Ausgabe 
4.6.1912 Zweites Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen Ser Station Sieben.

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Niedrigste Niederschlag: 0,2 mm.

Hektaren. Die Zahl der Bewohner gegangen (jetzt 310) und alle sind Ackerbau angewiesen.

O Krofdorf, 3. Juni. Durch

Mannheim, 3. Juni. Bei der Deutschen Stein- zeugwarenfabrik für Kanalisation und chemische Industrie in rftiedttchsseld i. B. sind heute etwa 400 Arbeiter in Streik getreten.

Kreis Wetzlar.

= Oberquembach, 3. Juni. Die wirtschaftliche Zusammenlegung der Grundstücke wird jetzt auch hier durch, geführt. Die Gemarkung besitzt eine Gesamtfläche von 582

Au» Stadt und Land.

Gießen, 4. Juni 1912.

** Ordensverleihungen Der Großherzog hat verliehen das Komturkreuz 2. Klasse des Berdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberst v. d. Schulen- bürg, Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade, seither Kommandeur des Garde^Dragoner-Regiments (1. Hess») Nr. 23; das Ehren kreuz desselben Ordens: dem Oberst von Wright, Kommandeur des Großh. Mecklenburgischen Füsilier-Regiments Nr. 90 Kaiser Wilhelm, seither beim ^tabc deS Jnfanterie-Leibregiments Großherzogin (3. Hess.)

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Kleine Cagezchronik.

In Warschau tötete ein Blitzstrahl auf dem Friedhof eine ältere Dame und verletzte fünf junge Mädchen und ein Kind teils recht schlver.

Aus Bergen wird gemeldet: An einem Abhänge bei Va tadel fand man die stark verweste Leiche eines Touristen, die die Spuren eines Schusses in der Stirn auswies. Eine Waffe wurde nicht bei dem Toten gefunden. Einzelheiten fehlen noäi.

Dem Kaufmann Teering aus Neuyork wurde auf der Bahn« fahrt von Trient nach Innsbruck eine Schatulle mit antiken Juwelen im Werte von 25 000 Kronen gestohlen.

Am Sonntag nachmittag fuhr auf der Station Pieskoo ein Zug auf einen anderen auf. Tie angefahrene Lokomotive wurde aus dem Geleise geworfen und schwer beschädigt, her Lokomotivführer und einige Fahrgäste unerheb lich verletzt.

Fiskus und Gemeinde wurde bei der _ _

markung an her Straße nach dem großen Forst eine Parzelle von 25 Ar zur Erbauung eines neuen Forst haus es bereit gestellt. Tas freundlich gelegene Anwesen ist letzt vollend«, so daß Förster Echternach in diesen Tagen seinen Einzug hallen konmr. Die im vrigeon Jahre, so wird auch jetzt wieder hier leißig gebaut. Die Wasserleitung macht hier und auf dem Giei- berg erfreuliche Fortschritte.

9k. 117; das Ritterkreuz 1. Klasse des sei Major a. D. v. Roques, seither B

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Airchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinde.

Mittwoch, den 5. Juni:

Nachmittags um ö Uhr und abends um 8 Uhr. födegenfed zur heil. Beicht.

Donnerstag, den 6. Juni:

Zrohnleichnamsfejt.

Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.

, um 8 Uhr: Anstellung der hl. Kommunion.

, um 9 Uhr: Hochamt; darauf Prozession.

, um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.

MilitärgotteSdienst.

Nachmittags um 2 Uhr: Fest-Andacht mit Segen.

Abends um 81/, Uhr: Versammlung im DereinShause.

Freitag vormittag um 6 Uhr ist SeaenSrnesse.

