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31.8.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umsaht 18 Seiten.

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n nuinen. Löwen wir urteilen ein außcrgavöhnUch günstiges

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Wahrneh - Wie oft wird

rechtliche Seite der Angelegenheit. Tas Ur Wege über den viel erörterten Begriff mung berechtigter Interessen".

dieser Begriff verkannt, wie oft gerade hat man die Wahr­nehmung berechtigter Interessen zwar anerkannt, den An- gellagten des mühsam so gewonnenen Vorteils aber wie­der verlustig gehen lassen, dadurch, baß man in der Form der Aeußerung oder in den Umständen, unter denen sie

nin bei der Entdeckung des Südpols io glanzend de wie, en Hal, ZLgeben, indem er mit 6 Genossen in 3 Jahren mit einer kleinen ; hebt den Seeweg zwischen Amerika und dem Nordpol erforfchlc.

Bei strömendem Regen konMe man, so meldete ein Bericht erstattet, abends folgende Szene beobachten: Drei Autos faulten durch die Pariser Straßen. In dem enten faß Mulay Hand im Burnus und an feiner Seite fein Tolmetsch, Ben Gharbnt, in europäischer Kleidung Im zweiten Auto faß der nut der Uebcrwachung des El-Sultans betraute Polizeikonimifsär ^udaille

Ächmanns Verlag in München neu erscheinenden hochbedeut,amen sSSerlTie 'N ordwe st-Pas sage" von Roald Amundsen. -lct fubne

und der frühere französische E^eschäft-träger non Tanger, Herr de Billo Im dritten Auto faßen etliche Ieitung-berichterstaNer, die den beiden vorderen Auto- überaUbin nackiaqicn. Rur vor dem Eiffelturm würbe einen Moment an geballen Rach der tollen Ha btt hielt man in einem Restaurant de- Boulogner Wäldchens an. wo ein kurzer Imbiß eingenommen wurde. Hier­auf ging eS wieder zurück nach Versailles, lieber den Ein­druck beiragt, den er von der französischen Hauptstadt gewonnen hat, erwiderte der Sultan unwillig:Ich sah da-, ivas man auf einem kinematogravbifchen Film sehen kann, den ein Narr mit

gcklagten Richter freigesprochen, obwohl er Wendungen, wie ,'^ügc",Parteilichkeit",bewußte, unzulässige Lin- Wirkung auf den Ehrcnrat",Farce" ufw. Hohen Cfji- zieren zum Vorwurf gemacht hatte. Wir glauben nicht.

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werden soll. Tie deutsche Regierung wäre völlig in ihrem Rechte, wenn sie auf Grund des letzten deutsch-französischen Vertrages, nach welchem der deutsche Handel in keiner Weife gestört werden darf, neue Garantien verlangte. Tie amtlichen Stellen ui Berlin haben sich zu dieser Angelegen- heit noch nicht geäußert. Uebrigens werden tue französisch- spanischen Pläne durch die letzten kriegerischen Ereignisse noch sehr in Frage gestellt. Einige deutsche Blätter haben schon die Frage aufgeworfen, wer bei den neuesten Verwick­lungen die deutschen Staatsangehörigen in Marokko zu schützen berufen sei, und sic kommen, nicht mit Unrecht, zu dem Schlüsse, daß Deutschland selbst die Pflicht habe, über seine Angehörigen und Deren Interessen zu wachen. Tenn Frankreich habe unzulängliche Mittel angewandt, um der Hage in Marokw Herr zu werden. Aus unnötiger Besorgnis vor dem deutschen Nachbar zoaere es, die notwendige Truppcthohl nach Afrika zu werfen.

leicht nod) etwas fände, was uns von Nutzen fein könnte. Einige hatten ihr Herz an einen allen Handkarren gehängt und ver­wendeten sich eifrig für dessen Mitnahme. Auf die Frage, ob ie ibn zu sich in ihre jtoje nehmen wollten, ließen sie von ihrem Begehren ab. Sie sahen ein, daß wir keinen Platz dafür hatten. Mer der Schmied hatte einen Fund gemacht, über den er in höchstes Entzücken ausbrach einen uralten Amboß. Ihn von dessen Mitnahme abzubringen, wäre nicht tätlich gewesen. Tie Expedition wäre einfach zugrunde gegangen, wenn wir den Amboß nicht mitgenommen hatten! Er wurde nie benutzt!

