** Tageskalender.
Abends
verfügen können.
Das Blatt
vier
von Skutari, Essad Pascha, getötet wurde, und daß sein Nachfolger seit gestern mit den Belagerern über die Uebetgabe Skutaris verhandele. Die Ueb^rgabe sei stündlich zu erwarten.
am del mit Di-
Vor Skutari
Mir" meldet, daß der Kommandant
halten.
Nach einem Wiener Telegramm glaubt man in dorti gen diplomatischen Kreisen nicht, daß irgend eine Großmacht F l o t t e n m a ß n a h m e n treffen würde, falls die D a r d a ncllenfrage durch die Einfahrt der griechischen Flotte in das Marmarameer aufgerollt werden sollte.
unr: .xmircu'ii) vir. Z".
Wohltätigtkits-Ronzert des Kronballer lcbcn
Q u a r t e t I v e r e i n s Sonntag nachmittag 5 Uhr im Saale des
Starkenburg und Nheinhessen.
R.B. Darmstadt, 7. Fcbr. Geh. Regierungsrat Haas ist in der verflossenen Nacht wieder von einem schweren Schlaganfall heimgesucht worden. Noch bis vor wenig Tagen beteiligte sich Geheimrat Haas eifrig an den Sitzungen der landwirtschaftlichen Verbände und wohnte noch am Dienstag einer größeren Versammlung wegen des Niedcr-Modauer Konkurses bei. Da Haas bereit im 74. Lebensjahre steht, ist sein Zustand außerordentlich bedenklich.
Berlin, 8. Febr. Zwischen Küstrin lind <5 o n n ober; sanden aestern Echarkschießübungen des Heldartillene • Htaimentö Nr. 18 Frunkiurl a. d. Oder auf drei Freiballon! stall. Einer der Gallons würbe ginn Sinken gebracht, du,: beiden andern verschivanden unversehrt in den Molken.
Leben war. — —,---------
Krankenhaus gebracht Ter junge Mann soll ein x\nge* * nieurschüler sein, der sich das Leben nehmen wollte, weil er sein Examen nicht bestanden hatte.
vorliegenden Kritiken sprechen sich sehr günstig über,Jou. rournöe aus. Am Tage vor der hiesigen Auffahrung gaucm daS Ensemble am Mainzer Stadttheatcr.
•• Diebstahl. Heute nacht wurde an§ einem Hau?» gang ein Fahrrad Marke I.Kohinor^ mit der Fabrik- Nummer 435 896 entwendet.
•• Aufgefunden wmden eine Anzahl Niepoths Rechenbücher, die ein Kind in einem Hoiraum versteckt hatte. Die Bücher sind jedenfalls gestohlen; der Eigentümer wird ersucht, sie auf der Kriminal-Abteilung deL Polizeiamts abzuholen.
PicbHDielbauS: Täglich Vorflellunq.
Museum des oberhessiscken GeschicktsvereinS.
Geössnet Soiwtaa vormittags 11—1 Uhr unentaeltlick.
Oberbessischer Kunstverein. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Neue Ausstellung. Geöswet täglich mit Ausnahme von Samstag) von 11—1 Uhr, 'conntagS non
Das Nachspiel zur Alarmierung der Straßburger Eanison.
lieber beit heiteren, aber auch unerhörten und etwas blamablen Fall in Straßburg ist bis jetzt noch kein amtlicher Versuch gemacht worden, die Angelegenheit für die Behörden tn etn günstigeres Licht zu setzen. Da es bekannt war, daß der Kaiser in Königsberg erwartet wurde, war es doch recht gedanketüos, daß alle die hohen Würdenträger stundenlang in dem Irrtum verharrten. Das Vorkommnis wird gelegentlich wohl auch einige Folgen haben. Hauptsächlich muß an die Vermeidung ähnlicl)>er Fälle gedacht lverden, jund das ist durch Einführung einer geheimen Verständi- gungsiveise nicht schwer.
Gegen den pensionierten Zahlmeister-Aspiranten W o l ter, der durch seine getäuschte Depesche am Mittwoch die Garnison alarmierte, ist das Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet worden. Seine erste Vernehmung hat bereits stattgefunden. Wolter hatte inzwischen, der „Straßburger Post" zufolge, einen T o b s u ch t s a n f a l l. Er wurde infolgedessen der psychiatrischen Klinik überwiesen.
