ist, har der Aus-
i an einzelnen Tagen ein ver- , sollen aus höchsten- fünfzig
Er fiarben an. Zusammen:
1
Kl)
Blinddarmentzündung 1 (1)
Uch
' saft sein könne, ob so weitgehcndc Anforderungen, wie sie rer Reichsbank gestellt wurden, bet den hessischen Berholtti
Berhöltnissen
un Platze seien.
Heinrich Noll
Haus-und Servier-Kleider
Telephon 292
Mäusbur^ 7
Projektlons - Apparat fOr Vorträje mit Lichtbildern
zu verleihen.
v"/.
Tanzmusik, 3. Feiertag
Zur schonen Aussicht"
wozu ergeben» einladel Anfang 4 Uhr
RS
Herdes mein Lager zu besichtigen.
3776
A. Höß, Ttezftr. 6.
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1(1) 1 Kl)
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1.(1) 2
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2(1) KD 2
Kl-
Lungenentzündung Herzkrankheit Schlagflub Diagengeschwür
streb- Altersschwäche Lebensschwäche
j.nzung der oiesbczuglid-en Paragraphen der Reichs-Gewcrtn - Kirnung (88 138 a und 139 a) vorgeschlagen: Tem Arbeitgeber l1I gestatlct sein, in besonder- dringenden Fällen für die Tauer nn drei Tagen sofort Ueberarbeit leisten zu lassen unter der
«acht.
Für Gewerbezweigc, in denen an einzelnen T< rthrles ArbcitsbedünniS austritt, '
Tapeten 5
Slaturell Tapet, v. 10 Pf. an Gold-Tapeten von 80 Bi. an id.ichönü.u.nenest.Ptulwrn MwerLtoslensr.Musrb.^tr^ll3 W>r.Xle<ler .ütin cb «6.
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stlövvel empftehlt **
Frau 3djmitt
Teuielslustgänchen 26.
Uuuttcher Weitcrocnd)i.
Oeffeutlicher Wetterdienst, Gießen.
WelterauSstchten in Hessen für Sonntag, den 26. Akai 1912: Ausheiternd, meist trocken, wärmer, nördliche Winde.
Erwachsene: un vom L Lebensjahr: 2,-16. Fahr:
Klein-Linden.
Gasthaus zur Deutschen Eiche
wochentl. Uederslcht öerdoöesfaUe l d. Statt Hieven
19. Woche. Vom 5. bi« 11. Mai 1912. Sterblichkeitsziffer: 16,40 e/w nach Abzug von 6 ^rtssremüen 6,56 *'/»■• Einwohnerzahl: angenommen zu 31 700 (infU 1600 Mann Militär).
Kinder
Tarnen- =■
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letzte Bekannte Goethes. sie batte in fernem Garten in 2^imar, mo sie geboren ist, oft imt dem Cnfri Otoethe« gespielt
3n der Taibc der ^urlodrr bei Braunlage tm Har; ist der Foritledriing «He au» stönig-do' bei Rote Hütte von 1 derern erschossen worden sein eigener Vater lanb
Stan-e-aint-nachrichten.
(Nachträglich ein gegangen.)
Ulein-Linden.
öterbefällc: Mai 16. Friedrich Wilhelm Weigel, zwei Fahre alt. — 18. Hugo Dormehl, 1 Monat alt.
24 stunden einen gewaltigen Detter
bringt die Sitter yodjroaiier TaS Berner O ber l a n d meldet Winterwetter: lns zu 1500 Meter brr ab liegt Neufchnc Auf der Wengernalv betragt die 3 dm erhöbe 15 Zentimeter, auf dem Gottdard 80 Zentimeter.
3n Baku verwundete ein sekundanci des Gymnanunio einen Lehrer durch zwei Revolverfchüssc tödlich.. Ter schiller ist nach dem Attentat entflohen. Tie Ursache ist eine chlechte Note.
Bringe hierdurch meiner werten Kundschaft, Freunden meine renovierte idl artige ßirttroirW Erinnerung. Gleich», empfehle ich Vereinen u. Gesellschaften für Ausflüge mit Musik meine gedeckte Hallen, sowie meinen neugelegten Tanzboden. Heinrich Kröck V.
Guter Apfelwein. X7M Eigene HauSschlachterei.
Gastbaus zur Stadt Gießen.
ibn auf.
