Ausgabe 
2.11.1912 Viertes Blatt
 
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Mk. 94100 9399

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Mk.

5256 51-55

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Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht­gewicht

79-85

8592

4650

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44-47

Heilanstalten und im Beispiel einer ebenfalls nüchternen Familie uno Umgebung, die ihm einen S?a(t gibt, so bedarf der unter den Alwholi^-mus-iördernden Trinksitten schwer leidende Volkskörvcr nityt allein stets zunehmender Aufklärung über die Alkohol schaden, wndern auch tatkräftiger Hilfe durch das zur Nachahmung auf Torbernbc Beispiel grös rer Gruppen, die die Nüchternheit, die Enthaltiamteit von alloholiick-en Getränken aus ihre Fallen geschrieben Hah n und den leider gerade noch von den Gebildeten und der studierenden 3ugenb so hochgel-altenen Trink- litten den Kampf erklären. Das; die Aerzteschast in ihrer Ge­samtheit und die von Aerzten a leiteten Anstalten ein Vorbild sein müssten in nüchterner Lebensführung, baß in den Irren und >2iechenhäusern unter all.n Umständen berauschende Getränke als Genußmittel verbannt sein müssten, erfd int selbstverständlich, ist aber vielfach nur ein frommer Wunsch g blieben. Aber doch fehlt es nicht mehr an Streitern in di fern Kampfe, deren Zahl von Jahr zu Jahr zunimmt und in Deutschland die Zahl 100000 wohl überschritten haben dürfte. Zu di Zen .delfern gehören das katholische Kreiizbündnis, das evangelisch' blaue Kreuz, all die Alkoholgegnerbünde, die abstiiunten Vereinigungen der Arbeiter, Lehrer, Aerzte und Pfarrer, die Logen der Guttempler, in ihrer Sammlung die Gauverb ude verschi Dcncr Länder, und wenn die ältere Generation deren Grundsä'c auch nicht sich zn eigen machen will, so soll sie ihnen bad' freie Bahn lassen in ihrer Aufklärungs­arbeit und sie unterstützen int Interesse der Jugend, die im Wandervogel" sich schon frei hält von dem lähmenden Alkohol auf ihren flotten Wanderungen, die Trinkgelage durch sportliche Veranstaltungen ersetzen muß und in Jugendlogeu und abstinenten Schülerverbindungen den Boden gut vorbereiten kann für ein

VISITKA R TEN ,n Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte. ~ - - sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver*

eimgungen liefert zu mäßigen Preisen die B rühr sehe Univ -Druckend.

Eingesandt.

,J'ür Form und Inhalt aller unter bteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

= Reiskirchen. Daß bei der jetzigen Dunkelheit und bei einem solchen Straßenzustand, wie bei uns, die Laternen abends nicht brennen, ist unbegreiflich Tas Ton ist bei Dunkel- hett nur schwer zu passieren, denn es sind Straßenlöcher von einem Fnf; Tiefe und mehrere Fuß im Umfang vorhanden, ba-ni hat man einige Wagen Chaussiersteine umher gestreut. Noch chlechter ist die Straße aus dem Liegesberg. Es ist eine große Strecke sämtliches Deckmaterial weggeschwemmt worden, so daß man gezwungen ist, auf dem Packlager zu gehen. Vor einiger 3c-t hat eine Frau sich dort einen leichten Zhnöchclbruch ge­holt und mußte längere Zeit das Bett hüten.

