Ausgabe 
27.2.1912 Zweites Blatt
 
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des Liedes hinweist?Und manches was ich erfahren, verkocht ich in stiller Wut, und habe wieder gesungen, und alles war wieder gut!" Welcher Verein hätte nicht schon hundertmal diese schönen Worte mit dem Brustton der lieber- -eugung hinausgeschmettert? Und nun geht hin zu einem der lanoläusigen Sängerwettstreite und seht euch die besänftigende Macht des Gesanges an! Täuschen die erregten Gemüter, die von Zorn geröteten Gesichter, die lebhaft gestikulierenden Ge­stalten der besonders Interessierten euch manchmal nicht eher einen £rt vor, wo Hausse und Baisse die Gemüter erhitzt und das Bli" in Wallung bringt, und wo Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit manchmal verhandelt wird um ein paar Silberlinge? Schöne Früclstc jener Liedertafelsaat!

Und nun noch ein Weiteres. Man trete an Vereine, die sich sehr für Wettstteite interessieren, mit dem Ersuchen heran, sich und ihre Kunst in den Dienst der Wohltätigkeit, der Geselligkeit für die doch das Lied eigentlich bestimmt ist oder anderer Dinge der Menschlichkeit und Menschenfreundlichkeit zu stellen. Im Sommer wirds in 90 von 100 Fällen Heiken:Es tut uns leid, aber wir haben faktisch keine Zeit. Wir sind bei dem und dem Sängerwettstreit engagiert und haben scharfe Konkurrenz." Ja, und nun wird um der scharfen Konkurrenz willen den ganzen Sommer hindurch an denPreischören" herumgemurkst anders kann man nicht sagen. Jede Singstunde dieselbe schwierige Stelle, eine halbe Stunde, eine Stunde lang und noch darüber hinaus! Ein Freund erzählte mir einst, daß ihn ein in seiner Nachbarschaft übender wettstreitfroher Gciangverein fast zum Aus- zug aus seiner sehr schönen Wohnung gebracht habe, und zwar nur dadurch, daß er jeden Singabcnd dieselbe schwere Stelle bis zur Bewußtlosigkeit und endlichen Sicherheit?? übte, dazu nod) der Jahreszeit entsprechend, oftmals bei offenen Fenstern! Und kommts im Winter ja einmal zu gesellschaftlichen Vereini­gungen, zu einer Wohltätigkcitsveranstaltung oder einem Unter­haltungsabend, dann kann man sicher sein, daß man einen von den Preischören" versetzt bekommt, mit denen der Verein während der Wettstreitsaison seine Lorbeeren errungen hat: mag auch der gute Oeist der Kunst ob der Vorzüglichkeit dieser Preischöre sich hände­ringend von dannen schleichen. Und das Volkslied, unser liebes, schlichtes, herziges Volkslied wird von den breitspurigenKunst­chören" an die Wand gedrückt unb muß sich mit einem beschei­denen Plätzchen in der Ecke begnügen. Und wird es ja einmal herbeigezogen, dann kennt man es kaum mehr. Irgend ein Tonmeister, womöglich sogar einPreiskomponiste" hat ihm sein einfaches Kleidchen modisch zurecht gemacht: an die Stelle der Natürlichkeit und Schlichtheit ist Pose und Manier getreten, und vomVolkslied" ist gerade noch der Name geblieben. Be­deuten solche Dinge wirttich einen Fortschritt auf dem Gebiete des Männergesanges und vor allem und darauf müssen wir doch schließlich alles beziehen einen Fortschritt im Leben, iin Denken und Empfinden des Volkes?" Ich glaube nicht: und ich denke, meines Glaubens sind noch viele, die es gut mit unserem Volke meinen, und die es vor weiterer Geschmacks­verirrung, Verflachung und noch schlimmeren Dingen bewahrt wissen möchten. Es liegt mir nun fern, die Wettstreite allein für so unerfreuliche Erscheinungen verantwortlich zu machen: aber einen großen Teil der Schuld kann man ihnen m. E. wohl aufs Konto setzen. Und nun mutet man größeren Sängerbünden und besonders dem Mitteldeutschen Sängerverbande zu, an die Re­form solcher Wettstreite Zeit, Kraft und Mühe zu verwenden! Letzterem Verband hat Man von gewisser Seite zum Vorwurf ge­macht, daß er in dieser Beziehung bisher nichts getan habe. Ich glaube gerade, diese Untätigkeit des Verbandes ist nicht sein geringstes Verdienst. Mögen die Sängerwettstreite reformieren, die besonderes Interesse an ihnen haben, der Mitteldeutsche Sängerverband hat es nicht: und andere Sängervereinigungen haben es auch nicht. Darum hat in der oben ungezogenen Versammlung nicht nur der Unterzeichnete, sondern auch der Vorsitzende des Wetteraii-Lahntalsängerbundes, Herr Buß, der Meinung Ausdruck gegeben, daß die beste Reform der Sänger- toetlstreite die sei, wenn sie aufhörten, bezw. von den Vereinen nicht mehr beschickt würden. Gelegenheiten, wo strebsame Ge­sangvereine sich in edlerem Wettstreite messen können als in dem Kampf um ein paar Goldfüchse, um Becher und Trinkhörner, und wo sie sich von sachverständigster und uninter­essierter Seite Rats erholen können, gibt es genug. Fehlen sic, rverden die Bunde und wird auch der Mitteldeutsche Sänger­verband, >vic es auch seither schon geschehen, sie in genügender Zahl ins Leben rufen.

