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21.12.1912 Erstes Blatt
 
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^ämsur & a- schreibt n,,W der linker nanehen Verdruß e? m allem ßM oiolutwn erteilen. « "uch beklagte, ein Lr e.mm öm," »fliegt ist!" Tielich tzchm vorlegte, bai, binnen baiunteritug blmstischen Zeichen»! Förderung an. $au|i 1 dem politischen jaifl litärischer Nmr, iofl e Schwierigkeit begel Politisch und nrihtda . in solchen schiviaif, is mit der Depesche, d -t das vorschristsmi, - Zensor war ein l höflich und ein Zr» 'chgehen, wenn nm > je ^atte er für bli»i . sümuÄoser Stil re ie österreichische Wtc da er in einem i Lloyddampfer geir* vom Schlage flßrw in unb sprach:ötiöt nicht setzen: uickmi^ , baß in Konstaittim seien, sagte mein Str: en: aber Cholera Eilri -eifer klänge, ließen rf wüten, während itnr t driften aus dem An» Zensur, die in ilik- iese Zensur erstrebt i ich auf die Pnvaibi^ itter, ionbern mid) ?

vom Roten M' chtigste Einzelheit^ der Vergangenheit, B räche. Sie bfflbertt.

zu sagen, die Te. Sie beraubte w tung nicht unbebait« tur ein TckMM t deni Major BjJ esfliche Zmor We Worte des Telegre« xrmesserschn'tt W- der Text lmM" iiebetbegann #

Ein neuer Weg zur Erhaltung der Schönheit

Kleine Tagerchronll.

In Pest nt 5rnm& Kossrrt h schwer erkrankt.

Der Brauereibcsitzer Johann Högel aus Un^tergrtes» bad> ist unter Hinterlassung von 320 000 Mk. rchulhen nad) Amerika gtflüdrttt. Außerdem machte er Wechselfalschungen in größerem Umfang. . ,

Wie zufällig sestgestellt worden ist, sind in der Landhaus­kolonie Zühlcdorf burtb eine Einbrecherbande 52 Landhäuser, die im Winter lccntehen, vollständig ausgeraubl worden.

An der Nähe von Innsbruck verunglückte Univeriitats- professor Pilati bei einer Rodelfahrt. Er ist seinen Ver­letzungen erlegen.

3n den Gebirgsgegenden Skandinaviens gab cs angeblich seit einem Menschenalter keine so gewaltigen Schneemassen wie in diesem Jahre. _ _

Los Angelos, 20. De». Die Leichen des Fliegers Kear- nch und seines Mitfahrers Lawrence iind^bei Redondo- Beach aus der See geborgen worden.^ Tie Flieger hatten am Samstag den Flug über das Meer nach San Francisco angetretcn

Salsa-twü Kelch«. postüampfera von Venedig. Hemm, Maefellle vüer Üeapel

Pfeide- $eiftet(ierunq. Dienstag, den 24. d. MtS., vorm. i 1 Ubr, n c den tm Hoie der Firma L. Born- gafser, dahier, Rodbeimer fttafec, zwei Pferde liung, zugkräftig und gut gebaut» mci ibtetend versteigert. I81®4 Versteigerung bestimmt.

L. Altboff, Konkurüverwalt.

Versteigerung

Montag den 23. d. Mts., nachmittags 2 Ubr, sollen dabier Walltorltrahe 6 (Darmstädter Haus):

Eine grobe Parte «viel waren und sonstige zu Weihnachtsgeschenken geeignete Gegenstände zwangsweise gegen bar ver­steigert werden. <8197 Versteigerung bestimmt. Gienen, am 21. Dezemb. 1912. Seipel, Gerichtsvollzieher.

llässigem, sowie auch gutem, billigem Fabrikat. Wegen Erspar, der Ladenmiete rc. kann allerbilligst sein. Ebenso Mein, Stic, Wtzieilc.

Einige zurückgenommene, tadellos funktionierende

Maschinen

wegen Platzmangels er­staunlich billig. (7791 Job. Fr. Schaaf, Wctztteiustraire 14.

schlossen, daß auf den Inseln im ägäischen Me e re, wer immer auch in Zukunft ihr Besitzer »an wird, keine Flvtten- t a t i o n c n angelegt werden dürfen.

