von Interesse fein wird, aus berufenem Munde Sachliches und Tatsächliches auf diesem Gebiete zu hören.
♦♦ Vom Alldeutschen Verband wird uns geschrieben: Die politischen Verhältnisse sind durch die Erneuerung des Balkankrieges wieder bedenklicher geworden. Werden sich die Bulgaren mit der Eroberung Adrianopels begnügen, sind weitere Verwicklungen kaum zu befürchten. Sollten sie aber ihre Drohung wahrmachen wollen und die Hand auf Konstantinopel ausstrecken, so kann infolge der dann mit Sicherheit zu erwartenden Kompen- sationsfotderungen der Großmächte die Lage für Deutschland sehr ernst werden. In den kritischen Zeiten der letzten Jahre hat die Presse, die den Frieden um jeden Preis erhalten wissen möchte, viel mit dem Hinweis auf die schlimme wirtschaftliche Lage gearbeitet, die ein Krieg über Deutschland bringen würde. Eine Aufklärung über die wirtschaftliche Lage Deutschlands im Fall eines Krieges ist daher nicht unwichtig., Der hiesige Alldeutsche Verband wird Gelegenheit dazu geben in einem Vortrag, don der frühere Reichstagsabgevrdnele Amtsgerichtsrat La l tm ann-Schmalkalden am nächsten Donnerstag in Steins Garten über diesen Gegenstand halten wird.
Landkreis Gießen.
r. Londorf, 7. Fcbr. Heute abend erstrahlte unser Ort zum erstemnale in elektrischer Beleuchtung. Es sind etwa 80 Häuser bereits angeschlossen, eine größere Zahl wird wohl noch folgen.
Kreis Alsfeld.
ok. Ohmes, 7. Febr. Das vierjährige Söhnchen eines hiesigen Schlächters kletterte in einem unbewachten Augenblick auf den Rand des Wurstkessels und stürzte in die kochende Brühe. Der Junge verbrannte sich derartig, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird-
Kreis Schotten.
st. Schotten, 7. Febr. Auf Ersuchen des österreichischen Kreisgerichts in Neutischein wurde heute der hier in Stellung befindliche Handlungsgehilfe Karl Münster aus Mährisch-Weißkirchen, 20 Jahre alt, der wegen Betrugs steckbrieflich verfolgt wird, durch den Polizeidiener Faatz festgenommen und in das Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert.
r. Ulrichstein, 6. Febr. Gegen 2 Uhr überflog ein Flugapparat unseren Ort und verschwand mit großer Geschwindigkeit in der Richtung nach Lauterbach zu. E§ war das erste Flugzeug, das unsere Gegend aufgesucht hatte.
perckm hinsichtlich der Rentabilität des Betriebs des Braunkohlen - wertes aufrecht. Es ist nur zu begrüßen, daß das im Vorjahr beschlossene Projekt der Errichtung einer Brikettfabrik von der Regierung nicht zur Ausführung gekommen ist, da damit die Rentabilität noch weiter berabgebrüctt worden wäre.
Als weiterer Ersatzvoften an Gehaltsteilen soll in der Abteilung A, Grube und Preßsteinsabrik, ein Betrag veremnahml werden, wie er der Inanspruchnahme des Personals der Bergwerksdirektion rür die Vermittelung des einheitlichen Kohlen bezugs entspricht.
Kreis Friedberg.
