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9.1.1913 Erstes Blatt
 
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Die Heraufsetzung des Alters für Schlacht-

ist zu verfolgen.

Eine genaue Preisnotierung für Vieh

kälber ist wünschenswert.

Amtlich wird aus Ludwigs-

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du

Zwei Jungen wollen sich hauen

lautet die Antwort.

Wer sind

seinem Laden vorbeischießt. und das will ich verhindern

am des

und Fleisch ist durchzuführen. Lieferungsverttäge zwischen Land­wirten und Stadtverwaltungen können zur Erreichung stabiler Ver­hältnisse beim Vieh- und Fleischverkauf in vorteilhafter Weise beitragen. Lebhafter Beifall lohnte auch diesen Redner für seinen interessanten Vortrag.

AnziehüngApunkt der Insel, die immer weniger Leben zeigt. Aber in dem halben Jahrhundert, das seit der Restauration ver­flossen ist, hat die Zeit von neuem schwere Spuren des Verfalls hier hinterlassen. Statt der stilechtcn Tapeten sind die Zimmer mit ganz gewöhnlichen Tapeten versehen; die Möbel machen durchaus keinen historischen Eindruck, und das Haus selbst ist in seinen Grundfesten ersckchttert; in wenigen Jahren wird es völlig dem Untergang geweiht sein. Die Regierung, die in ihrem Budget 9000 Franks jährlich für die Denkstätten von St. Helena ausgesetzt hat, kümmert sich nicht um die historische Stätte. So verfällt sie zusammen mit der Insel selbst, deren Einwohnerzahl immer geringer wird, und die keine politische oder wirtschaftliche Bedeutung mehr besitzt.

frhcn erbanmuiiMimdiii ans, mein Lieber, und ich verstehe nicht, wie man sich so lange mit einem Katarrh hcrnmvlagen kann. Bon selbst vergehen solche Dinge nicht, wo bl aber kann man sich die schwersten Erkrankungen mit verschleimten Katarrhen AUAielien. Also kaufen Sie sich Fans ächte Sodener Mineral-Pastillen! Die sind in ihren wirk­samen Bestandteilen Produkte von im Kurgebrauch befind­lichen Sodener Gemeinde-Heilouellen, und ungezählte Tau­sende können Ihnen bezeugen, das; Fays ächte Sodener eine ideale Hilfe für Leiden Ihrer Art sind. Besondere Kenn­zeichen: Der 9t(tmeFay" u. weiger Kontrollstreifen mit nmtl. Bescheinigung des Bürgcrmstr.-Amtes Bad Soden a. T. fss18/12

13. Februar befreite sich sein Geist von der Gebundenheit irdischen Wallens.

* Der FriedensstifterAber Junge, warum rennst denn fr?" fragt der Torfkaufmann einen Buben, der an

Vermischtes.

