Ausgabe 
25.10.1912 Zweites Blatt
 
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Flngfest in Gieren

im Vorverkauf

Konzert-Programm

Kaiser Wil-

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Lustsahrer-Verein e. v., Gießen

Startplatz I. Platz

II. .

Mk. 2.

, 1.-

.30

Mk. 3. , 1.50 ,.50

Kinder unter 14 Jahren haben in Begleitung wachsener freien Zutritt.

Rauchen in der Nähe des ZeppelinluftschiffS und Mitbringen von Hunden ist polizeilich verboten.

ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts.

Helm" (Nr. 116) unter Leitung des Herrn'Obermusikmeister Loeb er.

ders den Bewohnern der Orte Wieseck, Rödgen, Annerod usw. zum Aufentha.lt dienen.

Unbedingt gesperrt sind für jeden Verkehr und Aufenthalt:

1. der gesamte Ererzierplat;, außerhalb der abgegrenz­ten Zuschauerplätze,

2. die Grünbcrger Straße von dem ersten Zugangs­weg zu den Militärschießständen und der ersten chauffierten Schneise östlich der (Gabelung Grünberger Straße und Rödgcr Straße, sowie kentere von der Gabelung bis zur ersten chauffierten Schneise. Der Umleitungswcg für den Verkehr ist aus dem Plan ersichtlich.

Die Absperrung wird auf das strengste durchgesichrt werden müssen, weil ein Betreten des Platzes und des genannten Teils der Grünberger Straße wegen des An­laufs, Niedergangs und Bombenwerfens der Flieger und der Landung des Zeppelinluftschiffes für die dort befind­lichen Personen mit Lebensgefahr verbunden ist.

Es wird von dem Publikum erwartet, daß es den Anord­nungen der Polizei, des Militärs, der Feuerwehr, Turucrschaft und den dnrch Armbinden kenntlich gemachten Ausschnßmitglicdcrn unbedingt und bcrcitwilligst Folge leistet, um Uuglücksfällc zu verhüten.

Namentlich wird darauf hingewiescn, daß ein Durch­brechen der Absperrung bei der Landung des Luftschiffs unter keinen Umständen erlaubt ist, da hierdurch ein Auf­steigen der Flieger unmöglich gemacht würde.

Der Halteplatz für Wagen und Automobile ist aus dem Plan zu ersehen.

den Auftrag erteilt, das Oberkommando zu der- nickten. Diesen Auftrag versucht der Flieger zur Ausführung zu bringen.

Das Ziel: Zelt eines Generalkommandos.

Zeppclinlandung. Passagierwechsel findet auf dem Fesl- platz statt.

Die Plätze für die Zuschauer sind so gewählt, daß sämtliche Vorführungen möglichst gut zu beobachten sind.

Preise der Plätze:

Beginn: 1/22 Uhr.

1. Die Deutschen in der Lust voran. Marsch bon W. Kommallein.

2. Jubel-Ouvertüre (Es-Dur) v. Ehr. Bach.

3. .Hurra! Zeppelin kommt! Marsch v. Fr. Meister.

4. DieGroße Fahrt" Großes Tongemälde über die denkwürdige Fahrt des Grafen Zeppelin am 4. und 5. August 1908 von Martin Klaehre. Erklärung: 1. Einleitung unb Vorbereitung zum Ausstieg. 2. Tic Sonn' erwacht. 3. Nervöses Hasten vor dem Auf­stieg. 4. Clwral: So nimm denn meine Hände. 5. Ter Ballon verläßt die Halle. 6. Muß i denn zum Städtle hinaus. 7. knarren und Knattern der Motorc. 8. In voller Fahrt. 9. lieber Konstanz (Ich will mir mal die Welt besehen). 10. Der Rhein fall aus der Vogel­schau (lieber Berg und Tal). 11. Im Fluge über Basel (Schweizer Lied). 12. Tas Luftschiff über Straßburg. Vom Münster ertönt Musik (Nun danket alle Gott). 13. Blick auf Mannheims Zinnen (Von des Rheines Strand). 14. Tie erste Panne (Es kann ja nicht immer so). 15. Tas Luftschiff setzt sich wieder in Bewegung. 16. Tas goldene Mainz (Dort wo der Rhein). 17. Ländler, Fahrt über Stuttgart (Ober- schwäbisches Tanzlied). 18. Die. Landung bei Echter- Dingen (Was kommt dort von der Höh'). 19. Das große Trama (Gewittersttirm ). 20. Tas Luftschiff reißt (Explosion) (Es ist bestimmt in Gottes Rat). 21. Lieb Vaterland magst ruhig sein (Der ungebeugte Held). 22. Brüder reicht die .Hand zuin Bunde. 23. Deutschland, Teutschland über alles.

