Ausgabe 
26.3.1912 Erstes Blatt
 
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einigen und s^Nständig zleichnrüßig zu beschäftigen, so daß dem Architekten Gelegenheit gegeben ist, sich auf dem gesamten Gebiet des Hochbaues zu betätigen und sämtliche zu seinem Gebiet ge­hörigen Aufgaben ausschließlich in vollem Umfang zu bearbeiten.

Deutsche- Reich.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Verschiedenen Blättern wird erzählt, der Reichskanzler habe am 19. März sein Ab­schiedsgesuch einaereicht. In einer Provinzzeitung war hinzu- geiügt, der Kanzler habe nach einer Auseinandersetzung mit dem Kaiser sein (rntlassungsgesuch eigenhändig geschrieben, versiegelt unddurch den Hausminister überbringen" lassen. Es gibt Poli­tiker, die aus dem Ausblechen eines Dementis schließen möchten, es müsse doch etwas wahres daran sein. Deshalb mag festgeitellt sein, daß die ganze Geschichte ins Reich der Fabel gehört.

Zur zweiten Lesung des Po st Voranschlags haben die liberalen Fraktionen des Reichstags eine Reihe von Anträgen gestellt, die folgende Wünsche enthalten: Im Post- betriebsdrenste ist der Dienst nach 8 Uyr abends und an Sonn­tagen auf die Arbeitszeit der Post- und Telegraphen-Beamten sowie der Unterbcamten eineinhalbfach in Anrechnung zu bringen. Ter Erholungsurlaub der unteren Post- und Telegraphen-Beamten ist in angemessener Weise zu erweitern; Soldatenpakete bis zu 5 Kilo sollen im Verkehr mit den Angehörigen der Soldaten portofrei befördert werden; das Besoldungsgesetz soll dahin ab- geändert werden, daß eine Anrechnung der Dienstzeit, welche Arbeiter und Handwerker in aus Reichsmitteln unterhaltenen Betrieben zurückgelegt haben, auf das Besoldungsdienstalter mög­lich ist; die zahlreichen und erheblichen Unterschiede, die in der Besoldung der etatsmäßigen unteren Post- und Telegraphen­beamten durch ungleichartige Anrechnung von Dienstzeiten ent­standen sind, sollen beseitigt werden; es soll dahin gewirkt werden, daß das von den unteren Beamten der Reichspost- und Telegraphen- Beamten geforderte Leistungsmaß an wöchentlichen Dienststunden mit Rücksicht auf die erhebliche Steigerung des Verkehrs und die dadurch bedingte intensivere Anspannung der Kräfte ange­messen herabgesetzt wird; über die Errichtung einer Pensions­kasse für Postagenten sollen neue Erwägungen angestellt werden.

Ausland.

Aus Petersburg wird gemeldet: Die Ernennung des Ge­sandten inPekingKorostowez zum Gesandten in M arokko und des Botschafters v. Krupensky in Wien zum Gesandten in China wird amtlich bekannt gegeben.

Zn Mesched fand zwischen den Anhängern des ehemaligen Schahs und den Konstitutionalisten ein ernster Kampf statt. Der russische Generalkonsul proklamierte den Belagerungszustand. In Mesched befinden sich ungefähr 2000 Mann russischer Truppen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 26. März 1912.

** Tageskalender für Dienstag. 20. März: Stadt­theater: .Die fünf Frankfurter." Anfang 8 Uhr.

" Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Hch. Walldorf aus Nieder-Saulheim eine Lehcerstelle an der Gemeindeschule zu Gundernhausen; dem Lehrer Friedr. Dunke nberger zu Nieder-Ohmen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirtorf; dem Schul- amtSaspiranten Friedr. Braun aus Beienheim eine Lchrer- stelle an der Gemeindeschule zu Holzhausen v. d. H.; dem Schulamtsaspiranten Jak. Hagenauer aus Albenheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Elsheim; der Schul­amtsaspirantin Elisabeth Ha bermann aus Trechtlings- hausen (Preußen) eine Lehrerinstelle an der Gemeindcschule zu SponSheun; der Schulamtsaspirantin Elisabeth Hatteme r aus Gau-AlgeSheim eine Lehrerinstelle an der Gemeiude- schule zu Gau-AlgeSheim. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Psenburg und Büdingen in Büdingen auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Büdingen präsenticte Lehrer Karl Hofmann aus BücheS. Er­ledigt ist die Stelle eines Reallehrers an der Realschule zu Wimpfen. Mit der Stelle ist Zeichenunterricht verbunden.

