des Liedes hinweist? „Und manches was ich erfahren, verkocht ich in stiller Wut, und habe wieder gesungen, und alles war wieder gut!" Welcher Verein hätte nicht schon hundertmal diese schönen Worte mit dem Brustton der lieber- -eugung hinausgeschmettert? Und nun geht hin zu einem der lanoläusigen Sängerwettstreite und seht euch die besänftigende Macht des Gesanges an! Täuschen die erregten Gemüter, die von Zorn geröteten Gesichter, die lebhaft gestikulierenden Gestalten der besonders Interessierten euch manchmal nicht eher einen £rt vor, wo Hausse und Baisse die Gemüter erhitzt und das Bli" in Wallung bringt, und wo Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit manchmal verhandelt wird um ein paar Silberlinge? Schöne Früclstc jener Liedertafelsaat! —
Und nun noch ein Weiteres. Man trete an Vereine, die sich sehr für Wettstteite interessieren, mit dem Ersuchen heran, sich und ihre Kunst in den Dienst der Wohltätigkeit, der Geselligkeit — für die doch das Lied eigentlich bestimmt ist — oder anderer Dinge der Menschlichkeit und Menschenfreundlichkeit zu stellen. Im Sommer wirds in 90 von 100 Fällen Heiken: „Es tut uns leid, aber wir haben faktisch keine Zeit. Wir sind bei dem und dem Sängerwettstreit engagiert und haben scharfe Konkurrenz." Ja, und nun wird um der scharfen Konkurrenz willen den ganzen Sommer hindurch an den „Preischören" herumgemurkst — anders kann man nicht sagen. Jede Singstunde dieselbe schwierige Stelle, eine halbe Stunde, eine Stunde lang und noch darüber hinaus! Ein Freund erzählte mir einst, daß ihn ein in seiner Nachbarschaft übender wettstreitfroher Gciangverein fast zum Aus- zug aus seiner sehr schönen Wohnung gebracht habe, und zwar nur dadurch, daß er jeden Singabcnd dieselbe schwere Stelle bis zur Bewußtlosigkeit und endlichen — Sicherheit?? übte, dazu nod) der Jahreszeit entsprechend, oftmals bei offenen Fenstern! Und kommts im Winter ja einmal zu gesellschaftlichen Vereinigungen, zu einer Wohltätigkcitsveranstaltung oder einem Unterhaltungsabend, dann kann man sicher sein, daß man einen von den „Preischören" versetzt bekommt, mit denen der Verein während der Wettstreitsaison seine Lorbeeren errungen hat: mag auch der gute Oeist der Kunst ob der Vorzüglichkeit dieser Preischöre sich händeringend von dannen schleichen. Und das Volkslied, unser liebes, schlichtes, herziges Volkslied wird von den breitspurigen „Kunstchören" an die Wand gedrückt unb muß sich mit einem bescheidenen Plätzchen in der Ecke begnügen. Und wird es ja einmal herbeigezogen, dann kennt man es kaum mehr. Irgend ein Tonmeister, womöglich sogar ein„Preiskomponiste" hat ihm sein einfaches Kleidchen modisch zurecht gemacht: an die Stelle der Natürlichkeit und Schlichtheit ist Pose und Manier getreten, und vom „Volkslied" ist gerade noch der Name geblieben. Bedeuten solche Dinge wirttich einen Fortschritt auf dem Gebiete des Männergesanges und vor allem — und darauf müssen wir doch schließlich alles beziehen — einen Fortschritt im Leben, iin Denken und Empfinden des Volkes?" Ich glaube nicht: und ich denke, meines Glaubens sind noch viele, die es gut mit unserem