Zn Heidelberg wurde unter dem Verdacht des vier- achen »rn des morde« eine 30iährige Näherin verhaftet
Nachrichten aus der Schweiz zufolge, brachten die letzten urz. In AppenicU
flankt
X. Hanau, 24. März. In dem L o n ku r f e d es B a n - Unternehmers Friedrich Leun ecke fand heute vor dem Aml>gericht eine G 1 ä u b i g e r v e r f a m m l n n g statt, die ein recht trübes Bild für die nicht bevorrechtigten Gläubiger entrollte Denn e4 nicht gelingt, den iimsangreichen Grundbesitz DortcilbaU u verwerten, werden die nicht bevorrechtigten Gläubiger mü ihren Forderungen leer ausgehcn Tic Höhe der Forderungen liebt noch nicht fest, wird aber sicher eine Million übersteigen. Die Stadtsvarkajse in Worms bat Hypothekenforderungen in Höbe von 485 000 Mark und die Bankfirma Lahn u. Co. in Frankfurt am Main solche in Höhe von 364 000 Mark eingereicht
Geschäfts - Eröffnung.
Ich habe
Diezftratze Nr. 6
ein LpkMlgtschäst in Lestll nnii Herden eröffnet und führe nur bewährte Fabrikate erstklassiger Firmen wie: Funker £ Rud ttarlorube, Röder-Tarm- stadi, ttreh-LLertbcim, (iibclebäuicr Herde, Burger Ceicn, Schornftein-Äufsayc, Gasherde uiw.
66 wird mein Bestreben fein, meine Kundschaft in jeder Weife zufrtedenzustellen und sichere ich prompte Bedienung bei billigster Preis sie llung zu.
Niemand versäume, vor Einkauf eines Liens oder
•zagen ist.
3. Gesetzentwurf betr. die Beseitigung bei ranntweinkontingents. Tie Stellungnahme zu dem erliegenden Gesetzentwürfe vollzieht die Handelskammer wie folgt: bn der Aushebung der sogenannten Liebesgabe dürfte das ir der Spirituszentrale vereinigte Brennereigewerbe durchaus ird)t betroffen werden, denn diese wird unschwer in der Lage sein, >.n chr entgehenden Betrag des Kontinßents durch eine ent- ttedjenbe Preiserhöhung auszugleichen. Die Liebesgabe wird also ui) wie vor fortbestehen, nur mit dem Unterschiede, daß sic finnig direkt von den Konsumenten erhoben wird, während sie either von der Regierung für die Brenner eingezoaen wurde. Soll xe Aufhebung der Liebesgabe nicht einseitig als Konsumsteuer litten, sondern gleichmäßig Produktion und Konsumtion belasten «d dem Reiche die crhofstcn Einnahmen bringen, dann sind gleich- .k.iig mit ihr die Bestimmungen des Branntweinsteueraesetzes >i'M Jahre 190*J über den Turchfchnittsbrand und den Vergal- unaszwang zu beseitigen. Tiefe Borschriften über den Durch- ltmittSbrand und den Vergällungszwang, auf denen einzig und allein die Macht der Spirituszentrale beruht, werden aber durch ien Gesetzentwurf in keiner Weise berührt; der Gesetzentwurf ist ishalb in der vorliegenden Form unannehmbar — ^n diesem -inne soll an den deutschen Reichstag berichtet werden.
. 4. Einrichtung von Bank- und Postscheckkonten. Tas Reichsdankdirektorium hat zur Förderung des bar- icldlosen Zahlungsverkehrs eine Anordnung an seine Bau- und oerwaltungskostenabteilung erlassen, zukünftig bei Anschaffungen iller Art nur noch mit solchen Lieferanten in Geschäftsverbindung .u bleiben ober zu treten, die sich zur Einrichtung eines Banker Postscheckkontos bereit erklären und dies durch einen Ausdruck auf ihren Rechnungen ersichtlich machen. ES hat ferner xn Vorständen der Rcichövenvaltung sowie dem prcußi|che» Herrn Iftnanzminister von seiner Maßnahme Mitteilung gemacht und wch der Erwägung des Herrn Reichskanzlers anhcmigestellt, ob licht auch bei den anderen bundesstaatlichen Verwaltungen ein ileiches Vorgehen anzuregen sei.
TaS hessisct>c Ministerium des Innern, Abteilung für Land. Wirtschaft, Handel und Gewerbe bat nunmehr in einem Rund- chretben die hessischen Handelskammern um ihre Ansicht be* Tagt. Es ist seinersefts der füianuiig, datz, io sehr man den bargeldlosen Zahlungsverkehr fördern solle, es doch sehr zwetsel- • - - • * • —*-—K- **'*- von
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Kleine Lagcschronit.
In Homburg v. d. Höhe starb der Rittmeister a. D. von Klitzing, der seiner Zeft als Adjutant der Brigade Bredow den berühmten Todesritt bei Mars-la-Tour nütgt> macht hat.
