Pfei Idreieck-Seifen
8 höchste Auszeichnungen 19111 Bei Installateuren, Elektrizitätswerken, bezw. in allen einschlägig. Geschäften erhält- lich Wolfram-Lampen-
Aktiengesellschaft, Augsburg
Durch Vergleich erledigt
wurde die Strafsache gegen den Redakteur £. Ö. in Friedberg wegen Nachdrucke. Derselbe sollte ohne Genehmigung des Verfassers einen Originalartikel über die Einweihung des Inheidener Wasserwerks aus dem Frankfurter Generalanzeiger tn die von ihm redigierte Zeitung übernommen haben.
Wegen Vergehens gegen das Viehseuchengesetz wurde der Landwirt W. Sch. zu Sichenhausen zu 15 Mark Geldstrafe verurteilt. Er hatte Schweine aus Preußen emgesührt, ohne sie unter Quarantäne zu stellen, und entgegen den oolizci- tuhen Bestimmungen in seinem mit anderem Klauenviel) belegten Gehöfte untergebracht.
Aufrechterhaltung des Urteils
erfolgte in der bereits schon einmal vor der hiesigen Strafkammer verhandelten Strafsache gegen den Weißbinder K. zu Groß-Karben. K. war am 24. Januar 1912 mit noch zwei Genossen vom Schöffengericht Vilbel wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung des T. Sch. von Klein-Karben zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Die Angeklagten hatten eines abends in einer Wirtschaft in Groß-Karben mit einem gewissen ö. Streit bekommen und diesem auf der Straße aufgelauert. Ter verletzte Sch., der die Straße auf seinem Heimweg nach Klein-Karben passierte, wurde von den Angeklagten irrtümlich für H. gehalten und übel zugerichtet. Die von den drei Angeklagten gegen das Schöffenurteil verfolgte Berufung wurde kostenfällig zurückgewiesen. K. betrieb gegen das rechtskräftige Straskammerurteil die Wiederaufnahme des Verfahrens, welche durch Beschluß des Oberlandes- gerichts Darmstadt auch angeordnet wurde, weshalb die Angelegenheit gegen K. erneut zur Verhandlung kam. Die beiden früheren Mitangeklagten des K. gestanden heute als Zeugen ihre Täterschaft ein, bestritten aber entschieden, daß K. bei dem Ueberfall auf Sch. zugegen gewesen sei. Das Gericht schenkte jedoch dem Sch. mehr Glauben und erhielt sein früheres Urteil gegen K. aufrecht.
Luftdchiffahrt.
Außerordentlicher Deutscher Luftflottentag.
Kassel, 3. Nov. Unter sehr zahlreicher Beteiligung trat hier im Kasino-Saal der Deutsche Luftslottenverein zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. In Verhinderung des ersten Vorsitzenden eröffnete Neichstagsabgeordneler Bassermann die Versammlung, der in seiner Begrüßungsansprache auf das Erstarken des nationalen Gedankens und des nationalen Lebens hinwies. Tie vorgelegte Entscksticßung fordert die Unterstützung der Regierung bei Sck-affung einer starken deutschen Luftflotte und ihrer Stützpunkte in Form von Luftschiffhäsen, Luftschisihallm und Etappenstationen. —"Die Entschließung fand einstimmige Annahme. — Kapitän z. S. Pustau hielt dann einen «Vortrag über „Die Notwendigkeit einer deutschen Luftflotte". Er zog einen Vergleich zwischen den französischen und deutschen Verhältnissen auf dem Gebiete des Flugzeugwesens und hob dessen Bedeutung hervor. Ein der Versammlung vorliegender Antrag fordert Auf- ftarung breiter Volksmassen über die Ziele und Zwecke des Vereins. — Nach Vornahme der Wahlen schloß Llbg. Bassermann die Versammlung.
Sport.
* Fußball. Am Sonntag spielte die erste Mannschaft des Fußballklubs der Germania-Gießen gegen den Fußballllub Viktoria- Gießen. Germania trat mit Ersatz an. Bei Halbzeit verlor Germania mit 1:0 und beide Mannschaften spielten bis zum Sckstnß 3:3 unentschieden.
vermischtes.