x Bad-Nauheim, 7. Febr. Die heutige Sitzung der Stadtverordneten befaßte sich mit der städtischen Rechnung Tür 1911 und mit dem Voranschlag für 1913, die genehmigt wurden. Zunächst kam die Rechnung für das Berwaltungsjnhr 1911 zur Verlesung. Es haben abgeschlossen: die Rechnung des städtischen Gaswerks mit 135812,4(1 Mt. in Einnahmen und 135526,27 Mark in Ausgaben (ein Ueberschuß von 15 000 Mk. floß an die Stadtkasse ab): die Rechnung des städtischen Elektrizitätswerks mit 136 571,75 Mk. Einnahmen und 136 385,40 Mk. Ausgaben; die Rechnung des städtischen Wasserwerks mit 104 386,20 Mk. Einnahmen und 104 232,93 Mk. Ausgaben: die Rechnung des städtischen Krankenhauses mit 34 105,13 Mk. Einnahmen und 33 720,63 M. Ausgaben: die Rechnung der Stadt ibie Summe von Betriebs- und Vermögensreckrnimg) mit 896 033,63 Mk. Einnahmen und 875 721,70 Mk. Ausgaben. Sodann wurde in die Besprechung der Haushalt ungs vor - anfchläge für das Rechnungsjahr 1913 eingetreten. Zu bemerken ist dabei, daß, der Voranschlag, der voriges Jalw mit 1 007 538,99 Mk. zum erstenmal die erste Million überschritten statte, ,veiler- (nigcmacbfen ist. Es schließen für 1913 ab: Der Voranschlag des Gaswerks mit 127 821 Mk, wobei in den Ausgaben ein llcberffhnf; von 10 000 Mk., der in die Stadtkasse fließen sott, enthalten ist: der Voranschlag des E1 ek t r i z i t ä t s- w e r Ts mit 132 350 Ml : der Voranschlag des W a s se r m c r l s> mit 103 200 Mk davon entfallen auf Wasserverkauf allein 95 400 Mark : der Voranschlag des Krankenhauses mit 37 860 Mk. bei den Einnahmen ist ein Zuschuß der Stadt von 15 200 Mk. borge) eben'; der Voranschlag der E r nst Ludwig - Scstul e bet einem Zuschuß der Stadt von 28 000 Mk mit 56 380 Mk. Der Voranschlag der 2t.:?: ist zu einer recht ansehnlichen Gefam' summe angewachsen, denn er schließt mit 1 104 391 Ml ob. Größere tteberschüsse ergeben n. a außer dem bereits erwähnten Gaswerk nur: die Märkte 2600 Ml, die städtisäx-n Apotheken 10 500 Mk., Verbrauchsabgaben 10 800 Mk., die Wertzuwachs steuer 5000 Mk., die Gemeindesteuer 371 395 Mk.. die Besitz wechsel abgabe 9700 Mt , die xyimbeiteiiCT 2320 Alk., die Jagden 2193Mk., die Fcldgrundstücke 4000 Ml. die Bergütuna von der Lande- vorsid eruug^anstatt 7000 Ml Die tz.eträchllichen Ucbm'drjnc, die das Wasser und das 5lektrizitätSw«k liefern, können nich an die Stadtkasse absließen, ^da sie zu Tilgungszwecken gebrauch', werden Erheblich sind die Summen, die die Stadt für Sdmlen Straßen, Verwaltung uiw. aiinverlden muß. So sind u. o für die Stadtschule 67 940 Mk. für die Ernst-Ludwig-SchnIc 28 00 Mark, für die Gewerbeschule 450 Mk zuzuschießen, tvährend di Straßen, die Straßenbeleuchtung und das Reinigungswesen zu lammen einen Zuschuß von 68936 Mk. erfordern Für Armen pflege weiden rund >000 Mi auigewandt Die Polizei brauch einen Zuschuß von 21 670 Mk., die allgemeine Verma lttma «ne- solchen von 51400 Mk. Für Sana:anlagen sind 20 200 Ml vorgesehen, und an Provinzial und K-reisanstalten und 57 500 Ml zu zahlen. Für Kapital'insen ist ein -ins ' -ß von 21 900 Mk für Schuldentilgung ein solcher von 19 540 Mk und für dc Reservefonds ein solcher von 8000 Mk. ;u geinibren.
Vermischtes.
* Ein Deutscher in Petersburg verhaftet. In der Jfakskathedralc in Petersburg, die idOT loon von Brill an. tenbieben heimgefucht worden ist, wurde am (tttroocr von zwei Kirchenwächtern der Reikbsdeuttche Karl Sander hinter einem Heiligenbild schlaf e n d gerunoen. xxc Wächter zogen ihn hervor und fanden neben ihm cinci^.v) a m m e r und eine Beißzang e. Der Gedanke lag nahe, daß esaiwcr einen Juwelendiebstahl in der Kirche geplant hatte. Er rwrbc Tcnge= nommen und sagte bei seiner Vernehmung aus, daß er uch «cit kurzem mittellos in der fremden Stadl aushalte. Er habe die deutsche Botschaft um Hilfe angeben wollen, 'm) aber schließlich geschämt, dies zu tun. In feiner Berzweittung habe er dann die Jsakskathedrale als Nacktguartier autgeiucht. ~ie neben ihm gefundenen Werkzeuge gehörten ihm nicht. Zander spricht etwas russisch. Er wurde der Geheimpolizei zur näheren Untersuchung übergeben.
