Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.
175 Mark monatlichk) die Tatsache angcrcdmet worden, das;
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die pflichtvergessenen Militärbeamten mehr ober weniger von der "Anschauung ausgingen, der Firma Krupp sei vom Staate eine Art Sonderstellung cingeräuml worden „Für Krupp gibt es keine (Geheimnisse, Krupp und der Staat arbeiten Hand in Hand", so versicherten die Angeklagten. Und wenn sie dabei selbstverständlich auch das Bepreben hatten, ihre Schuld in milderem Lichte erscheinen zü lassen, so Hörnten doch die in dem Prozeßverfahren gemachten Feststellungen, daß die Firma Krupp heute über eine Monopolstellung nicht mehr verfügt, die Tatsache nicht aus der Welt schassen, daß sie jahrelang eine Stellung genoß, die faktisch einem Monopol sehr nahe kam. Nun hat ja der als Zeuge vernommene Tirektor EcciuS versichert, und auch der Vertreter der Anklage hat ihm darin zugestimmt, daß die Firma Krupp ihre Preise niemals auf Grund der Kornwalzen zum Nachteil der Heeresverwaltung geändert habe. Aber der Zeuge von Tcwitz l)at hierzu ergänzend bemerkt: „Wenn wir sahen, daß unsere Kalkulation zu hoch war, sind wir natürlich mit dem Preise heruntergegangen-." Ta muß nun die Frage aufgeworfen werden, weshalb nicht die Hccrcsverwal- t u n g, die ja diese Konkurrenzpreise aus erster Hand und ohne Zuhilfenahme von „Kornwalzen" kannte, nicht von selbst einen entsprechenden Druck aus die Preise aus- geübt hat, wozu sie nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet war. Hier, in diesem mangelnden kaufmännischen Sinn der allzu bureaukratischen Verwaltung scheint uns neben den erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung des Verhökerns von militärischen Geschäftsgeheimnissen der Hauptpunkt zu sein, in dem »)ic Militärverwaltung aus dem recht wenig erbaulichen Kornwalzenprozeß lernen könnte und lernen muß!
Tic Botschafter-«onferenz in London.
London, 5. Aug .Meuter.) Tie Botschastcr bcfchäftigtcrt sich in ihrer heutigen Sitzung ausschließlich mit der Frage der aegai scheu Inseln und der Südgrenze Albaniens, ohne jebod) zu einer Entscheidung zu kommen Tie Vereinigung prüfte den Voranschlag des Staatssekretärs Grev, einen internationalen Ausschuß, zur Festsetzung der Grenze hon Epirus noch RÜbanicn zu entsenden. Tiefer Vorschlag bat bis zu einem nenn neu Grade die Zustimmung Gr»ed»nlands gejunden, tvelches vorsariägt, das: die Nationalität der in Frage kommenden Gegenden durä; eine Volksabstimmung entsclsteben würde. Tie BoNduifter gingen zu einer allgemeinen Besprechung über das Mandat imi> tue Vollmachten dieses Ausschusses über. Nach dreistündiger Sitzung vertagte sich die Botidxlftcrverctnigiing auf Freitag. Auch am nad/ften Montag werden die Botschafter zusammenkommen.
TaS Verhalten der Türkei.
Konstantinopel, 5. Aug. Die Pforte hat an ihre Botschafter ein Zirkular gerichtet, in dem diese ausgefordert werden, den Mächten die Greuellaten, welche die Bulgaren an der muselmanischen Bevölkerung begingen und die Mißhandlungerr türfifdier Kriegsgefangener darzulegen, sowie die Aufmerksamkeit auf die hierdurch in der Armee cntl'tanbenc Erregung zu lenken, die ernste Folgen nach fidt ziehen könne. Ter Großwcfir hat vorgestern den bulgarifdicn Bevollmächtigten Natschewitsch aus bte Pforte gerufen und hat seine Ausmerkiamkeit auf denselben Gegenstand gelenkt. .
Die Instruktionen der Bot, Walter stimmen, wte cs scheint, nicht überein, weshalb die Kollektivdemarche nod) nicht erfolgt ist. Einzelne Botschafter unternahmen jebod) einzeln eine Temarche, tuobei sie den Rat gaben, Adrianopel für eine Berichtigung der Grenze Enos-Midia und andere Kompensationen zu räumen. Ter Großwesirerteilteeine negative Ant- ro o r t. Ter t^roßwesir, der gestern dem russischen Botschafter einen Besuch abstattete, erklärte, wie cs heißt, in formeller Weise, das; die 9i ä u nt u n g Adria nopels unmöglich sei. Ter englische Gefclmftslrägcr, der Instruktionen erwartet, hatte heute vormittag eine längere Besprechung mit dem Großwcsir.