In Köln stürzte am Freitag ein Etsenwaren-Grotzlager auf dem Fnesenwall zusammen. Tret Personen konnten sich retten, vier wurden unter den Trümmern begraben Zwei Verunglückte wurden durch die Feuerwehr geborgen. Tie beiden anderen sind wahrscheinlich tot.
Der Kutscher R u ck e r t in Berlin sollte wegen Verbüßung einer Polizeihaftstrafe von den Schutzleuten Biene und Schönfeld in seiner Wohnung verhaftet werden. Er setzte der Verhaftung Widerstand entgegen und entriß Biene, nachdem dieser ihm einen Säbelhieb versetzte, die Warfe. Er versetzte dann dem Schutzmann Schönfeld einen Faustschlag gegen den Unterleib. Schönfeld zog seinen Revolver und gab einen Schuft ab, der Rückert in tnc rechte Halsseite traf. Rückert wurde schiver, aber nicht lebensgefährlich verletzt, ins Äftankenhaus gebracht.
In Erfurt st a r d im 89. Lebensjahre Frau Julie Riem- )ch neidet, geb. Salzmann. Tie Verstorbene galt klls die
tttbllih.
'S» I ÄÄ’Mj ) I SÄsS
Blutungen. J ^NUUdUglL^I edberg.
jöi- Unter großer «I 9 ftömmerjicntji ?t£I Kranze wurden n> | b^g, dem Detaillistem^ auf es usw.
d ÄheinhesM.
>vird die Erhebung einer I ge/lanl. Tie Steuer soll f kommen. — Am yicsigu, .J Her |einem(Enbe cnigcj ■n haben die Forderung^ z| V Mai. Ter seit Zahm J itoerem angestellte Äaal-ur.! gen verschwunden und man -I lnterschlagungen hat zu s-Le
llaüaiL
Mai. Im hiesigen Theater -e- vorstellung zum Besten!e Imgebung des unter dem 'Kt eutschen Frauenverr.: e Kolonien statt. Zur i. Schwank „Talolo" (Samoam'
tu).ngütig, daft et gleich am ersten Tage der zuständigen Der- , ^altungsbehörde davon Kenntnis gibt und die Erlaubnis nach- wglich cinholt.
Es soll unzulässig sein, datz die Behörde die Erlaubnis von Lieberarbeil von der Zahlung eine- höheren Lohnes abhängig
____ 1 (1) -
Summa; 10(8) 7 (5) 1(1) 2(1)
Anm.: Tie in Klammern gefetzten Ziftei». „.„cn an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden zkrankheft auf von auswärts nach Gietzcn gebrachte Kranke kommen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gietzen Zur Bekrästtgung der Rotwendigkrit einer Hinter! andbahn Gietzcn — Gladenbach— Bicde n- köpf Hal sich die Stadt Gicftcn in einer Eingabe an das preußische Eisenbahnministerium gewandt und in recht geschickter und wirkungsvoller Weise die Vorzüge des fehlenden Verkehrsmittels darzustellen gewußt.
Wenn der Erfolg dieser Eingabe auch vielleicht keine allzu großen Erivarliingen rechtfertigt, so sinken diese noch weiter, wenn man die Beischrift der Gießener HaiidelSkammcr dazu liest. Eui Konglomerat von Werten und Gewichten, daS jeden Zusammen Hanges entbehrt, findet sich da, an dem das preutzische Ministerium seine Freude l-aben muß. An Ungeschicklichkeit ist es »iveisellos nicht zu überbieten und man kann nur annehmen, daß den Mft- gliebern der Kammer dieses Prachtstück nicht Vorgelegen haben kann
Gießener Kaufleute.