Wachsende Friedensanssichten.

:/: London, 21. Dez. (Priv.-Tel.) Trotz des üblen Eindrucks der abermaligen Verschleppung der Friedens­verhandlungen macht sich in den englischen Regterungs- kreiscn ein wachsender Optimismus bemerkbar, was hauptsächlich auf den günstigen Verlauf der Bot­schafterkonferenz zurückzuführen ist. Der russische und der österreichische Botschafter haben sich durchaus friedlich ge^ äußert.

Schlechte Nachrichten aus Ostasien.

V: Petersburg, 21. Dez. (Privattel.) Bon den ostasiatisck)en Bahnstrecken laufen fortgesetzt beunruhigende Nachrichten ein. Nach Meldungen des Befehlshabers des Amurgebiets kommen dort fortgesetzt Unruhen vor. Die fremdländischen Handelshäuser ver­langen von den Sch utz möchten dringend Ver­stärkungen der Schutzwachen.

Letzte llncbricbteit.

Ein Beschlu ß des russischen Reichsrates.

Petersburg, 20. Dez. Zu der heutigen Sitzung des Reichs rats war der Ministerrat vollzählig erschienen, xic Logen waren vom Publikum überfüllt. Zlokowzow wieder­holte in cinstündiger Rede die in der Tumasitzung vom 18. De­zember gegebenen Regierungserklärungen. Der Reicbsrat nahm dann ohne Erörterung mit 75 gegen 59 Stimmen folgende Uebergangsformel an, die von 64 Reichs röten vor­geschlagen war: ., 3

Nach Kenntnisnahme der Deklaration erkennt der Reichs­rat an, daß zwecks Sicherung der Lebensinteressen und historischen Tradition des Vaterlandes |o- wic der allseitigen Wahrung seiner Ehre und Würde mög­lichen Angriffen gegenüber besondere Ausmerffam- feit und Sorgfalt seitens der gesetzgebenden Institutionen zu widmen und Maßregeln zu treffen sind, die auf V e r v o l l - komm nu ng und Entwickelung der Wehrkraft des Reiches und Verbesserung ihrer Organisation sowie am bie weitere moderne, allseitige und kriegstechnische Aus­gestaltung von Armee und Flotte gerichtet und. 2. er Reichsrat hält es für seine Pflicht, derartige Regierungsvorlagen sowie Maßregeln, die die .Hebung des Wohlstandes der Be­völkerung und die Festigung der Ordnung, Ruhe und Gesetzlich- feit bezwecken, zu unterstützen.

Die Zukunft der ägäischen Inseln.

London, 21. Dez. Die Botschafter der Großmächte be-

wurde, wie viele Dankschrefb. beweis., durch uns. Entlctlungs- mittclMarianol erfolgreich beseitigt. Kein Geheim-, kein Heilmittel, lediglich ein unschäd­liches Entfettnntsmlttel für zwar korpul. aber gesunde Personen. Keine Änderung der Lcbensw. Paket 2.50 M. frei geg. Postanw. od. Nachn. Fabrik: Hytieulsoh.

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Boii einer Sachoerstündigen.

Nachdem ich alle mit der Entwicklimg und Erhaltung der Sckwiihert des AiUlitzes zusammenhängenden Fragen seit Jahren studiert Ixibc, muß ich dein höchst enr^achen sogenanntoi Absorbierungs-Prozeß", der von Tag zu Tag populärer wird, vollste Anerkennung zoNen. , . .

wunderte von Frauen wenden diese Methode rnt üraiK ständig an. Sie Ixinbcln nach einem Grundsatz, der nach meiner Ueberzeugmig ein äußer, t gesunder ist, rroan jic vecsucheii, dic äußere, blasse, verwelkte Teintschtchit vollständig zu entfernen. Diese ist durch die Eimmrbuig der Atmvsvl)äre, durch den Gebrauch schlechter Sechen und kosmetischer Mittel hoffnungslos benmfülltet worden und mit Falten und Runzeln durchzogen. Sie erstickt die neue Schuht darunter, die nur daraus wartet, befreit ZU werden, um ihre junge Schönheit zu zeigen

