Schatzmeister
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Mehrer SDtto Zipp zu Grüningen eine Lehrerltelle an der
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Gegen 6Vs Uhr abends versammelte sich int inneren Schloßyofc die gesamte Sttidentenfchaft der Albertina zu einem Fackelzug. 3m Halbkreise nahmen die Chargierten der einzelnen Korporationen mit den Bannern vor dem Fenster, von dem aus der Kaiser den Fackelzug entgegen- Mnchmen gedachte, Aufstellung. Auch die altehrwürdige Universitätsfahnc wurde milgeführt. Ordner zu Pferde
rannte den Bahndamm entlang. Ter Besitzer des Rindes, Metzgermeister Reusch, wollte daS Tier aufhalten, wurde! aber'von ihm mit solcher Gewalt zu Boden gerissen, bah er einen Beinbruch und mehrere Rippenbrüche erlitt. Tas Vieh rannte, von einer zahlreichen Menschenmenge verfolgt, in den Hof einer Autogarage, zerstörte alles was' ihm in den Weg kam und stürzte schließlich in eine Grube, in der es durch einen Metzger durch Kopfschläge gt*
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Die hausCi
und die anderen Herrschaften nach der Ausstellung.
Ein Fackelzug der Studenten.
w. Biebrich, 5. Febr. Der 26jährige Maschinih ..und Heizer Julius Heinrichs, der in der Nacht eine dem karnevalistische Veranstaltung besucht hatte, überfiel heu^
Hranzösiscste (Quertreiberei in China.
Peking, 4 Febr. Ms heute der Anleibevertrag unterzeichnet werden sollte, teilte der f r a n höfische G c sandte den Chinesen mit, daß er seine Zustimmung zu der Anleihe nicht geben könnte wenn nicht alle fremden Ratgeber der ch tue fischen Regie ung n c v -
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der trefflich gelungenen Ausstellung mit dem laut an Herz und Ohr dringenden Zeichen der Erinnerung an die große Zeit vor 10 0 Jahren bis zur jetzigen festlichen Bereinigung Vor unserem geistigen Auge steht heute! wieder lebendig nicht nur die wackere Tat der braven ostpreuß!scheu! Stände und damit die Gelmrtsstunde der ruhmvollen preußischen Landwehr, wir gedenken auch mit Stolz des glücklichen Ausganges des gewaltigen Ringens des preußischen Volkes um seine Freiheit und Ehre und der Begründung des zur Erhaltung des errungenen unentbehrlick>en FundameMs, der Einführung der allgemeinen W e h r v i l i ch t. Diesem persönlichen imb großen Opfer des preußischen Volkes bat es das Vaterland in erster Linie zu verdanken, »oenn es sich heute seines Wohlstandes und seiner Machtstellung im Frieden erfreut und jeder Bürger unbesorgt vor fremden Störungen seinem Geschäfte und Wernerbc nachqeben und das Glück seines Hauses schmieden kann. So soll es, wills Gott, auch in Zukunft bleiben. Und wenn sich jetzt eine Ber- stä rku n g des Fundaments im Rahmen der allgemeinen Wehrpflicht als notwendig erweist, zweifle ich nicht, und darin bestärkt mich der heutige Tag, daß das deutsche Volk zur Uebernahme weiterer persönlicher Opfer nach dem rühm licken Vorbild unserer Väter fteudig bereit sein wird. । Anhaltende Bravos.) Erheben Sie die Gläser aufs Wohl und Gedeihen der Provinz Ostpreußen, drei Hurras für die Ostpreußen!
• gilt UNv
aqi und die
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V Berlin
I ie* ist eine fc I l-ieg d I bSÄ - Dur-h I •rriani* tM b. I Iriinterbrod I js bei Famili I -«Ronatea L ;l L sich Hera - --kommen I Mnch> 'V irr Nm 9. Jv . Ä vermut r Mimneu I j»«war so I .'Ätzt worden.