Unruhen unter den türkischen UriegHgcfangnen.
Sofia, 5. Aug Agence Bulgare? Der Einfall der türkischen Truppen in bulgarisches Gebiet hatte unter den iq Bulgarien internierten türkischen Kriegsgefangenen! deren Zahl etwa 100 000 beträgt, eine ziemlich u n r u h i g e S t i m - m u n g hervorgcrufen. Eine Gruppe türfifdjer Kriegsgefangener, Die unter Eskorte aus den von den Türken bedrohten Orten nach Stara Zagora gebracht wurde, versuchte in der Nahe dieser Stadt zu entweichen in der Hoffnung, die türkischen Truppen, die sie in der Nähe wähnten, zu erreichen. Als die ins Stara Zagora internierten türkischen Kriegsgefangenen das Ge loch neuer vernahmen, glaubten sie, daß türkische Kavallerie heran- komme und eilten in das Wafscndepot, um sich mit Waffen zu versehen. Es kam zu einem blutigen Zusammen st o ß. Mehrere Türken wurden getötet und verwundet. Auch einige bulgariidx Soldaten und Zivilpersonen wurden getötet und verwunde. Tic Ordnung wurde rasch wieder hergestellt. Anderer-
Die IDeiterberatung in Bufareft
Bukarest, 5. Aug. Die gestrigen und heutigen mündlichen Beratungen der einzelnen Delegierten untereinander brachten keine solche Annäherung der Standpunkte der Verbündeten unb der Bulgaren, daß eine Festsetzung der Grenze buch nur in den Hauptzügen erfolgt wäre. Die Griechen sind allerdings in ihren Forderungen bis zum Mestafluß und die Serben bis zur Wasserscheide der Struma und Breganitza zurückgegangen, doch genügte dies Bulgarien- nicht. Man nimmt an, daß die Bulgaren ihrerseits ihre Forderung insofern einschränken, daß sie auf das Gebiet westlich des Wardar und sitdlich von Dosran verzichten, dagegen ihren Anspruch auf den Golf von Ohano und Ka- vala mit Hinterland aufrechterhalten.
Aus Bukarest wird im einzelnen gemeldet: Tie Sitzung begann um vier Uhr. Ministerpräsident Benizelos gab eine Depesche König Konstantins bekannt, in welcher der König mitteilt, das; ein militärischer Parlamentär der Bulgaren den griediisdien Vorposten eine mögliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten noch für heute angetünbigt hat. Die bulgarisclum Delegierten Tontschew und Fitschew erklärten keine Kenntnis von dieser Tatsache zu haben, bte nur durch einen Irrtum ober burch eine falsche Uebermittlung der Stunde, mit welcher der neue Waffenstillstand begann, entstanden sein könne.
Ministerpräsident Majoresku verlas eine Verbalnote der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, in welcher der Wunsch ausgebrüdt wird, man möge in den Buka-
sischen Drama entgegensetzen dürfen, da-, aus dem Amen fanifdunt überseh, ein altchinesisches Motiv behandelt, unb zwar mit den Mitteln und Reguisiten der chinesischen Bühne. Doch das-alte Asien wird bei Reinhardt nicht nur mit diesem Werke ,;u Worte kommen: Leo Greiner arbeitet noch an einem indischen Drama, das eventuell für eine Darstellung im Zirkus in Betracht kommt.
Als den stärksten Rivalen, der Reinhardt in der kommenden Saison ersteht, wird man Barnowskn ansehen, der nun die Direktion des L e s s i n g t h e a t e r s antritt. Hoch strebt das künst.- leriidie Wollen des Brahrnsnackfolgers: ,,Pcer Gvnt" soll den Auilakt bilden, Shaws neue Komödie „Pvgmalwn" wird tm Lcssingtbeater ferne Urausführung erleben, Dostojewskis „Brüder Karamasow" werden in einer Pariser^Bühnenbearbeitung importiert, eine neue Thomakomödic „Tas Säuglingsheim" wird folgen, Strmdberas ,Damaskus", Max Halbes neues Werk „Freiheit", das 1812 spielt, und noch eine ganze Reihe von Einaktern Sten er Autoren, darunter auch Wassermanns „Ungleiche Schalen" unb Molnars Vorstabtlegenbe „Liliom".
