** De'c Oberhessische Automobil-Elub, Lektion des Frankfurter Automobil-Clubs, Gießen, schreibt uns über die Deutsche Motorboot-Expedition durch Afrika. Der Forschungsreisende und Führer Her Deutschen Motorboot-Crvedition durch Afrika, Oberleut nanl Paul Graetz, ist am 11. Februar vom rtongo in »Berlin eingetroffen, um in Europa einen Ersatzmann für seinen vom Büffel getöteten Begleiter, den französischen Operateur Octavc Fiöre, zu suchen. Tie furchtbare Katastrophe, dessen Opfer der Franzose wurde und der Oberleutnant Graetz nur mit Not s— schwer verwundet — entging, steht mit ihren furchtbaren Einzel Hecken, über welche wir demnächst noch weiteres vernehmen wer •Sen, in aller Erinnerung Cberlcunant Graetz ivird am 20. März in Gießen über seine bisherigen Erlebnisse auf seiner Motor bootfahrt vom Indischen Ozean zum Kongo persönlich berichten Wie wir hören, durchquerte Graetz trotz der Warnungen seitens der Europäer und Neger vom Banguelosee aus das bisher als Undurchdringlich geltende Papyrossumpfgebiet des Luapnla, in -dem abgeschlossen oon der Welt ein auf tiefster Kulturstufe vege ckierenbes Fischsrnomadenvolk ein tierisches Dasein fuhrt Ohne Älciber, ohne Hütten ernähren sich diese ,,Watua" von roher Fischnahrung und haben es verstanderi, äußerst gervandr mtt ! Pfeil und Speer fortgesetzt einen unauslöschlichen Haß gegen beti «weißen Mann betätigend, in unbezähmbarem Freiheitsdrang den englischen und belgischen Gouvernements Trotz bietend, sich allen bisherigen Forschungsversuchen zu entziehen und einen Nimbus furchtbarster Grausamkeit und Unbesieglichkeit zu geben. Graetz ist es in sechs Tagen gelungen, das Papvrosdickicht zu durchdringen und dieses dadurch einzig auf der Welt dastehende Volk, das an keinen Gott und keinen Teufel glaubt, überhaupt keine Vorstellung eines höheren Wesens hat, zu erforschen. Die Sammlung von unschätzbarem wissenschaftlichen Werte steht momentan im Kgl. Museum für Völkerkunde in Berlin zur Besichtigung aus. Graetz kehrt im April ds. I. zu seinem im Lnapula <Belg.- Kongo) „überwinternden" Motorboot zurück, um die Durchquerung durchzuführkn unb uufere neue deutsche Kongo-Kolonie im Sangatfluß zwecks wissensckxntlicher Erforschung bis Kamerun zu durchqueren. Sein Vortrag, der im bunten Spiel farbige Lichtbilder von nie gesehener Farbenpracht und Klarheit sowie fesselnde kinematograpl)ische Allfnahmen wilder Tiere und allerhand Erlebnisse aus dein Innern Afrikas uns vor Augen führen wird, versprich einen höchst gennßreichn Einblick in die Zu- ! stünde, Sitten und Leben der Schwarzen und die scher un überwindliche» Hindernisse und Schvierigkeiten dieser interessanten Expedition.
Kreis Büdingen.
X B ü dingen, 25. Febr. lieber den Stand des HahnbauProjektes Hanau-Büdingen ist zu be- richteit, daß der umgeanderte Finanzierungsplan von der Unternehmerfirma, der Aktiengefellschast für Bahnbau und -Betrieb in Frankfurt a. M., dein preußischen Ministerium übermittelt worden ist. Der preußische Staat soll sich <m der Aufbringung der Kvsten für den Bahnbau, soweit er preußisches Gebiet berührt, durch Gewährung von Barmitteln aus dem Kleinbahnfonds in Höhe von einem Drittel der Gesamtbaukosten gegen mäßigen Zinsfuß beteiligen.
