Wandern nnd Reifen, Bäder.
Rund am Giehea.
L i ch—6 arbach—Bei tSberg—5 aasen.
Wir fahren um 12.34 Uhr nach Lich und wenden uns nu- nachsl aus die Straße nach Nieder-Bemng n Etwa 1 Kilometer Henker Lich iroript nad) links die Strotze nadi Hattenrod ab. Vir folgen ihr lnS ,u der Stelle, wo wir auf die gelben Zeichen treffen, die von Gießen nach Lsnbach fuhren. Jhirfr dahinter marin btt Straße eine Biegung nach linf» und qcraoeauo führt ein Feldweg nach Harbach, was wir saft ganz durch Wald in zwei Stunde« erreichen. Slui», vor Harbach gelangen wir ins Freie und genießen einen pväckchgen Bläk aus den hohen Vogelsberg. Von vacbach wenden wir uns nördlich und gelangen teils durch Wald, teil- durch Feld nach einer weiteren baTbnt stunde zum Veits- berg, der an der Station Saasen liegt. In weiteren Idreifen ist der Beitobcrg bekannt durch Glaubrechts Erzählung „Ter ÄulCTibermann vom BcitSberg". Dieser dal um die Mitte des 18. I ahrlMndertS dort als Lehrer gewirkt. Tas alte Schul - dauS ächt noch ebenso wie das Kirchlein, in dem er die Orgel g spielt hat. Wir können von hier aus nach Hause fahren, rönnen aber auch noch nach dem V« Stunde entfernten Sa aser Vera gehen, von dem aus sich eine prächtige Aussicht auf Vogelsberg, Wettcrau und Taunus bietet. Eine 1 v Stunde weiter nordwestlich liegt Winnerod, dessen Kirche als Rulieslättc der Herren von Windhausen und ihrer Gattinnen einiges Sehens- wertes bietet. Bon Winnerod gelangen wir in einer halben Stunde yum Bahnl-of RciMrchen.
Haige r—T r i e d o r f.
Eine sehr schöne Wanderung, die uns durch Gegenden mit echt tuesterwälder Charakter bringt, ist die von Haiger nach Driedorf Wir wandern zunächst von Haiger aus über den Rothen- berg und gelangen zur alten Rheinstraße, der wir bis Breit- scheid folgen. Von Breitfcheid begeben wir uns nach Gustcrnhain. Weltlich davon liegt der 618 Meter lwbc Barstein Er ist aus der einen Seite mit dem westerwälder Schuhwall bepflanzt: nichts destvweniger haben wir einen schönen Blick auf die östlichen Gegenden. Im Süden liegt der Heisterberger Weiher. Air wandern zwisck>en dem Weiher und dem Dörfchen Heisterberg durch und gelangen nach kurzer Zeit und) Driedorf. Der Weg ist vom Westerwaldklub bezeichnet f W C 7). Ta die Bezeichnung icbori) manchmal nicht genügt, ist eine putc >tarte sehr zu empfehlen. Zu der Wanderung brauchen wir 4 Stunden.
Kölbe—Christ en berg—Mün ckhau sen.
Vir fahren um 8 Uhr nach Wlbe und verfolgen von da die roten Stricke, die zunächst lahnaustvärts führen Etwa 2 Kilometer vom Bahnhof betreten wir Waldpsade, die uns an der Muhten Aussicht vorbei in zwei Stunden nach der Stirn Halle bringen. Bon nun an benutzen wir rote Kreuze über die (Yeietshöhe zum Sattelkopf. Hier verlassen wir die Zeichen und wenden uns genau westlich am Forstsus vorbei nach dem Torfe Mellnau, von dessen Ruine man einen prächtigen Blick auf den im Osten sich ausbreitenden Burgwald und das hessische und sauerländische Bergland hat. Bon hier folgen wir den gelben Kreuzen auf schattigen Waldwegen nach dem sagen umwbenen Christenberg Ter Berg zeigt noch Spuren älter Befestigung. Oben steht ein Kirchlein. In der Küsterei befindet sich eine rinfadje Wirtschaft Boni Christenberg wühlen wir die blauen Strick nach Münchhausen (Strecke Frankenberg-Marbnrg' 'Sie bringen uns durch rin anmutiges Waldtälckxn mit einsamen Weihern. Rückiväris fritaucnb, brnninbcrn wir noch einmal den Christenberg, der sich im Wasser spiegelt Ter Weg führt ausschlieUich durch Wald und nimmt 5 Stunden in Anspruch.