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Landwehrbezirk Gießen, dem Stabsveterinär Woitc bei der Militär-Veterinär Akademie, seither Regiments-Vete­rinär des Garde-Dragoner-RegimentS (1. Hess.) Nr. 23; das Ritterkreuz 2. Klaffe desselben Ordens: dem Rittmeister v. Besser, Eskadrouchef im Schleswig-holsternschen ttlanen-Rcgiment Nr. 15, seither Oberleutnant im Garde- Tragoner-Regiment,(l. jHess.) k)?T. 23; das Allgemeine Ehren­zeichen mit der InschriftFür Verdienste": dem Vize- feldtvebel der Landwehr 2. Aufgebots Mohr, seither tm Leibgarde-Znfanterie-Reaiment (1. Hess.) Nr. 115; die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps hes Großmütigen: dem Wachtmeister a. D. Wily. Klein­schmidt. das Silberne Kreuz desselben Ordens: dem Wachtmeister a T. Nif. T steuer kauf, beide seither im Großh. Gendarmerietorps; die Erlaubnis zur Anlegung der von dem Kaiser verliehenen Roten Adler-Medaille er­teilt: dem Wachtmeister und Stationsfühwer Kern im Großv. Gendarmeriekorps. Ter Großherzog hat dem Baste- rischcn Konservator am Nationalmuseum in München Tr Friede Herm. Hofmann d<is Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem KUnst- maler Professor Eugen Bracht, Mitglied der Königlichen

Ärbeiterberoegung.

Zum AuSstaad in London.

London, 3. Juni. Die Zahl der in den Tocks Ir* beitenden ist weiter gestiegen. Stele hundert, darvmer stellenlose Bureaubeamte, sammelten sich in langer Reihe an der Seaben-öafUStreet vor den Bureau- der Lon­doner Haienbehörden, die 900 Mann zum Löschen der Schifte annahmen.

Tie heute nachmittag im Inneren Amt zwischen den Arbeu- gebern des Transportgewerbes und Vertretern der Regierung abgehaltene Konferenz dauerte zwei Stunden. Die Arbeu- gebet lehnten es ab, eine Erklärung abzugeben, dennoch vsr- lautet, daß es noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung hin­sichtlich einer Zusammenkunft mit Vertretern der Arbeiter ge­kommen sei. Nichtsdestoweniger ist eS wahrscheinlich, daß morgen eine gemeinsame Konferenz stattfinden wird.

Juni - + 17,9 C. , - + 9,8 C.

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aber auch das Ueußerftt erreicht, was die Gemeinden leisten können. Bei einer finanziellen Beteiligung der Firma Lenz & Co mit 300 000 Mk. Stammaktien und 200 000 Mk. Vorzugsaktien, die damals in Aussicht gestellt war, einem 30prozentigen Staatszuschuß und einer weiteren Beteili­gung des Großh. Hauses mit 200 000 Mk. war in dem damaligen Stande der Verhandlungen die Finanzierung nahezu gesichert.

Die Verhandlungen erlitten jedoch eine iahe Unter­brechung dadurch, daß die Firma Lenz & Co. (wahrschein­lich durch die ungünstigen Erfahrungen mit der Grün- bergLicher Eisenbahn veranlaßt! neuerdings dem Bahn- bau gar kein Interesse mehr entgegenbringt, jede finan­zielle Beteiligung unbestimmt läßt und die dreiprozen­tige Verzinsung der von den Gemeinden zu übernehmen­den Vorzugsaktien ablehnt. Außerdem macht die Firma ihre Beteiligung an dem Unternehmen von der Fortsetzung der Bahn von Mücke nach Grüubcrg abhängig, deren Finan­zierung bei dem ablehnenden Standpunkte der Stadt Grün­berg nicht möglich erscheint

Hiermit sind die Aussicksten auf das Zustandekommen einer Privat bahn ganz unsicher geworden. Dieser tote Punkt kann nur überschritten werden, wenn was in dem vorliegenden Fall wegen der in ganz Hessen ein­zig dastehenden Verhältnisse begründet erscheint eine über den seitherigen Gebrauch hinausgehende Staatsbei- knlfe gewährt wird.

