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1910
Fünfziger
1860
Der Vorstand.
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für Giessen:
Dr. Diehl Stiefeln
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Jm Stiefel, der mcM drückt, Ei* Stiefel, der beglückt!
Alleinverkauf
Israelitische UeligiouLgesellfchast.
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Sabbathseier am 25. 3)1 ai 1912:
Freitag abend 8.00 Uhr.
SamStag vormittag 8.00 Uhr.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.15 Uhr.
WochengolteSbiensl: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Ilbr.
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rLireyliche rracvrrcyten«
Uatholische Gemeinde.
»ottesbienfL
SamStag, den 25. Mai:
Nachmittag- um 5 Uhr und abends um 8 Uhr.
Fußbodenanftrich trocknend.
Bernsteinlackfarbe, lost flCIV., Psd. 90 Ps.
sämtliche Cclfarbcn, Lacke. P»uiel, ^uhbobeuöl, Bodoerwacko, Parketroie re. 2158
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
, um 8 Uhr: "Austeilung der hl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr Heil. 'Messe mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Legen.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Äelegenhen zur hl. Beicht.
3)1 o u t a g, den 27. Mai, Pfingstmontag:
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit jur hl. Beicht.
r um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe.
# , 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion
, 9 Uhr: Hochamt.
, , 11 Uhr: He»l. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Fest-An sacht mit Segen.
Tienstag unb Freitag abend um <>X Uhr ist Mai-Andacht.
Irtaelitiiche Ueltgionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Sud-Anlage).
SarnStag, den 25. Mai 1912:
Vorabend: 7.45 Uhr.
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4.00 Uhr. Lchrifterkläruug.
Sabbatausgang: 9.15 Uhr.
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die verehrstchen Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Altersgenossen
Marlin Erb
Schutzmann i. P.
in Kenntnis zu sehen. Die Beerdigung findet am V fingst-Sonntag, nachmittags 5 Uhr, von dem Portale des neuen FrtedhofeS aus statt.
Wir bitten um zahlreiche Beteiligung.
heil. Beicht. m _
Sonntag, den 26. Mai, Pfingst-vonntag:
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht, oolmscher Priester hört Beicht.
Märkte.
fc. Wiesbaden, 28. Mai. Heu- und Stroh markt. Angefahren waren 14 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: H e u 8.40-9.20 Mk., Stroh (Nichtstroh) 5.00-6.00 Mk. Frucht markt. Hafer 00,00—00.00 Mk. Alles für 100 Kilo.
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Universitäts-Nachrichten.
— In Göttingen beginnt am 3. Juni ein vierwöchiger akademischer Sommerkursus zur Ausbildung von Studierenden in volkstümlichen Hebungen und Spielen und gleichzeitig zur Ausbildung von angehenden Turnlehrern in der Leitung dieser Spiele. An dem Kursus können Studierende aus allen Fakultäten teil- nehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Prof. Dr. Kraepelin, der Psychiater der Universität München, ist, der „Münch. Med. Wochenschr." zufolge, aus dem Obermedizinalausschuß ausgetreten, weil die bayerische Regierung gegenüber dem Projekt der Errichtung einer Trinkerheilstätte in Oberbayern eine ab- lehnende Haltung eingenommen hat.
das wahre Gefickt unserer Verwandten über dem Kanal in die Erscheinung getreten sei. Unsere Lage werde noch durch d«: Trii-ch- sehr mdiroert, ixch r-m-N-Mrlichm Sari««,
arrnvn hätten. Daß einige Armeekorps den russischen, Gegner Ast alten könnten, glaube heute kein Kind mchr,^abei seien wir so uemlich auf uns selbst angewiesen, nur O-esterrelch-Unaarn könne noch in Betracht kommen, aber dort seien die Militärischen Berl-älknissc nach Aussage Des Kricgsmimiterä keineswegs befriedigend. Wollten wir also, um mit Fichte zu reden, nicht „feige unfern Gedanken entfliehen", betrachten wir die Weltlage unbefangen und kaltblütig, so mußten wir -u dem Ergebnis kommen, daß sie bitterernst und gefährlich fei. Und wollet wir uns nicht der Gefahr ausfetzen, in einem Krieg, der menschlicher Berechnung nach nicht mehr lange auf sich warten laffe, unsere ganze Kultur zerstört, Handel und Gewerbe auf Jahrhunderte lahm gelegt, unsere Arbeiterschaft auf die Straße gesetzt zu sehen, dann durften wir unsere Augen nicht vor der eisernen Notwendigkeit verschließen, unser Hect so zu gestalten, baß wir jedem AngrM gewachsen feien. Das sei durch die in den letzten Tagen von dem Reichstage in so schöner Einmütigkeit angenommene Wehrvorlage noch nicht geschehen. Sie fei nur ein Stückwerk, ein Tropfen auf einen heißen Stein. Zweck uno Aufgabe des Wehrvereins müsse es nun fein, das deutsche Volk nicht einschlafen zu lassen, sondern ständig darauf hinzuweifen, was uns nottue. Dann tonnten auch die Kulturaufgaben um so sicherer und besser erfüllt werden. An die Grenze der Leistungsfähigkeit würden wir dadurch noch lange nicht gerückt, wenn man bedenke, daß unter den Külturstaaten Deutschland mit am wenigsten für Militär-wecke ausgebe, nämlich 18,96 Mark auf den Kops, während Frankreich 26,35 Mark und (England 29,23 'Mark aufwenbe. Seine von Beifall häufig unterbrochenen Ausführungen schloß der Redner mit den Worten: „Sorgen wir dafür, wenn uns von der Vorsehung das Schwert in die Hand gedrückt wird, was Gott verhüten möge, daß die Spannung, in der unser Volk sich befindet, aufgelöst werde durch die Shinbc: Sieg." Die anwesenden Zuhörer trugen sich mit wenigen Ausnahmen als Mitglieder des Wehrvereins in die aufgelegten Listen ein.