Ten Bericht über unsere bisherigen Erlebnisse steckten wir in eine Blechhülse und bangten sie an den am meinen in bie Augen fallenoen Platz über die Bellotplattc an der Belcher- Tann ruderten wir an Bord hinüber alle sehr be- von dem Anfenthalt auf Beechey und nur von dem Wunsch

Wie einst Mulay Hafid, so scheint auch El Hiba nach der Schaujaprovinz vorrückcn zu wollen. Im Norden macht der Stamm der Tukkalas den Franzosen zu schaffen, und der Roghi des Nordens soll im Westen von Fez umherzichen und den heiligen Zlricg predigen. Wie werden diese Neuig­keiten wohl auf den abgedcmkten Sultan wirken, der gegen­wärtig die Segnungen der französischen Zivilisation aus nächster Nähe besichtigt? Ter zweifellos hochbegabte und energische Mann spielt auf seinen Reisen in Frankreich eine traurige Rolle. Das Publikum betrachtet ihn mit ähnlichem Interesse wie es in einem Panoptikum die Wunder anzustauiien pflegt, und findige Geschäftsleitte Daben den Besuch des Sultans auch richtig zur Reklame aus- genützt. Tie französisck>e Regierung Hot ihm bei seinem Pariser Aufenthalt daher wenigstens europäische Kleidung empfehlen wollen. Aber der stolze Marokkaner sträubte sich, feinen Burnus abzulegen. So gab man, da man den Sultan immer noch ein wenig fürchtet, am Quai d'Orsay nach und gestattete dem Gast eine Autofahrt durch Paris.

mit Sturm und Eis hatten konnten, mußte das Jahr

Am oierundzwanzignen ^uguit nachmittags ein Uhr fuhren wir von der Insel Beechey ab und hielten den^Surs pur die Insel Limestone, am Eingang in den 43eelfuno. xet Kompaß ein tran-portabler von E. S. Richie, Boston bewährte sich vor- lüglicy Wegen der 9kähe des Pols fingen seine Bewegungen an, clwas langsam zu werden. Taß er trotzdem vollständig brauch­bar blieb, beweist unsere Weiterfahrt. Wir wurden nämlich, (obalb mir in die Barrowstraße kamen, vom Nebel überrollen, der schwer und butt blieb bis zum sechsundzwanzigsten, wo er sich iidKcte, jo baß wir das Land um den Peelfund her erkennen konnten. . . ,. > .£

Mu Ausnahme von einigen gawz ichmalen streuen aus­gewaschenen Eises. alten Sundei setz r= hatten wir kein EtL

einer Gcjck.winbigkeii von 100 Metern in der Seluiidc durch den Apparat gleiten läßt." Er meinte dann noch brummend:Ich habe abgedankl, um unabhängig iu sein. Ich verzichtete aui alle Ehren, weil ich nach eigenem Gutdünken mich betvegen wollte. Ich habe amgebört, ein Souverän zu sein, um mir selbst zu gc- . ... ex ... . I ' .. . x .. - 4.« .. ... . ( I*A ir «i nti A .1 n : tih.M Mit tIM

ich will, da ty>rt sich alle- aus!"

Tas Schicksal Marokkos scheint aber nicht mit dieser Tragikomödie endigen zu sollen. In der Heimat des Ab- gedankten gewährt der BesreiungSkampf der Marokkaner den Franzosen Bilder ernsterer Art. Es werden noch große Opfer gebracht werden müssen, um das freiheits­liebende Volk nicdcrzuzwingen und Frankreich kann seines diplomatischen Erfolges Deutschland gegenüber einstweilen nicht recht froh werden.

befecli, weiterzukommen.

In jungfräulichem Fahrwasser.

der Abfahrt von Beechey hng ein neuer Abschnitt unserer Reise an. Wir mußten nun, welchen Weg wir machen mußten; das Los war geworfen, wir halten nichts weiter zu tun, als uns zu beeilen und uns einen Weg zu bahnen. Auch insofern erhielt die Fahrt jetzt einen neuen Eharakter, als wir bis jetzt sicheres und bekanntes Fahrwasser durchschifft halten, wo vor uns fchon viele andere gewesen waren. Ta, wohin wir jetzt Heuerten, waren vor uns nur wenige Schisse gefahren, und weiterhin honten wir dahin zu gelangen, wohin noch memalS ein Stiel gedrungen war.

Wir waren voll der besten Hoffnung. Ja, ich kann beinahe sagen: wir fühlten die Gewißheit, noch einmal so weit zu bringai, als wir jetzt schon so glücklich gelangt waren, ^ie Ersr^rhalMliie waren uns außergewöhnlich günstig geioqen. Mit Loichiigteir und so gut wie ohne jedes Hindernis waren wir in einer Gegend vorivuits gekommen, wo unsere Vorgänger bleischwersten Stampfe

politische Tagesschau.