Soviel für heute; gelegentlich vielleicht mehr!

Walentin Müller,

Schriftführer des Mitteldeutschen Sängervvrbandes.

Die Klosterbrüder von Czenftochau vor Gericht.

sh. P6trokov (Gouv. Warschau), 21. Febr.

Ein absonderliches Kulturbild aus dem dunkelsten Osten wird in den nächsten Tagen das hiesige Kreisgericht besckMigen. Es ist der Prozeß gegen die Klosterbrüder von Czenstochau: den Paulanerpater Damazy Maczoch, die Mönche Basilius Olesinski und Isidor Starczewski und die frühere Telephonistin Helene Krzyzanowska, verehelichte Maczoch aus Granica. Als Haupt­angeklagter erscheint der Pater Damazh Maczoch, ^der des vicl- besprochcncn Kleinodienraubcs an der Mutter Gottes von Tschen- stochow und ferner der Ermordung seines Vetters, des Posthalters

Waczlaw Maczoch aus Granica befckmldigt ist, während die übrigen Angeklagten der Beihilfe zu diesen Taten angeklagt sind.

Im Herzen des ehemaligen Mnigreichs Polen, an der Haupt­strecke der Warschau-Wiener Eisenbahn, mir 17 Werft von der deutschen Grenze entfernt, liegt die Kreisstadt Tschenstochow des russisch polnischen Gouvernements Petrokov. Zu Häuptern der Stadt erhebt sich auf dem Iasna Gora, dem Klarenbergc, das Kloster des heiligen Paul des Eremiten, nrit dem weltberühmten Marienbildc, einem kleinen auf Zhpressenholz gemalten, vom Alter schlvarzbraun gewordenen und an sich fehr unscheinbaren Bilde byzantinischen Ursprungs, das schon die polnischen Könige mir Diademen schmückten, und das allein durch die Juwelen im Kronenschmuck der Maria auf 18 Millionen Mark geschätzt wird.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wirkte daher int Sep­tember des Jahres 1909 die Meldung von dem großen Kleinodien- raubc in der Gnadenkirche zu Tschenstochow. Die auf mehrere Millionen Mark bewerteten, brillantenbesetzten Kronen des Mutlergottcsbildos luaren gestohlen. Eine ungeheure Entrüstung bcmäd)tigte sich aller Gläubigen, zumal von unbekannter Seite das Gerücht ausgesprengt wurde, der Diebstalil sei von der rus- sischen Regierung angezettelt worden, um das Slufsichtsrccht über die Millionenschätze von Tschenstochow an sich zu reißen. Wäh­

