Ausgabe 
30.8.1912 Zweites Blatt
 
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** Den Militäranwärtern, denen es auf eine schnelle Unterbringung in einer Zivitstelle ankommt, kann die Bewerbung für die Zugführer stell en der Eisen­bahnverwaltung angeraten werden. Es sind von 7835 solcher Stellen rund 6800 den kNilitäranwärh?rn Vorbehalten und tatsächlich sind nur etwa 50 Stellen von Militäranwär- tem besetzt! Der Grund für diese Zurückhaltung dürfte daran liegen, daß die Militär anwar ter zunächst als Schass- ner einzutreten haben, zu welchem Zweck eine fünfmonatige Ausbildung mit vorschriftsmäßiger Prüfung abzuleisten ist, woran sich neunmonatiger selbständiger Schaffnerdienst und dreimonatige Zugführervorbereitung mit zweitem Examen schließt. Die Schaffnerstelle ist also nur ein Durchgangs­posten, der zum Zugführer und weiter hinauffübrt. Die Zugführerstellen bringen als mittlere Beamtenstellen neben dem Gehalt von 1400 bis 2100 Mk. jährlich einen Woh- nunasaeldzuschuß, der je nach der Ortsklasse 450 bis 800 Mk. jährlich beträgt. Hierzu treten Fahr-, Stunden- und Nacht­gelder, die mit 300 Mk. jährlich pensionsfähig, meist aber wesentlich hoher sind. Die Schaffnerstellen können bei Den vorhandenen Vakanzen sofort besetzt werden, so daß also ein Stellenmangel für Militäranwärter in Wirklich­keit nicht besteht. Besonders für Unteroffiziere, die im praktischen Truppendienst tätig waren, können die Zug- führerftellen empfohlen werden. Den Zugführern wird weiter Gelegenheit gegeben, durch prakttsche Tättgkeit in eine Stelle des mittleren Dienstes zu gelangen, von der auch alle anderen Beamtenstellen des mittleren nichttechni­schen Dienstes, z. B. Bahnhofsvorsteher, Assistenten, Revi­soren, erreicht werden können.

Obrigkeitliche Kurzsichtigkeit. Der moderne Verkehr hat viel dazu beigetragen, den Kindern das Spielen auf den Straßen unmöglich zu machen, und viele Städte und Schulbehörden haben deshalb besondere Spielplätze für die Jugend angelegt. Aber das sind immer, oder meistens, be­schränkte oder gar umzäunte Plätze, und die Kinder brauchen Raum, um sich auStoben zu können. Das ist bei der Jugend­wehr einer der bedeutungsvollsten Leitgedanken. Um so befremdender ist eS, daß nun in Sprendlingen bei Offen- bach die hohe Obrigkeit sich bewogen suhlte, den Kindern zu verbieten, ihre Drachen auf den Feldern der Gemarkung steigen zu lasten. In den Straßen ist es selbstverständlich auch nicht erlaubt, und eS erhebt sich die Frage, waS der Sprendlinger Jugend eigentlich erlaubt ist im Zeitalter der Jugendpflege.

** Aufbewahrung von Fahrrädern gegen ermäßigte Gebühren. Seit 1. August 1912 wirb vorerst versuchsweise den Reisenden, die im Besitz von Monats-, Schülerzeit- ober Arbeiterwochenkarten sind und zu den täglichen Fahrten zwischen ihrer Wohnung und der Eisen­bahnstation ober zwischen Eisenbahnstation und Arbeits­stelle sich regelmäßig eines Fahrrads bedienen, die Ein­stellung ihres Fahrrades bei den Gepäckaufbewahrungs­stellen der Bahnhöfe Frankfurt (Main), Hanau Oft, Ha­nau West und Klein-Steinheim gegen Zahlung einer er­mäßigten Aufbewahrungsgebühr gestattet. Die gleiche Ein­richtung soll später auch auf den Bahnhöfen Meerholz, Langenselbold und Neu-Isenburg M.-N.-B. getroffen wer­den, sobald die Aufbewahrungsräume hierfür hergestellt sind. Es werden zwei Arten von Zeitkarten für die Fahr­radaufbewahrung ausgegeben: a) solche für einen Kalender­monat an Inhaber von Monats- und Schülerzeitkarten für 1.20 Mk., b) solche für die Dauer der Gültigkeit einer Arbeitswochentärte an die Inhaber solcher Kurten für '60 Pfennig.

