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9.9.1913 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.

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Bremer Cheaterbrief: (Ein neuer Dramatiker.

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ftdi« ihm mit Der Faust ins Gesicht unb verläßt mit dem ersten

EL-'Ä! L Handwerksburschen das Torf. Dieser kühne Schluß, der VL til',3b "ur andeutungsweise gegeben nnrb und verschiedene Mög- st^u.Df^V offen läßt, krönt das mit hinreißender dramatischer i

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alle jeneKautelen", bereit Anwendung auf die eigenen -staatlichen Funktionäre die Gemeinschaft ist doch ein un­lösbares Ganze - - ganz unverständlich ist, eine große Zahl Ion ernsten, gereiften Männern in verantwortlichen Stel- flinttien. des Wahlrechtes entkleidet, obwohl ihnen nur der

Höhnte an der Ausgelassenheit der anderen zu überreden. Sie war Dor 20 Jahren die Liebste des reichten Bauernsohnes im Torte, llkr sein wildes Blut, durch einen Aufenthalt in der Fremde tzislie-oeitscht, treibt ihn, ihre Liebe vor der Hochzeit zu verlangen, frir feine Eltern nicht zugeben wollen, ^n seiner Verzweiflung ijt iflir untreu geworden: und nun hat sie in beleidigtem Friz« sich ganz von ihm abgewandt und sich nach dem plötzlichen Eab ihrer Eltern ganz der Pflege ihres kleinen Bruders und der Utb-üt für ibr überschuldetes Erbe gewidmet. Jakob hat dann

«üpit der Dichter an einen alten Brauch der dortigen Dörfer an, Aiii SonntagLätare" nämlich, wird das Fest des Todaustragens dabei trägt die rüstigste Magd des Dorfes der sin- «.lden und jauchzenden Prozession der Festgeuossen eine Stroh­puppe voran, dieWinterfrau", die dann zuletzt unter jubelndem fiallo ins Wasser geworfen wird: den Beschluß macht natürlich " T:.";------ Legals Drama beginnt

daß die das Dorf durchziehenden Burschen und

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Nr. 211

Der Giefoener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich 6ie&ener$amilienHätter; zweimal roodientLKreis: Matt flirden Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. £anö=

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nung für unsere militärische Geistesarbeit enthält, und zugleich dafür einen schlagenden Beweis erbringt, daß die von unseren Generalen und unseren Truppen gepflegten Prinzipien bei rich tiger Anwendung stets den Sieg verbürgen. Wollen Eure Maje stät nunmehr aus meinen Händen den Feldmarschallstab cnt= gegennehmen."

Der König der Hellenen erwiderte:

Eurer Majestät spreche ich mit bewegtem Herzen meinen Dank für die große Ehre aus, die mir zuteil wird durch die Verleihung des, Feldmarschallstabes. (Zu den Generalen ge­wendet): Ich stehe nicht an, noch einmal laut und öffentlich auszusprechen, daß unsere Siege nächst der unüberwindlichen Taps er fe it meiner Griechen den Grundsätzen über Krieg und Kriegführung zu danken sind, welche ich und meine Herren hier in Berlin bei meinem lieben 2. Garde-Regiment z u Fuß, der Kriegsakade­mie und in dem Verkehr mit dem preußischen G e n e r a l st a b u n s a n g e e i g n c t haben. Ich danke Seiner Majestät dem hochseligen großen Kaiser Wilhelm L, daß er die Gnade hatte, mir zu gestatten, kostbare Monate hindurch hier in der Truppe und auf der Akademie die militärischen Kennt­nisse mir aneignen zu dürfen, welche mir im Kriege nachher so glänzende Erfolge gebracht haben."

Paris, 8. Sept. Der König der Hellenen wird am 21. September inkognito nach Paris kommen und dem Präsidenten P o i n c a r e einen Besuch abstatten.

