Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten.
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ter Ausstand der Aohlenarbeiter in England.
Matrntüd) hatten die englischen Kohlcnbergleute, unter
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gr hie Grubenherren zur Einführung eines Mindestlohncs B 1 rund der Edinburger Resolution vom Jahre 1910 Mb-wegen Es war ba*5 ein Bruch des Uebereinkommens w. brnt nämlichen Jahre, das bis 1915 Geltung haben sollte.
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Zur Errichtung der neuen Universität in Zranksurt a. Main.
verlautet, wie man uns aus Berlin schreibt, daß die Verhandlungen der Stadt Frankfurt mit dem Kultusmini- ftcrium in den wesentlichen Punkten eine Einigung her- beigeführt haben. Tie Errichtung einer Universität in Frankfurt a. M. ist im Prinzip im ^Kultusministerium beschlossen worden. Aus ivelcher Basis die neue Universität errichtet werden soll, bleibt noch weiteren Verhandlungen Vorbehalten. Wahrscheinlid) wird es sich um eine kommunale Universität mit staatlichem Aufsichts- und Berufungsrecht handeln. Die Errichtung der Universität kann frühestens in zwei Jahren erst erfolgen, da die Vorarbeiten noch geraume Zeit in Anspruch nehmen werden Dem preußischen Landtage dürfte erst in der nächsten Session ein diesbezüglicher Gesetzentwurf - : . •
2lu$ China.
London, 27. Febr Tie „Times" meldet aus Pe,-. k i n g vom 27. ds.: Die Delegierten aus Nanking trafen heute hier ein und wurden mit allen Ehren empfangen. Am Nachmittag begaben sie sich zu Puanschikai und überreichten ihm die Urkunde über seine Dahl zum provi forischen Präsidenten der chinesischen Republik, wobei sie ihn aufforderten, zur Ei d e s l e i st u n g nach Nanking zu kommen. Puanschikai nahm das Amt an und verpflichtete sich, zur feierlichen Amtseinführung nach Nanking zu kommen, wenn die Umstände seine Abreise erlauben würden.
Vor seiner Mreise wird Puanschikai mit TagiJunan Pai über die Bildung eines Koalitionsmini - st er iu ms verhandeln, das aus Ministern der zwei jetzt bestehenden Kabinette zusammengesetzt werden soll. Die Verhandlungen über eine ausländische Anleihe sind wieder ausgenommen worden. Tie Anleihe soll international sein Nicht nur englische, deutsche, französische und amerikanische Banken, sondern auch russische und japanische sollen beteiligt sein. Die Erstgenannten haben bereits zugestimmt.
Deutsches Reich.
Bei der Präsidentenwahl in der bayerischen Zweiten Kammer wurden am Mittwoch bei der Wahl zum ersten Präsidenten 158 Zettel abgegeben. Tavon entfielen 92 auf den bisherigen Präsidenten Tr. v. Ort er er, einer auf den Abg v. Fuchs, 63 Zettel waren weiß, zwei ungültig. Tr. Casselmann (Lib.) und v. Bollmar (Soz.) hatten namens ihrer politischen Freunde erklärt, daß sic sich an der Präsidentenwahl nicht beteiligen würden. Bei der Wahl des ersten Vizepräsidenten wurde der Abg v Fuchs mit 92 Stimmen, bei der Wahl des zweiten Vizepräsidenten Abg. Frank-Weiden mit 86 Stimmen gewählt. Die Abgeordneten nahmen die Wahl an. In der Kammer wies bei der Vorlegung des Budgetentwurfs für 1912 und 1913 der Finanzmini st er darauf hin, der Rechnungsabschluß für 1910 und 1911 ergebe voraussichtlich eine effektive Mehreinnahme von 11,2 Millionen Mk., denen Mehrausgaben von 9,5 Millionen Mk. gegenüberstehen. Tic birchen Steuern zeigten eine Mehreinnahme von 3 Millionen Mk, die Zölle und inbiretten Steuern eine solche von 4,1 Millionen, die Postverwaltung für 1910 903 000 Mk, für 1911 3,3 Millionen Mk mehr, eine Steigerung, bie jeboch nicht auf bauernbe Verhältnisse zurückzuführen fei. Dagegen
2lus den Reid}stagsau$^d)üficn.