* Eine Minenexplosion im Kieler Hafen. In der Kieler Bucht ereignete sich Samstag vormittag bei einer Sprengübung des großen Kreuzers .York" ein Unfall. Die Hebungen wurden von einem Boote des Kreuzers aus veranstaltet, als plötzlich eine Sprengpatrone vorzeitig explodierte. Hierbei wurden Kapitänleutnant Jacobsen und der Torpedobootsmatrose Wilhelm Fuchs aus Lyck getötet; schwer verleiht wurde der Leutnant zur See Werner Wilscheck (Bruch beider Beine), leicht verletzt Torpedo bootsmatrose Wilhelm Puels aus Altona-Bahrenfeld. — Das Mmenuuglück ereignete sich am Vormittag zwischen Laboe und Bülk während einer Mmen-Schulübung, an der sich einige Boote beteiligten. Als ein Boot des Panzerkreuzers „Port" sich einer Mine näherte, explodierte diese vorzeitig und zerschmetterte das Boot vollständig. Eine so»ort zur Hilfeleistung herbeigeeilte Pmasse des Panzerkreuzers „Goeben" nahm die Toten und Verletzten auf und rettete auch die übrige Besatzung, die ohne Verletzung davoukam. Hie Verletzten wurden ins Mannelazaretl gebracht.
— Vom „Beifu ß". Warum wohl das Kraut, das uns den Braten, namentlich den Gänsebraten, würzt, den seltsamen Namen „Beifuß" trügt? Ten Grund hierzu muß man im uralten Aberglauben suchen. Plinius berichtete nämlich einst, daß ein Wanderer, der die Pflanze Artemisia sich anbinde, keine Müdig- keit und Abgespanntheit fühlte. Unter Artemesia aber verstanden die Römer sowohl den Wermut (Artemisia absinthium wie auch den Beifuß : Artemisia vulgaris^. Deutsche Schriftsteller des Mittelalters schrieben die Erzählung des Plinius nach. Konrad von Megcnberg nannte das Kraut aus deutsch peipoz und sagte: „Es sprechen auch die Meister, wer es an die Bein bindet, cs benehme den Reisenden ihr Müd." Er fügt aber hinzu, daß dies wohl nicht wahr sei, es sei denn, die Pflanze wäre bezaubert. In anderen Schriften wird Artemisia mit „bisuz" übersetzt. In Anlehnung an jenen alten Aberglauben nennen wir also noch heute das bei uns auch wild wachsende Würzkraut „Beifuß".
* Augen der Liebe. Erste Freundin: „Du, dein Bräu tigam, der Prokurist, hat ja ganz krumme Beine." — Verlobte Freundin: „Ist das ein Wunder, wenn die ganze Last des Geschäfts auf ihm ruht!"
Kleine (Zoaescbronif.
Im Schwarzwald verursachte ein heftiger Schnee- st u r m großen Sclwden an den Telephon- und Telegraphenleitungen. Die Temperatur sank auf fünf Grad unter Null. In der Nheinniederung sind Wiesen und Felder vielfach überschwemmt.
Auf der Strecke Hausmeer — Uerbingcn der Nieder- rheinischen Bahngesellschaft ereignete sich in einer wenig über- sickstlichcn Kurve zwisck)en Stratum und Latum-Lank ein schwerer Zusammensto ß zwischen einem Sonderzug und einem Güterzug. Bcki dem Zusammenstoß verunglückten zwei den Sonderzug führende Aufsichtsbeamte und ein Passagier schwer.
In Berlin fiel in der letzten Nacht der erste Schnee des Winters. In Thüringen herrschte gestern den ganzen Tag ^über heftiges Schneetreiben.
Sed)3 Mann der Besatzung des Schlachtschiffes „Sermon t" und nach einer Meldung aus New Pork durch eine Kessel- cxplosion gestern nacht verbrüht worden. Zwei Heizer smd heute im Hospital gestorben.
Wie drahtlos nach «aan Juan del Sur (Nikaragua) gemeldet wird, zerstörte ein Orkan den größten Teil der ' '
Einkauf achte man aus die Schutzmarke „Astmol.
IDT/1'
Sero. Himmel Klarer Himmel Bed. Himmel
stadt Acapulco in Mexiko. Eine Anzahl Eingeborener wurden verletzt. '
Büchertisch.
