Es siarben an: Zusammen;
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Bekanntmachung
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Jagd - Verpachtung
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Altersschwäche Lebensschwäche Lungenentzündung Herzleiden Nierenkrankheit Blutkrankheit Zuckerkrankheit Verunglückung
LuhnS
wä$cht am besten
In unser Genossenschaftsregister wurde heute i bezüglich der Spar- und Darlehnskasse Obbornhofen, » eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haft- t sticht eingetragen: Die Auflösung der Genossen- l schäft ist beschlossen. Zu Liquidatoren sind Heinrich I kuppel XI., Hermann Walz, Hermann Ruppel II., sämtlich in Obbornhofen, bestellt.
Hungen, den 2. Juni 1913.
" Grosiberzoalubcs Amtsacrichk.
Amtlicher Wetterbericht.
Oessentlicher Wetterdienst, Gießen.
„ Wetteranssichten in Hessen für Sonntag, ben 8. Juni 1913: Trub mit Regenfäklev, kühle Westwinde.
FleiHchfaeerfutter MUSKUTOR für Geflügel und Kücken, lose und in 5-Kilo-Säckchen, bei
ßntlHrtlifr nebst Brut ver- iyu|u nickuct, die Kops
, l^ant reinigt, das Wachstum - । her Haare törbert Prof. »r.
Wöchentl. lleberstcht derToderfälle t d.Ztadt Gietzen.
22. Woche. Po in 25. bis 31. Mai 1913.
Einwohnerzahl: angenommen zu 32 400 (inll. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsziffer: 16,40
nach Llbzug von 8 Ortsfremden: 3,21 °/06.
Sommersprossen — weg! *^851
Leidensgefährtinnen teile ich unentgeltlich mit, auf welche ein- fache Weise ick meine Sommersproffen gänzlich beseitigte.
hv'f7B] Krau Elisabeth Ehrlich, Pforzheim 9, Obere Rodstraße 8
vüchertisch.
— Oberstleutnant I. Hoppenstedt, Das Heer (Erster Baird des zweibändigen Werkes: Das Volk in Waffen). Mit 156, teils ganzseitigen phvtogr. Aufnahmen. Gelber Verlag Mundt u. Blumtritt in Dachau. 1,90 Mk. Es wird hier ein fast lückenloses Gesamtbild des Heeres in seiner Friedensarbeit wie im kriegsmäßigen Kämpf in photographischer Aufnahmen gezeigt. Mehr
Vermischtes.
* Ein surchtbares Drama spielte sich, wie ans Lille «meldet wird, am Donnerstag in einem Schachte der Zeche von Fcrfat) ab. Eine Schicht war eben hinabgefahren, als aus dem Sckiaäzte Hilferufe ertönten. Mehrere Bergleute stiegen eiligst hinab und fanden die Leiche des Oberhauers F i n e t und eines Hauers vor. Zwei verwundete Bergleute lagen neben ihnen: die beiden letzteren wurden von Gendarmen verhaftet, da sie nach Aussagen eines Bergmannes den Oberhauer Kinet überfallen butten, der nach verzweifelter Gegenwehr, wobei er einen der Angreifer getötet habe, seinen Verletzungen erlegen sei. Die beiden Verhafteten leugnen die ihnen zur Last gelegte Tat.
* Massenerkrankung infolge der Hitze. Aus Berlin, 6. Jirni, wird gemeldet: Ws heute vormittag 3500 Mädllsen der Berliner Gemtzrndeschulen, die am 16. Juni vor dem .Kaiserpaar Volkslieder singen sollen, zu einer Probe im Zirkus Birsch sich sammelten, wurden 34 von ihnen infolge der Hitze ohnmächtig. Sic mußten in einen Nebenraum des Zirkus gebracht werden, wo eine SanitätsstatilM eingerichtet ist. Unter den vereinten Bemühungen der Aerzte und Heilgehilfen non der nächsten Unfallstation erhcüten sich die Mädchen bald. Bei den gestrigen Knabenproben kamen neun Ohnmachtsfälle vor.