Ter Freispruch vonJlatibor.

Tic obcrschlcsischen Städte Ricknik und Ratibor pflegen onst den Lauf der Weltgeschichte nicht eben sehr zu bcein- lufsen. Der Richterspruch von Ratibor aber, durch den der Rybniker Amtsrichter stnittel von der Anklage der Beleidigung von Militärbehörden freigefprocyen wurde, weil der Beweis der Wahrheit erbracht, oder aber weil, wo er nicht erbracht, das Gericht der Ansicht Ivar, daß die in» kriminierten Bcleidigunaen nur in Wahrnehmung bered)» tigter Interessen geschehen seien, dieser Richterspruch bat jrinc außerordentlich, grundsätzliche Bedeutung, nicht bloß in politischer und militärischer, sondern vor allem in recht­licher Hinsicht. Sachlich ist es von Interesse, daß das Ge­richt zwei Offiziere ziemlich an den Pranger gestellt hat, mit einer Härte, die vielleicht doch nicht ganz gerechtfertigt war, wenn auch erwiesen wurde, baß der Amtsrichter >cnittel mit Recht sich beschweren konnte. Der Bogen barf nicht überspannt werden, und Recht muß doch Recht bleiben. Tie militärischen Behörden werden aus dem Falle mancherlei lernen können; es muß indessen hervorgehoben werden, daß der Rybniker Fall keineswegs verallgemeinert werden darf. Doch hier interessiert uns vor allem die

aus. Tie Ausrufung Mulay IussufS zum Sultan hat wiederum bei den Stammen des Südens eine

Gcgcnbcwegung hervorgerufen. Der Prätendent El

Hiba, her Heilige des Südens, der aug.-nbltdlidi in Marrakesch die Tiltatur ausübt und eine An­zahl von Franzosen gefangen hält, soll nach einer Meldung eines sranzösischen Journalisten, der mit knapper Rot aus Marrakesch entrann, über 15 000 mit modernen Flinten ausgerüstete Mannschaften und über 2> <XX) weniger gut Bewaffnete verfügen. So wird die Meldung vcrständum, daß General Liautcn dem Obersten Mangin Befebl erteilt habe, unnötiges Blutvergießen zu vermeiden und den Bor- arrcikescb auszugcbcn Es loar^aud) gemeldet worden, der deutsche Vizckonsul Junker auS Sassi werde in Marrakesch mit Gewalt fcstgclstütcn; eine amtliche Mel­dung hat dies aber für unrichtig erklärt Trotzdem hat nach verschiedenen ausländischen Meldungen bie deutsche Regierung wieder einmal in den Lauf fort Tinge einge- grisfen. Und zwar scheint ein deutscher amtlicher Einspruch gegen die Errichtung einer spanisch-französischen Binncn- zollgrenzc erfolgt zu fein, wie sie in dem französisch-fpani-

bte Vollbringung der Rordwestpajsage von undurchdringlichen Eis- mafsen vernichtet zu sehen.

Ter Winter 184b bis 1846 wurde hier an dieser Stelle an­gebracht. _

Tic dunklen Umrisse einiger Grabkreuzc drinnen im Land, bic ich von hier aus unterscheiden kann, legen Zeugnis davon ab.

Tas Gespenst des Skorbuts zeigte sich hier zum erstenmal und forderte, wenn auch nicht viele, so doch einige Opfer an Menschenleben. _ ,

Als das EiS im Ialhre 1846 a»»fbricht, werdenErebus" und Terror" wieder frei. Noch einmal ertönt der frol-e Gcsang der Matrosen, unb die Schiffe fahren yuiid>en Äap RUey und Beechey hindurch. Noch einmal weht Englands stolze Flagge. ±ai jU ber AbschiedSgruß der Franklin-Expedition. Von da glitt fic hinein in das Tunkel in den Tod ...

Ter tüchtigste Forscher -tr. «sir >zohn Rae war der ctilc, ber Nachricht darüber brachte, in welcher- Gegend die Franklin- Expcdiuon verunglückte. Aber die Ehre des enten sichern Berichts über das Schicksal der ganzen Expedition gehört dem Admiral Sir Leopold Mc. Elintock.