H. Büdingen, 23. Febr. (Gemeinderatssitzung.) Anwesend: Bürgermeister Fendt: Gemeinderäte: Schulz, Tresor, Rullmann, Klein, Dieiner, Hinkel, Wittekind und Methsessel: als Vertreter des Fürsten Kamm erdirektor Dr.Weimer. Der Schützen- vcrcin Büdingen bcdars zur Errichtung eines'175 Meter langen Scheßstandes auf seinem Schießplatz am Hammer 15 Meter städt. Gelände Das Gesuck) wird genehmigt. Der Landwirt Wilhelm .Wittekind will auf seinem Grundstück im Bachmichl ein kleines Wohnbaus errichen. Da der Bau außerhalb der genehmigten Baufluchtlinien zu fteben kommt, bedarf er der Genehmigung des Gemeinderats Die Stadtvertretung entschießt sich nur schwer, hier die Erlaubnis zu erteilen, nur weil der Gesucküteller fckwn eine Scheuer dort errichtet bar, wird die Genehmigung unter der Bedingung erteilt, daß daS Häuschen von außen ein besseres Ansehen erhält und daß von dem.O^esuchsteller niemals Ansprüche wegen Wegherstellung, Einführung oon Gas-, Wasser- oder Kanal- Kit ring an die Stadt gestellt werden können. Das Anwesou des Friedrich Breidenbach am Wildenstein ist durch Kans in den Besitz des Johannes Pitz aus Schönberg im Taunus übergegangen. Er beabsichtigt, die in dem Anwesen seither betriebene Gastwirtschaft werter zu führen. Die Bedürfnisfrage wird bejaht. Die Anlage eines Fußsteigs in der 2 ch l a ch t h a u S st r a ß e wird genehmigt Der Sachverständige empfiehlt die Ausführung mit dem in der Bahnhofstraße überflüssig gewordenen Fußsteig- material Tas notwendig werdende Gelände wird von Karl Schneider und August Weber Wwc. für den Preis von 3 'JIM. für den Quadratmeter angekauft Das Gaswerk Büdingen wurde oon dem hier wohnhaften Unternehmer Maurermeister Faßbinder im Auftrag der Firma Pintsch erbaut. Die Firma verlangt zur Abrechnung eine Erklärung der Stadt, daß die Gebäude richtig ausgesührt und zu Beaustandiuigen keinen Anlaß geben. : Da das Gaswerk von der Stadt übernommen, wird eine Bescheinigung in diesem Sinne erteilt Die Herstellung des Kirchplatzes, der einem früheren Beschlaf- gemäß nur eine Bekiesung erhalten sollte, wird aus Abraten des Sachverständigen nunmehr durch eine Kleinpslasternngsanlage erfolgen. Die Herstellungskosten für Kirchgasse und Kirchplatz betragen 7000 Mark Der Besitze eines dortigen Anwesens, dessen baufällige Gattenmauer sckwn längst einer eingelrenden Reparatur bedunt hätte, soll auf- yesordert werden, diesen öffentliches Aergcrnis enegenben Zu 1tanb zu beseitigen. Auch wird angeregt, wb man den Gang hinter der Kirche nicht ganz für den Verkehr abstellen solle, doch wird hiervon als nicht ausführbar abgesehen. Der Fußsteig über die Wühltorbrücke wird ans künstlichem Sandra udste in mit Sand steinplattenbelag ausgeführt, um die Harmonie der dott alle in Sandstein ansgeführten alten Bauwerke nicht zu stören Der neu hergestellte Eichhornslochweg erhält noch eine Basalbeindeckung aus dem städtisct^n Bruch in der Steinröde. Das Eick>amt in Darmstadt macht die Belassung der Eickaustalt in Büdingen von der Bereitstellung eines größeren Raumes abhängig. Die Angelegenheit wird einem Ausschuß, bestehend aus dem Bürgermeister- Fendt, Gemeinderat Keil, den Fabrikanten Thüttng, Hanner und Eichmeister Wagner überwiesen Verschiedene Handabgaben von Holz werden genehmigt. In diesem Sommer wird der Ver- bandstag der beiitfdKn Gebirgs - unb Wandervereinq in Büdingen abgehalten Der (Memeinbcrat bescküießt einstimmig, daß der im Rathaussaal abjubirltcnbe Kommers auf Kosten der Stadt veranstaltet wird.
— Eck orts hausen, 24. Febr. Am 29., 30. Juni und 1. Juli begebt der Kricgeroerein baS Fest der Fahnenweihe. Da sich eine stattliche Zahl oon Vereinen an dem Feste beteiligt, dürfte dasselbe ein ziemlich umfangreiches werden.