**Ausdem Militär-Wochenblatt. Zu Obersten be­fördert : die Oberstleutnants Frbr. v. Lang ermann u. Erlencamp, beim Stabe des Leibgarde-Jns.-Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, unter Ernennung zum Kommandeur des 1. Ober-Elsass. Jnf.- Regts. Nr. 167; Dittrich beim Stabe des Inf.-Regts. Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Versetzt: die Oberstleutnants und Bats.-Kommandeure Doerr im 1. Ober-Elsass. Ins.-Regt. Nr. 167, rum Stabe des Leibgarde-Jnf.-Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115; Sonntag im Inf.-Leibregt. Großl)er^ogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zum ötabc des 2. Lberrbcin. Inf.-Regts. Nr. 99. Zu Bats.- Kommandeuren ernannt: die Majore Ritter und Edler v. Braun, Flügeladjutant Seiner König!. Hoheit des Grohherzogs von Baden, unter Versetzung in das Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117; v. Blücher im Generalstabe des 18. Armeekorps, unter Versetzung in das Schleswig-Holstein. Jnf.-Regt. Nr. 163, letzterer mit dem 1. April 1912. Mit dem 1. April 1912 versetzt: der Major v. Legat im Großen Generalstabe, in den. Generalstab des 18. Armeekorps; Riedel, Königl. Württemberg. Hauptmann im Generalstabe, kommandiert zur Dienstleistung beim Generalstabe des Gouvernements von Mainz, diesem General stabe überwiesen. Von den zur Dienstleistung beim Großen General­stabe kommandierten Offizieren sind: unter Beförderung zum überzähligen Hauptmann zum Oberquartiermeister-Lldjutanten er­nannt v. Stülpnagel, Oberlt. im Lelbgarde-Jnf.-Regt. (1. Grvßh. fre^O 9lr. 115; vom 1. April 1912 ab auf ein ferneres Jahr -ur Dienstleistung beim Großen Generalstabe kommandiert: Broicher im Garde-Drag.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 23; Frhr. v. Fritsch im Großh. Art.-Korps, 1. Grotzh. Heft. Feldart.-Regt. Nr. 25; von dem Kommando zur DieniueiMlng beim Großen General­stabe enthoben: der Oberleutnant v. Gitsa im Großh. Art.-Kvrps, Defs-. Feldart.-Regt. Nr. 25, unter Verleihung eines auf den 12. April 1909 vordatierten Patents seines Dienstgrades Ernannt: der Hauptmann und Komp.-Chef Sckmltz im Qnf- Ikibrcgt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zum Adju­tanten des Generalkommandos des lb. Armeekorps Claus, 5*0114)^0^ und Komp.-Chef im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, in Genehmigung seines Abschieds- aesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disv. gestellt und zur Dienstleistung beim Landw.-Be-irk Gießen (Hauptmeldeamt), dessen Uniform er zu tragen hat, kommandiert. Zum Komp -Hhes er» naniU: d^r Hauptmann Klauer im Hns.-Leibregt. Großherzogin ^Est.) Nr. 117. Zum Zlomp.-Chef ernannt, unter ^^.olberung zum Hauptmann: der Lberlemnant v. Pentz im 3ni -fReöl Äaner Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. Mit dem L Arpil 1912 versetzt: von der Haupt-Kadettenanstalt: Verth,

Vaubtnranm in das Jm.-Regt. Prinz Carl (4. Großh Hess.) sJtr. 118; zum Kadettenhause in Karlsruhe als Erheber'- dfr Leutnant Külv im Jnf.-Regt Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Verlebst: der Zeug-Oberleutnant stülp beim Arr.- debot in Darmstadt, zum Art.-Depot in Straßburg L E. Be­ordert zu {\äbnricf)en: Kronei ß, Fader, Hauck, Brünesbolz, Sutt­ner im Jm -Regt. Prinz Earl (4. Großh. Hess.) Nr 118 Der -. mit der gesetzlichen Penswn aiu, dem aktiven Heere be- wllligt dem Cberleutnant v. Trockhausen im 2. Großh Hess Feld-

