somit die Gesamtbreite 18,5 Meter. Mit Rücksicht auf die gute Lenkbarkeit der Selbstfahrer wird die angenommene Fahrrinnenbreite voraussichtlich genügen; die Mehrkosten bei einer Verbreiterung der Sohle um 2 Meter, auf 16 Meter, betragen sckxitzungsweise 580 000 Mark. Die Tiefe unter dem hydrolytischen Stau soll an den Seiten 1,8 Meter betragen und nimmt allmählich nach der Mitte hin bis 2,1 Meter zu. An einigen Stellen, namentlich oberhalb Wetzlar, müssen die scharfen Krümmungen, die an mehreren Stellen nur 80 Meter Radius haben, durch Durchstiche abgeschnitten werden.
Bei den Schleusenkanälen ist in den Abmessungen ein Unterschied zwischen den besteh?nden und den neu zu erbauenden gemacht. Tie alten Schleusenkanäle sollen nur bie Wassertiefe der freien Strecke, also 1,8 Meter erhalten, und eine Sohlenbreite, die sich ohne Gefährdung der Seitenböschungen ausführen läßt, aber mindestens 8 Meter. Soweit die alten Schleusenkanäle lang und einschiffig sind, sind Ausweiche- und Liegestellen vorgesehen, um durch die geringe Breite keine Verlangsamung des Verkehrs herbeizuführen. Ti^ neuen Schleusenkanäle dagegen werden durchweg zweischiffig .mit 11,45 Meter Sohlenbreite und 2 Meter Wassertiefe hergestellt und erhalten IV* füfcige Böschungen Das Verhältnis des eingetauchten ^chiffsquerschmttes zum Ka- nalguerschnitt beträgt dann 1:3,6. In den Krümmungen werden die Kanäle verbreitert: das .Höchstmaß der Verbreiterung beträgt 3 Meter bei 160 Meter Radius.
Als maßgebend für die Lichthöhen der Brücken ist der Wasier- stand von 1,5 Meter am Pegel zu Diez angenommen worden, der an 95 Tagen im Jahr überschritten wird. Soweit die Hohe der bestehenden Brücken über diesem Wasserstand mindestens 3,5 Meter bträgt, bleiben sie unverändert: die um- ober neuzubauenden Brücken erhalten dagegen 4,0 Meter lichte Höhe.
Ob Sicherheitshäfen auszuführen sind, ist noch nicht entschieden, da bei Hochwasser oder Eisgefahr bie Schüfe die langen hockstvasserfreien Schleusenkanäle und die benachbarten Rhenihasen die länger eisfrei bleiben, nutzen können. Beim 300-Meter-Entwun waren Schutzhäfen bei Wetzlar, Limburg und Nassau vorgesehen.
hiermit habe ich nun den allgemeinen Teil erledigt und will Ihnen noch kurz die drei Schmerzenskinder der Lahnlanali fterung vorführen, denn die Lahnkanalisierung hat nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. , . , .. _ ,, . ,
Da ist, wenn ich von unten beginne, zuerst die S d>Ie u f e b ej Hollerich zu nennen. Der Unterkanal dieser Schleuse in nämlich verhältnismäßig kurz und an seiner Ausmündung schließt sich unmittelbar eine Krümmung von nur 90 Meter Radius an der wegen der schroff ansteigenden Felsen nicht abgeflacht werden kann. Die ein- und ausfahrenden Schiffe haben allo, wahrend sie noch in der vom Wehre kommenden Strömung sind, gleichzeitig die scharfe Krümmung zu durchfahren, also eine ziemlich gefährliche Sache. Beim 300 Tonnen-Entwurf war an dieser Stelle eine Wendeschleuse vorgesehen, die rund eine halbe Million Mark kosten sollte. Die Schiffe sollten gradlinig einfahren, in der Schleuse um etwa 110 Grad gedreht werden und dann wieder gradlinig ausfahren. Da beim neuen Entwurf die alten Schleusen nach Möglichkeit erhalten werden sollen, ist in dem neuen Entwurf vorgeschlagen, die alte Schleuse für die 230 sonnen Schiffe umzubauen, die Trennungsmole des Unterkanals zu ver langem und im Schutz dieser Trennungsmole „einen Wendepla! anzulegen, so daß die Schiffe im ruhigen Wasser die Wendung ausführen und bann gradlinig ausfahren können. Die Erfvarnis beträgt bei dieser Lösung 387 000 Mk.
