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en 1914. Dcr hessische Eewrrbe- :n, an einen aus- r eine Pacht von
Stoeffler erlitt einige unbedeutende Kontusionen. Die Tragflachen des Apparates wurden zertrümmert. Der Apparat mutz abrnvn- tiert werden. Wir müssen mit der Dahn nach Berlin »urüdTcbrrn.
Man schreibt Aerkstätle lassen werden, ci Möbelbranche ichen Leiter und sollen. Ein Aus« i jährlich neu zu . erhält Mähr« 9 Unternehmens tglieder wird der senschast um ein !d hat M Mark r Mitglieder er« für das Mitglied, ndung für Miete, verpflichtet, für nad) üfbiaft des« altfuttg srfoltzti kte einer stütze- Vientixä) so ttiifl iriechen. ^ladj ndung, wenn sie Lodeskeim in 12 mal 200 Mar! für Reklame auf- ichmen sich nicht ts scheint vom gr- benn sonst toiiibe ichen Vorschlägen
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s. Marburg, 31. Okr. Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist der junge Malergehilfe Franz Sieger ans Füssen im Allgäu, der sich, torgeltern erschoß, das Opfer einer Unvorsichtigkeit. Die näheren Ermittelungen haben ergeben, daß der junge Mann am Tische sitzend den nrnh mit c-'n-r gl'la^e «e" Revolver geputzt hat. Dabei entlud sich die Waffe und das Geschoß drang ihm ins Herz. Er stand kurz vor der V o ü) zeit.
h. Frankfurt a. M., 31. Oft. Ueber das Vermögen der Mitteldeutschen T e l e p h o n g e s e l l s ch a f t wurde der Konkurs eröffnet. Die Gesellschaft kämpfte schon seit langem mit erheblichen Schwierigkeiten. Ihre Verbindlichkeiten sind bedeutend
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Stoeffler gestürzt.
Versailles, 31. Ort. Der Flieger Ernst Stoeffler, der mit seinem Passagier Seekatz um 3 Uhr früh auf dem Hiesigei, Flugfelde zum Fluge nach Johannisthal aufgestiegen war, stürzte über dem Park von Versailles aus einer Höhe von 150 Metern ab. Stoeffler blieb unverletzt. Der Passagier brach das rechte 93ein. Das Flugzeug wurde zertrümmert.
lieber seinen Unfall berichtet der Flieger Stoeffler: In der Nähe von Versailles habe er in einer Höhe von 400 Metern bemerkt, daß der Motor seine Umdrehungsgeschwindigkeit verringere. Es herrschte dichter Nebel. Der Motor ging immer langsamer und wir gingen deshalb bis 100 Meter herunter. Hier versagte der Motor gänzlich. Ich stellte deshalb den Motor ab und versuchte im Gleitflug niederzugehen. Der Apparat schlug gegen cmcn_Saum und wir stürzten zur Erde. Der Apparat drang mit der Spitze in Den Boden. Dabei wurde Seekatz am Fuße verletzt,
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Letzte llacbrtcbtcn.
Veränderungen in ber Luftschiffer-Abterkung der Marine.
Berlin, 1. Nov. Wie dem „Lokalanzeiger" von zuverlässiger Seile mitgeteilt wird, ist eine Verlegung der Marine lustfchifserabteilnng von Johannisthal zunächst nach Dresden und Frankfurt a. M. und später nach Fuhlsbüttel vorgesehen. Am 1. April sollen dann das inzwisch. fertiggcftcllte „L. 3" < Zeppelin) und ,,L. 1" (Schüttc-Lanz) die neue drehbare DoppeU>alle bei Euihafen beziehen. Der Kontrakt mit der Johannisthaler Luft- schisfhatte läuft am 31. März 1914 ab. Schon während des Monats November wird das Lustschifferpersonal der Marine neben seiner sonstigen Tätigkeit in Dresden auf dem Delag-Luftschiff „Sachsen" und in Frankfurt a. M. auf dem Luftfcknft „Viktoria Luise" ausgebildet werden. Nach Dresden geben der neue Stab mit Korvettenkapitän Strasser und der zuküustigeit Besatzung des „L. 4" unter dem Kommando des Kapitänleutnants Fritz, nach Frankfurt a. M. die zukünftige Besatzung des „L. 3" unter Kapitänleutnant Belitz.
D er „Welsenstern jetzt im Aufsehen"?