)el::n§tvcrten Rui'.e, in berem Innern Das Feuer noch wütete. Tie freiroilliae Feuerwehr von Heuchelheim cn> naiM mit einer Saugdruckspritze dem hin er dem W ndhof fließenden Kroppbach Wasser, um des F.^rs Herr zu wer­den. Bürgermeister Kreiltng-Heuchelhetm war bemüht, die Menge von der Nähe der Brandstelle fernzuhalten. Gegen i/84 Uhr nachmittags erschien Oberstaatsanwalt Hofmann mit Vertretern des Amtsgerichts und der Landes-Brandkasse an der Brandstelle und besichtigte sie sehr eingehend. Er gab Befehl, das Feuer abzulöschen, aber nichts, an den noch fteyenden Gebäudeteilen abzubrechen, sondern nach Lockung des Brandes die Stätte aozusperren uftd dafür zu )Prg?n, daß nichts verändert wird. Tie Gebäude des Windhams sind mit 105 000 Mk. bei der Brandtasse versichert. Man schützt die Kosten der Wiederherstellung auf 5060 000 Mk. Das gesamte Wirtschafts-Inventar ist ein Raub der Flam­men geworden. Ebenso sind zum Verkauf dort aufgestapelte Möbel vernichtet. Ein Teil der Habe der Kohlyeyerfchen Eheleute, denen der Windhof gehörte, hat man in dem Restaurationsraum unter dem großen Saal geborgen. Ueber­bte Entstehung des Brandes, der sich rasch verbreitete, hör: man bis jetzt nur Vermutungen, deren eine dahin gcht, daß die Acetyiengas-Anlaae nicch ganz in Ordnung g.nusen fei und den Brand verursacht habe.

Automobildroschken in Gießen. Von jetzt ab verkehren in Gießen zwei Automobildroschken, deren Standort zunächst der Platz vor dem Bahnhof ist. In dem heutigen KreiSblatt ist der für die Automobildroschken aufgestellte Tarif abgedruckt.

Landkreis Gießen.

Watzenborn-Stein berg, 25. März. Der Ge) ana« vereinH armo nie" feiert am 7. und 8. Juli sein fünf­jähriges Stiftungs- und Fahnenweihfest verbunden mit einem volkstümlichen Wertungs singen. Die Vorarbeiten dazu sind bereits im vollen Gange und die Einladungsschreiben sind mit den Bedingungen zu dem Wertungssingen den Vereinen bereits zugegangen.

=» Leih g est ern, 24. März. Am vergangenen Sams­tag veranstaltete der hiesige GesangvereinEin­tracht" in seinem Vereinslokal zu Ehren seines scheiden­den Dirigenten Ri ema n n - Gieren einen Abschieds- kommers. Der Saal war bis auf den letzten Platz ge­füllt. Finanzamtsgehilfe Schäfer sprach herzliche Ab­schiedsworte, in denen er der großen Verdienste gedachte, die sich der Scheidende während )einer fünfjährigen Tätigteit erworben habe. Borstandsmitglied Diehl überreiafte mit anerkennenden Worten ein kunstvoll ausgeführtes Diplom, durch das Herr Riemann zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde. In bewegten Worten stattete dieser seinen Dank ab, der (Antracht ferneres Blühen und Gedeihen wünschend. Unter mit großem Beifall aufgenommenen Liedervorträgen nahte gar zu rasch die Scheidestunde. Nach­dem das letzte Lied verklungen und Finanzamtsgehilfe Schäfer dem Scheidenden noch einige kernige Worte ge­widmet hatte, setzte sich ein Fackelzug in Bewegung, der Herrn Riemann an die Bahn brachte.

