nichts wissen; vielmehr lag ihm alles daran, zunächst die! Mehrvorlagen durchzusctzen und die Kvssuthiancr, natür-1
Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten,
Die M ü n z e wurde g e
zu unterdrücken.
Ter deutsche Konsul hat eine Wache
in den rheinischen Garnisonstädten sieht es darin— soweit ich
kenne — wesentlich eleganter aus.
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nut geschickter und
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blümpe Ränkespiel des Dramas durch item der Sacl»e zu ifitr denn auch der
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ganze innere erwiesen sich die Unruhen plündert.
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zum Schutze der im Innern der Stadt belegenen deutschen Wohnhäuser entsandt, die vornehmlich von Ingenieuren der Tientsin-Pukou-Eisenbahn bewohnt werden« Der deutsche Arzt Schräter wurde bei dem Versuch, deutschen Freunden zu helfen, beim Betreten des Stadt- inncrn von Aufständischen erschossen.
und die unkünstlerische, abgeschmackte Lösung starke äußere Effekte, die gar nichts mit dem tun haben, geschickt vertuscht hat. Demgemäß Erfolg der Vorstellung, die von Herrn Goll
lich auf dem Wege nationaler Konzessionen, dafür zu gewinnen. Er hatte deshalb in Wien wiederholt Besprechung
besonders im Westen der Stadt, wo in allen Straßen geplündert wurde und ebenfalls viele Brände aus-
Hk. Nordpolexpedition. Der Umschau zufolge wird Millionär L i a r t o n , einer der reichen Freunde Cooks, Sommer eine Expedition ins Nordpolgebiet aus-
gen und glaubte am 24. Februar im Abgeordneten Hause erklären zu tonnen, daß die Krone neben anderen Konzessionen bereit sei, auch auf das aus dem Jahre 1888 stammende, in der neuen Vorlage in § 43 enthaltene Recht, über die Reserve und Ersatzreservc des gemeinsamen Heeres zu verfügen, Verzicht zu leisten, wenn das Rekrutengesetz dem Abgeordnetenhause nicht unterbreitet würde, wenn das Abgeordnetenhaus cs nicht verhandeln könnte, oder aber das Abgeordnetenhaus das Rekrutenkontingent verweigert hätte. Daraufhin schlossen die Kossuthianer mit Khuen Hedcrvary Frieden.
Diese Erklärung mußte natürlich in den maßgebenden Kreisen Wiens das größte Befremden erregen. Denn man sagte sich, daß dadurch die Oberkommandogewalt des Kaisers, insbesondere sein Recht, die Reserven und Ersatzreserven cinzuberufen, wenn — wie das zuzeiten Fejer- varhs geschah — der ungarische Reichstag das Rekrutenkontingent nicht bewilligt hatte, annulliert und die durch Einberufung von Reserven in diesem Falle aufrechterhaltene Friedenspräsenzstärke der Armee künftighin vom Parlament abhängig gemacht werde. Es kann daher kaum einem Zweifel unterliegen, daß Graf Khuen Hcdervary die ihm von Wien mitgcaebenen Instruktionen ganz wesentlich überschritten und sich damit in eine Sackgasse verrannt hat, aus der es schwerlich ein Entrinnen geben dürfte. Denn zöge er seine Erklärung zurück, so bekäme er es wahrscheinlich auch mit der nationalen Arbeitspartei zu tun, die sich völlig auf ben Boden der Vereinbarungen gestellt hat, und sein Schicksal wäre damit besiegelt. Beharrte er dagegen auf den Vereinbarungen mit der Kossuthpartci, so käme er mit dem Träger der Krone in Konflikt und würde ebenfalls seinen Rücktritt zu gewärtigen haben. Tas aber würde einen neuen Ausbruch des Krieges zwischen Cis und Trans bedeuten, denn daß ein Ministerium Lu ka cs, das zunächst die Wahlresorm in Angriff nehmen würde, mehr Glück mit den Wehrvorlagen haben sollte, ist bei der jetzigen Zuspitzung der Gegensätze kaum anzunehmcn.