Volke meinen, und die es vor weiterer Geschmacksverirrung, Verflachung und noch schlimmeren Dingen bewahrt wissen möchten. Es liegt mir nun fern, die Wettstreite allein für so unerfreuliche Erscheinungen verantwortlich zu machen: aber einen großen Teil der Schuld kann man ihnen m. E. wohl aufs Konto setzen. Und nun mutet man größeren Sängerbünden und besonders dem Mitteldeutschen Sängerverbande zu, an die Reform solcher Wettstreite Zeit, Kraft und Mühe zu verwenden! Letzterem Verband hat Man von gewisser Seite zum Vorwurf gemacht, daß er in dieser Beziehung bisher nichts getan habe. Ich glaube gerade, diese Untätigkeit des Verbandes ist nicht sein geringstes Verdienst. Mögen die Sängerwettstreite reformieren, die besonderes Interesse an ihnen haben, der Mitteldeutsche Sängerverband hat es nicht: und andere Sängervereinigungen haben es auch nicht. Darum hat in der oben ungezogenen Versammlung nicht nur der Unterzeichnete, sondern auch der Vorsitzende des Wetteraii-Lahntalsängerbundes, Herr Buß, der Meinung Ausdruck gegeben, daß die beste Reform der Sänger- toetlstreite die sei, wenn sie aufhörten, bezw. von den Vereinen nicht mehr beschickt würden. Gelegenheiten, wo strebsame Gesangvereine sich in edlerem Wettstreite messen können als in dem Kampf um ein paar Goldfüchse, um Becher und Trinkhörner, und wo sie sich von sachverständigster und uninteressierter Seite Rats erholen können, gibt es genug. Fehlen sic, rverden die Bunde und wird auch der Mitteldeutsche Sängerverband, >vic es auch seither schon geschehen, sie in genügender Zahl ins Leben rufen.
Soviel für heute; gelegentlich vielleicht mehr!
Walentin Müller,
Schriftführer des Mitteldeutschen Sängervvrbandes.
Die Klosterbrüder von Czenftochau vor Gericht.
sh. P6trokov (Gouv. Warschau), 21. Febr.
Ein absonderliches Kulturbild aus dem dunkelsten Osten wird in den nächsten Tagen das hiesige Kreisgericht besckMigen. Es ist der Prozeß gegen die Klosterbrüder von Czenstochau: den Paulanerpater Damazy Maczoch, die Mönche Basilius Olesinski und Isidor Starczewski und die frühere Telephonistin Helene Krzyzanowska, verehelichte Maczoch aus Granica. Als Hauptangeklagter erscheint der Pater Damazh Maczoch, ^der des vicl- besprochcncn Kleinodienraubcs an der Mutter Gottes von Tschen- stochow und ferner der Ermordung seines Vetters, des Posthalters
Waczlaw Maczoch aus Granica befckmldigt ist, während die übrigen Angeklagten der Beihilfe zu diesen Taten angeklagt sind.
Im Herzen des ehemaligen Mnigreichs Polen, an der Hauptstrecke der Warschau-Wiener Eisenbahn, mir 17 Werft von der deutschen Grenze entfernt, liegt die Kreisstadt Tschenstochow des russisch polnischen Gouvernements Petrokov. Zu Häuptern der Stadt erhebt sich auf dem Iasna Gora, dem Klarenbergc, das Kloster des heiligen Paul des Eremiten, nrit dem weltberühmten Marienbildc, einem kleinen auf Zhpressenholz gemalten, vom Alter schlvarzbraun gewordenen und an sich fehr unscheinbaren Bilde byzantinischen Ursprungs, das schon die polnischen Könige mir Diademen schmückten, und das allein durch die Juwelen im Kronenschmuck der Maria auf 18 Millionen Mark geschätzt wird.
