Ausgabe 
1.3.1913 Erstes Blatt
 
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vereinZnachri^ten.

den sollen.

CanOwirtfcbaft

Duval wird,

Rotteck vom Deutschen Theater m Hamburg als Ga'l aut

uue

Fräulein Scholz gegeben wird, sind außerdem in Haupt­rollen beschäftigt die Damen Rappo und de Bruyn, sowie die Herren Norden, Dolck und Grober. Die Rolle des Henry

zu übermitteln. , r , ..,

Konstantinopel, 28. Febr. Die V e r s ch r f s u n g vonTruppen aus Gallipoli nach ein m anderen unbekannten Orte, an dem eine Landung g.'P.ant ist, dauert fort Große Truppentransporte sind gestern abend vom Gcckata-Kai aber fahren. Ter Kommandant d.s 10. Armeekorps Hurschrd Pascha und der Gcnera,- stabsckicf Enver Bey trafen heute aus den -Dardane.len ein und konferierten auf der Pforte mit dem Großtvesrr.

Freiherr v. d. Goltz

Aus StaOt und EanS.

G jenen, 1. Marz 1913.

Ter Monat März,

Engagement aegcben. Voraussichtlich kann überhauvt nur diese eine Aufführung des Schwankes stattfinden; im Abonne-! ment wird das Werk bestimmt nicht wiederholt.

Die Anlaqemusik fällt morgen aus.

Der Bezirkstag für den vassia bezirk Gießen findet nächsten Sonntag im Fclsenkeller statt.

Der Verein zur Förderung deSHandwerks unter den Israeliten hält am Sonntag, 2. März, die die diesjährige ordentliche Hauptversammlung im Restaurant Grünewald ab. Hieran anschließend findet ein Vortrag des RcaUehrerS Salomon statt über .Die Erziehungsanstalt in Ahlem", wozu auch Rlchtmttgliedcr des Vereins will-

Fa st ertrrinken der auf doS Eis Wäbrend einig' alte Ernst Webe, aus dem Tümpel

ungen entgegen.

Gewerbevank Gießen. In der am 28. Februar abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung der Ge­werbebank Gießen, e. G. in. u. H., wiirde der voni 4liis- sichtSrat gefaßte Beschluß, auch die beiden VorslandSmitgliedel Walther und Mörser zu Direktoren zu ernennen, einstimmig genehmigt. Die Vertretung der Bank wird danach künftig durch drei Direktoren erfolgen. Der durch diesen Beschluß bedingten Aenderung dcS § 4 der Satzungen wurde ebenfalls zugestimmt.

"Stadttheater. In der SonntagS-Vorstellung von .Madame Bonioard", die als Abschiedsvorstellung für

auf 1,10 Mk. festgesetzt.

Landkreis Gießen.

Klein - Linden. 28. Fcor. wäre gestern em 10 Jahre alter Zunge, m den alten st a Ikiter n brü ch en gmg. Fungen davonliefen, rettete der 11 Fabre den Kameraden mit eigener Leben^ge'abr

auch Lenz- oder FrichlingSmonat genannt, stammt von der lateinischen Bezeichnung Martiusdem 5tTieg?<|ott Mars heilig'. Im alten römischen Jahre nahm er unter den Monatm die erste Stelle ein; erst ipäter schob man vor die zehn Monate einen Januar und Februar. Sobald der März anlrricht, haben wir berechtigte Iw ff nun g, daß die schlimme Zeit der lauen Tage und langen Nächte ein Ende- nimmt. Die Sonne beschreibt schon einen ziemlich großen Bogen und dürfte uns inach allerdings noch manchem winterlichen Einfall! bald den ersehnten Frühling bringen. Wenn wir auch vor ra hm Jagen rauf) nicht ganz sicher sind, so ist es doch nun um die Herrschaft der nordischen Kälte geschehen. Wir gelten dem Frühling entgegen und mit ihm erwacht neues tz.be, i, neue Tätigkeit, neue Arbeit, neuer Erwerb und neue Zufriedenheit. März ist auch ein wichtiger Monat für den Vantanann, dem er die Felder befreit von den reich liehen Jceiiccmaiicn und den Frost au^ der Erde zieht. Er lueiüt die schlummernden Naturkräste wieder und bringt die ersten löstli -en läge, an wclckten die Lerchen wieder über der grünenden Saal tirclicren und die Drosseln im sprossen den Walde flöten, daß man meint, der Frühling müsse gleich über die Berge schauen. In den Gärten erinnert der kräftige Erdgeruch der sriscl^gegrabenen Beeke an das Wieder- erttKidten der Nattirtraft, bic bereits den bunten Croeus, die leuchtende Narzisse, ba-j- lieblich duftende Märzveilchen erscheinen läßt. Selbst da: sommerliche Gesumm der Bienen kann man an bcsonder: schönen Tagen schon vernehmen. AUerding-s wird un? der Lenzmonat auch diesmal mit rauben Sturmen und Märzenschnee vielleicht nicht ver- fchoneir, aber hoffentlich bringt er auch viel Sonnenschein und trockene, warme läge, wie sie dem Landmann im