Gründer g—H omber g—K irchhain.
Wir fahren morgens 5.37 Uhr nach Grünberg. Von hier verfolgen wir bis Homberg die blauen Kreuze, die zunächst auf Feldwegen nad) Stangenrvd führen. Bon hier betrugen wir die Landstraße nach Weitershain, die fast ganz durch Wald geht. Auf Feldwegen gelangen wir nach Schadenbach. Bon hier gebt es am Waldrand entlang nad) Homberg, wo wir das liebliche Ohmtal betreten. Schon von weitem sehen wir die Bergknppc hervortreten, auf der das Städtclren angelegt ist. In Homberg findet sich rin früheres Reichsgericht. Schon 129.3 ist der Ort, dem 1311 Stadtrechte gewährt sind, in hessischen Besitz. Sehens wert ist das alte, 1539 erbaute Rathaus mit Glockentnrm nnd die zum Teil sehr gut erhaltenen Ringmauern. Dcrugeschichllich ist interessant die Stadtkirche, deren fetzige Form ans dem fünfzehnten Jahrhundert stammt. Vom Schloscherg finden wir schöne Au-sicht airf das Ohmtal und den hoben Vogelsberg. Tie alle Linde ist ebenfalls unseres Besuches wert. Nunmehr wandern mir das anmutige Ohmtal abwärts, indem wir bis Amöneburg den blauen Keilen folgen. Nach einer Stunde erreichen wir Schweins berg mit schöner Burg, die bis 1609 bewohnt war Wir sind hier im alten Kurheffen, wo sich die schmucke Volkstracht noch allgemein erhalten bat. Weiter wandernd erreichen wir die D r ücken wühle, in deren Hof sich eine Strinpuramide er bebt, die aus dem 18. Jahrhundert stammt Sie wurde von rvevöinanb von Braunschweig und den französischen Marschällen d'Cströes und Soubise errichtet. Diese unterhandelten biet am 8. November 1762 zwecks Einstellung der 'Feindseligkeiten. Vor uns erhebt sich auf steilem Basaltkegel die Amöneburg, die wahr schrinlich eine fränkische Feste zum Schutze gegen die heidnischen Sari.-sen ist. 722 wirkte von hier aus Bonifatius. Von dem Berge bietet fid) eine glanzende Rundsicht auf das Obmtal, Vogels berg, Rbön, Taunus, Western'ald und das hessische Bergland. Von Amönckburg folgen wir den blauen Punkten nori) .Kirchhain Tie gaitze, außerordentlich lohnende Wanderung ist in 7 Stunden tu machen: kann auch durch die Ohmtalbahn gekürzt werden. Wald haben wir nur in der ersten Hälfte des Weges.
Hetfebrieffofftn.
Tropfsteinhöhle. Tie vor ungefähr 6 Jahren in Attendorn entdeckte Tropfsteinhöhle soll nach einer Mit
teilung aus unserem Leserkreis die TedrnfwNe an Pracht und Schönheit noch b.'i weitern übertreffen' — und überhaupt die größte ihrer Art in Tcurstbland sein. Sie ist von Öhrnrn über Betzdorf-Olpe in kürzerer Zeit als dir Teri-enhödle zu erreichen.
<5crichtsfnaL
Gin T e u t f <t c r in Ara nkreich । u 20 Jahren - Zwangsarbeit verurteilt.