Der vor kurzem wegen einer Broschüre ifbeir die Hagenauer Garnisonverhültnisse mit der Polizei in Konflikt geratene Schriftsteller Jung wurde als M i t w i s s e r resp. Ddittäter des fatschen Alarms in Straßburg verhaftet. Er war Absender des Telegramms, mit dem Wolter den Erfolg feinet Streiches einer Zeitungsredaktion angekündigt hatte.
©tabttbeater Sonntaa nach«
Frankfurt neu ausgestellt.
** Stadttheatcr. Es sei nochmals auf das nächsten Donnerstag stattsindende Ensemblegastsviel Friedcich-Wilhelmstädtischen Schauspielhauses in Berlin Herbert Eulenbergs LiebeSstüek ,Be linde* hinqeiütefen..
gestellt hat Auck der Landes-Ausschuß hat auf Anregung des Landeshauptmanns in Nassau aus seinem Dispositionsfonds einen Zuschuß von 600 Mark gewährt, um ein Werk zu sckxmcn, das nach \mi Anssplnck unserer ersten Autoritäten auf dem Gebiete der Musikwissenschaft, wie Prof. Dr Fohaunes Bolte und Prof. Dr. Mar Friedländer, ein Bor bild für die ganze deupchc Volksliederforschung ein Kulturdenkmal werben, wirb.
Au» Stadt und Can0<
Gienen, 8. Februar 1913.
DaS Volkslied im hessischen Hinterland.
Daß das Volkslied im früheren hessischen Hinterlande, dem lebigen .Kteis Biedenkopf noch blüht und der Bolksgesang dort noch wirklich lebendig ist und die Fühlung mit der Neberlieferung nicht verloren, seine cigentünilidKn Schönheiten in voller Frische und Ursprünglichkeit bewahrt hat, ist bekannt. Singt doch der Bursch: „Die Rosen und die Nelken, dev Flieder und Jasmin, die müssen all' verwelken und müssen all' verblüh'n!" oder „Lebe wohl, vergiß 'mein nicht, schenke mir dein Angedenken, Liebe darfst du mir nicht lebenfen, denn bas Sckncksal will es nicht. Lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl vergiß mein nicht" oder aber „Es schliefen zwei verborgen in einem Federbett, sie schliefen ieden Morgen, bis daß die Sonn sie weckt' usw. Auf Veranlassung des Landrats Daniels sind die Volkslieder nun im Kreise gesammelt von Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Max Friedländer-Berlin in Bearbeitung genommen, so daß die Sammlung zum baldigen Abschluß gebracht werden wird. Das vorliegende ^Naterial sowie die Nachprüfungen und Forschungen, die Pros. Tmeblänbcr im Verein mit seinem Assistenten, dem Organist Lütge-Charlottendurg vornahmen, haben gezeigt, daß der Volksgesang im Hinterlande eine überraschende Frische und Ursprünglichkeit bewahrt und über einen Reichtum verfügt, der größer in irgend einem Teile von Deutschland nördlich des Main kaum anzutreffen jein dürfte und daß an der Hebung dieses Schatzes eine Reihe von tüchtigen und begeistetten Mit arbeiteni beteiligt ist, wie sie der Volkslied-Sammlung und -Forschung seither in dieser Geschlossenheit wähl noch nicht zur Verfügung gestanden^ hat. Nicht nur am eigentlichen Volksliede, sondern auch dem Soldatenliede und dem geistlickxn Volksliede ist nadigeganflcit und Material darüber gesammelt worden, auck den Voltsschauspielen, wie Advents-, Weihnachts-, Dreikönigs- und Passionsspielen, Sommer- und Winterspielen, sowie den Scher; und ^pottreimen. Alle Lieder werden nwcntariliert, denn das Ergebnis der Inventarisierung ist im wefentliehen bestimmend rur den Wert der Volksliedersammlung des Kreises, unter Angabe aus welchem Dorfe sie stammen, welche Generation — Großeltern, Verheiratete, Fugend — sie singt, ob ein Ehor oder ein einzelner Sänger das Lied beigesteuert hat, welcher Herkunft, Alter, Geschiße das Lied besitzt, welche Begeben
Hessen-Nassau.
h. Frankfurt, 7. Febr Die Kronenbergerscke Dampf schreineret in Bockenhcim ist durch einen mäck« tigert Brand zerstört worden. Der Schaden ist erheblich da sämtliche Holzbearbeitungsmaschinen und große öolfr Vorräte vernichtet sind.