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wirkte daher int September des Jahres 1909 die Meldung von dem großen Kleinodien- raubc in der Gnadenkirche zu Tschenstochow. Die auf mehrere Millionen Mark bewerteten, brillantenbesetzten Kronen des Mutlergottcsbildos luaren gestohlen. Eine ungeheure Entrüstung bcmäd)tigte sich aller Gläubigen, zumal von unbekannter Seite das Gerücht ausgesprengt wurde, der Diebstalil sei von der rus- sischen Regierung angezettelt worden, um das Slufsichtsrccht über die Millionenschätze von Tschenstochow an sich zu reißen. Wäh
rens der Nachforschungen nad> den Brillanten fand man in rincr Ausbuchtung des Wartheflusses bei K l o rn n i c e in der Nähe von Tschenstockww ein Sofa im Wasser, das in seinem Innern die verstümmelte und nackte Leiche eines Mannes > enthielt. Alle Bemühungen der Polizei erwiesen sich Monate hindurch als erfolglos, bis endlich Anfang Oktober 1910 ein be- trunkener Droschkenkutscher von Tschenstochow im Schnapsrausch an einer Tafelrunde bekannte, daß er an einem Juliabend von dem Diener des Paulanerklostcrs Stanislaw Z a l o g a mit seiner Droschke au ein abgelegenes Tor der Umfassungsmauer gerufen ivorden sei, wo zwei Klosterbrüder unter der Anleitung eines ^Paters ein schweres Sofa auf die Droschke geladen hätten. Inzwischen habe er noch einen zweiten Wagen heranholen müssen ■unb in diesem hätten die Klosterbrüder Platz genommen, während ihm die Anweisung gegeben wurde, am Wart Heuser entlang nach Klomnicc zu fahren. Untcrmegd sei der Führer der zweiten
Droschke abgeholt worden, während er selbst mit dem Sofa und den Klosterbrüdern iveitcrgcfabren sei. Zwischen Zawady und Klomniee, da wo die $3artbe eine weite Ausbuchtung bat, sei das «posa abgeladen und ins Wasser geworfen worden Dann bade der Paulanerpater ihn, den Droschkenkutscher, in eine nahe Scko »nung geführt, ihm sein Kruzifix an die Stirn gehalten und ibn kniend schwören lassen, daß er unter keinen Umständen Verraten werde, was er gesehen unb woran er sich beteiligt habe; denn cs sei dies geschehen zum Wohle der Kirche und der gesamten Christenheit.
beeinflussen lassen.
N e e b , Bürgermeister.
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr.
Ter enge Zusammenhang zwischen der Mordtat und der Beraubung des Muttergottesbildes wurde bald festgestellt: denn es ergab sich, daß der Ermordete der Posthalter Waczlaw Maczoch war, und zwar ein Vetter des Paulanerpaters Tamazy Maczoch. Dieser aber hatte mit der Ehefrau des Waczlaw Maczoch, der früheren Telephonistin Helene Krzyzanowski seit 8 Jahren ein Liebesverhältnis unterhalten, dem drei Kinder entsprungen Und. Wie er, so waren auch seine beiden Mit angeklagten, 1>ie Klosterbrüder Sasilius Olesinski und Isidor Starczewski, in kostspielige Liebesverhältnisse unb um das erforderliche Geld aufzubringen, bestahlen alle drei nicht nur die Opferstöcke, sondern schließlich auch das Muttergottesbild.
Mit dessen Beraubung erreichte das Treiben der drei Mönche seinen Höhepunkt und zugleich sein Ende.
Das hiesige Kreisgericht wird nunmehr in mehrtägiger Verhandlung, der der russische Justiz mimst er beizuwohnen gedenkt, über die vier Angeklagten befinden.
Eingesandt.
Nieder-Ohmen. Die vom ^.-Berichterstatter in Nr. 48 unter dem 21. d. M. gebrachte Noti-, die Verlegung der Gendarmeriestation von Ruppertenrod nach Nieder- Ohmen betresfend, kann id) nicht unwiderlegt lassen und will ick) in Nachstehendem versuchen, die angeführten Punkte etwas näher zu beleuchten.
Der einzige Punkt der ganzen Aussührung, der unbedingt richtig steht, ist der, daß die Gendarmeriestation schon seit etwa 40 Jahren in Ruppertenrod besteht. Ob aber diese Tatsache die Belassung der Station für die Zukunft rechtfertigt, ist eine andere Sache, über die man geteilter Meinung fein kann.
