wirtschaftlichen Zwecken zu dienen bestimmt sind, wird der E r - tragswcrt zugrunde gelegt. Als Ertragswert gilt das Zwanzigfache des Reinertrages, den die Grundstücke nach ihrer wirtschaftlichen Bestimmung bei ordnungsmäßiger Bc- tvirtschaftnng mit entlohnten fremden A r b e i t s k r ä s - fA n nachhaltig gewähren können. Tie forst und landwirtschaftlichen Zwecken dienenden Gebäude und Betriebsmittel werden nicht besonders veranlagt, sondern sind in der Veranlagung des Ectrags- toertcs einbegriffen. Bei bebauten Grundstücken, die Wohnzwecken oder gcwerl lichen Zwecken dienen, wird der Mictwert oder Pacht- ineet zugrunde gelegt, sofern die Bebauung und Benutzung der ortsüblichen Bebauung und Benutzung entspricht. Als Mietwert oder Pachtwert gilt das Zwan zigfach edesMict-oderPa ch t- e r t r a g e s , der in den letzten drei Jahren im Durchschnitt erzielt worden ist, oder im Falle der Vermietung oder Verpachtung hätte erzielt werden können nach Abzug von einem Fünftel für Nebenleistungcn und Instandhaltung.
Ein Regierungsvcrtreter verteidigt den Entwurf der Negierung mit dem Satze des F ü n fu ndz wa n z i g fachen d e s E r t r a g s w e r t e s als W^rt des landwirtschaftlichen Grund stückes. Ein weiteres Hntausgehcn, wie es der Zentrumsantrag fordere, sei nicht berechtigt. Tie Sozialdemokraten beantragen die Streichung des ganzen Paragraphen über die Zugrundelegung des Berkaufswertes bei landwirtichaftlicku'n Grundslücken. Ein Antrag der Volks Partei verlangt die Feststellung nach den üblichen P a ch t P r e i s e n von N ach- bar g r n n d st ü ck e n usw. Ein weiterer Zentrumsantrag fordert die Feststellung des Zwanzig fachen des Ertragswertcs bei l a n d w i r t s ch a f t l i ck e n und städtischen b_c b a u t en Grundstücken, bei letzteren unter Abzug von ein Fünftel für Abnutzung usw. Ein konservativer Redner begründet die besondere Einschätzung des Wertes l a n d w irisch a f t l i ch c r G r u n d st ü ck e. T i e F e st st e l l u n g u a ch d e m allgemeinen Wert würde eine Ungerechtigkeit gegen die Landwirtschaft bedeuten. Notwendig wäre noch der A b z u g d c s A r b c i t s v e r d i e n st e s d e s B e s i tz e r s von dem Ertragswert. Ein volköpartcilicher Redner wen del sich gegen die Bevorzugung der land- und forstwirtschaftlichen Vermögenswerte. Tiefe Berechnung würde ganz bedeutende Unterschiede zwischen dem wirklichen und dem steuerlichen Wert der Grundstücke ergeben. Z. B. könne doch der Wert einer Jagd unmöglich nach den paar Hasen eingeschätzt werden, die im Fahre abgesckwssen werden. Ein Zeutrumsmitglied begründet die Wertfeststellung nach dem Ertragswert und zwar durch Multi- plikation mit zwanzig. Dem Bedenken wegen der Jagdrechte ivollte er durch entsprechende Abänderung seines A n t r a g e*s Rechnung tragen. Eine besondere Wertberechnung für st ckdtische bebaute Grundstücke sei dringend notwendig, namentlich weil zurzeit infolge "her Lage des Geldmarktes der städtische Grundbesitz sich in einer Notlage befinde.
Tie Beratung wird morgen, Samstag, 9 Uhr, fortgesetzt.
Tagung der Deutschen Nolonial-Gesellschast.
In der Hauptversammlung am Mittwoch sprach der ehemalige Staatssekretär des Reichskotonialamts
von Lindkqnist über die Siedlungsfrage.