Die deutsche Südpolarexpedition. Oberleut­nant F i l ch n e r telegraphiert aus Buenos-Aires: Das Schiff Deutschland" ist hier eingetrosfen. Es muß im Dezenrber noch­mals südwärts fahren, um die Forschungen programmäßig durch­zuführen. Rach Durchquerung von 1200 Seenreilen in den Breiten des Eisgürtels wurde im Februar bei 76 Grad 35 Minuten südlicher Breite und 30 Grad westlicher Länge neues Land ent­deckt und nach dein Ehrenprotektor Prinzregent Luitpold genannt. Das Land wurde bis 79 Grad südlicher Breite und 30 Grad westlicher Länge sestgestellt. Auf dem 78. Breitegrad schließt sich hieran als südliche Begrenzung die Weddelsee, nach Westen zu die Kaiser-Wilhelm-Barriere. Als die Landung oaselbst durck)- gesührt wurde, wurden durch die Springflut mehrere Quadrat­kilometer samt der Station abgcsprengt. Die Station wurde an Bord gerettet. Das Schiff kam anfangs März in die Eisdrift. Wertvolle Ergebnisse sind erzielt worden. Ausrüstung und Schiff sind in bester Verfassung. Die Tiere, der Proviant und die Kohlen sind vollständig intakt. Im August starb in Südgeorgien der verdienstvolle Kapitän Vahsel am Herzleiden. Professor Penk, der Vorsitzende der Geographischen Gesellschaft, teilt uns hierzu folgendes mit: Nach dem vorstehenden Telegramm ist Oberleut­nant Filchner im südlichen Eismeer 400 Kilometer weiter südlich gelangt, als es bisher in der Weddelsee geschah. Ein Vordringen in die vereisten Antarktika wurde durch das Zerstören eines Teiles der Eisbarriere, auf der sich die Station befand, vereitelt. Die Seereise bedeutet einen großen Erfolg, wie ihn die maritimen Expeditionen der Antarktis seit langem nicht erzielt haben und bezeichnet die Entdeckung ähnlicher Verhältnisse in der Weddelsee, wie sic in der Roß-See als Ausgang weiterer Vorstöße gegen Süden erfolgreich gedient haben.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffcntlicv- Welle t. u u u e l l e Gi eßen.

Wetteraussichten in Hessen <ür Freitag, bett 10. Ian. 1913: Stellenweise Morgennebel, wechselnd bewölkt, trocken, Frost.

denn die Jungen?"Bill Penkins und ich!

* Ein Gemütsmensch.Ach, dein Papa sieht doch eigentlich reizend aus mit seinem schönen weißen Haar." Ter Sohn, stolz:Ja, und das habe ich ihm verschafft."

nnch das Recht, seinen Weiterverkauf zu fordern, wenn er M un­menschlich behandelt wird, aber dies Privileg ist nur ein Hohn mehr für die Frauen, die im Harem eingeschlossen der Grau­samkeit ihrer Herren wehrlos preisgegeben sind.

Die Französin erzählt von furchtbaren Züchtigungen, deren Zeugin sic gewesen ist, und ruft in flammenden Worten den Staat zur Bekämpfung dieser entsetzlichen Zustände auf. Der Sklaven handel ist nämlich auch heute noch eine Institution des marok­kanischen Staates, seit Mulai Hassan ist zwar nur der Verkauf von Negern und Negerinischlingen gestattet: der Verkauf jedes Einzelnen muß auch durch den Kalifen genehmigt werden, aber dies geschieht immer und ist nur eine Formalität, denn der Sultan erhält, wie vom Getreide und von anderen Waren, ein Zwanzigstel des Kaufpreises.

kf. Ein Schirm-Haus in Alaska. Einem ameri­kanischen Lehrer, namens A. M. Maxwell ist jüngst auf einer Wanderung in Alaska in der Nähe der Behringsee eine wichtige archäologische Entdeckung geglückt. Er stieß auf einen Haufen von Geröll, der augenscheinlich durch die Wirkung des Eises aufgetürmt war. An einer Stelle hatte die spätere Wirkung des Wassers Teile eines sehr primitiven Hauses bloßgelegt. Maxwell machte sich sogleich an die nähere Untersuchung. Nach der Ent­fernung des Gerölls blieb das Gerippe eines vorgeschichtlichen Hauses übrig, das außerordentlich gut erhalten war. Bei diesem archäologischen Funde handelt es sich um ein Gerippe, in des Wortes wahrster Bedeutung, denn als tragende Teile des Hauses gehen von einer in der Mitte stehenden Steinsäule schirmstangen- artig eine ganze Reihe von Rippen aus, über die offenbar das verlorengegangene, vielleicht aus Tierfellen hergestellte Dach aus- gespannt war. Von welcher Tierart die Rippen stammen, konnte Maxwell nicht feststellen. Ihre-Länge beträgt 69 Meter. Wahr­scheinlich also handelt es sich um Rippen einer Walfischart von außerordentlicher Größe. Beim Graben in die Tiefe stieß Maxwell auf ein Steinbeil, von 27 Pfund .Gewicht; ferner fand er ein steinernes Messer und schließlich einen gewölbten Stein, der viel­leicht als Ballast in einem Boote gedient hat. Diese Steine hat Maxwell sogleich mitgenommen, und die amerikanische Regierung wird sie einem Museum überweisen. Es soll nun eine Expedi tion nach der Wohnstätte ausgesandt werden, J}ic die Nach­forschungen fortsetzt und auch das Schirmhaus selbst vollständig ausgräbt, so daß es auch in ein Museum gebracht werden kann, eine Arbeit, die Maxwell allein wegen der Größe der Gegen­stände natürlich nicht in Angrifs nehmen konnte.