* W affenschrnuKgel nach Irland. Aus London, G. Juni, wird gemeldet: (Kn Telegramm aus Dublin meldet, xlß 'die Zollbehörden an Bord eines DamsLers in einem Möbel-
Handel.
— .Berlin, 6. Juni. An die Ausschreibung von efoer Million Karat südwestafrikanischer Diamanten beteiligten sich drei Firmen. Das Höchstgebot wurde von dem Antwerpener Diamanten-Syndikat abgegeben, welches den Kn- schlag erhielt.
Jede Haftanstalt braucht eine PstentpiattteaecMne von der Feister Wäschers WSascbinenlabrikBimsdiA Hammer 75008t. im Betriebe. POTSlLL. 163 Offerte koetenles.
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mistbar machen soll, wird eine ArbeitSmenge von 300 000 Pferde- fronen gervinnen, die für Fernleitungen auf einen Kreis von 250 Kilometern Halbmesser verteilt werden sollen. Einer der Hauptabnehmer der ^Mississippi River Power Co." wird die Stadt St. Louis sein, die sich bereits jetzt durch einen Vertrag zur dauernden Abnahme von 60 000 Pferdekrästen verpflichtet hat.
Anders als die oben genannten Riesenkraftwerke, die große Wasserfalle ansnutzen, wird das neue Mississippikraftwerk nur ein bev Höhe nach unbedeutendes Stromgeialle von 9,76 Metern zur Verfügung haben, das jedoch durch einen Staudamm etwas erhöbt ist. Die Gewinnung von 300 000 Pferdekräften ist dadurch möglich, daß eine außerordentlich große Waffermenge durch die Turbinen des Kraftwerkes hindurchgeht. An ber Stelle deS Kraftwerkes hat der Fluß eine Breite von 1600 Metern bei einer Durch- fchnittstiefe von 2,14 Meten,. Zu gewöhnlichen Zeiten beträgt die Etromgeschwindigkeit 566 Raummeter in der Sekunde, bei Hoch- wasser schwillt sie dagegen auf 10 500 Raummeter in der Sekunde .an. Der gewaltige Ctarrdamm kann eigentlich mit keinem anderen Werke dieser Art verglichen werden, als mit den, berühmten Nil- dannn bei Assuan. Ter Staudamm besteht nach der „Nature" ans drei Abschnitten: vom linken Uier aus ragt ein gemauerter Teil von 1305 Metern Länge senkrecht zur Stromrichtunq in den , Strom hinaus: ein mittlerer Teil in der Stromrichtnng selbst ge- leaent ein Ban von 524 Metern Länge, enthält das eigentliche Lrastiverk, und der Rest bi? zum rechten Ufer stellt ein gewaltiges g System von Schleusenkammern dar, durch da? der Schiffsverkehr 5 geregelt wird. Die Schleusenanlagen sind größer als die gewaltigen Schleusen des Panamakanals. Durch den Standainn, erhalt das . Kraftwerk ein nutzbares Gefälle von 10 bis 11 Metern. Das aus- ' nestaute Wasser bildet einen 96 Kilometer langen See mit einer Oberfläche von 260 Geviertkilometern. 119 Schützen regeln die Waiserstauung. Der ganze Dmnmban ist zum Teile aus armiertem Beton aufgefnhrt worden; die einzelnen Konstruktionsteile sind an ' Ort und Stelle in großen Metallformen gegossen worden. Der ' Teil des Staudamn,eS, der das Kraftwerk trägt, hat eine Breite .von 37^ Metern; die Fundamente reichen an dieser Stelle bis • 1% Meter unter da? felsige Flußbett hinab. Im ganzen sind 30 ‘ anfrechtstehende Turbinen vorhanden; über dem Turbinensaal, } 13,7 Meter über dem Wafferspiegel, liegt der Maschinensaal, in - dem die Umformer usw. angebracht sind.
DaS Kraftwerk erzeugt Dreiphasenstrom von 10 000 Volt mit 25 Perioden, und die Umformer formen diesen Strom auf eine Hochspannung von 110 000 Volt um, wie sie zur Leitung über die großen Entsernungen zweckmäßig ist. Der Staudan,m hat vor der . Eröffnung des Kraftwerkes schon Gelegenheit gehabt, se,ne Festigkeit zu zeigen: während der letzten großen Mississippiübcrschwem- . mung soll er sich vollständig bewährt haben.