Er wüßte keinen anderen Gegenstand, der für das Wohl und Wehe der Kolonien so einscheieidend sei, wie die Siedluugsfrage. Es sei llnrcd'i, wenn gesagt werd?, das unsere deutschen Ansiedler in erster Linie nach Geld oom Mutterlande schreien, und man solle Eingeborene fcstfetzcn und die Proletarier zu Hause lassen. Diese Ansiedler seien brave Pioniere, die in gleicher Weise wertvolle nationale Arbeit leisten wie die Beamten und die Missionare in den Kolonien. Der Gouverneur einer fremden Kolonie habe ihm einmal gesagt, daß Kolonien für das Mutterland einen Zweck nur haben, wenn weiße Volksgenossen in großer Zahl in ihm feste Wurzeln schlagen. Dieser Herr habe nicht Unrecht. Wir hätten in unseren Kolonien auch Raum genug für deutsche Ansiedler. LZei einer Besichtigungsreise durch die Ansiedlungen in Britisch-Ost-, afrika habe er allerdings den Eindruck gehabt, daß wir schon ins Hintertreffen gekommen seien, und dieser Eindruck sei durch die Vorkommnisse der letzten Zeit nicht entkräftet worden. Jetzt werde gesagt, wir hätten keine Leute für die Kolonien, darum müßte man das Ansiedeln einstellen. Mindestens 24 000 Menschen gingen alljährlich in das Ausland und damit dem Teutschtum verloren. Diese Leute würden auch für die innere Kolonisation nicht verwendet, die inan gegenüber der Ansiedlung in den Kolonien ins Felo führe. Tic KolonialpolitU sollte sich nicht nach der inneren Kolonisation richten: eine Konkurrenz finde hier nicht statt. Gegenüber dem Gutachten des LandwirtsckMftsministers, nach welchem in erster Linie Söhne von Landwirten für die Ansiedlung in Frage kommen, führte der Redner noch andere Kategorien, frühere Offiziere, Beamte, Techniker an, die aus irgend einem Grunde nicht im Vaterlandc bleiben und draußen gern Bauern werden wollen und Arbeiten auf sich nehmen, zu denen sic sich daheim nicht entschließen Vinnen. Wenn von den 24 000 Auswandernden auch nur 2000 jährlich auf diese Weise in unsere Kolonien gekommen wären, dann wäre das in nationaler Beziehung ein großer Gewinn gewesen.
Er ging dann auf seinen seinerzeit erstatteten amtlichen Bericht über Ost afrika ein und die Vorwürfe, die ihm später gemacht wurden. In Ostafrika sei amtlich dekretiert worden, das; er leine tropischen Erfahrungen besitze und seine südwestafrikanischc Brille aufgehabt habe. Temgegcnüber betonte er, daß der Bericht mit den für die weiße Besiedlung günstigen Aeußerungen einmütig von allen Teilnehmern der Expedition verfaßt sei, und daß Gras Goetzen zu denselben Schlüssen gelangt sei. Ter Bericht habe den Ban der Eisenbahn nach Moscht und die Errichtung einer landwirtschaftlichen Versuchsstation am Kilimandscharo zur Folge gehabt. Wenn irgendwo Malaria herrsche, so sei das zumeist auf Nachlässigkeit zurückznfülwcn. Ter Bericht des Gouverneurs Dr. Schnee sehe die Dinge zu scknvarz, tut ganzen aber weiche er nicht so stark von seinem ab, denn Schnee sage, daß man bei dem Gebiet am Meru-Bcrge eine dauernde Besiedlungsfähigkeit für Deutsche durch Generationen onnehmcn könne.
Durch die Annahme einer Entschließung, in welcher der dringende Wunsch nach planmäßiger Besiedlung der gesunden .Hochländer der Kolonien ausgesprochen wird, zeigte die Bersamm lung, daß sic die Ausführungen Lindeguists teilt.
Zur Verhandlung kam dann eine Reihe weiterer Kolonial- wirtschaftlicher Fragen. Einige Redner traten für den Bau der Nordbahn in Ostafrika ein. Weiter wurde beschlossen, das Reichs Kolonialamt zu bitten, für Fortführung der Palime- bahn in Togo nach Kpandu die erforderlichen Mittel in den Reickishaushalt für 1914 einzustellen.