Augenblicklich sind nun der Minister des Auswärtigen, Graf B e r ch t h o l d , und der Finanzminister v. B i - lins ki dabei, eine Friedensattion zu vermitteln, die wahrscheinlich die Reise Khuen Hedervarhs nach Wien zur Berichterstattung vorbereiten soll. Auf welche Weise man aber die sich zwischen Wien und Budapest auftuende Kluft überbrücken, und wie man in Ungarn die Wehrvorlagen unter Tach und Fach bringen will, ohne die höchste Kommandogewalt zu schädigen, bleibt vorläufig noch das Geheimnis dieser Unterhandlungen.
schicken, um die im Eise verborgenen Dokumente Cooks zu suchen. Tie Expedition wird mit einem Luftballon, den Wellman lenken wird, und mit einem Aeroplan, den der französische Aviatiker V e d r i n e s benützen will, ausgerüstet fein, lieberbies werben Cook selbst und zwei Norweger an ber Expedition teilnehm en.
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schast. Ter Mathematiker, Universitätsprosessor Tr. phil. Heinrich Weber in Straßburg i. E. feiert am 5. März seinen 70. Geburtstag. Von 1884 bis 1892 wirkte er in Marburg.
Gietzener Stadttheater.
Rosenmontag.
Gießen, 4. Dkärz.
Der gestrige Abend brachte uns als Benefizvorstellung für fcerrn Rudolf Goll Otto Erich Hartlebens Offi.ziersttagödie Rosenmontag, die trotz ihrer verfehlten Pftickwlogie und ihrer zahlreichen anderen Schwächen stets einen nachhaltigen Eindruck auf den unbefangenen Zuschauer macht, weil der Dickster das
Columbia, Ecuador, Nordperu und Bolivia sowie in den Australalpen die eiszeillidmi Gletscher höchstens 900—1000 Meter t.c-fer als fetzt herabreichten. Tie nur wenig größere Mächtigkeit dieser Gletscher während der Eiszeit erklärt sich aus der größeren Höhe dieser Gebirge, ohne daß man in den Tropen eine wesentlich niedere Temperatur anzunehmen brauckic Was nun das fo oft behauptete Vorkommen von „Jnterglacialzeiten" Iwischeneiszciten) anlangt, so sprechen sämtliche paläontologischen, D. h. vorweltlichen, Funde dagegen; die vermeintlichen Jnterglacialzeiten wären vielmehr dem Umstande zuzuschreiben, das; der Rückgang wie das.Vor- rücken der Eismajsen von Ruhepausen und gelegentlichen sog. oszillatorifchen Vorstößen unterbrodjen war. Es bandele sich nur um Stadium des Vorstoßes und Rückganges des Eiies, nid)t aber um die zeitweilige Wiederkehr eines Klimas innerhalb der Eiszeit, welches das heutige noch an Wärme übertroffen habe.
Zum Schlüsse ging der Redner auf die Bedeutung der Eiszeit hinsichtlich der gegenwärtigen Verbreitung der Lebewesen ein. Für die heutige Pflanzenwelt der Erde in höheren und mittleren Breiten der Nordhalbkugel war die Eiszeit von ausschlaggebender Bedeutung. Die westöstlich streichenden Gebirge Europas versperrten den Pftanzen den Rückzug nach Süden zu Beginn der Eiszeit und die Rückwanderung nach Norden zu Ende der Eiszeit, während in Nordamerika und Asien fein ähnliches Hindernis vorhanden war. Daher finden wir in diesen Ländern einen viel größeren Artenreichtum als in Europa.