Hannover, 1. Nov. In einer Versammlung der demo- kra tisch en Vereinigung, in der v. Ger 1 ach - Berlin über die welfische Frage sprach, erklärte der frühere welstsche Abgeordnete für den achten hannoverschen Wahlkreis, Redakteur Land wo st, die Welsen besäßen genügend Taktgefühl, dem neuen Herzog jede Unannehmlichkeit zu sparen, obwohl der Welfen- stern jetzt im Äufgehen sei. Die Thronbesteigung gehe die Welfeitparkei Übrigens nichts an. Braunschweig fei Braunschweig, Hannover sei Hannover. Für ben alten Herzog von Eumberland, der ja noch lebe, und für das Recht des Volkes kämpfe das hannoversche Volk. Was spater kommen würde, bleibe abzuwarten, die Partei sei immer für die Wiederherstellung des Königsreichs Hannover eingetreten.
Berlin, 1. Nov. Der Herzog zu Braunschweig und Lüneburg K- H., bisher Rittmeister und Eskadrons-Chef im Husaren- Regiment von Zielen (Brandend.) Nr. 3 wurde nach dem „Militärwochenblatt" aus Anlaß seines Regierungsantritts zum Obersten ä la suite des gedachten Regiments ernannt: er wird außerdem an der Spitze und in; frm Listen des Braunschweigischen Inf." Regts. Nr. 92 und des Braunschweigischen Hus.-Regts. Nr. 17, deren Uniform er anlegt, geführt.
Belgien und der Krupp-Pro-^ ß.
Brüssel, 1. Nov. Ter Krupp-Prozeß erregt hier große Aufmerksamkeit, da jüngst von einem hiesigen sonst neutralen Blatt dem belgischen Kriegsministerium vorgeworfen wurde, von Krupp Geschütze und Munition von veralteten Modellen und teilweiser moderner Qualität gekauft zu haben. Es wird auf die guten Geschäfte des Herrn v. Metzen in Brüssel hingewiesen und bann erörtert, ob der Verkeh-r der .Kruppschen Bevollmächtigten mit den belgischen Behörden so umsassestd gewesen ist, als in Berlin zwischen den Firmenvertretern und den Heeresbcamten.
Eine Romreise des Kölner Erzbischofs.
Köln, 1. Nov. Der Erzbischof v. Hartmann wird am Montag in Begleitung seines Geheimsekretärs Berghaus eine Romreise antreten.
Probemobilmachung in Rußland.
Petersburg, 1. Nov. Amtlich wird bekanntgegeben, daß in ben Distrikten Skobalew, Kokau, Namangan, Anaishan und im Fergana-Gebiet eine Probemobilisation angeordnet worden ist.
Der Regierungswechsel in Spanien.
Madrid, 1. Nov. Nach einer Blättermeldung sandte der frühere Ministerpräsident Maura einem Mitgliede der Konser vativen in Palma auf Mallorka, ein Telegramm, in welchem er feine Rolle als Fülwer der Konservativen für beendet erklärt. Maura wurde einstimmig zum Präsidenten der Königlichen spanischen Akademie gewählt.
Schreckensauftritte in einem Lichtspielhaus.
Hamburg, 1. Nov. In einem Kino-Theater im Stadtteil Eimsbüttel löste sich gestern abend während dev Vorstellung die Gipsdecke und stürzte in den vollbesetztew Saal hinab. Wunderbarcrweise wurde niemand getötet, doch wurde eine Frau erheblich verletzt. Der Zuschauer bemächtigte sich eine Panik. Alles schrie durcheinander und drängte den Ausgängen zu. Als die Theaterleitung erklärte, daß feine Gefahr mehr bestehe, beruhigten sich die Anwesendes und konnten durch die Ausgänge und Nottüren ins Freie gelassen werden. Die Polizei ließ das Theater schließen.
Provisionen an einen Minrster.
Budapest, 1. Nov. In der gestrigen Sitzung des Ak»» geordnetenhauses erklärte Reichstagsabgeordneter Mandi, ein Mitglied ber Regierungspartei, bezüglich ber Frage, ob Mitglieder des Abgeordnetenhauses von der Spielhöllengeselisä>aft Provisionen erhalten haben, daß es fick um etwa 6 Millionen Kronen Provisionen handele. Hierzu stellte er fest, daß seines Wissens nur ein einziges Mitglied des Abgeordnetenhauses, der frühere Minister des Innern, Josef v. Kristossi Provisionen bekommen habe. Ter Genannte hat bis heute nachmittag noch nicht auf verschiedene Auflagen geantwortet. Tie Angelegenheit wurde dem zuständigen Ausschuß überwiesen.