Mit nicht geringerer Spannung wirb manchem Debüt bes „Deittscben KünstleNdeaters" entgegensebcn, bes Sorietät-theaters, wwiegend ehemalige Angehörige
iheaters unter Der Direktion Rittners unb Grunwalbs in ber ebe- maligen „Kurfürstenoper" begründeten. Wird biet bock, treulich Goethes Spuren wlgenb, Gerhart Hauptmann feine Beziehungen zur Bühne baburdi erweitern, baß er als Regisseur nch ncnucht: gleich bic Erönnungsvontellung, bet „Wilhelm Teil", wirb unter Hauptmanns Regie in Szene gehen. Das ."bunnlertheater wird voraussichtlich auch bte Stätte sein, wo Limt-.g bie neuen Budnen- merfe Hauptmanns ihre Uraufführung erleben werben: baruntet "ielleicbt ein neues Werk Hauptmanns, bas., bereits vollendet, bisher nur wenigen bekannt geworben ist. Es ipidt im alten Mexiko uir Zeit bet Eroberung durch die Spanier, alio ;ur Zeit des lufammcnbrecbenben Aztclcnreiches, und führt, feinem märchenhait 'Lmbolifchen Charakter getreu, den Titel „Der weiße Heiland". An Urautnibmgeu wird bas KünstlertHeater in erster Sink bie Dramen Galswortbos in Berlin einführen, i'obann Bahrs ^Phantom" und Strindbergs LutHerdrama „Die Nachtigall von Wittenberg". Auch eine Shakespeareaufführung „Antonius und Kleovatra" ist vorgefehen unb zwar. so wirb behauptet, m einer neuen Hebet »etzung von Gerhart Hauptmann.
Das Kleine Theater, bessen Leitung Tr. Georg Altmann übernimmt, scheint bem Zuge ber Zeit gehorsam zu einer An Herben Eulenberg-Tbeater ausgebaut werden zu sollen. Neben Werken Eulenbergs verbeißt diese Bühne ein Drama Glaubet», eine Komödie „Gelbzauber" von Sopka unb einen Einakter bes Wiener Max Mell, „Der Barbier von Berriac"
1 So finden rott fast alle namhaften zeügenösfischcn Dramatiker
Präludien zur neuen Theatersaison.
mn nnnmommenc Stücke. — China unb Inbien bei Reinhatbt. ..Weißer Söcüanb". - Tie Gutenberg. Buhne.
Berlin, Anfang August.
— Prof. Lichtroark beben Hid) erkrankt Tie „Boffisdie Zeitung" melbet aus Hamburg: Professor Lidstwatk mußte sich einer Operation locgen eines Magetüeidens unterziehen, bie glückte Es trat febod) eine Lungenentzündung Hinz-, so daß sein Befinden bedenklich ist. Lichnvark, der Direktor bcr Hamburger Kunsthalle, wurde bcfanntlidi vor kurzem 60 I^hre alt.
— Ein Heilmittel für Geistesgestörte.'' Eurem Pariser Blatte zufolge teilte ber Irrenarzt Tr. Toulouse ber Gesellschaft ber Krankenhausärzte mit, baß eS ihm gelungen fei, an akuter Sinnesvetwittung erkrankte Personen burch ^auer- stoffeinspriHungen unter die Haut zu heilen.