O Lich, 25. März. Allgemein begrüßt wird es in unserer Stadt, daß gegenwärtig die Wetterbrücke umge&aut und verbreitert wird. Es wird damit einem verkehrshindernden Uebel- stände abgeholfen. Denn über die seither nur wenige Meter breite Brücke führt die von Fuhrwerken sowohl als auch von Fuß. gängern am meisten benutzte Verkehrsstraße Lichs, die Verbiw dungsstraße des Bahnhofsviertels mit der inneren Stadt.

Kreis Alsfeld.

F. Alsfeld, 25. März. Nachdem der preußische Minister der ösfentl. Arbeiten den Beginn der Bau - arbeiten an den Bahnlinien AlsfeldNieder­aula mit Abzweigung nach Schlitz (inkl. Bahnhofsumbau Alsfeld) nunmehr genehmigt hat, hat die König!. Gifen- bahndirektion Frankfurt a. M. heute die hiesige Bauabtei­lung beauftragt, die Arbeiten sofort zu beginnen.

Kirtorf, 25. März. Das Kreisamt Alsfeld hat für den 2 7. März hier die Abhaltung eines Schweine­marktes gestattet. Gestattet ist nur der Auftrieb von Schweinen aus eigenen unoerseuchten Zuchten des Kreises Alsfeld und nur aus Orten, die nicht zu einem Sperrbezirk oder zu einem Beobachtungsgebiet gehören. Der Auftrieb der Schweine hat in Wagen zu erfolgen. Vor dem Auf­trieb auf den Markt (100 Meter entfernt von diesem) müssen die Schweine dem beamteten Veterinärarzt zur Untersuchung vorgeführt werden. Durch ein ortspolizeiliches, dem be­amteten Veterinärarzt vorzuzeigendes Zeugnis ist nachzu­weisen, daß die aufzutreibenden Tiere unmittelbar ans der Zucht des Besitzers stammen, und daß der Herkunftsort unverseucht ist. Alter und Zahl der Schweine müssen auf dem Zeugnis vermerkt sein. Personen, die Handel mit Vieh tm Umherziehen betreiben, ist der Zutritt zu dem Marktplatz untersagt.

e Groß-Felda, 25. März. Gestern hielt Missio­nar Spaich aus Wiesbaden hier und in Wind- sausen einen Missionsgottesdienst ab. Am Samstag- und Sonntagabend veranstaltete er in beiden Gemeinden Lichtbildervorträge, die die Mission in Indien zum Gegenstand hatten und recht gut besucht waren.

Kreis Schotten.

O Köddingen, 25. März. Gegenwärtig sind viele Be­wohner des Vogelsbergs nach den benachbarten Städten und Landstrichen abgezogen, um dort die Erzeugnisse ihres Winter- fleißeS zu verkaufen. Man kann Vogelsberger Hausierer mit den Gegenständen der Holzindustrie jetzt allenthalben sehen. Von hier sind es hauptsächlich Holzlöffel und andere Küchen­geräte, von Helpershain Stöcke, von Rebgeshain Rechen und von Sichenhausen die bekannten,Wännerche" genann­ten halbmondförmigen Körbe, die nach der Ebene getragen und dort auch gern gekauft werden.

Kreis Friedberg.

Friedberg, 25. Marz. Heute vormittag eröffne« unsere Obstbauschule ihr Sommerhalbjahr. Zunächst findet der Baumwarte rkurs statt, der aus Ober besten unb Starkenburg sehr gut besucht ist. Es wurden 32 Schüler auf­genommen, die zum Teil Unterstützung von den beiden Landwitt- schaftskammer-Ausschüssen erhalten. Der größere Teil besucht aber diesen Kursus, der aast Wochen bauert, freiwillig. Man ersieht aus diesem guten Schulbesuch, daß unsere landw. Bevölkerung dem Obstbau ein reges Interesse entgegenbringt.

r. Reichelsheim, 25. März. Am Sonntag, 24. d. Mts., hielt die Molkereigenossenschaft Reichelsheim im Gasthof zur Post eine ordentliche Hauptversammlung ab. Nach Verlesung des Rechenschaftsberichts für 1911 wurde dem Vorstände Entlastung erteilt. Ferner wurde beschlossen, aus dem Reingewinn, der die beträchtliche Summe von 13 209 Mark er­reichte, an die Genossen für die 1911 gelieferte Milch für das Liter 1 Psg. zurückzuverguten. Die Errichtung einer Kühlanlage wurde genehmigt.

axMReg't. Nr. 61; zugleich ist er bei den Rest-Offizieren l S Regts., « angestellt.