W. Biebrich, 7. Febr Es besteht Hoffnung, daß die beiden durch Axthiebe schwer verletzten Opfer bet Familientragödie, die sich am Ascher-Mittwoch morgen hier abgespielt hat, mit bem Leben davor kommen. sJiad) Mitteilung der ärztlichen Leitung dtt Krankenhauses befindet sich die von ihrem Mann burd Axthiebe verletzte Frau Heinrichs außer Lebensgefahr uni bei vollem Bewußtsein. Obwohl der Schädel an fünf ver schiedenen Stellen gespalten und zum Teil zersplittert war hat die Frau den operativen Eingriff gut überstanden. Be dem .irinbe, dessen Schädeldecke in einer großen Ausdchnunc gespalten und bei dem die Axt ins Gehirn cingebrunacr war, ist zwar das Bewußtsein noch nicht wiedergekehr: doch bessert sich das Befinden von Tag zu Tag, so büe begründete Hoffnung besteht, cs am Leben erhalten zr können. Die Leiche oes Vaters, der sich nach der Tat n> Rhein ertränkte, ist noch nicht gefunden worden.
türfiirhr innere Anleihe. beiten vorhanden, die mit seinem Singen ober feiner Entstehung
, „ n , « ”ffr D " F i N a N z m i N i - n Verbindung gebracht werden, ob für DraUer (Triller, Refrain),
^"Nstanttnopel, G ,z.br. ^.er ,5 g trabe im Hinterlande sehr rcick und eigenartig vertreten
ft er erlaßt eme Bekanntmachung, die solgende^fagt. un s -Htät be5 dortigen Volksgefanges ganz bewn-
den außerordentlichen R rtegs a us gaben gerea) Aufmerksamkeit verdieni, noch andere Namen in^ Gebrauck zu werden, wendet sich die Regierung an Die -inb, ob bQ^ ein Svinnstubenlicd ist ober im Freien ge- pilfe aller Ottomanen. Sic hat als wrrrfamee -ungcn ufro. Weite Kreise haben erkannt, welch' hoher Mittel die durch kaiserliches Dekret sanktionierte Ernt' iulturwert der geplanten Sammlung innewohnt und wie sehr lic siou einer inneren Anleihe beschlossen. Zu diesem 'Interstützung verdient. So bat der KulttlsmunNcr dies dadurch Behuf ivird die Regierung unverzüglich Schatz s ch ein,c ^ctunbet, daß-er nicht nur die Mt ^et,e Dredcnkopf erbetene in Höbe von 5'M i l l i o n en Pfund ausgeben, di. Lethtlfc von 600 Dlark zu den 23o0 Mark betragenen ^ruck- d^ck cttte ?vro^ Fmmobi?iensteuer garantiert kosten bewilligt, sondern auch wettere Mittel zur Verwgimg oura) crne oproz. x.-r a^nd«-Ä-9liiS>ckun bat auf Anregung des
werben sollen. Die Scheine werben im Wert von ein Psum Sterling oder einem türkischen Pfund zu IO1/2 Prozent aus- gegeben Die Amortisation erfolgt in fünf Kupons mt. dem Verfalltag 13. Dezember. Die Kupons, die an den türkischen Staatslassen bar eingelöst werden, werden^ b.i der Steuereuttichtung an Zahlungsstatt angenommen Subskribenten erhalten, bevor die Scheine gedruckt sind, Emp-
Geselückastsvereiiis.
R i n e m a t 0 a r (i D h: Toglick Vorstellung.
Bi ograv b-L i ck t s v i e l e: Töglick Vorstellung.