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tötet und ausgehauen wurde.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 6 .Febr. (Priv. Tel.) Der aus Schot« stammende Dragoner Altvater von der 5. Eskadron bd 2 Hess. Dragoner-Regiments Nr. 24 hat ,rch in der Nacht aut Mittwoch durch U eher klettern aus der Kaserne entfernt und d« Nacht in einer Wirtschaft verbracht. Ms er wieder durch Ucter* klettern in die Kaserne zurückkehren wollte, wurde er erwischt Gestern brachte er sich mit seinem Di en lt ka r a b r n er, bc mit einer Platzpatrone geladen tvar, einen Schuß unter dem Herr» bei. Er liegt hoffnungslos im Lazarett darnieder.
w. Budenheim, 5. Febr. Der ledige 2k,ahr,gt . Adam Schei d von hier sprang gestern abend mutwilliger-
Gemeindeschule zu Vilbel. — Erledigt ist eine mit einem )ücj^ -ber bie Karriere de? Bahnkörpers, um die Geleise zi evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Gonterskirchen, überschreiten, als in dem Augenblick der gegen 10UKr fällig« " Arztpersonalien. Ter Großherzog hat den Schnellzug herankam und ihn vollständig zermalmte.
KreiS-Assistenzarzt und Badearzt Dr. Hch. Wagner in Bad Kreis Wetzlar.
Salzhausen zum Anstaltsarzt an der Zellenstrafanstalt Butz- . Niederkleen, 5. Febr. Der „Hüttenbergel bach und dem LandeSzuchthaus Marienschloß ernannt. Sängerbund« hat sich nach zehnjährigem Bestehen aus " La n des h i;po t heke n bank. Fmanzaffessor Dr. gelöst. Das Vermögen wurde unter die acht BundeSoereim Rudolf Petrn an der Landeshypothekenbank wurde mit verteilt
Wirkung oom 1. Januar zum Fmanzamtmann ernannt. P Hesien-Naffau.
Stadttheater. Auf die Wiederholung des Kinder- w tzanau 5 Febr Bei der T Y p h us e p id e mie marchens von .Klein-Däumling- am nächsten Sonntag { Bataillons des Eisenbahnregiments Nr. 3 hält de-
nachmittag ei ganz bewnders hmgewiesen, da sie die letzte Wochen zu beobachtende günstige Verlauf ar
Kinder-Vornellung der Lp.elzeit m. Es gelten Volkspreise. \ t Ä 6 70 stTanfc vorhanden, darunter 8 mc
" Theater-Verein. Die auf gestern angesetzte ’
Ausführung der Adänischen Oper „Wenn ich König wäre",' ^hem Fteber. r
konnte deshalb nicht stattfinden, iveil die Vertreterin der N'eiblichen Hauptrolle sich erst morgens gegen 11 Uhr krank meldete Kostüms Regnifiten usw wärest schon auf ----- ----
Wege htcrl>cr. Nun galt t s Ersatz zu schaffen, aber keines morgen, anscheinend in einem Anfall von Eifersucht, der Theater, die angesprochen wurden, war in der Lage,>im Bett liegende Ehefrau und versetzte ihr mit eine»
n.^Qni le Abteil
am Abend die Koloratursängerin entbehren zu können. So stand um 1 Uhr mittags das Stattfinden einer Obern- Vorstellung überhaupt in Frage. Ta entschloß sich die Generaldirektion in Darmstadt, den Versuch zu machen, ob sich noch eine andere Vorstellung ermöglichen ließe. Der Versuch erschien sehr zweifelhaft, weil der Zug nach Gieyen um 4 Uhr abging, und bis dahin das neue Personal zusammengerufen, die anderen Stof rinne usw. herbeigesucht werden mußten. Erst um 21 ■> Uhr gelang es, die Vertreterin der Carmen, Frl. Jacobs, zu erreichen, die nun alle Hände voll zu tun hatte, um ihre Kostüme und Requisiten in Ordnung zu bringen. Wer der Energie des Generaldirektors Dr. Eger, der persönlich in alles eingriff, gelang das Wagnis, und um 4 Uhr könnte alles nach hier abfahren. Aber auch unserem Stadttheater erwuchs eine schwere, je- doch glänzend gelöste Aufgabe. Es galt, in ivemgen Stun- . den das ganze Tekorationsmaterial für die schwierige Car- j men-Aufführung zusammenzustellen und aufzubauen. Ta- t durch erklärt sich der um 15 Minuten verspätete Anfang. In Anbetracht der hervorragenden Liebenswürdigkeit des Hoftheaters, das ein Ausfallen der Vorstellung gern ver- meiden wollte, in Anbetracht der Mühen, die das Tarrn- s städter und das Oncßencr Personal willig auf sich nahmen, hätte man wohl wünschen mögen, daß der Beifall noch um einige Grade stärker gewesen wäre — etwa so, wie er in den hiesigen Konzerten selbst bei wenig hervorragenden
o v , Gästen die Regel zu bilden pflegt.