Tie richtige Anwendung des Kunstdünger? ist für den Erfolg m erster Linie ausschlaggebend jebe Hnny »cbrauclst zu ihrem Wallum Stickstoff, Ihoivborfäurc und Sulu Wgesehcu von den mchtoffiarnmelnden Pflanzen, die nur mit Phosvhorsäure und Kali zu bungen sind, muß bri^rndc und Hackfrückiten röte Volldüngung nur allen drei ^brstoffenolS Regel gelten. Im allgemeinen gebrauchen alle nmett Ruihn Lurn, u..u ~.....v-----,, xslan.ien ücmüch viel Stickfton, wem - h'vsaurc und sehr

wie schon bekannt gegeben, von Herrn Llari l viel Kali. In diesem Berbaitnis sind bic Nährstoffe auch in gut sl gepflegtem Stallduiis!'.' enthauen.

d.S osmotischen Druckes im Tierkörver' halten.

" Ordensverleihung. Der Großl^erzog hat das Ritter freu; des Ludcwigs-OrdenS dem Maior Freilerm West er - weller v. Anthoni beim Stabe des Dragoner Regiments Prinz Mb reck-, t von Preußen (Litthauischen Nr. 1. let.ber »j^fabron ct'CT im Garde-Dragoner Regi.nent 1-, Hess.1 Nr. 23; die Strom

* Der Baucr ' sche Gesangverein in Gießen ^ver­anstaltet auch in diesem Jahre wieder anläßlich fernes 49. Stif­tungsfestes ein größeres Konzert in der Aula-der Um- versit i. Hierzu find die Herren Albert Munch Tenor ans Franksurt und IuliuS Hahn Gießen ^Klavier) als ^listen gewonnen. Tie vortrefflichen künstleri,ck)en Lci,tungcn de- Bauer- scheu Gesangvereins find hinlänglich bekgnnt, ,o baß es ,ub erübrigt, darauf besonders binzuweisen. .

-- Bad - Nauhrim , 27. Febr. Auf einem vom Krieger- und Militärverein ,5? afft a" veranstalteten VorkragS- abend gab Lehrer Ostwald einen Beitrag zur hc,,i'ck>en tz rupven- gcschichte, indem er überHefsifckie Truppen im Fewzuge Napoleons gegen Spanien und in engischcr Ge,angcn|cha,t 18081814

Vie Zriedenraussichten.

Wie dasReuterfche Bureau" feststellt, waren am Frei­lag nachmittag sowohl in London wie auf dem Kontinent Gerüchte von einem baldigen F r i ed e n s s ch l u st ver­breitet. In Londoner amtlichen Kreisen wird äußerste Verschwiegenheit bewahrt. Es ist bekannt, daß Tewfit Pascha am Anfang dieser Woche im Auswärtigen Amt neue Vorschläge unterbreitet hat, daß diese aber wegen ihres unbestimmten Charakters die Mächte nicht in den Stand gesetzt haben, die gewünschte Aktion zu unternehmen Es irnirbc darauf hingewiesen, daß fein Fortschritt ge­macht werden könnte, bis die Türkei die Note der Machte angenommen habe. Darauf wurde ein weiterer Seridjt nach Konstantinopel versprochen, heute nachmittag s,Frei­tag» wurde erklärt, daß die Antwort der Pforte au gen bild freb erwartet werde. In ottomanischen Kreisen ist keine Information zu erhalten. Es sind Anzeichen vorhanden, daß ein baldiger Friedensschluß zu erwarten ist >>n an­deren diplomatischen Kreisen scheint die Atmosphäre hon- nungsvoller, was zu der Annahme führt, daß bereits einige Anzeichen dafür vorliegen, daß die Antwort der Turk i an­nehmbar sein wird. Da bas Ziel des letzten Schrittes der Türkei war, die Mächte dazu zu bringen, mit den Battanverbündeten über die Friedensbedingungen zu ver­handeln, messen diese der Meldung aus -Lwsia, das; per. die Türkei bemühe, mit Bulgarien sich ins Einvernehmen zu setzen, nicht viel Bedeutung bei. Es ^ird erttart, die Türkei wisse, daß die Unterhandlungen mit den Verbündeten als einem Ganzen geführt werden müßten.

