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Zweites Blatt
162. Jahrgang
Gießener Anzeiger
»dthetni lSqllch mit Ausnahme des Sonntag».
General-Anzeiger für Oderheffen
tte ^«tetjener HamUlendlätter' werden dem .Anzeiger* viermal wöchenttick bergelegt, da» „Kreiiblatt für den Krtii Gießen" zweimal wöchenllich. Die ..randwirtfchajtlichen Seit- frage»*' erscheinen monatlich zweimal.
llionrag, 26. Scbruar 1912
StotQiion#t,nii und Verlag der Br üblichen UnwersuärS» Buch- und Etembnickeret.
$L Lange, Gießen.
flebafhon, Expedition und Druderen Schul» strahe 7. Erpedttion und Verlag: Redalnon:^«-112. TeU-Sldr.. .'uueig«vü)te&en.
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O Ä ürde und Innigkeit, n ?Mle und Reick,tum in
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bic bic innen* ircn und ihren b'unrt zu ver - bei» aii ipuren, fit fei.
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Kommerzienrat Hagenbeck, der Besitzer des Tierpark- in Stellingen, ist nach einer Meldung aus Hai : - von der Leopoldinilch-karolimsch.deutschen Akademie der Naturror <er zum Mitglied ernannt worden. — In München m der Landschatts- maler Stell im Alter von 70 Jahren gestorben. — Ter verstorbene Kreisgerichtsrat Freiherr v Breit' chwerdt hat der Universität Tübingen eine Stiftung von -,,0 0M Mr. hinterlassen zur Vergebung an würltembergische Zuriiten evange- lischcr Konfession. — In Paris ist der bekannte Maler Jules Lefebvre, Mitglied des Instituts, im Alter von ,8 Zähren gestorben.
Matin" spr
keinem Falle erforderlich.
Potsdam, 25. Febr. Deute bormulag wurde vom zkow- mando folgende Nachricht ausgegeben: Tas Befinden sämtlicher erkrankien Leute hat sich bcbcutcnb gebessert. Wahrend der heutigen Nacht find sieben leichte Erkrankungen zugegangen. Lebensgefahr besteht bei keinem der E r l r a n k t e n.
rlusland.
Der russische Ackerbauminister legte der Duma einen Gesetzentwurf vor, der 120 000 Rubel zum Studium der l a n d w i r t s ck, a s t l i ch e n M a s ch i n e n i n d u st r i e in Eanada. England, Deutschland, Oesterreich uni) Schweden und zur Förderung des Maschinenbaues in Jiustland gewährt, da es ungewiß ist, ob der Vertrag mit den Vereinigten Staaten von 1832 erneuert wird. Aus demselben Grunde fordert der Minister ferner 230 000 Rubel zur Förderung des Baumwollbaues in Turkepan und im Kaukasus. ..
König Alfons von Spanien ist am sonntag tn Bordeaux eingetrosfen, wo er einen Spezialarzt für N asen- und Ohrenleiden konsultierte, der ihn schon feit Jahren behandelt.
anlassung ... ___
suchen ist. Tie sofort eingeleiteten bakteriologischen Unter suchungen bewegen sich in dieser Richtung hin. Das Be finden der in der Kaserne untergebrachten und ärztlich ausreichend versorgten Mannschaften ist trotz der teilweise hohen Fieberbewegung durchweg gut Da im Lause des heutigen Tages nur vereinzelt Fälle zugegangen sind, ist anzunehmen, daß die Ausbreitung der Krankheit zum Stillstand gekommen ist. Aufnahme in das Lazarett war bei
Giehener Aonzertverein.
8. Konzert: Szenen ans Richard Wagners Parfifal.
Gießen, 25. Februar.
berechtigten Forderungen in anderen Liind.r» ja,assen. Er halte die Zeit, bei den Ftt'ticiiau erst bann für gekommen, wenn der Krieg adgl
zu potsöam.
Potsdam, 24 Febr. Das Kommando der Unter- o f s i z i e rs ch u l e teilt mit: Bei der Unteroffizierschule sind im Lause des gestrigen Nachmittags und Nachts etwa 180 Mann unter Erscheinungen siebe r h asten Magen- und Darmtatarrhs plötzlich er krankt. Die Ursache für die Erkrankungen ließ sich bis jetzt nicht feststellen. Es wird angenommen, das; die Bei in der Mi11agskost vom 22. Februar zu
Zur Strafrechtsreform.