Um diesen Zweck zu erreichen, gebrauchen vemünmge FrEii halbstarkes (Stemmite, das in jeder Apotheke erhältlich ifl Eine Quantität von ungefähr fünfunddreißig Gramm sollte völlig ge­nügen. Sie legen es einige Nächte in derselben Wem »me Eoldcream auf, um die häßliche und leblose äutzere Teintschicht absorbieren zu lassen. Gutes Eleminite ist durckZaus nicht unan­genehm und die Resultate, die auf diesem Wege errrcht iweben sind, sind in der Tat äußerst benierkenswert. __________53 /i*-

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eetexrfhntfl tote die Stadtvertoalkung toissen nichts von thtem derartigen Projekt, dos cruch technisch fatst unans- »ührbar ist, toenigsten^ zwischen Koblenz und Ehrenbreit­hein, dann aber auch selbst im Falle der Ausführung so erhebliche Kosten machen würde, daß nicht einmal der Staat, geschiveige denn die Stadt, eine solche Last auf sich nehmen würden. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Nachricht, bie von interessierter Seite in die Presse lanziert worden ist.

Goldene Worte des P r inzreg enten Luit­pold. Man schreibt der Tägl. Rundsch.: Wenngleich die Zei­tungen aus Anlaß des Ablebens des Prmzregenren Luitpold von Dahem von fernem anspruchslosen, gütigen Wesen ein ziemlich getreues Bild gezeichnet haben, so glaube ich doch, daß jeder, der auf Grund eigenen Erlebens in der Lage ist, diesem Bilde nod) emen Ebaraklerzug hinzuzufügcn, damit nicht zurür^alten soll. Dieser Auffassung gemäß sei nachstehend ein an sich zwar herzlich unbedeutendes, aber auf die Deukioeisc des Prinzregcnlen, damals nod) Prinzen Luitvold, ein Helles Licht werfendes, eigenes Er­lebnis der Oefsentlichkeit nicht vorenthalten. Als blutjunger Sm- deut biente ich vom 1. Oktober 1878 bis 1879 beim 1. bayensd-en Zeldartillerie-Regiment Prin- Luitpold mein Jahr ab. Das Regiment hatte ungefähr vierundzwanzig Einjährige, von denen nur etwa die Hälfte aus Landeskindern bestand: die andere Hälfte setzte sich aus Badenern, Sadst'en und einem guten Teil Nord­deutschen zusammen. Kaum mar en wir durch die eifrigen Be­mühungen unseres Lehrpersonals und mit Hilfe des Interesses, das iöir an dem uns Heuen Soldateuleben nahmen, so weit gediehen, daß unser immer allein aus dem Kasernenhof exerzierendes Häuf lein einen halbwegs militärischen Eindruck gewährte, da wurde uns eines Tages verkündet, daß wir morgen dem Herrn Regiments chef vorgestellt loerden sollten. Ich hatte mir darunter nad) meinen aus Nvrddeutschland mitgebrachten etwas unklaren Begriffen ein schrecÜiches Examen vorgestellt. Aber unsere Angst verlor sich bald, als der Prinz erschien und in ruhigem, gütigem Tone jeden ein achten von uns ansprach, ihn nach Heimat, Beruf und dergleichen ftagte. Dann richtete er noch einige Worte an uns, und diese Worte sind es, die mir und wohl auch allen den anderen hingen Soldaten sich fest ins Herz prägten, so daß ich mich heute nad) 34 Jahren ihrer nod) genau erinnere. Er sprach nicht viel von unseren militärischen Leismngen, die waren schwach, wie es um bitte Zeit noch nicht anders sein konnte Aber er hatte gesehen, ,daß sich jeder die größte Mühe gab, und das genügte ihm. Wer et ermahnte uns sehr eindringlich und besorgt, daß wir auf unsere Gestmdheit achten sollten. Besonders uns Norddeutsche wies er auf die Gefahren des uns unbekannten Münckiener Klimas hin und legte uns an« Herz, stets iparmc Unterkleidung zu tragen. Dann sagte er zu dem ausbildenden Offizier wörtlich: ,,Und Sie, Herr Leutnant, mache ick) dafür verantwortlich, daß das auch geschieht, was ich den jungen Leuten jetzt anbefohlen habe, denn ich will den Borwurf nicht verdienen, daß ich einer Mutter ihren Sohn nicht nriebergegeben hätte, den sie mir anvertraut hat." R. Hch.

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