Wenn der Staat 50 Prozent der Baukosten zuschießt und außerdem die dreiprozenttge Verzinsung der von den Gemeinden zu übernehmenden Vorzugsaktien garantiert, soffen die beteiligten Kreise, die Finanzierung des Un­ternehmens zu Stande zu bringen und einen Unterneh­mer zum Bahnbau zu gewinnen.

Denselben Erfolg würde die Beteiligung des Staates als Aktionär bei der zwecks Erbauung und Betrieb zu gründenden Aktiengesellschaft mit einer Mtienübernahme von 50 Prozent der Bausumme ( ca. 865000 Mk.) vor­aussichtlich herbei führen.

In beiden Fällen müßten die Gemeinden noch Opfer bringen, die außerordentlich groß und wohl ohnesgleichen bei einem Bahnbau in Hessen sind.

Deshalb wäre es im Interesse der Gemeinden am wünschenswertesten, wenn der erste Teil des Antrags in Erfüllung gehen könnte, d. h wenn es möglich wäre, den Bahnbau in die Hessisch-Preußische Finanzgemeinschaft zu übernehmen. Da Preußen in den letzten Jahren eine große Zahl von Nebenbahnen, auch in den an Hessen angrenzen­den Staatsgebieten (Westerwald, Röhn usw.) gebaut hat, dürfte es wohl an der Zeit sein, daß auch von Hessen wieder die AufnalMe von einer Nebenbahn in die Finanzgemein­schaft angeregt wird. Daß dann die Bahn von Mücke über Ulrichstein nach Rixfeld an erster Stelle kommt, be­darf wohl keiner näheren Begründung.

Wenn nun endlich augenblicklich wegen der ungiinftigen finanziellen Verhältnisse im Großherzogtum die Gewäh­rung eines 50prozentigen Staatszuschusses nicht möglich sein und die Aufnahme des Projekts in die Hessisch- Preußische Gemeinschaft sich jetzt noch nicht ermöglichen lassen sollte, weil die Bahn Msfeld^-Hersfeld noch nicht gebaut ist, so ist die unter Pos. 4 meines Antrags tier­langte sofortige Staatsunterstützung das, was gewisser­maßen als Abschlagszahlung der so lang ver­nachlässigten Gegend des nordwestlichen Vogelsberges ge­währt werden muß. Durch Einrichtung einer Automo - bil-Omnibusverbindung von Mücke nach Ulrich­stein mit Fortsetzung nach Rixfeld einerseits und der Kreis­stadt Schotten andererseits würde wenigstens die schlimmste Notlage bezüglich der Personenbeförderung beseitigt wer­den. Denn ivenn wie es in der letzten Zeit öfters voraekommen ist aus der Bahnstation 30 und mehr Personen ankommen, die alle von da nach Ulrichstein und Umgegend wollen, wenn hiervon etwa 10 sich in dein ftsitzigen Postwagen zusammendrängen, die übrigen 20 den Weg von 15 bis 20 Kilometer (bet oft dem scheußlichsten Wetter und bei Nacht) zu Fuß zurücklegen müssen, so sind das doch Zustände, die nicht mehr in unser Zeitalter passen and denen Volksvertretung und Regierung nicht mehr un­tätig gegenüber stehen dürfen.

Akademie der Künste zu Dresden, ble Goldene Verdienst­medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

" Techn. Hochschule. Der Großherzog hat den Chemiker Tr.-Jng. Emil Heuser zu Steyrermühl zum etat­mäßigen außerordentlichen Professor für Cellulosechemie an der Technischen Hochschule zu Darmstadt ernannt.

AuS der Gendarmerie. Der Großherzog hat den Charakter als Leutnant dem Oberwachtmeister a. D. Hch. Apfel, seither KreiS-Oberwachtmeister im Großh. Gen- darmeriekorpS verliehen.