Die Geschäftsstelle des Deutschen Richter rundes schreibt uns:
Bekanntlich war dem vorigen Reichstag die sog. kleine IrtrafgesetznoveNe vorgelegt, die als Vorläufer der erst I nid) Jahren zu erwartenden allgemeinen Neuordnung des ILtrafrcchts die dringendsten Reformen berücksichtigte und hauptsächlich die Strafbestimmungen über Tierquälerei, ktinderschutz, Beleidigung, Diebstahl und Hausfriedensbruch libänbertc. Trotz zweimaliger Lesung kam infolge der in Ibie Beratungen hineingetragenen politischen Gesichtspunkte Itine Einigung der Parteien nicht zustande, o bau d'e No- ■ belle im Herbst vorigen Jahres md)t mehr zur ierab- ioicbniig kam.
Schlachtschiffen in diesem Jabrc unb werbe den lts ben Gesetze ntwuri unterzeichnen Er versicherte nriter, i ü r eine t ü ch l i g e st a r k e Flöt: eint r e t fanii'd c Nation instand setze, ihre SleNun i ui n>
zertes bedeutet, iumal bei den Verhältnissen einer kleineren Stabt, bei der Notwendigkeit der Hinzuziehung einer ganzen Reihe auswärtiger Künstler und der Verstärkung des Chors durch weniger geschulte Kräfte, nicht zu feraenen bu großen Lolalschwierigkeiten' Gall es bock), zirka 150 Mitwirkende m tcilrocifc drangvoll fürchterlicher Enge auf dem Podium^unseres Stadttheaters uMerzubringen „es brechen fast der Sühne stützen"' und zwar so, daß sie wenigstens notduruig den Dirigenten sehen konnten Umso größer das Verdienst, daß all biete schwierig feiten nicht abgeschreckt haben unb daß sie audHm ganzen über raschcnd glücklich überwunden worden sind Ineinander greifen der zu biefem Abend zufammengeschweinten verschieden artigen Kräfte kann ja unmöglich ein so vollkommenes fein, fine eä bei dem Bcmreutber, speziell hierfür intensiv eingeschulten Personal der Fall ist — aber wie wenigen ist es vergönnt das Werk an der Quelle zu hören funb — nickst zu vergeifm: auch die dazu gehörigen Bühnenbilder zu sehen, welche die Wirkung so wesentlich unterstützen Genug: was hier erreicht wurde, ilt der höchsten Anerkennung würdig. Mit fcmgabc wlgtcn yhor wie Solisten und Orchester der umsichtigen unb verständnisvollen veuung -rraurmann-?. Das durD Mitglieder unierer Militärkapelle i>erstärtte Orchester des Frankfurter,Palmengartens brachte seine schwierige Aufgabe im ganzen zu Schonern (*6clingen. einiges, wie ;. B. das M en dm a hl-Motiv ganz zu Anfang hatten wir noch reiner unb ausdrucksvoller gewünscht.
3u (oben ist die durchweg maßvolle Tongebung der Blechbläser. Wie weihevoll Hangen z. B. die Piano-Stellen der Posaunen, tvenn sich ihre mild erhabenen Akkorde zu den perlenden Gangen der fcarfe gesellten Selbst die GlockenHänge, die noch bei der Hauptprobe besondere Schwierigkeiten gemacht hatten, gelangen ziemlich befriedigend: he bleiben freilich überall em etwas wunder 'l'unft ganz den Absichten Wagners und unserem eigenen ^deal entsprechen, haben wir sie wenigstens noch nirgends gehört: das geratenste ist, wenn man sie möglichst diskret, mehr mir_anbcutung5= weise gibt unb die Ergänzung der Phantasie überlast — bic ja ohnehin bei dieser Verpflanzung des farbenprächtigen Bühnen,viels in bic nüchternere Konzertsphäre eine so wesentliche Mitarbeit zu leisten bat. — Der stattlich verstärkte Chor hielt fick sehr macker unb kämpfte nach Möglichkeit gegen bic Ungunst der akustischen Verhältnisse. Manches, besonders bei den schwierigen Einsätzen war allerdings bei der Hauptprobe noch besser. Kleine
Aus Ocffeti.
fil Streit zwischen der sorlschrittttcheu unb sozialdemokratischen Landlagssraklion.