Taacskalcndcr aus dem yahrc 1813.

st. Se'ptember. Die Preußen schließen Wittenberg ein. Erneuerung des Bündnisses zwischen Rußland, Oesterreich und Preußen zu Teplitz.

Aus Bremen, 6. Sepstember, wird uns geschrieben: Tie Ur ousführung von Ernst Legals vieraktigem Schauspiel- ta ce", die im neuen Schauspielhaus am Ostertor ftatt- Smb, vermittelte dem Bremer Theaterpublikum die Bekanntschaft eines dramatischen Debütanten von außergewöhnlicher Originali- "r Ernlt Legal ist Hof-

2lu$ dem wilajet Adrianopel.

Konstantinopel, 8. Sept. Die Muftis, Notabeln und die Ulemas von Gümüldschina, Dedeagatsch, L'anti, Koschikawak, Ehitschelebi, Dahidere und Kirdschali teilten den Blättern telegraphisch ihren Ent­schluß mit, eine Unabhängigkeitserklärung zu er­lassen. Sie begründen diese mit der Umwandlung der Moscheen in Kirchen und mit der gewaltsamen Bekehrung der Muselmanen zum Christentum, und mit den Grausam­keiten, deren Wiederholung bei einer zweiten Besetzung durch die Bulgaren sie befürchten. Sie erklären, daß sie den Kampf, an dem Griechen teilnähmen, ewig fortsetzen wür­den und geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Pforte ihre Gebiete den Bulgaren nicht überlassen werde. Nach den Blättern umfaßt die Unabhängigkeitserklärung das ganze Wilajet von Adrianopel.

Konstantinopel, 8. Sept. Der Sultan empsino den Mufti von Adrianopel, der ihm für die Spende von 2000 Pfund zugunsten der Armen Adrianopels dankte. Der Sultan erklärte, er habe Adrianopel, daß in ihm bei seinem Besuche unvergeßliche Erinnerungen zurückgelassen habe, in sein Herz geschlossen. Er sei durch die Einnahme Adria­nopels seitens der Bulgaren lebhaft erschüttert worden, habe mehrereTage geweint und nichts gegessen. Der Sultan empfahl der Bevölkerung, die Stadt nicht zn beunruhigen, denn Adrianopel werde unter seinem Szepter bleiben.

/Konstantinopel, 8. Sept. Die Muselmanen von Gnmüldschina haben sich für unabhängig erklärt und eine provisorische Regierung eingerichtet.

Adrianopel, 8. Sept. In Teket-Schiftlik bei Akabe versuchten sechs bulgarische Reiter die Grenze zu überschreiten. Die Türken eröffneten ein Feuer, worauf die Bulgaren sich zurückzogen.

Taswiri Efkiar" zufolge verhandelt Dschavid Bey m Paris über eine Anleihe von neunzig Millionen Franks, die zum Teil für öffentliche Arbeiten bestimmt ist. Die Besprechungen werden nach Beendigung der türkisch- bulgarischen Verhandlungen abgeschlossen.

Die preutz.-hess. Eisenbahngenmnfchast und das hessische Landtags-Wahlrecht.

.Oberbahnassistent Hch. Hofmann, Darmstadt, schreibt

Ende 1914 scheiden mehr als die Hälfte der Abgeord­neten der 2. hessischen Ständekammer aus, darunter die- jemgen der 5 größeren Städte Darmstadt, Mainz, Offen­bach, Worms und Gießen. Wahlberechtigt ist nur, wer zur Zeit (also am Tage!) der Wahl: das 25. Lebensjahr vollendet bat, mindestens drei Jahr ununterbrochen in H e s s e n (nicht gerade nur am Orte der Wahl) wohnt, seit einem Jahre die hessische Staatsangehörigkeit besitzt und seit Beginn des Rechnungsjahres, in dem die Wahl stattfindet, Staats- oder Gemeindesteuer zahlt. Wer das 50. Lebensjahr vollendet hat, darf zwei Stimmen abgeben.