Erldigte Stellen: Die Stelle eines Minifterial- Registrators bei der Minifterial-Registratur. Eine mit einer eoang. Lehrerin zu besetzende Schulstelle zu Als­heim.

" Postkartenwoche der Großherzogin (9. bis 16. Juni). ES sind bereits über 200 000 Karten und etwa 3000 Wohlfahrtsbilder aus neun Kreisen deS Landes bestellt; die Bestellungen ans den anderen neun Kreisen stehen noch aus. In Darmstadt sind von Vereinen und Läden etwa 7000 Kotten fest abgenommen. Wir sind gebeten worden, darauf hinzuweisen, daß eine frühzeitige Bestellung die Ver­sendung der Vorräte sehr erleichtert. Auch könnte bei späterer Bestellung der Vorrat vergriffen sein. Dies gilt besonders auch für die Wohlfahttsbilder (Anfragen beim Kreiskomitee, Adr. Großh. Kreisomt).

** Hoflieferanten-Titel sind, was vielfach noch unbekannt ist, als p e r s ö n l i ch e A u s z e i ch n u n g e n auf­zufassen. Wenn ein Geschäftsinhaber ftirbt oder sich zurück­zieht, darf der Nachfolger, falls er ein naher Verwandter ist und denselben Namen trägt, bei Hoflieferanten-Diplo­men ausländischer Fürsten den Titel mitübernebmen; han­delt es sich um ein deutsches Tiplom, so muß er die Erlaub­nis besonders nachsuchen. Wird das Unternehmen aber in eine G e se llsch af t m. b. H. oder in eine Aktiengesell­schaft umgewandelt, so fallen die Hoflieferanten- Titel stets fort, auch wenn die Gesellschaft als Firma den Namen des früheren Geschäftsinhabers führt. Daher kommt es, daß in den letzten Jahren eine Reihe angesehener deutscher Fabriken, deren Inhaber vor der Umwandlung in Aktiengesellschaften sich als Lieferanten einer großen Anzahl erster Höfe bezeichneten, jetzt nur noch mit dem Namen firmieren und den Zusatz Aktiengesellschaft und alle weiteren Titel fortlassen.

** Der Rückgang des Milchverbrauchs auf dem flachen Lande ist eine von vielen Volksfreunden und Kennern des Landes lebhaft beklagte Erscheinung. Die nachteiligen Wirkungen sind schon manirigfach zu spüren, und eine Wandlung zum Bessern in diesem Punkte ist im Interesse der Volksgesundheit dringend geboten. Charakte­ristisch und zweifellos auch für andere Landstriche weithin typisch sind Mitteilungen in einem Vortrag von Ober- amtsarzt Dr. Moosbrugger, Leutkirch, der in Nr. 52 1911 der StuttgarterBlätter für das Armenwesen" ab gedruckt ist.Ein besonderes Wort als eiweißhaltiges < -snah- rungsmittel verdient die Milch. Dieselbe enthalt 3 bis 4 Proz. Eiweiß, zwischen 3 bis 4 Proz. Fett und 4 bis 5 Proz. Zuckerstoff. Fttiher, vor 30 und mehr Jahren, war es im Allgäu noch ziemlich verbreitete Sitte, daß im Bauern­haus zum Vesper ungekochte Milch mit reichlich festgebacke- uem Schwarzbrot geaeben wurde. Heute wird statt dessen Brot, Backsteinkäse oder seltener Schweizerkäse und 1 Liter Most gereicht. Die Milch aber wandert alle bis auf die für die Kinder nötigste Menge in die Käserei; für Er­wachsene kommt Milch als Nahrungsmittel höchstens in denjenigen Häusern noch in Betracht, die von einer Käserei ziemlich weit entfernt liegen und infolgedessen die Milch anderweitig verwerten müssen. ... Es wäre doch bei der hohen Bedeutung gerade dieses Nahrungsmittels für das Heranwachsende Geschlecht von großer Wichtigkeit, daß die Milch in guter Beschaffenheit, genügender Menge und zu einem mäßigen Preise erhältlich wäre." Dr. Moosbrugger fährt fort:Bei den augenblicklichen Verhältnissen ließe sich dies meines Erachtens nur auf dem Wege erreichen, daß die Ziegen Hal tun g eine viel größere Verbrei­tung fände als bisher. Die Zieae ist ein sehr anspruchs­loses Tier, dabei milchergiebig und gegen Tuberkulose nach Angabe der Tierärzte in weit höherem Maße geschützt als die Kuh."