Den Bericht des N c u - K a m e r u n - A u s s ch u s s e s erstattete Admiral Strauch. Da eine staatliche Expedition in das Gebiet gesandt wird, hat man von der Entsendung einer eigenen Expedition vorläufig abgesehen.
Nach langer Aussprache wurde nach dem Bericht des Geh. Hofrats Professors v. Occhel Häuser ein Antrag der W- teilung Karlsruhe i. B. angenommen, nach welchem das Reichs- Kolvnialamt gebeten wird, darauf hinzmvirken, daß die in den dcutscl-eii Kolonien entstehenden Neubauten, sowohl öffentliche wie private, mehr als biSl-er in ihrer äußeren Ersck-einung dem Cha r alter des Landes an gepaßt und sowohl Hinsicht 1 "ch des Materials, wie der Bauformen mehr im Sinne eineck bodenständigen Architektur ausgeführt werden. Bei dieser Gelegenheit ivrach sich der Herzog zu Mecklenburg scharf gegen die Verwendung von W c l lb l c chdä chc r n aus.
Sehr fdxirf umstritten war eine Anregung auf Mnsührung des P v st s ch e ck v e r k e h r s für die Kolonien. Nachdem sich aber ein Poßdireltor und ein Geh. Ober-Postrat dahin geäußert hatten, daß dies möglich fei, wurde beschlossen, dcu Reick-skauzlcr durch den Kolouialslaatssclretär zu bitten, den Postschcckvcrkehr auf die Schutzgebiete auszudehncn.
Tic fortschreitende Erkenntnis der wirtsckwftlichcn Eutwick lungsmöglichkciten des Schutzgebietes Togo weist darauf hin, daß
int Norden dieser Kolonie die Viehzucht gute Aussichten bictct, ja wahrscheinlich die Grundlage der künftigen wirtschaft lichen Entwicklung bilden wird. Sic wird aber bedroht durch eine große Zahl von Seuchen, denen der Eingeborene wie der Europäer bisher ratlos gcgenüberstehen. Man beschloß deshalb, das Reichs-Kolonialamt zu bitten, eine Stelle für einen in Nordtogo dauernd zu stationierenden Tierarzt zu schaffen.
Zur Belckmpfiing der in Ostafrika häufig austretenden Augen- trankheiten wurde beschlossen, durch eine Eingabe an das Reichs- Kolonialamt dieses zu ersuchen, Fürsorge zu treffen, daß ein spezialistisch durchgebildeter Augenarzt nach Teutsch-Ostafrika entsandt werden kann.
Schließlich stimmte die Versammlung einem Antrag der Abteilung Berlin zu, den Reichskanzler zu ersuchen, von dem im 8 113 der Verordnung vom 28. Januar 1909 betreffend die 2 el b stv cr w a l t u n g in Deutsch-Südw c st a f r i t a vor- behaltcncn Rechte, dem Landesrat dieses Schutzgebietes geeignete Angelegenheiten zur Beschlußfassung zu überweisen, baldigst Gebrauch zu machen.
In der Sitzung am Tonuerstag gab der Vorsitzende die Wiederwahl des Vorstandes bekannt. Von der Tagesordnung ist hervorzuhoben ein Antrag der Abteilung München, den Reichskanzler und das Reichskolonialamt zu bitten, für die Reguli^- r u n g s a rb c i t c n an dem Rufidjiflus; bis zum See 100 000 Mark als erste Rate eiuzustelleu. Ter Antrag wurde einstimmig angenommen. Ein Antrag der Abteilung Harburg betont die Notwendigkeit, die d e u t s ch c A r b e i l e r s ch a f t m e h r als bisher über die Be«deu tung und den Wert der kolonialen Bestrebungen auf z u kl ä r e n und bittet, geeignete Maßnahmen zu treffen, damit die Aufklärung in den in Frage kommenden Abteilungen geleistet wird, und die erforderlichen Mittel zu bewilligen. Ter Antrag rief eine lebhafte Besprechung I>crvor, an der sich Staatssekretär a. T. Lindequish beteiligte. Der Antrag wurde angenommen.