— Kuriositäten der Weltgeschichte. Kulturhist». rische Noveletten von Robert Heymann. (Historische Bibliothek Hermes, Band 1.) Verlag von Rickwrd Hermes, Hamburg. Preis 2,50 Mk. Der neubegründete Verlag von Richard Hermes in Hamburg bringt unter dem Titel „H istorische Bibliothek Herme s" eine gut ausgestaltete Sammlung historischer Literatur heraus, von denen die beiden ersten Bände soeben erscheinen. Robert Heymanns kulturhistorische Novelletten machen j den ersten Band aus. Mein Dichter wäre imstande, das Leben an Seltsamkeiten der Erscheinungen und Reichhaltigkeit der Spielarten seiner Helden zu übertreffen. Sie erscheinen uns oft wie Wackisfiguren, die einem Panoptikum entnommen sind. Ter tolle Sabbat der Weltgeschichte zeugt die tollsten Einfälle. iRobert Hepmann entnimmt dieser „Raritätenkammer der Weltgeschickste" einige ihrer interessantesten und sonderlichsten Figuren, um sie in seinen Novelletten in getreuer Anlehnung an das Zeitbild, aber doch in freier, dichterischer Auffassung wieder zu vollem Leben zu erwecken.__
Stan-esaintsnacbrichten.
(Nachträglich eingegangen.)
Beuern.
Aufgebote: Oktober 24. Ludwig Rößer, Dreher in Wieseck, mit Christine Lina Arnold in Beuern.
Schotten.
Aufgebote: Oktober 27. Louis Rothschild, Kaufmann in Friedberg (Hessen), mit iJlega_2imoit in Schotten.
Meteorologische Beobachtungen der Station Sicher
„Ich bin überzeugt,
daß Astmol-Asthma-Pulvcr daS beste Mittel gegen Asthma ist und bleibt und allen andern Präparaten vorzuziehen," so schreibt Herr Valentin Malntla in Pilchowitz O Schl. Astmol Asthma» Pulver kostet Aik. 2.5» die nvo;>e Blechdose, in Apotheken erhältlich. Hauvt-Devot: Engel- Apotheke, Frankfurt a. M. '-beim
Höchste Temperatur am 2. bis 3. November — 4- 6,6' 0.
Niedrigste „ ,, 2. , 3. , - + 1,8'0.
Niederschlag: 1,6 mm.
Nov.
1912
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur
5- o
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
CJ
:Z
£
ä
Grad der Bewölkung In gehnlel der pchld feimmeleft.
Wetter
51,2
52
5,4
82
W
2
7
53,7
17
4,7
90
still
still
0
56,2
2.3
5,0
92
SSW
2
10
s-H • । oon Mk. 1.35 an ver Meter, in allen
UTrtlBY Farven. Franko und nchon ver-
rill' «AH ilir zo,,t ins Hans geliefert. Reiche
Ul UUl WUlUw Aiusterauswahl niiigehend. |D7/IO
Ge Henne berg, Hofl. I. M. d. dentschen Kaiserin, Zürich.
Für Erholungsbedürftige und leichtere kranke, ^XTbesücht.
H1 W M B I ■ Kuranstalt Hofhelm I. T. [p m H B _ 5 ■ i.iStundo v. Frankfun a. M. Prospekte W JL W wSfi.il durch Dr. Schulze-Kahleyss, NerrnnartL
Bismar(
•MHWi
? Lang-GönS, 2. Nov. Hier wurde ein Wan der - vogel-Verein gegründet, der schon eine stattliche Anzahl Mitglieder zählt.
Kreis Büdingen.
Ortenberg, 2. Nov. Während des Pferdemarktes tranken noch spät in der Nacht drei Burschen in verschiedenen Wirtschaften. Zwei gaben sich als Koppelknechte aus und sie beobachteten den dritten, der bei Begleichung der Zeche Geld sehen ließ. Am Ausgang des Marktes trennten sich die Koppel knechte von dem dritten, um den Letzteren in der Nähe der ,Hanauer Mühle", 10 Minuten von Orient,erg, wieder einzutwlen. Tie beiden Genossen teilten sich in die Arbeit, einer verhinderte ihn zu schreien, hielt ihn umfaßt, während der andere das Portemonnaie raubte, entleerte und dem Beraubten wieder in die Tasche steckte und davonliefen. Gegen morgen sah der Ueberwältigte, ein Dreschmaschinenarbeiter aus Wolferborn, seine Räuber wieder in der Stadt und sie konnten mit Hilfe des Polizeidieners Kneipp v e r- haftet werden. Sic wurden ins Amtsgerichtsgefängnis dahier eingeliefert. , ,
Babenhausen, 2. Nov. Auf einem Wagen fuhren mehrere Marktbesucher vom Ortenberger „Kalten Markt" heimwärts. An einer abschüssigen Stelle konnten die Pferde das Fuhrwerk nur schwer halten und bei einem heftigen Ruck des Wagens stürzten drei Personen unter die Räder, von denen sie arg verschunden und überfahren wurden.