** Anerkennung fand die Gießener Hundezucht wiederum auf der allgemeinen Hundeausstellung in Darmstadt vom 2. Juni. Es erhielten: Jean Hammermann dritten und Ehrenpreis für gelben Borerrüden unter 15 Rüden: Rechtsanwalt Hornberger zwei erste und zwei dritte und Ehrenpreis sowie Zuchtbewertung vorzüglich für deutschen Schäferhund-Rüden, unter 35; Frau Wilhelm Hombe rg e r erften und Ehrenpreis für weiße Zwergpudel Hündin: Karl Schmidt zwei erste und Ehren­preis für gefleckten deutschen Doggenrüden: Ferd. Schmidt ersten und Ehrenpreis für rauhhaarigen Dachshund: Katt Volk drei erste und Ehrenpreise für schwarzrotc Dobermanuhündin, unter 10 Hündinnen, und endlich Prokuttst Walther für deut­schen Schäserhundrüden, unter 35 die Zuchtbewertungvorzüglich" neben einem dritten Ehrenpreise.

Oeff entliehe Lesehalle. Im M a 1 wurden 1 9 7 4 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 980, Zeitschriften 304, Iuqendschriften 227, Literatur­geschichte 23, VerSdichtuugen und Dramen 39, Länder- und Völker­kunde 65, Kulturgeschichte 34, Geschichte und Biographien 93, Kunst­geschichte 9, Naturwisienschast und Technologie 114, Heer- und See­wesen 12, HauS- und Landwirtschaft 12, Gesundheitslehre 8, Religion und Philosophie 82, Staatswissenschaft 8, Sprachwissen­schaft 8, Fremdsprachliche« 6 Bände. Nach auswärts kamen 5*5 Bände.

Kreis Alsfeld.

0 Atzenhain, 2. Ium. Heute nachmittag um 2 Uhr hielt der hiesige Spar- und Vorschußoerein (e. G. m. u. H.) seine diesjährige, ordentliche Generalversammlung im Saale >eS Gaftwitt Reichel ab, zu der sich fast alle Mitglieder ein­gesunden hatten. Der Verein erfreut sich großen Wohlstands.

.Kreis Friedberg.

x Ockstadt, 2. Juni . Die Kirschen sind früher reif geworden als sonst. Schon seit einigen Tagen werden Frühkirschen nach Friedberg und Bad-Nauheim auf den Markt gebracht.

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Warum soll man Suppen essen? In iiuutchm kleineren Haushalt wird wegen des laidigen Zellmangcls ode' wegen der nicht geringen Umstände und Uebettegung, dte bas Bereiten einer guten Suppe verursacht, oftmals gar keine LutV auf den Tisch gebracht. Dies ist sowohl vom Standpunkt «nr richtigen Ernährung als auch vom Kostenstaudminkt zu bedauern Es ist nämlich eine Tatsache, daß jede Mahlzeit mit Sup^r billiger stellt und besser ernährt als Mahlzeiten ohne <«DPr denn flüssige Nahrung wird vom Körper viel besser ausgenüs-' als feste, die meift auch viel teurer ist. Mit den bekannter Knorr-Suppenwürfeln stellt man übrigens du beiter Suppen schnell und einfach her, nur durch Auflösen her Suppe» mässe in Wasser und Kochenlassen KUorr^Suppenwürsel frarrr Zell, .Arbeit und Geld. fr**'

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