Kreis Alsfeld.

w. Alsfeld, 27. Aug. Stadtvorstandssitzung Anwesend: Bürgermeister Tr. Völsing, Beigeordneter Weitz, sowie 11 Stadtvorstandsmitglieder. Zu Beginn der Sitzung teilt der Vorsitzende zunächst cm Schreiben des Kriegsministeriums mit, wonach die diesjährige Hceresvermehrun^ leider nicht die Mög- Iid)frit biete, die Wunsche des Stadtvoritandes um Berücksichti­gung bei neuen Garnisonen zu erfüllen. Ferner wird eine Verfügung des Ministeriums bekannt gegeben, wonach Regierungs- baumeistcr Kuhlmann zum Bauleiter für die Wiederherstel­lung der Walpurgiskirche bestimmt wird. Ob und in welcher Höhe ein Staatszuschuß zu den Herstellungskosten ge­leistet werde, könne jetzt noch nicht entschieden werden, indessen sollen aber die Bauleitungskosten aus der Staatskasse Deckung finden. Weiter gab der Vorsitzende eine Erläuterung über die Automobilverbindung AlsfeldNeustadt, über die be­absichtigte Fahrplanänderung und über die protektierte Automobil- Verbindung AlsfeldGroß FeldaEhringshausen. Zu dem Gesuch der Eisenbahndirektion Franksutt a. M. wegen Anschluß des Bahnwärterpostcns 49 an die städtisck>e Wasserleitung, wo nach diese die Anlage anders ausführen will, als der Stadt­vorstand beschlossen hat, wurde heute wiederum beschlossen, auf der beschlossenen Ausführung zu beharren. Ter Vorsitzende bc merkt dazu, daß die Eisenbahnverivaltnng bei den ftäbtii'cbc» Gesuchen um Turchlegung der Wasserleitung durch das Viadukt in der Hohl sehr wenig Entgegenkommen gezeigt habe. Das OKsuch deS Bauuntcrnclmicrö Wilhelm Quirin, in der Schellen­gasse Baumaterialien lagern zu dürfen, wurde gegen Revers genehmigt. Tie von Reckstsanwalt Sckuckard nachgesuchte Dis- pcnscrtcilung, in seinem Neubau in der Lutherstraße eine Sckwrn- stcinanlagc nach dem patentamtlich geschützten Swoserschen Ver- bundspslem anbringcn zu dürfen, wurde befürwortet. Ein Ge­such des Lehrers Karl Zoll um Rückersatz von Wassergelb wurde genelnnigt. Bezüglich der Geländeregulieruna an der neuen Volksschule wurde die mit dem Anlieger Heinrich Gottfried Wal- deck getroffene Vereinbarung vom 22. August l. Js. genehmigt.

Die Nervenbilanz.

In Staat, Gemeinde und Familie muß, wenn sie ge­deihen sollen, eine geregelte Haushaltung herrschen, welche die (Einnahmen und Ausgaben sorgfältig gegeneinander abwägt und in bestimmten Zeitabschnitten eine Bilanz zieht So muß eS and) im lebendigen Organismus, im Haushalt der Nerven fein, denn auch hier führt eine zu große Kraftausgabe, der auf der Einnahmeseite kein Gegenposten entspricht, zu frühzettiger Ersckwpfung der Kräfte, zum Bankerott des Nervenhaushaltes und damit zum Zusammen- druck) des ganzen mensckstichen Körpers.