' Tödlicher Schnuvftabak. Enn seltener Fall von

vchnupst.ibakoergi'tung, der allen Scbnupfern ein ivarnendes Bei- fpiel sein sollte, ereignete sich, ivie im Sioneiponbeuäblott Schweizer -lerste mitqeteilt >vird, kürzlich in einer eidgenössischen Sradt. Ton wurde ins .'trankenHans eine besinnungslose Fraii eingcliefert, dir schon vorher >ve icn Bleivergntimg ans unl'.kannter 'Ursache de- bandelt ivorden war. Auch diesmal zeigten sich die Symptome einer schweren Bleivergiftung Aiigenmiiskellähmung, Bleisaum unb be'tige^o. ^schmerzen. Tie Kranke ging kurz darauf an der Vera, lnng 3ii Grunde Man hatte and) diesmal die Ursache nicht ern t-teln tonnen, wenn sich nicht in der Tasche der Kranken ein «-met - chiinp labak geitmden hätte, das in eine 90vrozentige Blei- folie gepackt war. Tie Fran, die eine starke Sdnuipierm war, hatte dre Gewohnheit, direkt ans dem Paket in der Taiche zn schnupfen, -aber kamen vom Tabak vorher gelöste Bleipartikel der Folie m Die Priieu hinein. Ter Tabak enthielt davon 17« Prozent Tie ;jran,_ die monatlich 3G0 Gramm verschnupfte, hatte also täglich sich 1'5 Milligramm Blei einverleibt.

Vollsteifchige, ausgeiv., höchsten Schlachtw.

Pollfleischige, jüngere b a r e n. K n h

Pollsieiscksige auZgemästete Färsen

Schlaehtivertes . . .

Dreidemaitschafe

Masllaiumer und Mauhammel S d) iv e tu *.

Pollsieischige Schweine von 80100 b» Lebend- gewicht

Pollfleischige Schweine unter 80h-»Lebendgewicht

Pollsteischtge Sdjtveinc von 100120 k< Lebend­gewicht

Vollfleischige Schweine von 120150 k» Lebend­gewicht

«Ncrichtstzaal.

. eipzig, 1. Nov. Vor dem zweiten unb dritten Straf» lenat des Reichsgerichts begann der Spionageprozeß gegen Den mehrfach vorbestraften 32jährigen Journalisten und früheren Etienbahnalfistenten Alfred O t l aus Singen in Baden Ott angcHagt, cm Jahre 1912 sich vorsätzlich in den Besitz von iarten der deutschen Reichspost gesetzt zu haben in der Msicht, te einer fremden Macht auszuliefern. Zur Verhandlung sind bter Zeugen und .mcr Sachverständige erschienen; die Oeffcnt- war mtsgeschlossen. Der Angeklagte wurde wegen vollen­deten Verbrechens gegen § 3 des Spionagegesetzes zu vier fahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust benirteilt, außerdem die Zulässigkeit unter Polizeiaufsicht. Drei .Vionatc der Untersuchungshaft wurden angerechnet. Bei der Straf* 3unic)fung kam verschärfend in Betracht, daß Ott als intelligenter En ich bet der Handlungsweise die Gefährdung des Deutschen Reiches voraussehen konnte.

Bremen, 1. Nov. Boesmanns Bureau meldet: Tie Teil­nehmer an der Gordon Bennet-Fahrt Albert v. Hoffmann unb ous St. Louis, Besitzer bezw. Führer des Ballons Million Population Club", gaben auf unserem Bureau fol- nenbe Erklärung ab: Nachdem unser Ballon nach neunzehn ftunbigcr Fahrt bei Grambin in der Nähe von Ucdermünbe, hart am Waffer, am Montag, den 28. Oktober, gegen 12 Uhr aclandet war, erblickten wir eine Stunde später in einer Höhe opn etroa 3000 bis 3500 Metern einen Ballon, der in nord oftlidjcr Richtung trieb und bald in den Wolken verschwand Nach unserer Anficht kann es sich nur um den bis jetzt noch vermißten Bal^nDusteldorf 2" handeln, der amerikanisckie Be K2nnnn?.;<.an<r%rb Wir sind der Ueberzeugung, daß der yaHon die Richtung nach Norwegen eingeschlagen hat. Da er Irl l" ^?rmcr Höhe befand und eine Geschwindigkeit von niiu ^ns 60 Kilometern entwickelte, konnte nicht vor Anbruch der ^nnkellmt herabkommen. Es war ihm nach unserer Ueberzeuguu.i unmöglich, ^sich vor Tagesanbruch zu orientieren. Um diese Reil mußte er aber mindestens 1000 .Kilometer weiter geflogen sein unb, wenn er die von uns beobachtete Richtung weiter beibehielt narf) bem äußersten Norwegen bezw. Lappland oder gar darüber hinaus ins Eismeer verschlagen sein.