Als zweiter schwieriger Punkt kommt her Weilburger Schiffahrtstunnel in Frage. . Der Tunnel hat eine Lange von 182 Meter; der Höhenunterschied der Wasserstände wird am unteren Ende durch eine Kuppelschleuse überwunden. ..Der Tunnel hat im oberen Teil 6 Meter lichte Weite, verjüngt sich also nach der Sohle hin auf etwa 4.8 Meter. Die Wassertiefe betragt N. N. W. mindestens 1,6 Meter, genügt also zur Not für die 1,5 Meter tiefgehenden Schiffe. Bei dem 300-Tonnen-Proiekt war eine außerordentlich teure Erweiterung und Vertiefung für
die damals 6,6 Meter breiten Schiffe vorgesehen. Da sich um er neues Schiff mit 5,20 Meter größter Breite dem Tunnelprosil besser anpaßt, braucht nur der der Sohle zunächst liegende -teil Der Seitenwandungen etwas abgearbeitet und die Sohle um 20 Zentimeter vertieft zu werden Bei dem festen Gestein, woraus der Berg besteht, werden sich diese Arbeiten leicht aussühren lassen. Um den Widerstand bei der Talfahrt zu, verringern, können die Schützen gezogen werden; für die Bergfahrt ist ein Seilzug, der durch eine Turbine ober einen Benzinmotor an- getricben wird, ähnlich wie bei den französischen Kanälen, vorgesehen. Um die nötige Nutzlänge in der Kuppelschleuse her- zusleilen, muß das Mittelhauvt herausgebrochen und eine über Die Schleuse führende Brücke verlegt werden. Tie Kuppelschleuse soll künstig als einfache wirken, es wird also nur ein neues Unterbauet eingebaut.
Ich komme nun zum letzten und auch schwierigsten Punkt, nämlich den niedrigen Eifenbahnbrücken oberhalb Wetzlar. Tie beiden Brücken liegen dicht nebeneinander und überschreiten in schiefer Richtung die Lahn. Die lichte Höhe beträgt bei niedrigem Stau 2,8 Meter. Da sich an sie unmittelbar der Bahnhof Wetzlar anschlicht, ist eine Hebung ausgeschlossen. Beim 300-Tvnnen-Entwun sollte ein langer, sehr teurer Kanal von der Schleuse Wetzlar bis oberhalb der Brücken geführt und hier eine zweite Schleuse gebaut werden. Mit Rücksicht auf diese Brücken sollen die neuen Lahnschüfe so niedrig gebaut werden, daß sic beloben bei allen, unbeladen bei fast allen Wasserständen verkehren können. Sollte an den Brücken nach diesen Vorschlägen nichts geändert tu erben, so müßte auf der oberen Strecke ein besonderer Bagger stationiert werden, ba die Bagger wegen der nötigen Steigung der Schüttrinne nicht so niedrig gebaut werden rönnen. Dies .wäre also die einfachste Lösung: Die Brücken bleiben, die Schiffe werden danach gebaut, z'lls zweite Lösung komm, vielleicht in Frage, einen Teil des Oberwehres Wetzlar beweglich zu machen, so daß der Wafser- stand bei der Durchfahrt eines Schiffes gesenkt werden kann.
Als dritte Lösung möchte ich endlich einen interessanten Vorschlag von Rcgierungs- und Baurat Werneburg, dem technischen Berater des Lahnkanalvereins, anführen. Der Vorschlag besteht darin, unter den Brücken eine lange Schleuse zu bauen, die sowohl ober- wie unterhalb der Brücken Nutzlänge von 45 Meter hat. Aus dieser Forderung und aus diesem Abstand der beiden Brücken, der 60 Meter beträgt, ergibt sich eine Kammerlänge von 2 . 45 -r 60 oder 150 Meter. Trotz dieser Länge wird die Schleuse verhältnismäßig billig, da die Seitenmauern niedrig sind. Tie Schleuse wird eutroeber durch nach außen kehrende Stemmtore oder wohl zu eckmäßiger durch Schiebetore abgeschlossen. Die überschläglich ermittelten Kosten belaufen sich auf rund 300 000 Mk. Tie Benutzung ist nun wie folgt gedacht: em zu Tal fahrendes, zu hohes Schiff fährt in den oberen Teil der Schleuse ein und macht hier fest. Dann wird das Master in der Schleuse entweder mittels einer Pumpenanlage ober durch eine lange Leitung nach dem Unterwasser soweit abgesenkt, daß das Schiss bie Brücke passieren kann. Es macht nun im unteren Teil der Schleuse fest, der Wasserstand in ber Schleuse wirb mittels Umlaufen mit dem Außenwasserstand ausgespiegelt und das Schiff iann ausfahren. Die Bergfahrt geschieht genau umgekehrt. Welche von diesen Lösungen zur Ausführung kommt, ist noch ungewiß.