* Eine kostspielige Ohrseige Die Einschätzung einer Shrseige hat zu allen Zeiten geschivantt: aber schwerer tarnte diese nachdrucksvolle Beleidigung kaum je in Preußen geahndet fern, als im 'Jahre des Heils 1716 in Magdeburg. Em Bericht darüber aus dem genannten Jahre besagt: „Zu Magdeburg haben sich Händel begeben, indem der Ober Empfänger und Landrentemeister Krand dem Rackhe Sckardio nach einigen schimpflichen schelt- Worten, wozu erster deniwch alle Veranlassung gethan, eine Maulschelle gegeben. Nachdem die Sache anhängig gemacket und untersuchet, ist 'der Spruch bat in ausgefallen, daß Krand dem Scstardio kniendt Abbitte thun, eine Ohrfeige wiedernmb von demselben aushalten und aus 3 Jahre nach Srandau gebracht werden, jedoch ihm frei)gegeben, jedes Jahr mit 1000 Rihlr. abzukauften, Weil deßen Chargen gar einträglich, glaubet man, er werde lieber die 3000 Rlhlr. erlogen, als fiel' aus dcrfelben possesston setzen/' Die Strafe erscheint um so härter, wenn man bedenkt, daß der Aufenthalt in Spandau keineswegs eine custodia hvueita, vielmehr eher einer Zuchthausstrafe gleich kam, oder gar noch schlimmer war als diese, da sie im Soinnstause verbüßt werden mußte. Zudem waren tausend Taler in damaliger Zeit eine sehr erhebliche Sirmme, so daß dem Herrn Landrentemeister die verabreichte Ohrfeige etwas teuer zu stehen gekommen ist.
* Eine tragikomische Beleidigungsklage wird demnächst das Baniberger Schöffengericht beschäftigen. Ein Gvmnasialprofesfor hatte einem Bekannten einen Baud von Heine auf acht Tage geliehen. Es dauerte aber acht Wochen, und das Buch kam nickt zurück. Auf verschiedene Mahnbriese erhielt der Prosessor keine Antwort. Da wurde er zornig und klebte auf eine Postkarte folgenden Zeittingsausschmt!: „Ter Deutsche kauft keine Bücher, er leiht sie und gibt sie nicht mehr zurück." Jetzt ließ der Adressat den Professor zum Vermittlungsamt vorladen, und da er nicht erschien, ihnr durch einen Anwalt schreiben, er werde ihn verklagen, denn einen solcheii Vorwurf könne er sich nicht bieten lassen. Aber das Buch hat der Professor immer noch nicht zurückerhalten, denn der gute Freund hatte es einer Hausdame geliehen, und diese hat es weitergegeben.
* Der „Z i ff e rb l a t tm al c r" — ein neuer Ber u f. Dio Einführung der Vieriindzwanzigstundenzählnng in Frankreich hat einen neuen Berus ins Leben gerufen, den des Zisser- blattmalers. Aus ben Straßen übt er sein Handwerk aus: er fragt die Vorübergehenden, ob ihre Uhr bereits die Vierundzwanzig- sttindenzähluug auf dem Zifferblatte enthalte und graviert dann die fehlenden zwölf Zählen auf Wunsch mit geidmiter Hand ein. 50 Centimes, das ist der Lehn, beit er für seine, wie der „Gaulois" berichtet, recht geschickte Arbeit verlangt. Er soll sich babii gut stehen, penn vorläufig hat er durchaus nicht über Arbeilsmangel zu klagen. — >Bei uns ginge das wohl auch, weil niemand merkt, daß. es mit der.Einschaltung der Ziffern allein nicht nctan ist, sondern auch eine Aenderung des Werkes nötig ist. Tie Red.)
* Boshafte Frage. Herr Grünschnabel: „Na, ^Doktor, wenn Sie Sinn für etwas Schönes haben, bewundern Sie mal doch meinen Stock, Griff tadelloser Rhinozeroszahn." — „Ah, — sehr interessant, — wann haben Sie sich den denn ziehen lassen?"
Markte.
wleßeii, 8. Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wocken- morkte kostete: Butter bn§ Pfimd 1,00—1.10 Vif., Hühnereier 1 Stück 9—10 1 la^ 2 Stück 00 Pia., Enteneier 1 Sttick 0—0 Big., Gänserier ]St. 00 Pi., Käse das Stück 6—8 Pfg., Käsematte 2Stück 5—6 l 1g., Tauben w Br. 0,»0—1,00 SD?f., Hühner vr. St. 1,00—1,60 Alk., Dolmen vr. Stück 1,50— 2,50 9)if., Guten vr. St 2,00-3,00 Mk^ Gänse das Pfd. 70—80 Pfg^ Scbsenfleisch vr. Pid. 92—100 Vfg., Rindfleisch vr. P'imd 90—94 Pfg., Kubfleisch 80 Pig„ Schweinefleisch in-. Tßnid ‘0—110 Pia., Kall-fleisch vr. Pid. 92—96 i-fg., Haniiiielfleisch vr. Pid. 70—90 Pfg., Kartoffeln vr. 1 <’O Kg. 5.00 bis 5.50 Alk., Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 6,00—8,00 Alk., Piilch das Vifer 22 Pfg^ Siiisse 100 Stück 50—60 Psg., ver Ztr. 0—00 Mk., Birnen das Pfund 12 bi§ 15 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 ühr.