Stadt in Schrecken. Nur wenige Polizisten als zuverlässig, sie waren jedoch machtlos,
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den Nachlaß • (e n t) e i m ivS Rechtsanwall v lenuallcr tm""- dem AmHriu der Heini" enhiru in $i*' zveriahren txt'- iiL GericiMr* lerwaller em* i dem Winl^ des am 18. -fr rmeislersZaw ueriabren ero- i konlursiM' I. März 'N ■'
Hauptrollen übernommen hatten, noch besonders bereichert.. Für den verhinderten Herrn Lültjohann vorn Stadttheater in Halle, kr für die Rolle des Hans Rudorfs gewoimen war, sprang i'crr Köhler vorn Hof- und Nationaltheater in Mannheim in die Bresche und eroberte sich sofort den herzlichsten Beifall V.-i stark besetzten Hauses. Echt menschlich, vott innersten, heißesten Niterlebens spielte er den jungen Offizier, der verzweifelnd um sein Mensckienrecht kämpft, mit einer Kunst, deren sieghafter Trieb durch eine kluge Einsicht und größte Mäßigung aufs glücklichste beherrscht ist. Nicht so sehr die äußere, als die innere, ver- feipigte Darstellung des Charakters oftenbarte Herr Köhler nnb mit einer rafd)en Geste, mit einem Laut nur, der sich hastig von feinen Lippen drängte, lüftete er den Schleier über des Leutnants Seelemust, und blieb so in den durch die militäriidx Schulung bedingten Grenzen, aber immer ein warmblütiger, empfindender Mensch. Als zweiter Gast spielte Frl. Lina Salten vom.etabt tbeater in Hagen als Traube auf Anstellung. Die Rolle,stellt an ihre Darstellerin feine besonders idimierigen Aufgaben,^sofern fir nur gefühlvoll nnb herzlich zu sein versteht. Frl. -salten., das über eine gute Aussprache, gefällige Gesten unb eine glückliche ?igur verfügt, zeigte fich anfangs zwar etwas befangen, spielte fid aber rasch ein unb offenbarte im Schlußakte eine Wärme, die ihre Anstellung wohl empfehlen dürfte. Herr Goll, dem das faus als einem ber beliebtesten Mitglieder unserer Bühne bei seinem Auftreten sehr lebhaft zuftibelte, spielte den sympathischen Harold boftnann mit der schlichten, ungeKnstelten, sonnigen Herzlichkeit, dic nur so sehr an iljm schätzen. Er wurde mit zahlreichen Spenden bedacht unb mußte sich immer wieder zeigen. Recht erfrnckich war bic selbst aut großen Bühnen so oft verfehlte ziemlich militärische vcltung der übrigen Mitwirkenden, von denen vor allen_ Herr volck als Peter, Herr Zinburg als Paul, Herr Gühne als Grvbitzsch und Herr Grosser als Moritz zu nennen sind, ™ alle ihren Aufgaben völlig gerecht wurden. Daß die letzten Borte des Leutnants Paul von Ramberg unverständlich ivaren, w nur nebenbei erwähnt. Besonders hervorzuheben sind nod)
&üöuiflen deZ Herrn Engen C a r l o als Heinrich und akos
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Neue Unruhen in Peking.
Peking, 3. März^ In den ersten Morgenstunden kam es ßu einer ernsten WiederholungderUnruhen,
Grundlagen der Lirzeitproblemz.
Gießen, 4. März.
In der wissenschaftlichen Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde, naturwissenschaftliche Abteilung, vorn 2. März hielt Dr. W. E ck a r d t von der Wetterdienststelle Weilburg einen Vortrag über „die geographischen Grundlagen des Eiszeit- pr o b l em s".