Nachdem der Präsident der Abteilung Breslau für die vorbereitenden Arbeiten gedankt und .Hofrat Rath-Hamburg auf den unermüdlichen Förderer der kolonialen Bestrebungen in Deutschland, den Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, Regenten von Braunschweig, ein Hoch ausgebracht hatte, schloß der Präsident die Tagung.
verband der Eifenbahn-zehrbcamten DeutWandr.
h. Frankfurt a. M., 6. Juni. Nach zweijähriger Pause hält der Verband der E i s c n b a h u s a h r b c a m t c Deutschlands hier seine 7. Hauptversammlung ab. Zu der Tagung sind etwa 300 Vertreter erschienen. Seit der letzten.Hauptversammlung 1911 in Königsberg ist die Mitgliederzahl von 24 177 um 3194 auf 27 371 gestiegen. Ter Fahrbeamtenverband, der die Hihfssclwfsncr, Schaffner, Zugführer und Triebwagenführer umfaßt, ist der größte Fachoerband der Eisenbahnbeamten. Ter Rührigkeit der Obmänner ist es gelungen, 10 neue Bezirke mit mehr als 300 Mitgliedern zu bilden. Der R c ch t s s ch u tz wurde mehr als 100mnl angerufeu. Ter Berichterstatter wünscht, daß dem Vorstand über den Verlauf eines jeden Prozesses Mitteilung gemacht wird, damit jedes Mitglied in der Lage ist, aus dem verhandelten Fall Nutzen zu ziehen. Ter Vorstand hatte während des Geschäftsjahres mehrmals Gelegenheit, die Interessen und Wünsche der Fahrbeamten im Eiscnbahnministerium zu vertreten. Bei dem letzten Empfang nahm er sich besonders der Interessen des Hilfssck rftner um) Schaffner an: u. a. wurde die Gleichstellung der hessischen mit den preußischen Anwärtern gefordert. Tie Wünsche gipfelten in der Beseitigung der kleineren Disziplinarstrafen aus den Personalakten und Offenlegung dieser Alten. Tic Gehaltsoerhältnisse sämtlicher Angestellten wurden eingehend erörtert. Es folgten Rechnungsberichte, die Beratung zahlreicher Anträge und Vorstandswahlen. An die Hauptver- samnttung schließen sich am Samstag die Sitzungen der einzelnen Wohlfahrts- und Unterstützungsabteilungen au. Zum Ort der 8. Hauptversammlung im Jahre 1915 wurde Halle gewählt.
Universitäts-Nachrichten.
hk. Frequenz der Universität F r e i b u r q i. Br. 3163 immatrikulierle Studierende zählt im laufenden Sommer» semester die Universität Freiburg i. Br. Dazu kommen 134 Hospitanten. Tie Gesamtirequenz beträat also 3297.
Sportc
hb. Frankfurt, 6. Juni. Ter Meldeschluß zur Regatta des Frankfurter Regattavercins ergab die Meldung von 45 Vereinen mit 183 Booten und 892 Ruderern. Am 22. Juni finden 12 und am 23. Juni 11 Rennen statt. Vorrcnnen werden am Samstag nachmittag, Sonntag und Montag vormittag gefahren.
Börsen-Wochenhericht.
Frankfurt, 6 Juni.