— Stockheim, 24. Febr. Heute wurde der von hier gebürtige und im Ruhestand lebende Lehrer Hch. Maser zur letzten Ruhe getragen. Der Verstorbene war in Dudenrod, Blofeld, Bönstadt und bis zu seiner Pensionierung längere Jahre in Bergheim bei Ortenberg tätig.
Kreis Alsfeld.
-t-. Alsfeld, 26. Febr Zu den oberhessischen Städten, die sich um eine Garnison bemühen, wird voraussichtlich auch Alsfeld gehören Der hiesiae Ge meinderat hat sich in ferner letzten nichtöffentlichen Sitzung mit dieser wichtigen Frage besaßt. Wenn auch über die Entschließungen in der Oesfentlichteit nichts bekannt gewor den ist, so rann man dock, mit einiger Sicherheit daraus rechnen, das; sich die Stadt in dieser Frage nicht ab lei; neud verhalten wird Wenig bekannt ist die Tatsache, daß Alsfeld bereits schon einmal Gariiisollsstadt gewesen rist, wenn auch nur für kurze Zeu. Bon 1803—1805 lag
hier das Füsilier-Bataillon der Brigade Landgraf. Als dieses am 6. Juni 1805 nach Darmstadt verlegt wurde, war die Stadt in gewissem Sinne immer noch Garnison. Bon 1806 bis etwa 1815 lag hier eine In- validenkompagnie. Bekanntlich wurden früher die sog. „Gnadensöldner" zu besonderen Kompagnien vereinigt. Alsfeld, das sich damals feine Garnison entgehen ließ, hat, wie die Geschichte ausweist, auch noch andere wick>° tige Gelegenheiten verpaßt. Als un Jahre 1650 die Gießener Hochschule, die damals in Marburg war, wieder verlegd werden sollte, kam Alsseld ernstlich in Frage. Zwar hieß es, daß hier östers die Pest zu Hause sei, doch mar bie» anderwärts genau so: in Wirklichkeit scheiterte^ das Pro- jett an der lauen Haltung der damaligen Stadtväter. Musensöhne und Marsjünger waren den bteberen Bürgern in früheren Jahren keine besonders angenehmen Mitbürger. Wie anders denkt man darüber in unserer heutigen Zeit! Die Erlangung einer Garnison wäre für unsere aufblühende Stadt von der größten Wichtigkeit. Mancher Fehler vergangener Jahrhunderte würde dadurch wieder gut gemacht.
Hessen-Nassau.
X Fulda, 25. Febr. lieber den am 15. d. M. bei Kämmerzell vorgetommcnen Mord und Mordversuch durch Zigeuner erläßt der Untersuchungsrichter einen Steckbrief, in dem es heißt: Am 15. Februar ist in Kämmerzell der Gendarm Dan Bürck und der Bauer Wehner von drei jungen Zigeunern durch mindestens zwanzig Schüsse beschossen und Wehner ernstlich verletzt worden. Im Anschluß hieran ist der Kvnigl. Förster Romanns aus Riesig im Walde von Zigeunern erschossen worden. Die drei Zigeuner sind dem Aussehen nach genau bekannt, sie heißen wahrscheinlich Wilhelm Ebender, 24 Jahre alt, Ernst Ebender, 23 Jahre alt, Gatscho Reinhardt, etwa 20 Jahre alt. Nach einem Zusammenstoß mit dem Gendarmen van Bürck, der zu seiner Unterstützung Dorsbewohncr aus Kämmerzell herbeigezogen hatte, waren die Zigeuner in den Wald ge- slüchtet, wo ihnen der auf einem Dienstgange befindliche Förster Romanns begegnete. Der Zigeuner Wilh. Ebender schoß fofort den nichtsahnenden Förster nieder. Der Schuß war von tödlicher Wirrung, beim er hatte das Herz verletzt. Als «der Förster bereits tot am Boden lag, setzte ihm Ebender noch einmal das Gewehr auf den Rücken und gab einen Schuß ab. Die Kugel durchschlug den Körper und ging tu die Erde. Die Verfolgung der Zigeuner wird noch eifrig fortgesetzt. Hierbei kann erinnert werden, daß ein Bruder der beiden steckbrieflich verfolgten Ebender vor etwa vier Jahren in der Nähe von Fulda einen Gendarmen erschaffen hat, zum Tode verurteilt und in Hanau hingerichtet worden ist. Tiefer Zigeuner hatte zuvor, in noch jugendlichem Alter stehend, auf dem Pferdemarkte in Fritzlar seinen eigenen Vater durch einen Mess erstich tödlich verletzt.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 23. Februar. Urkundenfälschung.
