Keine Verwechslung mit andern Emulsionen ist möglich, wenn Sie ausdrücklich Scotts Emulsion verlangen und darauf bestehen, diese zu erhalten. Der Nanie „Scott" bürgt für die Güte und Wirksamkeit des Präparates, das auf eine — wohl beispiellose — 37 jährige Wertschätzung zurückblickt. Wer sich und seinen Kindern dm Nutzen einer mustergiltigm, in allen Ländern cingeführtcu Lebertran-Emulsion zuteil werdm
lassm will, der laufe Scotts Einulsion, denn nur diese ist nach dem eigenartigen Scottschen Zubercitungsvcrfahren hergesteM. Es gibt nur eine Lcotts Emulsion.
Fleischerinnung se.te den Preis für Ochsen- und Rindfleisch auf 90 Pfg. und für Kuhfleisch auf 76 Pfg. das Pfund berab.
vermischter.
— Goldüberfluß als Teuerungsursache. Als Grund für die stetig zunehmende Teuerung führt ein amerikanischer Gelehrter einen auf den ersten Blick höchst überraschenden iyaftor an, nämlich die Bermehrnng der Goldvroduktion in den letzten Jahren. Ter Nationalölon.'M Rainer erinnert in einer interessanten Arbeit an das ökonmmschc Gesetz, daß Goldüberfluß notwendig die Verniinderung seines relativen Wertes hervorrnit und damit eine allgemeine Teuerung bedingt. Seit 1884 bat sich die ausgenrünztc Menge Goldes verdoppelt, während die Bevölkerung der weißen Rasse in der gleichen Zeit nur um etwa 22 Prozent angewachsen ist. Tie Ueberproduklion von Gold verringert aber, mag der theoretische Wert des kostbaren Metalls auch gleich bleiben, seinen praktischen Wert umd seine Kaufkraft. Man erhält also für dieselbe M-enge Goldes nicht mehr die gleiche Menge Lebensmittel, deren Produktion nicht in dem gleichen Maße gestiegen ist. Es läßt sich beobachten, daß die Erschöpfung der kalifornischen Goldminen in den beiden Jahr- zehnten von 1870 bis 1890 ein gewisses Zurückgehen der Lebens- mittelpreise zur Folge hatte, während die immer mehr sich entwickelnde Ausbeutung der Goldlager von Australien, Alaska und Südafrika seit 1890 die gegenteilige Bewegung nach sich zog und die allgemeine Teuerung stetig vergrößert hat. So tvird nach der Ansicht des Gelehrten die Teuerungsperiode, in der wir uns gegenwärtig befinden, bis zur Erschöpfung der Minen von Transvaal anhaltcn. Man Ijat gegenwärtig in Witwatersrand 180 Millionen Tonnen Golderz gewonnen. Rach den Untersuchungen bleiben noch 264 Millionen Tonnen zu fördern, von denen jede etwa 8 Gramm Gold enthält. Ta die jährliche Förd>p:ung gegen 25 Millionen Tonnen beträgt, so wären die Minen innerhalb von etiva 10 Jahren erschöpft. In dieser Zeil wird Transvaal eine neue Masse von 200 000 Kilo Gold der Welt geliefert haben. Tanach wird nach Rainers Meinung die jährliche Goldprodult io n rapide abnehmen, denn die Minen Nordamerikas scheinen schon an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt zu sein. Dann also hätten wir auch Aussicht, daß. mit dem Versiegen des Weltgold- regens alles wieder einmal billiger würde!
Spielplan der vereinigten Srantfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Sonntag, den 1. Dezember nachmittags 3*/? Uhr: ,Tev Waffenschmied." Abends 7 Uhr: .Violetta' (La Traviata . Montag, den 2. Dezember, abends 71/, Uhr: „Martha." Dienstag, den 3. Dezember*»: „Pelleas und Melüande." Mittwoch, den 4. Dez., abends 7% Uhr: «Alt-Wien." Donnerstag, den 5. rezember: „Madame Butterfly." Freitag, den 6. Dezember: „Ter Kuhreigen." Samstag, den 7. Ddzember: „Das Rheingold." Sonn
tag, beit 8. Dezember, nachmittags 3", Uhr: „Ter Ziqeunerbaron." Abends 7 Uhr: .Tie Jüdin." Montag, den 9. Tezember, abends 7'/, Uhr: „Rigoletto." Dienstag, den 10. Dezember: „Tie Dame in Rot." Mittwoch, den 1 l. Dezember, abends 7>- Uhr: „Carmen." Donnerstag, den 12. Tezember: „Ter Rosenkavalier"
Schauspielhaus.
Sonntag, den 1. Tezember, nachmittags 3X Uhr: .Gudrun." Abends 7 Uhr: .Der Störeniried." dteraui: .Die Dienstboten." Montag, den 2. Dezember*»: „Gabriel Schillings Flucht." TieuS» tag, den 3. Tezember: „Ter Störeniried." Hierauf: .Die Dienst- boten." Mittwoch, den 4. Tezember: „Komtesse Mizzi" oder «Ter Familientag." Hierauf: „Eine glückliche Ehe." Donnerstag, den 5. Dezember, abends 7*/, Uhr: „Maria Stuart." Freitag, den 6. Tezember, abends 7'., Uhr: „Madame Sans-Gene." Samstag, den 7. Tezember: Zum ersten Male: „Belmde." Ein Liebesstnck in ö Aufzügen von Herbert Eulenberg. Sonntag, den 8. Tezember, nachmittags 3V, Uhr: „Glaube und Heimat." Abends 7 Uhr: „Belinde." Montag, den 9. Tezeinber : „Der Störenfried." Hieraus; .Die Dienstboten." Dienstag, den 10. Tezember: „Belinde." Mittwoch, den 11. Tezeinber: „Ter Störeniried " Hierauf: „Tie Dienstboten." Donnerstag, den 12. Dez., abends 71/, Uhr: „Renaissance."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Die nach- App?*<ind am Sonntag, 1. Dez. 1912, stehenden Äül £ilU von 1' Uhr nnttasr- bis 12 . nr nacuts nur für dringend#- Fälle s-ch r anzntreffen: D30/u
Dr. Geyer, Seltersweg <14.
Sanitätsrat Dr. Schliephake, Goethestr. 44.
Für dringende Fälle ist Sonntag, den 1. Dezember' sicher anzutreffen: D30/tt
Zahnarzt West-Anlage 1.
Meteorologische veodachtungen
ve
r Station Eietzen.
Nov.
ISIS
Baroineter aui 0° reduziert
Temperatur der Lust
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Relative Feuchtigkeit
Wind- richtung
Windstärke
Grad der Bewölkung In gehntel der sichtb Hiinmeldsl.
Wetter
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Beiv. Himmel Led.
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Höchste Temperatur
am
28. bi-
1 1
29. November
= 4- 3,3 ' C.
Stiedrigsie „ „ 28. , 29. „ = - 0,7 ’ d.
Riederschlag 1,0 mm.
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