Koustantinopel, 28. Febr. Der amtliche Kriegs­bericht besagt: Da das Terrain vollkommen auf- g e w e i ch t und die Flüsse aus den Ufern getreten sind, trug sich gestern an der Tschataldschalinie und vor Bulair nichts von militärischer Bedeutung zu. Adricinopel wurde gestern an der östlichen Front durch Feldgeschütze schwach b e s ch o s se n. , . ..

Auf das Telegramm, das der Großwesir gestern an die fremden Kwlonien in Adrianopel gerichtet hatte, antwortete SchükriPascha durch ein Funk.ntelegramm, die Konsuln seien von dieser Aufmerkfamk.il sehr angenehm berührt und hätten ihn ersucht, dem Großwesir den -tzank der fremden Kolonien, deren Mitglieder wohlauf |ind,

mutigen dem Major v. Hohn Adtcilungskommandeur iM Kur mär nicken Feld-Artlllerie-Regimenl Nr. 39, se rher beim -^tabc

bezeichnet in einer Broschüre:Der jungen Türkei Nieder­lage und die Möglichkeit ihrer Wiedererhebung" als die Hauptgründe der -Niederlagen die Verbrechen der hamidi- schen 3eit und die Unterbrechung des Reformwerks in der türkischen Armee durch den Krieg mit Italien "nd das zu große Vertrauen aus die Versicherungen der Großmächte ?urz vor Kriegsbeginn unb die verfügte Entlassung von 120 000 Redifs. In einer Kolonisation Vorderasiens und einer Ausdehnung der arabischen Reichshälfte mit dem Khalisat der Sultane sieht v. d. Goltz das künftige Heil. Schließlich verteidigt er sich gegen den Vorwurf eines Ver­derbers der türkischen Armee. Von beachtenswerter tür­kischer Seite sei ihm nie ein derartiger Vorwurf gemacht worden.

Die bulgarische Sobranjc

ist zur ordentliäxm Sesfion zusammengetreten. Finanz- nrinifter Theodorosf unterbreitete einen O)esotzeiltwurs be­treffend die Beivilligung eines Ergänzungskredits von fünf­zig Millionen Lei für die Bedürfnisse der Armee, der durch Schatzscheinanleihen zu decken ist.

. Dr. med. Walter Sülze, welcher sich an de LandeSunioersität iür das Fach d^rPlwsiologie zu habiM'crcn wünscht, wird am Montag, den 3 Märt, um 6 Uhr in de. flcinen Aula seine Probevorlesung .lieber die Regulierung

kommen find.

** Vom Naturheilverein wird uns geschrieben: lieber das ThemaNaturheilbewegung u. Kurpfuscherei" sprach der 1. Vorsitzende des deutschen Bundes der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweife, Paul S ck) l r r m e i it c r aus Berlin. Davon aueg.chend, daß neuerdings entgegen der beilehen- den Rechtslage gewisse Kreise längst überwundene zünstleryckie Auffassungen zur Geltung zu bringen suchen, zeigte er, daß sic es mehr verschmähen, mit der alten zünftlenschen AuNassung Gesichtspunkte zu vcrguicken, die nur daraus hinauslauscu, die Naturheilbewegung als gewissenlose Kurpfuscherei zu diskredi- ticren. Ter Redner zeigte, wie gerade die Naturheilbewegung bemüht sei, gerade den Aermsten alles das zu bieten inth zu geben, was sie nötig haben, um sich gesund zu erhalten und gesund zu werden. Der Redner kennt die Verhältnisse in den modernen offiziellen Anstalten, in denen die Faktoren, besonders der jhnbrothtTQpif zur Anwendung gelangen, aus eigener An sckauung. Er iebüberte, mit welchem Luxus in diesen Anstalten gewirtschaftet wird, io daß jeder, der darin zur Bclwndlung kommt, die falsche Ansicht beimbnnge, als lasse sich nur mit einem Aufwand ungeheurer Mittel das Naturheilverfabrcn ra nonell anwendcn. Tiefem Bilde stellte der Redner ein anderes gegenüber. Er zeigte, wie Proi. Schwenninger Berlin bewiesen habe, daß man mit bat aller einfachsten Mitteln alles bestreiten könne, was im Intereffe einer erfolgreichen Behandlung nach den Gnmbfätzen der No.Mrheillehre erforderlich fei. In über­zeugender Weise legte der Rodner dar, daß im Gegensatz iu ten Äurvfufchern und Heilmittelschwindlern aller Art, die heute in Anlehnung an den überkommenen und von der Schule ge- nährten Hcümitielglauben das Publikum ausbeuten, die Natur- Heilkunde den Ehrentitel einer wahrhaft so­zialen Heilkunde verdiene.