Kleine Geschichten aus Victor Hugos Notizbuch. Der eifrige Herausgeber von Hugos Nachlaß, Gustave Simon, bereitet einen neuen Band von Aufzeichnungen des groscn Tidiirrd vor, aus denen bie „Annales" einige Notizen Hugos mittcilen. Der Dichter schrieb sich amüsante Vorfälle, bie er erlebte, gern auf unb erzählt so mit gutem Humor mancherlei Lustiges. „M. Santa," trägt er im November 1814 ein, ..ist ein ehemaliger Sekretär von Thiers. Ter arme Teufel hat eine Tragödie gemacht: sie heißt „Graf Egmond" unb ist sehr flach. Das Stück wirb gespielt: klassifcher Erfolg, keine Katze im Theater unb kein Sou in ber Kasse. Ort ber Tat bas Lbson. Rach drei Vorstellungen verschwindet die Tragödie vom Repertoire. Ter Autor stürzt roütcnö unb atemlos zu bem Tirektor Lireux. Dialog: „Mein Herr, Sie fpiclen mein Stück nicht mehr!" „Rein, mein .Herr." „Warum nicht?" „Weil es fein Geld einbrinqt" „Ich Lin bereit. Ihnen zu beweisen, daß es höchstens IM Frs. weniger bringt als „Ter Student von Segovia" von Casimir Bonjour, den man gegenwärtig spielt." „Höchstens 100 Frs weniger!" lagt Lireux, „da haben Sie ganz recht und ick widerspreche Ihnen nidn. Tie größte Einnahme bet’ „Studenten von Segovia" war 89 Frs." — „Trat heute ^.h^ophile (lautier,' erzählt Hugo unterm 30. November 1846 „Er sprach mir von seinem Trama „Tie Jüdin von Gonftantme": „Was, das soll mein Stück fein? No4l Parsait hat alles beicHigt, was von mir war- Theodore Eogn'aro hat alles befeitigt, was von Par- foit war: Clarence bat alles beseitigt, was von Eogniard war: Porcker bat alles beseitigt, was von (Harem roai " Clarence war der HauMdarstellcr des Stückes und Porcher der Führer der Elague — „Heute Donnerstag in der Akademie," ist am 17. Dezember 1846 zu lesen. „Ick svrack mit dem öfteren Tuvm über Balzacund seine Au'nahrnc in die Akademie. „Teure!, j-turel. unterbrach er mich. „Sie wollen also, daß Balzac gleich ohne weiteres beim ersten Anlauf in die Akademie kommt. Ste nennen Beii'pi'le, daß das schon mal vorgekommen sei, aber Oie beroenen gar nichts. Bedenken Sie doch.'^Balzac beim ersten Anlaur in der Akademie! Sie haben sich die Lach' reulich nberlegt. Gut Hbn eins haben Sie nicht bedacht, weshalb es emiach unmöglich ist, ihn in die Akademie aufzunehmen: er verdient es!
Das Urteil im Uornwalzenprozeh.
Als der sozialbemokratische Aby. Liebknecht am 19. April b. I. im Reichstage seine Beschuldigungen gegen die Firm-.i Krupp vorbrachtc, erklärte er mit Emphase: „Es dars nichts verschleiert und vertuscht werden. Es handelt sich hier um ein Panama, schlimmer als ein Panama. Wir werden abwarten, ob die Regierung die nötige Energie findet, um der allmächtigen Firma Krupp gegenüber genügend ein zugreifen." Tas Vorgehen der Regierung hat gezeigt, das; sie diese „nötige Energie" durchaus gefunden hat, unb der Verlauf des Prozesses gegeu bte Zeugleutnants Tilian, Schlender, Hoge, Hinst, ben Feuerwerker Schmidt, den Ober- intendantursekrctär Pfeifser, sowie den bei der Firma Krupp angc^tcllten Tröse hat für jeden objektiven Beurteiler dargetan, daß nichts verschleiert und nichts vertuscht worden ist. Eben deshalb ist es mit allgemeiner Befriedigung begrüßt worden, daß das Prozeßverfahren sich nicht hinter verschlossenen Türen, sondern ganz überwiegend in voller Oeffentlichkeit abgespielt fyat. Im anderen Falle hätte es doch nicht an Verdächtigungen gefehlt, das; etwas verschleiert oder vertuscht werden, daß vielleicht ein höher Gestellter geschont werden sollte. So aber formte der Vertreter der Anklage, Kriegsgerichtsrat Dr. Welt, in seinem Schlußwort mit Fug und Recht verlünden: „Wir haben auch nicht den Schatten eines Beweises dasür, daß noch ein anderer Verräter in der Zentralstelle sitzt."