Berlin, 28. Februar. Ter Ältestenrat des Reichstags
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dLidmbarte heute, daß die Wahl des Präsidium
H s lei tag, den 8. M-ä rz, erfolgen soll. Tie X>cr» ber Fraktionen auf die Ausschüsse wurde genauer jetzt. Ter Geschästsordnungsausschrrß wird für bic
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So >® Anarchismus nähernden französischen Syndikalisten,
' ' f:id)en aus diesem Grunde das wirtschaftliche Leben
Wßmds fortgesetzt zu beunruhigen. So hatte England
Hs ins streik, August: Eisenbahnstreik, Dezember: Baumwoll- ' intritcrftrcif, Januar 1912: Transportarbeiterstreik.
Zhnen soll sich nun der jetzige, ganz England umfassende .kV>l<nbergarberterstreik würdig anreihen, bei dem es sich • tr tOOOOO Gewerkschaftsmitglieder handelt, der aber umso dt iccroieflcnber für England sein würde, als durch ihn auch i Angehörigen anderer Gewerkschasten in Stärke von etwa I If-Hillionen zur Einstellung der Arbeit verdammt würden i damit Englands wirtschaftliches Leben, soweit es auf | Iler Wcbraud) von Kohle angewiesen ist, nach Erschöpfung
vom italicnifdptürfifdien Kriegsschauplatz.
Neue ©efetbte.
Ben Ghasi, 28. Febr. Agenzia Stesani.1 Gestern früh sand bei Savari außerhalb der italienischen Ber- teidigungszone ein Scharmützel zwischen italienischer Reiterei und Beduinen statt Tie Beduinen wurden zurückgeworfen. Auf italienischer Seite wurde nur ein Pferd getötet. — Von den Italienern mit Hilfe von Flugzeugen unter ben Beduinen verbreitete Flugblätter veranlaßten lebhafte Erörterungen. Man hat Anzeichen dafür, daß andauernd Beduinen aus dem türkischen Lager desertieren.
R o m, 28. Febr (Agenzia Stesani. General Reisoli telegraphierte aus Homs: Gestern besetzten dieJta-
ti? m dem die Grubenbesitzer den Bergarbeitern insofern nr ’irt Mindestlohn garantierten, als sie ihnen einen gibtstprozentsatz von 35 Prozent für Lohnerhöhungen zu- tafi tn Jetzt fordern die Bergleute einen Mindestlohn von i. illiny und außerdem die Erhöhung des obigen Satzes ►; [> auf 50 Prozent. Eine Einigung wäre vielleicht mög-
^mesen, wenn bie Arbeiter ben Grubenherren dafür Virantic einer Minbestarbeitslcistung unter Tage fle- feler hätten, was sie aber ablehnten und damit befunbeten, h1 e*E> ihnen weniger um eine wirtschaftliche Verbesserung ifr r Lage, als um eine politische Machtprobe zu tun war.
Denn bie Verhältnisse innerhalb ber englischen Gewerk- \c "ch unb bamit and) ber Kohlenbergleute, bic man einst i: ltschlanb wegen ihres rein wirtschaftlichen Charakters t it genug preisen konnte, haben sich grünbfid) geänbert, •gübcni radikale Gewerksckiaften entstanden sind, die eng- Gewerkschaften mehr ober minber ihre Solidarität nto ’ haben unb bic alten, kaltblütig erwägenben Führer, i •. Mraharn, W. Brace unb anbcrc, entweber an An- Hcii verloren haben, ober durch Leute ersetzt sinb, bic Ät wirtschaftliche Enbziele für bic einzelnen Gew er k- Miflen verfolgen, sondern die Erreichung der politischen Mä't auf dem Wege gemeinsamer Ausstände auf ihr Banner
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Beratung ber ihr vorliegenben Anträge um fieben Mit- l glieber auf einunbzwanzig verstärkt. Den Vorsitz im Ausfdmß für bas Reichs- unb Staatsangehörigkeitsgesetz erhält ein Sozialbemokrat, bic Stell Vertretung des Vorsitzenden fällt den Konservativen zu Infolge der Verstärkring ihrer Fraktion werden .zwei sozial- demokratische Mitglieder statt bisher nur eines in den Ber rat für Arbeiterversicherung gewählt.