Dem Wirt und Weißbinder Pk. in Schwarzenborn ist zur Last gelegt, im Juni o. I. eine Eingabe an das Kreisamt gerichtet unb mit einem falschen Namen unterschrieben zu haben. Ter Angeklagte leugnete. Tas Gericht sprach ihn frei, da ein zweifelsfreier Beweis nicht geführt fei, verkannte aber nicht, daß eine Reihe erheblicher Berdachtsgründe für die Täterschaft des Angeklagten sprechen.
Keine Urkundenfälschung, sondern Fälschung von SegitimaUonspapieren zum Zwecke besseren Fortkommens nahm bas Gericht in dem Falle des Schlosserkehrlings K. G. in D. und des Dienstknechts G. D. von S. an. G., der seine Stelle bei seinem Meister in St. verlassen wollte, wollte sich zuvor eut Dienstzeugnis verschaffen. Auf seinen Vorschlag fertigte ihm der mitangeklagte Dienstknecht D. ein solches Zeugnis an und unterschrieb es mit dem Namen des Lehrherrn. Auch unterschrieb er mit diesem 9lomen eme Abmelbebescheinignng, als G. ihni sagte, ffp müsse bie Unterschritt seines Meisters tragen. Tas Gericht verurteilte beide Angeklagteii in Geldftrasen von ;e Mk. 20.-.
Bedrohung.
Ter Privatmann G. m Jrailksurt a. M. war vom Großh. Schösfengericht Vilbel bestraft worden, weil er mit einem Revolver in der Hand und mit erhobenem Stock einer bei ihm aus Miete wohnenden Frau entgegengelreten war unb geäußert hatte, er schlage sie tot. Die von ihm eingelegte Berusung wurde ver- ivorsen.
D i e b st a h l.
Der Schüler H. 6). unb der Arbeiter H. K. Sch., beide in Bad- Nauheim, haben im September 1911 sechs wertvolle Tauben gestohlen. Ihn in den Garten des Nachbars, dem die Tauben gehörten, unb hier an die Oefsmnig des Taubenschlages zu gelangen, benutzten sie leere Kisten, die sie aufeinander türmten. Ta Tieb- stahl durch Einsteigen gegeben ivar, betrug die gelingst mögliche Straie gegen den über 18 Jahre alten und somit voll stral- mündigen Arbeiter Sch. drei Monate Gelängnis, dagegen die gegen den noch nicht 18 Jahre alten Schüler G. einen Tag Gefängnis. Die Kammer erkannte aus diese Strafen unb hob hervor, baß sie beabsichtige, im Gnadenwege eine Herabsetzung bet Strase des Sch. zu erivirken.
<0crid?ufaaL
m Offenbach, 21. Febr. Grobe Milchpa ntschereien hat sich die 64jährige Milchhänblerin Antoinette Meid aus Bieber bei Offenbach dadurch zu Schulden kommen taffen, daß sie ihre Milch mit erheblichen Quantitäten Waffer verdünnte unb diesen Mischmasch als Vollmilch verkaufte. Wie bnrtf) die chemische Analyse des Dr. Uhl sestgestellt wurde, enthielt die Milch Wasserzusätze von 14—20 Prozent und dementsprechend war auch der Fettgehalt rocit unter der Mmdestnorm von 3 Prozent. Tie Meid hatte sich wegen Nahrungsmittelfälschung im Sinne des § 10 des Nahrungsmfttel- gesetzes zu verantworten. Amtsanwalt Tr. Aull hielt eine vorsätzliche Fälschung für gegeben unb beantragte im Hinblick auf bie Porslrafen neben der Publikation eme Geldstrafe von 250 Mk. ober 50 Tage Gefängnis. Da die Vorslraien schoii über 20 Jahre zurück- liegen, ettannle das Gericht aus 100 Mk. Geldstrafe und sah auch oon der beanlragteii Publikation ab.