Die Erklärung des Klimas vergangener Erdepochen ist überaus schwierig. Eine Reihe von Theorien nimmt zur Erklärung der diluvialen Eiszeit kosmische außerhalb der Erde liegende Ursadren an. Vor allem werden Schwankungen inbet Sonnen strahlung und P o l Verschiebungen zur Erklärung herangezogen. Neuerdings glauben eine Reihe von Forsclaern diese Theorien -verlassen und zur Erklärung der Eiszeit lediglich sogenannte terrestrische oder besser geologische Ursachen an- nehmen zu dürfen. Auch der Vortragende erweist fich als Anhänger dieser letzten Theorie. Nach den Untersudmngen Fr. von Kerners ist die größte Entfaltung der Gletscher auf der Nordhalbkugel nicht an den geographischen Pol geknüpft, sondern da zu suchen, wo warme Strömungen in relativ falte Räume vordrangen. Der Vergletscherungspol lag zwischen 74° und 73° n. Br. nahe der Ostküste Grönlands; er hat seit der Eiszeit keine Verschiebung erfahren Daher kann nach Ansicht des Vortragenden auch feine Polverschiebung zu ihrer Erklärung angenommen werden. Tie Vcrgleftcherung war auf der Erde nicht gleichmäßig entwickelt. In den Tropen war die Abfühlung viel geringer als z. B. in den Westalpen und im westlichen Maufaius. Die Eiszeit hatte aus dem dem atlomischen Ozean tributären Gebiet der Nordhalbkugel d. h. auf dem Stromgebiet des Weltmeeres) seinen bcherrschenben Sitz. Tie Ursache der Eiszeft wäre nun in dem Umstande tzu erblicken, daß Europa und Amerifa damals viel ausgedehnter waren und besonders in den Gebirgen erheblichhöher über dem Meeresspiegel lagen als.in der Gegenwart. Zudem war der nordatlaittische Ozean durch den fchot- tisch-isländ. Barrenverschluß vom Nordmeere getrennt, io daß der warme Golfstrom zur Erwärmung des Nordmeeres wie in unseren Tagen nickst beitragen tonnte In den höheren Gebirgen aber mußten sich mächtige Gletscher entwickeln, die weit in das Tiefland vordrangen.
Infolge des fchottisch - isländischen Verschlusses war das atl^ntii'cbe Tiefdruckgebiet, das durch den warmen Golfstrom erhalten wird, südwärts verlagert, so daß die kalten Nordwinde seiner Nordseite weit nach Süden vordrangen, zumal sich über den kalten europäischen und nordamerikanischen Eismassen Hochdruckgebiete einstellten, wie dies auch heute noch über den polaren Eis
und brannten große Teile der Stadt nieder. Andere plünderten Faugtap und Pungpingfu L i y u a n h u n g wurde von den Delegierten telegraphisch gebeten, die republikanische Armee nach Peking zu führen, um die Ordnung wiederherzustellen, da die Regierung die Situation nicht beherrsche. Tie fremden Gesandten beraten über ein gemeinsames Vorgehen.
Eia großer Aufruhr Tientsin.
Loudon, 3. März. Das Reutcrsche Bureau meldet aus Tientsin: Aufrührerische Soldaten plünderten und brandschatzten gestern abend, unterstützt vom Pöbel, Läden unb Banken i n allen H a u p t st r a - ßen, unterhielten ein ständiges Feuer und versetzten die
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Seit 11 umfaiitnb, i einem fcaiuc?. Erlasse usv. a tigter Stiftens j RachschlagD: iattes sein, fo »hingen nhM Dr. Karl 0tn-. ag ber A. foJ „Erziehung pl usälligen 9101:-: rühzeitige igfeit. Es les« if Lebzeit fors «stimmen, litt! idbrama, rttlil Hier Stelle, ic iebe neu atö af ber ber Sdtr mpsängt unb» als bie M
Die Krife in Gesterreich-Ungarn.