** Zuckerrübenpreise. Bon der Zuckerfabrik Frankenthal wird uns mitgeteilt, die Behauvlung des Direk­tors 2 ck u d t, bast sic nur 90 bis 95 Pfg. für bic Rüben be zahlen wolle, unricktig fei. Sie habe von vornherein den Preis

= Dutenhofen, 23 Febr. 5er Turnverein be- abfichtigt am 20. und 21. Juli fern F a hn e n w e l h test ;u feiern Bon den in dem Gan Helfen zu Bezirk II Zehörlgen Vereine werden wohl 40 hieran teilnehmen. Der Festausickutz ist fckon längere Zeit mit den Vorarbeiten beschäftigt .

= Wetzlar, 28. Febr. Vom 5.-7. Jul, feiert die frei' willige Feuerwehr ihr 50 jährig es Jubiläum.. Nack den Vorbercitnngcii zu urteilen, verspricht bicic Jubelfeier nn großes Volksfest zu werden. Sieben Ausichuffe Und für o,c Vorberatung d's Festes gebildet. Außer leucrnh'brtcdnuicben Vor- fühningen wird ein Haus errtdürt, in dem die vcr,ch:edeillün Materialien bei der Brandprobe auf Feuerfestigkeit geprutt wer-

pnniifrben Suffragette^ beweisen durch ihre sonderbare Orga^ni?atiwn^lediglich^ daß auch zivilisierte Er der fditoniffe und Strafanüa ten noch incht mtraten können. Und »penn der Bindfaden ganz gerissen ist werden die englischen Gerichte am Ende von der Rücksicht aus das weibliche Geschlecht ganz abfoheu.

Fürstlichen Dienst gewesenen treuen Beamten und glndsrihg den .eiteren Wunsch erfüllt, den Sobn Körner 'torl .^nies vom '»mlnirger-Hoi bei Brauniels nach Hungen zu verletzen.^ Möge er Sohn als Nackfolger seines Balers ein ebenw treuer purer des Waldes und ecbüi.er der Jagd werden wie der ^er es gewesen .,nd möge demAllen Herrn" noch em schöner Lebensabend be- schieden sein. Weidmanns heil!

KreiS Schotten.

(ft) Ulrichstein, 28. Febr. Heute flogen die ersten Kraniche über unser Torr.

Kreis Friedberg.

L. Friedberg, 28. Febr. Unter dem Borfche des Direktors Tr. Schäfer findet fi utc unb morgen im L e hr er» icminar die mündliche ^rufung ber mutieren Pa- rallelüasseu statt. Sie ist zugleich Abgangsprusung für IÄic. e»rÄ,b maruia en ercio»zinuimo-mvgimau »u ou'*v<* -. ** .- Ilandwirtschaftlicheun n b - b st b a u f tbL«L". des Großh. Artillerie-Korps, 1. Hess. Felb-Arti lerie Reg,mente >^it ihr ist die Entlassung der Schuler der Oberklasse ver-

(BcricbtsfaaL

Hagen (Wests), 28. Febr. Vor dem Schwurgericht hatten sich gestern und heute die Bruder ^ohann unb Subgtr Wippich und Wilhelm Retbcrg zu verantworten Die Angeklagten hatten in der Nackt vom 30 zum 31 August v. J. rukammkn mit dem später auf der Fluckn erichosienen Bruder der bet bei Wivvick als sie bei einem Einbruch überrascht »oorben waren, im Ennepetal fünf P o l i z'e i b e a m t e durch Revolvenchmu teilweise schwer verletzt. Tas Urteil lautete gegen den bisher unbestraften Ludger Wippich auf wer ^ahre Zuchthaus, gegen die mit Zuchthaus vorbestraften Netbcrg und Johann Wipvich auf zwölf und fünfzehn Jahre Zuchthaus.