Caiiöwirtfcbaft
= Rainrod, 23. Fcbr. Gestern hielt Herr Tr Lip- schütz von der Auskunftsstelle der Hauptgenosfenschaft zu Friedberg in der Wirtschaft des Heinrich Alt einen Bottrag über das Thema: „Kann man durch alleinige Anwendung von Stallmist Höchst» ernten erzielen". Der Redner wies nach, daß die Ausfuhr von Nährstoffen aus dem Boden die Einfuhr von solchen in diesen nicht unwesentlich übersteigt und daß bie Verwitterung der ruhenden Bvdennährstofse auch bei genügender Zufuhr von Stallmist nicht genüge, um die Pflanzen mit Nährstoffen in einem Maße zu versorgen, daß sie Höchsternten liefern könnten. Als Ersatz des Stallmistes nannte der Referent den Guano, welcher große Bequemlichkeiten hinsichtlich feiner Anwendung böte und der als Ersatz und Ergänzung des Stallmistes auszufassen sei Er hob ferner hervor, dai; die Qualität der Früärte bei Anwendung von Guano eine ausnehmend gute sei, wies auch aus die Neben- ivirfung der organifdjen Bestandteile des Guanos bin und auch aut bie befonbett’ günstige Stickstofform des Guanos, welcher in ähnlicher Verbindung wie der Stickstoff in der Jauche enthalten sei Natürlich brächte nur echter Guano die genannten Wir lungcu hervor unb man müßte mir einen solchen Guano anwenden, von dem man weiß, daß er echt ist. Die Statistik könnte die Echtheit hcs Guanos durch Vergleich der Jmpottzahlen mit Ocn
Berkauss^ablen feststetteu. Echter Guano sei z. B. die Füllhorn- marke Lichtbilder über Gewinnung des Guanos und seine Au. wendung zu den einzelnen Fruckftatten vervollständigten die Aus. führungen des Referenten Nach Schluß des Vortrags mürbe in bei Dittsstube bie Einleitung von Düngungsversuchen besprochen
Eingesandt.
L i ch. Tie Stadt Lich besitzt schoii seit langer Zeit die tzm. richtung der Oeffentlichkeit der 'Genieuibcratsügungen, nur befiehl keinerlei Aussicht, zu erfahren, mann diese Sitzungen stcmsinbeu Wäre es Großh. Bürgernieisterei nicht inÖglicf),jiiit ^'enehmigun,' des GemeinderatS eine Veröffentlichung der Tagesordnung mir Angabe, wann bie Sitzung stattsinbet, berbeizuführeu? Es Ist ]a die schone Einrichtung ber öffentlichen Aushängekaslen für diesen Zweck wie geschaffen.
Was hilft bie Oeffentlichkeit einer Sitzung, wenn niemanb erfahren kann, wann eine solche stattsinbet. X.
Nachweisung über den Stand der Maul- und Klaue»-
seuche in Heffcn vorn 17. bis 23. Februar 1912.
62.00—
Lebend- Schlacht gewicht
65^)0-67.00 ß3/)0—66.» 65. IM -67.00
Handel.
•• D i e Allgemeine T e u t s ch e Kleinbahngesett- schäft, ber auch bie Biebertalbahn gehört, wirb nach Vorschlägen des ÄlussichtSrats bei einem Gewinn oon Mk. 956000 7 Proz. Dividende (wie i. V ) verteilen.
*' Die L o l a t - E i s e >i b e t o n - A. G. schlägt für bat schlesische Geschäft eine Kapitalserhöhung von Mk. 5U0 000 vor.
Märkte.
ie. Frankfurt a.M. Viehhof-Marktbericht vom 26. Febr. Auftrieb: 1249 Rinder, darunter 349 Ochsen, 31 Bnlle, 866 Kühe unb Färsen, 260 Kälber, 265 Schafe, 2 >37 Schweine.
Tendenz: Rinder langsam, geräumt, Kälber lebhaft, geräumt,
Schafe ruhig, geräumt, Schweine sehr lebhaft, geräumt.