5. Armeemarsch Nr. 205 ausSeht, er kommt mit Preis gekrönt" v. W. Vogt.

6. Introduktion und Chor a. d. OperCarmen" von G. Bi^et.

7. Deutsches Land in Sang und Klang. Patriotischcs Potpourri v. H. Seidenglanz.

8. Wir präsentieren! 1. Preismarsch aus dem Wett­bewerb derWoche" v. £> Aildart.

9. Tscherkessischer Zapfenstreich mit Benutzung der russi­schen Hymne v. E. Machts.

10. Preußens Gloria. Armeemarsch Nr. 240 von W. Piefke.

Wahrend noch vor wenigen Fahren die Frage lebhaft erörtert wurde, ob das Luftschiff oder das Flugzeug in dem Änmpf um die Eroberung der Luft den Sieg davon­tragen nriirbe, hat gerade das letzte Fahr die Entscheidung gebracht, die dahin lautet: Luftschiff und Flugzeug. Aller­dings schien es kurze Zeit, als ob man die Bedeutung des Luftschiffs zu hoch eingeschätzt habe. Tie Franzosen hatten ungeheure Anstrengungen gemacht, ihr Flugzeug­wesen aueznbauen, und sie haben auch ganz zweifellos durch den ihnen in solchen Dingen eigenen Elan, alle anderen Nationen, auch die deutsche, in diesem Zweig der Luftfahrt überholt. Es kam hinzu, daß unsere Luftschiffe eine Reihe von Unfällen erlitten, die es zweifelhaft er­scheinen ließen, ob sie in Zukunft neben den Flugzeugen ihren Platz behaupten könnten.

Da bewiesen aber die ganz hervorragenden Leistungen unserer Luftschiffe wir erinnern nur an die Dauer­fahrten derSchwaben",Viktoria Luise" und des Marine­luftschiffs, an die erfolgreichen Fahrten über See welche Bedeutung diesen lentbaren Motorluftschiffen innewohnt. Mit einem Male war es ruhig in der Welt der Zweifler und Pessimisten. Auch die letzten Manöver und der zweite Deutsche Lberrheinflug vom Mai d. F. haben gezeigt, daß die Befürchtungen, jedes Luftschiff sei leicht von Fliegern anzuareisen und zu vernichten, haltlos sind. Es wurde der Beweis erbracht, daß die Steiggeschwindigkeit der Luft­schiffe eine ungleich größere ist, als diejenige der Flug­zeuge, und daß sie hierdurch, lüie durch ihren größeren Aktionsradius, größere Tragfähigkeit, Offensivk'rast, Be- obachtungSmöglichkeit und größere Unabhängigkeit vom Wetter für den Kriegsfall ganz besonders wertvoll und unentbehrlich sind. In diesem Zweig der Luftfahrt sind wir Deutschen bis jetzt allen anderen Nationen überlegen.

Um Flugzeug und Luftschiff auch einmal zusammen der Gießener und oberhessischen Bevölkerung vorzuführen und das Interesse an diesen neuen Errungenschaften mensch­lichen Geistes zu beleben, hat sich der Luftfahrer-Vereiu Gießen entschlossen,

am Sonntag, Öen 27. ©ftober ö. 3$., nachmittags A2 Uhr, ans dem Exerzierplatz (Trieb) in Gießen ein

Migsest

*u veranstalten, und hofft, da er die tatkräftigste Unter stützung der Zivil- und Militärbehörden, verschiedener größerer Vereine und Diner Reihe von Freunden und Gönnern gesundest hat, vorausgesetzt, daß der Himmel ein freundliches Gesicht dazu macht, nicht nur den Gießenern, sondern auch der ganzen Provinz und den benachbarten preußisck>en Landesteilen ein noch nie gesehenes Schau­spiel bieten zu könnest.