Leipzig, 28. Febr. Tas Reichsgericht hat die Revision des Redakteurs bc-5Vorwärts Albrecht W a ck verworfen, der am 8. November 1912 vom Landgericht Berlin I wegen Beleidigung bev preußisckten Abgeordnetenhauses, das er cinntt Zeitungsartikel alsTollhaus" bezeickmet hatte, zu 200 Mk. Geldstrafe verurteilt worden war dagegen imirbe auf Revmon der Staatsanivallfchaft das Urteil inforern aufgehoben, als cs den AngrNagten, der das Abgeordnetenhaus cmGeldsackparlamenr genannt l);r. c, frei ' v r n

März so will kommen sind.

"TageSkalender Gtabtthenter. Sonntag nach mittag 8'/, Ul v .vmter Bautin*; abends 7/, Uhr Jldöflnif fonipa v b'^ ... .

Ron lertuertin. Dritter Kammermufikabenv ~,flU M e l «Redner. 9h, an« 5' . Uhr in der Reuen Aula. 0 , t o a r a d b: TagUw PorneUnuq

Bio. rav t-v ictitlpiele: 2äo».v x. arstevung.

Vato'SKam m c r - V i (h I f» H e: -aglich Bor cllung.

V i rt, t f p i c l b a u 6: Sc.gbrt»

Museum dcS oberhefn ' ch e n C cfchichtSveretn.

Geößnet com,ta<j vormittag« 111 Uhr

Vermachtes.

*DieVerhaftungdesdeut,'chcnUniversitSt-- Professors Tr. Hollatz Zürich, 28. Febr. Der außer­ordentlicher Professor der Rechte an der Umverntät Neuenburg Dr Harry Hollatz, geboren 1883 tu Trernessen (Dosen, bei wegen betrügerischen Bankcrotts ven'olgt wurde unb auö Neuen' bürg DcridTipunbai war, hatte sich zunäckst nach Deutschland gk' wandt, halb aber kehrte er von Berlin nach ber Schweiz zurück. Sonberbarerweifc wählte er die Neuenburg benachbarte Unioerfi- tatsstadl Lausanne zum AufemthaltsoN Er fiel der Polizei genern

die Hände, die ihn, wie IcricfKet, den Neuenburger Bcvorbcn übergab Nach abgcfcNofftncr Untersuchung wird Hollatz vor bas Gericht gestellt werden. Seit zwei Jahren bezog er pne Be­soldung von 5000 Franks. Hollatz liat, wie verlautet, zu den verschiedensten Mitteln gegriffen, um aus seinen imanzicllnt Schwierigkeiten herauSzukommen Ms seine Lage unhpltoar ge wvidcn war, icurbc er von der Regierung seines Aisttes ent­setzt, worauf fick die zahlreichen Glaichigcr meldeten/. X)oua^ ist mir einer Französin vWeiratet, mit der er aber fn scher' düng lebt. '

Großseuer in einer Patronenbü l f e n',f abrtt. Aus Diener Neustadt ttnrb gemeldet, daß bic v^tlronew- bülfcnfabrif aui dem Steinfelbc brennt. st Brano nimmt eine immer größere Ausd^hnuni an und gciä.'rd.-t v- in unmittelbarer Nähe sich befindliche Munilwnssabriki unb b ^runitionSobiekt Nummer 16. wo die Pulvervorrate Melag«: sind. Tas Niilitär unb bic Feuerwehr arbeuen mit grDtzier aui ovfcrung an der Bewältigung bes Blandes. )

Kleine Eagrr-ronik. /

Am 27. Februar 8 Uhr 5 Minuten wurde von dicm v-Zug^-l in Kilometer 597,872 der Strecke K. ntg: eerg- E^ikuhnen nn Fuhrwerk überfahren. Ter Kumcher »nL das Pf erb würben getötet, ber Wagen zertrümmert, -ter imer des Fuhrwerks ist noch nicht emtiitelL f

Ter Kutscher Abramowitsch, bei nach/ Unterichlasuiig ron 115 000 Kronen mit seiner Geliebten aus .^Uiatotbpol t»

* Ungarn geflüchtet war, wurde in Zürich in/einem Vota a T

O berhesfifcher R n n lt o e r e t n. tSeniäldeansstellun i n Ir.rinbnus am Brand. Geönnet täaltck Unit Ansnawne ooi -antotaa) von 111 Uhr, LonulagS von 113 Uhr, JJiutiüod imdmutiag von 3-5 Uhr.