Ich möchte zum Schluß- noch die voraussichtlichen Kosten angeben, und zwar werden sich die Baukosten für die preußische Strecke von der Grenze bis zur Mündung je nach Wahl Der ihnen vorgeführten verschiedenen Losungen auf etwa 15 bis 17 Millionen Mark belaufen. Hierzu kommen noch die Kosten für eine hessische Staustufe. Tie Kosten haben sich also gegenüber dem 300 Tonnen-Entwurf um ungefähr die Hälfte verringert und es bleibt zu hoffen, daß die neue Prüfung des neuen Projekts, die Minister von Breitenbach bei der Beratung der Schiffahrisabgaben im November v. Js. zugesagt hat, die Wirtschaftlichkeit und damit auch die Ausführung der lang geplanten Kanalisierung der Lahn ergeben wird.
Ciifticbijfabrt.
— Vom Reichs m arineamt ist kürzlich der erste v«, ihm bestellte Albatros-Dovvcldecker abgenonunen worden Ta« Flugzeug, das mit einem 70 PS MercedeS-Molor ausqeuanet iir, bat Die ieiir schweren Abnabmededinaungen glatt er'ullt. Ter Tovpeldecker soll den Marinefliegern Gelegenheit bieten^ sich unter der Leitung eines erfahrenen Piloten für größere Flüge vor^i. bereiten. '
Handel.
— Bad Wildungen. 26. Jan. Die ordentliche Hauvt- ü e r f a m m l u n g der Bad Wildunger Heilgnellen-Aktiengeiellichaii Röniasqnelle fand gestern in Kassel statt. Der Gesctzäii». bericht bezeichnete das abqelaufene Jahr hinsichtlich des Wasser- Versandes und für den Kur- und Badebetrieb als außerordentlich günstig. Der Versand der Königsquelle ist gegen das Vorjahr um »0 Vroz. gestiegen. Infolgedessen konnte zum ersten "Male eine Dividende von 3 Proz. genehmigt werden. In den AustichkSiat wurden gewählt votelbentzer ööhle-Wildungen als Doruhend.-r, Narl Dielrich-Fritziar als Stellvertreter, Lehrer Tnubous. Wildlingen, Rechisann'altDr.Heys-Bremen.Rentierzloch-Wildimaen. Kaufmann Larbiq-Fr-.ylar, Kaufmann Ltebmann-Sachsenhauicn. Rentier Ludewig-Hamburg und Gerichlsanessor Schulte-Wmtroo, liniier. __
Spielplan der Siebener Staöttljcatcrs.
Sonntag, den 2k. Januar, nachmittags 3*, Uhr, bei klein», Preisen: Bumnielstudeuten/ Ende 6*/4 Uhr. Abends 7', lL>r, bei kleinen Preisen: „Doktor Klaus/ Ende 10^ Ußt, Dienstag, den 3". Januar, abenfö 8 Uhr (15. DienStagS-Aboini,. ment - Vorstellung): .Dollar Klans/ Ende MX Uhr. Miuwoh den 31. Januar, abends 7 Uhr (15. MittwochS-Abonneineilt-t'or. Heilung i: „vah§ Sonnenstoßers Höllenfahrt/ Freiiag, tat 2 Aelnnar, abends 8 Uhr (außer Abonnement): Einnialiges Sait, spiel von Agnes Sorina' .Monna Samia/ Schauspiel rn Drei ^lufjügeu von Maurice Maeterlinck. Ende gegen 10l, Ubt Sonntag den 4. Februar, abends 7l/t Uhr, bei kleinen Preisen: .Bnniinelstndenten/ Ende 101/« Uhr.
In Vorbei eilung: .Julius Eäsar/ .Leibgardist/ »Lollckenj Geburtstag/ — Freitag, den 16. Februar 1912: Einmaliges Gail, ipicl Ernst v. Poslart (.Nathan der Weis/). ■
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Standesamtsnachrichten.
Stehen.
