Außer dem Direktor Dr.
Mk.
46-50
84-90
50-56
89—97
42-00
86-00
72-74.
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Heuernte für das Faseln
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48-52
44-47
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52-54
80-86
73-78
Dr. Oetker’s Backpulver Di*. Oetker’s Puddingpulver Dr. Oetker’s Vanillin-Zucker
66V,-68 557,-57
57'/,-59
76—81
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71-73
106-111 87-101 88-93 78-85
86—41
30-36
Mi
IIN ebeirsjahr 1
Harbwald, der Beschluß der Bollzugskommission vom 13. dieses Jahres und
Märkte.
F.C. Wiesbaden. D iebh oi-Mark Ib e ri cht vom 22.Mai. Auftrieb: Rinder 19 (Ochsen 12, Bullen U Kühe 7). Kälber 153, Schale 31, Schweine 457.
Tendenz: Rinder, Kälber, Schale, Schweine mäßig rege.
Preis <ür 100 M,
Lebend- Schlacht-
schnittspreis vro Dialter. Roter Weizen (nassauischer) 18,90 M, weißer Weizen (angebaute Frerndiorten) 18,40 .’.'if, Korn 15,20 l'it, Gerste: />uttergerste 00,00 Mk., Braugerste 00,00 DU., Haier, 10,80, Mk. trrbsen 0,00, Mk. Kartoffeln 8,60—9,00 Mk.
gewicht 55-56'/,
Limburg a. d. Lahn, 22. Mai. Frachtmarkt
vücherkisch.
— Tas hundert st e Heft der Meister der Farbe ist kürzlich in dem bekannten Kunstverlag von E. A. Seemann in Leipzig erschienen. In den neun Jahren ihres Bestehens
6(1) 13 (/)
.Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, roie du der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswär', nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
I d^EMwohnung, ■ Mardenjim.,
Hirn»
! -«A »u i
und Kuchen bewirtet.
Kreis Wetzlar.
0 Dorlar, 22. Mai. Die geplante Wasserleitung ist gescheitert, trotzdem die erforderltche Quelle schon gekauft war. Rach einem einqeholten geologischen Gutachten kann wegen der nahegelegenen ®ru6e Morgenstern die Quelle keine Der« wendnng finden. Vielleicht kann aber die Wasserfrage für Atzbach, Kinzenbach lind Dorlar eine gememsame Lösung
I Päckchen 10 PfB. 3 Stück 85 Pfg.
: ^ne thjin L Stock,
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allen
tut, J oim 69*a.
•'iS^merr
•• Uebungen der Telegraphentruppen in Hessen. Vom 24. bis 29. Juni d. IS. findet unter Leitung der 2. Inspektion der Telegraphentruppen eint Funkerübung der Telegraphen-Bataillone Nr. 3 und 4 und des Kgl. Bayerischen Telegraphen-BataillonS statt. Aus diesem Anlaß ivird die Belegung verschiedener Kreise des Großherzogtums erforderlich. Voraussichtlich kommen die Kreise Tarmstadl, Offenbach, Friedberg, Büdingen, Schotten, Gießen, Lauterbach und Alsfeld in Betracht. Der Verlauf der Uebung kann eS jedoch erwidern, daß noch weitere Kreise belegt werden, bezw. einige von den vorgenannten ausfallen. Da die Unterkunftsorte und Truppenstärke von dem Verlauf der Uebungen abhängen, können sie den betreffenden Ortsbehörden erst einen Tag vor der Belegung mitgeteilt werden. Es ist jedoch nur mit einer geringen Belegung der Ortschaften zu rechnen.
’• Das Museum für Völkerkunde bleibtwährend deS Sommers Sonntag nachniittags geschlossen. Geöffnet ist es an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr bei freiem Eintritt; an Wochentagen ist der Besuch nach vorhergehender Anmeldung im Geographischen Institut, Brandplatz 4, gegen eine Eintrittsgebühr von 0,50 Mk. jederzeit möglich.