Darmstadt, 25. Febr. Ein interessanter i] Streit ist zwischen den beiden Lanbtagsjraktioncn der kozialdemokraten und der fortschrittlichen Bolkspartei aus (a.ckrochcn. Als letzter der parlamentarischen Ausschüsse jnt sich nämlich am Freitag der vierte, Bittschriften Aus stpiß, konstituiert und den sozialdemokratischen Abgeordne trn Raab-Pfungstadt zu seinem Präsidenten gewählt Hegen diese Wahl hat nun Abg K o r e l l-Königstädten Protest eingelegt. Herr Korell gehört als fortschrittliches Mitglied dem Ausschuß an und er behauptet, das; nach ben Abmachungen im Acl testen rat seiner Partei der Vor ; fitz im vierten Ausschuß übertragen werden sollte Dem
Ausschuß gehören sieben Mitglieder, und zwar die Ab° Uacordneten Best, Hauck, Korell-Königstädtcn, Raab, Senß Wsrlder, Schönberger und Uebel an Welche Gründe die RLiisschußmehrheit veranlaßt haben mögen, Herrn Raab an Mdie Spitze des Ausschusses zu berufen, entzieht sich un- Mserer Kenntnis und man wird schon die zweifcUoS dem- M nächst in der Presse der beiden streitenden Parteien crfol- »gen den Verlautbarungen abwarten müssen. Zur Orientie r nmg sei bemerkt, daß der Stärke der Parteien entsprechend I bet erste (Finanz-) Ausschuß mit dem nationalliberalen E Dr. Osann, der zweite (Gesetzgebungs-) Ausschuß ■ mit dem Zentrumsabgeordneten v Brentano und der
Paris, 24. Febr Ans
Zufallstücken sind hier nie ganz auszuschlietzen. schön gelangen im ganzen bic so heiklen hohen Stellen in den Fraueiickoren, bic durch das teilweise Fehlen einer stützenden Instrumentalbegleitung noch gefährlicher werden, unb denen man daher stets mit einem gewissen Bangen entgegenhört
Die Solisten: Herr Hofopemsänger Seidler-Biesbaben fan Stelle des leider erkrankten Herrn Hutt Frankfurt als Parfifal, Hofopemsänger Geiße-Winkel aus Wiesbaden als Amsortas unb Konzert,änger I Schüller-Frankfurt als Gurnemanz unb -Mturcl oollenbctcn durch die gediegene Lösung ihrer Ausgaben den weihevollen Gesamtausdruck des Abends. Von besonderer Bedeutung und Schwierigkeit ist die Partie des Amfortas, die dem Sänger zwar teilweise etwas tief lag, im übrigen aber durch 'hn cme durchaus würdige und eindrucksvolle Interpretation fand. Tas Publikum hatte sein lebhaftes Interesse an dem großen Werk schon durch Massenbesuch und Beifallskundgebungen in der Hauptprobe bekundet; der Aufführung selbst folgte es offensichtlich mit warmer Begeisterung unb bankbarer Anerkennung. — Die Amsührung der Parfifalszenen bildet wohl den schwer zu überbietenden Höhepunkt im Musikleben Gießens. Nun bleibt nur noch cm immer dringender werdender Wunsch: ein Konzertsaal! Alles übrige haben mir, wie der heutige Abend wieder gezeigt hat: künstlerische Kräfte und Leitung und eine aufnabmefreuöige Zuhörersckxift — aber ein richtiger Saal fehlt. Das dürfte heute abend jedem Kuntt- freunb vollends unwiderleglich Har geworden sein. Al,o, frisch ans Werk! Solche Leistungen verpflichten. P.
Deutsches Ucicb.
Der Kaiser hatte am Sonntag mittag im Schloß eine längere Konferenz mit Staatssekretär v. Kidcrlen- Wachter. . , „
In einer nationallibcralen Versammlung m Saarbrücken bcridüctc am gestrigen Sonntag nach einem uns zugehenden -trabt bericht der Reichslagsabgeordnete Ba sserrnann vor einer etwa .3000 Personen ft arten Vertrauensniänncrverfamnilung über bic jüngsten Vorgänge im Reichstage, insbesondere über die P räsibiumsw a b 1. Tie iiatiouallibcrale Partei wolle keineswegs die Grosipvtitik auf bas Reich übertragen wissen und sei baljer gegen ein Großblockpräsidium gewesen. Die Verhandlungen mit den Sozialdemokraten hätten also damit abgeschlossen, da,; man das Präsidium dem Zentrum angeboten habe. Von der nationallibcralen Partei h ä 11 c n h ö ch ft c n i 15Mitglteber ihre Stimme dem Sozialdemokraten bei der P ra- i t b c ii t e n ro a b l gegeben: cs seien das neue Witglicbcr bet Fraktion gewesen Man gehe jetzt im Lande mit der Mahr krebsen, daß in ber nationalliberalcn Partei U n ft i m m i g f c 11 cji herr,ch- ten, besonders zwisck)eii ihm, Bafscrmann, und dem Abgeordneten Schiffer. Tas fei unwahr. Tic Frage der Präsidiumswahl sc, einmütig von ber nationallibcralen Partei gelöst worben.