Stellen nur deshalb einmal die Nervenbilanz eines im modernen Lebert stehenden Menschen auf. Wir bemerken da, daß in Wandel und Handel eine stetige Hochspannung bc* Denkens, Steiaerung des Gefühllebens, der Energie und Tatkraft gefordert werden. Ter Kaufmann muß stets mit äußerster Anstrengung seiner Nervet den feinsten Regtingen des Weltverkehrs auf dem Warenmarkt lauschen, jeoen Augenblick bereit, zu wagen, zu gewinnen. Der Ge­lehrte muß das Netz seiner Forschungen immer tiefer in baß Meer der Wissenschaft senken, null er neue Perlen zutage fördern. Selbst die Frauen sind aus ftiller Häuslichkmt in den wilden Strudel des Erwerbslebens gerissen und müssen ihre Stellung ausfüllen. In allen Berufen aber wird ein Höchstmaß von Leistungen gefordert.

Andererseits findet die sich rechtzeitig einftcHcnbe Er­nt iwung int modernen Ledert fast ntemaTtbcn, der ihr nach kommen kamt oder will; das gesellschaftliche Leben stellt

Der Anschluß des Sägewerks der Gebrüder Daklack an das städtische Elektrizitätswerk wurde als erledigt betrachtet^da die Firma die Leitung auf ihre Kosten Herstellen ließ. Das Gesuch des Johann Peter Birkenstock um Anschluß an die elek­trische Leitung wird vorerst zurückgestellt bis zur erfolgten Bahn- lw'serweuerung, da dadurch eine Umänderung der Leitung er- iorderltch wird. Eine längere Aussprache entspann sich über die Vergebung der Beleuchyrngskörpcr für den Votkssckulneubau. Die Lieferung und der Anschluß wurde dem Julius Vagh zu seinem Anaebot von 280,65 Mk. erteilt unter der Bedingung, daß er alsbald die Befähigung zum Anschluß nachweist. Tie Lieferung von Basaltkies wird dem Leopold Ramspeck zum Preise von 350 Mk. und die Lieferung von Basaltkleinsckstag dem Georg Lang zum Preise von 419,30 Mk. übertragen. Tie Pflasterer - arbeiten im Hof, das Mosaikoflaster und das Versetzen der Rand­steine in der Volkmarstraße sollen nochmals ausgeschrieben werden. In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Bauaspirant Peter Egner von Offenbach a. M. zum städtischen Baubeamten gewählt.

Starkenburg und Rheinhessen.

ch. Bingen, 29. Aug. Nachdem die allgemeine Hoffnung, daß die Gemarkung Bingen von der Reblaus verschont bleiben würde, durch die Aufdeckung zweier räumlich weit voneinander getrennter Herde zunichte gemacht worden ist, versammelten sich gestern die Binger Weinbergsbesitzer, um über die jetzige Lage des heimischen Weinbaus zu beraten. Nach einem einleitenden Bortrage des Weinbautechnikers Willig über die Reblaus und ihre Bekämpfung wurde im Verlause der Aussprache mehrfach hervorgehoben, daß das Ausrottungsverfahren, wie es jetzt noch immer als das einzige in DeuNckland betrieben wird, nicht genüge. Zwar habe das Verfahren seine Berechtigung und dürfe nicht nur nicht vernachlässigt oder gar aufgehoben werden, son­dern es müsse damit noch sorgfältiger vorgegangen werden Da­neben sei es aber auch unbedingt notwendig, daß ausgedehnte Versuche mit der Anpflanzung von amerikanischen Reben vor­genommen würden. Ferner wurde verschiedentlich betont, daß es unbedingt notwendig sei, baß an den Einschätzungskommissionen der von der Reblaus verseuchter Weinberge auch einheimische Winzer teilnehmen würden. Schon dem alten erfahrenen Winzer sei es schwer, Weinberge in einer ihm unbekannten Gemarkung auf ihren Wert zu schützen, wie viel mehr treffe dieses auch bei Leuten zu, die nicht im Weinbau ausgewachsen seien. Zum Schlüsse faßte die Versammlung den Beschluß, an die Regierung mit der Bitte heranzutreten, daß in Zukunft die Festlegung der verseuchten Stellen mit mehr Sorgfalt gehandhabt werden möge und daß die Herde mit mäßigen Sicherheitsgürteln zu umziehen seien. Ferner soll eine ständige Ueberwachung der Weinberge durch festangestellte Vertrauenspersonen, die Ge­währung von ausreichenden, dem wirklichen Werte der Wein­berge entsprechenden Entschädigungen, die Entschädigung von jeg­lichen Eigentumsbeschränkungen und endlich die Ausführung von weiteren Versuchen mit amerikanischen Reben verlangt werden.

