Ausgabe 
24.10.1912 Erstes Blatt
 
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Ein kräftiger Knochenbau

vermischte».

den

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nach Abzug von 6

STATT KARTEN

TOM

Seltersipeg

sich

Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an

Den daS

Sardinen Felle Teppiche

der am bet

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bald munter und fröhlich herumtollen werden. Kleinen schmeckt Scotts Emulsion, sie nehmen süße, rahmige Gemisch geradezu mit Wonne.

Da Scotts Emulsion ausschließlich auS

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Kinder vom

2.la. Jahr:

reinsten, besten Rohstoffen hergestellt wird, in ihrer Wirkung durchaus zuverlässig ist, so ist ihr Weltruf: die beste Lebertran-Emulsion zu sein, schon lange festgegründet.

Doch nur ScottS Emulsion, keine andere!

.Während wir unfl gerade zu einer Mahlzeit niedergefent holten.' Io erzählt er, .kehrten die Krieger vom Kample gegen einen kind­lichen Volks'w mm zurück. Aul den schultern trugen fie Körper­teile der Erschlagenen. Einige schwangen Dlenschendeine oder Menschenarme herum, andere holten die Leichname an den L»änden und deinen verschnürt und trugen sie so auf dem Rücken. Es war ein schauerlicher Anblick, und vor Ekel und 6nlieh<n zogen wir uns zurück. Ader fie luden uns zum .Rreubeemahle* ein, und trotzdem wir .dankend" nblebnten, um nicht ihren Zorn zu erwecken, brachten sie uns am anderen Morgen gekochtes Menschensteifch.* Uebrigen» wer» der Missionar auch von einigen iveiöen Schont»- buben zu berichten, die den Unterhändler beim Austausche von Elfenbein gegen lebendes Mcn'cheufleisch bei den Kannibalen- flämmen spielen. Auch Menschenop'er beim Tode eines Großen sind dort noch an der Tagesordnung. Allerdings ist es dem Dirken des Missionars zu verdanken, daß beispielsweise die Verbrennung der Witwen seil einiger Zeil nur mi> ihren eigenen Wunsch hm geschieht, sie also dazu nicht mehr gezivungen werden.

flusgewählte Gruppen aus der Internationalen iHpgiene - /Ausstellung ' Dresden 1911 Jm Großherzoglichen

Restöenzfchloß

Wenn sich infolge ungenügender oder fehlerhafter Ernährung, oder auch aus andern Gründen Kinder nicht recht entwickeln wollen, so verdient kein anderes Stärkungsmittel größeres Vertrauen als Scotts Leber­tran-Emulsion, welche sich zur Bildung und'Fesligung des Knochenbaus, zur Kräftigung des Körpers ausge­zeichnet bewährt hat. Tie in ihr enthaltenen Nährstoffe fördern daS Wachstum kräftiger, gerader Knochen und unterstützen die ganze Entwicklung so, daß diese Kinder

Summa: 8 (6) 7 ch) 1(1)

Ä n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel ~ ...... der betreffenden Krankheit auf von auswärts

Christian Magnus und Frau Auguste geh Göbel

GIESSEN.

Lmtlicher Wetterbericht.

£e ff entliehe Wetterdienst ft eile (Siefren

WetterauSi'ichien in Hessen für Freitag, den. CfL 1913: eist trüb, 'JlcqenidÜe, fühl.

vüchertisch.

Versicherung sgcsetz für Angestellte vom 20. Dezbr. 1911, mit Äussührungsbeslimmuugeu einschl der Dahl- orbnung für die Dahl bet Vertrauensmänner und Ersatzmänner, vom 3. Juli 1912 3. und 4. Auflage: geheftet 1 Mk (Verlag von Emll Roth in Gießen. Für alle in »anbei und Industrie Beschäftigten Angestellten und Ehefs bient die mit Ein­leitung, erläuternben Anmerkungen und Sachregister versehene TeNausgabe in beiter Weise. Sie unterrichtet kur; und treffend über alle diesbezügl. Fragen und ist zur Beurteilung der Trag- tweite gesetzt. Bestimmungen, sowie zur Grundlage über die Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer recht geeignet. Daß in der neuen 3. und 4. Auslage die neuesten Ausnthrungs- benimmungen vom 3. Juli 1912 über die Wahlen und Wahl- orbnung schon mit ausgenommen wurden, macht diese Ausgabe besonders empfehlenswert.