Kreis Alsfeld.
Nieder-Ohmen, 2. Nov. Gestern nachmittag landete hier gegen 2 Uhr ein Freiballon. Ter Gondel entfliegen vier Insassen. Der Ballon war gegen 10 Uhr morgens tn Mühlhausen in Thüringen aufgestiegen. Die Landung vollzog sich glatt in dichter Nähe des Waldes. Der Ballon wurde hier entleert, verpackt und mit der Bahn verfrachtet. Eine stunde später überflog ein anderer Ballon, anscheinend ebenfalls aus Mühlhausen, unsere Gemarkung.
Starkenburg und Rheinhessen.
bs. Darmstadt, 2. Nov. Nachdem in letzter Zeit bereits mehrere Sitzungen der von der Ortsgruppe Darmstadt des Hansabundes neu geschaffenen Ausschüsse für Handwerk und Kleinhandel stattgefunden haben, in denen l-auptsächlich^über die Fragen der Bekämpfung des Borgunwesens und der Schaffung einer geordneten Buchführung für möglichst alle Betriebe verhandelt worden war, ist in einer am Freitag abend abgehaltenen Versammlung nunmehr auch ein A u s s chu ß für "Angestellte geschaffen worden. Es wurde festgestellt, welche Herren bezw. Vereinigungen zur Mitarbeit an den Aufgaben des Ausschusses aufgeforbert werden sollen. Dann wurden die Gegenstände, die i für die nächsten Beratungen in Betracht kommen können, durchgesprochen und beschlossen, in der nächsten Sitzung in eine nähere Erörterung über die Frage der Gewährung des Sommer- Urlaubs an die Angestellten sowie für die Verbesserung des Lehrlingswesens und der Fortbildungsschulen einzutreten.
h. Langen, 3. Nov. Bei sehr starker Beteiligung erfolgte gestern dieWahl eines Bürgermeisters. Der langjährige Bürgermeister Metzger wurde auf die Dauer von 9 Jahren mit 1011 Stimmen wiedergewählt.
Hessen-Nassau.
Bieber b. Rodheim. In unserem Orte herrscht eine rege Bautätigkeit, auch in diesem Sommer sind wieder mehrere neue Wohnhäuser entstanden. Aber soviel sich auch unser Ort vergrößert, kann sich unsere Gemeindeverwaltung doch nicht entschließen, einen zweiten Backofen zu erbauen, da sich unser einziger alter Backofen in nickst mehr zweckmäßigem Zustande befindet und Tag und Nacht im Gebrauch sein muß, wäre es die höchste Zeit, Abhilfe zu schaffen. Es ist zum Erstaunen, zu sehen, wenn mittags „gelost" wird. 20 bis 30 Personen (meist Frauen) sind nickst )eüen beim Backhaus anzutreffen. Sckwn vor zwei Jahren war der Plan zu einem neuen Backhaus mit zwei Oefen gemacht worden. Aber kaum war dies bekannt, so gründete man in unserem Orte einen Bürgern er ein, der zwei Backhäuser mit je einem Ösen haben wollte, während ein Teil unserer Einwohner ein Backhaus mit zwei Oefen haben wollte. Durch diese Meinungsverschiedenheit kam man zu keinem Entschluß, man hört seitdem nichts mehr vom neuen Backhaus. Die Behörde sollte deshalb einscknriten und für einen zweiten Backofen sorgen, ganz einerlei, ob ein Backhaus mit zwei Oefen, oder zwei Backhäuser mit je einem Ofen, dann wäre dem Uebelstande abgeholfen.
Gicf;encr Strafkammer.
Gießen, 1. November.