**Regimentsjubilaum. Das 1. Kurhes sische Infanterie-Regiment Nr. 81 begeht am 24., 25. und 28. Juli 1913 die hundertjährige Wiederkehr des Stiftungsjahres. Alle ehemaligen aktiven und Reserve- Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten des Infanterie- RegimentsKurfürst", welche der Feier beiwohnen wollen, ebenso alle diejenigen Unteroffiziere und Mannschaften, die ihre Teilnahme noch nicht bei den in Bildung begriffenen Kreisvereinigungen ehemaliger 81er in Siegen, Lüdenscheid, WerdoP, Neheim, Wetzlar, Bad-Ems, Marburg, Kassel, Ziegenhain, Hanau, Gelnhausen und Fulda angemeloet haben, werden gebeten, ihre Adressen unter Angabe der Dienstzeit Kompagnie baldmöglichst an das Regiment Frankfurt a. M., Kaserne, Gutleutstraße, oder an die ge­nannten Vereinigungen einzusenden.

** Gerichtspersonalien. Der GroßherzoA hat den Aktuar bei dem Amtsgericht Langen Anton Bopf zum Aktuar bei dem Amtsgericht Lich ernannt.

Provinzialdirektion. Der Grobherzog hat den KreiSamtSgehilfen Ludwig Lenz zu Gießen auf fein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlasten. Herr Lenz ist gleichzeitig von der Provinzialdirektion dec Provinz Oberhesten als Provinzialsekretär angestellt worden.

** Der 80. Gauturntag des Turngaues Hessen fand Sonntag vormittag unter dem Vorsitz des Gauvertreters, Stadtv. Helm- Großen, in Steins Garten statt. Vertreten waren 98 Vereine mit im ganzen 127 Stim­men. Den Willkommengruß der Stadt Greßen überbrachte mit herzlichen von großem Verständnis für die Turn fache zeugenden Worten Oberbürgermeister Mecum. Zu Ehren des verstorbenen Turnwarts Ruhl-Biedenkopf erhoben sich die Anwesenden von ihren Sitzen. Der Jahresbericht des Gauvertreters bot einen UebeMick über die Veranstal­tungen des Gaues, die durchweg gut besucht waren und .einen würdigen und schönen Verlaus nahmen. Der Gau zählte am 1. Januar d. I. in 114 Vereinen 11571 (gegen 11134) Mitglieder, darunter 2282 (2213) Zöglinge. Frauen und Mädchen turnen 488 (54), zum Militär wurden 398 (405) Turner eingezogen. Aus dem Gau traten aus die Vereine Gelnhaar, Mellnau und Staufenberg, während neu ausgenommen wurden die Turnvereine Dreihausen, Gar­benheim, Goßfelden, Grebenau, Helpershain, Lauter, Michel­bach, Nieder-Ohmen, dtordeck, Ranstadt, Ulfa, Wallern­haus en und Warzenbach. Nach dem Bericht des Gauturn- wartes, Universitätsturnlehrer Will in Gießen, fanden 2 Gauvorturnerstunden, 4 Bezirksvorturnerstunden, eine Frauenvorturnerstunde und eine Turnstunde für die ge­übteren Turner statt. Den guten turnerischen Stand des Gaues beweisen die zahlreichen auch außerhalb des Gaues von Turnern des Gaues errungenen Preise. Der Bericht weist auf die Notwendigkeit hin, das Zöglingsturnen mehr auszubauen. Tie Rechnung des Kassenwartes P o st- Als­feld wies 2796.79 Mk. Einnahme und 2680.61 Ml. Ausgabe nach. Die Gausteuer wurde wiederum auf 27 Psg. festgesetzt. Als Gauspielleiter, der Sitz und Stimme im Tur naus schuß hat, wurde Turner Fis ch er-Marburg gewählt. Beim deutschen Turnfest in Leipzig 1913 sollen vom Gau Hessen Gewandtheitsübungen aus geführt werden. Die Bezirlsturn- sährten mit volkstümlichem Wetturnen werden auf den 2. Juni festgesetzt, während das Jubiläumsturnfest in Gießen auf den 7. und 8. Juli 1912 bestimmt wurde. Das nächst­jährige Gauturnfest wurde dem Turnverein Franken- berg übertragen. Als Kampfrichter für das diesjährige Kreisturnfest in Aschaffenburg wurden außer Gauturnwart Will gewählt der 2. Gauturnwart Günther-Marburg, Gau- schristführer Wenzel-Gießen, die Bezirksturnwarte Hart­mann-Bad-Nauheim und Fiscljer-Marbura, Gauspielleiter Fischer-Marburg, Kaufmann Fix, Vaubel, Erb, A. Noll aus Gießen, Fisch-Bad-Nauheim, Lotz-Dorn-Assenheim und Schüler-Wetzlar.