Vor 40 Jahren war die Station dort ganz an ihrem Platze. Damals waren die Straßen Gießen—Alsfeld, und Gießen—Lauterbach die Hauptverkehrsstraßen, auf denen sich der gesamte Personen- und Güterverkehr zwischen den genannten Städten bewegte. Heute liegen die Verhältnisse wesentlich anders. Die beiden Haupt- sttaßen sind wohl nod) da, aber der Verkehr hat sich andere, be- auemerc Wege gesucht, trotz der großen Sicherheit, die an dem Kreuzungspunkt dieser Straßen durch den Schutz der Gendarmeriestation herrscht. Die Eisenbahnen und die Kreisstraßen haben den Verkehr abgelentt — letztere auch den des Vagantentums — und die alten Landstraßen führen im Verhältnis zu früheren Zeiten ein ruhiges und beschauliches Dasein. Als ein drastischer Beweis hierfür wurde kürzlich erzählt, daß im Winter bei einer geschlossenen Schneedecke es vorgekommen sein soll, daß der Gendarm, der Montags bei seinem Pattouillengang die Alsfelder Strafte ging, am Montag der nächsten Woche, also 8 Tage später, bei derselben Gelegenheit noch in seine eigenen Fußstapfen habe treten können.
Was nun die Wohnungsfrage anbelangt, so hätte Der Artikelschreiber klüger gehandelt, sich hierüber erst genau zu informieren. Die Gendarmen werden im Falle «der Versetzung in Nieder Ohmen geräumigere Wohnungen als in Ruppertenrod haben. Und nun kommt der letzte „Kernpunkt", „der Verkehr der Geschäftsreisenden in Ruppertenrod".
Daß Ruppertenrod einen größeren Verkehr an Geschäftsreisenden aufzuweifen hat, als wie andere Orte, die nur mit der Bahn ober auf gewöhnlichen Kreisstraßen zu erreidjen sind, ist wohl für, manchen, wenn auch nickst für jedermann, verständlich. Unverständlich ist mir, — und es wirb wohl noch vielen anberen ebenso gehen, — was bieser außergewöhnliche Verkehr ber Geschäftsreisenden mit der Gendarmeriestation zu tun hat.
Ob nun die Station in Ruppertenrod verbleibt, ober nach Nieder-Ohmen verlegt wirb, ba rüber zu entscheiben hat weber ber Artikelschreiber noch ich, sonbem bie hierfür zuständigen Behörden. Es ist die Pflicht dieser Behörden, die Gründe für und wider die Verlegung in sachlicher unb unbefangener Weise zu prüfen unb bei ihren Erwägungen sich von ben in Frage Eommenben Verhältnissen, wie sie heute liegen, leiten zu lassen. Ich habe bas Vertrauen zu biesen Bchörben, baß sie sich weber bnrch die angeführten Punkte des Herrn Artikelschreibers aus Ruppertenrod, noch durch unberechtigte Wünsche der Gemeinde Nieder-Ohmen
vüchertisch.
— Die neueste Nummer ber Leipziger „Illustrierten Zeitung" vom 22. Februar besaßt sich mit bem neuen Deutschen Reichstag unb bringt auf 13 Seiten bie Porträts sämtlicher im Januar gewählter 39 7 Abgeorbnetcn, nach Parteien georbnet unb mir genauer Berufs-, Wohnort- unb Wahlkreisangabe. Tie Nummer bietet damit eine lückenlose lieber» sicht über bie Zusammenstellung beS neuen Reichstags unb kann, zumal biefer eine große Anzahl neuer Männer aufweist, bes allgemeinen Interesses sicher sein. Weiter beschäftigt sich die Nummer mit bem Kabineltswechsel in Bayern unb bringt bie Porträts ber neuen Minister, bavon als Vorderseite bas Bild des zum Ministerpräsidenten aufgerückten Freiherrn v. H c r 11 i n g. Ebenso wird bildlich und textlich von dem Wechsel int österreichisch- ung arischen Ministers um des Aeu ß er en Notiz genommen Tas Leben unb Treiben auf bem Kolonialfest ber Abteilung Berlin der Deut sch en Ko l o n i a l g e s e l l s cha s t ist nach einer doppelseitigen figurenreichen Spezialzeichnung an* ziehend wiedergegeben Dem schwäbischen Dichter Justinus Ker- 11 ,c r, dessen Todestag am 21 Februar zum sünfzigstenmalc wiederkehrte, nt eine reizvoll illustriert Würdigung gewidmet In verlckollene Zeiten führt uns ein mit vielen originellen Abbildungen ausgestatteter Beitrag über Stammbücher aus vier
Spielplan der vereinigten frankfurter Staöttbeater.
