Ausgabe 
4.1.1912 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Amtlicher Teil.

Jena, den 2. Januar 1912.

B1/,

SchniKek o.Taielgeräte in Gold o.Si!l]er

Stücke mit der

1731

. i?Q

rftfxL

Iru

mit denSTarmen

allen

Grössen

Lager in

reinigt man ohne Mühe und Zeit­verlust, ohne Beschädigung der

FABP.1KV Sellersweg9.

Paris, 4. Jun. Eine anscheinend offiziöse Wote desMalin" bestätigt, das: in den f r a n ö s i s ch - s v a n i s ch e n V c r Hand­lungen eine Krisis eingetreten ist. Trotzdem hofft die Ma­drider militärijdyc Korrespondenz, da st die Verhandlungen int Februar zum Abschluß.gebracht werden.

Tanger, 4. Jan. Nach hier einaclaufenen Meldungen sind mehrere Stämme entschlossen, die Feldarbeiten in diesem Jahr ganz ruhen zu lassen und das ganze Jahr hindurch die Kämpfe gegen die Spanier fortzusetzen.

Van Houtens Cacao zeichnet sich nicht allein durch Reinheit, Aroma u. wunderbaren Wohlgeschmack aus, sondern ist leicht verdaulich, nahrhaft u. ohne schädlichen Einfluss auf die Nerven. Stets in ge- schloss. Büchsen, niemals lose zu haben. Nur eine Qualität, die beste I

ErbgraskN jn Lhristiania jen Familien- ime sind von >er gräflichen vom Kaiser, Auswärtigen

Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen an om

Privatdozent Dr. Clemens Thaer

Gertrud Thaer geb. Pasch

5 noch kein sichuhbahn. >he so ver. Fm Garten ommenoitn lge pflückte iem Garten. Q8 wir jetzt

Amtlicher Wetlerdericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

WetteranSstchten in vessen am Freitag, den 5. Januar 1912 t Wolkig, geringe Niederschläge, mild.

Nutzrcing, Rm.: Eiche 67, zu Obstbaumstützen geeignet.

Bemerkt wird, daß infolge der Verwertung des Ge­ländes zu landwirtschaftlichen Zwecken, im Feldbercini- gungsoerfahrew der Abtrieb erfolgt. Es sind nur Forst- wellen und Stammbriegcl I. Kl.

Lich, den 27. Dczeinver 1911.

Großh. Bürgermeisterei Lich.

Dörmer.

Mete sich ner Weiche »eiter, Her­der fallen, inen Lbeo ach Gießen t der Sohn iger schwer beiters: er nb wurde ' Wohnung

i Ball ver- ni a". Eine te Holzheimer altung,

Bekanntmachung.

Betr.r Maul- und Klauenseuche im Kreise Gieße«.

Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Rödgen und Birklar erloschen ist, werden die über diese Gemarkungen angeordneten Lperrmaßregeln aufgehoben. Gleichzeitig wird wegen Erlöschens der Maul- und Klauenseuche in Lteinberg der dort für Watzeuborn-Lteinberg gebildete Sperrbezirk auf den Ortsteil Watzenborn beschränkt. Die Gemarkungen Annerod, Alten-DuseL, Grotzen-Buscck, Trohe und Wiese« scheiden ans dem BeovachtungSgebiet aus. Die Gemarkung Birklar und ver Ortsteil Lteinberg wird in das Beobach­tungsgebiet einbezogen,

Gießen, ben 3. Januar 1912.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.; Langer mann.

junge Bur- et Unfug.

erschreckten che Fenstev« Bahnkörper n und was nb jetzt zur oit bei Gm-

ans Eis in la. feinster lcbendfrischer Ware soeben eingelr. u. billigst bei 7 «7. > f

gieren; ö Pronin uversit^

iKx Ut Jbbü verq

ÄS Malta, -öUbi(Qt MNbelten getreten, uniert in 1 'n allen W, daß te eiserne lütfte ein ganze erhebliche erforderlich -r Verletzte wieder

Schirme

werden repariert, sowie neu überzogen.

Kohler-platte

Tausende im Gebrauch.

Schellfische o. Cabliau sind i. lebendfrischer fft. Nord­seeware eingetrofsen bei (ITW GeorgWallenfels Marktplatz 21 Telefon 46 gegenüber d. Engelapotheke. Ausgabe

der Vereins-Rabattmarken.

Flrucksachen aller Art

liefert in jeder gewünschten Aasstattung preiswert die

Brühlsche Universitäts-Druckerei, Scbulstr.7

Ludwig Kröll, Plockstr.