es daher für unmöglich, daß der französische Gesandte davon •• Ucberfabren unb getötet wurde im hiesigen nicht schon seit Wochen gewußt habe. Die chinesische Regie- Bahnhof der Maschincnputzer Jckler von hier. Jckler ver- rung ist bereit, an seine Stelle einen Holländer namens I (j - .-e-ne Arbeitsstätte und wollte die Gleise überschreiten. Ferguson von der Seezollverwaltung einzuse^en, hat fahrende leere Maschine fuhr ihn an. Er wurde in die Tb^L w° er bn.b n°ch ,-mer ««.rrmg starb.
icBung des deutschen Prestiges in Asien bcJ 3=t« arbeitete facher aus dem Babniios Gedern, deuten würde. Zum dritten Ratgeber ernannte China den "In der Klinik itarb der 18 Jahre alte Arbeiter Italiener Ronsi. Die Gesandten der Sechsmächte-Gruppe K. Horst au5 Saasen, der auf Station Saasen überfahren traten heute abend zusammen und versuchten vergeblich! und tödlich verletzt worden war.
sich zu einigen. Tie Chinesische Regierung hat sich darauf! ** Billige Ware Zwei verheiratete SÄveftcrn wurden verlassen, vor dem neuen Jahr alten Stils, das die Be-I gestern in einem hiesigen Laden ertappt, als sie eine Anzahl völkerung noch immer am 6. Januar feiert, einen Vorschuß! kleinere Gegen st ände entwendeten. Degen des gc- -u erhalten. Es herrscht daher die Befürchtung vor m ö g ! ringen Wertes der ^gestohlencm Gegenttmde, tccys Mark, wurde lichen Unruhen der unbezahlten Soldaten, von denen von Stellung eines Sttafaiitrages abge,ehcii.
40 gestern zu plündern begannen. Tie Mehrzahl wurde! Krett' n-rifDoerfl. ..
i-d°ch v-rhasict uud l> i u g e richt e t. , u nd htgenbe'
lieber die verzögerte Unterzeichnung des chiuesijchen Bf^e'züchter und -Händler prämiiert: Klasse I ^Belgier, r Anleihevertrages und die Haltung der iranzo^sichen Regie- Mutterstuten mit im lausenden Jahre gefallenen Fohlen oder rung in dieser Angelegenheit veröffentlicht der „Ternps" mehreren Nachkommen'': 1. Preis mit 60 Mk. Friedrich Grotz- ' folgende Mittteilung: Reichelsheim, 2. mit 50 Mk. Friedrich K. Schäfer-Reichelsheim \
T« französisch- Stanbtmntt in dieser Frage ist der. das, * mit 35 'M. ©ufta»
von Beginn der Verhandlungen an die Grundlage des Einver- Mark. Klane II -^esgnr, nachweisbar 1. I- g• nehmens der Mächte darin bestand, von China eine pofitiuc Ljancnöe ©tH.teni: 1. ’l'rci« nut.je 50 JJtf ^Safier in- Bürgschaft für die Bezahlung der Anleihezinsen und eine tat- Hemrich Weil-BerstM, S Et je 40 Dtt. Wenzel H 0 -
sächliche Ueberwachung der Verwendung des Anleihebettages zu ^leder-Wenelund^llhelmRlch^ Anetten
verlangen. Die erste Bedingung wird im Interesse der Sicljerheit L.il Helm
ber Gläubiger, die zweite vom politisckjen Gesichtspunkre aus nun.jen mit je 15 Mk. Ernit ^ump^-^angenha n, Alovsms von den Verbündeten und Freunden Frankreichs verlangt, um m ^orn-A,lenheiin, vnnr'ch ^eni<>ambach und . s tjsÄ” ä» sä- w ESaSBx» daß die Befugnisse dieser Beiräte gesichert seien. China scheint nim inägcfamt
aus eigener Machtvollkommenheit und ohne genaue Fewetzung Arüadt, 5. mit 15
dieser Befugnisje einen Danen einem Teutzchen und einen Italiener I ^^ ^g^ Sticken): l Prens mit 50 Mk Otto Ga Walther Iernennen zu wollen. ^ie Logik verlangt, b^ß a I Langd, 2. Preise mit je 40 Mk Otto ^>toll°Henchclheim, 01*
Beirate entweder b e t J? at i o h a 111 a r ber G l a u A öl, Wallernhausen, 3. mit je 30 Mk. Georg StraßheiiN'Griedtt big er oder neutralen S Maaten an gehör en, aber du! Dackenheim, Anerkennungen mit je 15 Mk. Erich
Frage der Natwnalitat ist nebensächlich und^ konnte erst. zwljchen!.^ Wobnback, Heinrich Heller l.^Eckiell, Heinrich Chr.