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teilt. Tie^?-^^--
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läge im Kalenberjahre Ausnahmen von den Besttmmungen des j 137 Abf. 1, 2, 4 mit der Maßgabe zugelassen werden können, Kit die tägliche Arbeitszeit zwölf Stunden, an Sonnabenden und k: rabendcn von Festtagen acht Stunden nicht überschreitet und die w gewährende ununterbrochene Ruhezeit nicht weniger als zehn stunden bcttäat. Zn der ununterbrochenen Ruhezett müssen die stunden »wischen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens liegen, ric Wahl der Ausnahmelage soll dem Arbeitgeber sreistehen. -owerbetreibende, die Arbeitcrinneii über 16 Jahre auf Grund ildjcr Bestimmungen über die gesetzlich festgesetzte Zett hinaus ^äjäftlgen, sollen dies nicht vorher anzuzeigen brauchen; sie ulicn verpflichtet fein, an einer in die Augen fallenden Stelle Ikt Werkstätte eine Tafel auszuhängen, aus der jeder Tag, an bnn Ueberarbeit stattfindet, vor Beginn der Ueberarbeit einzu-
V?; er4.L fn Jeder belteMgen Schriftart u Karten-
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1 Meistbegünstigung im Handelsvertrag. Tie ii stiftet Zeit laut gewordenen Zweifel darüber, ob daS System -r l'leiftbegünfrigung in der deutschen Handelsvertragspolitik auch rnerhin dieselbe Stellung wie bisher einnehmen soll, hatten dem Teulichen HandelStag Veranlassung gegeben, das Für und Wider tziricr Frage genau zu prüfen. Tabei ist der Ausschuß deS Handels- rcqs zu der Ansicht gelangt, daß die Vorteile der unbeschtänkten und unbedingten Meistbegünstigung ihre Nachteile überwiegen und f^ehalb im Interesse unserer Exportindustrie und unseres Ex- .Irlhandri> an dem System der Meistbegünstigung unverändert - siiuhallen sei. — Tie Handelskammer stimmte dieser Ansicht ? a Tcutschen .Handelstags, die in einer längeren Resolutton j Uten Ausdruck gesunden hat, zu.
2. Arbeitszeit der Arbeiterinnen. Ta eS zur- .,it im Reiche an einer Einheitlichkeit der Bedingungen sehlt, u -ter welchen die Ueberarbeit der weiblichen Arbeitet seilens 6 c unteren Derwaltungsbehorde zu bewilligen ist, hat der LuS- ,.utz des Teutschen HandelstaaS folgende Abänderung bezw. Erdet diesbezüglick^en Paragraphen der Reichs-Gewetbi»
trajkammer.
Gießell, 24. Rai r strafen slau, der wegen LMliaM sich int April b. 3. in ™ nalen Gefängnis, 4 Wochen i despolizeidchörde verurteilt t, da er geständig war, an zrandstifterin. tagd L. R. von Dwernhem >nden Tagen un Rar, o < : von etwa 2o M Rk. ehandümg an.^Das Gm^ ije von einem ^ahr dre - :ben ihr ih« AgA nnd^ in ZujaMmcnhang ige Tötung.
SsSSÄ SÄ=® glichen AergernM" st der ?'t)ü gjya'
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Tie Handelskammer har jub unter Zustimnnmg zu diesen Ve- benfen der Gtoßh. Ministerialadteilung dabin aasaeiorochen, dap ie solche weitgehende Forderungen, Vie sie von der Reichsbank an .Handwerker und Lieseranren beiüglich bet Anlage eine# Pon check- oder Bankkonto.' gestellt worden sind, jiidrt autdeitzen und ein analoges Botirebcn seitens der bessischen Staatsbehörden mmt befünvorten könne Dagegen würde sie es begrüßen, wenn die betreffenden fcreife auf die Zweckmäßigkeit einer solchen Einrichtung bei passender Gelegenheit und in belehrender ^Betie buixb die Behörden selbst bingewiesen würden, wobei jedoch felbst der Schein eines Zwange# zu vermeiden fei.
5. Tarismaftnabmen zwecks Aufrechterhaltung de# im westdeutschen Erzbergbau und im westdeutschen Eisengewerbe bestehenden Wettbewerb s v e t h ö lt n i sse s. Bei den Verhandlungen des preutzi- chen Abgeordnetenhauses am 8. und 9. Mar; d Is. bat der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten der fübipeftbeuneben rote brr niederrheinischmxst'älischen Eisenindustrie roeitgebenbe Tariiermäßi- gungen in Aussicht gcftdll, deren Einführung voraussichtlich bald erfolgen wird und welche geeignet erscheinen, bas Wettbewerbs- Verhältnis im westderttschen Eisengewerbe zu ungunften der Hoch- ofenstalioncn des Lahn- unb Till^ebiets zu verschieben, lofent nicht gleichzeittg entsprechende Taritetmäßigungcn für bieseS Industriegebiet bewilligt werben. In biefem Sinne i|t bcMxiIb bie Handelskammer gemeinsam mit den Hanbclskamrnern in Wetzlar, Limburg, Tillenbutg und bem berg- und dütleiimännischen Verein für die Lahn-, Till- unb benachbarten Reviere bei bem Herrn Minister der öfsenllichen Arbettcn vorstellig geworden.