Opernhaus.
Mittwoch, den 28. Februar, abends 7'/, Uhr: .Fräulein Tewel/ Donnerstag, den 29. Februar *): „Die verschenkte Frau.' Freitag, den 1. März geschlossen. Samstag, den 2. März: „Madanic Butterfly.' Sonntag, den 3. März, nachmittags 3'/. Uhr: „Tic lustige Witwe.' Abends 7 Uhr: „Oberst Ehabert.' 'lUontaq, den 4. März, abends 7'/, Uhr: »Der Postillon von Lonjumean.' Diene- tag, den 5. März: „Die verschenkte Frau.' Mittwoch, den 6.'März, abends 7M Uhr: »Der Freischütz.' Donnerstag, den 7. März:
Schauspielhaur.
Mittwoch, den 28. Februar*): .Der Kaufmann von Venedi g' Donnerstag, den 29. Februar, abends 7'/, Uhr: ,Medea." Frei tag, den 1. März, abends 7'/, Uhr: „Glaube und Heimat.' Samstag, den 2. März: .Francois Villon/ Sonntag, den 3. März, nachmittags 3^ Uhr: „Tie Vergnügungsreise.- Abengs 7 Uhr: „Francois Villon.' Montag, ben 4. März: „Primeroje ' Dienstag, den 6. März: .Francois Villon ' Mittwoch, den 6. März Francois Villon.'
Universitäts-Nachrichten.
* Technische Hochschule in Darmstadt. Tie Anstalt gewährt eine vollständige wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung für den technischen Beruf. In besonderen Abteilungen werden Architekten, Bau-Ingenieure, Kultur-Ingenieure, Ma- schinen-Jngenicure, Papiersabrikations-Jngenieurc, Elcktro-Jn- genieure, Chemiker, Elektro-Chemiker und Apothekr ausgebildet: desgleichen in der allgemeinen Abteilung Lehrer sür Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Frauen werden zum Studium zugelassen. Akademisch gebildete Personen und selbständige Männer, die ihrer äußeren Lebensstellung nach nicht als Studierende oder Hörer eintreten können, ebenso Frauen können als Gäste zum Besuch einzelner Vorlesungen und Hebungen zugelassen werden. Infolge Vettrags zwischen der Hessischen und Preußischen Landesregierung besteht Gleichstellung und gegenseitige Anerkennung für die Vorprüfung und erste Hauptprüfung für den Staatsdienst im Hochbau-, Ingenieurbau- unb Maschinenbausache sowohl hinsichtlich ber seitherigen vor bem technischen Prüfungsamte abgelegten Staotsprüsungen als auch hinsichtlich der an Stelle derselben getretenen auf Gründ neuer Diplomprüfungs- vorschristen abzuhaltenden Diplomprüfungen.
Iahrbunderten. Xrtn reichhaltiger aktueller TctT unb fine br£c!> tige Hutnoreske von Henry F. Urban vervollständigen ben In- yact Der vcummer.
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Brotpreife in Gießen
Weißbrot 2 5tg. 62 1-v,. Schwarzbrot 2 Kg. 54 tig,
497,-50'/, 497,-50
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Tic Marktpreise für Pich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreife am 26. Februar 1912.