rens der Nachforschungen nad> den Brillanten fand man in rincr Ausbuchtung des Wartheflusses bei K l o rn n i c e in der Nähe von Tschenstockww ein Sofa im Wasser, das in seinem Innern die verstümmelte und nackte Leiche eines Mannes > enthielt. Alle Bemühungen der Polizei erwiesen sich Monate hin­durch als erfolglos, bis endlich Anfang Oktober 1910 ein be- trunkener Droschkenkutscher von Tschenstochow im Schnapsrausch an einer Tafelrunde bekannte, daß er an einem Juliabend von dem Diener des Paulanerklostcrs Stanislaw Z a l o g a mit seiner Droschke au ein abgelegenes Tor der Umfassungsmauer gerufen ivorden sei, wo zwei Klosterbrüder unter der Anleitung eines ^Paters ein schweres Sofa auf die Droschke geladen hätten. In­zwischen habe er noch einen zweiten Wagen heranholen müssen unb in diesem hätten die Klosterbrüder Platz genommen, wäh­rend ihm die Anweisung gegeben wurde, am Wart Heuser entlang nach Klomnicc zu fahren. Untcrmegd sei der Führer der zweiten

Droschke abgeholt worden, während er selbst mit dem Sofa und den Klosterbrüdern iveitcrgcfabren sei. Zwischen Zawady und Klomniee, da wo die $3artbe eine weite Ausbuchtung bat, sei das «posa abgeladen und ins Wasser geworfen worden Dann bade der Paulanerpater ihn, den Droschkenkutscher, in eine nahe Scko »nung geführt, ihm sein Kruzifix an die Stirn gehalten und ibn kniend schwören lassen, daß er unter keinen Umständen Ver­raten werde, was er gesehen unb woran er sich beteiligt habe; denn cs sei dies geschehen zum Wohle der Kirche und der gesamten Christenheit.

beeinflussen lassen.

N e e b , Bürgermeister.

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr.

Ter enge Zusammenhang zwischen der Mordtat und der Be­raubung des Muttergottesbildes wurde bald festgestellt: denn es ergab sich, daß der Ermordete der Posthalter Waczlaw Mac­zoch war, und zwar ein Vetter des Paulanerpaters Tamazy Maczoch. Dieser aber hatte mit der Ehefrau des Waczlaw Maczoch, der früheren Telephonistin Helene Krzyzanowski seit 8 Jahren ein Liebesverhältnis unterhalten, dem drei Kinder entsprungen Und. Wie er, so waren auch seine beiden Mit angeklagten, 1>ie Klosterbrüder Sasilius Olesinski und Isidor Starczewski, in kostspielige Liebesverhältnisse unb um das erforderliche Geld aufzubringen, bestahlen alle drei nicht nur die Opferstöcke, sondern schließlich auch das Muttergottesbild.

Mit dessen Beraubung erreichte das Treiben der drei Mönche seinen Höhepunkt und zugleich sein Ende.

Das hiesige Kreisgericht wird nunmehr in mehrtägiger Ver­handlung, der der russische Justiz mimst er beizuwohnen gedenkt, über die vier Angeklagten befinden.

Eingesandt.

Nieder-Ohmen. Die vom ^.-Berichterstatter in Nr. 48 unter dem 21. d. M. gebrachte Noti-, die Verlegung der Gen­darmeriestation von Ruppertenrod nach Nieder- Ohmen betresfend, kann id) nicht unwiderlegt lassen und will ick) in Nachstehendem versuchen, die angeführten Punkte etwas näher zu beleuchten.

