Ausgabe 
27.3.1912 Erstes Blatt
 
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bc autz -Sim sic Anzeige etnlief, daß zwei weitere Diener Schiläufer, bu- am Sonntag einen Ausflug in da- Rar- oder Zchnerberggebiei unternahmen, vermißt werden.

Berlin, 27. Mär». Ter berühmte Pädagoge Prof. Wilhelm Münch ist im Aller von 69 Jahren gest orben. (Im Jahre 1843 in Schwalbach geboren, besuchte er daS Gym- nafium in Wetzlar, studierte in Bonn Theologie und Philologie, unterrichtete nach bestandenem Staatsexamen an einer Reihe herer Schulen und wurde 1897 an die Berliner Universität berufen, wo er seitdem ununterbrochen gewirkt und sich großer Popularität erfreut hat.)

München, 27. Mär». Der FinansauSschuß bei Kammer der Abgeordneten lehnte gestern mit allen gegen drei Stimmen den ArtSkl 1 deSLotterievertrageS mit Preu­ßen und damit den ganzen Gesetzentwurf ab.

Die Sanglinge heben jetzt im Mittelpunkte des allgemeinen dnierxcflce. Wenn man über ihre künstliche Ernährung fpridn. Io wird man in den meisten Fällen auch den Namen ufere* bdren, denn dieses Wravarat bat wahrend der langen Zeit feines Behebens 'k'ne Vorzüglichkeit erprobt. ES ist nabtbaft und leicht verdauliche enthalt die nötigen Nährstoffe für den kindlichen Craaiudmu» in der richtigen Zuflunmenlevung wird von den Kindern gern genommen und ist durch feine Ergiebigkeit billig tm Gebrauche. hv,s

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wird hiermit zur öffentlichen ftenntmS ge­bracht, daß daS auf Grund der Feldbereinigung neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Gießen Flur XX bis XXXIX einschließlich dec Hessischen GemarkungS- teile von Wißmar und LaunSbach nebst den dazu gehörigen Parzellenkarten auf dem OrtSgerichls- bureau zu Gießen offengelegt ist.

Die Beteiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung in diesem Lokal einzusehen, auch gegen die entsprechende Gebühr von dem OrlS- gerichtSoorstehec in Gießen Grundbuchsauszüge zu verlangen und werden sie durch letzteren auf die ent­deckten, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen denjenigen, welche sich bei den An­gaben des Grundbuchs bezüglich dcS Besitzstandes und der Größenangaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände auf gütlichem Wege bei dem Vorsteher des OrtSgerichtS der Stadt Gießen, vor welchem sie ihre etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen und insofern dies nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitig­keiten zuständigen Gericht geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, in derselben Frist dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu tnachen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob,- wenn sie vor Offenlegung deS Grund­buchs gegen die daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt haben.

Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch in Verbindung mit den dazu gehörigen Parzellenkarten angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer und der Größenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Vorsteher deS OrtSgerichtS zu Protokoll gegeben noch eine ge­richtliche SUage deshalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gericht zur Anzeige gebracht worden ist.

Zugleich werden diejenigen, welche die in Ge- mäßhett des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1862, die Erwerbung deS Grundeigentums betreffend, beigefügten Erwerbtitel berichtigt zu sehen wünschen, aufgesordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zu­ständigen Gericht zu stellen, und wenn dies ein anderes als daS unterzeichnete Gericht ist, bei diesem die Anzeige zu machen.

Dte unerstreckliche Frist von sechs Monaten be­ginnt mit dem 6. April 1912 und geht mit dem 5. Oktober 1912 zu Ende.

Gießen, den 26. März 1912. b/,

GroßberzoalicbeS Amtsgericht.

Bekanntmachung.

ES wird hiermit bekannt gegeben, daß vom L Avril 1912 ab alle der Fürstlich SolmS-BraunseiS schen Standes- Herrschaft zu leistenden Hgblunaen an die Fürstliche Hauptkaffc in Braunfels Renttammergebäudei zu ent­richten find. Die bisher selbständigen RentamtSkaffen in Braunfels, Shringsbaufen und Hungen sowie die Kammer käste werden aufgehoben.

Zur Erleichterung deS ZahlgefchätteS wird die Haupt­kaste bei dem Poitscheckamte in Frankfurt ein Konto unter der Nr. 6190 führen, auf das bei jeder Bohanftalt Ein­zahlungen geleistet werden können. Formulare sind bet der Post und der Hauvtkaste erhältlich. Soweit Zahlungen portofrei zu erfolgen haben, ist die EinzahlungSgebühr (5 Pfg-für je 500 TttJ bei bet Einzahlung mitzuentrichten.

Zahlfiunden von vormittags 8 biß 12 Uhr an allen Wochentagen mit Ausnahme der beiden letzten Tage eines jeden Monats. D/,

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