ke. Frankfurt a. M., Febr. Heu- un d Slrobmarkt. Angefahren waren 14 Wagen Hei:, Woaen Stroh. Bezahlt wurde für ''C'i 3,40 Alk., Stroh iKorulana'troltt O.cx>- 0.00 Mk^
Wirrsirotz 0,00—0,00 Alk. Alles für 50 Kilo. Geschäft schienpend. Die Zufuhren waren aus den Rrencn Hanau, Friedberg und Dieburg.
§pie!p!an »cs Gießener Statzttheaters.
Tirektion: Hermann Steingoettct.
Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 3'/, Uhr, bei Volks- preisen (unter Mitivirkung der Kaoelle des lnesiaen Fnianterie-Regi inents Kaiser Wilhelm 91 v. 116): Kinder - Vorstellung : .Klein ‘t'änmling." Ende 1 Uhr. Abends 71/. Uhr, bei flemen Preßen (unter Dlitwirkinig der Kapelle des hies. Inf -Reeiineuls Kaiser Wilhelm 9lr. 116): »Porkellüiz Nr. 10/ Ende IO1/, Uht. Dienstag, den 11. Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (lö. Diens- taa-Aboniiement-Porslellimg)Gasisviel von Frl Riza 9 a j o r oo’ii Teulschen Theater m Berlin: »Emilia ölalotii." Emde gegen 109j Ubv. Mittwoch, den 12. Februar, abends 7 Ubr, bei ceivohn- hdicn Preisen (15. MiltwockvAbviinemend-Vorsteilung): Go'k'viel von Frl. Riza B a j o r vom Deutschen Theater in Berlin : »Niobe “ Ende 91 ? Uhr. Tonnerstaa, den 13. Februar, abends 8 Uhr 'außer Abonnement, bei erhöhten Preise», Abonnenten gegen Borweis des 5. Ermäßtannaskiivons geivöbnltdie Preise): EnmnaligeS Waftfviel des Friedrich-Wilhettnstädtüchen Schouivielhanses Berlin: Zweiter Kamniersviel--Adend: „Belinoe." (Neuheit tt Ein Lrebesstiick in Hirn Anfzögen von Herbert Eulcubeig Ende gegen 11 Uhr. Frcitaa. ^cn 14. Februar, abends 8 Ubv <16. Freitag - Abonncment-Pov- 'leäungi : .Der Retter in der 91 ot' Ende 10V? Uhr. Sonntag ^en 16. Februar, abends 8 Uhr, lei kleinen Preisen: Benefiz nir ^en Regisseur Hermann Norden: .Tie Herren Söhne.' Bolts- ftlief in 3 Akten von Oskar Walter und Leo Stein. Ende 10K Ubr.
Spielplatt der vereinigten frankfurter Stadttheatet.
Opernhaus.
Sonntag, den 9. Febnim, nachmittags T/,4 Uhr: .Der Grgi von Luxemburg" Abends 7 Uhr: „Ariadne auf NaroS." Plan tig, den 10. Februar, abends ' ,8 Uhr: .Der liebe Aiignüiu." Tiens tag, den 11. Februar : .Ter Rosenkavalier." l'littrood), de >
-'ebrunr, abends 1 .8 Uht: .Der Zigennerbaron." Donnerstag 'en 13. Februar, abends 6 Ubr; .Tie Meilierkinger von Nurn crgck Freitag, den 14. Februar: .Ariadne auf Naxos." Samstag, den 15. Februar .Tic verkam'te Brant." Sonittaa, den 16. 'Febr lachmittags ' 4 Uhr: „Ali Wien.- 'Abends 7 Uhr: .Ter fliegende olläuder.- l'iontag, den 17. Febr. abends Uhr: „Caval ci '.sti ana- Hierauf: .Ter Bchazzock Dienstag, den 18. Februar Tev ferne Klang.' Thtttoocb, den 19. Februar, abends 1 i Uhr icr liebe Augnstm."
Schauspielhaus.