Wagner und d i c Zahl 13. Manche abergläubische Gemüter sind vielleicht mit bangen Befürchtungen in das neue Jahr getreten, gilt doch vielen die Zahl 13 als ein böses Omen. Wenn solche abergläubische Befürchtungen einer Widerlegung be­dürfen, wäre Richard Wagners Leben und Schaffen der beste Beweis. Tenn im Leben des Meisters hat bekanntlich die Zahl 13 eine besonders große Rolle gespielt. Richard Wagner wurde 181.3 geboren: die Quersumme dieser Zahl gibt 13, so daß allein in seinem Geburtsjahr bereits zweimal die so oft mit Unrecht verleumdete Zahl 13 vorkommt. Sein Name besteht aus 13 Buch­staben. Wagner bat 13 große Werke geschaffen, und er selbst hat erklärt, daß seine Karriere am 13. eines Monats begonnen habe. Tannhäuser wurde am 13. April vollendet und am 13. März in Paris zum ersten Male aufgeführt. Wagner verließ Bayreuth am 13. September, der September ist der neunte Monat, die Ziffer des 13. 9. ergeben als Quersumme wiederum 13. Und

Hafen gemeldet: Im hiesigen Bahnhof entgleiste bei der Ausfahrt des Personeuzuges 201 nach Worms heute früh 5.05 Uhr die Lokomotive und drei Eilgutwagen bei Weiche 32 aus vor­erst noch unbekannter Ursache. Verletzt wurde niemand. Auch die Materialbeschädigungen sind gering. Personenzug 201 Tonnte, da das sechste bis siebente Gleis gesperrt waren, nicht verkehren. Seine Reisenden wurden mit Personenzug 704 be­fördert.