6. Po st Verbindung auf bet Lahnbahn. Ksn btn beteiligten Verkehr»kreisen wirb es als ein großer Mißstand emp. funden, daß zwischen den Zügen 410 unb 416 von mittag» gegen 12 Uhr bis abends 9-. llhr, also während eines Zeit- raums von mehr als 9 Stunden, keine Bahnpost lahnabwärts verkehrt. Gemeinsam mit den Handelskammern in Wetzlar unb Limburg hatte daher die Hanbelskammer die baldige Einstellung eines Postwagens in den Zug 412 der Lahnbahn beantragt. Seitens der Äaiserl. Postverwaltung konnte ieboch ein Bedürfnis zur Einrichtung einer Schaffner^Bahnpost im Zuge 412 Gietzen Koblenz — ab Gießeii 3.13 nadynr — nicht anerkannt werden, da nach den gemachten Feststellungen bie Schafsner-Bahnpost auch nicht annähernd ausgenutzt werden könnte unb ber zu erzielende Vorteil zu den aufzuwenbenben hohen Kosten in keinem Verhältnis stehen würde. Um bem Verkehrsbedürfnis Rechnung zu tragen, sollen außer den Briefkartenschlüssen, welche schon jetzt im Zug 412 durch Vermittlung deS Eisenbahnpersonals zur Beförderung «langen, vom 1. Mai ab von Gießen aus noch Briet- posten nach Limburg und Tiez abgesanbt werben.
7. Zugverkehr zwischen Bayern und der Main- Wes er-B ahn. Nack dem neuen Fahrplan trifft Zug D 4< aus Würzburg 9.55 Uhr in Frankfurt ein unb Zug D 27 a nach Gießen—Kassel—Berlin verlätzt Frankfurt ebenfalls um 9.5o Uhr. ES ist sonach ein Heber gang von dem einen au| ben andern Zug nickst möglich. Aber auch von Hanau über Bruchköbel— Friedberg kann man ben Zug D 27 a nicht erreichen, ba Zug D 47 in Hanau um 9.22 Uhr eintrifft, lvährend ber Zug nach Friedberg bereits um 9.11 Uhr dort abgeht Durch Kürzung des Zwischenaufenthaltes und der Fahrzeit von Aschaffenburg nach Frankfurt «ließe sich Zug D 47 doch wohl so beschleunigen, baß ein Ucbergang auf den Zug D 27 a in Frankfurt möglich wäre.
Eine dahingehende Eingabe der Handelskammer Wurzburg an die Königl. Eisenbahnbirektion Frankfurt a. M. ist von ber HandelSkammer unterstützt worden.
wandern und Keifen, vader und Zommerfrifchen.
Bad Brückenau. Bereits in den letzten Apriltagen sind die ersten Kurgäste hier angclontmen unb täglich treffen neue Besucher in bem herrlich gelegenen, burd) so hervorragende Heil- schätze ausgezeichneten Bade ein, dessen idyllische Umgebung zurzeit im schönsten Fruhlingsschinucke prangt Die K. Badeanstalt mit ihren komforiabeln unb zeitgemäßen Einrichttmgen, in welcher es außer Stahl- unb Moorbädern auch elektrische Bäder, Kalt- wasserbehanblung, Inhalationen usw. gibt, ist seit 1. Mai Wieder geerntet unb das Kurorchester spielt täglich dreimal tn dem Musikpavillon auf dem Kurplätze. Der im vorigen Jahre neu «baute große Quellentempel über dem Wcrnarzer Brunnen, in Verbindung mit der ausgedehnten Wandelhalle, tvelche bie Sinn überbrückt unb mit zwei reizenben Gartenpavillons im Barockstyl vergehen ist, gereicht bem Bade sehr zum Vorteil.
Statt Karten
Ottilie Weis Carl Schieferstein
Verlobte
6ber-Widdersheim
Pfingsten 1912
Es labet höflichst ein Fr. Krüger.
Eintritt frei. (O4461J Eintritt tret
Markt 9-10 | ' Gebr. Imheuser --D
.. prmebmung oe5 Angeffagten Männle fortgesetzt und die 'caqe beforvch-'n. ob der Angeklagte Männle von der Station Kggen ab noch beschüfttgt war.
Sitzung Wrof$bcr(Ofllid)cr Handelskammer Gießen für die Ureise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
Protokoll-AuSzug
Gießen, ben 10. Mai 1912.
Anwesend sind die Herren: Geh. JConnnersicnral Heichel- r.,m als Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald als 2 stell- •rtretenber Vorsitzenber, Türbftk, Friedberger, Ihring, Noll, jmiped. Röhr, Stammler, Wallach, Zurbuch und der Syn-
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