.** Der Stenographen-Verein Stolze- Schrey beginnt am Dienstag, 2. April, wieder einen Anfängerkursus. (S. Inserat.)

"Der oberhessische Obstbaumwärterverein hielt im Felsenkeller seine Hauptversammlung ab, der als Vertreter des Oberhessischen Obstbauvereins Dr. Hoffmann- Friedberg beiwohnte. Im Laufe der Verhandlungen wurde die allgemeine Stcrbeversicherung der Mitglieder vorläufig zurückgestellt. Für den verstorbenen Schriftführer Bender- Grünmgen wurde der Baumwärter Karl Müller-Saasen ge­wählt. Es wird betont, daß in Zukunft die Baumwärter mehr mit der Geschäftsstelle und den Technikern des oder- hessischen Obstbauoereins zum besten des Obstbaues zusammen- arbeiten sollen. Die nächste Hauptversammlung findet in Friedberg statt.

** Vom Verein Hundes Port. Große Erfolge erzielte die Gießener Hundezucht wieder in diesem Jahre auf den Ausstellungen in Mannheim und Frankfurt a. M. Bei einer Beschickung mit 850 bezw. 1150 Hunden erzielten die Herren Volk und Schäfer III. auf Dobermänner fünf erste, zwei zweite, drei dritte und viele Ehrenpreise; Herr August Schwan auf rauhhaarige Pinscher zwei zweite, einen dritten und Ehrenpreis, Rechtsanwalt Hornberger auf deutsche Schäferhunde die Zuchtbewertungvorzüglich" sowie zweiten, dritten, sechsten und Ehrenpreis, Herr Ernst Nie­mann jr. auf Bo^er fünf erste, drei zweite, vier dritte, einen sechsten und drei Ehrenpreise, Hoflieferant Schreiner auf Jagd- und Dachshunde drei erste, vier zweite, einen dritten, einen vierten und mehrere Ehrenpreise u. a. m. Bei dieser Gelegenheit sei übrigens jetzt schon der am 28. April auf der LiebigShöhe stattfindenden fünften großen Aus­stellung für Hunde aller Rassen gedacht, die der Verein Hundesport veranstaltet. Kein Hundebesitzer aus Gießen und Umgegend sollte versäumen, seinen Hund auszu­stellen, winken doch bei sehr mäßigem Standgeld diesmal besonders wertvolle Preise in großer Zahl. Ein auszu­stellender Hund braucht keinen Stammbaum zu haben, Rassenschönheit allein entscheidet.

** Heber das Großfeuer auf dem Windhof fei noch berichtet: Taufende zogen gestern trotz des ausge- w eichten Weges und des öfteren Regens nach dem Wind Hof, der bis auf die in schwerem Mauerwerk ausgesührten Hm- fasfungSwände ein Raub der Flammen geworden ist. Am Mittag brachten die Züge der Biebertalbahn zahlreiche Neu­gierige an die Brandstelle, mit Automobilen, mit Sommer- ipagen und zu Fuß pilgerte die Menge zu der allerdings

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