trafer?di?'e^orderlichen'Anöichirüngen. Ms die Ausstellung wittsamen Fauerbach-Büdesheim, August ,Schaub-BMesheim und^ Philivv
beendet war, erklang aus Hunderten von jugendfrischen ^s^nissen ausgestatteten Beiräte im Ginoer nehmen zwischen ^ngst"^^Stttt- und Wallacksohlen । 1 Preis mit
Burfchenkchlen das feierliche: Gaudeamus igitur, bann bclt w Mächten und China ernannt lucrbcn muhen. an Mk ^^akob -chaub-Büdesheim 2 Preise, mit je 30 Mk.
durchbraustcn den weiten Raum ein dreifach donnerndes —— -------------------------------------Gustav Lunq-Wochiback, Karl Heil-Butzbach, 3 Preis mit 20 Mk.
Hurra auf den Kaiser und die getragenen Klange der Natio- Stadt «Nd Land. Otto Ries-Wackcshcim, Anerbmnungen mit je 10 Mk. Loren»
ualhvrnne. Ter Kaiser empfing sodann eine Mordnung Gi-ve u 0 T-ebrnar 1913 Müller Langenhain, Heinrich Rübsamen-Okarben, insgeiamt l l'>
der Studentenschaft unter Führung des Prorektors der ** 6. . (uec‘l(. Mark. Klasse VII ^Oldenburger, Me'iahnge Dengst-, Stuf
Universität, Geheimen Rat Dr. Winter und trat dann an rd"undÄö lkerkii iid^e?' Privatbo'zent Dr C.! und Wallachfohlen): 1. Preis mit 30 Cito @corg toaltber»
baö geöffnete Fenster, um sich den Umzug der Fackelträger $ bft t Wnvbuvg. Tie Stevvenläuder des noidö'ilicheii Te n ts ch- rirfjvltppct^?iet>cr on’tabtiiexfcnnungen' mit je 10Mk.
""»"Suhr begab sich der Kaiser ml. den Kr°nprin,lich°n ” " °' W Ä "w? W^n.