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Kreis Lauterbach.
x Schlitz, 31. Oft. Unter großer Teilnahme feierte gestern der Schneidermeister Konrad Marx in geistiger und körperlicher Frische ben 9 0. Geburts tag. Der Jubi- lar gehört seit 1872 dem Vorstand des Armenvereins an, und ist seit 1874 Mitglied der Kirckieirgcmeindevertrcinng. In Anerkennung seiner Verdienste ließ ilM Großh. Ober- Konsistorium durch Stadtpfarrer Boeckner und Geh. Justizrat W a h l seine Glückwünsche aussprechen und ein Reues Testament in Prachtband überreichen.
Kreis Friedberg.
8 Bad Nauheim, 31. Okt. Morgen tritt in detz Leitung unseres Postamts ein Wechsel ein. Anstelle des nach Homburg v. b. H. versetzten Postdirektors F l a s ch e n t r ä - ger wird Postdirektor Zimmer, bisher in Butzbach, die Leitung übernehmen. Postdirektor Flaschenträger hat sich in den 5 Jahren, in denen er dem hiesigen Postamt Vorstand, stets großer Beliebtheit erfreut.
8 Bad Nauheim, 1. Nov. Als Nachfeier zum Jahr Hunderttage ließ gestern abend im ausverkauften Saale des Sprudel-Hotels der B i l d u n g s v e r e i n das Lutz'sche Drama „Andreas Hofer" durch das Rlfeiu-Mainische Verbandsthealer aufführen. Das Stück, das in ergreifenden Bildern die Tragödie des Bolkshelden Hofer darstellt, fand durch das größtenteils neu zusammengesetzte Personal des Verbandstheaters eine treffliche Wiedergabe und wurde mit viel Beifall ausgenommen. Der Aufführung wohnten auch der Turnverein, Kriegerverein und die oberen Klassen der Schulen bei.
== Bad-Nauheim, 3l. Oktober. Bis zum 30. Oktober sind 3 4 5 5 7 Kurgäste angefommen. Bäder wurden bis zum 30. Oktober 470 053 abgegeben.
8 Bad-Nauheim, 31. Oft. Zu der von Frankfurter Blattern gebrachten — etwas mysteriös und abenteuerlich flingen- deit — Notiz, wonach ein Friedberger Kassenbotc in der Bad-Nauheimer Gcniarkung überfallen worben sein soll, erhalt bic „Bad-Nauh. Zig." aus ihrem Leserkreis die folgende Zuschrift
„Sonderbar muß es berühren, daß ber Ncberfallene, wenn er unmittelbar am Gradierbau angegriffen mürbe, statt nach Bad-Nauheim zurückzulaufen, um sich in Sicherheit zu bringen, er)t etwa 2>.Kilometer nach Friedberg läuft, um bort Anzeige ju erstatten. War er überhaupt in der Lage, in der Dunkelheit den langen Weg nach Friedberg zurück'zulegen, so mußte er doch fchlieiflich auch so viel Besinnung haben, um bic Bad-Nauheimer Polizei zunächst zu benachrichtigen. Für unser Bad kann es durchaus nicht gleichgültig sein, wenn es in auswärtigen Blättern heißt: „Ucbcrfall bei Bad-Nanheun". Geradezu komisch wirkt es aber, wenn der „Frankfurter General-Anzeiger" sieh berichten laßt, daß der Ueberfallcnc von seinem Angreifer in die Ufa geworfen worden sei und das Wasser ber Üsa ihn 120 Meter fortgetrieben habe. Wie bas hü dem derzeitigen Wasserstand ber Ufa möglich ist, kann gewiß nur der Berichterstatter des „Fr. G.-A." erklären. — Jedenfalls ist es Suche ber Behörden, diesen „Uebcriall" der Ocffcntlichk.it gegenüber mit allen Mitteln aufzuklären, damit ber beliebte Wiesenweg zwischen Bab-Nau- heint und Friedberg nicht in Mißkredit kommt."
Auch, bic öffentliche Meinung in Bad-Nauheim, bic sich mit bem Vorfall lebhaft beschäftigt, will nicht recht glauben, daß sich der llcbcrfall in der von den auswärtigen Blättern berichteten Form ereignet haben sott.
△ & a m b a dj > 31. Okt. Seine gesamte, fast 45jährige Tienst- zett, 1/at ber Lehrer Ludwig Heß in Gambach verbracht. Nachdem er.1869 das Lehrerseminar Friedberg verlassen hatte, übernahm er eine hiesige Lehrcrstettc. Die meisten Einwohner sind fetne Schüler gewesen. Mit dem heutigen Tage tritt er in ben Ruhestand. Ter Groß Herzog ehrte ihn durch eine Or- o e n s ausz ei ch nu n g.
Kreis Wetzlar.