Es sieht böse aus in Oesterreich-Ungarn. Der alte Streit zwischen Eis und TrcrnS, oder in diesem Fülle der Streit ,zwischen dem Träger der ungarischen Krone, der gleichzeitig Kaiser von Oesterreich ist, und dem ungarischen Parlament ist über die Wchrvorlagen (Einberufung der Reserven) urufs ncue ientbrannt, <ilf o über eine Frage, die sowohl die Militärhoheit Kaiser F^ranz Josephs als auch die Schlag- ferttgkeit der den beiden Hälften der Donaumonarchie gemeinsamen Armee aufs ärgste in Mitleidenschaft zieht. Kein Vunder darum, wenn mau die zunächst nur Ungarn betreffende Angelegenheit auch in Wien äußerst tragisch nimmt unb Männer, wie der Kriegsminister Ritter von Auffen- berg und der Ehef des Generalstabs Schemua ihren Rücktritt in Aussicht gestellt haben, falls die hier speziell in Betracht kommende Frage der Einberufung der Ersatz- rcserven nicht zugunsten der bisher durch das ungarische Parlament unbeschnittcnen Oberkommandogewalt des Kaisers gelöst wird.
Andernfalls wäre wohl auch der ungarische Minister- Vräsident Graf Khuen Hedcrvary zum Rücktritt von seinen! Posten gezwungen. Tenn er war es, der, um die bis, dahin gemeinsame Opposition der Kossuthianer und Iusthianer zu spalten, die erstgenannten dadurch zur Regie- ningsmehrycit hiuübcrzog, daß er ihnen in Älchen ders Äehrvorlagen, und zwar speziell hinsichtlich der Einbe- lufting der Ersatzreserven, Konzessionen machte, um so die Äehrvorlagen im ungarischen Parlament durchzubringen, löraf Khuen Hcdervary hat sich hier nicht als der „Mann ber starken Faust" erwiesen, wie damals, als er noch Banus von Kroatien war. Denn bei den Wahlen von 1910 hatte bie von ihm gegründete Partei der nationalen Arbeit über bic beiden obengenannten Flügel der früheren Unabhängia- leitspartci einen so glänzenden Sieg erfochten, daß mehr als zwei Drittel des Mgcordnetenyauses zu seinen unbedingten Anhängern gehörten. Mit diesen die Wehr-
Ans Hessen.
Die Vertrauensmänner-Versammlnng ber nationalliberalen Partei im WahlkreiseGießen- Grünberg-Nidda besprach, so wird nns berichtet, am Sonntag die politischen Verhältnisse im Reich und in Hessen und faßte einstimmig folgende Entschließung:
„Hinsichtlid) der Vorgänge bei der Präsidentenwahl im Reichstag schließt sie sich der Erklärung des Fraufsurter Nalionalliberalcn Vereins an. Diese lautet:
Wir sind der Ueberzeugung, daß das Bestreben der national« liberalen Fraktion im Reims lag, ein geschäftsfähiges Reidistags- präsidimn aus je einem Mitglied der Rechten, t>er sJlniiona(libcralen und der Linken herbeizukühren, den durch den Ausfall der Wahlen gegebenen Verhallnisfeu cutfprad). Wir billigen es, daß die nationaNiberale Fmklion sich geweigert hat, eines ihrer Mitglieder in ein Präsidium zu enlsenden, das außerdem nur 'Jlngchörig^'ner' Rechten oder nur Angehörige der Linken umfaßte. Wir seyen endlich das Eintreten einzelner uniionallibcvater Abgeordneten für einen sozialdemokratischen c r ft e n Präsidenten (Bebel) als eine bedauert ich e E n l g l e i f u n g an und begrüßen die parteiamtliche Erklärimg, daß weder die Fraktion noch ihr Vorstand/ noch ihr Vorsitzender eine derartige Parole ausgegeben hat.