Haus-«.Küchengeräte-Artikel-Sp.-Geschäft

hat. Von den Patienten, die noch in den verschiedene« Krankenhäusern liegen, ist der Arbeiter Dictel gestorben. Die Zahl der Todesfälle ist damit auf 72 gestiegen. In der Behandlung der Ertränkten ist fetzt, nachdem Vergif­tung durch Methylalkohol ab: >krankheitsursache angenom- incii wird, eine wesentliche Aendcrung eingcrretcn, und, wie das Berl. T. erfährt, besteht bei den Aerzten die Hoff­nung, den weitaus größten Teil der Patienten am Leben zu erhalten.

Tie Todesopfer, die die Krankheit bisher gefordert hat, sind inzwischen sämtlich zur Beerdigung freigegeben worden. Von den Toten sind nur sehr wenige von ihren Verwandten rekognosziert worden, so daß die weisteu aus Mtiftcii der Armendirektion bestattet werden müssen, lieber die neuen Ergebnisse der polizeilichen Feststellungen ist auch bei« Kaiser ausführlich Bericht erstattet wordeu. In ärztlichen .^reifen ist man überdies noch immer der Ansicht, daß viele Fälle doch auf Vergiftungen durch den Bacillus botulinus zurückzuführen sind, denn die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß dieser Bazillus in wisseusclmftlich einwandfreier Weise nachgewieseu worden ist, und daß auch bei den Tieren, au denen Versuche angestellt wurden, sich die gleichen tnpischen Erscheinungen zeigten, wie bet den erkrankten Menschen. Es bleibt deshalb nichts anderes als die Annahme, daß beide Erkrankungen durch den Bacillus botulinus und durch Methylalkohol nebenein­ander hcrgegangen sind

Millionen

Husten, Katarrh, Heiser­keit. Vergeh I ei munx.

Kraninr- 11 KeneliiitiHten

Todesanzeige

Heule entschlief sanft infolge eines Gehirn- schlageS unsere liebe unvergeßliche Mutter, Groß­mutter, Schwester und Tante die Frau

Wwe. Joh. Luschgy, Urusla geb. Engels im Alter von 79 Jahren. 0102

Um stille Teilnahme bitten

die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen lWalltbor'tr. 5i, 3. Jan. 1912

Die Beerdigung findet statt Freitag, 5. Jan. 3 Ubr nachmittags.

nigspar- t)d M als vings ist sie Beträge als segensreiche Vermögens artig ist bet itn 1200 Wk.

Letzte Nachrichten.

Der Hausabund im Wahlkreis DarmstadtGroß-Gerau.

bs. Darmstadt, 4. Jan. Der tzansabund faßte gestern den Beschluß, bei der Reichstagswahl in den Wahlkreisen Darm­stadtGroß-Gerau und BensheimErbach neutral zu bleiben, da die in beiden Wahlkreisen ausgestellten liberalen Kandidaten den Richtlinien des Äansabundes entsprechen. Tic nationallibera­len und fortschrittlichen Kandidaten, die mit den Sozialdemokraten oder dem Bund der Landwirte in Stichwahl kommen, werden vvm Hansabund unterstützt werden.

Rechtskonsulent Karl Stappel Sonnenstraße 31 Tel. 634 ort. Rat in Rechtssachen, emvs. sich itz Ansertig. v. Gesuchen, Steuerdeklarationen, Forde­rungsbeitreibung, Aufstell. v. Dermögenö-Berz. u. Bertrei. in Erbichaftssach. vor Gericht. Sprechstunden auch Sonn­tage- von 92 Ubr. c»»si

Holzversteigerung

Im Sicher Stadtwald, Distrikt Plattenwald (15 Minuten von der Stadt entfernt), werden Freitag, den 5. Januar 1912, vormittags 10 Uhr an der ÄbtriebsflÜche ansangend, nach Zusammenkunft am Waldeingang an der Hattenröder Strane, versteigert:

Scheiter, Rm.: Birke 9, Eiche 4, Kiefer 2,

Knüppel, Rm.: Birke 19, Eiche 83, Aspe 5, Reisig, Rm.: Eiche 2335, Kiefer 5, Fichte 10, Stocke, Rm.: Birke 19, Eiche 12, Fichte 2, Stämme, Fstm.: Eiche 2.13 (1816 Ztm. Durchmesser), Birke 5.75 (1321 Ztm. Durchmesser), beides zu Wagnerbolz geeignet, Kiefer 0. (19 und 24 Ztm. Durchmesser), Fichte 1.84 (1317 Ztm. Durchmesser).