Aus St. Moritz ivirb gemeldet: Das auswärts verbreitete Gerückch von einem Unfall des deutschen Kronpr i n - z e n btrnuht auf starker Ucbcrtrnbung eines ganz unbedeutenden Vorfalles. Se. Kaiserliche Hoheit ist am Samstag nachmittag beim Ei-chocken ausgeglitten und hat sich eine unbedeutende Geschwulst an der Wange zugezogen, die einen Verband nicht erforderlich machte. Weiter hat der Kronprinz wieder am Sport teilgenommen.
Au» Stafct und tatiö.
Gies en. 26. Februar 11’12.
Tageskalen der für Montag, 26. Febr. H c f f. 'i1 g g. für Volkskunde: Vortrag von Baurat Pro', av "nupl- Hannover: Attgernianische Baukunst. Abends 81/« Uhr un großen öörfaal der Universität.
Nauf ni. ii ii b Ortsgewerbeverein : Vortrag von Rechtsanwalt Raab: Wertzuivachssiener. Abends V Uhr im Kanfm. VereinShaus.
♦♦ Vom Großh. Hof Prinz Rang fit von Siam nahm am Freitag an ber Frühstückstafcl im Neuen Palai/ zu Darmstabt teil.
•• Ordensverleihung. Geh. Iustizrat ^r. Gut - fleisch wurde heute das Kointurkrenz Philipp« beS Gro mutigen, bas ihm von dem Grobherzog aus Anlaß deS Aub- scheidens aus dem AnfsichtSrat der Hess. LanbcS-Hiipothckcn- banf verliehen worden ist, vom Finanzminister Braun überbracht. Angeschlosfcn hatte sich eine Aborduung, bestehend auS Geh. Kommerzienrat Dr. Bamberger ans Mainz, Forstmeister Dr. Weber-KonradSdorf, Geh. Obersinanzrat Schäfer und RegierungSrat Bastian-Tarmstadt.
** Lehrerpersonalien. Uebcrtragcn wurde dem Schulamtsasprianten Hch. Weil aus Bürgel eine Lehrer- stele an der Gemeindeschule zu Weistirchen. — Erledigt ist eine evang. Schulstelle zu Effolderbach. Mit der Stelle ist Lrganistendienst verbunden. „
** Die schriftliche Staatsprüfung für den l-öherenForstdienst beginnt am 11. April zu Dar m * st ad t. Gesuche um Zulassung, die dem Emgabestempel unterliegen, sind bis zum 27. März bei der MiNisterlal-- abteilunq für Forst- und Kameralverwaltting einzurelchen.
** Frauenbund f ü r die Kolonien. Der erste Redner in der neu begründeten Ortsffruppe Gießen des Frauenbundes vom Roten Kreuz für die Kolonien, Hosrat Dr. B. Hagen, ist der Direktor des unter seiner Leitung man kann wohl sagen geschaffenen großen Museums für Völlertunde zu Frankfttrt. Herr Ha^eii ist durch frühere Vorträge in der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde hier nicht unbekannt, doch möge hier erwähnt sein, daß er infolge seines langen Aufenthalts in dem Maiagischeu Archipel und auf den Südsee-Jnseln, namentlich in Melanesien, ganz, besonders befähigt ist, das gewählte Thema: „Tic Stellung ber Frau bei ben Eingeborenen unserer Südsee-Kolonien" sachgemäß zu bcbaudclii
Eine Aufgabe größten Stils hat sich bet Konzern» er ein mit kmem 1 Srabcnb gestellt, ein Höhenweg, ber mit ungewohn- Mer Sräftranftre-ngmui über Wertet
Lt«n6b«effunil’wbJTBlick rorftocrloren hinrotflf«6t
HrenK-'-^‘"bräurftire^^ unb
in* mit ber freien Schwungkraft, bie uns da-^rn
rischc ^nterepe geben muß, gan> hnig .1- □ ,-0
Gegner nun einmal gewollten unb gn* fnürnt bic uns herben wir alobalb in ihm bic ^monnrfic «‘rart gutm. we^ kdt, ergreift, erhebt unb nicht mehr lojlafet b^ ^r lejje tolle Ton verklungen ist Unb. bas tst doch J ( yunft! — „Wie anders wirkt baß Zeichen aut mim un i » ibie: erst kürzlick) gebotene unb baher M unterschätzen
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eine gewisse Hingebung ""^Vmeukungm verborgen
Werkes gelingt es nicht alle Schatze zu h^en, wnn s'md. Nun, es hat höchst erneultckerw^e an * i.^ Mitarbeit auf dem Podium ww beim .Leiter, Professor 3« erster Linie gebührt Anerkennung bem Aj. ‘ cnnrmc
iirautmann; der Laie vermag kaum zu erm , ’ n
Leitung die Vorbereitung unb Durchführung ei
U dritte (Wahlprüsungs-) Ausschuß mit bem baucrnbüitb E Krischen Abg. Breidenbach besetzt ist Ta Fortschritt p 1er unb Sozialdemokraten in ber Kammer je acht Manbate |. besitzen, so war sck>on gelegentlich ber Wahl bes Präsi- Ddiums ber Kammer ein Streit darüber entbrannt, welcher R dcr beiden Parteien ein Schriftführeramt übertragen wer iden sollte. Man entschied sich schließlich für ein Mitglied der fortschrittlichen Bolkspartei (Abg. Tamm) aus dem Grunde, weil ein sozialdemokratisches Mandat durch das >Mebeu des Abg. Orb erledigt war, die Partei also de facto Änuc sieben Mitglieder zählte.