* Ein Sklaven markt in Marrakesch. Tie Zeiten, da die Sklaven zu Schiff nach Marokko gebracht wurden und Seeräuber auf unglückliche Christen Jagd machten, sind zwar längst dahin, aber, die Sklaverei existiert immer noch in Marokko und Marrakesch ist wie vor Hunderten von Jahren der Haupt­markt für diesen schändlichen Handel. Zwar hat die französische Regierung den Verkauf von Menschen in allen ihren afrikanischen Gebieten verboten, aber es fehlt in Marokko nicht an Menschen­ware, die öffentlich feilyebotcn wird. Einen solchen Sklavenmarkt beschreibt in einer farbigen Schilderung die in Marokko weilende Doktorin Segel) int Matin. Ein großer, von kleinen Verschlagen umgebener Platz; in der Mitte em gedeckter Raum, in dem die Ware bei Regen angepriesen wird. Die Sklavenhändler führen ihre Opfer in Menge herbei. Frauen, Kinder, Jünglinge und reife Männer drängen sich durcheinander in den engen Verschlügen. Sie sind ruhig, denn sie wissen, daß Widerstreben nichts« hilft, und daß sie auf jeden Fall verkauft werden. Langsam füllt sich der Platz mit Kauflustigen. Endlich nahen die Tellals, die Be amten, die den Verkauf leiten. Sie eröffnen den Sklavenmarkt seierlichst durch ein großes Gebet. Stehend, die Hände geöffnet vor sich haltend, gleich als ob sie darin das Gebetbuch hielten, sagen sie mit lauter Stimme die erste Sure des Koran:Lob Gott dem Herrn des Weltalls, dem l^nädigen, dem Mitleidigen, dem Herscher am Tage der Vergeltung . . ." Nach dieser Zere­monie begibt sich jeder Tellal zu den Sklavenhansen, der ihm zum Kauf übergeben ist. Tie Ware wird noch schnell etwas herausaeputzt; die schmutzigsten Gewandfetzen werden durch hüb­schere Tücher ersetzt. Tann rennen die Tellals int Eilschritt um den Platz, die Preise aussckweiend, gefolgt von den Männern, Frauen und Kindern, die verkauft werden und mühsam hinter ihnen herkeuchen. Will einer einen Handel ab schließen, dann hält er die Laufenden an, prüft Zähne, Haare, Fleisch und Glieder des Opfers und beginnt um den Preis zu feilschen. Tie Preise sind nach Geschlecht, Alter und Fähigkeiten der Sklaven sehr ver­schieden. Für einen Mann von 24 Jahren, der nichts besonderes gelernt hat, zahlt man 16 Duros, d. h. etwa 70 Frs.: junge Mädchen von 10 oder 12 Jahren bringen dagegen 120150 Turos. Eine Frau, die gut kochen Fann, bringt bis zu 500 Turos. Kleine Kinder sind nichts wert und man macht mit ihnen feine großen Umstände. Trägt eine Verkaufte ein Kind an der Brust und erklärt der Käufer, daß er die Frau allein haben wolle, dann wird der verzweifelnd Schreienden ihr Kleines ein­fach fortgerissen, und beruhigt sie sich nicht bald, so wird sie mit Stockschlägen getröstet. Ztvar hat der Sklave dem Buchstaben

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Das sterbende St. Helena.

WS Napoleon tot war, begann auch das Sterben von St. Helena."

Dieser Satz ist das Leitmotiv eines Aufsatzes über die Schick­sale der weltberühmten Insel nach dem Hinscheiden ihres größten Bewohners, den Alberio Cahuet in der Revue veröffentlicht. Die Garnison von 3000 Mann, die 600 Geschütze und die Kriegsschiffe, die die Insel bewacht hatten, wurden entfernt, da es niemanden ntefyr zu bewachen gab. Nur noch 3 Kompagnien Infanterie blick,en. Tie indische Kompagnie, die eigentliche Be­sitzerin von St. Helena, die während der Gefangenschaft Napoleons durch einen besonderen Vertrag die Verwaltung der Insel der britischen Regierung überlassen hatte, machte wieder ihre Rechte geltend. Die Befestigungen, die kurz vor Napoleons Tode vollendet worden waren, verfielen; die Gärten, die der Kaiser angelegt hielte, wurden von Llckerbauern in Besitz genommen. Durch das Hervortreten des Ackerbaues wurde der Handel der Insel so ziemlich lahmgelegt. Kurz, es ging eine völlige Veränderung vor sich. Nur das Andenken des großen Korsen lebte noch und zog zahlreiche Pilger ab.