Kreis Schotten.
x Schotten, 21. Mai. Der Blitzschlag, der kürzlich in unserer Kirche zündete, hat doch nicht einen so hohen Schaden angerichtet als es anfänglich den Anschein hatte. Die Brandoerficherungskasse hat heute den Schaden genau untersucht und auf 1200 Mark festgesetzt.
st. Schotten, 23. Mai. Gemeinderatssitzunp. Anwesend waren: Bürgermeister Kromm, Beigeordneter Zinser, die Gemeinderäte Schlörb V., Schlörb VIII., Weitz, Schlitt, Meiski und Hofmann. — Ter vom Kuratorium der höheren Bürgerschule vorgelegte Voranschlag dieser An st alt für 1913 abschließend mit 22 890 Mk. und einen städtischen Zuschuß von 5613 Mk. vorsehend (300 Mk. weniger als im Vorjahre) wird genehmigt. — Tic vom Kreisfeuerwehrinspektor geforderte Anschaffung von neuen Schläuchen und Einführung der Storzkuppelung für alle Schläuche, die einen Kostenaufwand von etwa 1200 Mk. erfordern, wird genehmigt und Beigeordneter Zinser beauftragt, Angebote einzuziehen und weitere Vorlage zu machen. — Ta der im vorigen Jahre aus- gesuhrte Anstrich des alten Schulhauses abblättert und nach dem Urteil von Sachverständigen auch nicht metzr festgestellt werben kann, wer an der mißlungenen Arbeit die Schuld trägt, soll eine Erneuerung des Anstrichs evtl, gänzliche Erneuerung des Putzes des Gebäudes im nächsten Jahre ausgeführt werden. — Auf Anregung des Zweigvereins deö V. H.-C. hat die Bürgermeisterei bereits verschiedene Arbeiten zur Verschönerung der Umgebung unserer Stadt ausführen lassen, wozu der Stadtvorstand seine Zustimmung gibt. Die von der Bezirks- taffc beschlossene Einfriedigung des alten Turnplatzes an der Gedener Straße mit Drahtgeflecht wird nicht gutgeheißen, da der schönen Anlage dann der Charakter eines Garten gegeben werde. Man solle diese und auch die Anlagen auf dem alten Friedhöfe, welche vorzugsweise von Kindermädchen besucht und beschädigt werden, durch aufzustellende Tafeln dem Schutze des Publikums empfehlen und alle Personen, welche von den Spaziertvegen ab und in die Anlagen gehen, zur Anzeige bringen lassen. — Bürgermeister Kromm wird beauftragt, einer Einladung zn einer Sitzung auf dem Hoherodskopf wegen der geplanten Automo-- bilDerbinbung Schotten — Ulrichstein — Mückeam 23. d. Mts. Folge zu leisten. Anstelle des verstorbenen 2. Haupt
manns der freiwilligen und Pflichtseuerwehr, Heinrich Spanier U. wird Georg Spanier IV. gewählt. Ter Bürgermerster gibt ium Schluß der Versammlung Kenntnis von dem Stand der Verhandlungen mit der Regierung wegen (Erbauung eines neuen Finanzamtsgebäudes. Ferner wird noch mit geteilt, baß bie Tienit- anweisung für das Bestattungspersonal nunmehr vom Kreis amt genehmigt worden ist. — — Heute vormittag 9 Uhr mürbe hier in der Nidda etwa 20 Meter oberhalb der Kaltenhausericken Schneidemühle die Leiche des Arbeiters Heinrich Seipel von Schotten entdeckt. Ter Genannte war am 15. d. Mts. in angetrunkenem Zustande von dem eine halbe ^stunde entfernten Michelbach, während des hier vorbeiziehenden schweren Gewitters weggegangen, unb ist bann in der Dunkelheit wahrscheinlich von ber Lrteisstraße abgekommen unb in bie 9äbba gestürzt, aber nicht ins Wasser, sondern auf bie am Raube des Flußbetts, da» bort von einer Mauer eingefaßt ist, liegenden ■Sterne gefallen, wobei er sich am Kopf so schwere Verletzungen zugezogen hat, die seinen Tob zur Folge hatten. Tie Leiche hat nun schon sieben Tage dort gelegen, ohne daß sie entdeckt worden war, ms sie heute morgen von einem Kinde gesehen wurde.