■taS Schwurgericht in Nanep verurteilte am Donnerstag den aus Berlin stammenden Walter Hermann, der unter dem Namen Tr Kraus ärztliche Praxis aus- übte, zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit Herrninn stockte feine Billa in Brand, um die Versicherungssumme zu erhalten. Wie aus der Verhandlung hcrvorging, bat Hermann em ziemlich bewegtes Leben hinter sich. Er bqiiduc in Berlin die Forstschule, wurde ,edoch entlassen und trat in ein Bankgeschäft ein. Hier wegen Unterschlagungen entlassen, wurde er M’aufmnnn, aber wegen Bcttügercien und Fälschungen verurteilt. Infolge- dessen flüchtete er nad) England unb ließ habet seine J-rau in München im Stich. In London gab er sich als >kunsthändler aus, aber auch als russischer Kürst, und ging eine neue Ehe ein, brachte die Mitgift durch unb wurde zu Zwangsarbeit P.runeilt Als Arbeiter begab er nd: sodann nach Amerika, wurde fcWieftlid) Arzt in den United Slates auf Grund eines in San Francisco getauften Tiploms, schloß eine drille Ehe und verfduvond im ehe rum mit dem Gelbe der Frau. Er ging nach Aegypten und kam von dort nach Nancy.
Dcrmtfcbfes.
* Zum Bovis Unglück auf dem Tegernsee meldet die „B.^Z. am Mittag" noch aus München: Ter Kammer- länger Slezak ist infolge der Aufregung und der Anstrengungen bei dem Dootsunglück erkrankt. In dem Boot befand sich der gleichfalls erkrankte Intendant Volkner auS Frankfurt a. M Ter ertrunkene Sänger Sturmsels muß durch einen Herzschlag getötet oder im Boot davon betroffen worden sein, beim er sank, obwhl er fdnvinrmen konnte, sofort unter. SturmfelS nwr einer der beften deutschen Operettenlenöre.
Kleine Tageschronik.
Aus Bitterfeld wird gemeldet. In einem Getreidefeld in Greppin wurde der Arbeiter Wolf ermordet auf gefunden. Als der Tat dringend verdächtig wurde die Iran des Ermordeten verhaftet.
Wegen Tepotunterschlagungen in Höhe von angeblich 30 000 Mk. haben sich die beiden Inhaber der Karlsruher Bankfirma Wörncr u. Wehrle der Kriminalpolizei gestellt. Sie wurden festgenommen. Tie Firma besteht feit 1904 unb hatte fHir- große Bedeutung. Die vrnchandene Äktivmafse, soweit in’ realisierbar ist, ist nur von geringem Werte. Tie Passiven sollen etwa 200—250 000 Mark betragen.
Aus Sexten in den Tolomitcn wird gemeldet: Von der Südwand der .kleinen Zinne st ü r z t e der Arzt T h e o -- dor Husche aus Rostock 400 Meter tief ab. Tie schrecklich verstümmelte Lcick;e wurde von Bergführern geborgen.
Wetteraussichten in Heften hir Samßlaa, den 9, August 1913: Wolkig, höchstens geringe Niederschläge, kühl, corbroiegcnb nord- westliche Winde.
Letzte IXacbiricbtcn.
Ein Appell Bulgariens an die Großmächte.
Sofia, 8. Aug. (Meldung der Agence Bulgare.) Tie Regierung übermittelte gestern' den Vertretern der Mächte eilte Note, in der sie zur üenntnis bringt, daß sie ihren Vertretern in Bukarest die nötigen Instruktionen erteilt habe, die Friedenspräliminarien zu unterzeichnen, und, um einen neuen Beweis ihrer Friedensliebe zu geben, beschlossen habe, sofort nach der Unterzeichnung des Friedensvertragcs au die Abrüstung der Armee zu schreiten, trotz der mehr als je drohenden Gefahr eines türkischen Einfalls in Südbulgarien. Tiefer Entschluß der Regierung fei der tiefen Ueberzeugung entsprungen, daß die Mächte die Vermittlerrolle zugunsten der Annahme der Grenzlinie Midia-Enos übernommen hätten und nicht ermangeln würden, die friedlichen Gesinnungen Bulgariens richtig zu würdigen, das; sie die Respektierung des unter ihrer Mitwirkung zustande gekommenen Londoner Vertrages durch die Türker durchzusetzen wüßten, und geneigt sein würden, zu allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu greifen, um einem Einfälle seitens der Türkei vorzubeugen, der Schrecken verbreiten und eine vollständige Verwüstung des Landes zur Folge haben würde. Tic Regierung richte daher in dieser Angelegenheit einen dringenden Appell an die Mächte.