Schmidt, W i e kann fick jeder die ihm auf Grund der neuen Reichsversicherunas-Ordnung zustcbcndcn Renten selbst berechnen? Eine gemein- verständliche Abhandlung für jeden, der sich über seine Rechte und Pflichten eine kurze und treffende Darlegung geben will. Preis 50 Pfg. iVerlag von Emil Roth in Gießen Der Zweck dieser recht preiswerten Broschüre ist, der Arbeiter ugend, besotiders aber auch dem großen Mreife Erwachsener, einen knappen und leichtverständlichen Schlüssel in die Land zu geben, der es ermög­licht, die Renten in jebem einzelnen Falle genau sepzuslellen. Un­entbehrlich dürfte diese mit vielen statistischen Tabellen usw. ver^ sehene Broschüre sich im Fortbildungsschulunterricht erweisen. In der Hand der Schuler dürste sie den Unterricht des Lehrers über daS große Gebiet der Reichsversicherungsordnung in wirksamer Weise unterstützen und auftlärenb auch in Vereinen usw. wirken.

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Letzte 21 cidiriebten«

Der Balkankrieg

Konstantinopel, 24. Lkr Au len tische Informationen bestätigen, daß die Türken Mustapha-Pascha an der bulgarischen Grenze geräumt haben. Lin Teil der türhidrtii Armee bei Adrianopel wurde nach Lasten zu ver­legt, wo bald eine Schlacht erwartet wird.

V ran ja, 24. Lkt. General Iankowitsch hat gestern nachmittag nach dreitägigen erbitterten Kümpfen Novibazar eingenommen.

Athen, 24. Okt. Der griechische Generalissimus telegraphiert unterm 23. d. MtL 8 Uhr abends, daßdiegrie- dj {I d> c n Truppen di e Türken nach allen Richtun­gen hin verfolgen. Die Griechen baden 22 Feldgeschütze erbeutet Tie Türken hätten große Verluste erlitten, nament­lich hätten sie viel Gefangene verloren.

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DaS ftauzofi'ch-spanische Marokko Abkommen.

Madrid, 24. Okt. Ter Absckstuß des franz ösisch- sp a n ischen Marokko-Abkommens hat eine nette Ver­zögerung erfahren. Der spanische Minister des Anihern hat die letzten Vorschläge Frankreichs wegen der Wtretnng des Mu lata gebiete- abgelehnt- Tie spanische AnNvorNwte, die die äußersten Zugeständniffe der spanischen Regierung enthält, wird tower- zttglich Frankreich mitgeteilt werben._________________________

wöchentl. Ueberstcht öcr Todesfälle i. b. Stabt Giehen.

41. Woche. Vom 6. bis 12. Cftober 1912. Tinwohiierzayl: angenommen zu 31 700 finkt. 1600 Mann Militär). Clerblichleitszisser: 13,12 °lw

ungeheuren Andranges rasch ab.

kf Unter Ron goto nnibalen. Dreißig Jahre lang hat englische Missionar John $. WeckS unter den BolokiS, einein oberen Kongo zwischen 9teu-Antwerpen und der Mündung Ubmigi seßbaften Kannidalenstainnies, gelebt. Obgleich der ..^..nibalismuS erfreulichenveise erheblich abgenommen Hal, huldigt der Stamm doch noch zuzeiten diesen furchtbaren Mahlzeiten, und .i«... *. in feinem soeben erscheinenden Buche cntiuirft der Mffsionar einen der Todesfälle in fdiauevlichen Bericht von einem Ronnibalenfefte, dein er beiwohnte, l nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Eine Erleichterung des Reiseverkehrs, die sich bereits bei der französischen Rordbahn bewährt hat, wird dem- uckhst bei allen französischen Bahnen durchgeführt werden. ES Ixuidelt sich, wie wir in derPost reisender Kaufleute Teutsch- l-rdS" lesen, nm die Erleichterung bei der .Auslieferung des lkesegepacks, die dank einer sehr einfachen Idee letzt möglich tcfihcint. Die Verbesserung besteht darin, daß sowohl am den kkpäckscheiuen wie aus den an den Gepäckstücken angehefteten Let-teln die Endziffer bedeutend größer gedruckt wird, und daß dir (slepäckstücke bei dem Eintreffen am Bestimmungsorte nnoer- ^flluh nach den Endniunniern sortiert und gesondert an den v.ffchiedcnen Orten der Gepäckhalle zusammengestellt werden. Tas enuart viel Luchen, da die Reisenden unverzüglich wissen, wo sie ihr Gepäck zu erwarten haben. Dank dieser 5)2anregel wickelt die Auslieferung des Gepäcks am Pariser Nordbahnhose trotz