Derbstangen. Fstm.: Eiche 5.71, zu Wagnerholz geeignet, Fichte 0.47,

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei unserem schweren Verluste sagt innigsten Dank

Familie Spaar.

Reiskirchen, den 3. Januar 1912. 160

Landwirtschaft.

Gießen, 3. Jan.

Landwirtschaftlicher Bortragskursus der Latidwirtschastskamuier in Gießen.

Am Ticnstag, den 2. Januar, vormittags 10Vs Uhr eröffnete, wie schon 1 utÄ berichtet, der stellv. Vorsitzende der Landwirtschafts lammcr Bähr, den Vortragskursus der Landwtrischaftskammer. Er begrüßte die zahlreichen Anwesenden, besonders ben Vertreter der Regierung, Regierungsrat 5panter und den Beigeordneten Keller. Letzterer dankte für die Einladung der Stadt Gießen und sprach den Wunsch und die Hoffnung aus, daß auch biefer Vortrags- kursUs der Landwirtschaft von Nutzen sein möge.

As erster Redner sprach Regierungsrat Bast: an, Direktor der Großh. Landcshypotheftnbanl Tarmstadt, über Geldmarkt und Gc! dvcr! ehr in anschaulicher, leicht verständlicher Weise. Seinen Aussührungeu, besonders denen über ben kurzfristigen und langfristigen Kredit, entnahm man die Erfahrungen des Praktikers. Er berichtete u. a. über die Bedeutung der Reichsbank, die ver­schiedensten Einflüsse, die auf die Veränderung des Diskonts wirk­sam sind, weiter über den Hhpoihsienkredit, die Bedeutung der Landeshvpothetenbanl, der Sparkassen usw.

An zweiter Stelle berichtete Professor Berghoff-Jting aus Tannstadl überdie neuere weltwirtschaftliche. Ent- Wicklung Teutschl ands und ihre Rückwirkung, insbesondere out die L a it d )v i r t s cha f t". Zum Beginn seiner Ausführungen jprad) ei über die Weltwirtschaft, ihre Entstehung und Bedeutung. Er schilderte die Eniwicklung und die Baränderungen in der der Produktion augeliörigen Zahl von erwerbstätigen Personen. Im Anschluß hieran besprach er die Bedeutung Deutschlands als In­dustrie und Agrarstaat. Wenn auch die Zahl der in Industrie und Handel beschäftigten Personen heute etwas größer sei wie die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, so sei dock) die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft nicht zurückgegangen, sondern ganz außerordentlich gesteigert worden.

Beide Vorträge wurdett mit lebhaftem Beifall ausgenommen.

In der am Nachmittag abgehaltenen Nussprache wurden noch die verschiedensten mterestantesteu Fragen eingehend erörtert.

Ter zweite Tag des Vortragskursus der Landwirtschaftskammer am Mittwoch war ebenfalls von einer sehr großen Anzahl Land­wirte besucht. Tiefer Tag galtj>er Behandlung einiger wichtiger Fragen aus dem Gebiete der Tierzucht.

Es sprach Professor Tr. >1 r a e m e r - Lohenheim überBe­ziehungen zwischen ftörperfornten und Leistungen bei Milchkühen". Nicht nur vvm theoretischen Standpunkte, sou- dern insbesondere auch aus dem reichen Schatz seiner praktischen Erfahrung behandelte der Redner dieses heute sehr aktuelle Thema. Es liegen zurzeit schon eine gvoße Zahl von Arbeiten vor. die dte Frage über die Beziehungen zwischen Körperform und Leistung, insbesondere der Milchleistung, behandeln. Vielfach wurden hierbei widersprechende Ergebnisse gefunden. Ties wird von den Gegnern des sogenannten Formalismus als Beweis dafür betrachtet, daß die Körperformen in keinem Verhältnis zu den Leistungen des Tieres stehen. Ter Referent weist aber darauf hin, daß diese Schlußfolgerungen nicht berechtigt seien, da sich die Widersprüche in den verschiedensten Arbeiten bei tieferem Nachdenken meist sehr leickt Hären lassen Nicht eine einzelne Körpersorm allein

stellen südlich von lieben bergen, bet xxsiheim und Zeilscheim gt afant Die Haltestellen liegen sämtlich etwa 12 Minuten von ben bett. Orten. Tie elektrische Kraft wird der von der Finanz Gesellschaft gegründeten lleberlandzentrole in Lochst a. M. ent­nommen. ,

L Schlüchtern, 2. Jan. Em bet dem Tunnelbau beschäftigter Kroate schoß in der Silvesternacht aus dem Zimmer seiner Wohnung und traf einen vorübergehenden jungen Mann in den Oberschenkel. Der Verletzte wurde in daS Krankenhaus nach Fulda verbracht, der Kroate geriet in Haft. Als der Gefängnisbeamte am Tage darauf das Abendessen brachte, wurde er von dem Kroaten über­fallen, der die Schlüssel an sich zu reißen versuchte. Der Beamte rief um Hilfe und der Fluchtversuch des Kroaten wurde vereitelt.