Preis für 1001Mb.
Ochsen.
Dollsieischige, anSgemästete, höchsteii Schlacht- wettes, 4—7 Jahre alt bie noch nicht gezogen haben (ungejochte) Jnuge fleischige, nicht ausgemästete unb ältere ausgemäftete Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Pollfleischige, jüngere Fä rsen, K ü h e.
Bollfleischige auSgenu Färsen höchst. Schlachtw. Pollfleischige ausgemäsleteKühe höchstenSchlacht- wettes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe 'Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Sät ber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... (Sedngere Mast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber Schale.
Stallmaslschase:
Mastlämmer und jüngere Aiaslhammel . . .
Schweine.
Lollfleischige Schiveiue von 80—100 tr? Lebendgewicht 51.00—53.00
Pollftelsctnge Schweine unter 80 k? Lebendgewicht. ....... 50.00—52.00
Bollfleischige Schweine oon 100—120kg Lebendgewicht 51.50—53.00
Bollfteiichlge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 49.60—52.50
Kreis:
Am J7. Februar waren verseucht:
Boin 17. bis 23. Febr. sind neu verseucht :
Vom 17. bis 23. oebr. ist bie Leuche erloschen m-
T arm stabt .
—
—
_
Beusheim .
Biblis
—
—.
Sieburg .
Urberach, Gr.-Zimmern, Babenhausen, Nieder- Klingen
—
1
Erbach . . -
—
—
—
Groß-Gerau
Kelsterbach
Äroß-Geiau Morse Ideu
—
Heppeuheim
—
—
—
Offenbach. .
Bürgel, Neu-Isenburg, Steinbach
—
Bürgel, Rr» Isenburg
Gießen
Leihgestern, Lich, Mtischenheim, Großen- Linben, Harbach, Grüningen
Lich
Alsseld . . .
—
—
Bübingen. .
Ranstadt. Leibhecken, Linbheim, Wenings, Mittel-Gründau,Dübels- Heim, Rahrbach
Jriebberg .
Wicksladt, Rockenberg, Butzbach, Rieder-Eschbach, Blassenheim, Ober- Rosbach
Assenheim
Rockenberg
Wicksladt
Lauterbach.
—
—
—
Schotten
——
—
—
'Mainz
—
—
—•
Alzey. . .
Albig, Wonsheim, Rack, Heimersheim, Erbes- BüdeShein», Stein- Bockenheiiu, Bornheim, Cchashaiisen, Wahlheim. Zotzenheim, Gumbsheim, Bechenheim
FramerSheiin Offeuheiin, Weinheim, Bermerslieim LonSherui
Bingen . . .
Engelstadt, Schivaben- hcirn, Jugenheim
—
—
Oppenheim
Bechtolsyeini, Dienheim, Eimsheim, Tolgesheinl
Guntersblum
Worms. . .
Bechtheim
—
—
Mk.
Mk.
50-64
90—93
46—49
83-»
42—46
77-83
45—48
76-80
38-40
68-66
44—48
79-86
39-45
72-81
39-41
75-79
34-40
63 -74
2 7—33
54-66
20—25
46-57
66-60
95-102
50—54
85-92
46-48
78-81
40-42
86-88
Spielplan der vereinigten frankfurter Staöttbeaier.
Gpcrnha»». ,
Montag, den 26. Februar, adeubs 7', Uhr: .Mauha.^ TienStag, den 27. Februar: .Tic Entführung au4 dem Lcraib Anfang abends 7 Uhr.
Zchquspielhaur.
Montag, den. 26. Februar: /.Nach mir! . . .* Titusta- den 27. Februar: „Iphigeiiie aus Taiiris/ 'Jlntang jcöeimal abenb* 7 Uhr.
Kein <■ i ch t i k e r ver*Hnme eine häusliche Trinkkur mit der Aeemannuhttneer I,i(hionth<Tmnlqo<'llr
Broschüre frei durch Bruunenverwalluntf Gichtbad Assmannshausen am Rhein. Rr Waxixr *ecA n tiaeh Lrfeknmp«* <U» *«</# aH«T 1 •
dabei »o eifld«, da-« ich re an * rert-rdee. Dr nrd
Depot fDr Gienen Jean Wehei. T Icpheu