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t., Aftern und heute nx ) ibn Zchncedeck au» bi bimer sich angemelbci U airten viel zu früh, noch roemger die Ley, noch nicht alle heimgedn: aus das llmftürjen. ü er hat die Landleute <r undings austtetmde^ Mieten ötlbbeftdluTi: tmtyjjtn.

'rieiigen Mrte tomw trafienbafa fror? eim i größeren Geldbew. der Dieb wurde ei: zm von dem (Mbt-- erurteilung des 2 die StaatsanwalM iffen Geldes, ^rtit für Selbstbseköi isuchungshast VE. iil weitere Schritte >

t>6 mehrere Jahre. Seine Klage an den ProvinzialanSfLuß tuthe von diesem heute !oitenfälhg abgewmen

12 Klage der Anwälte des Stud. zur. Karl sem'vfs in Gießen gegen d t e S tadtGtcßen w e s e n skftfetzung von Äanalgebübren Die -tadt Giesen icte neben der Billa auch den lanünnrtichanlichen Hotrau«

-bst den Lekonomiegebäuden des Kemp",eben ^tdeifommisgutes ix der Marburger Straße zu den ttanalgebühren, herungezoown, .wohl diese nicht an die Manalifatiox angeichlouen lind. Der f erechnung war ein Brandkaneniert zugrunde gelegt, m dem - i mbar das alte abgebrannte Wohnhaus noch miientballen jvar >e vorgenannten Anwälte klaglm deshalb gegen die -tadt meßen und beantragten, den. nicht an die Kanalisation an ..Aosfenen Teil der Öorrtue auszmcheiden und die Ge übten von dem wirNichen Brandka.wwerl zu erheben. S,e '-merkten dabei besonders noch, bar,, die landwirtlchast !A v7sreite "ne besondere Einheit bckde^ Tie Stadt er

erte auf die Klage, bau nach tz 2 der (^ebuhrenordmmg die miK «üi wirliÄ-NIich- Einheit blbfflbt, 2kSmi*,ft -^mrtmun<r iuürunt* »u ltgm fn 2,c WrunbituSr bdbrtfn s-, solchehnbei! und dienten einem atmnmdxittheben <sweck: ,r Ältun« t« «Ute». D-» her au, dcm

I,; ituntxn al» 'Barylle

I . in obnt 'Aomtun,. bnn Crtaftatut ttt»e aut-örudlid,. die Grundstückseinteilung in den önentlichen Bucheni mdn neggebenb fein solle. Toß Vrandvernckxrungswert zu hoch | engegeben sei, wäre Dlern-r irem aber den Kläger und IIkN die Stadt -in Beriäwlden. Klager hotte Antrag aus Bi irrjignng der Brandt'ersick'erungsurkunbe stellen münen. Ter V^ooin^alausschuß entsckned, das; die Klage msotveit ne sich ..cn mr Heranziehung zur »analgebuhr bezüglich der ganzen

1 i-gcnfdxitt richte, aU unbegrünbet abzuwcisen fei. Dagegen wird U Klage insoicrn für begründet erklärt, als ne sich gegen Die der c<bührenansorderuna dienenden Unterlagen wendet. In letzterer Ik'jicbung wird zu Recht erkannt, daß der Amordernng der Brand- ttriidk*TUiiq fit zugrund ju legen ist, der nach.erfolgter Rekla nctioii alt endgültig anzusehen ist. Dre Kosten fallen dem j 1-igcv zur Last.

dkridytsiaaL

to Halberstadt, 23. Okt. Nach dreitägiger Schwur- aenchtsocrHandlung ivurbe heute der Wilderer Karl ^erbaut aus 11 marode der am 23. Mai dieses Jahres einen ihn vertolgenden Wttorstlehrling erschossen hatte, wegen Todschlags zu 15 Jahren § ll u ch i h a uv verurteilt.

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