Langsdorf, 28. Febr. Förster Seme 3 hier tritt tni dem 1. April in den Ruhestand. Seine Turcht.-.iicht Fürst k^ecr zu Solms Braunicts hat damit die Sine deS über 50 Fahre m

Nr. 25 bas Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens dem Rill bunpen. L .

meister Mcssow beim Stabe des Branbenburgifchen Train x Lad-Nauheim, 28. Febr. Tie L> t a d t v c r o r d- Bataillons Nr. 3, seither Kompagniechef im Hcll^ Tram Ba I ^en bewilligten 500 Mk. für Anschaffung von zwei Polizei» tail'.on Nr. 18, verliehen, unb dem Bürgermeister Mäuler LUnben unb 200 Mk. für ihre jährlickfc Unterhaltung Zu Trais bie Erlaubnis zur Einnahme unb zum fragen des ben Sammel anzeigen, bic ber Bund deulstper Berkehrs- von dem König von Preußen verliehenen Kroncn-^rdens 4. Snape ücreinc in größeren ausländischen Zeitungen erlaßen will, will erteilt. , bic Stadt 300 Mk. zuf'ckicßen. Zusammen find für ReName

** Zulassungen zur Rechtsanwalt, ckaft. A e 2^00 nötig: baS übrige werben bie Kurverwaltung, bad renbar Lubw. Jans aus Linbcnfels w.irde zur^Rcchttanwalt'Ma-l ohrsburcau unb Private auibringen.

bei bem Amtsgericht Fürth unb ber Notar ^.r. J t e n s 1 / rm , ^urgqräfcnrot>e ,28. tzfkbr. Plötzlich gc-

zu Wallertheim zur Rechtsanwaltschaft am Amtsgericht Wollstem starben ist heute früh das Mitglied der Hess. Landes» $U6E» $at6ol. $farrCCrfDnatien_ Wartet Daus in ftnob. |ta of<Vj» f atJ,s.ÄBt6en>

Herbstein nnirbc zum Pfarrer in Gonsenheim, Pfarrer Eick » a t* a o« h ist Tii *r ein Verein ebemnt qcr

Obertshausen zum Pfarrer in Bingen unb K aplan M 0 ) er in Bild e l u n d U m g l g e 1 Tarmstabt zum Pfarrer in Klcin-slrotzenburg, Tekan Estcn Angeh 0 r 1 ger des 116. ns. -Regt. .Kaiser -toll selb, Pfarrer in Nicber-Saulheim zum Pfarrer in Sobcnhcim heim" gegründet worden.

ernannt. Das Gesuch des Pfarrers Vettel in Hofheim um

Pensionierung wegen geschwächter Gesundheit ist genehmigt worben. I

** Erl ebig t ist bie Stelle eines Assistenten bei ber Gewerbeinspektion Gie ßen vom 1. April ab.

** Das Preußenkonsortium hat 50 000 000 Mk 4 proz. Deutsche Reichsanleihe und 100 000 000 Mk 4 proz. Preußische konsol. Staatsanleihe, beide bis 1. April 1925 unkündbar übernommen und ferner 400 000 000 Mk. 4jjro,v Preußische Schatzanweisungen, fällig im Jahre 1917 neu übernommen. Der Emissionspreis für die Anleihen auf 98,60 Proz., derjenige für die Schastanweisungen auf! 99 Proz. festgesetzt nwrden. Die Zeichnung findet am 7. März statt. Dabei können die am 1. April 1913 fälligen . 200 000 000 Mk. Preußische Schatzrinweisungen von 1908 gegen neue Schatzanweisungen zu pari in Zahlung gegeben ' werden, so daß der neu in Umlauf gelangende Betrag in . Schatzanweisungen sich nur auf 200 000 000 Mk. beläuft.

Die M i 11 e l b e u t f cf) e Kreditbank Filiale Gie- ; ßen nimmt Zeichnungen aus die Anleihenund : Umtauschanmeldungen auf die Schatzanwei -