Für die Anlegung neuer Grundbücher
Msollcn im laufenden Jahr 150000 Mk. verausgabt werden ü STiefer Betrag braucht aber erfreulicher Weise nicht, wie ti “ n jeitlKtiflcn bedeutenden Summen, aus Anlagemitteln aus
K gebracht zu werde», Foudcrn kann aus den Ersparnissen der Jahre 1910 und 1911 bestritten werden, so daß eine,Neu bewilligung im Staatshaushalt für 1912 nicht erforderlich ^isl. Tie Gesamtausgaben- für die Anlegung der ; Grundbücher in Hessen stelltjcn sich im Jahre 1904 aus ■337432 Mk, 1905 auf 327 411 Mk., 1906 auf 338573 Mk., 11907 auf 338666 Mk, 190S auf 324 242 Mk. 1909 auf • 285 838 Ml. 1910 auf 219 845 Mk. und für 1911 waren | >40 000 Mk bewilligt worden. Im ganzen sind nunmehr von 1134 herzustclle'nden Grundbüchern 1013 Gemarkungen mit dem neuen Grundbuch versehen. Es verbleibt somii noch Rest von 121 ^Grundbüchern, der iu einem bis zwei ., fahren bewältigt sein wird, ausgenommen die Städte, in ; | bcnen die Arbeit vielfach schwieriger ist, jedoch auch billig;: geleistet werden kann.
ick zahlreickre Blätter dafür aus, i n g a n > F ranlre ini lüge zu veranstalten, um bic P r o p a g a n b a ti
ilugjcngc zu unterstützen ..Matu ..^vurnal .inb „letit 3mrrnal" baden für diesen Z'v ck bereits ic .>0 000 r a n k .> gezeichnet und die Flugscknifabrisanten haben Flugzeuge lind Flieger zur Verfügung gcftcllt. .
Ministerpräsibent Poinearv. MarinemmNer rclcane uni> Kricgsmmister Milleranb ivmeben fick Über btc von her Preße ; u G u n st e n des Militärflugwesens c t n g c leitete Propaganda sehr a n c r k c n n n b tu Dclcaii » 'N ""ter an her cm, durch die Militärflugzeuge könnten bic > . .lauiie.n dc" Seekrieges umgestaltet werden. Das Flugw'i.n euttvickeln beiße bic Größe Frankreichs förbern. Milleranb crttc.rre, er nebnb* mit Dank die biirck öic Preise gcwibmetcit "-s ibiuciib n an, boa) müsse der K riegsverwattung bic voll stäub _gc Freiheit ber wm. wähl ber anziisckxn'fcnben Flugzeuge gelassen werben^ xtx ,,Petit Parisioi" ftiftctc für bic zu tocranitaltcnbcn Schauüiige
Ta einzelne Mängel sich in der Praris überaus bc merNich machen unb Erbitterung gegen bic Richter Hervorrufen, btc, bem Gesetze nntenvorien, besonders bei Not- diebstahl und gemcinschaftlickiem Hausfriedensbruck) auf Gefängnisstrafen erkennen müssen, l;at der Deutsche Richter bund an das Reichsiustizaml kürzlich die Bitte gerichtet, darauf Hinzuwirken, daß die Novelle baldigst dem neuen Reichstag vorgelegt werde.___________________
IKaflencrtranfungen in der UnteroMerschule
In bet letzten Fricdttisvcrsammlung der F6 : mliga in W a s li i n g l o n hielt Präsident T e. i t nc vl i > p r a ck e» in welcher er erkläne. er fei für den Bau von zwei n euen