Der L i q u i d a t i o n s p r o z e ß , der an den Börsen vor sich geht, hat an Ausdehnung gewonnen. Tie Abwärtsbewegung der Kurse fetzte sich schnell fort und wurde nur vorübergehend durch bessere Haltung unterbrochen. Im allgemeinen wär die Stimmung recht nervös. An Kauflust fehlte es völlig, sowohl beim Publikum wie bei der Spekulation, und nur die Baissespekulation bekundete zeitweise größere Regsamkeit. Selbst der Präliminarfrieden gab der Börse keine Anregung. Die Spekula tion ist mutlos, weil sic damit rechtet, daß die Gcldkalamität in absehbarer Zeit nicht aushörcu wird, und weil sic befürchtet, das; die Geldknappheit auch nach Eintritt der politischeit Beruhigung einem Äiedcrerwachen der industriellen Tätigkeit im Wege stehen wird. Der Erkenntnis, daß die Konjunktur abwärts geht, kantt man sich kaum noch verschließen. In der.Eisenindustrie häufen sich die ungünstigen Berichte über Preisnachlässe und Zurückhaltung in der Erteilung neuer Aufträge und der internationale Markt, der der heimischen Industrie cittc so gute Stütze gewesen war, ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die jüngsten Beschlüsse des StahlwerkverbattdeS über die Erhöhung der Ausfuhrvergütung haben nicht im unklaren
darüber gelassen, wohin der Weg führt. Die Rück
wirkung ans den Kohlennrarkt kann nicht ausbleiben, und auf dem Koksmarkt hat sic sich schon fühlbar gemacht. Unter diesen Umständen richteten sich vor allem gegen die M on- tanwcrte die Angriffe der Leerverläuscr mit' Erfolg. Tic Kürstwrluste betrug, n weitere 3—7 Proz., bei Laura Hütte sogar 9-, Proz., bei Friedrichs Hütte 10 Proz. und bei Phönix 1Ö1 . Prozent. Man sollte indes nicht übersehen, daß bei den jetzigen Kursen für die meisten Werte einer starten Abschwächung der Konjunktur Rechnung getragen ist. Da in der Preisgestaltung nach oben kaum Ucbertrcibungcn vorgekommen sind, ist fein allzu starke«' Rückschlag zu erwarten, und vor allem ftelyen die großen Werke einem Rückgang gefestigter gegenüber als zuvor. Tas laichende Geschäftsjahr hat nock gute Gewinne gebracht und sie werden dazu drencu, über die weniger guten Zeiten hinwegzulwlfen, ohne dec Wmomire allzusehr darunter leiden zu lassen. Nicht minder flau lagen auch die anderen I n d n st r i c pa p i c r e, von denen die vorher begümtigten Werte Einbußen erlitten. So haben von Maschntensabrttakticn Moenus n. Eisenach je etwa 10 Prozent Taunler 28 Proz., Türkopp 30 Proz. nnd Kieper sogar 37 Pro;' verlorem Bon Aktien chemischer Fabriken stellten sich Gries- heuner 7', Proz. Ultramarin 9 Pro»., Anilin Hi Proz, Holzverkohlung 18'.. Proz., Höchster 20', Proz. und Scheideanstalt 2ssProz. niedriger, schuckert haben 7 Proz, Allgemeine Aeliri zltat 10 Proz., 9(Thtmulaiomt Berlin 25 Proz. eingcbüßt" §llu mimum Neuhausen gaben 15 Proz. nach. Kursrückgänge bis 6 Proz. und durchweg zu verzeichnen. Am Bahn en markt verstimmte der icharse Kursrückgang amel-ikauischer Werte, von denen die tn Bcrlm gehandelten Canada Paeisie na ton 12 Proz verloren. Baltimore haben 51, Prozent eingebüßt B a u k akticn haben 'Einbußen bis 2 Proz. erlitten, Handelsgesellschaft verloren 4 Heimische F o n d s hatten unter der Ausgabe neuer Anleihen des Reiches und Preußens zu leiden. Auch fremde Renten lagen meist schwacher. Privat-Diskont 53'3 Pvnzc'tt.
märfte.