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'Iwllfleifchige ausgemastete Färsen
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L oUfteifchige auSgemäslete Kühe
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Wenig gut euuuiclelte Färsen . . .
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Du bist eine komische Figur, mein Sohn
DM wie bu unter Menschen gehst: mit roter Nase, stockheiser aS zenb. ftöbnenb unb hustenb. Einen Katarrh kann ieber mal bekommen, aber bann tut man doch ioiort eirv »11 dagegen, bamit man bie Cboke balb tuieber los wird. ■ II lucnbe stets Fayö ächte Sobener Mineral-PasttUen. iir ■ I" für 85 Pfg. in trgenb einer Ävotheke ob. Drogcrn kamr -- ich bin mit meinen Katarrhen immer fertig geworbeweoc m *
I recht zum Ausbruch kamen. Laß bir raten und tue desgici«
Gut haushalten
muß man auch mit seinen Körperklästen; wer sie überanstrengt, oder beruflich zu sehr in Anspruch nehmen muß, tut gut, um Verlorenes wieder einzuholen, Spotts Eniulsion einzunchmen.
Märtte.
chicßcn, 27. Febr. TI atf tb eri cht 91 uf heutig ein Woche«,- markte kostete. Butter vr. Pkb. 1,15—1.25 TiL, Hutmereier 1 9—10 tig., Üäfe vr. St. 6—3 vig^ Kasematte 2 St. 5—6 5ig. j Inuben vr Vr. 0,«0—1,00 Tlf„ Hübner pr. St. 1/K)—1,60 f r •/ahnen vr. Stück 0/0—1,80 9)tfn Enten vr. St. 1,80-2,20 .
6)änse das Vfb 75-80 Vig, Ocbfensteisch vr. Vib. 86-94 'Jiinbfleifd) vr. Vitinb 84—86 i;fgw Nuyfleisch 70 Psg^ Schweinr- steisch vr. Vinnb 64—86 Psg^ Malbfleijd) vr. Pib. 84—8 i?annnelfleisch vr. l-ib 60—84 Vsg., Nartonelii vr. 100 Rq, 8.50 I bis 9.00 Vtk., Weißkraut das Stuck 15 bis 30 Vfg^, Zwiebeln Zkr. 12,00—15,00 l'IL Milch bas L-iter 23 Vi^ Aev^el vtc ! 3tr. 15 dis 20 M^ ?iüsfe 10U Stück 50—00 Psg., ver :r. 0—<x) i
Biiiien bas Viimb 20—25 Vkg. Marktzeit von 8—2 Ubr.
F. C. Wiesbaden. V le b b oi -M art Iben ch t von 2'i ,'tbr Austrieb : Rinber 76 (Ochsen 42, Lühe 34, Bullen 0), Kälber 3b‘ Schafe 10, Schweine 368.
Marktoerlaaf: Bei lebhaitem Geschäft geräumt.
Holzvei Ikr Mäflicheit ! i'«, ben 4. März,, u Muniflarfeit des MUa? Hausplatz. Ift, »tiniflcl, 55 Sti ifV unb ElSbeervri CaSItr. hU, 3 Eil ?urd)ni -1.79 ö
I. u. II. SIL - Mmberbiiangen L er..v.. 31'itr. Iß.i t
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Mgiterbeit mit' .r. ‘^eöruefte Lm ünb von di an gegen El können NU r,‘j' Siegen, aus Di •ci'liif Lege uns , lör-üiunn von .»0 v 'gyfl .orberiger ?
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©etreibepreife in Diannheim
Weizen 100 Sig. 22.25-00.00 'Mk.
Roggen 100 Kg. 20.00-00.00 Alk.
Schlachtviehpreise in F r a n k s n r t a. SOI.
Fleischpreise in Gießer,
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50 Kg. Schlachtgewicht 77—93 Mk.
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