Geschäft mittelmäßig.

O ck> f en.

PoNsieischiae, onSgemästete, höchsten Schlacht- wertes im ?Uter von 4-7 Jahren ....

Tie noch nicht gezogen haben (nngejocht) . .

Cimae, steiscbige, nicht ansgemäslete und ältere ouSgemäslete............

Bull e n.

228, Literaturgeschict-Lo 28, Versbichttingen unb Dramen 50, Länder- unb Völkerkunde 51, Kulturgeschichte 19, Ge­schichte unb Biographien 112, Kunstgeschichte 17, Natur Wissenschaft unb Technologie 118, Heer und Seewesen 17, Haus- unb Landwirtschaft 16, Gesunbheitslehre 14, Reli­gion unb Philosophie 36, Staatswissenschaft 8, Sprach Wissenschaft 13, Fremdsprachliches 11 Bände. Nach ckus- wärts kämen 101 Bände.

** Unbestellbare Postsendungen. Bei der Ober-Postbirektion in Darmstabt haben im Jahre 1911 26 260 Postsendungen aus Orten Hessens (4576 Briefe, 20644 Postkarten unb 1040 Drucksachen vernichtet werben müssen, weil ihre Zustellung Weber an ben Empfänger, noch an ben Absenbcr nwgHct) war. Wie viele Unannehm lichkeiten mögen den Empfängern und den Absenberil aus biesem Anlaß erwachsen sein, unb wie viel ungerechte Vor­würfe über Unzuverlässigkeit sinb wohl gegen bie Post- verwaltunb und ihre Beamte erhoben worben. Immer wieber müssen wir baher ben Briefschreibern empfehlen, in ober auf ben Postsenbungen stets Name unb W v h - nung be s Absenbers, sei es hanbschriftlich ober burch Abdruck eines Stempels, anzugeben, damit ihnen, falls der Empfänger nicht ermittelt wird, die Sendungen zu­rückgegeben werben können.

Der Christ bau m-Großhandel hat feinen An- fanq genommen. Die Händler aus Frankfurt, Wiesbaden, £>aiiau, Darmstadt, Offenbach, Gießen und Mainz sind auf der Suche nach Christbäumchen. Im Odenwald, im Vogels­berg, Taunus und Westerwald werden bereits größere Posten verkauft. Für acht- bt§ neunjährige Bäume werden bezahlt 3035 Mk., für zehn- bis IHährige 3645 Mk. für das Hundert an Ort und Stelle.

stolze Freude klingt aus dem Briefe, der den Triumph meldet: Schau war von uns so eingesessen

89 000 Mann ergeben musste. Wohl noch me »st etwas Aehnlicl es ur der Geschidne dagewesen! Was wird turoba sagen Id) glaube beinahe, daß, wenn diese Nachricht ivS?1 ff tommt, sie anfangs nicht geglaubt wird, so kolossal

JX 11 "orps nmr dickK bei uns im Gefecht, bat fogai einmal aus uns geschossen, was nicht zu ver- wundern ist, da wir ui einem völligen sscltreibm die Franzosim U1Aviel huudcrlcn Von Gesdstitzen ^eJUte,lrns.tenfdr?.'1 cn, daß sie enorme Verluste hatten Schlachtfeld aussieht, i|t gar nidft zu beschreiben!"

Aus Stadt und Cand«

Gienen, 2. November 1912.