Wegen Betrugs und Diebstahls
war der Tischler R. H. von Bremen vom Schöffengericht Grünberg zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Er mar auf der Wanderschaft bei dem Schreiner E. in Flensungen in Arbeit getreten. Nachdem er eine Zeitlang zur Zufriedenheit seines Meisters gearbeitet hatte, entlieh er sich von diesem 35 Mk. gegen Verpfändung seines Koffers zu einer Reise in feine Heimat. Den Koffer sckMle er jedoch heimlich an die Bahn, eijtmenbete dem E. noch einen Hobel und verschwand mit ihm auf Nimmerwiedersehen. Ta er zu seiner Entschuldigung angibt, er habe die Absicht gehabt, nach Flensungen zurückzukehren, sei aber durch mißliche Familienverhältnisse davon abgehalten worden, war ihm bezüglich der Mitnahme des Koffers eine bctrügerifdje Absicht nicht nachzuweisen und es mußte wegen des ihm zur Last gelegten Betrugs Freisprechung erfolgen. Wegen Diebstahls erkannte die Strafkammer unter Aufhebung des Schöffengerichtsurteils auf einen Tag Gefängnis.
Verwerfung der Berufung
wegen Nichterscheinens des Angeklagten im Verhandlungstermin erfolgte in der Strafsache gegen den Arbeiter Eh. W. in Friedberg. Er war vom dortige» Schöffengericht wegen Beleidigung der Dienstmagd Sch. daselbst zu 2 Wvck>en Gefängnis verurteilt ivorden.
Einbruchsdiehstahl
wurde dem Koch M. K. von Waldgirms zur Last gelegt. Er hatte dem bei feinen Eltern bcsck-äjtiglen Kellner Sch. in Gießen mittels Entsteigens in dessen Zimmer 20 Mark entwendet. K und Sch. hatten eines Abends in hi sigen Lokalen gezecht, auf dem Heimweg war K. dem Sch. vorausgeeilt und Sch. kam gerade dazu, wie K. ans dem Kellerfenster feiner elterlichen Wohnung flieg, wo sie gemeinsckwftlich logierten. Als Sch. sein Zimmer durchwühlt sand und sofort 20 Mark vermißte, siel fein Verdacht aus den Angeklagten. Er machte sich nach ihm auf die Suche und traf ibn in der Marburger Straße, wo ihm K. in Amvescnheil eines Schutzmanns den Diebstahl eingesland und den Rest des von ihm bereits teilweise verbrauch en Geldes zurückgab. wurde ver- baftet, aber bald wieder freigeloficn, da Fluchtverdacht nicht ver mutet wurde. Seine Freiheit benutzte der Angeklagte, um in die Sckoveiz durchzugehen. In Luzern wurde er jedoch seilgenommen und zurückriansportierl. 4 Monate Gefängnis erachtete das Ge- rickst als entsprechende Sühne.
3 Monate Gefängnis.
erhielt der Schreiner I. K. K. von Vilbel wegen Rückfallsbctrngs Er hatte sich im letzten Sommer auf einige Tage bei dem Gastwirt <5d). in Mücke einquartiert und war von dort unter Hinterlassung einer Zechschuld heimlich verschwunden. Ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft wurde ihm auf die erkannte Strafe angerechnet.
hv“/,
Eutol-Bonbons
Patentamtlich geschützt unter No. 115022, 11605k 116783
Aerztlich empfohlen 86u/l4l bleiben trotz aller Konkurrenz
„Das Beste gejen Husten u. Heiserkeit,,
Seiddl-Stoff • lür Kleider und Blusen in j CPhwnw iitirl n Inn I nrhun
Verkaufsstellen durch diene» Plakat kenntlich.
Fabrikant:
AugoHt Jacobi, DarraetadL
war wieder auherordentlich gemütlich, wir haben einen guten Durst entwickelt und die Cuff war zum Schneiden. Daß ich trotzdem keinen rauhen Kats habe, danke ich den Wybert. Tabletten, die ich gleich beim Keimkommen und heule früh genommen habe. Sie machen den Kats frei und
benehmen auch den üblen Geschmack im Mund. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark und hält lange vor. Niederlagen in Gießen: Pelikan-Apotheke und Löwen-Drogerie. Iss”7u
Neue JustWolfram-Lampen
W mit unzerbrechlichem Leuchtdraht