Ter Wahlprinungsaueschutz begann heute zugleich mit dem Biidgetausschuß seine Ar beit. Heute wurde noch nicht in die. Prüfung einer ein ■ zelnen Wahl eingetreten, sondern der 05 e s ch ä f t s p l a n estgestellt Man kam überein, daß rasche Arbeit gc macht werden soll. Der Ausschuß wird deshalb wöchenl - lich drei 3 > tz n n a en ablalten, unb es ivurde einstimmig solgendcr, von dem stellvertretenden Vorsitzenden Tr. Neu- mann-Hofer (Vp.) gestellte Antrag zum Beschluß er hoben „Die Wahlprufungskommission wünscht, baß ihre A nträjje an bi chStag al8 s di i eun i g e '.'i n träge behandelt werden, und beauftragt den Vorsitzenden Abg v Brockhausen h'ni , die geeigneten Schritte zu tun, um diesen Wunsch zur praktischen Durch- sührung zu bringen."
Am "Dienstag beginnt die Prüfung ber einzelnen Wahlen Hierfür sind 5 u n ä d) fr 2 1 Mandate auf bic Tagesorbnung gesetzt, deren Giltigkeit besonders stark an gefochten ist und bei denen sie von einer nicht er Heblid) en Anzahl von Stimmen abhängl. In welcher Reihenfolge die einzelnen Wahlen im Ausschuß zur Verhandlung kommen, klängt davon ab, wie weit die Referenten und Korreferenten, die für jedes Mandat mit der Vorprüfung beauftragt werden, damit fertig sind Tic zunächst zur Erledigung tont- inenden 21 Mandate find folgende: 1. Tr. Becker (Hessen, wild) — Referent Tr. Neumann Hofer (Bp.), Korreferent Tr. Qnarck (Mvburg, nl): 2 Kölsch (Baden, nL); 3. Tr. Kämpf iBerlin I., Präsident): 4. Haupt Jerichow, Soz.): '). Pauli (Hagenow, früher Potsdam, fonf.); 6. v. Halem < Schwetz, Rp>: 7. v. Siebert (Borna i. S., Rp.); 8. Kuck- hoff (Köln-Land, Ztr.); 9. Tr. Erdmann (Dortmund, Soz.): I«'. Schulenburg »Hamm-Soest, nl): 11. Tunajski (Tir- schau, Pole): 12. Eolshorn (Melle-Diepholz, Welfe 13. Graf Carmer-Ziesewitz (Breslau-Land, fonf j; 14. Dietrich (Rüpftin-Templin, fonf.): 15. v. Bolko (Sagan-Sprot- tau, fonf.); 16. Meyer (Celle nl); 17. Jckler (Göttingen, nl.): 18. Gras Westarp (Meseritz-Bonnst., kons.); 19. Rother (f?hlau, fonf.); 20. Brandes (Halberstadt, Soz.); 21. Tr. Blunck (Tondern-Husum, Vp/>. Unter den 21 zunächst ber Prüfung untertiegenben Mandaten befinden sich demnach 6 Konservative, 1 Nationalliberale, 3 Sozialdemokraten, 2 Reichspartei, 2 Wilde (einschließlich des Präsidenten Tr. Kämpf und je 1 Volkspartei, Zentrum, Pole und Welfe.
Der Budoetaiisschuß
"begann Beute unter dem Vorsitz des 9(bgeorbneten Tr. 'Spahn Ztr 1 unb in Anwesenheit der Staatssekreiare Tr. Tel brück und Wermuth ihre Beratung m'it dem Haushalt des Reichsamts des Innern. Aie heutige Berhaiidlung betrat ausschließlich die Kalifragte. Von konservativer Seite nmr- den an das Reichsamt des Innern Anfragen gestellt, bie sich auf bie Ausfuhr ' ng des vorjährigen Kaligesetzes bezogen, unter anderm auch über die Verteilung der P r 0 - vagandagelder. Unterstaatsfekretär Richter gab die Der- teilüngsgrundfätze der Regierung bekannt. Er gab zu, daß sie in manchen Punkten beanstandet roerben könnten, aber es handele fid) noch um ein neues Gebiet und man werde erst allmählich yit absolut einwandfreien Grundsätzen kämmen können. Ein volksvartetliches Mitglied bedauerte das Ausbleiben der Denkschrift über die Wirkung des Kaligesetzes. Weiter drehte sich die Besprechung im wesentlichen um die Arbeiterverhält- niffe. Die Abgg. Behrens (W. Vgg.) und Erzberger Ztrj haben eine Entschließung beantragt, in ber sie ben Reichskanzler ersuchen, die unverzüglidie Feststellung der Durch- schnittslöhne 1907 bis 1909 und der 1909 üblich gewesenen regelmäßigen Arbeitszeit der Kaliarbeiter anzuorbnen unb dem Reichstag hierüber eine Denkschrift vorzulegen, sowie den Wortlaut ber auf Grund der Bestimmung des Kaligesetzes abgeschlossenen Tarifverträge
iei jetzt zur Verfügung stehenden Kohlenvorräte zum ab- jtlit m Stillstand verurteilt wäre. Da sagte man sich denn 11 tughuib: Ter Eintritt dieses Jnbustricstreiks ift schlim- 11p, and) wenn er nur einige Wock>en dauert, als ein ver- I Itoer Krieg Tic Regierung sah es deshalb als ihre ' sjwbt an, hi den Zwist zwischen Arbeitgebern und Arbeit i:dn cm einzugreisen: sie unterhandelte, nachdem die Be jH-vmngen von Partei zu Partei schon lange abgebrochen iw:ct, zunächst einzeln mit den beiden Organisationen und Wlc hierin ivenigstens insoSveit Ersolg, als die Gegner kreit erklärten, am Dienstag unter Leitung der Rech g nod) einmal" einen Versöhnungsversuch zu machen.