** Stadttheater. Die beiden morgigen Sonn- kagsvorstellungen finbru bei kleinen Preisen statt. Hermann Bahrs neuestes LustspielDas Pr inz i p", bas am nächsten Dienstag hier zum ersten Male gegeben wirb, hat bei ber Uraufführung, die vor 14 Tagen gleichzeitig an ben Hoftheatcrn Darmstabt, Wiesbaden, Köln unb Ham­burg stattfanb, überall einen starken Erfolg errungen. Un­sere Bühne ist bie erste, die nach biefen großen Theatern das witzige Werk aufführt unb ba mit ben hiesigen Kräf­ten eine sehr glückliche Besetzung möglich ist, darf ein sehr interessanter Äbenb versprochen werben.

** Stenographie. Der Bezirk Gießen im Hessisch- Nassauischen (MaiwRheingau) Berbanb Gabelsber­ge r s ch e r S t en o g rap h e n hält am kommenben-Sonn­tag nachmittag im Einhorn seine Herbstvertreter- Versammlung ab Verbunden ist hiermit eine vor­mittags 9 Uhr ftattfiiibenbe Prüfung für Geschäfts- stenographen und ein Preis wettschreiben, letz­teres in ben Abteilungen von 60 Silben auswärts. Nach ben bis jetzt vorliegenbeu Melbungen werben sich etwa 240 Wettschreibteilnehmer einfinben.

, " ?ofsctliche Lesehalle. Im Oktober wur­

den 2233 Bande ausgeliehen Davon kommen auf: Er- zahlenbe Literatur 1164, Zeitschriften 331, Jugendschristen

höchsten

Pollfleijchige ausgemästete Kühe' höchsten Lchlachuvertes bis zu 7 Jahren . .

Wenig gut entwickelte Färse,» ...... eitere ansgemäslete Kühe und wenig gut ent- ivideUe jüngere Kühe

Mässig genährte Kühe und Färsen . . . ' ' Siäl 6 e z.

Feinste Mastkälbee

QJiUtlere Lian- uno beste'Saugkälber ' '

Geruigere Masi- und gute Saugkälber . .

Geringere fcaugfalüec . .....

o ~ 1/Scibtragenbe.Haben Sie von dem schrecklichen xeio gehört, das ber .Frau Plappermaul zugestoßen ist?" "^le hat doch nicht etwa die Stimme verloren?"Nein, aber wr Mann hat das Gehör verloren."

* Zusammenziehende Wirkung.Brr. . . wie du nur io saure Weine trinken magst, Kamerad."Muß? Sonst halt mir das Monokle nicht."

It. P r iv a t meldet er am 18. August seiner.Frau:In großer ^djladn, bei der wir lehr viel verloren, in der Gegend von Metz, hat mich ./ott gnädiglich bejchützt. Einmal traf mich eine schwache Kugel, nahm mir Tott fei Tank nur den Arm. Eine Sttinde water wurde mir mein Pjerd unter dem Leib erschossen." Zwei -^agc spater gibt er dann eine ausführliche Schilderung des furcht­baren Ringens, das schließlich am Ende des blutigen Tages durch bat letzten Sturm entschieden wurde:Um 7,30, als sich die Untcrjhiuung der Sachsen bemerloar madjte, gab General v Pape das Signal zum ^turm unb die braven Truppen, mcldr schon so ^abircid)c^ JBcrlüfte erlitten, erhoben sich wie ein Manu und Harytcn sich nut einem kräftigen Hurra aus den Feind. An der ^onmauer Jam es zu einem erbitterten Kampf nicht nur mit h'lbtilfrii Tie Franzosen ver-1

teibigten |id) mit Energie unb es bedurfte noch vieler E)pser um fl6ertotnben. ^-Laten unübertrefflicher Bravour wurden voll- ^cl-meling von den Garde Füsilieren bot dem