Um den Teilnehntern ein Bild von der Lagc^des Flugfeldes, von den ZuschauerPlätzen, den Zugangsstrafzen, den Absperrungen usw. zu geben, ist au anderer Stelle der heutigen Zeitung ein Lageplan veröffentlicht, der alle lvissenswerten Angaben enthält.

Zur Ergänzung des Planes sei folgendes b einer ft: Der II. Platz mußte eine Teilung erfahren. Der an der Kirschenallee befindliche Teil soll besonders den von der Stadt kommendeit, der am Eulen köpf liegende Teil beson

Tie Sanitätswache befindet sich auf der Grünberger Straße.

Die Flieger starten in dein Rechteck zwischen Start­platz, II. Platz vor der Kirschenallee und dem I. Platz, wo, etwas weiter vorgeschoben, auch die Landung des Luft­schiffs vorgesehen ist.

Für das Bombenwerfen wird das Zeltlager auf dem Landungsplatz errichtet.

Für Erfrischungen, warme Getränke und Sitzgelegen­heit wird auf allen Plätzen Sorge getragen.

FlugveranstalLung.

Flieger: Fräulein Charlotte Moehring,

Herr Curt von Stoephasius,

Inhaber der unter dem Protektorat des Großherzoglich Hessischen Verbandes für Flugwesen stehenden Fliegerschule in Mainz.

Flugzeuge: Grade-Eindecker.

Vorführungen: Höhen-, Gleit-, Kurven- und bei günstiger

Witterung auch Kurvengleit- und Achterflüge.

Die Reihenfolge dieser Flüge hängt von den Wind­verhältnissen ab.

Bombenwerfen. Dem Bombenwerfen liegt folgende Idee zu Grunde: Der Feind hat durch Flieger ben Standpunkt des Armee-Oberkommandos fest- ________gestellt und dem Flugzeugführer von Stoephasius

Samstag, den 26. Oktober, abends 6 Uhr, im Hotel Schütz

; Vortrag

von Frl. Dr. A. Schultz aus Frankfurt a. M. Wie kann die Jugend der Jugend helfen? Eintritt frei. Zu recht zahlreichem Besuch laden ein ?ie Msgnuuic örö M. Icutschcn tfmtntiertiiw uni) der kMindc-Frnucnvmili. D -/,.

Tun Dieta IW Samstag, 26. Oktober, abends 9 Uhr, aus her lutnfntiit (GambrinuS)

Eeieraliemmmlflg

^Ullffinrhtllinrt * L Berichterstattung 2. Rechnungöablaac . 3. Entlastung des Rechners. 4. Vorstands- wähl. 5. Verschiedenes. v»/

Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand.

Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 3 Uhr und abends sy4 Uhr: 0M8

Jahres - Fest der MIbm

Giessen, Löberstrasse 14.

Eintritt frei für jedermann.

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Mittwoch, 30. l. M., vorn,. 10 Ubr, wird im Donianialwalddistrikt tRcbbctfe 71 direkt nm ,vclb. eine arüdere Kulmrsläche aut vorübernebenben landwirtschasi lieben Benutznna in kleineren Losen vervachtet.

Weitere Auskunft durch Grohb- Fvrstwarl Aieuaes zu Rombon» Bnumaarteu.

Gienen, den 24. Oktober 1912.

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I Wir machen darauf aufmerksam, daß nach Verfügung des Großh. Polizeiamts am Sonntag, I den 27. l. M. anläßlich der Flugveranstaltungcn das öffenhaltenderLäden für die Zeit

von 11 Uhr vorm. bis 1 Uhr nachm. und

von 4 Uhr nachm. bis 6 Uhr nachm. gestattet ist. D,5/

?crPnrsW des Vereine öcr ?ckilisten Wkii". KersnMMMWk

Samstag, den 26. Oktober er., abends

87j Ubr beginnend, imKolosseum"

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