□ Biskirchen, 31. Okt. Mit dem heutigen Tage legt der Gemeindevorsteher Simon sein Amt nieder. Er gehörte 27 Jahre dem Ortsvorstande an und stand 18 Jahre an der et>ifce der Gemeinde. Große gemeinnützige Einrichtungen wurden in dieser Zeit für die Gemeinde geschaffen, worunter die ^parkafft und Wasserversorgung besonders erwähnenswert sind. Simon gedenkt das Schultheißenamt noch weiter zu führen.
m. Münchholzhausen, 31. Okt. Der Kirchbau darf als beschlossene Sache gelten. Während die uralte Kapelle Don der Bildfläche verschwinden wird, ist ihr Turm unter Denkmalsschutz gestellt worden. Ein Kirchbauverein sucht das Projekt zu fördern. Mit Sammlungen hat man bereits begonnen.
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Landkreis Gießen.
fihJ-n n Okt. In der Gemeinderats-
2. "V ® h?ar5n,?“r9ermc^tcr. Srf) omber, Beigeordneter sämtliche Gemeinderatsmitgliedcr anwesend.
5^n2Ill<ihon in der Turnstraße wurde PH. R. Schä- den Preis von 3157 Mk. 70 Pfg. unter den vvrgo- en Bedingungen übertragen. Veranschlagt waren . Offerten waren noch eingelaufen von R. S ch ä- RSiJJ :3402'25 und Hch. Oswald Mk. 3580. - Die c,ner 10. Lehrerstelle wurde als notwendig erachtet und genehmigt. — Die Ueberdeckung und Jnstand- letznng der Aliccnstraße wurde gutgeheißen und soll auf dem ^>uvmtttwnswege vergeben werden. Die Anbringung einer der Karlsstraße wurde als Bedürfnis angesehen biurwortet. Die Lampe am Lichtenauerwegc wurde ebenfalls genehmigt, voransgesetzt, daß sich die Lampe bei L. Breuer nicht so anbringen läßt, daß sie den Lichtenauerweg mit beleuchten kann. Die Reparaturen dcr Feldwege wurden illr notwendig erachtet, die Ausführung der Arbeiten sollen von dem Bürgermeister angeordnet werden. Das Gesuch des <2/'ci T e 9 f e r um Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirt- fchaft wurde genehmigt. Es handelt sich um eine Uebcrgabe von Vater auf den Sohn. Die Verpachtung der Sandgrube in der Haide wurde den Gebrüdern S e i p aus Lollar für den Preis von Mk. 500 auf ein weiteres Jahr überlassen.
. ^u -Liiiden, 31. Okt. Tie B ü r g e r m e i st e r- toorben ^eln-Linden tft auf den 27. November festgelegt „ △ Klein-Linden, 31. Okt. Tie Erbauung ber ii t e r««11 m g e 1} it Ti $ § b a lj n Wetzlar — Frankfurt, tuelaje durch die Klein-Lindener Gemarkung führt, rückt immer naher. Gestern und heute weilten die Vertreter der Eisenbahndirektion Frankfurt hier, um das nötige Gelände mizukaufen. In der Gemarkung Allendorf bezahlte die Gisenbahnbehörde für ben Quadratmeter 1,50 Mk., in der Zeugen Gemarkung 1,70 bis 1,90 Mk. Einzelne wertvolle Grundstücke und das in die Strecke fallende Baugelände werden höher bezahlt werden. An der Bahnstrecke entlang I>at man schon Pfähle errichtet, auch VersuckMöcher sind hergestellt worden, um die Beschaffenheit dcr zu bewegenden Erdmassen festziistellen. Das Allenbörfer Wäldchen „Hopfcn- ftein" wird zum Teil abgehoben; die Erde wird zur Auffüllung des Wiesengrundes benutzt. Auch die Kreisstraße nach Dutenhofen wird streckenweise verlegt.
Kreis Büdingen.
. &■ ? ü d iNgeN, 31. Okt. Das Kreisantt hat ben Vertrag mit t en Pobeivilsfabriken bezüglich ber S a in rn c l w a s c n in e i st c r c i flclolt unb ihnen eine Abfindungssumme von 1500 Mark mit Zustimmung bes Kreistags gewährt. 3000 Mark hiervon übernimmt Ter Kreis beabsichtigt jetzt tteinere Sammelwasen- mctltermcti nach Groß Gerauer Muster einzuricksten. Eine endgültige Entscheibnng barüber 'trifft der nächste Kreistag.