SÄTÄ1 fÄ „ ÄnR Nauheim & Febr Z"°d^
sommers im Tiergarten. 8'/. Uhr im großen Hörsaale ber Universität. burschen l>atten am Bahnhof nn Rind ausgeladen. Tas
* 9 ’ o /4 * Tier, das durch die lange Esienbahnfahrt scheu geworden
«' X La* o t irif ^nf^HA ** La N d e8 u N iv ersit ä t. Der ordentliche Professor lüflr, wurde mit verbundenen Augen bis zur Frankfurter^
^- dem Feste,s^n br^te Turst To^ on bcc Universität Rostock Dr. Hübner, z Zt. Rektor, Hai Straße gebracht, dort riß es sich los, warf die Metzger-
das Kaiserhoch aus. Der Kaiser erwiderte mit folgen-! als Nachfolger des Geh. Iustizrats Professor ^burschen auf die Seite, ohne daß sie Schaden nahmen, und
Tas soeben verklungene Hoch, die freundlichen Worte des Herrn $r; ’,nö anqcno”"ncH' <> , . nr
Berlreiers Ihrer Provinz bei der Mutigen Festsitzung des Provin- Vom Großh. Hose. Am 11. Februar, 4 Uni
ziallandtages und der jubelnde Empfang, der mir heute wiederum nachmittags, treffen der Großherzog unb die 0ro&*i in Königsberg zuteil geworden ist, haben Mir in herzerhe^ender U c r, 0 q, n ÜOn Sachsen zu einem Privatbesuch bei dein Weise gezeigt, mit welcher Freude die Provinz meine Mnabmc furAf,hp;.,.n£nnnr rm nnh inerhcn im Reuen ValaiS in Darm» an der heutigen patriotischen Feier begrüßt hat Umsomehr beA Großherzog--paar em unö meröeu im J(eucn 4.aiais dauere Ick, daß Ihre Majestät die Kaiserin und Königin, ihre Habt Wohnung nehmen. Im Gefolge werden sich besinoen. Mfickt, mich hierher zu begleiten, infolge der, Gott sei Dank, fast Frau Oberhosmeisterin Gräfin von Pückler, Hofdame Edle überwundenen Erkrankung unseres Sohnes Malbett hat nutgebeii üon ber Planitz, Flügeladjutant Major von Uckro und Ober» müssen. Tie Kaiserin aber hat mich beauftragt, der Provinz Freiherr non Fritsch Tie Abreise wird vor-
Ostpreußen, iln lebhaftes Bedauern scher die ihr entgangene Freude hofmarschau Freiperr von örnia). ^ie 2wrei|e iuuu u
auszufprecheu imd ihr Ihre Herzensgrüße zu übermitteln. Mit auSsichtlich am 13. (yebriiar vormittags erfolgen, ^om o.
diesen Grüßen verbuche ich meinen wärmsten Tank für die überaus biS 17. Februar erwartet das GroßherzogSpaar den Besuch schöne und würdige Gestaltung des heutigen bedeutungsvollen Herzog-Regenten von Braunschweig mit
Tages von der ergreifenden gottesdienstlichen Sttmde im ^omc an, | @ e nl q () [, n
■ In Audienz empfangen rourben vom Großherzog am Mittwoch u. a.: Professor Schott von Bab- Ranhenn, Hosrat Grünewald von Gießen und Dekan Gußmann von Kirchberg
•* Lehrerpersonalien. Ucbertragen würbe dem
des Volkes vorzunehmen und dem geliebten Könige zurItraIe Lander vertreten würden oder ^Unterta i Verstärkung seiner aftw^n Truppen eine Landwehr darzu- einen oder anderen sechs Machte waren, jn diesem Faire bringen. Tas glänzende Beispiel entfachte die Begeisterung des müßte ein Franzose einen d e r^ drei P o st en Volkes zu Heller Flamme Der nach Scharnhorstschen Grundideen erhalten. "Der völlig unenvartete Schritt erregt in von dem Grafen Mexander zu Dohna entworfene Plan für,bte $eAierunq5freifen die größte Bestürzung. Tie Chinesen Bildung ber Landwehr, wurde für die ganze Monarchie muster- - ^^sen neuen Einwand im letzten Augeriblick im denk gültig. Und als bald darauf der Komg den langersehnten Mg-n- ' 1lnmjnfHm'tpn Zickte an ^er Einwand des franzo-
blick sirr den wohl vorbereiteten SdjriTt zur Rettung des Vater b°r unssun,tt^,ten Licyte am ^er tnnnanu
landes für gekommen hielt und sein Volk zum Kampfe für Ehre 11'' Ges a ndten ist ganz s peziel l g e gen ye rrn^mu mp
und Freiheü crusries, da scharte sich um ihn alt und jung, hoch g e r i ch t e t, einen x eutidjen, der z ,
und niedrig, mit zielbewußter Entschlossenheit, das letzte an Gut Rechnungskammer ernannt worden war, nwrui: er nacy und Blut freudig auf dem Altar des Vaterlandes zu opfern. Mit allgemeinem Urteil ungewöhnlich geeignet i)t.^ Jiaa) pem Stolz, Bewmrderung und Tank gedenken wir heute und immerdar Ausbruch des Boxe rau fstandcS war Mimp Schatzmeister der Helden jener Zeit, besonders auch der charakterfesten, I ^^r provisorischen Regierung in Tientsin und darauf Ches treuen, ostpreußischen Männer, deren Namen mit ehernem ber Recsierungs-Zollverwaltung in Tientsin. Als solcher Griffel in die Rühmestaseln der vaterländischeii Geschickte -j^rte er so überaus befriedigende Reformen ein, baß die
Itnb. öeute tornben mir meber d» sie en bloc -mnahmen Danacb war Rump Rech.