Diese Bestimmungen weichen sehr wesentlich von denen der hessischen Städte- mib Landgemeinde-Ordnung ab, welche zu den Kommunalwahlen jeden Angehörigen des Deutschen Reiches zutasscn, ohne etwa den Besitz oder gar den ein- sahnigen Besitz der hessischen Staatsangehörigkeit vorzn- schrciben.

Durch jene Vorschriften hat man das (im übrigen) all- yemoine, gleiche und direkte Landtagswahlrecht etwas euv schränken, insbes. die sogen, fluktuierende Bevölkerung von der Wahl fernhatten wollen. Man hat aber hierdurch weite Schichten ausgeschlossen, an die der Gesetzgeber entweder gar nicht gedacht hat oder die er sehr zu Unrecht ihres Wahl­rechtes entkleidete.

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lu Hille Freundin Martha geheiratet, die aber den Kraftmenschen tit: zu fesseln weiß. ES kommt zur Aussprache zwischen ihr istBakob: sie selbst fühlt, daß er im Zorn gegangen ist, daß ! Opfer vergebens gcRufcn, ihre Liebe unter der Asche von I 3 ihren nicht erstickt ist. Sie strebt nun zu ihm zurück: we- js!c:us will sie wieder gut machen, so weit sie es kann. Als aber ihr nun anbietet, s'.e möge seine Geliebte werden, schlägt

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Wahrend z. B. die im hessischen Staatsdienste, im Kir­chen-, Schul- oder Kommunaldienste innerhalb Hessens an-» gestellten, während auch die im Reichsdienste (Militär - Ver­waltung, Pvst) angestellten und in Hessen dienstwohn- haftcn Angehörigen anderer Bundesstaaten und Auslän­der (!) auf «Grund Reichsgesetzes ohne weiteres, d. h. .ohne besondere Aufnahme alsHessen" anzusehen und dem-' nach zu den hessischen Landtagswahlen wahlberechtigt sind, ist der 'großen Menge der in der staatlichen Eisen­bahn-Gemeinschaft tätigen, in Hessen dienstwohn-: !haften, preußischen Beamten und Bediensteten dieses Recht vorenthalten, soweit sie nicht etwa zufällig durch Ab­stammung usw. Hessen sind.

Drucksachen aller Art und bergt, mehr zur Schau gestellt die bet der strengen Auswahl des rein Künstlerischen beweisen, welche Hohe des Geichmackes und der treffenden Wirkung die deutsche Reklamelunst bereits erreicht hat. Es sind namentlich zahlreiche Ausführungen von den bekannten Berliner Malern Lucian Ber n- hard :md Johann Klinger, sowie den heimischen Künstlern Maler Franz Franke und <-chriftkünstler Rudolf Koch, die beide als Lehrer an den Technischen Lehranstalten tätig sind Was zur Hebung des kumtlenschen Niveaus nach dieser Rich­tung hm m Offenbach geschehen ist, davon legen die angestellten Grseugniie der graphischen Kunstdruckerei von Wilhelm Gerstuno