** Hessische Ziegeleibesitzer-Tagung. Nahezu 100 Personen hatten sich am Sonntag den 19. er. in Frankfurt a. M. zur Frühjahrsversammlung des Vereins Hessischer Ziegeleibesitzer versammelt. Der Vorstand erstattete Bericht über feine Tätigkeit im Interesse der Mitglieder. Sodann folgte der Kassenbericht des Schatzmeisters und die Neuwahl des Vorstandes. Oberingimieur Kaufmann der Firma Hch. Lanz-Mannheim hielt einen interessanten Vortrag über die geeignet st eBetriebs- traft für Ziegeleien. Dr. Andres und Assesor Meisinger vom Verband Mitteldeutscher Industrieller sprachen über die Organisation der Arbeitgeber der Ziegelindustrie, Streikversicherung und gemeinsamen Kohleeinkauf. Der Generalsekretär des Verbandes Deutscher Tonindustrieller, Dr. Fiebellkorn-Berlin, ließ sich über die beabsichtigte.Gründung eines Arbeitsnachweises für die deutsche Ziegelindustrie aus.
Landkreis Gießen.
x Ettingshausen, 21. Mai. Ein fünf- und ein sechsjähriger Knabe spielten heute im Hofe der Ettern des fünfjährigen, während die Mutter in der Stube beschäftigt war Der jüngere Knabe hielt einen großen Span und der ältere hatte ein Beil, um den Svan ourchzuhauen. Er traf aber den Zeigefinger des Spielkameraden so unglücklich, daß er zwischen dem ersten und zweiten Gliede fast ganz abgehauen ist und auch der Mittelfinger noch verletzt wurde. Auf telephonischen Ruf kam Dr. Schaad von Lich und nähte das Stück des Zeigefingers an.
s. Lollar, 22. Mai. Am Freitag, 24. d. Mts., abends 8 Uhr findet öffentliche Gemeinderatssitzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Die ungedeckten Feld-
IHouatL lleberficht der Todesfälle In der Stadt Siehe».
Monat April 1912.
1600 Maim Militär)» Kinder
Bekanntmachung.
Berr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Harbwald.
In der Zeit vom 29. Mai bis 4. Juni d. Js. liegt auf her
Gemeindezimmer zu Borsdorf
die Rechnung und Rechnungsurkundeu der Feldbereinigun
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gewicht Mk.
©Cmxboctdüed^'crniiie und Hotzarwn für die übliche Bariebs-1 sich die Schülerzahl auf 54. weste und ümtriebs-eit unter Annahme normaler wrstmäßiger I" ' Wrrtschaü nachholNq zu erzielen ist. Ms Jahres-Remerttag der | im aussetze rrdrn Betrieb stehenden Waldungen gift der im Durchs schnitt auf 1 Jahr der Umtriebszeit sich berechnende Betrag, roie er sich ergäbe, wenn die Waldungen im jährlichen Nachhaltbctrieb^ bewirtschaftet würden Ter Ertragswert der Waldungen ist für jedes Wirtschaftsganze besonders zu ermitteln. Der Geldroh ertrag wird aus den Durchschnittserlösen von Haupt- und Neben Nutzungen der letzten .5 Jahre abgeleitet. Die Haupttmtzungen bestehen in den Nntzungsergebnrssen von Holz und Rinde. Zu den Nebennutzungen gehören die Erträge aus Waldstreu und von Pflänzlingen, Hotzslunon, Obst-Harz, Mast, Weide, Gras, Gras samen, Wasser, Ers, ^Umbrüchen, Land, sonne von Fischteichen und Bächen, soweit es sich nicht um Nutzung von Fischereirechten im Sinne des Gesetzes handelt, und endlich die Einnahmen aus ständiaen Gestillen (z. B. Pachtgelder, AncrSenmmgsgebühren- und dergleichen. Der Bermögenswert von Jagdrechten ist neben dem steuerpflichtigen Wert der Waldungen besonders anzusetzen. lieber den steuerpflichtigen Wert der als Privatwald 1. Klasse anerfOnnten Waldungen wird durch dos zuständige Furmizamt eine Erklärung von dem Besitzer eingefordert. Sie ist binnen einer Frist von 4 Wochen mit den Unter Laß en für dre Berechnung des steuer- Bat Wertes bei dem Finanvmt erntzuveichen. Die Staats- irde prüft sie und ermittelt aus Grund der Erklärung den ichtigen Wert der Waldungen. Soweit (Männtgat nicht abgegeben werden, wird von der Sraatsstirstbehorde der steuerpflichtige Wert auf Grund sonst gegebener Unterlagen ermittelt.