Die Grenzfragen auf bem Balkan.
:: Köln, 8. Aug Aus zuverlässiger Quelle erfährt der Sofiaer Korrespondent der Köln. Zig, daß anstelle einer curu- väifchen Konferenz ein Meinungsaustausch zwischen den G r o fr m ä d: t e n über die strittigen Grenzfragen, die in Bukarest ungelöst bleiben, stattfinden iverdc. Tie Bulgaren hoffen, die ent scheidung der Mächte werbe für sie günstig sein, und das umfomehr, als in letzter Zeit eine wohlwollende Wendung in der russischen Politik bemerkbar ist. Rumänische maßgebende Stellen beftätigen nach einer Bukarester Tepefche die wichtige, aber verdunkelte Meldung, daß die Londoner Botsrixrftertagunq beschlossen habe, denfBukarester Vertrag einer Durchsicht -.u untergeben. Unter den in Bukarest weilenden Vertretern der Balkanstaaten herrscht die Ueberzeugung, baß Rumänien, Serbien und Griechenland eine wiche Turchsicht hintertreiben werden.
Ein schwere« Bootsungluck auf bce Schwielowfee.
— Berlin, 8. Aug Der Sckumelowsee, her roäbrrnb der Sommerferien da- Ziel nitlcr berliner ist, war gestern brr Schau- platz eines Unfalls, bem drei Berliner yim Opfer fielen. Der Oberlehrer Wassermann, dessen Sohn unb der Lehrer Sommer stürzten bei einer Bootspartie ins Wasser und ertranken, wahrend eine Berlinerin unb vier miriabrenbe Kinder gerettet nnirben. Ter Oberlehrer Wasserinann aus Berlin, der mü bem Lehrer Sommer in ^erch, uir Erholuug weilte, unternahm mit diesem unb ihren betben Söhnen eine Bootsfadit auf dem Schtviewwiee, der n.1) ei» Berlinerin, Frau FabOlln, und riet Sckmllinder aus Berlin, darunter die Geichimster Kurt und Grete H a r t - wi a, anfchtoficn. Gegen 11 llhr, als sich das Boot zwischen Mlltrl- bufd) unb Petzow, ungefähr am der Höhe der Ziegelei Lecknitz, Ivfanb, kenterte das Boot infolge der böigen Winde und bestärken Wellenganges und alle a ch t Insassen stürzten ins Wasser. Auf die gellenden Hiljerufe her mit den Wellen kämpfenden eilten Ruderer au die Unglücksstäue. Ehe sie tedod» dort ein trafen, waren Wassermann unb Sommer mü dem jungen Wassermann schon untergegangen unb ertrunken. Ta gegen gelang öS, den Sohn bes Lehrers Sommer und die beiden Mriiber Svrt und Grete Hartwig in das Boot zu ziehen, während Frau Fadian mit ihrem .<hnbe das nicht sehr n>eit entfernte Ufer idupimmenb erreichte. Die Leiche des Oberlehrers Waft^mann wurde kurz nad* bem Unfall bei der Ziegelei Lecknitz^ ans Land getrieben unb von dort nach Ferch übergeführt. Tic (suche nach den beiden anderen Verunglückten blieb bisher erfolglos.
Ta8 Vootsongluck in Ewiuemundc.