1 n nAö,° r .unb der lithographischen Kunstanslaft - ® b 2 beredtes Zeugnis ab. Die Ausstellung deren nächste im Zeichen einer Ausstellung von Offenbacher Alt^ triftCgeöffn5n b' iUm 22 5et>temt,cr bei freiem Ein- ~ Ei n e T e m a g 0 g e n - F r e u n d i n. An eine liebens- hjurbigc Märtyrerin der^^.emagogenverfolgungen in den dreißiger vori-en Jahrhunderts mag erinnert werden/ an Sn?? U- LC1 Schwester des bekannten Frankfurter Volksdichters Friedrich Stoltze, die am 11. September 1813 in Frankfurt a. M a i n geboren ward. Annett Stoltze hatte bei ihrem Vater, denen Gasthaus ber Mittelpunkt der freiheitlich gesinnten Kreise Frankfurts gewesen, tiefes Mitleid für einige <otubentcn gefaßt, die 1833 infolge der Demagogenriecherei ge­fänglich eingezogen waren,, und hatte mit einem der Gefangenen Dem Heidelberger Burschenschafter Heinrich Eimer aus Lahr, der water als Arzt in Freiburg im Breisgau lebte, eine Korrespon- oens angeknüpft, um den bedauernswerten Jüngling zu befreien. Tv^au^cchöhlten Bierstöpffeln und in dem doppelten Boden einer blechernen Kaffeekanne wurden Zettelchen in das und aus dem Gefängnis befördert während der über ein Jahr iich hinziehenden Gefangenschaft, auch eine Uhrfeder-Säge, die in einem Kirsch­kuchen eingebacken war, hatte das Mädchen dem Gefangenen ins Gefängnis geschmuggelt Tie Sage aber ward entdeckt, und ein anderer Besreiungsversuch mißlang ebenso. Annett ward wegen Beihilfe zu Fluchtversuchen Eimers zu vier Wochen Arrest ver­urteilt. Dabei war wohl noch als mildernder Umstand betrachtet, daß aus der Korreipondenz nur zu deutlich heroorging, das Annett nicht aus freiheitlicher Gesinnung allein, sondern aus Liebe Tür den jungen Gefangenen gehandelt hatte. Sie büßte im August 1835. die Strafe in derselben Zelle ab, die vorher Eimer

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Staat selbst den Wohnsitz anweist, anweisen muß. Wahrlich ! zum Schaden des Staates (im landläufigen Sinne) wlbst, denn in gar manchen Wahlkreisen würden dieseAus­geschlossenen" den bürgerlichen Parteien willkommenen Zu­wachs bringen und nicht selten das bekannte Zünglein an ) der Wage gegen die rastlos arbeitende und anstürmende Sozialdemokratie bilden. Rach oberflächlicher Schätzung sind im Großherzogtum Hessen mehrere Tausend, allein in Darm­stadt z. B. 4- bis 500 preußische Beamte, Hilfsbeamte, Handwerker und Arbeiter im Eisenbahngemeinschaftsdienst beschäftigt.

Man wird cinwenden, jene könnten ja die hessische Staatsangehörigkeit durch Ausnahme erwerben. Das aber sa)euen die Beteiligten vielfach deshalb, weil sie Nachteile mannigfacher Art befürchten: durch Verlust der ihnen vcr waltungsseitig gewährten Steuerausgleiche, die z. T. recht wesentlich sind, durch Nachteile in den Anwärter-, Anstel- lungs- und Beförderungsverhältnissen usw. Diese Befürch­tungen sind ja ms. E. vollkommen unbegründet, da 1. die Verwaltung von der Aufnahme gar nichts erfährt, 2. die frühere Staatsangehörigkeit durchaus bestehen bleibt, 3. die c^age der Einreihung in den preußischen oder hessischen Stellcnanteil bei der Einberufung für immer entschieden wurde und ohne Zustimmung des Beteiligten nicht geän­dert werden kann und da 4. unsere Verwaltung selbst an der Zurückdämmung der sozialdemokratischen Hochflut das größte Interesse hat und ihren eigenen Leuten ganz gewiß keine Steine in den We;g legen wird, wenn sie sich prak­tisch in diesem Sinn betätigen.

Immerhin: Diese Befürchtungen sind vorhanden und mit ihnen muß gerechnet werden. (Vielleicht veranlassen diese Ausführungen die Eisenbahn-Direktionen Mainz und Frankfurt a. M. zu eingehender Belehrung der Beteiligten in den Amtsblättern. Dies müßte freilich bald geschehen, damit die Ausiiahmcn noch im September bewirkt werden können.)