Der einzige Punkt der ganzen Aussührung, der unbedingt richtig steht, ist der, daß die Gendarmeriestation schon seit etwa 40 Jahren in Ruppertenrod besteht. Ob aber diese Tatsache die Belassung der Station für die Zukunft rechtfertigt, ist eine andere Sache, über die man geteilter Meinung fein kann.

Vor 40 Jahren war die Station dort ganz an ihrem Platze. Damals waren die Straßen GießenAlsfeld, und GießenLauter­bach die Hauptverkehrsstraßen, auf denen sich der gesamte Per­sonen- und Güterverkehr zwischen den genannten Städten bewegte. Heute liegen die Verhältnisse wesentlich anders. Die beiden Haupt- sttaßen sind wohl nod) da, aber der Verkehr hat sich andere, be- auemerc Wege gesucht, trotz der großen Sicherheit, die an dem Kreuzungspunkt dieser Straßen durch den Schutz der Gendarmerie­station herrscht. Die Eisenbahnen und die Kreisstraßen haben den Verkehr abgelentt letztere auch den des Vagantentums und die alten Landstraßen führen im Verhältnis zu früheren Zeiten ein ruhiges und beschauliches Dasein. Als ein drastischer Beweis hierfür wurde kürzlich erzählt, daß im Winter bei einer geschlossenen Schneedecke es vorgekommen sein soll, daß der Gendarm, der Montags bei seinem Pattouillengang die Alsfelder Strafte ging, am Montag der nächsten Woche, also 8 Tage später, bei der­selben Gelegenheit noch in seine eigenen Fußstapfen habe treten können.

Was nun die Wohnungsfrage anbelangt, so hätte Der Artikel­schreiber klüger gehandelt, sich hierüber erst genau zu informieren. Die Gendarmen werden im Falle «der Versetzung in Nieder Ohmen geräumigere Wohnungen als in Ruppertenrod haben. Und nun kommt der letzteKernpunkt",der Verkehr der Geschäftsreisenden in Ruppertenrod".

Daß Ruppertenrod einen größeren Verkehr an Geschäftsreisen­den aufzuweifen hat, als wie andere Orte, die nur mit der Bahn ober auf gewöhnlichen Kreisstraßen zu erreidjen sind, ist wohl für, manchen, wenn auch nickst für jedermann, verständlich. Un­verständlich ist mir, und es wirb wohl noch vielen anberen ebenso gehen, was bieser außergewöhnliche Verkehr ber Ge­schäftsreisenden mit der Gendarmeriestation zu tun hat.

Ob nun die Station in Ruppertenrod verbleibt, ober nach Nieder-Ohmen verlegt wirb, ba rüber zu entscheiben hat weber ber Artikelschreiber noch ich, sonbem bie hierfür zuständigen Behörden. Es ist die Pflicht dieser Behörden, die Gründe für und wider die Verlegung in sachlicher unb unbefangener Weise zu prüfen unb bei ihren Erwägungen sich von ben in Frage Eommenben Verhältnissen, wie sie heute liegen, leiten zu lassen. Ich habe bas Vertrauen zu biesen Bchörben, baß sie sich weber bnrch die angeführten Punkte des Herrn Artikelschreibers aus Ruppertenrod, noch durch unberechtigte Wünsche der Gemeinde Nieder-Ohmen

vüchertisch.