Kinder
Erwachsene: im vom
L Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Herren mit trockenem, sprödem, dünnem Haar, das z„ Haarausfall, Juckreiz und teil
neigt, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares empf.: Wöchentlich 1 maliges Waschen des Haares mil Zucker’* fonv binieitemKrttutcr-Sham- poon (Pak. 20 'Bf.), daneben möglichst tägliches kräftiges Einretben des Haarbodens mit Zucker’* Original- Kräuter - IfaarwasHcr i Fl.l.25uL.50),alsdann gründlich. Massieren d.Kovshaut mit Zuckers Spez.-Krttuter- K>aar»äkrfctt'Dose00Pf.I Großartige Wirkung, von Tausenden bestätigt. Echt bei A. Roll, E. Roll, E. Seibel, O. Schaaf, E.Karn, W.Kil binaer, Drogerien und H. Tichv, Parfümerie. [sl17//1
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* Lakonisch. „Was haben Sie denn gen,acht, daß die Bauern so wütend waren und aus Sie losschlagen wollten?" — Autler (der in eine Gänsehcrde hincingefahren ist): „Gänseklein!"
*Der tapfere Ochsenwirt. Wirt: ,^Fa, mvrnc Herrc, i hont anno 70 an meinen Mann g'schtellt und war Tag un Nacht allzeit da z'finde, wo die feindliche Kugeln schtundenlang siele." — Z-remder: „Was Sie sagen! Und wo war'das?" — Wirt: „Hinte int Hof, auf meiner Kegelbahn, wo die g'fangene Fran- zösle allwoil dapfer kegelt hent."
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als 150 Naturaufnahmen, alle lebensvoll, anschaulich, viele tim wundervoll bildmäßiger Wirfting, von einem ersten Kenner des Heeres aus zahllosen Bildern austzewählt, geben cht Gesamtbild des Heeres in voller Tätigkeit. Oberstleutnant Hoovenstedl bai es in ieinem begleitenden Tepr verstanden, ein lebendiges Bild des Heeres zu entwerfen; die Schilderung einer modernen LÄacku schließt das Buch ab.
— Friedrich Hebbel: Die Nibelungen. 2 Bände (Band T: „Der gebörnteSiegfried" und „Sicgfrieos Tod", Band 2: „Kriemhilds Ra che^ss. Mit Einleittutgen vvn Pvofeftor Dr Arievr. Ku in in er stnd Zeichnungen von Ludung Berwald. („Hausbücherei" Band 47/48.) Verlag der Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stistung in Hamburg-Großborstel. Preis gebunden je 1 Mark. Die stärkste Wirkung trott allen DnrtNen Hebbels war dem letzten, den Nidel,urgen", beschicden. Die gewaltige Dramenreibe der „Nibelungen" ist dazu beftinnnt, über die Jahr hunderte hinaus (ngcnntm des deutsclnn Volkes zu bleiben. Lang sam und stetig gehn nm das Werk immer fester Fuß auf derBuhtie: bei Lecstfpielan und Schülervvrsiellungen gibt man es häufig neben den Liebliugsdranwn des deutschen Volkes, wie Schillers „Tell" und Goethes „Götz". Gs war deshall» ein richtiger Gedanke, zur Treier des hundertsten Geburtstages Friedrich Hebbels eine illustrierte Volksausgabe der „Nibelungen" zu veranstalten. Die Deiltsche Dichter-Gedächtnis-<Aiftuiig hat ihre Ülusgabe mit einigen dramatisch wirkenden Bildern schmücken lassen, die geeignet sind, die Handlung des Trauerspiels für das Auge des Lesers zu be leben, federn Band ist eine ^Äalleitung von dem Literaturhistoriker Professor Dr. Friedrich Kummer vorausgeschickt. Zn dieser Form, die sich vorzüglich als Geschenk eignet, sollten die „Nibe hingen" ihren Weg in jedes deutsche Heim finden.
rtttgen, dessen Inhalt Möbel deklariert und der an den Residenten der Graffchaft C<rvan adressiert war, 500 Gewehre imb ebensoviele Bajonette frentber Herkunft entdeckten und be- schlagnalgnten. Es wird angenommen, daß die Waffen für die Provinz Ulster bestimmt waren.