Zu den hessischen Parleioerhältnissen erklären mir;
Wir hoffen, daß es dem Landesailssd)uß gelingt, die in der hessischen Landesparlei bhridjenbeu Gegensätze auszngleichen. Wir mißbilligen die gehässigen Angriffe der 'sogenannten „Süddenlschen Slationalliberaleil Correspondenz" gegen die Führung der Rcichs- tagsiraftion, wir mißbilligen aber mich die Uebcrtrcibimgen der hessischen Jungliberalen, ivclche die Partei zu zersplitteru drohen.
Wir verlangen im Reiche id i e im Lande eine selbständige liberale PoIilik auf n a t i o n a 1 e nv Boden, getreu der ruhmvollen Geschichte dev nationalliberaleu Partei."
als Kommerzienrat. — Etwas dürftig war das Kasino ausgestattet;! massen der Fall ist. Tie südlich gedrängten Iyklonen griffen tiefer es | in das Passatwindsiytem ein und schwächten dessen Aiisbildung über einem^großen Teil der Erdoberflädie Taraus könnte sich auch eine Schwächung des thermischen mit) barischen Gradienten und größerer Niederschlagsreichtum auch Der nicht von den Wirkungen des EiseS unmittelbar betroffenen Erdgebiete ergeben. Daß aber auch die Südhalblugel und die Wüsten- und Trovengegenden der Erde eine bedeutende 3—4 Grad betragende Abkühlung, wie in Europa und Nordamerika, erfahren haben, hält der Vortragende für eine vollkommen falsche Voraussetzung. In Südasrika fehlten die Anzeid,en diluvialer Eisdecken gänzlick), während auf den Vulkanen des östlichen Aequatorialafrikas wie in den Anden von
Nr. 54 Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 4. März 1912
Ter «iehener Anzeiger LH /\ Ä Bezugspreis:
«scheint täglich, außer ÄBH» " monallich75Pf.,viertel-
»Gleßener Anzeiger
wlrlfdmftime S.iffragen ~ ▼ U B " ■ ” " ” ▼ W ▼ ■ ▼ ▼ M Ch-ir-dattn.r! A. G°ch.
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BÄ" General-Anzeiger für Oberhessen WSsL
M"Ä7r""-snumm« Hotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.Guch- und Sleindruckerei rr. ränge. HeOaftion, Lrpedition und Druckerei: Schulftratze 7. "»Ni;--ES-b'm-den blS vormittags 9 Uhr. vüdingen: Zentsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnftofstrahe 16a. Auzeigent'ell^ H." Beck'.
hoffte Rekruteirziffer provisorisch zu bewilligen, wenn die Regierung hinsichtlich der Durchführung der Wahlreform bestimmte Zusagen machte. Aber davon wollte Graf Khuen l brachen. Die Meuterer von Peking und Paotingfu, die hedervary, vor allem in Rücksicht auf die Kossuthianer, I durch Soldaten verstärkt wurden, plünderten Paotingfu
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reform durchzubringen, inußte ein Leichtes sein, zumal nur die Iusthianer (einschließlich der selbstän-igen Unabhängi-
>erben. x L gen, 37 Mgeordnete l, die zunächst, als Graf Khuen die eitragai, die b> k Äehrvorlagc im Mai v. I. dem Parlament unterbreitete, toama im ob;:.| wenig daran miszusetzen hatten, fpäterlftn mit der Obstruk- niijerer ro- fion eirrsetzten, um die Wahlreform in den Vordergrund zu rücken. So verging fast cin halbes Fahr ohne irgendwelche gesetzgeberische Taten; das einzige Verdienst des Ministerpräsidenten bestand darin, daß cs ihm gelana, mit der Opposition einen Waffenstillstand abzuschließen, der es ! -ermöglichte, das Budget bis zum 1. Januar ordnungsgemäß i zu erledigen.
Nach Neuj<ck;r setzte die Obstruktion programmäßig wieder ein und brachic es zuwege, daß nicht nur in Ungarn, ‘ sondern auch in Oesterreich die Rekrutierungen verschoben werden mußten. Tie Iusthpartei tvar bereit, sogar die er-