LlJl ^|Llb' Fuck's, an, schlug sich aber kurz nach ?ni"1 Hüor m- ^ru,t linb sank mit ben Worten,ich bin boljrt 1 bom Zierde. Eine Shigef hatte sein Herz durch-

o Entdeckung Ameri kas gekostet^

3n den Archiven der alten spanischen Stadt Palos hat man ivie der Gaulois berichtet, eine Anzahl Tokumente gefunden bic ftd) auf die Ausrüstung und Fahrt von Christoph Columbus beheben unb zusammen so etwas wie das Ausgabebuch des großen Entdeckers darstellen. Columbus bat etwa 14 000 Mark aui- geroendet, um seme aus drei Schiffen bestehende Flotte au«u nnten. ®egen 1600 M°rk toftrte .ftn dic GnÄng gaj' c. Dffwere; jeher M-NN crfijclt 5 Mark täglich, eine Summe, mit 4Bie bay der er seinen Unterhalt beitreiten mußte. Es betrugen die Koste!

der Ueberfahrt aU^ in allem nicht viel mehr als 20 000 Mark.

"O Kurze Nachrichten aus Kunst unb mzjcc. no? ^ne Kosten, die die Armierung der Schüfe

I Äa st. Ter 34. B a d e ä r z t e k o n a r e ß h-r htrTmJr S-n ^ c- ^jwaffninig der Mannsil>att verursachten. Sie lassen sich, selbständige Sektion des 4. I n t e mal i°o n a Ie n K , n r J ?ur "wa 12 000 Mark berechnen. So kommt man schließlich zu für Physiothcrapi e^bildet, wi d unter dem dom Ergebnis,^ datz die Entdeckung Amerikas 3 2 000 Maik

Geh. Med. Rat Prof. Dr. Br eger von 26 bis Pcfcftct ,ft aewiß nickst viel: dieselbe Summe wenden

1913 in Berlin tagen. 3 l°,U b.S 30. Marz heute zwei amerikanisch,e Milliardärsfamilien auf, uni mit Dem ---------------------- __Luzusichich aus der neuen Welt in die alte zu gelangen

Gedeihen des Nucl t rnheitsgedankens zur Gesundung unseres Vol­kes. Durch eine Anzahl Tcüeln konnte der Vortragende ver­anschaulichen, daß die berauschenden Getränke als Nahrungsmittel so gut wie gar nicht in Betracht kommen und in dieser Beziehung von unvergorcuen Trauben- unb 'Obstsäften um das Vielfache übertroffen werden, daß die nutzlosen Ausgaben für sie die für die notwendigsten Lebmsmittel übersteigen, daß die Leistungen ber Kinder in der Sdule abnehmen mit der Zunahme des Alkohols als häuslicl-en Getränks, und umgekehrt die besten Leistungen von ben nüchternen .Sfinbcni erreicht werden: es ließ sich weiter zeigen, daß ber Alkoholgenuß außerordentlich zur Hausung der Krank Heiken, zu einer Verkürzung her Lebensdauer, ganz besonders der im Alkoholgewerbe Beschäftigten, beiträgt, die Widerstands­kraft bei Krankheiten vermindert, du Zahl der Körperverletzungen ".ach den Zahltagen etwa um das 6fache anfteigcii läßt, und das; die Nachkommenschaft der Trinker körperlich) und geistig entartet.

Einen weit besseren Ueberblick über das ganze Gebiet der Alkoholschädigungen bietet die vom 17.24. November hier frei zugängliche württembergische Wanderausstellung gegen den Alko­hol, zu beten Besuch der Vortragende einlnd. In dieser Zeit filmet die Tagung des hessischen Gauverbandes gegen den Alko­hol Ismus statt mit einem Volksunterhalkungsabend am 17. No­vember, während an den übrigen Abenden mehrere berufene Ver­treter der Nüchtern!,eitsbewegung Vorträge halten werden, die wette Kreise interessieren dürsten, unter anderen voraussichtlich auch der Verfasser des bahnbrechenden, allen Eltern lvärmstens Zu empfehlenden Buck-osHelmut Harringa".

Der betipiellofe Erfolg des Forman hat wie üb» lich Zu Nachahmung des Artikels gereizt. Man verlange ausdrücklich Forman!