Hcffcn-Nassau.

z. Frankenbach, 29. Aug. Recht trostlose AuL- sichten eröffnen sich für die Landwirte hinter dein DünSberg infolge der jüngsten Rcgenperiode. Draußen auf dem Felde steht noch der größte Teil deS Getreides auf Haufen oder lagert auf der Erde. Schon schimmetts überall ganz grün auS den Garben heraus und auch der auf der Erde auS- gebreitete Hafer ist mächtig ausgewachsen. Auch die Kar­toffeln müssen unter der Nähe leiden und m Fäulnis über­gehen, wodurch der Ertrag ebenfalls sehr geschädigt wird.

-h. Frankfurt a. M., 29. Aug. Für die im Herbst stattfindenden Stadtverordnetenwahlen wird jetzt be­reits mobil gemacht. Die liberalen Parteien haben die Mehr­zahl der Mandate zu verteidigen. Nach Lage der Dinge bedarf eS des Zusammenhaltens aller Parteien von der äußersten Rechten bis zu den Fortschrittlern, wenn eS gelingen soll, die Wieder- und Neuwahlen für die Kandidaten der bürgerlichen Parteien zu sichern. Leider sind die Aussichten zu einer Einigung recht gering.

-h. Bad Homburg v. d. H., 29. Aug. Die Stadt- kasse hatte im vergangenen Jahre einen Ueberschuß von 4 5 41 1 Mark zu verzeichnen, der sich im wesentlichen aus Mehreinnahmen deS Wasserwerks (19 985 Mk.) und der Einkommensteuer (14 910 Mk.) zusammensetzt.

Luftschiffahrt.

EinFliegermit 2 Passagieren insMeergeftürzt.

Aus Danzig meldet man: Auf der Marineflugstation Putzig stürzte ein Mbatros-Dopveldccker mit dem Oberingenieur Löw als Führer und zwei Passagieren bei einem Wasserflug ins Meer. Tie Passagiere wurden erl-ebltch verletzt. Tas Fahrzeug mürbe schwer beschädigt.

Braunschweig- 29. Ang. DieHansa", mit dem Herzogregenten a n Bord, erschien beute mittag über Braunschnreig, überall mit aroßcm Jubel begrüßt. Sie schlug die Richtung zum Exerzierplatz ein. Tie beabsichtigte Landung derHansa" auf dem Großen Exerzierplatz ist wegen widriger Bodenwinde aufgegeben worden. Tas Luftschiff setzte nach kurzem Kreuzen über der Stadt die Fahtt in der Richtung auf Hildes­heim fort.

Der Lisendahnunfall auf öer Reife des Prinzen Heinrich.

Tschita, 29. Äug. Gestern mittag gegen 1 Uhr ent­gleiste der sibirische Expreß etwa 80 Werst westlich von Tschita. Prinz Heinrich und sein Gefolge sowie sämtliche Passagiere blieben unverletzt, trotzdem alle Wagen bis auf einen aus den Schienen ge­laufen und die Schienen teilweise erheblich b e»

vielmehr neue Forderungen an die Neroenkraft. Die oft durch den Beruf erzwttngene unzweckmäßige Lebenstveise und unrationelle Ernährung sind nicht imstande, die ver­ausgabten Sträfte zu ersetzen. Dazu läßt twch die häufig mangelnde körperliche Beilegung dte Abbauprodukte sich im Organismus stauen : ^lppetitlosigkeit und Schwäche der Der- dauungsorgane sind die Folgen, und das Manko im Haus- halt der Nerven erreicht eine bedenkliche Höhe, es zeigt sich die "Nervosität:.