Diese Wallfahrten zum Grabe des Kaisers boten Gelegenheit zu einem einträglichen Geschäft; es entroufdte sich eine regel­rechte Fremdenindustrie, und man klagte über die schamlose Aus­beutung, die sich die Fremden gefallen lassen mußten, die das Val Napoleon besuchten. Als 1840 die Mitglieder der franzö­sischen Mission von St. Hckena, die den Kaiser in die Gefangen­schaft begleitet hatten, Longwovd besuchten, fanden sie nicht nur die ganze Umgebung völlig umgeftattet und verwüstet, sondern das Wohnhaus des Kaisers selbst war in einem schändlichen Zu­stand. Das Schlafzimmer wutzde als Stall benutzt; ein Farmer hatte hier sein Rindvieh einquartiert; der Salon, in dem Napoleon gestorben war, mar in eine Scheuer umgewandelt, in der man Gerste aufbewahrte und auch mahlte. Auch die Gemächer des General Gourgaud waren in Ställe verwandelt. Während damals bei der feierlichen Ueberführung der Leiche nach dem Jiwalidendom in Paris der Ruhm des Kaisers die ganze Insel erfüllte, hatte man für fein Andenken schlecht gesorgt. Als Napoleon III. Präsident und dann Kaiser wurde, versuchte er sogleich energisch, den unwürdigen Verhältnissen auf St. Helena ein Ende zu machen. Durch seinen Gesandten in London trat er mit der englischen Regierung in Verbindung, um das ärger liche Geschäft, das mit dem Gefängnis und dem Grabe des Kaisers getrieben wurde, zu verhindern. Der einzige Ausweg war die Erwerbung des Grmrd und Bodens. Für 178 565 Franks gingen das Grab und die Wohnung Napoleons 1858 an den französischen über, und die ehrwürdigen Denkstätten wurden nun, so gut es & wiederhergestellt. Tas Grab wurde durch ein Gitter ge- ; das Hans von Longwood erfuhr eine vollständige Restau- ratvon auf Grund sorgfältiger Studien. Tie Veranda am Ein­gang evhielt wieder das Aussehen, das sie während der-Gefangen­schaft des Kaisers gehabt hatte, ebenso der kleine Wartesalon, der ftd) nach der Veranda öffnete. In dem Salon wurde eine Nlarmor- iüfte auf schwarzem Piedestal aufgestellt, zwischen die beiden Fensteröfftuingen, die das Totenbett Napoleons eingenommen halte. Das Schlaf-, Arbeits-, Bade- und Vorzimmer, die zn einem Raum vereinigt worden waren, wurden wieder getrennt. Man trug Sorge, die Zimmer wieder genau so zu tapezieren, wie sie es vorher gemeßen waren, so daß 1860 die Wohnung des Kaisers immerhin wieder in einem annähernd ähnlichen Zustande sich befand, wie zuvor. Ein ftanzösischer Konservator wurde eingesetzt, dem zwei Gehilfen zur Seite standen.

Auch heute noch bildet diese Erinnerungsstätte den einzigen

Verwendung, welche von gefunben Feldern stammen. Dieses Mntemmngswesen wird in Hessen durch die Landwirtschasts- l^nnwer bei den Saatbaustellen mlsgefühtt.

D« Redner behandelte die verschiedmen Krankheiten in ein- Är Weise, machte, was besonders wertvoll war, praktische ige zu ihrer Bekämpfung und Verhütung und erntete leb- Hasten Beifall.

Den zweiten Vortrag hickt Regierungsrat Dr. Attinger- München über: Kann die deutsche Landwirtschaft den Flersch- hedarf unseres Volkes decken und welche Maßnahmen find weiterhin zu treffen, um diese Aufgaben zu erfüllen? Die Entwicklung der Viehzucht in den letzten Jahrzehnten hat in Deutschland große Fortschritte gemacht. Nicht nur in der Zahl, sondern auch im Gewicht haben sich Rindvieh und Schweine ver- arößert. Die Deutsche Landwirtschaft kann 95 Proz. des ein­heimischen Bedarfs an Fleisch decken und der Rest kann gedeckt werden, wenn man die Deutsche Landwirtschaft in die Lage ver­setzt, alle die hierzu nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Wenn Ende 1912 die Landwirtschaft dem Bedarf nicht nachkommen konnte, so ist dies darauf zurückzuführen, daß sie in den drei letzten Jahren ungünstige Jahre durchmachen mußte, wobei ent­weder durch Nässe -oder Trockenheit die Futtererzeugung un- ,günstig beeinflußt wurde. Dazu kommt noch das Auftreten der Maul- und Klauenseuche, der S.chweineseuche und des Scheiden­katarrhs. Der Redner faßte seine Ausführungen in eine Anzahl Leitsätze zusammen, von denen nur mitgeteilt werden soll, daß er der Einsckwänkung der Abmckkwirtschaft das Wort redet. Tie Ausdehnung des Futterbaues und die Steigerung seiner Erträge

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Hammerwerk und Hohlschleiferei. Wiederverkäufer gesucht.