h. Bü b i n g en , 30. Okt. Das Dienstpersonal bes Landwirts H a r t h in Bös-Gesäß wurde pon dem Gespann ber durchgehenben Sfcrbc geschleudert. Dabei erlitt.ein Mann einen schweren Unter- iieferbrudj, ein Mädchen trug arge Quetschungen davon. Schließlich stürzten auch die Pferde, eines zerriß sich eine Beinsehne.
h. Nidda, 31. Okt. Die Bezirks-Sparkasse erhöht vmn 1. Januar 1914 ab zur Freude der Sparer den Z i n s> - f»< B für Spareinlagen auf 4 Prozent und znm Leidwesen ber Schulbner ben Zinsfuß für Darlehen auf 4' . Prozent
= Bad-Salzhausen, 31. Okt. Heute starb hier w )einer Villa Rentner Friedrich Engler aus Frank- fnrt a. M. im 81. Lebensjahre. Trotzdem er Besitzer vieler Millionen war, war er leutselig und freundlich gegen jedermann, so daß er sich großer Beliebtheit erfreute. Ilm die Entwickelung des Badeortes hat er sich große Verdienste erworben unb wiederholt beträchtliche Mittel gegeben.
Kreis Schotten.
cht. Schotten, 31. Okt. Die Kirche in Schotten ist schon seit über 2 Jahren mit einem Gerüst amgeben. Die Lungsteine dieses stolzen, im 13. Jahrhundert errichteten Baues müssen teilweise durch neue erseht werden. Damals war die Bevölkerung fast durchweg katholisch, während die Einwohnerschaft heute meist evangelisch ist. So kam es auch, daß aus der katholischen Kirche eine evangelische wurde. Tie Aufstellung des Gerüstes erforderte einen Kostenaufwand von rund 25 000 Mark; die gesamten Wiederhcr- stettungskosten wurden auf etwa 130000 Mark veranschlagt. Auch wurden durch den Blitzschlag in den Turm im vorigen Jahre einige Rcparaturkosten verursacht. Die gesamten Kosten müssen, wie wir hören, vom Staat, von der Gemeinde Schotten, sowie von den anderen zum Dekanat gehörenden Orten getilgt werden. Es wurden auch bereits Schritte unternommen, um durch Bewilligung einer Lotterie einen Teil der Kosten zu decken.
cht. Schotten, 31. Okt. In diesem Winter finden im Kreise Schotten in den Ortschaften Schotten, Ober-Sei- bertenrod, Ober-Schmitten, Groß-Eichen und Burkhards Kochkurse statt. In Schotten selbst hat der Kursus mit etwa 15 Teilnehmerinnen bereits begonnen. Mädchen aus allen Bevolkcrungsschichten finden hier Gelegenheit, sich nicht mir im Kochen, sondern auch im Putzen, Backen, Bügeln, Waschen, Handarbeiten, also in allen Haushaltungs- , 'üchern, gründlich auszubilden. In allen diesen Fächern unterrichtet die Haushaltungslehrerin Fräulein Muth aus Marburg, während gleichzeitig der Schottcncr Kreisarzt •ii jeder Stunde Unterweisungen in Gesundheitslehrc ufw. • rteilt. Für das Unterrichtsgcld und die Materialien kommt das Kretsamt auf, während für Heizung, Beleuchtung, ,'okalmiete usw. die einzelnen Gemeinden zu sorgen haben. 3ehe Schülerin zahlt wöchentlich 2.50 Mark, erhält aber mch dafür Mittagbrot und Kaffee. Tie Kursusdaner betrügt in jedem Ort 6—7 Wochen.
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— Der amerikanische Zolltarif vom 3. Oktober 1913 von Eh. Dalben, Verlag von Earl Ernst Poefchel, Lcig>;ig. — Ter Verfasser, ber im seiner Eigenschaft als langjähriger Handclsrcbaklcur ber Ncwvorker Staatszeiiung sick besonbers mit Zottftagen viel beschäftigt hat, hat hier ein Buch geschaffen, bas wir jebem Kaufmann, besonders aber Erpotteuren unb Spediteuren, dann aber auch Patentanwälten und Rechtsanwälten zur Anschaffung empfehlen können. Es enthält u. a.: eine vollständige Liste derjenigen Waren, die von der Zollerhebung befreit sind, bic wichtigsten administrativen Bestimmungen, wie Msctxjtzung ber Waren, Methode der Einziehung der 'Zölle unb bcrgl. und am Schluß ein alphabetisches Mareiwerzcichnis.
Amtlicher Wetterbericht.
Oefsentlicher Wetterbienst, Gieß/», Wetteraussichten in Hessen lür Sonntag, den 2. Nov. 1913: Wolkig, mild, vereinzelte Niederschläge.