Gar viele Neisebejchreibnngen enthalten die Geschickte dieser Tragödie, deshalb will ich sic nicht wiederholen. Franklin und alle feine Leute setzten ihr Leben ein im stamp-e um die Nord- westpassage. Wir wollen ihnen ein Denkmal fetzen, das dauernder ist ais irgend ein Bautastem: Tie Anerkennung, daß sie bic enten Entdecker der Nordnestpasfage waten.

Ein Spaziergang auf den Gipfel der Infel gewahrte uns einen zicmlid, guten Ucberbltd, ber iccilid) ohne den anhaltenden Nebel n«h belfer gewesen wäre. Einige Meilen weit konnten wir aber doch da und dort hinaus,'pähcn. Tas Meer war au, allen Seiten ciöirei, nirgends war auch nur eine einzige edjolle 3U^ber was ist daS? Plötzlich ist der Eingang zu ber Erebus- bucht mit einer schweren weißen Masse angefüllt. Es ftcpi am ebenen wie plötzlich aujgctauchtes zujam.nenhangendcs Nareis, Psannkucheneis", aus. Unsere Fernrohre bc,totigen das Phä- turnten es ist Bewegung in der Masse . . . ,

Unb dann ertönt in des WalUischiangers enreulicker Lvrache die stunde, cs sei rin gewaltiger Schwarm Wcitzwale, ber sich da ^äm vierundzivanzigsten August gegen Mittag waren wir mit unteren magnetischen Beobachtungen fertig. Wir batten unter Seit am liier eines ausgetrockneten Flußbetts aufgeierlogen, x<c Stelle ist durch eingerammte Faßdauben und groß:eine be» zeichnet, so Mb cs einem etwaigen häutigen Lbicrpaior roal> ,a».nlich nicht schwer fein wird, den Ort wiederzufinden.

Noch einmal versammelten wir un5 alle miteinander bei dem alten FrankUndepot und untersuchten genau, ob pch nicht Diel-

politische Wochenschau.

Gießen, 31. August.

Der Kaiser ist von seiner unerheblichen Erkältung rafd) Itftrbcr genesen unb wirb anfangs September boch bic so 1 viel besprochene Schweizer Reife ausführen können. Tie i^rcifc erfolgt am Montag abenb. Nur wird das urfprüng- I |:d)c rcid)haltige Programm um einige Stellen verkürzt . werden, unb in Interlaken unb Luzern muß man auf bas Zugmittel für ben in biesem Jahre so spärlichen Frernben- ierkehr Berzidit leisten. Jnbefsen, bas Witter ist nod, glriibc, und ärztliche Anordnungen gehen über die fchwcfze riidint Wünsche, die Deutschland gegenüber immer etwas I ^e'd,ästsrnäßiges hatten. Zuerst bas Geschäft und bann die ,> iundschaftsvilanz, so wirb es muck) biesrnal wieber werden. 2 i Berliner Regierung und baS beutschc Volk aber dürfen neben den in diesem Falle etwcrs lächerlich anmutenden cintvirhinflcn auf die Geldbeutel der schweizerischen Hotel- nnrtc bod) nod) etwas anbered erwarten. Ter Deutsche ge­nießt in ber Sdjweiz im allgemeinen kein besonders begün- lügtes Ansehen. 'Die dcu1,chsprechende Bevölkerung, na- mmtlich deren untere stlafscu, lieben den unbequemen wirt- icktaitlichen stvnkurrenten nicht, der jein übervölkertes Vater­land verlassen bat unb in dem freien Berglande auf die Mu- unb AnstcllungsverhcUtnifse ber Einheimifchen drudt. Und der Schweizer ist im allgemeinen etwas bequem und g phlegmatisch Da er diese Eigenschaften in gewesen Iinnen aud) mit einiger Denkfaulheit verbindet, [o haben verschic- bene Gehässigkeiten gegen das deutsche Anjehen leider Nähr­tet en gefunden, und die Ausländer, besonders Franzosen, bic das Land bereisen, pflegen häufig diese Saat. Ta p bet Kaiser zu repräsentieren versteht wie kein Zweiter und i tue Schweiz als Freund bcsudst, so werden wir nach den .. Leptenibertogen vielleicht einige Vorteile buchen können.