B o f 0 k s R o m in e r - L i ck t f v i e l e: Täglich Vorstellung.
gehender Untcrfucfning zu machen. Es handelt sich um ein armseliges Relitterwolk von kleinwüchsiger, aber keineswegs vygmnen- luiftn- Gestalt (Größe etwa 1,54 Meter). Eisen ist ihnen erst in allerneuester Zeit bekannt geworben: ihre Waffen sind noch fast ausiiahmslos aus Holz. Fhre Lebensweise ist ganz aus die Trockenzeit eingestellt. Die Hütten werden aus Zweigen aufgebaut, deren Spitzen sich oben zusaiNmennergen. Mit ver- vcrgisteten Pfeilen erlegen sie während der trockenen Iuhrestzert das Wild an den Trinkstcllen, nähren sich auch außerdem^ noch von Beeren und Wurzeln. In der Regenzeit kommt das Wild nicht mehr zu den Tränken, irnb der Hunger hält bei dem Fäger- -tK-lTcficn seinen Einzug. In ihren Gesäugeli wenden sie sich in dieser Zeit bittend an die Sonne, oder sie neiden der über dem Buscke schwebenden Krähe das AaS,^das diese von oben wittert. Infolge Frauenmangels ist dieser Stamm durch Inzucht stark degeneriert imd geht seinenv sickeren Untergänge entgegen. In Horden von ein bis zwei Familien zusammenlebend, besteht ■er etwa noch aus 110 Leutchen.
Gleich den Waissansu ist auch das benachbarte Volk der Wairangu ein rechtes „Perlenvolk". Wo sich dieser beliebte Schmuck auch nur einigermaßen anbringen läßt, erblickt man ihn. Bei ZwillingSgebiirten werden Freudentänze aufgeführt, die gleich bett gebräuchlichen Toten klagen zwar mit heftigem Geräusch verbunden sind, aber dock einen ausgeprägten Sinn ftir.dcn RhhthmuS deutlich erkennen lassen. Die Wairangu huldigen dem Sonncnkutt, wobei sie aus den inneren Organen der Opfer-- tierc weissagen. In der Landschaft Jrangi befindet sich auch das einzige Golbbergwerk Deutsck--Ostaftikas unb zivar in Ssekengke. Trotz ber hoben Förderkosten arbeitet dieses Werk doch mit Gewinn, weil seine Golbguarzc 50 bis 100 Gramm Gold je Tonne enthalten (in Südafrika nur etwa 12 Gr.). Tie Iahresför- beruitfl hat zurzeit einen Wert von 900 000 Mark.
Durch die Massaisteppe ging die Reise über Ussandaui wieder nach Kilimattnde zurück. Eine große Zahl von pbotographisckfen unb phonographischen Ausnahmen gehörten zur Ausbeute und konnten während des Vottrags vorgesührt werden.
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— Ein wertvoller An'ti kenfund Das Thor- mcn-Mnsenm hat soeben, wie dem Cicerone aus Rom berichtet wird, eine ungemein iverwolle Bereicherung durch eine m diesen Tagen in Sutri gefundene 78 Zttn. hohe Bronzestawette eines nackten Jünglings erfahren. Die Statuette, eine römische Nachbiwnng eines vielleicht praxite- lischen Typus, ist fast vollständig erhalten. Der rechte Arm greift über den Kops hinweg, die linke Hand hält einen undeutlichen Gegenstand, den inan vielleicht als Rest eines Spiegelrieinens ^deuten kann. Das Werk zeigt eine herrliche grüne Patina.
Kreis Friedberg.
3 Bad-Nauheim, 8. Febr., Gestern abend sand,' ein Forstbeamter hinter dem Golfplatz in der Nieder« Mörler Gemarkung einen fremden jungen Mann, der sich Schußwunden beigebracht hatte, aber noch am. war. Der Schwerverletzte wurde iit das städtische
booten nach dem Scharzen Meer, wahrscheinlich in der Absicht, die Landung der aus Klein-Asien einaetroffenen Truppen bei Midia zu beschützen
Das bulgarische Blatt „Mir" dementiert die Meldungen ausländischer Blätter, wonach demnächst weitere serbische Truppen in Tschataldscha eintreffen sollen. Des Blatt erklärt, die an der Tschataldschalinie konzentrierten bulgarischen Truppen seien vollkommen imstande, nicht allein sich in der Defensive zu halten, ,on- deni auch gegebenenfalls offensiv vorzugehen und bedürften nicht der Hilfe seitens der Armeen ber Verbündeten.