F. C. Wiesbaden, 3. Jan. Der Geschäftsführer der Beamten- und Handwerker-Krankenkasse in Wiesbaden, Moritzstraße 23, Lorsch, ist wegen verschiedener Unregelmäßigkeiten, die er sich bei der Kasiensührung hatte zu Schulden kommen lasten, Ende November v. IS. aus seiner Stellung entlasten worden. Da sich inzwischen noch mehrere Unredlichkeiten herausgestellt haben, erließ die Staats- anwaltschaft, bet der bereits vor längerer Zeit Anzeige er- stattet worden, einen Haftbefehl gegen Lorsch.

5äs Ende der Berliner Asylerlraniungen.

Keine neuen Krankheitsfälle.

Die Feststellung der Polizei, daß der an die Asylisten verkaufte Methylalkohol die Ursache der mhsterischen Vergistungserscheinungen gewesen sei, scheint den Tatsachen zu entsprechen. Wenigstens ist, seitdem mehrere Schnaps lokale in der Nachbarschaft des Asyls in der Fröbelstraße polizeilich gesperrt wurden, kein neuer Krankheitsfall im Asyl zu verzeichnen gewesen. Es sind zwar noch hier und da in den Straßen Berlins einige wenige Männer hilflos aufgefundcn worden, aber ihre Er­krankung dürfte auf allzu reichlichen Alkoholgenuß zurück­zuführen sein. Tie Polizei rechnet überdies damit, daß noch immer in Gastwirtschaften, die vorläufig noch nicht ermittelt sind, kleinere Mengen von dem mit Methylalkohol versetzten Schnaps verschänkt werden. Aus diesem Grunde dürften im Laufe des heutigen Tages noch weitere Lo­kale geschlossen werden, nachdem es gelungen ist, aus den Buchern des verhafteten Drogisten Scharmach festzu­stellen, welche Destillateure er mit seiner Ware versorgt

- r*? 65* Sm

: an der« ^hängig

Sss LZ

Sfe!

könne Tür sich benachter werden, sondern nur die Summe der Br trad.iung der verschiedensten Kurverformeit könne zum Vergleich l.erangezogen werden. Tas Gepräge des Tieres weife ohne Zweifel auf mehr oder weniger gute Milchleistung bin. Beachtet man die Erklärungen, welche man für die verschiedensten Widersprüche, die auf tiefem Gebiete hier und da zu beobachten sind, geben kann, so könne und müsse auch heute noch gesagt werden, daß zwischen Mörpmorm und Milchleistung Beziehungen bestehen, ivcltbe liir den praktischen Landwirt von Bedeutung sind, langjährige Hebung und praktische Erfahrung ist allerdings notwendig, um den richtigen Blick zu erhalten für die Beziehungen zwischen Körper form und Milchleistung. Tie überzeugenden Ausführungen des Referenten wurden mit lebhaftem Beifall auf genommen.