* Ein Rechtsanwalt Verhaftet. Der Rechtsanwalt Richard Thiel in Berlin wurde heute morgen unter dem . Verdacht der Unterschlagung verhaftet.
* Beim liebersetzen einer größeren Zahl von.Ziegelei- arbeitern in der NKhe von Hedemünden über die Werva 'chlug das Boot an der Aussteigestelle mn, als einige Arbeiter । das Boot bereits verlassen hatten. Die beiden in dem Boot zurück- ; gebliebenen Fährleute ertranken. Beide waren Familienväter.
* 30 0 00 Bucher verbrannt. In London wurden 30000 Bücher, darunter seltene, unersetzliche Exemplare, durch eine Feuersbrunst zerstört, die in der großen Leihbibliothek von Mucdies wütete.
* Hirsch und Auto. Aus Berlin wird gemeldet: Ein Ingenieur, der bei' den Benzwerken angestellt ist, verunglückte to Rheinsberg, weil ihm kurz vor dem Ort ein Hirsch in das Automobil rannte. Der Ingenieur wollte einen Zusammenstoß vermeiden und lenkte zu weit seitwärts, sodaß der Wagen in ben Chausseegraben siel. Dabei zog sich der Ingenieur einen Armbruch und erhebliche andere Verletzungen zu.
♦ Nach Ver Übung eines raffinierte „Gaunerstreiches ist der 30 Jahre alte Kasfenbote einer Lebensver- sicherungsgesellschaft in Berlin Hermann Fischer flüchtig geworden. Der Betrüge,' fälschte die Unterschriften der beiden Direktoren und ließ das Geld sich von der Diskonto-Gesellschaft zu Lasten der Gesellschaft überweisen. _ .
* Ein origineller Trick. Die beginnende Re,feze,t haben sindige Pariser Gauner dazu benutzt, mn sich als Blllet- händler auf den Bahnhöfen niederzulassen. Es kommt vor, daß Rttseirde erst im letzten Augenblick hastig auf den Bahnhof stürmten und den Billetschalter von einer Menschenmenge belagert finden. So erging es auch einem Pariser, der nach Rouen wollte. Da tritt ein freundlicher Herr hinzu. Er hat gerade ein
Btllet nach Rlmen gelöst, kann aber nicht reisen, seine Fran sei nicht gekommen, er ist gerne bereit, das Biller übertreten: allerdings: erster Klaffe. Der eilige Reffende ist sehr dankbar, zahlt, stürmt auf ben Bahnsteig und erreicht noch gerade ein Eonve. Dann kommt der Kontrolleur. Der Reisende zeigt sein Billot. Fragend sicht ihn der Beamte an. „Und Ihr eigenes Bcklet?" „Wieso mein eigenes?" „Nun Sie wollen doch nicht auf di^es Bittet reifen?" „Aber selbstverständlich, warum nicht?" „Nun, das ist doch ein Hundebulet. . . ."
* Die Tugendprvbe. Bei einem Gespräch nach dem Ellen in einer Herrengesellschaft wird über die Tugend der Ehemänner gesprochen und ein ebenso skeptischer wie neckischer Herr erklärt, er wolle demjenigen Ehemann der Gesellschaft, der aüf sein Ehrenwort versichern könne, er habe seit seinem Hochzeitstage nie eine andere Frau geküßt als seine eigene, einen funkelnagelneuen Zylinderhnt verehren. Betretene Stille. Dann meldet sich triumphierend ein ganz junger Herr und beansprucht den Zp- ltnderhut: ,^ch habe erst heute morgen geheiratet." Bei seiner Heimkehr erzählt der gute Ivhnh dieses spaßhafte Intermezzo seiner Ehehälfte, die entrüstet ausruft: „Und du hast dich nicht gemelbct, John!" Einen Augenblick ist I-vhny um jede Antwort verlegen. Dawt stammelt er: „Aber ich sehe doch in einem Zylinder so lächerlich aus — hast du immer gesagt!"