wird dem schweizer Volke Gelegenheit gegeben wer- | ben, dumme Vorurteile gegen das Deutschtum aufzuaeben. j. i'enn der Kaiser, ohne nachdrückliche politisd)e Absicht, Kein paar historische Erinnerungen ,r»achruft und mit be­liebtem Munde die gemeinsame stultur schildert, so kann WdieS nützlich wirken. Wenn die Schweizer dann noch Ihn kaiserlichen Worten entnehmen, baß an eine Verletzung Ir-H Stntuoquo nicht gebucht wird, wenn sie sehen, »vie ber at|cr unb feine Begleiter bie nicht besonberS rilhmlichc iiititärische Organisation bes Lanbes wohlwollenb und st-end an sich vo rück erziehen lassen, so werben die Eisberge lieb Gemütes vielleicht langsam zu schmelzen beginnen, nd ivenn bas Geld im starten Hingt, die Seele aus bem iV)feuer springt sie werden dankbar des Trostes dieses <; enreid)en Sommers gedenken, ber ihnen einen bcträcht- ctien Verkehrsstrom ins Land brachte und werden dem iutscheu Ijoifcntlid) etwas brüderlid-er bie Hand entgegcn- I recken, wenn es nun gilt, den Post- unb Portovertehr l| dt bem bcutidjen Nachbarland zeitgemäß zu regeln und drs vielgcwiulschte Inlandporto für beide Länder emzu-

Uhchren. 1

In Marokko geht es wieder brunter unb drüber, unb i bic Lage ähnelt beqenigen, bie entstanden war, als Mulay hafid von NLarrakefch auszog, um feinen Bruder 2U)dul Ulfid, der ein allzu gefügiges Werkzeug der franjöfifdjen kgicruna war, vom Thron zu verdrängen. Aud) I)cutc ' -aht von Marrakesch für die Franzosen eine neue Gefahr

Die Norüwest-Paftage.

Bon Roald Am u noien.*)

Auf ber Insel Beechey an der ErebuS-Bay

Ter Anker war gefallen, und das £>d)iff hatte bei gedreht Ue meisten von uns waren zur Ruhe gegangen, um sich einet ^unterbrochenen Nachtruhe zu erfreuem

Es iiHir gegen zehn Uhr, und die Dämmerung brach heran.

3d) hatte mich auf eine Stifte gefetzt und schaute mit dem le-cn, fcierlid)tn Gefühl, auf gchriligtan Boden ju fein, nad> Inn Lande hinüber! Ties war John lyranfimd letzter sicherer ijinterhafcn gewesen. .

Meine (ScMnten glitten rückwärts m längst vergangene

Sdj sehe sie vor mir, bic stattlich auögerüftrtc Franklin-Flotte, Vie fie in den Hasen hercinfuhr und die Anker auswarf.

, Erebus" undTerror" sind noch in ihrem vollen Glanz Die englischen Farben flattern auf ihren Masypitzen, und Die tilMm schönen englischen Schiffe sind voller Leben LpiZiere i glänzenden Uniformen, Bootsleute mit ihren Pseiscn, vlau xrkleidete Matrosen! Zwei stolze Repräsentanten tur Die erite xlabrenbe Nation hier oben in der unbekannten EiSwujtc.

Vom FührerschiN wird ein Boot klar gemacht. Lir Bohn p>ill an Land geseju werden. Tie Blaujacken legen iid) gut m ue Riemen, sic juck swlz, chren Führer im Boot zu haben, «us -mein flugcn, charaktervollen Gesicht leucht« Gute; er hat ,ur |idu ein freundliches Won, deshalb lieben ihn bie Matroien. iieShalb haben sie auch unbegrenztes Vertrauen zu dem alten er- i. tbrenen Führer durch die Polaraegendcn. Jetzt lamchen uc

-ipannt auf jedes Wort, das zwischen ihm und den herben.

itrcn, in deren Mitte Franklin sitzt, gqvednclt wirb, xtc Unter- a'itung dreht fick) um die ungümtigen EiSvcrhaltni'ic und um Die -l iglidtfeit einer Ueberromterung bei Beechey. Es fallt ^ir ^ohn trocr, sich mit einem solchen Gedanken vertraut zu machen. Eer aus alter Erfahrung weiß er, daß man in die,en Regionen oft gezwungen ist, gerade das zu tun, was man am wenigften nächte >

ES war diesen kühnen Leuten alterdings gelungen, etliches !l<ulanb zu erforschen, aber nur, um alle ihre Hoffnungen auf

ir. 205 Erstes Blatt jb2. Jahrgang Samstag, 31. August 1012

Eichener Anzeiger

SSV General-Anzeiger für Gberhesten WW-

!iny?\7i*c<nummer Rotationsörud und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch. und Stcinörndcrei R. Lange. Redaktion, Erpeditton und vruckeret: 5chulstratze SJflnb*: E.Hc z; für den t:t vonnillergs 9 Uhr. vüdingen: Scmfprcd)tr Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhofftratze Iba. stnce.genieri: v. Jat