Um die Bilanz wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist neben Bewegung in frischer Luft und sportlicher Betätigung eine Zufuhr von Kräften für die Nerven erforderlich. Da es keine direkte Nervennahrung gibt, ist eine Kräftigung der Nerven nur durch die Hebung des Allgemeinbefindens ulck> Besserung der gesamten Verdcuumg und Ernährung möglich.

Als hierfür besonders geeignetes hervorragende- Kräs- tigungdmittel hat sich nach dem Urteil zahlreicher ärzt­licher Autoritäten die Somatose erwiesen. Die Eiweiß­stoffe der Somatose sind bereits auf eine höhere Berdauungs- ^^.^^brführt, so daß sie nicht erst wie die übliche Nahrung den ganzen BerdauungSprozeß durchlaufen müssen Dre,e Arbeitsersparnis ist den geschwächten Der- dauungsorganen ebenso willkommen wie die gleichzeitige Mitbilse der Somatose bei Verwertung der nebenher ge­noßenen Speisen.

Durch den ^brauch der Somatose wird deshalb die Veroauungs t attg keit, von der die Blutbildung abhängt, rot sentlich erleichtert und allmählich wieder geregelt, cs er-

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Briefkasten -er Redaktion.

(thront)nie Anfragen bleiben unberücksichtigt.) C. W. Hamdorner Generalanzeiger.

kirchliche Nachrichten^

israelitische BdigionsgcmcinOe.

Gottesdienst in der Smiaaoge (Süd-Anlages

Samstag, den 31. August 1912:

Vorabend: 7.OO Uhr.

Morgen«: 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittag«: 4.00 Uhr.

Sabbatausgang: 8.00 Uhr.

* Abgewinkt.Schämst du dich nicht, mich in einen vorjährigen Mlcib herumgehen zu lassen?"Aber liebes Frau­chen: die Kleider die ägyptische Frauen vor Jahrtausenden gt- tragen haben, werden heute noch berounbert!''

Handel-

Mannheim, 29. August. Tie Süddeutsche Draht- industrie A-G. Waldhof hat, wie berichtet nnrb, im ver stoffenen Geschäftsjahr gut gearbeitet. Ter Aufsichtsrat bot br- schlossen, nach Vornahme reichlicher Abschreibungen eine Div> dende von 8 Proz. wie im Vorfahre in Vorschlag zu bringen Tie ordentliche Hauptversammlung wird auf den 26. September cinberuien.

London, 29. Aug. Ter Bankdiskont ist auf vier Prozent erhöht worden.

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Vermischtes.

T is-d o n c der Automatenmensch. T.s. donc ist der Mittelpunkt auf der Ausstellung kleiner Erfin­dungen, die dieser Tage im Grand Palais in Paris er­öffnet worden ist. Dis-donc sieht aus wie ein Mensch, spricht wie ein Mensch und bewegt sich wie ein Mensch, aber ein Automat. Er singt, was man von ihm verlang!, hält eine Rede mit entsprechenden Bewegungen unb emp­fiehlt Waren wie die Straßenverkäufer, all dies natur» lich nur, wenn sein Erfinder die nötigen Platten in ihn hineingeschoben und das Werk aufgezogen hat. Der Er. sinder von Tis-donc gedenkt vielleicht, seinen Automaten- menschen wirklich als Verkäufer zu verwenden, wodurch acwiß großer Zulauf von Neugierigen gesichert wäre: viel­leicht aber wird Dis-donc auch im Variets ausgestellt werden.