Ernster Erwägung der maßgebenden Stellen muß aber anheimgestellt werden, ob nicht eine baldige Ergänzung des Staatsvertrags vom 23. Juni 1896 herbeigeführt werden könnte, dahingehend, daß beide Staaten den Angehörigen ihrer Eisenbahn-Gemeinschaft das Wahlrecht zum Landtage am dienstlichen Wohnsitz ohne jede Wartezeit bei Versetz­ungen usw. gewähren und ob nicht eine Aenderung des hessi­schen Wahlgesetzes vom 3. Juni 1911 herbeizuführen ist, wo­durch die dreijährige Wartezeit für Funktionäre der Eisen­bahn-Verwaltung aufgehoben wird.

Mr Preußen hat die ganze Frage ja gar keine Bedeu­tung, für Hessen dagegeii eine um so größere: man denke nur an Darmstadt, Mainz, Offenbach, Gießen.

Kaifcr Wilhelm und König Konstantin über

die Tüchtigkeit der deutschen Heerwesens.

DerNorddeutschen Allgemeinen Zeitung" zufolge richtete der Kan er bei der Ueberreichung des Feldmarschallstabes an den König der Hellenen folgende Ansprache

Eure Majestät heiße ich von Herzen -villkommen. Zugleich gebe ich meiner Freude Ausdruck, datz ich Eurer Majestät in Gegenwart meiner Generale, als Vertreter meines Heeres den auf dem Schlachtfeld erworbenen Stab der Feldmarschälle nun­mehr persönlich übergeben darf. Eure Majestät haben die Gnade gehabt wahrend und nach dem Kriege wiederholt und offemlich zu bekunden, datz die großen Erfolge, die Eurer Majestät zu erringen mit Gottes Hilfe vergönnt war, nächst der heroischen Tapferkeit und der opferfreudigen Hingabe aller griechischen Truppen, den bewahrten preußischen Grundsätzen über die Kriegführung zu verdanken seien. Diese seien von Eurer Ma.estat und den Offizieren allerhöchst Ihres Stabes in Berlin beim 2. Garde-Regiment zu Fuß und auf der preußischen Kriegsakademie erroorben worden und hätten in die Praxis umgeietzt, sich glänzend bewährt. M e i n H e e r i st st 0 l z aus diese s Urteil Eurer Majestät, welches eine Anerken-

Wucht geschriebene Werk, dessen ungesuchte, krlftvoll volksmäßig bildliche Sprache, innen von markiger Charakteristik strotzende Figuren und schlagkrastiger Dialog dank der sachkimdigen und temperamentvollen Inszenierung durch Regisseur Gustav Har- tung und dem vortrefflichen Spiel der Dar^eller den stärksten Eindruck machten, so dan einige Längen und sentimentale Weii- bungen, die eigentlich die einzigen Mängel der Novität bilden leicht zu verichmerzen waren. Das Stück fand die beifälligste Ausnahme des stark bei achten Hauses, in die sich nach gutem Verdienst auch ine Hauptdarsteller teilen durften.

, ~ ^Ä?^lung für Kausmannskunst in Offen- bach a. M. Mit der Anstellung des neuen Kunstpflegers von Essenbach, Dr. Schmidt hat der Verein für u unst- P 11c 9 e eine regere Tätigkeit entfaltet, um den Kunstsinn für alles Gute und Schone auf den mannigfaltigsten Gebieten in den breitesten schichten der Bevölkerung zu wecken und fördern. Neben den zahlreichen Veranstaltungen dieses Vereins und der neu ein= geführtenMonatsschau", die im Rahmen eines Lichtbildervor- trags das neueste aller künstlerischen Bestrebungen in Wort und Bild vor Augen führt, veranstaltet der Verein in Verbindung mit ben technischen Lehranstalten eine Anzahl Fachaus­stellungen, die den Zweck verfolgen, das künstlerisckfe Niveau der einzelnen Beruiszwrige zu heben und Kunst und praktische Be­rufstätigkeit miteinander zu verbinden. Die erste deranioe Ver­anstaltung stand, im Zeichen einer Ausstellung für Kaufmanns­kunst. die am gestrigen Sonntag im Vortragssaal der Technischen Lehranstalten erormet wurde. Am Vormittag sand für die ge­ladenen Gaste mib Pressevertreter eine Vorbesichtigung statt ^cr Lehranstalten Professor Hugo Eber­hardt begrüßte die Erschienenen und wies in seiner Ansprache aus den Zweck und die Ziele der Ausstellung hin, wobei er der Hosfnung Ausdruck verlieh, daß auch die Stadwertretung sie in wöge. Unter Führung