Aufgebote: Januar 19. August Ludwig Henrich, Metzger in Wissenbach, mit Emma Ellsabethe Thielmann in Straßebersbach — 20. Wilhelm Götz, Sergeant, mit Marie Sudheim er, beide in Gießen. — Wilhelm Schimpf, HiWeizer, mit Anna Wacker, beide in Gießen. — 23. Eduard Woydera, Zigarren- mustermacher, mit Anna Völpel, beide in Gießen. — Johannes Matthes', Postasfistent in Rüsselsheim, mit Mama Eliwbeth Schneider, geb. Schilp, in Mühlheim. — 25. Leonhard Kraft, Lokomotivheizer in Gießen, mit Anna Maria Hilberg ui Wettn. — Max Paul Zschunke, Bahnarbeiter in Gießen, mit Frieda Franziska Zsckmnke intObergorbitz. — Heinrich Röder, Schneider, mit Margarete Martha Kolodzinski, beide in Frankfurt a. M. — Karl Haas II, Stukkateur, mit Ehristine Balser, beide m Burkhardsfelden. — Karl Süffert, Forstassessor in Stettin, mit Elisabethc Sckslapp in Gießen.
Geborene: Januar 14. Dem Schreiner Berthold Richard Walther ein Sohn, Karl. — 15. Dem Viehhändler Alerand-er Baum ein Sohn, Erwin. — 19. Dem Postassistenten Johannes Herget eine Tochter, Emmi Luise Ida. — 'Dem Lokomotivheizer Emil Simon ein Sohn, Heinrich Wilhelm. — 20. Dem Kellner Adolf Martin Heinrich Geßner ein Sohn, Adolf. — Dem Redakteur Ernst Wilhelm Heß ein Sohn, Karl Emst Otto. — Dem Kutscher 9luguft Aßmamz eine Tochter, Luise Dorothea. — 22. Dem Lokomotivheizer Karl Hecker flne Tochter, Emma Elisabeth. — 24. Dem Eifenbahnschlosser Otto Reusch eine Tochter, Käthe.
Gestorbene: Januar 19. Emma Schön, 9 Monate alt, Klinikstraße 24. — 20. Emil Noll, Dachdeckermeister, 57 Jahre alt, Sandgasse 11. — 21. Loeb Baer, Lederhändler, 73 Jahre alt, Walltorstraße 12. — Margarete Totzert, geb. Reitz, 61 Jahre alt, Brandgasse 2. — 22. Margarete Wolf, geb. Becker. 37 Jahre alt, Steinstraße 38. — Eduard Oskar Winzer, Werkmeister, 40 Jahre alt, Schanzenstraße 12. — 23. Auguste Juliane Dörr, geb. Wchrum, 50 Jahre alt, Nordanlage 18. — 26. Gertrud ßünma Todt, 1 Woche alt, Mvltkestvaße 22.
Alsfeld.
Aufgebote: Januar 18. Karl Heinrich Christian Friedrich Figge, Landwirt in Groß-Felda, mit Marie Jäger in Alsfeld. — 23. Friedrich Konrad Möver, Bäcker, mit Barbara Möver, geb. Blum, beide in Schlitz.
Geborene: Januar 15. Dem Taglöhner Justus Merle ein Sohn, Wilhelm. — 22. Dem Homdrehergehilfen Paul Moritz Kallenbach ein Sohn, Heinrich Willy.
St erbe fälle: Januar 17. Helene Bindewald, geb. Lerch, 79 Jahre alt.
Beuern.
Aufgebote: Januar 18. Jakob Edelmuth, Handelsmann Und Metzger in Beuern, mit Mina Kodden in Josbach (Kreiö Kirchhain). — 20. Heinrich Justus Spaar, Landwirt, mit ßini Luise Bellosf, beide in Steuern.
Geborene: Januar 20. Dem Maurer Heinrich Döring ein Sohn, Heinrich Wilhelm Peter.
Büdingen.
Geborene: Januar 22. Dem Fürst!. Unterförster Johann Leitner ein Sohn, Johann Wilhelm Albrecht.
Sterbe falle: Januar 18. Minna Rosenthal, geb. SerleS, .71 Jahre alt.
grie&bcrg.
Aufg ebvte: Januar 23. Johannes Nepomuk Bernhard Kaupp, Schweizer in Melbach, mit Antonie Metz in Friedberg.