Tas Verlangen der Konsuln in Adrianopel nach freiem Abzug.
Sofia, 6. Febr. Die Gesandten einiger Mächte schritten heute bei dem Ministerpräsidenten Ge- schow wogen des Verlangens der Konsuln in Adrianopel ein, daß eine neutrale Zone festgcftellt werde oder daß ihnen und den fremden Kolonien die Ermächtigung gegeben werde, die Stadt zu verlassen. Der Ministerpräsident antwortete, daß es keinen Prazcdciizsall bafiir gäbe, daß Konsuln oder (mbrreii Personen gestattet wurde, einen belagerten Platz zu verlassen, und daß auch ernste Gründe das bulgarische Generalquartier verhindern, den Konsuln und fremden Kolonien den Atiszng oder die Errichttmg einer neutralen Zone zu gestatten Denn niemand föimc dafür bürgen, daß nicht vers hentlich Granaten in diese Zone fielen, was für das Militär große ^chwieng- triten zur Folge haben würde.
Die Kümpfe auf Gallipoli.
K 0 n st a n t i n 0 p c l, 7. Fcbr. Aus den Dardanellen eintreffende Reisende erzählen, daß q r i e ch i s ch e T r a n s - portdampfer versuchten, serbische Truppen an der Gallipoli gegenüber liegenden Rüste zu landen. Die Truppen seien in Salonitt mit der angeblichen Bestimmung für Duraz-zo eingeschifft worden.
Aus Gallipoli sind gestern zahlreiche muselmanische Flüchtlinge an Bord des Lloyddampfers „Bukowina" cingetrofsen. Die Gerüchte, daß bulgarische Delegierte zu den Fricdensverhandlunaen in Ronstantinopri eingetroffen seien oder eintreffen würden, werden energisch dementtert. , ,
Das Kanonenboot „Z ch a f" bombardierte gestern noch mals Myriophito, das die Bulgaren kurz vorher besetzten. Die bulgarische Artillerie erwiderte das Feuer. Die Bulgaren besetzten auch Scharköj. Tie Behörden von Myriophiw wurden an Bord des „Zchaf" gebracht und nach Gallipoli befördert.
Ein Flug über die Dardanellen.
Dem „Temps" wird aus Mudros (Griechenland) telegraphiert: Der griechische Militärflieger Leutnant M 0 n- tusis nahm in Begleitung eines Fähnrichs mit einem Wasserflugzeug von Lemnos aus einen Flug über die Dardanellen und kreuzte, trotz der gegen ihn ab- gefenerten zahlreichen Schüsse, wiederholt oberhalb des vor Nagara liegenden türkischen Geschwaders, schleuderte vier Bomben auf den türkischen Leuchtturm und landete sodann bei Imbros.
Der römische „Secolo" bringt eine ausführliche Schilderung des Fluges der beiben griechifckxm Militärflieger Mu- tusis unb Maraitimis über die Dardanellen, ans dem noch sol gcnbeS zu ermähnen ist: Der Fluq wurde nach der Genehmigung des MmiralS Konduriotis ausgeführt. Ter gricchisck-e Tor- pedojoqer „Velos" fuhr dem Wasserflugzeug eine Stunde voraus. Um 9,20 Uhr, als der Torpkdoiäger sich gerade zwisckicu Lemnos Und Imbros befand, erschien der Hydroplan hinter der Purnia-Bai in der Richtung auf Samothrace und Passierte Imbros in der Ricküung auf die Dardanellen, um alsbald über ber Halbinsel Gallipolis zu verjckivindeu. Umi 11,30 Uhr wurde der Hydroplan von neuem sichtbar. Ter „Velos" fuhr ihm entgegen. Eine Schaluppe brachte inzwischen den ins Wasser niedergegvnaencn Hbdroplan mit den beiden Offizieren an Bord. Die Flieger erklärten, derlFlughabejcdeErwartungübertrosfcn. Sie kreuzten zweimal im Zickzack über Gallipolis und konnten die türkischen Stellungen leicht erkennen. Die Halbinsel erschien ihnen wie ein un- geheuresWasfenarsenal. Die Fli -gor erreichten die Halbinsel Lei dem Kap Suwla, passierten die Stadt Maidos und üb erflogen die Dardanellen zweimal. Als sie sich über Ragara befanden, konnte Maraitimis sich mit dem Fernrohr über die tciublicbc F-estung orientieren. Auch über die bei Nagara versammelte tiirHiebe Flotte konnten die Flieger Feststellungen macken. Die Flieger wollten zuerst bei Mudros niedergehen, ein Motordefekt zioang sie jedoch zu vorzeitiger Landung. Der Flug Dauerte rund zwei Stunden und dehnte sich über 180 Kilometer ans.