hutrfi fr ~r Schmidt ersolgte alsdann ein Rundgang

UTt9, bte Rahmen einer schönen und über- Zuordnung eine Menge Gebrauchs<segenstände im täg- hdicn Kaunnannsleben enthält. So birgt die Ausstellung eine Cn,CÖ ausgeführter Plakate, die mit ihren bizarren unicnbubungen und dem darin zum Ausdruck gebrachten Witz eine ungemein große Wirkung erzielen. Daneben sind zahlreiche Zeitungsreklamen, Packungen, .Geschäftsempfehlungen, Etiketten,

nwiiatlick75Pk., viertel­jährlich "Dlt. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.: durch die Post Mk.2.viertel- jährl. ausfchl. Beslellg.

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wirtschaftliche öeitsmgen W U U V Q W W W MM ^0^ auswärts 20 Pfennig.

Fernspiech. Anschlüsse: H B8 Ehesredakteur: A. Goe,;.

für die Redaktion 112 MM Verantwortlich für den

MW General-Anzeiger für Gberhessen WW (ur die Tagesnummer EfOtonon.ortta und Verlag her Vrnhl schen Univ.-Vnch- und zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. !?th: ftw .Stadt und

Geschäftsstelle vüdingen, Vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck.

rtadtchtlüer. iährigen Wartezeit unterwerfen, um echter Hesse zu werden.

* Solche Fälle könnten erheiternd wirken, wenn sic nicht

. Ter Wider- dicklich tief bedauerlich wären. Tenn tatsächlich wird durch

Ferner: was lsann der hessische Staatseisenbahn- Kcamte oder Bedienstete dafür, daß er vielleicht nur wegen Aenderung der Fahrbezirke, Dienst- oder Geschäfts-Eintei­lung für kürzere oder längere Zeit in Bingerbrück statt in Vingen, auf dem Vcrkehrsbureau Frankfurt statt den Ver- . de? W'i. iehrskontrollen in Darmstadt verwendet werden muß? Nicht 9enu9 damit, daß während seiner Verwendung im preußi- ilü'Mkoo5.75 int scheuAusland" trotz der Gemeinschaft! sein Land-

tagswahlrecht ruht, nein auch nach seiner Rückversctzung ins ____ iiebe Heimatland muß er sich zunächst wieder einer drei-

Erstes Blatt jhz. Jahrgang Dienstag, 9. September 1915

Eichener Anzeiger

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- b u^(°'«ilhr: M'"' töt und hoher dichterischer Begabung. L er, abenos ° 'gepttniter, f^s^ler in Wiesbaden. Als Sohn seiner Heimat, der Lausitz, fei - - . ah MTti'n nTfpn SRrrtiirfi hrr hrrrttnrn ^nrf^r ort

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ibourocke. . iberg-l»be>'' |jn urwüchsig derbes Tanzvergnügen.

Mle,2)!>l dcus Nui' damit, d'>v v.v .....

Iften. nbenü; Mägde auch in das Haus derDorftungser Cuv.hu ....

,17. ßti K y d->" Wngen, in dem sie mit ihrem weit jüngeren Bruder Hermann um1' Hieran'' °' r u'm UIt^ vielleicht auch sie mit zum Festzuge zu holen, hien. Vf-,,eicht auch sie ! Denn eigentlich hofft keiner emstlich, das

^ihrige, vergrämte und verbitterte alte Mädchen zur Teil-