Sonntag, den 9. Febr., n 'xi mittags ' ,4 Uhr: .Tie Hochzeit de Ao«rt." AbendS 7 Ute: »Püppchen.' S'lontag, den 10. Febr. > Graf Pevi.E Vorher: .Wann wir allem.' Tiersiag dcn
111 Februar: .Ein idealer Gatte.' MMiooch, den 12. ck-bnmr
nachmittags ' ,8 Uhr: »Wilbelm Tellck Abends 7 Uhr: .Graf -Lemck Vorher: .Wann wir altern." Tomierstag, den 13. Februar, ibendS Uhr: .Puovchen.' Freitag, den 14. Februar, abends ^'8 Uhr: .Puppchenck Samstag, den 15. Februar: .Romeo und 3tilta.' Sonntag, den 16. Februar, nachmittags */,4 Ubr: .TaS Nörchen vom Wob." Abends 7 Uhr: .Romeo imb Julin." Mon- tng, den 17. Februar: .Puvvchenck Tienstaa, den 18. Februar: Graf Pevi “ Vorher : .Wann wir altem." Mittwoch, den 19. Febr., nachmittags 1 3 Uhr: „Wilhelm Dell." Abends 7 Uhr: Die Zarin".
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends nm 7 Uhr.
4.
Febr. 1913, 12 l hr nactits
rur dringende Fälle ist am ^onntÄjf» üeo sich er anzntreffen:
Zahnarzt Seltersn-es 77.
Die nach- 1 aptIo 'ind am Sonntag, 9. behenden nül Zilü von 1, Unr rmtta»- bis nur für dringende Fälle steh -r anziitreffen:
Dr. Richtor, Frankfurter Strasse !>r. Schäffer. Ploc-stras-e 9
Kirchliche Nachrichten Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 9. Fe b rn a r, I n v o k a v i t. Kollekte -um Besten des Kirchbaues in der evangelischen Gemeinde Rinderbiiaen.
Gottesdienst. In der Stadttirche.
Vormittags 91/.. Uhr: Vrofefior D. Schi an.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgememde.
Psgrrer Schwab«
Alands 6 Ulw: Wtwc D. Schlosser.
Diontag, den 10. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigimg der fonfirmteiicn fMläbchcn der Mattlstiiisgetneinde.
Mittwoch, den 12. Februar, abenos 6 Uhr: 2. Passionsandacht.
Pfarrer Schwade
In der Zohanneskirche.
Vormittags 97. Uhr: Piarrasinkcnt Hoff m a n n.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die ^iikasgemeinde.
P'arrajsistent Hoffmann.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
?lbeiids 7'/. Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukäsaenieiiide.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibekbesprechtmg im Johminessaal. Vortrag von Pastor Klose.
Freitag, den 14. Februar, nachmittags 5 Ubr, im JolwnneS- saal: Veisammlmig der beiden FrauenmisnoiiSvevkine und dU -ctneindeü.auenvereiiie. Vortrag von Frau Tr. L i« bendörset aus Stuttgart über die Alifgaben der ärzilichen Misüon.
Ülbeiids 1 ,6-7.8 Uhr: Vereinigung der hmfinnievten n>eib- liehen Fugend der Johannesgememde.
Nächükün'tigcn Sonntag, den 16. Februar, fiiidet Beichte und heiliges '2lbcnbmabl für die Lukas- und Iohannesgenicinde gemein» Itmr statt. Amneldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Ter Wartburg - Verein (Wetzsteinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelstimde, jeden Pllttwoclwbend eine Tnrnstlmdc und jeden Donnerstagabend einen Lese- und Spielabend.
Tas B i b e l k r ä u z ch e n für Sch ü I er h ö Here r L ein- a n ft n 11 c n findet ftott im Johannessaal, und zwar jeden Mitt- ivoch nm 5 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uhc für die ältere 9lbteilung. Das Bibelkränzchen für S ch ü l c r i n n en höherer Lehranstalten ans der Johamiesgemeinde jeden Tienstag um 6 Uhr im Johannessaal.
Evangelischer Gottesdienst.
Mainzlar: Somttaa, den 9. Februar, vormittags IQ.
Pfarrassistent Klingel.
Aalholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag, den 8. Februar:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gekegenhelt zur heil. Beicht.
Sonntag, den 9. Februar, l.Fasten-Sonntag:
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
„ um 7 Uhr: Tie eilte hl. Messe.
„ um 8 Uhr : Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Heil. Metze mit Predigt.
Nachmittggs um 59, Uht: Ebrifienlehre, dciraufPassionSandachi.
Tienslag und Freitag, abends um 67, Uhr, ist Faftcnandacht.
In Grün berg um 9V, Uhr: Hl Messe mit Predigt.
In Huugcn um 9", Uhr: Hl Messe mit Predigt.
SalemGold
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