* Wenn die Muttermit derTochter auf ben Schmuggel geht — — —. Man schreibt der „Boss. Ztg." aus Konstanz: Eine WirtsfrMl an der Schweizer Grenze wurde von großer Sorge gequält: Nicht ivegen des Geschäfts; das ging ganz gut, besonders wenn ihre Tochter mithalf, denn <ftn junges Weib mit frohem Lachen zu altem Wein imb frischem Bier fesselt die Gäste ans Haus. Aber die Tochter machte der Wirtin Sorge, weil sie öfter und auf längere Zeit Luftfahrten nach Deutschland unternahm. Um die Tochter nun an das Haus zu fesseln, erdachte die Mutter einen schönen Plan. Sie wußte, daß das liebe Mädchen öfter zu ihren Ausflügen über die Grenze Saccharin mitnahm. Darauf baute sie ihren Plan; sic zeigte ihre Tollster wegen Saccharinschmuggels an, teilte die erstattete Anzeige aber auch der Tochter mit, mit der Bemerkung, daß es nun mit den Ausflügen nach Deutschland ein Ende habe, denn wenn sie erwischt würde, koste es eirrige Monate Gefängnis . . . Für diese liebenswürdige mütterliche Fürsorge schwor (hie Tochter insgeheim Rache. Wochen vergingen. Das Frühjahr kam; bei der Tochter stellte sich der alte Wandertrieb ein. Die kannte nun aber ein Geheimnis der Mutter, was die alte Dame allerdinas nicht achrte. Sie teilte den Schweizer Grenzbehörden mit, daß, wenn ihre Mutter mit einem Wägelchen, auf dem ein Faß mit gesammelten Küchenahfällen stünde, aus dem Badisll)>en komme, im unteren Teil des Fasses sicherlich junge Ferkelchen zu finden feien. Das Faß habe einen Doppelboden; und der gleiche Schmuggeltrick sei schon öfter angewandt worden . .. Dann packte fte ihre Reisetasche, schloß die Wirtschaft ab, hängte art die Türe einen Zettel mit der Mitteilung, daß fie jetzt nach dem Süden gereist sei auf unbestimmte Zeit; und reifte wohlgemut ab (irgendwo erwartete sie ihr Begleiter). — Als die Mutter ahnungslos die Grenze passieren wollte, wurde sie seit langer Zeit erstmals wieder cmgehal- ten und ihr Wägelchen wurde durchsucht, und heraus krochen, etwas betäubt, zwei rosige allerliebste junge Ferkelchen. Der Zusammenhang war der Mutter sofort klar: fie wußte, daß dahinter eine Tat treuer Kindesliebe zu suchen hxrr, und beeilte sich, nach Hause zu kommen, nm die Äebestat entsprechend zu lohnen. Der Zettelinhalt an der Ture aber ließ diesen Entschluß ändern und einstweilen einen Strich unter das Liebeskonto machen. Um nicht mehr auf den Ferkelschmuggelwog zu kommen, will die Liebhaberin kleinen unverzollten deutschen Borstenviehs den Stall absbrechon lassen.
* Lord AtOeb u r y und die Genie-Offiziere. Der soeben verstorbene (lange unter feinem früheren Titel Sir John Lnbbvck bekannte) Lord ^loeburv hielt im Jahre 1870 seine sogenannte Jungfernrebe" im englischen Parlament. In dieser ersten Rede sprach er ein sehr vernünftiges Wort über die Erziehung der Armee und schlug vor, bat Wert, den man bisher auf die Naturwissenschaften gelegt hatte, nicht zu verringern. Eine Bekanntschaft mit ben alten Sprachen wäre sehr gut, meinte Sir John, aber welchen Nutzen hätte das Geniekorps davon, wenn es einen Vers wie diesen:
Das feurige Roß mit stolz erhobenem Schweife Läuft durch die Weide mit fröhlichem Gewieher übersetzen könnte, aber beim Bau von Sandhurst College Backsteine, die verfielen, weil sie aus Alluvialschlamm her gestellt waren, verwendete, und die D-eiche an der Doverkilfte so absallon ließ, daß sie der Bewegung des Gerölles Vorschub leisteten, anstatt sie zu verhindern! Ter Zusatz zu der Armeevorlage w-urve infolgedessen zurückgezogen, und das neue Parlamentsmitgliedr von dem Kmegsminister beglückwünscht.