L. Bernhardt, UlllNckmM
Schalatraeee 10 [aH/sl Telephon An »gäbe der
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Gestern nacht 7,11 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treasorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Martin Erb
Schutzmann i. P.
im 52. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.: Kittchen Erb und Kinder.
Giessen (Ederstr&sse 7), den 28. Mai 1912.
Die Beerdigung findet am Sonntag, den 26. Mai, nachmittags 5 Uhr, vom Portale des neuen Friedhofes aus statt. 3725
Rationelle Fusspflege
ist nur möglich beim Tragen von
GerSchtssaal.
Darmstadt, 23. April. (Priv.-Tel.) In der Klagefache der Stadt Offenbach gegen den Oberbürgermeister Tr. Tulio hat die Zivilkammer des hiesigen Landgerichts heute Beweiserl>ebung beschlossen über die Behauptung der Klägerin, daß Tr. Tulio bei ber Anlage von einer halben Million stäbtischer Gelber grobfahrlässig unb entgegen ben Einrichtungen ber Stabt Offenbach gebanocll habe.
Lustsehiftahrt.
Der bekannte Flieger und Flugzeugerbauer Bleriot, dessen Eindecker infolge einer Verfügung des Kriegsmini steriums seit dem tödlichen Unfall des Leutnants Ville d'Av- ray und des Hauptmanns Echeman von Militärflie- aern nicht mehr benutzt werden dürfen, äußerte sich zu einem Berichterstatter über dies Verbot in sehr bitteren Worten. Er wies darauf hin, daß zahlreiche Zivilflieger mit seinem Eindecker die glänzendsten Erfolge erzielt hätten, ohne daß seit dem Absmrz von Chaves nach dem Flug über den Simplon im Jahre 1910 auch nur ein Einziger einen Unfall erlitten hätte. Der Grund sei wohl der, daß die Militärverwaltung die Flugzeugfabri- kanten beständig zwinge, Umgestaltungen vorzunehmen, durch welche die Aeroplane immer schwerer würden. Wenn man nach jedem Unfall den Typ des betreffenden Flugzeuges mit Verbot belegen würde, dann würde es nut dem militärischen Flugwesen rasch zu Ende gehen. Schon jetzt sei die Zahl der Militärflieger sehr klein. Was mich betrifft, schloß Blsriot, so habe ich das Bewußtsein, daß ich für das französische Flugwesen mehr getan habe als irgendwer, denn ich habe ihm mein ganzes Leben ge widmet und mehrmals mein Leben aufs Spiel gesetzt.
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Wie glänzt die Welt in Duft und Sonne, wie herrlich unb wonnig ist der Mai! Aber haben Sie nidjt einen Bekannten, der auch jetzt erkältet ist unb gar nicht weih woher er's hat- Erkältungen gibt'S eben in jeberJahret zeit unb immer muh ber Mensch aüf ber Hut unb zur 8b wehr bereit sein. Die Abwehr bie feit 25 Jahren mu Vorliebe benutzt, roirb, unb FayS ächte Sobener Mineral Pastillen, bie man in jeher Apotheke, Drogerie ober Mineral« wasserhanblung für 85 Pfg. per Schachtel erhält. ssu/j«
c.-r bei Entkrc ; Nerv schwäf I o» Mflcftmnntl
-gn i* besser« ll(biichhor*te „rodel St»' Alen, rieies c ■o Heilwasser । verdaulicher, Zitier A-orm । iitn u. frälliflcn flifhncralialae, Mdruer ^traussrischunj lii es von v
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Buderus
. erlaubt sich
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Seine lieben E. M. E. M. A. H. A. H. I. a. zu Frankfurt a. M. erfolgten Ableben seines lieben
geziemend in Kenntnis zu setzen.
Offenbach statt. Die Beisetzung ii


