Ausgabe 
26.2.1912 Erstes Blatt
 
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uvi tueiuuuj, uet neueruirigs in jeiiungbinieraien mu oen ner|O)ieoeniien Äeweismirrem um oen worrani dtt Pr-Ip in unserer Industrie veranstaltet wird, nötigt uns, unsere bisher beobachtete Reserve aufzugeben und darauf hi-' Stb' zuweisen, datz unter den Kakaowerken der Welt das unsrige das größte ist.

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Die allgemeine Begeisterung, die den Siegeszug der Reichardt-Kakaos in Deutschland bei Jung und K Arm und Reich von Anbeginn begleitete, pflanzt sich im Auslande in gleicher Weise fort. Infolgedessen konnte wir bereits in den letzten Monaten nach dem vornehmsten der übrigen europäischen Kulturländer, dessen Publiku auf einen sehr feinen Geschmack gestimmt ist, viermal so viel Kakaopulver ausführen, als andere deutsche Fabrik zusammen. Wir verhalfen damit der heimischen Volkswirtschaft zu dem Erfolge, datz zum ersten Male die beutle Kakaopulver-Ausfuhr die Einfuhr aus Holland überragt. Auch die bei der Herstellung der Reichardt-KakW abgepretzte Kakaobutter wird wegen ihrer völligen Reinheit von Fabriken aller Länder zur Herstellung der bejta Schokoladen und Konfekte vor anderen Marken bevorzugt.

Diese Erfolge setzten uns in den Stand, in den letzten drei Monaten über 2 Millionen Kilo Kakaobohm zu verarheiten. Von der Bedeutung dieser Menge mögen folgende Vergleiche ein Bild geben. Auf den Jahres­durchschnitt berechnet stellt sie dar:

etwa den siebenten Teil des Bedarfs Deutschlands oder Amerikas, *

oder etwa den dritten Teil des Bedarfs Englands oder Frankreichs, oder etwa vierzig Prozent des Bedarfs aller 36 holländischen Fabriken, oder den Bedarf fast aller 23 Schokoladen - Fabriken der Schweiz,

oder erheblich mehr als den Bedarf aller Fabriken in Oesterreich-Ungarn, in

oder etwa den dreitzigften Teil der gesamten Welternte in Kakaobohnen.

Unsere Vorräte und Bedarfsdeckung betragen rund 5 Millionen Kilo Kakaobohnen. |

Diese imposanten Kakaomengen, wie sie sonst keine der über 1OOO Fabriken der Welt verarbeitet, dienst auch zur Herstellung der rühmlichst bekannten Reichardt-Schokoladen, deren vollendete Qualität ebenfalls die merkfamkeit des Auslandes auf sich gelenkt hat. Indessen nimmt uns die Deckung des Inlands-Bedarfes berat in Anspruch, datz wir uns nur verpflichten konnten, Einrichtungen zur Herstellung einer begrenzten Erportmen) Schokolade zu treffen.

Diese Entwicklung, die sich so recht, wie alles Gute vom Reuen, unter der Feindschaft des Alten vollzch beweist besser als alle Empfehlungen, datz bei der Bewertung von Kakao und Schokoladen die Konsumenten ts ganzen Kulturwelt sich mehr und mehr in dem einmütigen Urteil zusammenfinden:

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