Geborene: Januar 14. Dem Kaufmann Georg Friedrich Heinrich Anderten eine Tackst er, Hella Louise Helene Ella Margrete.
Sterbefälle: Januar 20. Hermann Gemmer, 3 Jahre alt. — 23. Katharina Bernhardt, geb. Schneider, in Bi-edenkovf, 62 Jahre alt.
Gedern.
Aufgebote: Di^ember 31. Karl Böhm, Uhrmacher in Frankfurt a. M., mit Marie Rullmann in Gedem., — Januar 3. Hermann Hock, Maurer, mit Emma Fay, beide in Gedern. — d. Karl Müller IV., Landwirt, mit Karoline Haas, beide in Gedern. _ ,
Eheschließungen: Dezember 26. Emst Chambre, Kaufmann in Kassel, mit Minna Rothenberger in Gedern.
Geborene: Dezember 28. Dem Sandgießer dldam Kraus eine Tochter, Anna. — Januar 5. Dem Zimmermann Karl Gerlach V. eine Tochter, Pauline. — 10. Dem Bahnarbeiter' Wilhelm Jäger ein Sohn, Otto. — 13. 'Dem Wagner August Winter eine Tochter. Lina. — 15. 'Dem Landwirt Ludwig Becker I. ein Sohn, Wilhelm.
Sterbefälle: Januar 7. KarlGleiber, Maurer, 53Jahre alt. — 13. Karl Friedrich Wilhelm Happel, 3 Monate alt. — 19. Marie Sieger, geb. Nispel, 84 Jahre alt.
Grohen-Buseck.
Aufgebote: Januar 16. Heinrich Dort V., Landwirt in Großen-Buseck, mit Christine Enders in Reiskirchen.
Geborene: Januar 21. Dem Rottenführer August Zerbe eine Tochter, Lucia. — 23. Dem Former Christoph Rohrbach II. ein Sohn, Wilhelm.
heuchelsteim.
Aufgebote: Januar 19. Karl Weber, Maschinenschlosser, mit Margarete Germer in Heuchelheim.
Eheschließungen: Januar 21. Jakob Theodor Herr, Zimmermann von Urlsbach, mit Marie Luise Henkelmann von Heuchelheim.
Geborene: Januar 8. Dem Werkmeister Heinrich Justus Jungheim eine Tochter, Sophie Friederike. — 10. Dem Bahnarbeiter Karl Henkelmann ein <Ä)hn, Otto Karl. — 12.. Dem Fuhrmann Friedrich Rinn II. ein Sohn, Walter Friedrich.
Ulein-Linden.
Geborene: Januar 23. Dem Schlosser August Rullmann ein Sohn, Wilhelm Heinrich Friedrich.
Kroföorf.
Aufgebote: Januar 23. Ludwig Schaf«:, Landwirt, mit Karoline Ufer, beide in Wißmar.
Eheschließungen: Januar 25. Hermann Sebastian Niebergall, Schlosser, mit Elisadetha Schütz^ beide in Gleiberg.
Geborene: Januar 17. Dem Weißbinder Georg Philipp Leib in Kinzenbach ein Sohn, Ewald. — 20. Dem Hüttenarbeiter Wilhelm Horn in Wißmar ein Sohn, Willy. — 22. Tem Burcaugehilfen Georg Wilhelm Wagner in Krofdorf eine Tochter, Elifabetha Wilhelmine Klara.
Sterbefälle: Januar 24. Katharine Leib, geb. Mandler, in Krofdorf, 55 Jahre alt — Christian Mandler, in Kinzenbach, 67 Jahre alt.
Langsdorf.
Geborene: Tem Landwirt Hermann Kneipp eine Tochter.
Laudach.
Geborene: Januar 8. Dem Arbeiter Heinrich Singel ein Sohn, Karl Wilhelm.
Sterbefälle: Januar 15. Luise Peter, geb. Theis, 28 Jahre alt.
Lauterbach.
Aufgebote: Januar 11. Karl Johannes Otterbein, Lackierer in Lauterbach, mit Marie Hildenbrand in Willofs. — 15. Heinrich Schrimpf, Kutscher in Lauterbach, mit Luise Schmelz in Stockhausen.