schädigt waren. Die Unsallftelle liegt bei einer fefjar. f e n Kurve, die bergab führi und schnell mit dem ver. hältniSmäßig langen Zuge passiert wurde. Von beider Seiten waren H i l s s z ü g e mit Arbeitern und Materic bald zur Stelle. Es wurde mit großer Umsicht und äußerster Anstrengung gearbeitet, so daß nach ungefähr zwo'- Stunden der Zug nach Tschita geführt unb bit: sorgfältig untersucht werden konnte. Ter Prinz, welcher sich selbst tätia an den Anordnungen betet, l i g t c , ließ den Arbeitern und seinen Mitpassagieren feinen Dank ausfprechen. Die Arbeiter antworteten mit einem lebhaften Hurra. Tie Reise nach Wladiwostok ist heute früh um 8 Uhr fortgesetzt worden.

vüchertisch.

Das fünfzigjährige B^steIen d«s £>anfe Opel gab Veranlassung zu einem Rückblick mir den Urs und die Gestaltung des Unternehmens, stellt doch dieser Zeittau» zugleich die EntwiÄung der Nähmaschinen-, Fahrrad- und Motor- wagen-Jndustrie aus kleinsten Anfängen zu großer Müte dar. Diese Geschichte spiegelt somit den Werdegang dieser ckrei Faör-- kationszweige in Deutschland durch alle Stadien der Entwickln?, wieder. Tie vorliegende Sckrrift verbindet mit einer Schilt- rung des gewerbehistorischen Hintergrundes des HauseS und br Entwicklung seiner Industriezweige eine genaue Beschrnlning t*r derzeitigen Erzeugnisse und Fabrikanlagen. Eine große Anvdl von Bildern, die einen guten Ucberblirf über die ausgedehnt«, vorbildlich eingerichteten F-abrikanlagen usw. geben, schmückm bic vornehm auSgestattete Schrift.

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Spielplan des Kurhaus-Theaters Baö Nauheim.

Sonntag, den 1. September: .CharleyS laufe/ Mont den 2. September:Tie versunkene Glocke/ Mittwoch, tw 4. September: .Die fünf Frankfurter/ Freitag, den 6. 3t tember:Der Herr Senator/ Sonntag, den 8. Septemt« Benefiz für Herrn Regisseur Hermann Norden: .Tlenert* sNeuheit!) Schwank in 3 Akten von Fritz Friedmann-Frederich

Kochen Sie

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folgt eine reichlichere Bildung gesunden BlnteS und dam eine reguläre Ernährung der Korperzellen. Mit der Hebun des 2lppetilS, den die Somatose direkt anregt, steigert sic daS Wohlbefinden, und durch die Sträftigung des getarnte Organismus gewinnen auch die Nerven wieder ihre Spanr- kraft.

Diese guten Wirkungen der Somatose werden in Regel nach drei- bis vierwöcherttlichem Gebrauch, oft rerfnr* lich früher erkennbar. Durch rechtzeitige Aurvenduna b: Somatose ist es möglich, der durch das moderne Leber schwer belasteten Ausgabeseite im Nervenhaushalt em haben gegenüber zu stellen, das einen guten Abschluß verbürs.s

Tic Somatose ist das erste reine Albumosenpräparc, seit nahezu 20 Jahren bewährt und noch immer uuubr* troffen. Die sie seitens der allein sachverständigen Aerft- kreise geschätzt wird, zeigt sich in den über 260 miffer* schaftlichen Arbeiten, die in der Fachpresse erf(bienen firt'- Eine gleiche Beachtung seitens der maßgebenden Beu* teilet ist von keinem ähnlichen Produkt natbgrttide-

Anstatt also unbeflanntc Mittel zu probieren, sollte md zuerst zur somatose greifen, welche die größte Loh' scheinlichkeit des Erfolges für sich hat. Ein Versuch sei gcuh besonders auch denen empfohlen, die durch geringn*rttie Mittel enttäuscht wurden.

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