Wie aber steht es nun mit der Liebkneckstschen Behauptung, daß eS sich hier „um ein Panama, schlimmer als ein Panama" handelt? Wenn auch das Verfahren gegen den Hauptschuldigen Brandt und Genossen sich erst im Oktober abspicleu wird, so hat doch schon die jetzige militär- gerichtliche Verhandlung den klaren Beweis geliefert, daß jene Liebknechtsckie Behauptung eine ungeheuerliche, eine unverantwortliche Uebertreibung war, und nach dieser Richtung hin, nämlich in bezug auf das angebliche rnilitärischc Panama, kann ja die bevorstehende Verhandlung vor dem Moabiter Gericht gar nichts neues mehr beibringen. Kriegsgerichtsrat Dr. Welt hat in seinem Schlußwort zutreffend bemerkt, daß man unter Panama die Käuflichkeit höherer Stellen versteht, während es sich hier um „feile Schreiber- scelen, die beim Biertopf nicht das Maul halten können", gehandelt habe. Tic kreißenden Berge des Herrn Liebknecht haben in der Tat kaum eine Maus geboren, und der armeb- liehe Miklionenschwindel ist auf cm paar hundert Mark reduziert loorben, mit denen einige, wie allseits zugegeben worden ist, sehr schlecht bezahlte Militärbeamte bestochen worden sind. Ja, man muß geradezu darüber erstaunt sein, zu welchen Schleuderpreisen hier sorgsam zu behütende Ge- IN'imnisse säst im wörtlichsten Sinne des Wortes für ein ^Linsengericht oerkauft worden sind. Jedensalls ist und bleibt frfc Liebknechtsche Losung von dem Panama nach jeder Richtung bin eine durch nichts zu rechtfertigende unverantwortliche Uebertreibung, für bie mildernde Umstände nicht so leicht zu finden sind wie für bic zu Strafen von 43 Tagen Festung bis zu 6 Monaten Gefängnis verurteilten Mtlitar- beamten. , v . ...
Äks solcher mildernbc Umstand i|t neben dem mr eine so verantwortliche Stellung durchaus unzureichenden Ge-
halt (beträat doch das Einkommen eines Zeugossiziers nur l rcstcr Vertrag eine Bestimmung ausnchmen über bic volle Freiheit — — - '..... - - - - - -der bürgerlichen unb religiösen Rcdnc bet bem Teile ber Bevol-
| ferung, bic nun von einem Lanbe getrennt bem anderen cinoedeibt würben Der Präfibent bemerkl, bas fei schon ein öisenllidies Recht in icbeni ber beteiligten Länber. Die EhefS aller Miffionen stimm- ten zu, daß es überflüssig ist. besonders eine Klausel darüber in dem uifünftigen Vertrag in Erwägung zu ziehen. Ter Präfibent der Konferenz richtete fobann an alle beteiligten Länber den bringenden Appell, die gegenseitigen Abmaduntgcn schnell zu beendigen, benn es sei uncrläulid), bas; bie Konferenz ftdi ab morgen nut ben konkreten Fragen beschäftige, ba her vor Wickler- ausnahme ber Feinbseligkeilcn noch zur Versügung ftclKiibc 3cit* rannt eine weitere Vertagung ber Lösung nicht gestatte.
'Ein Skeptiker, ber sich auf bic Pspchstogic bcr Theater- btrpfr rn-n Tramaturgcn unb Regifseurc verueh!. hat einmal be Ixniotct bic^gröüten Leistungen unb bic größte ^chackenslust ber •TT^itermannm entfalle immer auf die Ferienzeit unb Inrr beut nÄ^Sbar auf jene Monatsbälfte, bic der Wicdcrerofstiung Ld S^nhwü-r üjraufacb:. Das und die l>errhdien Tage d^n^kckn^Hesfmngcn enttäuscht sind, b^e schöne Zert. ba bie hfJÄtorialc ^fantane "ock ungestraft ihre ^dmnngen breitet nnO ifJL bn- hnfe Gcfvenst des Kaffenrapporles belächeln bart An Mmmaen unb Sm (teilt 'allerbmgs. die neue Saiion C., ■T'ih’at *r.-- der Reichs Hauptstadt biesmal einen Rekord bar Katrin an ben fünf lttcrarifdxn Bühneribirett«E Berlins b^- rsüft Md: die w der nngenommenen, zur .luUudrung bereit Äsen S Ü5c auf fast einhundert Bülmemverfe, man lieh: abc, .- n ziemlich robuster Idealismus- dazu gehört, um zu
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Wilhelm von Scl>olz, Galsworrhv, .xmn doch die in bem Theoterprogronun Berlins vertreten, einen ausgenommen:
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Ur. 182 Erster Blatt 163. Jahrgang 7 w Mittwoch, 6. August f9f3
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für bie Redaktion 112, politischen Teil: August
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