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sohien-stoff.- ,i- j. Salomon $ Cie.

68*4-69*/,

68-681/,

70*/,-71

69-69*/.

le. Frankfurt a. M., 1. Nov. Heu- und Strohmarkt.

veute luaren u-ebtr cu noch Stroh angeiabren iittolge des gelingen scolechten ctters und des bciitigeu Alleiheiligentages, Der sieklemvelse im Bezirk ein ßeiertag ist.

* B esitz wechsel. Oberbriesträger Karl Beck verkaufte icm Hans #yranirurtcr Straße 41 an den Bäckermeister Heinrich Weimer tur 46500 Mk.

** ^erstädtische Seefisch markt hatte am Donners t«0o fincn Vorrat von 9 Zentnern Schellfischen und Kabeljau, 7 s mH11 grünen Heringen und 1 Zentner Schollen. Trotzdem bas UbicrtigungSpersonal um zwei Personen vermindert worden war, iuicrclte sich die Bedienung der Käufer und Käufe rinnen bener und glatter ab wie bei den ersten Märkten. Die F ischkoch ku r s e in der Alicekochsckmle sind bisher immer voll bcicßt. Tic ^.cilnehmcrinnen sind meistens Frauen und Mädchen au5 oeii breiteren Schichten ber Bevölkerung. Tie Kurse werden Den Winter hindurch ihren Fortgang nehmen, so lange Mel- bungen dazu vorliegen. Zu einem Kursus, der zwei Abende in her Woche umfaßt, können immer nur 18 Teilnehmerinnen zu- gelassen werden.

Kreis Alsfeld.

l ' 31- Okh Die Firma Osthcim-Marburg will dcm- nad)ft_ Probefahrten mittelst Postanlos auf der Strecke A l s f ei d L oshailscn über SctnoabearobHeidelbachHolz bürgSchrecksbachNöllshauienSa mshcuisen-Zclla veranstal­ten.

Kreis Friedberg.

® rie b el, l.Nov. Beim Zuckerrübenbau rutschte ber Knecht emes hiesigen Pächters ans und wurde vom Wag-en über- rabren. Tie Räder gingen ihm über den Kopf, so daß der Tod sofort cintrat.

Märkte.

liefen, 2. Nov. Marktbericht. Ank beufigent Wochen- nrnrrte lo' cte: Putter das 1 simd 1,10-1.20 iVfN HÜbnereier 1 Stück !0^0 l 2 Csi'ick Pkg., Enteneier 1 Stück 100 Psg., Qäniedec 1 ct. 20 PH, Käse das Stück t;H 1 fq Käsematte 2Stück 56 Psq. rauben vr 8 r. (>,R0-l,(iO Pis., Hübner pr. St. 1,001,60 Mk. rahnen vr. Stück 0,«01,80 P k.. Guten vr. St. 2,003,00 Pik' Waide das Psd 75K5 Pfa^ Crhfeuflcifd) vr. Pkd. 92100 Pia. Rmdfkeisch vr. Psimd 9094 4 s.;., Ku äste sich 80 W. Schiveine- fieiftb vr. Psimd 9"lio 'lia., Kalbfleisch vr. Psd. 9296 Psg. Hammelfkeisch vr. 'I fd 7090 1-fq., Kartoffeln vr. 1>H) Kq. 4.50 ms o.OO Pik., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pscw Zwiebeln ver Ztr. 4,005,00 Pik., P.ilch das S'iter 22 'Ufg Nüsse 100 Stack 5060 Psg., ver Ztr. 000 Mk, Birnen das Psimd 10 bis loi'Jg., Aepsel der Zentner 9 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Nhr.

a, Z',C/ Wiesbaden. V ie hh o.-M ark ,be ri cht vom 1. Nov. Austrieb: Rinder 62 Mchsen 22, Bullen 0, Kühe 40), Kälber 62 Sdjaie i , Schweine 163. '

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