Laben die „Meister der Farbe" die wichtigsten und stärkste» Leistungen der modernen Kunst in farbengetreuer Wiedergabe ane Gemäldegalerie von 600 Nummern im Volke ausgedrettet. 3ädx bloß alle Gattungen der Malerei sind in diesen Hecken vertrete», sondern es haben innerhalb jeder Gattung wieder die auserlesensten Meister aller Kulturländer Ausnahme gesunden. I» dieser Mannigfaltigkeit und in der Farbenpracht liegt der gen; besondere Reiz, den diese schönen Hecke ausstrahlen. Ueberdie^ ist diese Zeitschrift auch textlich treffluf) redigiert Tic Erläuterungen ju den Bildern stammen aus berufener Feder und eure von Dr. Max Osborn geschriebene „Kunstschau" unterrichtet über die wichtigsten Ereignisse im Reiche der zeitgenössischen Kmu't. Ter neue Jahrgang der „Meister der Farbe" kann daher nicht dringend genug zum Abonnement empfohlen werden.
— Tie Unternehmungsformen. Von Prof. Dr. Liesmann in Freiburg Ernst Heinrich Moritz in Stuttgart Dieses Werk ist eine gediegene Einführung in^ die 'Brobleme der modernen wirtschaftlichen Unternehmung. Tas vorliegende Werk teilt sich in folgende Hauptabschnitte' Bon der Hauswirtschaft zur Unternehmung. — Tie Gesellschacksunternebmuugen. — Tie Genossenschaften. — Tie öffentlichen Unternehmungen. E- ist nicht nur für Fachleute bestimmt, sondern seiner ganzen Anlage nach für die weckesten Kreife. I
Landwirtschaft.
— Die Verhandlung en des dritten internationalen Bundestages für Landwirtschaftliche Genossenschaften in Baden-Baden nnrrben am Mittwoch zu Ende geführt. Sie erstreckten sich auf eine Reihe, das Wesen und den Zweck der landwirtschaftlichen Genossenschaften betreffenben Fragen, die eine zweckmäßige Erledigung fanden. Um halb 2 Uhr schloß der Vorsitzende des Bundestages die Verhandlungen, nachdem zum Tagungsort des nächsten Bundestages Ofen pest gewählt worden war.
Lch sen.
Vovstestchige, miSgemäftefe, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4-7 Jahren . . .
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . .
Junge, fleischige, nicht auSgemäftete und ältere mrSgemästets............
Bullen.
Dollfleischige, au3geron höchsten Schlachtw. . .
Dollfleffchige, jüngere tjäriert. Ruh«.
Dollsieischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtwertes
Dollstestchlge audgemäftete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren ....
Wenig gut entwickelte Färsen
'21 eitere ouSgemästele Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Rühe
Mäßig genährte Rühe und Färsen Rät b ec.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . . toenngete Mast» und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber ko dj a ’ •.
Weidemastschafe:
Mastlämmer und Maslhammel Schwe tna.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht
Bvllsteijchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
Dollste»,chige Schweine von 120—löO kg Lebend-
bereiuigungsrosteu. 2. Verlängerung der Baufluchtlinie am Kliugelsbcrg 3. Vergebung der Heuernte für das Fasel- vieh. 4. Gesuch des August Mombergcr um Wirtschafts- konzession. 5. Baugesuch der Buderusschen Eisenwerke. —
Gerichtrsaat.
Gießen, 22. Mai. Als Ergänzung unseres Berichtes über die Strafkammerverhandlung vom 10. sJJtäi gegen den prakt. Arzt Dr. S. in H. wird uns von dem Reckstsdeistand des Beklagteck geschrieben, daß nach der mit den Gutachten der Sachverständigen übereinstimmenden Urteilsbegründung der Arzt vor eine ohne,sein Zutun entstandene außergewöhnlich schwierige Situation gestellt war und berechtigt gewesen wäre, die Uebemahme des völlig verfahrenen Falls abzulehnen, daß er aber, der Sachlage entsprechend, geburtshilflich richtig gehandelt hat und daß es nur seinem raschen Eingreifen zu verdanken ist, wenn das Leben des Kindes überhaupt erhalten und das der Mutter vor schwerer Gefährdung bewahrt wurde.