S w i n c m ü n d e, 8. Aug. Ter BootSführer des verunglückten Motorbootes erzählt.^daß das Boot gekentert sei, weil die I n - fassen, bic von Spritzern getroffen wurden, trotz feiner Warnung auf die andere Seite sich stellten und dadurch das Boot aus dem Gleichgewicht brachten. In dem Augenblick, als der >kahn sich auf die Seite legte, entstand eine furchtbare Verwirrung. Alle Fahrgäste stürzten ins Wasfer. Tic mit den Wellen Ringenden, soweit sie nicht schwimmen konnten, verftidstcn, sich an dem Segel werk des Bootes festzuNamrnern. Ta die meisten von ihnen mit Mänteln unb Wollzeug bekleidet waren, sanken fic, ehe sie bic Bootsplankeu ergreifen konnten. Nur wenige erreichten schwimmend das Boot, in das fic hincinklettcrten und sich, so gut cs ging, festklammertem. Ter Fischer Bauer versuchte mit dem Bootshaken die Ertrinkciiden hcranzuzichcn, dock) gelang es ihm nur eine Person zu reden.
An der Landungsbrücke spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Nur mit Mühe konnten die Unglücklichen, die ihre Angehörigen nicht ziirückkommcn sahen, dazu veranlaßt werden, die Brücke zu verlassen. Der Trauer in Swinc- rnünde gesellt sid) taut „Lokalanzeiger" ein starker Unwille hinzu, da man ähnlich wie im Vonahrc bei der Brückcnkatastrophc in Binz die Badeverwaltung beschuldigt, daß sie nicht genügend R e 11 u n g ö m a b r c g c 1 n getroffen hätte Wie im Vorjahre sei es auch in diesem wiederum unsere 5t r i e g 31 marine gewesen, die rasch und tatkräftig Hilfe leistete, nämlich die Bemannung der „H o h e n z o l l e r n", die auch Sauerstoffapparale mitbrad>tc. Ein Geretteter erzählt, etwas Grauenhafteres wie die Schreie, als fid) das Unglück ereignete, habe er in feinem Leben nicht gehört. Als der verunglückte Land gerichtsrat Franke-Berlin gefunden wurde, schlang man um den Mürber des noch Lebenden eine Leine, bic über der Brust befestigt war. Tas andere Ende der Leine wurde an dem Motorboot befestigt, das Franke aufgefunben hatte. Anstatt daß man den Körper, in d- m sich noch Leben befand, sofort in das Motorboot genommen hätte, schleppte man ihn von der Ansfindungsstelle bis an den Brückenkopf im Wasser. In dem Dloment, als bad Motorboot am Brückenkopf anlangtc, eilte ein Obermaschinisteii maat der „Hohenzollern" hinzu, um Franse aus bem Wasser !herauHuholcn. Ter Brücken Wärter verweigerte dem Maaten den Zutritt zu der Brücke, weil er nicht in bem Besitze einer Karte mar. Erst am Brückenkopf konnte der Maat Franke aus dem Wasser holen und stellte nun Wiederbelebungsversuche an, die jetzt erfolglos waren. In einer Protest- vcrsammlung, bic aus heute vormittag einberufen wurde, sollen die Einzelheiten besprochen werden.
*
Ter Flug Ianoirs nach Petersburg.
w. Johannisthal, 8. Aug. Ter Flieger Ianoir, der torgeftem von Paris nach Berlin flog, startete um 5.07 Uhr zu seinem Flug nad) Petersburg. In Riga ober Tünaburg wird er eine Zwischenlandung vornehmen.
England baut Luftschiffe.
w. London, 8. Äug. Wie die „Times" meldet, hat die Admiralität den Auftrag zum Bau eines Luftkreuzers gegeben.
Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, Diarrhöe, Darmkatarrh, etc.
HTTinnnr
Die Beerdigung findet Sonntag, den 10. August, nachmittags 3’, Uhr, vom Trauerhause aus statt. ....
Todes-Anzeige
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigst geliebte, unvergeßliche Tochter,Sch wester, Schwägerin und Tante
Elisabeth
gestern abend 11 Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 25 Jahren zu sich zu rufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
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