Eheschließungen: Januar 6. Jakob Friedrich Schnitzer, Schreiner, mit Marie Döring, beide in Lauterbach. — 11. Kaspar Boß, Fuhrmann, mit Marie König, beide in Lauterbach — 13. Johannes Krömmelbein X., Fabrikarbeiter in Lauterbach, mit Elisabethe Dietz in Maar. — Johannes Eichenauer, Weber, mit Anna Marie Knig, beide in Lauterbach. — Georg Stöppter, Molkereiarbeiter, mit Katharine Häuser, beide in Lauterbach. — 20. Karl Hedrich, Zimmermann, mit Marie Döll, beibe in
Lauterbach — Valentin Friedrich Kaut, Hutfabrikarbeiter, mä Katharina Stein, beide in Lauterbach.
Geborene: Januar 3. Dem Viehhändler Meier Ma ein Sohn, Alfred. — 11. Dem Messerschmied Heinrich (W ler IV. ein Sohn, Wilhelm Karl Hans. — 13. Dem Lehm Adam Kadel eine Tochter, Gertrude Katharine Glfricbe.
Sterbefalle: Januar 1. Heinrich Löffler II., S<k> macher, 74 Jahre alt. — 13. Helene Schleuning, geb. Sinn* 61 Jahre alt. — 23. Katharina Fiedler, geb. Eichenauer, 32 Jok alt. — 24. Elise Schneider, von Allmenrod, 3 Jahre clL - Marie Lang, geb. Nau, von Angersbach, 77 Jahre alt - 25. Christine Hartmann, geb. Funk, 58 Jahre alt.
Leihgestern.
Geborene: Januar 17. Dem Handelsmann Louis Vma eine Tochter, Ilse. — 19. Dem Grubenarbeiter Wilhelm GilttL em Sohn, Heinrich.
Lich.
Geborene: Januar 14. Dem Küfergesellen Wilhelm Schäfer eine Tochter, Elisabethe Anna.
Sterbefälle: Januar 25. Georg Heinrich Schäfer L Bäckermeister und Landwirt.
Lollar.
Eheschließungen: Januar 20. Friedrich Rieh« V.i Former in Lollar, mit Emma Rühl in Staufenberg.
Geborene: Januar 19. Dem Schlosser Heinrich Gusts , Wagner ein Sohn, Otto. — 20. Dem Former Georg Wießris i ein Sohn, Otto.
Londorf.
Aufgebote: Januar 20. Karl Appel, Schuhmacher, mü Elisabethe Pfeiff, beide in Londorf.
Nidda.
Geborene: Januar 10. Dem Schreiner Ludwig Stimf ü ein Sohn, Paul. — 19. Dem Kaufmann Friedrich Gotthard Aü von Homberg ein Sohn, Paul. — 20. Dem Arbeiter Dörnis eine Tochter, Elisabethe Katharine.
watzrndorn-Zteinberg.
Aufgebote: Januar 25. Peter Trietsch, Gutsbesitzer ort Hof Obersteinberg bei Watzenborn-Steinberg, mit Pauline Jod' bine Wacker in Biberach.
Geborene: Januar 21. Dem Taglöhner Georg fer V. eine Tochter, Anna. — Dem Maurer Georg Burger Ui • ein Sohn, Otto.
©t erbe fälle: Januar 18. Katharina SameS, S«. Schmandt, 76 Jahre alt — 19. Elisabethe Schmitt, geb. Bürger. 72 Jahre alt. — 21. Emma Häuser, 18 Juhre alt.
Wiefed.
Aufgebote: Januar 25. Paul Lungershausen, Schreiner, mit Alwine Luise Eisenhut. — Wilhelm Deibel, Schlosser, mH Margarete Weller.
Sterbe fälle: Januar 18. Anna Katharine Bausch, fl® Schuchmann, 76 Jahre alt.
Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten.
Verlobte: Fräulein Elisabeth Friedrich in Vüß'eld n't (terra Heinrich Scholl in Maulbach. — Fraulein Emilte Fnedu4 mit Herrn Karl Schaler, beide in Bußteld.
Gestorbene: Fran Karoline Tröller in Lumda. — fr« Jakob Groth II. in Gelnhar. — Fran Marie Lang, geb. Nau. » Anaersbackr. — Frau Maria Elisabetha Grünewald, geb. in Hergersdori — Herr Karl Scholl in Darmstadt. — Frau Frey, aeb. Hoerder, in Hatzkeld. - Frau Heinrich Becker tw®* geb. Ott, Frau Wilhelmine Küster, beide in Dillenburg. — Louis Frtchenhäuser in Odersbach. — Frau Anna Held, geb. in Eechshelden.
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