! Mainz, 22. Mai. Vor der Strafkammer begann heute ein vom Beigeordneten Berndt gegen den Chefredakteur und Verleger Hirsch des Neuen Mainzer Anzeigers angeftrengter Beleidigungsprozeß. Der Verteidiger des Angeklagten, Dr. Bopp aus Darmstadt, stellte Amräge auf Vertagung oder Vereinigung der Klage mit einer anderen, vor dem Oberlandesgericht Darmstadt schwebenden Sache, die aber abgelehnt wurden. Auch der Antrag des Verteidigers, sämtliche Richter des Landgerichtes Mamz für befangen zu erklären, wurde abgddprt, und dann mit der Vernehmung der Zeugen begonnen. — Der Anklage liegt ein Artikel Hirschs zugrunde, in dem er im Anschluß an den verlorenen Dammrutsch-Prozeß der Stadt behauptete, der Beigeordnete Berndt habe in einer Sitzung des Bauausschusses sein Wort dafür verwendet, daß der Prozeß gewonnen werde, und daß er sein Amt niederlege, wenn er verloren werde. Obgleich der Prozeß verloren sei, harre das gegebene Wort noch immer seiner Ernlösung. — Rach mehrstündiger Verhandlung beantragte der Staatsanwalt einen Monat Gefängnis und Urteilspublikation in hiesigen und benachbarten Zeitungen. Das Gericht verurteilte den ÄngeUagten Hirsch auf Grund des § 86 wegen Beleidigmrg $u zwei Monaten Gefängnis, PnÄkkattvn des Urteils, Einziehung oder Vernichtung der betreffenden Zeitungsnummern und Platten. Der Schutz des § 93 (Wahrung berechtigter Interessen) wurde dem Angeklagten versagt. Die Verhandlung dauerte bis nach 6 Uhr abends.
X. Hanau, 22. Mai. Fm März d. Js. hat das Schöffengericht Hanau die Kaufmannseheleute Hermann Schiff wegen eines Betrugsversuchs, beruht gegen die hiesige Reichsbanknebenstelle, zu je 1800 Mk. Geldstrafe und 1 Jahr Ehrverlust berutteilt. Tic in dem Geschäft tätige Kontoristin hatte beim Wechseln eines Tausendmarkscheins auf der Reichsbanknebenstelle 1800 Mk. au biet erhalten, und diese an die Frau .Schiff abgegeben. Als die Reichsbank nachforschen ließ, gaben die Eheleute Schiff vorerst ausweichende Antworten und gestanden erst später ein, 1800 Mk. zu viel erhalten zu haben. Tie Strafkammer in Hanau als Berufungsinstanz erkannte heute auf Freisprechung, da sie nicht die lieberseugung zu gewinnen vermochte, daß die Eheleute Schiff beabsichtigt hätten, das Geld für sich zu behalten.
Berlin, 22. Mai. Tie Erörterungen über den Untergang der „Titanic" haben eine Privatklage gezeitigt, die Mar- coni und der geschäfts führen de Direktor der M a r c o n i drahtlosen Telegraphen-Geseklschaft gegen den verantwortlichen Redakteur der „Welt am Montag" anftrengten. Unter der Ueberschrick : „Ter Gemütsmensch Marconi" hatte das Bkatt die Be- haupttmg aufgestellt, der Erfinder habe skrupellos auf der Katastrophe den Sckmrerz und die Qual Tausender zugunsten seiner Gesellschack in bar gemünzt. Die Berhandlunb dieser Klagesache wird möglicherweise noch vor^den Gerichtsferien stattfinden.
Sie halten, was sie versprechen!
daher lasse sich keine Hausfrau durch das Angebot minderwertiger und billigerer Nachahmungen in oft täuschend ähnlichen Packungen beirren, sondern fordere beim Einkauf stets die bewährten echten Fabrikate:
Heute nacht wurden von der Bleiche eine größere Anzahl Wäschestücke gestohlen. Der Täter tonnte bis jetzt nicht ermittelt werden.
Kreis Friedberg.