*0 haben denn and) die Einigungsvcrhandlungen be» ien, aber ein Resultat haben sie noch nicht gehabt, erhin ist es begrüßenswert, daß die Verhandlungen rgejührt werden soNen, ja, daß sie, obwohl schon größere Teile der englischen Arbeiterschaft in den :anb getreten sind, auch noch nach Jnkrasttreten des meinen Ausstandes am 1. März sortdauern sollen.
Tie Verhandlungen.
tischrieben haben Sic wollen dem Parlament ihren poli- UMhk» Willen anfzwiftgen, vielleicht 11 ad) Art der deutschen 5f;i ibemofratie, vielleicht sogar nad) Art der fid) schon
bie Walliser hier das treibende Element bildeten, am . Januar die Erklärung eines ganz England umfassen- Mind >' Ausstandes für den l
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dereinnahme von einer Million und die Bergwerks- Verwaltung eine solche von 2,1 Millionen ergeben. Besonders e r f r e u l i ch sei das Ergebnis der Eisen- bahnoerwaltung: Während das Erträgnis für 1908 bis 1909 um 20474608 Mk. hinter dem Voranschlag zurückblieb, habe das Rcinergebnis für 1910 ben Voranschlag um runb 13165024 Mk. bezw. bei Berücksichtigung bes Mehrbebarfs für Pensionen usw. um runb 16 714000 Mk. Überstiegen. Tas Mehrerträgnis für bas Jahr 1911 werbe voraussichtlich runb 20,3 Millionen betragen.
Im schaumburg-lippischen Lanbtagc würbe bei ber Beratung bes Gesetzes über bie Beaufsichtigung ber privaten Schulen burch ben Staat bie Bestimmung bes Regierungsentwurfs, baß bie Beaufsichtigung bes Religionsunterrichts burch eine kirchliche Be- hörbc zu erfolgen habe, mit neun gegen sechs Stimmen gestrichen.
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0 Wagen SK^GDM Fahresfrisi solgenbe Ausstande, in die die nahestehen- :anflflrol))0.00-C1 «r. bewerbe stets hineingezogen würben, zu verzeichnen:
1 Kilo. Tie »vhlpnstreik in <sn ivries, Mai Juli: See
:g und Hanau. , ..streik, August: Eisenbahnstreik, Dezember: Baumwoll-
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l'onbon, 28. Febr. Nod) immer legen viele Berg - < • l t c r bic 'Arbeit nieder, bevor über ben allgemeinen f rfanb entschieden morden ist. Wie es heißt, feiern bereits über 1 ) Mann, darunter 20 000, die heute morgen in Derbythrre
Wit Ausstand getreten sind. ..
ffiBte Beratung der Bergarbeiter beim Mmisterprandcnten t «etc nur eine halbe Stunde. Es heißt, die engludx'n Berg- r Etbefiber im Verbandsgebicte hätten be)d>lonen, die Vortcklage t tr. u’gierung, darunter and) den Minimallohn, aniunchmen • im tlrbciter von Northumberland und südwales und dagegen. lb den schottischen Arbeitgebern ist bie Stimmung geteilt I fit Vertreter der Bergleute erwägen, ob sie dieses ^.elwbkommen iKmien sollen, während die Verhandlungen über südwales, lb 11and und Northumberland sortdauern.