y'.ief cn, 6. Juni. TI o rftberxdiL Auf leiitigem Wochen» markte kostete: 2 utter das PKind 1,06—1.15 Tif„ Hühnereier 1 Stuck 7—8 Pfg., 2 Stück 0 Pfg., Enteneier 1 Stück 8—0 Psg., Gänseei« ISt. 12 Pf., Käse das Stück 6—3 Pfg^ Käsematte 2Stück 5—6 l-iq., Taube,! ,,r Pr. 0,80—1,00 3<f., Hühner vr. St. 1,00—1,60 Akk., Hahnen pr. Stück 1,50—2,50 Mk., Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse das Pfd. 00—< 0 Pfg^ Ochse,»fleisch pr. Pid. 92—100 H}., Rindfleisch pr. Pfund 90—94 Pfg., Lluhfleisch 80 Pfg.. Schweinefleisch pr. Pfilnd 84—100 Pig., Kalbfleisch pr. Pid. 94—9rt Psg., Hauunelsleisch pr. Md. 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. 1' 0 v.e, 5.00 bis 5.50 Mt., Weißkraut das Stück 00 Lid CO Pfg., Zwiebel : ver Ztr. 0,00—0,00 Alk., Milch das Liter 22 Pfg., Russe 100 Stück 50—60 Psg., per Ztr. 0—00 Alk* Birnen daß Pfund 12 bis 15 Pfg., Aepfel der Zentner 00 bis 00 Alk. Marktzeir von 7 brö 1 Uhr.
le. Frankfurt a. M., 5. Juni. Heu- niid Strohinarkt. Angefahren waren 7 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Man notierte: He», 2,7ij—10 Mark, Stroh (Kornlangflrob) 0.00-0.0) Alk. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft ruhig. Tie Zllfuhren waren nuä den Kreisen Hanau und Dieburg i»ud aus dein Obertaunils.
FC. Wiesbaden. Viehhos-Marktbericht von, 6. Jmii. Ailftrieb: Rinder 76 (Ochsen 17, Blillcii 4, Kühe ö^), Kälber 119, Schale 14, Schweine 178.
Geschäft mittel. Preiie für 100 Pid.
Lebend- Schlacht- Ochsen. gewicht
Vollfleischige, ailsgeinästete, höchsteti Schlacht- Alk. Alk.
ivertes ini Alter von 4—7 Jahren .... 52—56 93- IOC Tie noch nicht gezogen haben (iingejochie) . . 50 — 54 89—96 Junge, fleischige, nicht allsgeniäslete und ältere
ausgemöflele............ 45—49 80—87
Bullen.
Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtiv. . . 48—51 80—85
Vollfleischige, jüngere.......... 44—47 73-78
Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ausgelnästete Färsen höchsten
Schlachtivertes 51—55 91—98
Vollfleischige ausgemastete Kühe höchsten
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren 42—45 78—83
H fitere ausgemästete Kühe und wenig gut cut-
wickelte jüngere Kühe . 45—49 83—91 Mäßig genährte Kühe und Färsen 37—41 68—76
Gering genährte Kühe ilnd Färsen 30—35 60—68
Kälber.
Feinste Mastkälber 66-70 113-117 Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 58—63 97 — 10) Geringere Alaft- und gute Saugkälber . . . 53—57 88—95
Geringere Saugkälber 48—52 81—88 Schafe.
Weidemastschafe:
Mastlännner und Alasihammel .... 47.00 — 00 00 98—00
Schwein c.
Pollfleischige Schweine von 80—100 kss Lcbend-
gewickit • . . . . 53-541/, 68—70 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 52-54 67-69
! ollflest'chige Schweine von 100—120 kg Lebend-
gewicht.............. 54-56 68—70
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebend
gewicht 53* >09 66-00
Spielplon des vad Nattheim.
Sonntag, den 8. Juni: „Charle»)s Tante/ Montag, den 9. J»»ni: Gastspiel von Frl. Carola von der Der vom Knrtbeater Bad Wildimgen: ^Hosglmst/ Aiittivoch, bett 11. Juni: Gastspiel des Neuen Theaters Frankfurt a. M.: „Die Zeche." „Ter Kuß." „Literatur." Freitag, den 13. Juni: „So 'n Windhund." Eonn> tag, den 15. Juni: „Königsleutnant." — Voranzeige: Montag, den 16. Juni: Beginn der Operetten - Spielzeit: „Der liebe Attgltstin."