= Friedbe rg, 22. Mai. Die hiesige Tau b stumme n a n st a l t konnte am 21. d. Mts. auf ihr 7 5 j ä h r i g e s Bestehen als Staatsanstalt zu rückblicken. Gegründet durch den hochverdienten Gymnasiallehrer Dr. Roller, der in Worms schon seit 1820 nebenamtlich Taubstummen unterrichtete und als 63jähriger Mann die erste Taubstummenanstalt in Hessen am 21. Mai 1837 mit 18 Zöglingen eröffnete, mußte sie zunächst in gemieteten Räumen untergebracht werden, bis sie unter Dr. Matthias, dem Nachfolger Rollers, am 26. Oktober 1863 ihr jetziges, staatliches Heim in der Kaiserstraße beziehen durfte. Von 1879 bis 1908 war Ludwig Wodaege Leiter der Anstalt. Im Jahre 1909 ist durch die Errichttlng eines Erweiterungsbaues die Möglichkeit gegeben worden, die Hälfte aller taubstttmmen, ertaubteir oder hochgradig schwerhörigen Kinder unseres Landes für die Dauer von acht Jahren hier auszubilden. Die andere Hälfte ist in der Anstalt in Bensheim untergebracht. Seit der Zeit ihres Bestehens sind 786 Kinder ausgenommen worden. Gegenwärtig beläuft
Ritzert wirken an dem Institut sechs Reallehrer, ein Hilfslehrer und eine Handarbeitslehrerin. — Mit der An statt ist eine Unetrstützungskasse für bedürftige Taubstumme verbunden, die wiederholt durch namhafte Vermächtnisse edler Mensch en freu rrde bedacht worden ist, so zuletzt durch den Darmstädter Buchhändler Joh. Gottfried Schneider mit 32 000 Mk. Der Tag des Jubiläums wurde durch eine Schulfeier im engsten Kreis gefeiert. Der Direktor gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Anstalt in den letzten 25 Jahren, und Reallehrer Schaum erzählte den Zöglingen in einer Ansprache die Geschichte der Schule von rhrer Gründung bi5ui der neuesten Zeit, wobei er namentlich auch auf das Elend hinwies, dem in den früheren Zeiten die armen, verlassenen Gehörlosen preisgegeben waren. Am Nachmittag wurden die Zöglinge nach einem Spaziergang zu ihrer großen Freude mit Kaffee
--- Mudersbach, 21. Mai Am Sonntag machte der im Dezemder 1911 gegründete Gesangverein Harmonie seinen ersten Äusftua. Als Ziel war der Greifenstein gewählt. Um 5 Uhr morgens rückte der Verein vollzählig zum Dörfchen hinaus. Der Weg führte über Altenkirchen, Bellersdorf und durch die großen Waldungen nach Edingen. Nach gemeinsamem Frühstück ging es dann zur Burg Greifenstein. Nach dem Mittagessen wurden die Besichtigung der Ruinen und der Kirche vorgenommen. Um 2 Uhr wurde der Rückweg (ingetreten. Um 7V» Uhr abends traf der Verein unter Führung des Dirigenten, Lehrer Armbrecht, wieder hier ein.
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be ieitljer von He ssrsiiig z. vei e'AmnannLs C ? Zimn BfHloritt. 24 uii I ’Arnii Zub, als! Sotnn Släheree _ »tzn, Desl'Anl. I unikiemNeuba ■tnntSnnb oerL /‘dinmcrhiobnu ^»Heizung zu ^ermann 4
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3. baä Verzeichnis der zum Llusschlag der ungedeckten Fell- bereinigunaskosten zuzuziehenden Grundstücke, zur Einsicht der Btteiliglen offen.
Einwendungen hiergegen sind innerhalb obengenannter Cffer- legungsfrist schriftlich bei Großh. Bürgermeistern Borsdorf vorzubringen und zu begründen.
Büdingen, den 15. Mai 1912.
Ter Großh. Feldbernnigungskommissär.
Dr. Goertz, Kreisamtmann.
Tirnvohnerzahl: angenommen zu 31 700 (
ES starben an: Zusammen:
Erwachsene
L Ui
Masern
3
—
Diphtherie
2(2)
—
Tyvhus
1(1)
1 (1)
Tuberkulose
8(5)
7(5)
Lungenentzündung Erkrankungen des
6(1)
5(1)
Herzens u. d. Gefäße 7 (2)
7 (2)
Schlagfluß
3(1)
3(1)
Nervenkrankheiten
5(2)
4(2)
Darmkatarrh anderen Darm-
1
—
krankheiten
8(6)
7(5)
Nierenkrankheiten '■Bösartigen Neu-
2
2
bilbungen
10 (5)
8(4)
Selbstmord
KD
1 (1)
Verunglückung
3(8)
3(3)
anderen Krankheiten
15(7)
8(3)
Summa:
75 (33)
56 (28)