s^Nach^iner"Blättemiie!dung ?oll zwischen der Tette Pu «uitag 3* Uhr : ^d^Dorstellimg: .Mein-Taumlmg. bliqnc und dem Finanzminister betreffs der Ents ch ä di - 7'• }Ibr: Jir. i_. . . . - -
gung fürTripotis es zu einer Einigung gekommen fein. In ungefähr fcet/n Tagen werden 50 Millionen Franks an die Dette Pnblique gezahlt werden. Der in die türkische Staatskasse fließeube Anteil soll auf 500000 Pfund festge- gesetzt worden sein. Tie türiische Staatskasse würde also, da sic vor zwei Monaten bereits einen Vorschuß von 300 000 Franks erhalten hat, noch über 200 000 Franks
11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3-5 Uhr.
Delfentl. Hausbesitzer-Versammlung Sonntag nachmittag 6 Uhr im Lenz'icben Fellenleller. Vortrag von Herrn Le vi g a rd-Frankfurt: Wi-rtnlwachssleuer; Gründung einer Hypothekenbank für 2. Hypotheken.
An 1 aaemufik Sonntag mittag 12 Uhr in der Sud- , Tie bulgarisch-rumänischen Verhandlungen. Anlaae. cpiclolan: 1. Einleitung unb Chor au§ der Over Sofia, 7. Febr. Die in London begonnenen bul- .Carmen^ von G. Biiet; 2. Ouvertüre zur Over -Wenn ich aartsch-rumamschen Unterhandlungen wer deni n S ofta Armeemarsch 91^9 c^eriogC voV ^aunichiveig).
fortgesetzt. Dte bulgarische Regierung ersah Dr. T a - * ' •
new und den ehemaligen Gesandten in Konstantinopel, ** Die Ausgabe neuer Zins schein bog en zu Sarawoff, zu Delegierten aus. Zum rumäuischen Tc- tzcn IV-proz. Hessischen Staatsschuldverschreibungeii,Serie6 legierten wird wahrscheinlich der rumänische Gesandte in oom 9 Mai 1893 für weitere zehn Jahre — erster ZinS- Sofia, Ghika, bestellt werden. schein am 1. Oktober 1913 fällig — findet bei der Staats-
Ein deutscher Wink nach Petersburg. schuldcnkasse der Hessischen Landeshypothekenbank, sowie bei
Der „Neuen Freien Presse" wird aus Petersburg der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt und der« gemeldet, daß Deutschland vor einiger Zeit Niederlassung zuFrankfurt gegen Einreichungdcr Erncue- Rußland wissen lie ß, falls dies in Armenien rungss'cheinc (Zinsschein Anweisungen) kostenfrei statt. Auch einmarschiere, werde sich Deutschland in die Bczirkskassen nehmen den Umtausch vor.
Kleinasien gleichfalls "freie Hand vorbe- ** Oberhessischer Kunstvereiu Die Februar- Ausstellung hat von der Ausstellungs-Zentrale des Mw seums für Kunst in Handel nnd Gewerbe in Hagen nahezu 100 Photographien der Mode r 11 en Bank 11 n ft nach Bauten von Behrens, Eiidell, Hoffmann, Meffel, Mutbesius, Olbrich, Riemerschrnid und anderen aufzmveisen. Ferner ist noch eine kleine Sammlung Oelgemälde von Karl Barna S - Friedberg und Plastiken von Louise Schmidt-