ZÄKckd g en,en b et' Ä unk fcbr bcr' kS «e! nungereeifor der Tsintu-Enenbahn .und im lchten Iahe fügte Bau des Deutschen Reiches, geachtet im Rat der war er Rechnungsrevisor der ^chsmachte-Gruppe bezug Völker und wohl gerüstet gegen jeglichen Angriff. An die Stelle lich der Vorschüsse, die diese gemacht hatten. Er war auch der kriegerischen Taten sind segensreiche F r i e d e n s w e r k e ge- der Kandidat der Gruppe als Revisor der geplanten vlnicit)c treten. Handel und Wandel blühen: Kunst, Wissenschaft und 191'2. Rump hat diese drei Posten zur allgemeinen Technik schreiten fort, Stadt und Land erfreuen sich des Wohl- größten Zufriedenheit ausgeführt und China lnt seine jetzig ? standes. Aber die Ereignme vor 100 Jahren mahnen uns em-l §cncmiung aus eigenem Antrieb vorgeschlagen. Seine
Kraft ruht in der Gottesfurcht, der Pflichttreue und der Liebe kur Sprache gebracht und genehmigt tvorden. Man halt zu König und Vaterland. Das gemeinsame Unglück hatte um
Fürst und Volk ein starkes Bandopfer williger Treue unb gegenseitigen Vertrauens geschmiebet. Gerade die Bewohner Ostpreußens hatten in den vorausgegangenen Jahren tiefster Erniedrigung das große Leid des Königs und der Semen mit angesehen. Tas Herz der geliebten K ö nigin war über den Schmerz des Vaterlandes gebrochen. Sie aber lebt als guter Genius Preußens in ihrem Volke fort Wir können den heutigen Gedenktag nicht schöner begehen, als durch,das erneute Gelöbnis, uns unserer Vergangenheit und unserer Väter allezeit würdig zu erweisen, und die uns als kostbarstes Erbe überkommenen idealen und religiösen Güter zu pilegen und zu mehren für den opferfreudigen Dienst am teuren Vaterland. Tas sei der heutige Beschluß Ihres Landtages! Tann wird die Provinz Ostpreußen wie vor 100 Jahren auch in Zukunft ein Vorblld für ihre Schwestern im Lande sein und Männer der Tat stellen, wenn, was Gott verhüten wolle, der König wieder einmal, gezwungen sein sollte, zum Kamps für Ehre und Vaterland aufzurusen?
Hierauf verneigte er sich und setzte hinzu: „Im erkläre hiermit den Landtag der Provinz Ostpreußen für eröffnet." Ter Fürst Tohna-Schlobittcn erwiderte mit einer längeren Rede. In das Hoch am Schlüsse der Rebe stimmten alle Anwesenden begeistert ein. Der Kaiser reichte dem Fürsten die Hand und nahm hierauf die Vorstellung der Militärs, des Provinziatausschusses und des Provinziallandtagcs, sowie diejenige der Nachtvmmen der Ständedetegierten vor lxundert Jahren entgegen; endlich in anderem Raume diejenige einer Anzahl Veteranen, deren Vorväter die Befreiungskriege mitgemacht hatte. Tie Kronprinzessin zog ebenfalls Mitglieder des Landtags ins Gespräch. Im Ausschußsaale unterzeichneten der Kaiser, der Kronprinz und die Kronprinzessin die Urkunden über den heutigen Besuch im Landeshause. Unter Hochrusen begaben sich der Kaiser
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