Spielplan der vereinigten zrankfurter Ztadttheater.
Opernhaus.
Sonntag, den 8. Juni, abends 7,8 Uhr: „Ter Freischütz/ Montag, den 9. Juni, abends 7.8 Uhr: „Ter Troubadour." Tiens- tag, den 10. Juni, abends *',8 Uhr: „Hoffmanns Erzählnngen." Mitttvoch, den 11. Jmii, abends 7,8 Uhr: „Tcr Zmeunerbaron." Toniwrst-g, den 12. Juni, abends V,» Uhr: „Tic Enlführung ans dem Serail." Freitag, beit 13. Juni, abenbs 8 Uhr: „Ariadne aut Naxos." Samstag, den 14. Juni, abenbs 7.8 Uhr: „Tie Regi- mentstochtcr." Hierauf: Ballett-Tivertiffemcut Sonntag, den 15. Juni, abends 7,8 Uhr: „Don Juan." Alontag, den 1 >. Juni, abends 6 Uhr: Festvörstellung ans Anlaß des Söjäbrigen Regternngs- jubiläums Sr. 'Majestät des Kaisers: „Tie Ateisterünger von 'Jh'int- berg." Tienßtag, den 17.Jnni, abds. 7,"Uhr: „TcrBajazzo." Hierauf: „Cavalleria rnsticana.“ Alittwoch, den 18. Juni, abends 7 Uhr: „Figaros Hochzeit."
Schauspielhaus.
Sonntag, den 8. Ium, avenss 8 Uhr: „Ter Pstirrer von Kirch''elb " Älontag, den 9. Juni, abends 8 Uhr: „König Heinrich der Vierte " Erster Teil. Dienstag, den 10. Juni, abends 8 Uhr: „König Heinrich der Vierte." Ztveiter Teil. Alittwoch, den 11. Juni, abends 8 Uhr: „Ter Pfarrer von SUrdtklö." TonnerStag, den 12. Juni, abends 8 11 bv: „Lilioin." Freitag, den 13. Juni, abends 8 Uhr: „Ter Kammersänger." Hieraus: „Tas Cänglingsl'.cim." Zunt Schluß: „Tod und 2ebeit." Samstag, bett 14. Juni, abends 8 Uhr: „Alinna von Barnhelm." Sonntag, den 1.5. Juni, abenbs 8 Uhr: „Püppchen." Alontaa, den 16. Jnni: Festvorfiellung nn5 Anlaß des 25jährigen rstegierungsjubiläutns Sr. Alajeftät beS Kaisers : Prolog. Hieraus : „Prinz Friebrich von Homburg.Tiens- tag, beit 17. Juni, abenbs 8 Uhr: „3iomeo und Julia" Alitt- ivoch, den 18. Juni, abends 8 Uhr: „Tas Konzert."
I Gerade im Sommer haben viele Kinder ein Stärkungsmittel nötig, gerade im Sommer erweist sich ihnen Scotts Emulsion als ! eine Wohltat; denn sic können nichts Bcsscrcs f iiöcn J als diese Zubereitung, welche ihnen alle Vorteile des Lebertrans bringt und sich in der warmen Jahreszeit ebenso gut nehmen läßt wie in der kalten. Also auch im Sommer befördert sie die Entwickelung kräftiger Muskeln und vor allem den Ausbau fester Kuochcu. Wer Scotts Emulsion — doch nur die echte — gebraucht, der wird auch im Sommer nur die allerbesten Erfahrungen mit ihr machen. C4/i
Bestandteile ^ditftcv Medizinal-Lebertran 16‘>,9, prima OitöAevin i untexpbc8vf)origfaurcr .(talk 4.3, »ntcrvlioöpliorifliaii c» Vlatvor. r u,
pulv. Tragant 3» feinster mnb ÄUININI pnlv. l1 o, Wasser 12».-). '
.Utohol 11,<>. Hierzu arotnaujche iSiuuljio» nut ,3üni- Maiiocl u.u GaulthcriaiN je 2 Tropfen.
Man nimmt etwas Gutes zn essen mit,
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