■13 < r I i it, 29. Febr Der „Berliner Lokalan^ciger meldet EWConbon: Es verlautet, daß Asauitb den Bcrgarbeiterver IBhi gewisse definitive Vorfckläge unterbreitete und dan tun 1 ’< Vertreter der föderierten englifdren Gruben bereit erklärten, k i!>ren Mandanten verfuchsweife vorzulegen, datz aber die * t e t e r der Gruben von Birmingham, ovales mitt Schottland bie Annahme b erB0 rs cdl ägegl alt ctlhnten. Als ein weniger gutes Zeichen galt c», datz bie I Btiifiben Delegierten alle Grubenarbeiter in ^xbottlanb tele- 6 Rttiid) anweifen, bic Arbeit morgen niederzulegen. Morgen ii tu Mitternacht werden sämtliche Kohlenarbeiter Englands, 1 m en 5 00 0 00 Mann, ausständig fein.________
tiencr bic Höhe von Merghad unb trieben bic Türken unb Araber nach lebhaftem Kampfe, ber bis zuin Abend ortgesetzt wurde, zurück Der Feinb hatte sd)were Verluste. Unter den (Gefallenen befinbet fid) ein türkischer Hauptmann unb ein arabischer Scheich Die Jta liener hatten elf Tote unb 62 Verwundete, Merghab bleibt von den Italienern besetzt.
Ter Versuch der Friedenkvermiltlung.
Rom, 28. Febr. Tie „Tribuna" meldet: Wir ersahren aus zuverlässiger Quelle, daß auf die Initiative R u ß- laiids bin, um das Ende des italienisch-türkischen Krieges, natürlid) auf der Grundlage ber itahcnifdien Souveränität über Tripolitanien unb die Zyranaika, zu beschleunigen, ein G e d a n k e n a u s t a u f d) unter den Großmädfteii im Gange ist, bie alle ohne Ausnahme von beni glcidwn Wunsd) beseelt sinb, zu biesem Ergebnis beizutragou
Arabische Ueberläufer.
Rom, 28. Febr. Tie Agenzia Stesani meldet aus Tripolis von gestern: Hier sinb anbauernb Flüchtlinge eingetrossen Heute früh kamen 27 Personen mit Rin- bern unb Hämmeln Zwölf Männer mit Maufergetvchrcn bewaffnet übergaben ben italienischen Offizieren Säbel, Waffen unb Munition Nach einer Melbung würbe eine an bete Gruppe von Familien, bie sich mit einer Viehherbc auf bem Wege nad) Tripolis befanben, am 25. Februar von ben Türken angegriffen, bic burd) ihr Gc- wehrfeuer zwei Personen töteten unb brei verwunbeteu: außerbem nahmen sie das Bich mit sich. Tic Bewegung unter ben Arabern, sich unter den Schutz ber Italiener zu stellen, wirb zweifellos jetzt infolge der Besetzung des Mcrahob-Hügcls noch stärker werben, benn dieser gewährt den Arabern zum Meere hin einen breiten, ausgezeichneten Landstreifen, oen bic Italiener gegen Angriffe der Türken unb Araber gesichert haben. Tic Araber von Tj 0 b 0 l, bic seit längerer Zeit schon unter italienischer Flagge Kriegsdienst zu tun wünschten, sandten ihre Familien als Unterpfand der Treue nach Tripolis. Von diesen Arabern ist eine Truppe von 150 Mann gebildev worden, bic von fünf eigenen Befehlshabern und fünf Unter» befehlshabern unter der Leitung eines italicniidjen Leutnants von den Alpenjägern kommandiert wird.
t. 51 Erstes Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 29. Zebrnar 1912
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m lqdfllid)e3<itfragcn H Wr M bheftedakieur: A Goetz.
g, i^iech-Anfchli'fse: N ■ Ikrantroorlhd) für bei.
ri i e 9<ebafhon 112, poliiüchen Teil: Augii'i
ES? General-Anzeiger für Oberhefsen FKLs
y^r'i^nünun'r NolllIwNidruck und Verlag der vrührschen UniD. Bud} und Sttinörudtrei B. taugt. Rcöaftion, Lrpedilian «nd vruckerei: Lcholftrahe 7. d"n
B, JJrmittags 9 Uhr. vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Grschäftzstelle Bahnhofstraße 16a. Alizeigenteli: H. Bock.