Letzte Nachrichten.
«Der Wehrb vitray -anrf Ein kom men.
Berlin, 7. Juni. Wie von unterrichteter Seite mit- geteitt wird, stehen selbst solche Einzelstaaten., die sich bisher am ftcirytetr gegen eine Reichsein kommen- und Reichsvermögenssterter gewehrt haben, der geplanten Besteuerung des Einkommens innerhalb des Wehrbeitrags nicht mehr so unfreundlich gegenüber. Wenn die Grenze nicht gar so irrebrrö angesetzt würde, toirrbe sich zweifellos eine Mehrheit im Bundesrat finden, die diesen Abänderungen der 'Regierungsvorlage znstimmen würde.
Ein elfjähriger Werder.
Parrs, 7. Juni. Jn iAbbeville (Departement Somnve) wurde ein lljähriger Schüler namens Perical verhaftet, der einen 6jährig«e-n Schnkkameraden während eines Streites ins Wasser geworfen und chn durch Stockschlage verhinderte, sich ans User zu retten.
Die.Gehaltserhöhungen für die französischen Offiziere.
Paris; 7. Juni. Wie die „Franye militaire" mitteitt, erhalten monatlich die Divisionsgenerale 100 Franken mehr, die Brigadegenerale 210, die Obersten 276, die Oberstleutnants 235, die Majore 208, die Hauptleute 188, die Leutnants 110 und die Unterleutnants 72 Franken.
Ein französischer Drrmpfer vvn chinesischen Piraten üderfaklen.
' Paris, 7. Juni. Nach einer MeLarng des hiessen „New Port Herald" aus Hongkong wuroe der französische Dampfer „Robert Lebaudy", der den Dienst zwischen Kanton und Wouschau versieht, bei Jungki von Piraten angegriffen, die einen chinesischen Reisenden töteten und fünf chinesische Reiserrde und einen Maschinisten verwundeten. Die Piraten raubten u. a. Bargeld im Betrage von etwa 50000 Mk.
mcr.
Gießen,- 6. Ami Ausübung.
und seine EhesM fatc croalt und Mfc: hbeickädiMg, die A- :erantraortcn, litfr r Pllizeidiencr Z. rt Macht worden, W, ner Frau Streit [ter Mitteilung, de fe M und ihm NW v • Nachbarn dieser mit hami rr? atl den beiden fterr ifagen, mir er <Tv u begeben rriff befürcht«' v.-" \ tzte, den kme jetzt ö'':' —
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& K unh unb iar.c wict ffiM’J ft gefakn!U 11,1,1 n bet $otaMmcn
te. Nur drr mze- jalb zu einer
Die llaadnutzung in den Jagdbezirken der Wald- und ^eldinark Sicherlshausen von zusammen 371 ha Grund- I lui!? niirb am 18. Juni d. I., uachmrttaas 4 Uhr, im ■ V’iuic ÖCV Riirgermeislers Hierselbst öffentlich mentbictenb . Je wachtet werden. Die Pachtbedingungen haben vom 10. c 24. Mai öffentlich nu&gelegen und werden un Termin 11 nachmals bekannt gemacht.
Sichertshausen, den 26. Mai 1913.
Der Jagdoonteher.
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^icbennobauet W bic Autziührmigei! de n Fall noch einmal «■ ernnberien, sodax dich nahm, ohne nr_! ltzung soll am 2ien^ der Sachverstände werben.
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Summa: 10 (8) 9 (8) 1 — „
F u m.': Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, tote viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.