A u s l e g c st e l l e der deutschen Patentschriften.

Die seit dem 1. Juli 1877 erscheinenden Patent­schriften über die vorn Kaiserlichen Patentamt in Berlin erteilten Patente können in unserer Bibliothek wochentäglich von 8l/2121/2 und 35l/2 Uhr lSamstagnachniittag ausgenommen) von jedermann inientgeltlich eingesehen werden. v°/>

Darmstadt, im Januar 1913.

Großh. Zentralstelle für die Gewerbe.

Der Direktor

des Gewerbemnseums und der Bibliothek.

Holzversteigerung.

Donnerstag, den 16. Januar l. I., vor­mittags 10 Uhr anfangend, soll aus der Waldung des Herrn Oekononiierat Müller zu Neuhof nach­stehendes Holz versteigert werden:

.5 Eichenstämme 0,20 Fm.

225 Fichtenstämme 75,12 Fm.

92 Fichten-Derbstangen 8,43 Fm.

1120 Fichten-Wellcn.

Zusammenkunft an der Reitbahn.

Leihgestern, den 7. Januar 1913.

Heß, Bürgermeister. 294

B9/1

verkauft.

Weltbekanntes Fabrikat ersten J

Randes .«Solide Preise . 'fcereeen» -

In Glessen bei Anßnst Förster, Bahnhofstrasse 66.

Ktmihchmstkimni!« der Geniciick Wißniiir.

Am Montag, den 20. d. MtS. kommen von 9l/a Uhr vormittags ab bei Wirt Bittendorf in Wißmar zum Berkaus:

Distrikt 11) b Rcukling. Eichen: 15 Rm. Scheit und Knüppel, 88 Rm. Reiser. Buchen: 221 Nm. Scheit und Knüppel, 353 Nm. Reiser. Distrikt 20 b Kubbach. Eiche: 20 Rm. Scheit und Knüppel, 23 Rm. Reiser. Buche: 15 Nm. Scheit und Knüppel, 39 Nm. Reiser. Fichte: 4 Rm. Knüppel und 10 Nm. unausgearbeitete Reiser. Distrikt 2.3 a und 24 a Bcckcrt (nm Trieb). Eichen: 100 Rm. Scheit und »nllpvel, 130 Rm. Reiser. Buchen: 65 Rm. Scheit und 51-nüvvel, 109 Rm. Reiser. Fichte: 6 Rm. Knüppel und 40 Rin. unausgearbeitete Reiser. Distrikt 2G a Kalten­bach. Eiche: 32 Rm. Scheit und Knüppel, 67 Rm. Reiser. Buche: 35 Rm. Scheit und Knüppel, 53 Rm. Reiser. Das 2 "Dhr. lange Eichenschichtnutzholz wird noch nicht mit«

Der Verkauf erfolgt in der angeführten Reihenfolge. Krofdorf, den 7. Januar 1913.

Der Bürgermeister: Braun.

Bau- u. Nutzholzversteigerung

Montag, den 13. d. Mts. werden im Gambacher Wald versteigert:

50 Eichen-Stämme 1529 Ztm. Durchm., 512 Meter lang 10,13 Festmeter,

481 Fichten-Stämme 14-36 Ztm. Durchm., 420 Metei

lang 150,35 Festmeter,

924 Ftchten-Derbstangen 818 Ztm. Durchm., 8-18 Mir

lang 76,62 Festmeter,

meistens Sparren.

Zusantmenkunst vormittags 9 Uhr am Pohl-Gonser Weg an der Jagdschneise.

Gambach, den 7. Januar 1913.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach.

R en hl.