Die neueste Nummer ber LeipzigerIllu­strierten Zeitung" vom 22. Februar besaßt sich mit bem neuen Deutschen Reichstag unb bringt auf 13 Seiten bie Por­träts sämtlicher im Januar gewählter 39 7 Abgeorbnetcn, nach Parteien georbnet unb mir genauer Berufs-, Wohnort- unb Wahlkreisangabe. Tie Nummer bietet damit eine lückenlose lieber» sicht über bie Zusammenstellung beS neuen Reichstags unb kann, zumal biefer eine große Anzahl neuer Männer aufweist, bes all­gemeinen Interesses sicher sein. Weiter beschäftigt sich die Nummer mit bem Kabineltswechsel in Bayern unb bringt bie Porträts ber neuen Minister, bavon als Vorderseite bas Bild des zum Ministerpräsidenten aufgerückten Freiherrn v. H c r 11 i n g. Ebenso wird bildlich und textlich von dem Wechsel int österreichisch- ung arischen Ministers um des Aeu ß er en Notiz ge­nommen Tas Leben unb Treiben auf bem Kolonialfest ber Abteilung Berlin der Deut sch en Ko l o n i a l g e s e l l s cha s t ist nach einer doppelseitigen figurenreichen Spezialzeichnung an* ziehend wiedergegeben Dem schwäbischen Dichter Justinus Ker- 11 ,c r, dessen Todestag am 21 Februar zum sünfzigstenmalc wiederkehrte, nt eine reizvoll illustriert Würdigung gewidmet In verlckollene Zeiten führt uns ein mit vielen originellen Ab­bildungen ausgestatteter Beitrag über Stammbücher aus vier

Spielplan der vereinigten frankfurter Staöttbeater.

Opernhaus.

Mittwoch, den 28. Februar, abends 7'/, Uhr: .Fräulein Tewel/ Donnerstag, den 29. Februar *):Die verschenkte Frau.' Freitag, den 1. März geschlossen. Samstag, den 2. März:Madanic Butterfly.' Sonntag, den 3. März, nachmittags 3'/. Uhr:Tic lustige Witwe.' Abends 7 Uhr:Oberst Ehabert.' 'lUontaq, den 4. März, abends 7'/, Uhr: »Der Postillon von Lonjumean.' Diene- tag, den 5. März:Die verschenkte Frau.' Mittwoch, den 6.'März, abends 7M Uhr: »Der Freischütz.' Donnerstag, den 7. März:

Schauspielhaur.

Mittwoch, den 28. Februar*): .Der Kaufmann von Venedi g' Donnerstag, den 29. Februar, abends 7'/, Uhr: ,Medea." Frei tag, den 1. März, abends 7'/, Uhr:Glaube und Heimat.' Sams­tag, den 2. März: .Francois Villon/ Sonntag, den 3. März, nachmittags 3^ Uhr:Tie Vergnügungsreise.- Abengs 7 Uhr: Francois Villon.' Montag, ben 4. März:Primeroje ' Dienstag, den 6. März: .Francois Villon ' Mittwoch, den 6. März Francois Villon.'

Universitäts-Nachrichten.

* Technische Hochschule in Darmstadt. Tie Anstalt gewährt eine vollständige wissenschaftliche und künstlerische Aus­bildung für den technischen Beruf. In besonderen Abteilungen werden Architekten, Bau-Ingenieure, Kultur-Ingenieure, Ma- schinen-Jngenicure, Papiersabrikations-Jngenieurc, Elcktro-Jn- genieure, Chemiker, Elektro-Chemiker und Apothekr ausgebildet: desgleichen in der allgemeinen Abteilung Lehrer sür Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Frauen werden zum Studium zugelassen. Akademisch gebildete Personen und selb­ständige Männer, die ihrer äußeren Lebensstellung nach nicht als Studierende oder Hörer eintreten können, ebenso Frauen können als Gäste zum Besuch einzelner Vorlesungen und Hebungen zugelassen werden. Infolge Vettrags zwischen der Hessischen und Preußischen Landesregierung besteht Gleichstellung und gegenseitige Anerkennung für die Vorprüfung und erste Hauptprüfung für den Staatsdienst im Hochbau-, Ingenieurbau- unb Maschinenbau­sache sowohl hinsichtlich ber seitherigen vor bem technischen Prü­fungsamte abgelegten Staotsprüsungen als auch hinsichtlich der an Stelle derselben getretenen auf Gründ neuer Diplomprüfungs- vorschristen abzuhaltenden Diplomprüfungen.

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