lieber ein gerade in der gegenwärtigen Zeit nicht minder aktuelles Thema sprach Geh. Hoftat Professor Tr Kirchner- Leipzig, wobei er die Frage behandelte:Welche Nutzungs r t d) tu n g , Milchwirtschaft oder Z u ck t verdient im mittleren oder 11 c i n b ä u e r l i d) e n Betriebe den Vorzug?" Von der Bedeutung ausgehend, welche die Vieh- zuckst heute bei der steigenden Bevöllertingszahl Deutschlands als Fleisch- und Milchlieferant Hal, macht der Referent daratsi auf­merksam, daß der Mild verbrauch, welchen man früher im Durch schnitt auf 120 Liter für ben Stopf der Bevölkerung im Jahr be­rechnete, vielfach) erheblich gestiegen sei. Mit der Abnahme des Altoholkonsums nimmt der Mildwerbrauch zu. Ter Milchbedari im Großherzogttim Hessen ist groß, dies ergibt, fiel) aus der Be völkerungsdichtigkeit und zeigt sich in der Größe des Milchkühe bcstandes. Der Referent bemängelt die viel fad) noch) in geringem Maße vorhandene genossenschaftliche Verwertung der Frischmilch und bezeichnet dies als eine der wichtigsten Aufgaben der Landwirte für die Zukunft. Die Einfulw pasteurisierter Milch aus dem Auslande fei nicht ohne Bedenken, währeild der Transport tief gekühlter Milch auf größere Entfernung wohl möglich, aber mein nicht rentabel sei. ES sei deshalb auch, für die fernere Zukunft eine besondere Aufgabe der Landwirte, für den Frischmilchbcdrrs der Bevölkerung Deutschlands Sorge zu tragen. Tie Anforde­rungen an die Befckwffcnheit der Frischmild) sind gestiegen, und der Landwirt ist diesen Forderungen gerecht geworden und bestrebt, diesen Forderungen nachzukommen. In eingehender Weise be­handelte nun der Referent noch weiter die Frage der Aufzucht in mittleren und kleineren landwirtschaftlichen Betrieben und kommt zu dem Schluffe, daß die eigentliche Zucht für den kleinen und mittleren Betrieb vorteilhafter wie für große Betriebe sei.^Daß gerade der kleine und mittlere Betrieb in erster Linie die etättc der Viehzucht ist, ergibt sich aus den Zahlen der Statistik, wo­nach die größte Zahl der Rinder in den Betriebsgrötzenklaften von 25 und 510 Hektar zu beobachten ist. Lebhafter Beifall folgte den Ausführungen des Referenten. ,

Am Nachmittag fand eine Besichtigung des Landw. Instituts mit Demonstrationsvortrag statt. Professor Dr. Giseoru-.-, der Direktor des Jnstttuts, begrünte hierbei die Teilnehmer des Kursus. Im Anschluß hieran fand >wch eine außerordentlich rege Aus­sprache über den Inhalt der beiden Vorträge statt.

Am letzten Tag des Vortragskursus, Freitag, den a. Januar, werden Vorträge gehalten von Geh. öofrat Professor Tr. P. Wagner-Darmstadt überNeuere Erfahrung en auf dem Gebiete ^er Düngung unter besonderer Berücksichtigung der Frage: Kann man durch stärkere Düngung Ertrag uni) Reingewinn noch erheblich steigern und wie ist in Ansehung des trockenen Jahres 1911 die Düngung im kommenden Jahre zu regeln?" und Professor Dr. Gisevius-Gießen überFutterbau, insbesondere die Pftege der Wiesen und Weiden und über den Anbau schnellwachsender Futter­pflanzen im Frühjahrs

Here und Erweiterte Ifitebeiscteite

zu Giessen.

Die Anmeldungen der Mädchen, die von Beginn des kommenden Schuljahres ab unsere Schule besuchen sollen, werden Donnerstag, den 11. und Freitag, den 12. Januar von 9 bis 11 Uhr im Schul­hause, Aord-Anlage 14, entgegengenommen. Vor­zulegen sind Geburtsurkunde und Impfschein, hezw. Bescheinigung der 2.1 m pt u n g, und bei K.i n d er n, die aus einer anderen Schale kommen, ein Abgangs­zeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, sind bei der Anmeldung vorzustellen. [B4/,

Anmeldungen nach der festgesetzten Zeit können nur berücksichtigt werden, insofern die betr. Klassen nicht schon vollzählig sind.

Giessen, 28. Dezember 1911.

Grossherzogliche Direktion

Dr. Störiko.

ttaufet ff der erfüll-

worden. 63 gestellt wird,

T^wt

ervelNabnr

*it konnten..US ' Ke aus einem re!n Raube Landwirt

. Änbrechs^ er festr-KA U)N manche- lvo

nUu uegl Zeugnisse voll UUUU Aerzten und Privaten. Paket »5 Pf., Dose 50 Pf. zu haben bei: Apotheke x. Sold. Engel, Gg. Wallen­fels, Marktplatz 21, August Wallenfels, Marktplatz 17, E. Dort. Walltorstr. 15. Jac. Maternus, Chr. Bieker, Neustadt. Stadt - Apoth. in Kirtorf, J. Beppler in Lanß- 4 Tig;. Seibert nnd M.

,"7 , Fr.

V«., i. la. a. Pii. Beel. rill, in H-ochelbeim. Wilii iiahi «u Cr -B"<eck Landw. B* zngr- iind Abeatagen, in Loiiar, Wilh. Schlich, Ltoden-Apo- theka In Grossen-bladen. ,v-/>

V. Mk. 1.10 ab

Schon verzollt! Verlangen Sie Muster!

D,2/10 G. Henneberg, Zürich«

(174

Telephon 2 1-xompter Werfet: *

v.